🚁 Der Coyne-Zwischenfall: Ein Armee-Hubschrauber steigt gegen den Willen des Piloten 1800 Fuß nach oben, während etwas Zigarrenförmiges über ihm steht. Vier Soldaten, eine Aussage
Vier ausgebildete Männer in einer Maschine, alle mit derselben Schilderung, dazu Zeugen am Boden. Das ist die Sorte Fall, an der sich Erklärer bis heute die Zähne ausbeißen. 😳
Mansfield, Ohio, 18. Oktober 1973, kurz nach elf Uhr abends. Ein Bell-Huey-Hubschrauber der Army Reserve ist auf dem Rückflug von Columbus. An Bord: Kapitän Lawrence Coyne und drei Mann Besatzung. Der Copilot bemerkt rechts ein rotes Licht, das erst gemächlich mitzieht und dann direkt auf den Hubschrauber zuhält.
Coyne tut das einzig Vernünftige und drückt die Maschine in einen steilen Sinkflug, um dem Zusammenstoß auszuweichen. Er geht auf etwa 1700 Fuß runter. Dann beschreiben alle vier dasselbe: Über ihnen steht ein großes, zigarrenförmiges Objekt, das die Sicht ausfüllt, und aus dessen Unterseite ein grüner Lichtkegel die ganze Kanzel flutet. Die Instrumente spielen verrückt, der Funk fällt auf beiden Frequenzen aus.
Und dann kommt der Punkt, den man schwer wegdiskutiert: Der Höhenmesser zeigt an, dass die Maschine steigt. Auf etwa 3500 Fuß, obwohl Coyne den Steuerknüppel weiterhin unten hat. Erst danach zieht das Objekt nach Nordwesten davon, der Funk kommt zurück, die Besatzung landet ohne Zwischenfall.
Unabhängig davon meldete sich später eine Familie, die vom Boden aus zur selben Zeit den Hubschrauber und ein grün leuchtendes Objekt gesehen haben will. Die gängige Erklärung von skeptischer Seite lautet: heller Meteor aus dem Orioniden-Strom, der in jener Nacht aktiv war, dazu Fehlwahrnehmung der Flughöhe unter Stress. Ein Meteor erklärt nur leider weder den Funkausfall noch die Minuten, die das Ganze dauerte.
Ich sag's mal so: Es ist ja nicht so, dass hier jemand ohne Erfahrung am Himmel etwas Helles gesehen hätte. Das war eine komplette Militärbesatzung im Dienst, die den Vorfall auch noch selbst gemeldet hat, im vollen Wissen, wie so ein Bericht der eigenen Karriere bekommt.
Was tippt ihr, Meteor oder etwas anderes? 👇 Ab in die Kommentare.
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Vier ausgebildete Männer in einer Maschine, alle mit derselben Schilderung, dazu Zeugen am Boden. Das ist die Sorte Fall, an der sich Erklärer bis heute die Zähne ausbeißen. 😳
Mansfield, Ohio, 18. Oktober 1973, kurz nach elf Uhr abends. Ein Bell-Huey-Hubschrauber der Army Reserve ist auf dem Rückflug von Columbus. An Bord: Kapitän Lawrence Coyne und drei Mann Besatzung. Der Copilot bemerkt rechts ein rotes Licht, das erst gemächlich mitzieht und dann direkt auf den Hubschrauber zuhält.
Coyne tut das einzig Vernünftige und drückt die Maschine in einen steilen Sinkflug, um dem Zusammenstoß auszuweichen. Er geht auf etwa 1700 Fuß runter. Dann beschreiben alle vier dasselbe: Über ihnen steht ein großes, zigarrenförmiges Objekt, das die Sicht ausfüllt, und aus dessen Unterseite ein grüner Lichtkegel die ganze Kanzel flutet. Die Instrumente spielen verrückt, der Funk fällt auf beiden Frequenzen aus.
Und dann kommt der Punkt, den man schwer wegdiskutiert: Der Höhenmesser zeigt an, dass die Maschine steigt. Auf etwa 3500 Fuß, obwohl Coyne den Steuerknüppel weiterhin unten hat. Erst danach zieht das Objekt nach Nordwesten davon, der Funk kommt zurück, die Besatzung landet ohne Zwischenfall.
Unabhängig davon meldete sich später eine Familie, die vom Boden aus zur selben Zeit den Hubschrauber und ein grün leuchtendes Objekt gesehen haben will. Die gängige Erklärung von skeptischer Seite lautet: heller Meteor aus dem Orioniden-Strom, der in jener Nacht aktiv war, dazu Fehlwahrnehmung der Flughöhe unter Stress. Ein Meteor erklärt nur leider weder den Funkausfall noch die Minuten, die das Ganze dauerte.
Ich sag's mal so: Es ist ja nicht so, dass hier jemand ohne Erfahrung am Himmel etwas Helles gesehen hätte. Das war eine komplette Militärbesatzung im Dienst, die den Vorfall auch noch selbst gemeldet hat, im vollen Wissen, wie so ein Bericht der eigenen Karriere bekommt.
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🛸 Voronesch 1989: Die sowjetische Staatsagentur TASS meldet allen Ernstes eine UFO-Landung mit drei Meter großen Wesen und einem Roboter. Der Rest der Welt hält sich den Bauch vor Lachen
Man muss sich das kurz auf der Zunge zergehen lassen: Nicht ein Boulevardblatt, sondern die offizielle Nachrichtenagentur der Sowjetunion berichtet über Außerirdische im Stadtpark. 😅
Woronesch, Russland, Ende September 1989. In einem Park im Westen der Stadt spielen Kinder Fußball, als am Himmel angeblich eine große leuchtende Kugel auftaucht und landet. Aus der Öffnung sollen ein oder mehrere sehr große Wesen gestiegen sein, laut den Schilderungen drei bis vier Meter hoch, mit winzigem Kopf, drei Augen und in silbrigem Anzug. Dazu ein kleiner roboterartiger Begleiter, der neben ihnen herlief.
Die spektakulärste Behauptung: Eines der Wesen habe eine Art Rohr auf einen Jungen gerichtet, der daraufhin für einige Momente schlicht nicht mehr da gewesen sei, um dann wieder aufzutauchen, als das Objekt startete.
Am 9. Oktober 1989 setzte TASS eine Meldung dazu ab, die weltweit über die Ticker lief. Zitiert wurden örtliche Wissenschaftler, die von erhöhten Werten am Landeplatz und von Abdrücken im Boden sprachen. Das war die Zeit von Glasnost, in der plötzlich alles Mögliche in sowjetischen Medien landete, was vorher undenkbar gewesen wäre.
Die Reaktion im Westen war entsprechend: Belustigung. Und ehrlicherweise spricht auch einiges dafür. Die Zeugen waren fast ausschließlich Kinder, ihre Beschreibungen wichen im Detail voneinander ab, und wer schon einmal erlebt hat, wie sich eine Geschichte auf einem Schulhof innerhalb von zwei Tagen entwickelt, ahnt, wie das gelaufen sein könnte. Ein sowjetischer Journalist räumte später ein, dass in der Berichterstattung ordentlich ausgeschmückt wurde.
Ich sag's mal so: Keine Ahnung, ob da wirklich ein Dreiäugiger im Woronescher Stadtpark stand, aber ich dachte, ich berichte es mal. Für mich bleibt das Faszinierende ohnehin weniger das Wesen als die Tatsache, dass ein Staat, der jahrzehntelang jede Abweichung wegzensiert hat, so etwas plötzlich amtlich in die Welt schickte.
