Christian Heinrich BewußtSein
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Für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben, achtsam und respektvoll im Einklang mit der göttlichen Ordnung im Universum. Für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Souveränität.
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Ich empfehle, sich auch den 2.Teil anzuhören. Er relativiert den „Titel“ und schafft Raum für einen anderen Blickwinkel.
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Forwarded from Arminius Erben
Hüter der Irminsul

Makaberes Spiel
Ur-Christentum vs. Kirche

@arminius_erben

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Ein Stück Brot wird zum Leib eines Geopferten erklärt.
Ein Kelch enthält das Blut eines Hingerichteten.
Menschen knien nieder, um an einem Ritual teilzunehmen, dessen zentrale Symbole Tod, Opfer und Erlösung sind.
Betrachtet man es mit den Augen eines Fremden, wirkt es nicht heilig.
Es wirkt unheimlich.

Über Jahrhunderte hat die Kirche aus diesen Bildern ein gewaltiges Gebäude errichtet – nicht aus Stein allein, sondern aus Dogmen, Regeln und Autorität.
Wo vielleicht einst eine unmittelbare spirituelle Erfahrung stand, entstand eine Institution.
Wo Fragen waren, wurden Antworten verordnet.
Wo Suche war, entstand Gehorsam.

Und so tragen Millionen Menschen das Bild eines Sterbenden um den Hals.
Nicht einen lachenden Lehrer.
Nicht einen Suchenden.
Nicht einen Menschen, der zur inneren Freiheit aufruft.
Sondern einen Gefolterten.
Einen ans Holz genagelten Körper.
Ein Folterinstrument wurde zum heiligen Symbol.
Wie sonderbar das eigentlich ist.

Man stelle sich vor, eine andere Kultur würde ihre Identität um die öffentliche Hinrichtung eines Menschen aufbauen.
Würden wir darin Spiritualität erkennen?
Oder würden wir von einem morbiden Kult sprechen?

Vielleicht zeigt sich hier eine tiefere Wahrheit über Religionen und Macht:
Wer die Deutung über Schuld besitzt, besitzt auch die Deutung über Erlösung.

Seit Jahrtausenden wird Menschen erzählt, dass etwas Grundlegendes mit ihnen nicht stimmt.
Dass sie gefallen sind.
Dass sie schuldig sind.
Dass sie gerettet werden müssen.
Eine Institution, die sich zwischen Mensch und Erlösung stellt, wird damit unverzichtbar.
Denn wer den Menschen zuerst von seiner Bedürftigkeit überzeugt, kann ihm anschließend den Weg zur Rettung anbieten.
So entsteht Abhängigkeit.
Nicht durch Ketten.
Sondern durch Glaubenssätze.
Vielleicht liegt hier die eigentliche Meisterleistung der Kirche:
Nicht Menschen zu befreien, sondern sie davon zu überzeugen, dass Freiheit nur durch sie möglich sei.

Die Geschichte des Christentums könnte ursprünglich eine Einladung zur inneren Wandlung gewesen sein.
Die Geschichte der Kirche wurde dagegen oft zur Verwaltung von Schuld.
Das eine richtet den Blick nach innen.
Das andere richtet ihn auf Autoritäten.
Das eine fragt.
Das andere verkündet.
Das eine sucht Wahrheit.
Das andere beansprucht, sie bereits zu besitzen.

Doch was, wenn die großen Mystiker niemals gekommen sind, um Menschen ihre Unwürdigkeit zu erklären?
Was, wenn sie gekommen sind, um sie an ihre Würde zu erinnern?
Dann wäre die eigentliche Tragödie nicht die Kreuzigung eines Menschen.
Sondern die jahrhundertelange Verwandlung einer möglichen Befreiungslehre in ein System der geistigen Abhängigkeit.
Dann wäre Spiritualität keine Erlösung von einer angeborenen Schuld.
Sondern die Befreiung von der Vorstellung, überhaupt schuldig geboren worden zu sein.

Und vielleicht beginnt die wahre Suche genau dort, wo die Symbole ihre Macht verlieren.
Wenn zwischen Mensch und Wahrheit keine Institution mehr steht.
Dann bleibt nur noch die stille und unbequeme Frage:

Wer bin ich, wenn mir niemand mehr erzählt, wer ich sein soll?

@arminius_erben
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Schon sehr aufschlussreich, wie Susanne Lohrey die WM Eröffnungsfeier analysiert. Aus meiner Sicht deuten viele Zeichen auf ein Schwarzmagisches Ritual hin. Wir erinnern uns an die Eröffnung der Olympischen Spiele 2024, die auch schon den apokalyptischen Reiter präsentierten. Hier wird Mammon, der Reset, das Armageddon und die unipolare Weltordnung verehrt. Möge sich jeder sein eigenes Bild machen.
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Verbindung zum Universum I
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Liebe Begleiter,
seit ein paar Wochen nehme ich bei mir ein Gefühl des Stillstands und der Überflutung wahr, fühle ich mich übersättigt von all den Informationen, die tagtäglich auf den medialen Plattformen um Aufmerksamkeit buhlen.
Natürlich habe ich im Laufe der Jahre gelernt, immer mehr auf meine innere Stimme zu hören: "Ist dieser Beitrag für mich und meine Begleiter relevant oder bringt er mich/uns auf eine falsche Fährte?"
Aber inzwischen ist noch ein Kriterium hinzugekommen, der Eindruck: "Und ewig grüßt das Murmeltier". Viele Kanalbetreiber drehen sich aus meiner Sicht seit Wochen im Kreis, beobachten und analysieren die Welt, sprechen über Körper, Geist und Psyche, geben vielleicht noch ein paar Anleitungen, wie man sich schützt und heilt, betonen, dass man sich in so schweren Zeiten verbinden sollte, aber kommen selbst nicht ins Tun. Das ist auch nicht verwunderlich. Ihre Realität spielt sich vor allem auf digitaler Ebene ab. Es ist die Weltblase der Zuhörer, das Publikum, das von ihnen immer wieder neue Erkenntnisse einfordert. Um aber mit Menschen wahrhaftig mit dem Herzen in Kontakt zu treten, braucht man ein Ziel, benötigt man Muße und Zeit, sollte man vielleicht mal den gewohnten Arbeitsplatz verlassen.