Was tippt ihr, Kinderfantasie oder etwas anderes? 👇 Ab in die Kommentare.
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#BlaupauseTV #UFO #UAP #Woronesch #Sowjetunion
Man muss sich das kurz auf der Zunge zergehen lassen: Nicht ein Boulevardblatt, sondern die offizielle Nachrichtenagentur der Sowjetunion berichtet über Außerirdische im Stadtpark. 😅
Woronesch, Russland, Ende September 1989. In einem Park im Westen der Stadt spielen Kinder Fußball, als am Himmel angeblich eine große leuchtende Kugel auftaucht und landet. Aus der Öffnung sollen ein oder mehrere sehr große Wesen gestiegen sein, laut den Schilderungen drei bis vier Meter hoch, mit winzigem Kopf, drei Augen und in silbrigem Anzug. Dazu ein kleiner roboterartiger Begleiter, der neben ihnen herlief.
Die spektakulärste Behauptung: Eines der Wesen habe eine Art Rohr auf einen Jungen gerichtet, der daraufhin für einige Momente schlicht nicht mehr da gewesen sei, um dann wieder aufzutauchen, als das Objekt startete.
Am 9. Oktober 1989 setzte TASS eine Meldung dazu ab, die weltweit über die Ticker lief. Zitiert wurden örtliche Wissenschaftler, die von erhöhten Werten am Landeplatz und von Abdrücken im Boden sprachen. Das war die Zeit von Glasnost, in der plötzlich alles Mögliche in sowjetischen Medien landete, was vorher undenkbar gewesen wäre.
Die Reaktion im Westen war entsprechend: Belustigung. Und ehrlicherweise spricht auch einiges dafür. Die Zeugen waren fast ausschließlich Kinder, ihre Beschreibungen wichen im Detail voneinander ab, und wer schon einmal erlebt hat, wie sich eine Geschichte auf einem Schulhof innerhalb von zwei Tagen entwickelt, ahnt, wie das gelaufen sein könnte. Ein sowjetischer Journalist räumte später ein, dass in der Berichterstattung ordentlich ausgeschmückt wurde.
Ich sag's mal so: Keine Ahnung, ob da wirklich ein Dreiäugiger im Woronescher Stadtpark stand, aber ich dachte, ich berichte es mal. Für mich bleibt das Faszinierende ohnehin weniger das Wesen als die Tatsache, dass ein Staat, der jahrzehntelang jede Abweichung wegzensiert hat, so etwas plötzlich amtlich in die Welt schickte.
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👁 Neue Uncut-Folge ist LIVE! Was, wenn UFOs gar keine Außerirdischen sind? Der Reporter John Keel nennt sie Ultraterrestrische: nicht-physische Wesen, die als Engel, Dämon oder Men in Black auftauchen. Sein Buch ist von 1970 und passt mitten in die Disclosure-Debatte 2026. 😳
▶️ Jetzt ansehen: https://youtu.be/Tc_OJ9ORMiw
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📜 Nürnberg, 14. April 1561: Über der Stadt tobt am Morgenhimmel eine Schlacht aus Kugeln, Kreuzen und Röhren. Ein Flugblatt hält alles fest, und es liegt bis heute im Archiv
Das ist einer der ältesten Fälle, über die ich hier je berichtet habe, und er hat einen unschlagbaren Vorteil: Das Beweisstück ist ein gedrucktes zeitgenössisches Dokument, das man nachschlagen kann. 😳
Nürnberg, Morgen des 14. April 1561, kurz nach Sonnenaufgang. Nach dem Bericht des Formschneiders Hans Glaser sehen zahlreiche Bürger am Himmel etwas, das er kurz darauf in einem illustrierten Flugblatt festhält, damals das Massenmedium schlechthin.
Beschrieben und abgebildet wird eine ganze Ansammlung von Objekten: rote, blaue und schwarze Kugeln, dazu kreuzförmige Gebilde und lange, dunkle Röhren, aus denen weitere Kugeln herausgekommen sein sollen. Diese Formen schossen laut Text kreuz und quer durcheinander, als kämpften sie gegeneinander. Nach etwa einer Stunde sei alles ermattet zur Erde gesunken, wo es unter Dampf verglühte. Zurück blieb angeblich ein großer schwarzer, speerförmiger Gegenstand.
Für die Menschen von 1561 war die Sache klar: ein Zeichen Gottes, eine Mahnung zur Umkehr. Genau so endet auch Glasers Text. Alles andere hätte damals ohnehin niemand gedruckt.
Die nüchterne Deutung heute geht in eine ganz andere Richtung, und sie ist gar nicht schlecht: Halo-Erscheinungen. Bei bestimmten Eiskristallen in hohen Wolken entstehen am Himmel Nebensonnen, Lichtsäulen und Bögen, die zusammen tatsächlich wie Kugeln, Stäbe und Kreuze aussehen können. Wer so etwas noch nie erklärt bekommen hat und Sonnenaufgangslicht dazunimmt, sieht am Ende gut und gerne eine Himmelsschlacht.
Ich sag's mal so: Wahrscheinlich haben die Nürnberger an jenem Morgen keine Raumschiffe gesehen, sondern Physik. Aber ich finde es fast schöner, was daraus wurde: Ein Handwerker setzt sich hin, schneidet das Ganze in Holz und druckt es, damit es niemand vergisst. Das ist der Grund, warum wir 465 Jahre später noch darüber reden.
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#BlaupauseTV #UFO #Mystery #Nürnberg #Geschichte
Das ist einer der ältesten Fälle, über die ich hier je berichtet habe, und er hat einen unschlagbaren Vorteil: Das Beweisstück ist ein gedrucktes zeitgenössisches Dokument, das man nachschlagen kann. 😳
Nürnberg, Morgen des 14. April 1561, kurz nach Sonnenaufgang. Nach dem Bericht des Formschneiders Hans Glaser sehen zahlreiche Bürger am Himmel etwas, das er kurz darauf in einem illustrierten Flugblatt festhält, damals das Massenmedium schlechthin.
Beschrieben und abgebildet wird eine ganze Ansammlung von Objekten: rote, blaue und schwarze Kugeln, dazu kreuzförmige Gebilde und lange, dunkle Röhren, aus denen weitere Kugeln herausgekommen sein sollen. Diese Formen schossen laut Text kreuz und quer durcheinander, als kämpften sie gegeneinander. Nach etwa einer Stunde sei alles ermattet zur Erde gesunken, wo es unter Dampf verglühte. Zurück blieb angeblich ein großer schwarzer, speerförmiger Gegenstand.
Für die Menschen von 1561 war die Sache klar: ein Zeichen Gottes, eine Mahnung zur Umkehr. Genau so endet auch Glasers Text. Alles andere hätte damals ohnehin niemand gedruckt.
Die nüchterne Deutung heute geht in eine ganz andere Richtung, und sie ist gar nicht schlecht: Halo-Erscheinungen. Bei bestimmten Eiskristallen in hohen Wolken entstehen am Himmel Nebensonnen, Lichtsäulen und Bögen, die zusammen tatsächlich wie Kugeln, Stäbe und Kreuze aussehen können. Wer so etwas noch nie erklärt bekommen hat und Sonnenaufgangslicht dazunimmt, sieht am Ende gut und gerne eine Himmelsschlacht.
Ich sag's mal so: Wahrscheinlich haben die Nürnberger an jenem Morgen keine Raumschiffe gesehen, sondern Physik. Aber ich finde es fast schöner, was daraus wurde: Ein Handwerker setzt sich hin, schneidet das Ganze in Holz und druckt es, damit es niemand vergisst. Das ist der Grund, warum wir 465 Jahre später noch darüber reden.