So kam ich vor ein paar Tagen auf den Gedanken, meinen Kanal ruhen zu lassen. Und gleichzeitig tauchte die Frage auf: "Warum? Was werden meine Abonnenten von mir denken?" Und mein Ego wollte gestreichelt werden: "Du postest so wertvolle Beiträge!" Wenn Du aufhörst, interessiert sich keine Sau mehr für Dich!"
Ja...das könnte sein. Aber bringt es mir und meinen Begleitern wirklich noch etwas, die hundertste Sau durchs Dorf zu jagen? Es ist doch fast alles schon gezeigt und gesagt worden!

Ich hab´dazu mal "Das Universum" gefragt. Und das sagte: "Schau´doch mal, seit wann Du den Kanal betreibst und wie viele Tage seitdem vergangen sind."
Ich wurde tatsächlich überrascht. Am Sonntag, wo ich meinen letzten Beitrag gepostet habe, waren es genau 2121 Tage. Für alle, die sich in Numerologie etwas auskennen, ist die Antwort eindeutig.

Ich werde meinen Kanal ruhen lassen. Er wird nicht geschlossen, so dass Ihr weiterhin auf unsere Filme, Memes und die interessanten Beiträge anderer Kanalbetreiber zugreifen könnt.

Aber an dieser Stelle sei schon mal vorgemerkt. Ich werde in Kürze eine private Gruppe öffnen, in der sich Menschen begegnen können, die für die Zukunft etwas bewegen wollen. Wer daran Interesse hat, kann sich gern bei mir melden.

Ich sende Euch gute Gefühle und herzliche Grüße
Euer Christian
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Zur Erinnerung
Mein erster Beitrag bei Telegram vom 13.August 2020
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Liebe Freidenker, heute möchte ich mich dem zentralen Thema "Angst und Macht" widmen. Wie ich aus vielen persönlichen Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis herausfinden konnte, ist es letztendlich immer die Angst, die uns Menschen zu außergewöhnlichen Verhaltensweisen bewegt und unser Leben zentral beeinflusst. Angst kann in vielen Formen erscheinen (Friedmann: Grundformen der Angst). Angst ist ein natürlicher Urinstinkt und bei Gefahr ein wichtiges Element unserer Überlebensstrategie. Aber Angst kann uns auch daran hindern, das Leben zu genießen, Liebe zu geben, Sex zu haben, die Welt zu erforschen, sich frei zu fühlen, sich mit anderen Menschen auszutauschen u.v.m. Verlassen wir die „unbedarfte“ Kindheit (Jean-Jacques Rousseau: Émile), werden wir meist mit manipulierenden, einschüchternden “Ängsten“, “Sorgen“ konfrontiert, die wir im Laufe unseres Lebens überwinden oder meistern müssen. Leider sind wir keine Götter, die auf dieser Erde materiell unendlich viel Zeit verbringen können. Seitdem ich daran arbeite, den Tod als Teil meines Lebens zu betrachten und die Gewissheit habe, dass meine Seele unsterblich und einzigartig ist, fühle ich mich von vielen Ängsten befreit. Natürlich können wir die Verinnerlichung dieser Erkenntnis nicht von allen Menschen erwarten. Aber haben wir das göttliche Recht einem Menschen diese freie Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu verwehren? Können wir für unsere eigenen Ängste und Verluste andere verantwortlich machen? Dürfen wir deshalb diese Menschen ausschließen, diffamieren, denunzieren, quälen und unterdrücken? Schaut man sich die Geschichte an, wird man erkennen, dass gerade diese Menschen, die mutig einer Vision folgten, unsere Menschheit dorthin gebracht haben, wo wir heute stehen. Angst ist aus meinem Verständnis kein guter Lebensberater. Sie macht uns unfrei und abhängig. Sie hindert uns am Wachsen und Wandel. Angst fressen Seele auf. Sie blockiert jede Form von Leben. Natürlich müssen wir uns immer wieder Immanuel Kants Frage stellen: „Die Freiheit eines jenen beginnt dort, wo die Freiheit eines anderen aufhört“. Wir stoßen ständig auf unsere Grenzen und viele von uns versuchen sie tagtäglich zu überschreiten. Es ist das alte Thema von Daedalus und seinem Sohn Ikarus. Doch wenn wir uns an die Gesetze des Universums, an die Regeln der Natur halten, kann uns eigentlich nichts passieren. Wir müssen sie nur erkennen und stets wachsam sein. Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag!
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