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https://www.youtube.com/watch?v=wzEE43Cf91o
Ein Forschungs-U-Boot in eisigen Gewässern. Zwei Kameras laufen. Dann taucht aus der Dunkelheit plötzlich ein Gesicht auf – eines, das dort unten nicht existieren dürfte. Die Wissenschaftler an Bord sind überzeugt: Sie blicken in die Augen einer fremden Intelligenz. 🌊
Ein Forschungs-U-Boot in eisigen Gewässern. Zwei Kameras laufen. Dann taucht aus der Dunkelheit plötzlich ein Gesicht auf – eines, das dort unten nicht existieren dürfte. Die Wissenschaftler an Bord sind überzeugt: Sie blicken in die Augen einer fremden Intelligenz. 🌊
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🔦 Die Schlacht um Los Angeles: In einer Nacht des Jahres 1942 feuert die US-Flugabwehr über 1400 Granaten in den Himmel über der Stadt. Getroffen wurde am Ende: nichts
Manche Fälle sind faszinierend, weil so wenig passiert ist. Dieser hier ist faszinierend, weil so unfassbar viel passiert ist, und trotzdem niemand sagen kann, worauf da eigentlich geschossen wurde. 😳
Los Angeles, Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1942. Der Angriff auf Pearl Harbor liegt keine drei Monate zurück, die Westküste ist bis aufs Blut nervös, erst am Vorabend hatte ein japanisches U-Boot eine Ölanlage bei Santa Barbara beschossen. Dann meldet die Luftraumüberwachung ein Ziel.
Um kurz nach drei Uhr morgens geht die Verdunkelung an, Suchscheinwerfer tasten den Himmel ab, und die Flugabwehr eröffnet das Feuer. Eine gute Stunde lang. Über 1400 Granaten gehen nach oben. Zeugen berichten von einem großen, langsam ziehenden Objekt im Kreuz der Scheinwerfer, andere von mehreren kleinen Lichtern, wieder andere sahen im Rückblick vor allem Rauch und Mündungsfeuer.
Abgeschossen wurde nichts. Kein Wrack, keine Trümmer, keine gefangene Besatzung, kein einziges feindliches Flugzeug. Was es dagegen gab, waren Tote in der eigenen Stadt: Menschen starben an Herzversagen und bei Verkehrsunfällen während des Alarms, dazu kamen Schäden durch herabfallende eigene Granatsplitter.
Die offiziellen Erklärungen wechselten schnell und widersprachen sich. Der Marineminister sprach noch am selben Tag von Fehlalarm und Kriegsnerven, das Kriegsministerium hielt dagegen und sprach von echten Flugzeugen. Später kam die Deutung, ein losgerissener Wetterballon habe die Kette in Gang gesetzt, die Nervosität den Rest erledigt. Das berühmte Foto aus der Los Angeles Times mit dem hell erleuchteten Ding im Scheinwerferkreuz war, wie damals üblich, für den Druck nachbearbeitet worden.
Ich sag's mal so: Der Spott gehört hier nicht den Soldaten, die nach Pearl Harbor jedes Geräusch ernst nehmen mussten. Der Spott gehört den Stellen, die es innerhalb eines Tages hinbekamen, sich zwischen Fehlalarm und Feindflug öffentlich zu widersprechen und die Sache dann liegen zu lassen.
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Manche Fälle sind faszinierend, weil so wenig passiert ist. Dieser hier ist faszinierend, weil so unfassbar viel passiert ist, und trotzdem niemand sagen kann, worauf da eigentlich geschossen wurde. 😳
Los Angeles, Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1942. Der Angriff auf Pearl Harbor liegt keine drei Monate zurück, die Westküste ist bis aufs Blut nervös, erst am Vorabend hatte ein japanisches U-Boot eine Ölanlage bei Santa Barbara beschossen. Dann meldet die Luftraumüberwachung ein Ziel.
Um kurz nach drei Uhr morgens geht die Verdunkelung an, Suchscheinwerfer tasten den Himmel ab, und die Flugabwehr eröffnet das Feuer. Eine gute Stunde lang. Über 1400 Granaten gehen nach oben. Zeugen berichten von einem großen, langsam ziehenden Objekt im Kreuz der Scheinwerfer, andere von mehreren kleinen Lichtern, wieder andere sahen im Rückblick vor allem Rauch und Mündungsfeuer.
Abgeschossen wurde nichts. Kein Wrack, keine Trümmer, keine gefangene Besatzung, kein einziges feindliches Flugzeug. Was es dagegen gab, waren Tote in der eigenen Stadt: Menschen starben an Herzversagen und bei Verkehrsunfällen während des Alarms, dazu kamen Schäden durch herabfallende eigene Granatsplitter.
Die offiziellen Erklärungen wechselten schnell und widersprachen sich. Der Marineminister sprach noch am selben Tag von Fehlalarm und Kriegsnerven, das Kriegsministerium hielt dagegen und sprach von echten Flugzeugen. Später kam die Deutung, ein losgerissener Wetterballon habe die Kette in Gang gesetzt, die Nervosität den Rest erledigt. Das berühmte Foto aus der Los Angeles Times mit dem hell erleuchteten Ding im Scheinwerferkreuz war, wie damals üblich, für den Druck nachbearbeitet worden.
Ich sag's mal so: Der Spott gehört hier nicht den Soldaten, die nach Pearl Harbor jedes Geräusch ernst nehmen mussten. Der Spott gehört den Stellen, die es innerhalb eines Tages hinbekamen, sich zwischen Fehlalarm und Feindflug öffentlich zu widersprechen und die Sache dann liegen zu lassen.
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✈️ Foo Fighters: Im Zweiten Weltkrieg verfolgen leuchtende Kugeln die Bomber beider Seiten. Jede Seite hielt sie für die Geheimwaffe der anderen. Beide lagen falsch
Wenn Deutsche und Alliierte im Krieg bei irgendetwas einer Meinung waren, dann bei diesem: Da fliegt etwas mit, und es gehört garantiert dem Gegner. 😅
Europa und Pazifik, ab etwa 1944. Besatzungen alliierter Nachtjäger und Bomber melden immer häufiger leuchtende Kugeln, meist orange oder rot, die sich neben die Maschinen setzen. Sie halten Tempo, ziehen mit, drehen mit, verschwinden wieder. Sie greifen nicht an. Auf dem Radar tauchen sie oft gar nicht auf.
Den Namen bekamen sie von einer Nachtjägerstaffel, die ihn aus einer damals populären Comicreihe übernahm, in der es sinngemäß hieß: Wo Foo ist, ist auch Feuer. Foo Fighters, also. Und ja, die Band hat sich später genau danach benannt.
Der militärische Reflex war auf beiden Seiten derselbe. Die Alliierten vermuteten eine neue deutsche Waffe, vielleicht ein Störgerät, das die Bordelektronik lahmlegen sollte. Die deutsche Seite wiederum vermutete alliierte Technik. Nachrichtendienste beider Lager gingen dem nach. Ergebnis: nichts. Keine Seite fand beim Gegner irgendetwas, das dazu gepasst hätte.
Nach dem Krieg landete das Thema in den amerikanischen Untersuchungen zu Flugobjekten und wurde dort abgeräumt. Die nüchternen Erklärungen sind auch wirklich nicht schlecht: Elmsfeuer an den Tragflächen, Reflexionen an der Kanzel, Eiskristalle, brennende Trümmer, dazu Piloten am Rand der Erschöpfung in einer Umgebung, in der jede Sekunde tödlich sein konnte. Ein Teil der Meldungen lässt sich so ziemlich sicher erklären.
Ich sag's mal so: Das eigentlich Erstaunliche an den Foo Fightern ist nicht, was sie waren, sondern was sie ausgelöst haben. Zwei komplette Kriegsmaschinerien haben ernsthaft Personal darauf angesetzt herauszufinden, welche Wunderwaffe der Feind da hat. Und die Antwort war am Ende: gar keine.
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Europa und Pazifik, ab etwa 1944. Besatzungen alliierter Nachtjäger und Bomber melden immer häufiger leuchtende Kugeln, meist orange oder rot, die sich neben die Maschinen setzen. Sie halten Tempo, ziehen mit, drehen mit, verschwinden wieder. Sie greifen nicht an. Auf dem Radar tauchen sie oft gar nicht auf.
Den Namen bekamen sie von einer Nachtjägerstaffel, die ihn aus einer damals populären Comicreihe übernahm, in der es sinngemäß hieß: Wo Foo ist, ist auch Feuer. Foo Fighters, also. Und ja, die Band hat sich später genau danach benannt.
Der militärische Reflex war auf beiden Seiten derselbe. Die Alliierten vermuteten eine neue deutsche Waffe, vielleicht ein Störgerät, das die Bordelektronik lahmlegen sollte. Die deutsche Seite wiederum vermutete alliierte Technik. Nachrichtendienste beider Lager gingen dem nach. Ergebnis: nichts. Keine Seite fand beim Gegner irgendetwas, das dazu gepasst hätte.
Nach dem Krieg landete das Thema in den amerikanischen Untersuchungen zu Flugobjekten und wurde dort abgeräumt. Die nüchternen Erklärungen sind auch wirklich nicht schlecht: Elmsfeuer an den Tragflächen, Reflexionen an der Kanzel, Eiskristalle, brennende Trümmer, dazu Piloten am Rand der Erschöpfung in einer Umgebung, in der jede Sekunde tödlich sein konnte. Ein Teil der Meldungen lässt sich so ziemlich sicher erklären.
Ich sag's mal so: Das eigentlich Erstaunliche an den Foo Fightern ist nicht, was sie waren, sondern was sie ausgelöst haben. Zwei komplette Kriegsmaschinerien haben ernsthaft Personal darauf angesetzt herauszufinden, welche Wunderwaffe der Feind da hat. Und die Antwort war am Ende: gar keine.
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📡 Neue Uncut-Folge ist LIVE! Das WOW-Signal von 1977: 72 Sekunden, das stärkste je empfangene Signal aus dem All, bis heute ungelöst. 😳 Die Wissenschaft sagt inzwischen, es war ein Magnetar und eine Wasserstoffwolke. Patrick reagiert auf die komplette Doku und erklärt, warum ihn das nur halb überzeugt.
▶️ Jetzt ansehen: https://youtu.be/E8wZpPRcjso
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👍28❤5🤔4
🌊 Aguadilla 2013: Eine Wärmebildkamera der US-Grenzbehörde filmt ein Objekt, das über einen Flughafen zieht, ins Meer taucht, wieder auftaucht und sich dann teilt
Das Schöne an diesem Fall: Es geht nicht um eine Erinnerung, sondern um eine Videodatei. Man kann sie anhalten, Bild für Bild durchgehen und selbst nachrechnen. Genau das haben Leute getan, und sie kamen zu sehr verschiedenen Ergebnissen. 😳
Aguadilla, Puerto Rico, 25. April 2013, abends. Eine Maschine der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde ist mit Wärmebildkamera im Einsatz. Über dem Flughafen Rafael Hernández erfasst die Kamera ein kleines, längliches Objekt, das im Infrarot warm leuchtet und tief über das Gelände zieht. Rund zwei Minuten Material.
Was das Video interessant macht, ist der Ablauf. Das Objekt fliegt über den Flughafen, dann hinaus über die Küste. Dann verschwindet es im Wasser, ohne dass die Bewegung abbricht, kommt kurz darauf wieder heraus und zieht weiter. Und gegen Ende sieht es in einigen Einzelbildern so aus, als teilte es sich in zwei Teile, die nebeneinander weiterfliegen.
Eine Gruppe von Fachleuten, die Scientific Coalition for UAP Studies, hat das Material jahrelang durchgekaut und daraus hohe Geschwindigkeiten sowie einen echten Wasserdurchgang abgeleitet. Ihr Fazit: keine bekannte Technik passe dazu.
Die Gegenseite hält das für deutlich unspektakulärer. Der bekannteste Kritiker rechnete vor, dass alles auch zu einem Paar Ballons passt, wie sie bei Hochzeiten steigen gelassen werden, und dass ein warmer Punkt vor kaltem Wasser eben verschwindet, wenn die Perspektive der fliegenden Kamera das hergibt. Auch das Teilen wäre dann einfach zu erklären: zwei Ballons an einer Schnur, die sich trennen.
Ich sag's mal so: Hier stehen sich zwei Lager gegenüber, die beide rechnen können und beide vom selben Video ausgehen. Genau deshalb finde ich den Fall so lehrreich. Ein Video allein löst gar nichts, es kommt darauf an, was man an Annahmen mitbringt.
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#BlaupauseTV #UFO #UAP #Aguadilla #PuertoRico
Das Schöne an diesem Fall: Es geht nicht um eine Erinnerung, sondern um eine Videodatei. Man kann sie anhalten, Bild für Bild durchgehen und selbst nachrechnen. Genau das haben Leute getan, und sie kamen zu sehr verschiedenen Ergebnissen. 😳
Aguadilla, Puerto Rico, 25. April 2013, abends. Eine Maschine der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde ist mit Wärmebildkamera im Einsatz. Über dem Flughafen Rafael Hernández erfasst die Kamera ein kleines, längliches Objekt, das im Infrarot warm leuchtet und tief über das Gelände zieht. Rund zwei Minuten Material.
Was das Video interessant macht, ist der Ablauf. Das Objekt fliegt über den Flughafen, dann hinaus über die Küste. Dann verschwindet es im Wasser, ohne dass die Bewegung abbricht, kommt kurz darauf wieder heraus und zieht weiter. Und gegen Ende sieht es in einigen Einzelbildern so aus, als teilte es sich in zwei Teile, die nebeneinander weiterfliegen.
Eine Gruppe von Fachleuten, die Scientific Coalition for UAP Studies, hat das Material jahrelang durchgekaut und daraus hohe Geschwindigkeiten sowie einen echten Wasserdurchgang abgeleitet. Ihr Fazit: keine bekannte Technik passe dazu.
Die Gegenseite hält das für deutlich unspektakulärer. Der bekannteste Kritiker rechnete vor, dass alles auch zu einem Paar Ballons passt, wie sie bei Hochzeiten steigen gelassen werden, und dass ein warmer Punkt vor kaltem Wasser eben verschwindet, wenn die Perspektive der fliegenden Kamera das hergibt. Auch das Teilen wäre dann einfach zu erklären: zwei Ballons an einer Schnur, die sich trennen.
Ich sag's mal so: Hier stehen sich zwei Lager gegenüber, die beide rechnen können und beide vom selben Video ausgehen. Genau deshalb finde ich den Fall so lehrreich. Ein Video allein löst gar nichts, es kommt darauf an, was man an Annahmen mitbringt.
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🧚 Die Feen von Cottingley: Zwei Mädchen fotografieren 1917 Elfen im Garten. Der Erfinder von Sherlock Holmes glaubt daran und blamiert sich vor der ganzen Nation
Wenn ausgerechnet der Mann, der die berühmteste Kunstfigur der kühlen Logik erfunden hat, auf zwei Teenager mit einer Kamera hereinfällt, dann ist das schon eine Pointe für sich. 😅
Cottingley bei Bradford, England, Sommer 1917. Die sechzehnjährige Elsie Wright und ihre neunjährige Cousine Frances Griffiths spielen gern am Bach hinter dem Haus. Als die Erwachsenen fragen, was sie dort den ganzen Tag treiben, sagen die beiden: Wir spielen mit den Feen. Elsie leiht sich die Plattenkamera ihres Vaters und bringt kurz darauf ein Bild mit, auf dem Frances hinter tanzenden geflügelten Wesen sitzt.
Der Vater, gelernter Techniker, hält es sofort für Unfug. Die Mutter nicht. Über theosophische Kreise landen die Fotos schließlich bei Arthur Conan Doyle, dem Schöpfer von Sherlock Holmes. Doyle hatte im Krieg seinen Sohn verloren und sich dem Spiritismus zugewandt. Er veröffentlicht die Bilder 1920 in einer großen Zeitschrift, samt eigenem Aufsatz, und erklärt sie für echt.
Ein Fotoexperte einer Firma, die man befragte, wollte immerhin bestätigen, dass die Platten keine sichtbare Doppelbelichtung zeigten. Was schlicht daran lag, dass es keine war.
Erst 1983, über sechzig Jahre später, gestehen die beiden alten Damen. Die Feen waren Papierfiguren, abgezeichnet nach einem damals verbreiteten Kinderbuch, ausgeschnitten und mit Hutnadeln im Boden befestigt. Elsie sagte, sie hätten sich am Ende einfach nicht mehr getraut, einen so berühmten Mann bloßzustellen. Frances behauptete bis zuletzt, wenigstens das fünfte Bild sei echt gewesen.
Ich sag's mal so: Am schönsten ist an dieser Geschichte, dass sie so gar nicht böse gemeint war. Zwei Mädchen wollten aus einer Verlegenheit heraus und hatten plötzlich das halbe Land am Hals, samt Sherlock Holmes persönlich. Manchmal braucht ein Wunder eben nur zwei Hutnadeln und einen Erwachsenen, der es glauben will.
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#BlaupauseTV #Paranormal #Cottingley #Mystery #England
Wenn ausgerechnet der Mann, der die berühmteste Kunstfigur der kühlen Logik erfunden hat, auf zwei Teenager mit einer Kamera hereinfällt, dann ist das schon eine Pointe für sich. 😅
Cottingley bei Bradford, England, Sommer 1917. Die sechzehnjährige Elsie Wright und ihre neunjährige Cousine Frances Griffiths spielen gern am Bach hinter dem Haus. Als die Erwachsenen fragen, was sie dort den ganzen Tag treiben, sagen die beiden: Wir spielen mit den Feen. Elsie leiht sich die Plattenkamera ihres Vaters und bringt kurz darauf ein Bild mit, auf dem Frances hinter tanzenden geflügelten Wesen sitzt.
Der Vater, gelernter Techniker, hält es sofort für Unfug. Die Mutter nicht. Über theosophische Kreise landen die Fotos schließlich bei Arthur Conan Doyle, dem Schöpfer von Sherlock Holmes. Doyle hatte im Krieg seinen Sohn verloren und sich dem Spiritismus zugewandt. Er veröffentlicht die Bilder 1920 in einer großen Zeitschrift, samt eigenem Aufsatz, und erklärt sie für echt.
Ein Fotoexperte einer Firma, die man befragte, wollte immerhin bestätigen, dass die Platten keine sichtbare Doppelbelichtung zeigten. Was schlicht daran lag, dass es keine war.
Erst 1983, über sechzig Jahre später, gestehen die beiden alten Damen. Die Feen waren Papierfiguren, abgezeichnet nach einem damals verbreiteten Kinderbuch, ausgeschnitten und mit Hutnadeln im Boden befestigt. Elsie sagte, sie hätten sich am Ende einfach nicht mehr getraut, einen so berühmten Mann bloßzustellen. Frances behauptete bis zuletzt, wenigstens das fünfte Bild sei echt gewesen.
Ich sag's mal so: Am schönsten ist an dieser Geschichte, dass sie so gar nicht böse gemeint war. Zwei Mädchen wollten aus einer Verlegenheit heraus und hatten plötzlich das halbe Land am Hals, samt Sherlock Holmes persönlich. Manchmal braucht ein Wunder eben nur zwei Hutnadeln und einen Erwachsenen, der es glauben will.
Was tippt ihr, wollte Doyle es sehen oder wurde er getäuscht? 👇 Ab in die Kommentare.
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👻 Die Braune Dame von Raynham Hall: 1936 fotografieren zwei Männer eine Treppe. Auf dem entwickelten Bild steht eine durchscheinende Gestalt darauf. Es ist bis heute das berühmteste Geisterfoto der Welt
Es gibt tausende Geisterfotos. Neunundneunzig Komma irgendwas Prozent davon sind Staub, Reflexionen oder schlicht Blödsinn. Und dann gibt es dieses eine, an dem sich seit neunzig Jahren alle abarbeiten. 😳
Raynham Hall, Norfolk, England, 19. September 1936. Zwei Fotografen, Hubert Provand und sein Assistent Indre Shira, sind im Auftrag einer Architekturzeitschrift im Herrenhaus unterwegs. Sie bauen die Kamera in der Eingangshalle auf, ausgerichtet auf die große Eichentreppe. Provand steckt den Kopf unter das Tuch, um scharfzustellen.
Nach Shiras Schilderung sieht er in diesem Moment eine dampfartige Gestalt auf der Treppe herunterkommen. Er ruft, Provand solle auslösen. Der drückt ab, ohne selbst etwas gesehen zu haben. Erst in der Dunkelkammer taucht sie auf: eine durchscheinende Frauengestalt in hellem Gewand auf den Stufen, ohne erkennbares Gesicht.
Das Haus hatte den Ruf schon vorher. Die Gestalt gilt der Überlieferung nach als Lady Dorothy Walpole, Schwester eines britischen Premierministers, die im 18. Jahrhundert in Raynham Hall lebte und dort starb. Erzählt wird, ihr Mann habe sie in ihren Zimmern eingesperrt. Belegen lässt sich das nicht.
Nüchtern betrachtet gibt es mehrere Wege, wie so ein Bild ohne Geist entsteht. Der naheliegendste ist eine Doppelbelichtung: Wird dieselbe Platte zweimal belichtet, entstehen genau solche halbtransparenten Figuren. Fachleute haben außerdem darauf hingewiesen, dass die Umrisse verdächtig gut zu einer Madonnenstatue passen könnten und dass Fett oder Feuchtigkeit auf der Linse in Kombination mit dem Treppengeländer ähnliche Effekte macht. Die beiden Fotografen blieben zeitlebens dabei, nicht getrickst zu haben.
Ich sag's mal so: Was mich an dem Bild bis heute packt, ist gar nicht die Frage echt oder gefälscht. Es ist die Tatsache, dass der Mann, der ausgelöst hat, selbst nichts gesehen hat. Er hat auf Zuruf abgedrückt und erst Stunden später erfahren, was auf seiner Platte steht.
Was tippt ihr, Doppelbelichtung oder etwas anderes? 👇 Ab in die Kommentare.
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#BlaupauseTV #Paranormal #RaynhamHall #Geisterfoto #England
Es gibt tausende Geisterfotos. Neunundneunzig Komma irgendwas Prozent davon sind Staub, Reflexionen oder schlicht Blödsinn. Und dann gibt es dieses eine, an dem sich seit neunzig Jahren alle abarbeiten. 😳
Raynham Hall, Norfolk, England, 19. September 1936. Zwei Fotografen, Hubert Provand und sein Assistent Indre Shira, sind im Auftrag einer Architekturzeitschrift im Herrenhaus unterwegs. Sie bauen die Kamera in der Eingangshalle auf, ausgerichtet auf die große Eichentreppe. Provand steckt den Kopf unter das Tuch, um scharfzustellen.
Nach Shiras Schilderung sieht er in diesem Moment eine dampfartige Gestalt auf der Treppe herunterkommen. Er ruft, Provand solle auslösen. Der drückt ab, ohne selbst etwas gesehen zu haben. Erst in der Dunkelkammer taucht sie auf: eine durchscheinende Frauengestalt in hellem Gewand auf den Stufen, ohne erkennbares Gesicht.
Das Haus hatte den Ruf schon vorher. Die Gestalt gilt der Überlieferung nach als Lady Dorothy Walpole, Schwester eines britischen Premierministers, die im 18. Jahrhundert in Raynham Hall lebte und dort starb. Erzählt wird, ihr Mann habe sie in ihren Zimmern eingesperrt. Belegen lässt sich das nicht.
Nüchtern betrachtet gibt es mehrere Wege, wie so ein Bild ohne Geist entsteht. Der naheliegendste ist eine Doppelbelichtung: Wird dieselbe Platte zweimal belichtet, entstehen genau solche halbtransparenten Figuren. Fachleute haben außerdem darauf hingewiesen, dass die Umrisse verdächtig gut zu einer Madonnenstatue passen könnten und dass Fett oder Feuchtigkeit auf der Linse in Kombination mit dem Treppengeländer ähnliche Effekte macht. Die beiden Fotografen blieben zeitlebens dabei, nicht getrickst zu haben.
Ich sag's mal so: Was mich an dem Bild bis heute packt, ist gar nicht die Frage echt oder gefälscht. Es ist die Tatsache, dass der Mann, der ausgelöst hat, selbst nichts gesehen hat. Er hat auf Zuruf abgedrückt und erst Stunden später erfahren, was auf seiner Platte steht.
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🗿 Die Köpfe von Hexham: Zwei Jungen graben im Garten zwei faustgroße Steinköpfe aus. Danach geht im Haus alles drunter und drüber, und eine Keltenforscherin behauptet, ein Wolfswesen in ihrem Schlafzimmer gesehen zu haben
Dieser Fall hat alles: zwei unscheinbare Fundstücke, einen Poltergeist, ein Wolfswesen und am Ende die Frage, ob die ganze Sache nicht schlicht von einem Vater für seine Tochter gebastelt wurde. 😳
Hexham, Northumberland, Februar 1972. Zwei Brüder graben im Garten ihres Reihenhauses und stoßen auf zwei kleine, grobe Steinköpfe, kaum größer als Tennisbälle. Der eine wirkt männlich, mit strähnigem Haar, der andere weiblich. Beide sehen alt aus.
Kurz darauf beginnt es im Haus. Gegenstände bewegen sich angeblich von selbst, Betten wackeln, es gibt Geräusche und, das ist die spektakulärste Behauptung, in der Nachbarwohnung will eine Frau nachts ein aufrecht gehendes Wesen gesehen haben, halb Mensch, halb Wolf, das durch den Flur zur Treppe verschwand.
Die Köpfe kommen zur Untersuchung zu Anne Ross, einer angesehenen britischen Keltologin. Kelten hatten einen ausgeprägten Kopfkult, das passte also fachlich. Und dann schildert ausgerechnet die Wissenschaftlerin, sie sei in ihrem Haus nachts aufgewacht und habe ein großes, dunkles, wolfsköpfiges Wesen im Zimmer gesehen, das sie über den Flur die Treppe hinunter verfolgt habe. Ihre Familie berichtete Ähnliches. Sie schaffte die Köpfe aus dem Haus.
Und dann kommt die Bruchlandung. Ein Mann namens Desmond Craigie meldete sich, der Jahre zuvor im selben Haus gewohnt hatte. Er sagte, er habe die Köpfe um 1956 selbst aus Zement gemacht, als Spielzeug für seine Tochter, und ein Kopf sei damals im Garten verloren gegangen. Er stellte zum Beweis vor Zeugen einen weiteren her. Eine geologische Untersuchung kam ebenfalls zu dem Schluss, dass die Stücke nicht antik seien. Die Originale sind heute verschollen.
Ich sag's mal so: Keine Ahnung, was in Hexham wirklich durch die Flure gelaufen ist, aber ich dachte, ich berichte es mal. Falls die Köpfe wirklich Zement von 1956 waren, wird es fast noch besser: Dann hat ein Vater aus einer Laune heraus zwei Spielzeuge gebastelt und damit einen der bekanntesten Spukfälle Großbritanniens ausgelöst.
Was tippt ihr, Zementköpfe oder etwas anderes? 👇 Ab in die Kommentare.
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Dieser Fall hat alles: zwei unscheinbare Fundstücke, einen Poltergeist, ein Wolfswesen und am Ende die Frage, ob die ganze Sache nicht schlicht von einem Vater für seine Tochter gebastelt wurde. 😳
Hexham, Northumberland, Februar 1972. Zwei Brüder graben im Garten ihres Reihenhauses und stoßen auf zwei kleine, grobe Steinköpfe, kaum größer als Tennisbälle. Der eine wirkt männlich, mit strähnigem Haar, der andere weiblich. Beide sehen alt aus.
Kurz darauf beginnt es im Haus. Gegenstände bewegen sich angeblich von selbst, Betten wackeln, es gibt Geräusche und, das ist die spektakulärste Behauptung, in der Nachbarwohnung will eine Frau nachts ein aufrecht gehendes Wesen gesehen haben, halb Mensch, halb Wolf, das durch den Flur zur Treppe verschwand.
Die Köpfe kommen zur Untersuchung zu Anne Ross, einer angesehenen britischen Keltologin. Kelten hatten einen ausgeprägten Kopfkult, das passte also fachlich. Und dann schildert ausgerechnet die Wissenschaftlerin, sie sei in ihrem Haus nachts aufgewacht und habe ein großes, dunkles, wolfsköpfiges Wesen im Zimmer gesehen, das sie über den Flur die Treppe hinunter verfolgt habe. Ihre Familie berichtete Ähnliches. Sie schaffte die Köpfe aus dem Haus.
Und dann kommt die Bruchlandung. Ein Mann namens Desmond Craigie meldete sich, der Jahre zuvor im selben Haus gewohnt hatte. Er sagte, er habe die Köpfe um 1956 selbst aus Zement gemacht, als Spielzeug für seine Tochter, und ein Kopf sei damals im Garten verloren gegangen. Er stellte zum Beweis vor Zeugen einen weiteren her. Eine geologische Untersuchung kam ebenfalls zu dem Schluss, dass die Stücke nicht antik seien. Die Originale sind heute verschollen.
Ich sag's mal so: Keine Ahnung, was in Hexham wirklich durch die Flure gelaufen ist, aber ich dachte, ich berichte es mal. Falls die Köpfe wirklich Zement von 1956 waren, wird es fast noch besser: Dann hat ein Vater aus einer Laune heraus zwei Spielzeuge gebastelt und damit einen der bekanntesten Spukfälle Großbritanniens ausgelöst.
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🏺 Der Miami-Poltergeist: In einem Souvenirlager fliegen wochenlang Gläser und Aschenbecher aus den Regalen. Parapsychologen zählen über 200 Vorfälle, ein Zauberkünstler nur einen einzigen Schuldigen
Der Fall ist deshalb so gut, weil hier die zwei Lager buchstäblich im selben Raum standen und beide zusahen. Und trotzdem gingen sie mit völlig verschiedenen Antworten wieder raus. 😳
Miami, Florida, Winter 1966 auf 1967. In einem Großhandelslager für Souvenirs namens Tropication Arts geht seit Wochen Ware kaputt. Biergläser, Aschenbecher, Krüge und Muschelfiguren rutschen aus den Regalen und zerschellen. Nicht ein paar Mal, sondern immer wieder, teils mehrmals täglich. Die Polizei kommt, findet nichts. Die Presse kommt, findet eine Geschichte.
Dann kommen die Parapsychologen. William Roll und J. G. Pratt reisen an, richten sich im Lager ein, markieren Gegenstände in den Regalen und protokollieren jeden Vorfall mit Uhrzeit und Position. Am Ende stehen mehr als zweihundert dokumentierte Ereignisse in ihren Aufzeichnungen.
Ihr Befund: Die Sache hing an einer Person. Ein neunzehnjähriger Angestellter, Julio Vasquez, war fast immer im Gebäude, wenn etwas geschah, und die Häufigkeit stieg, wenn es ihm schlecht ging. Roll nannte das wiederkehrende spontane Psychokinese, also unbewusst erzeugte Bewegung durch einen Menschen unter Druck, meist einen jungen. Genau dieses Muster taucht in Poltergeistfällen immer wieder auf, siehe Rosenheim oder Enfield.
Die Gegenprobe lieferte der Zauberkünstler und Skeptiker James Randi, der ebenfalls vor Ort war. Sein Urteil fiel schlicht aus: Ein Jugendlicher, der weiß, wo alle stehen und wo niemand hinschaut, kann in einem vollgestellten Lager erstaunlich viel werfen, ohne erwischt zu werden. Für Randis Lesart spricht, dass Vasquez später bei einer anderen Sache tatsächlich als unehrlich aufgefallen ist.
Ich sag's mal so: Der spannendste Punkt ist gar nicht Geist oder Trickser. Es ist, dass beide Erklärungen dasselbe Grundmuster brauchen, nämlich einen unglücklichen Neunzehnjährigen, um den herum die Dinge zu Bruch gehen. Nur streiten sie darüber, ob seine Hände dabei im Spiel waren.
Was tippt ihr, geworfen oder etwas anderes? 👇 Ab in die Kommentare.
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Miami, Florida, Winter 1966 auf 1967. In einem Großhandelslager für Souvenirs namens Tropication Arts geht seit Wochen Ware kaputt. Biergläser, Aschenbecher, Krüge und Muschelfiguren rutschen aus den Regalen und zerschellen. Nicht ein paar Mal, sondern immer wieder, teils mehrmals täglich. Die Polizei kommt, findet nichts. Die Presse kommt, findet eine Geschichte.
Dann kommen die Parapsychologen. William Roll und J. G. Pratt reisen an, richten sich im Lager ein, markieren Gegenstände in den Regalen und protokollieren jeden Vorfall mit Uhrzeit und Position. Am Ende stehen mehr als zweihundert dokumentierte Ereignisse in ihren Aufzeichnungen.
Ihr Befund: Die Sache hing an einer Person. Ein neunzehnjähriger Angestellter, Julio Vasquez, war fast immer im Gebäude, wenn etwas geschah, und die Häufigkeit stieg, wenn es ihm schlecht ging. Roll nannte das wiederkehrende spontane Psychokinese, also unbewusst erzeugte Bewegung durch einen Menschen unter Druck, meist einen jungen. Genau dieses Muster taucht in Poltergeistfällen immer wieder auf, siehe Rosenheim oder Enfield.
Die Gegenprobe lieferte der Zauberkünstler und Skeptiker James Randi, der ebenfalls vor Ort war. Sein Urteil fiel schlicht aus: Ein Jugendlicher, der weiß, wo alle stehen und wo niemand hinschaut, kann in einem vollgestellten Lager erstaunlich viel werfen, ohne erwischt zu werden. Für Randis Lesart spricht, dass Vasquez später bei einer anderen Sache tatsächlich als unehrlich aufgefallen ist.
Ich sag's mal so: Der spannendste Punkt ist gar nicht Geist oder Trickser. Es ist, dass beide Erklärungen dasselbe Grundmuster brauchen, nämlich einen unglücklichen Neunzehnjährigen, um den herum die Dinge zu Bruch gehen. Nur streiten sie darüber, ob seine Hände dabei im Spiel waren.
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💙 WIR HABEN ES GESCHAFFT: 100.000 ABONNENTEN! 🎉
Ihr Lieben, ich sitze hier gerade mit einem riesigen Grinsen. Blaupause TV hat auf YouTube tatsächlich die 100.000 erreicht!
Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal an diesem Punkt stehen. Umso schöner ist es, diesen Moment mit euch zu teilen.
Danke fürs Zuschauen, fürs Weiterleiten, für eure Nachrichten, eure Anregungen und euren Rückhalt. Auch hier auf Telegram begleitet ihr den Kanal und tragt dazu bei, dass neue Menschen zu uns finden.
Und danke an alle, die über die Zeit mitgearbeitet, Ideen eingebracht und hinter den Kulissen angepackt haben. Ihr seid ein ganz wesentlicher Teil davon.
Heute bin ich einfach nur glücklich und dankbar. Fühlt euch gedrückt – auf alles, was wir noch gemeinsam erleben! 🥂💙
Euer Patrick
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Euer Patrick
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🍽️ Der Spuk von Stockwell 1772: In einem Londoner Haus zerspringt binnen Stunden das gesamte Geschirr, Schinken fallen von der Decke, und die Nachbarschaft läuft zusammen. Eine der ältesten Poltergeist-Akten überhaupt
Poltergeistfälle gibt es viele. Aber es gibt nur wenige, die schon 1772 sauber aufgeschrieben wurden, und zwar von Leuten, die selbst dabei waren. 😳
Stockwell, damals ein Dorf südlich von London, 6. Januar 1772. Im Haus der älteren, wohlhabenden Mrs. Golding fängt es am Vormittag an. Porzellan fällt aus dem Schrank. Gläser platzen. Ein Krug springt vom Regal. Es hört nicht auf, es wird schlimmer. Innerhalb weniger Stunden liegt praktisch der gesamte Hausrat in Scherben.
Die Frau ist so aufgelöst, dass sie in Ohnmacht fällt und zu einer Nachbarin flüchtet. Und hier wird es interessant, denn der Spuk zieht mit. Auch im Nachbarhaus geht Geschirr zu Bruch. Sie flieht weiter, ins Haus einer Verwandten, und es geht dort weiter. Berichtet werden fliegende Kerzenleuchter, ein von der Decke fallender Schinken, herumwandernde Kohlen. Halb Stockwell steht am Ende vor der Tür und schaut zu.
Kurz darauf erscheint ein gedruckter Bericht, verfasst von Zeugen aus dem Umfeld, und macht den Fall weit über London hinaus bekannt.
Es gibt aber ein Detail, das in jedem der Häuser gleich war: Mrs. Goldings Dienstmagd Ann Robinson, seit wenigen Tagen im Haus, war überall dabei. Sie blieb betont ruhig, während alle anderen in Panik gerieten. Als sie schließlich entlassen wurde, war Ruhe. Jahrzehnte später verbreitete ein Publizist, sie habe die Sache im Alter gestanden, mit Pferdehaaren, Drähten und geschickt gestapeltem Geschirr gearbeitet, um die Herrschaft loszuwerden. Ein Geständnis aus erster Hand ist das allerdings nicht, es ist ein Bericht über ein Geständnis.
Ich sag's mal so: Falls Ann Robinson das wirklich war, hat eine junge Dienstmagd im 18. Jahrhundert mit Draht und Nerven aus Stahl ein ganzes Dorf zum Beben gebracht. Und die feine Gesellschaft schrieb Bücher darüber, statt einmal nachzusehen, wer eigentlich immer als Einzige gelassen blieb.
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Poltergeistfälle gibt es viele. Aber es gibt nur wenige, die schon 1772 sauber aufgeschrieben wurden, und zwar von Leuten, die selbst dabei waren. 😳
Stockwell, damals ein Dorf südlich von London, 6. Januar 1772. Im Haus der älteren, wohlhabenden Mrs. Golding fängt es am Vormittag an. Porzellan fällt aus dem Schrank. Gläser platzen. Ein Krug springt vom Regal. Es hört nicht auf, es wird schlimmer. Innerhalb weniger Stunden liegt praktisch der gesamte Hausrat in Scherben.
Die Frau ist so aufgelöst, dass sie in Ohnmacht fällt und zu einer Nachbarin flüchtet. Und hier wird es interessant, denn der Spuk zieht mit. Auch im Nachbarhaus geht Geschirr zu Bruch. Sie flieht weiter, ins Haus einer Verwandten, und es geht dort weiter. Berichtet werden fliegende Kerzenleuchter, ein von der Decke fallender Schinken, herumwandernde Kohlen. Halb Stockwell steht am Ende vor der Tür und schaut zu.
Kurz darauf erscheint ein gedruckter Bericht, verfasst von Zeugen aus dem Umfeld, und macht den Fall weit über London hinaus bekannt.
Es gibt aber ein Detail, das in jedem der Häuser gleich war: Mrs. Goldings Dienstmagd Ann Robinson, seit wenigen Tagen im Haus, war überall dabei. Sie blieb betont ruhig, während alle anderen in Panik gerieten. Als sie schließlich entlassen wurde, war Ruhe. Jahrzehnte später verbreitete ein Publizist, sie habe die Sache im Alter gestanden, mit Pferdehaaren, Drähten und geschickt gestapeltem Geschirr gearbeitet, um die Herrschaft loszuwerden. Ein Geständnis aus erster Hand ist das allerdings nicht, es ist ein Bericht über ein Geständnis.
Ich sag's mal so: Falls Ann Robinson das wirklich war, hat eine junge Dienstmagd im 18. Jahrhundert mit Draht und Nerven aus Stahl ein ganzes Dorf zum Beben gebracht. Und die feine Gesellschaft schrieb Bücher darüber, statt einmal nachzusehen, wer eigentlich immer als Einzige gelassen blieb.
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KEIN ZURÜCK! 😳 Diese Aufnahmen BRECHEN DAS SYSTEM!💥
Hier gehts zum Video:https://youtu.be/8kswtsv940c
Ein Football-Stadion. Zehntausende Menschen auf den Rängen, Millionen vor den Bildschirmen – und plötzlich taucht über dem Spielfeld etwas auf, das dort nicht sein dürfte. Kein verwackeltes Handyvideo. Kein anonymer Upload. Sondern eine professionelle TV-Übertragung, live ausgestrahlt und für ein Millionenpublikum sichtbar. 🛸
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🏯 Bhangarh Fort: Indiens Denkmalbehörde hat an einer Ruinenstadt ein Schild aufgestellt, das den Aufenthalt nach Sonnenuntergang verbietet. Der Rest des Landes hat daraus den gruseligsten Ort Indiens gemacht
Es gibt Orte, die einen Ruf haben. Und es gibt Orte, deren Ruf von einem amtlichen Blechschild kommt. Bhangarh ist die zweite Sorte, und genau das macht die Sache so schön. 😅
Rajasthan, Nordindien, etwa 80 Kilometer von Jaipur entfernt. Bhangarh ist eine ausgedehnte Ruinenstadt aus dem 17. Jahrhundert, mit Tempeln, Basarzeilen, Palastresten und Mauern, eingebettet in trockene Hügel. Bewohnt ist sie seit Jahrhunderten nicht mehr, was historisch ziemlich profane Gründe hat: Wasserknappheit, Kriege, verschobene Handelswege.
Die Legenden sind deutlich unterhaltsamer. Die bekannteste erzählt von einem Zauberer, der sich in die Prinzessin der Stadt verliebte und ihr einen verhexten Trank unterschieben wollte. Sie durchschaute es und ließ ihn zerschmettern, worauf er im Sterben die ganze Stadt verfluchte. Eine zweite Version dreht sich um einen Asketen, der verfügte, dass kein Gebäude seinen Schatten überragen dürfe. Als es doch geschah, war es das für Bhangarh.
Und dann steht da eben dieses Schild der Archaeological Survey of India, das den Aufenthalt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang untersagt. Für ganz Indien war das der endgültige Beweis: Da ist etwas.
Nüchtern betrachtet ist das Schild vermutlich einfach Verwaltungsvernunft. Ein weitläufiges, unbeleuchtetes Ruinenfeld mit lockerem Mauerwerk, Löchern, Schlangen und Leoparden in der Region ist bei Nacht schlicht gefährlich, und die Behörde hat keine Lust auf verunglückte Nachtbesucher und Mutproben. Ein Fluch steht in der Begründung nirgends.
Ich sag's mal so: Bhangarh ist der beste Beweis dafür, dass sich Mystery manchmal einfach aus Bürokratie ergibt. Jemand schreibt aus Haftungsgründen ein Betretungsverbot, und dreißig Jahre später ist es der berühmteste Spukort eines ganzen Subkontinents. Ehrlich, ich verstehe es.
Was tippt ihr, Fluch oder Verwaltungsvorschrift? 👇 Ab in die Kommentare.
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Es gibt Orte, die einen Ruf haben. Und es gibt Orte, deren Ruf von einem amtlichen Blechschild kommt. Bhangarh ist die zweite Sorte, und genau das macht die Sache so schön. 😅
Rajasthan, Nordindien, etwa 80 Kilometer von Jaipur entfernt. Bhangarh ist eine ausgedehnte Ruinenstadt aus dem 17. Jahrhundert, mit Tempeln, Basarzeilen, Palastresten und Mauern, eingebettet in trockene Hügel. Bewohnt ist sie seit Jahrhunderten nicht mehr, was historisch ziemlich profane Gründe hat: Wasserknappheit, Kriege, verschobene Handelswege.
Die Legenden sind deutlich unterhaltsamer. Die bekannteste erzählt von einem Zauberer, der sich in die Prinzessin der Stadt verliebte und ihr einen verhexten Trank unterschieben wollte. Sie durchschaute es und ließ ihn zerschmettern, worauf er im Sterben die ganze Stadt verfluchte. Eine zweite Version dreht sich um einen Asketen, der verfügte, dass kein Gebäude seinen Schatten überragen dürfe. Als es doch geschah, war es das für Bhangarh.
Und dann steht da eben dieses Schild der Archaeological Survey of India, das den Aufenthalt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang untersagt. Für ganz Indien war das der endgültige Beweis: Da ist etwas.
Nüchtern betrachtet ist das Schild vermutlich einfach Verwaltungsvernunft. Ein weitläufiges, unbeleuchtetes Ruinenfeld mit lockerem Mauerwerk, Löchern, Schlangen und Leoparden in der Region ist bei Nacht schlicht gefährlich, und die Behörde hat keine Lust auf verunglückte Nachtbesucher und Mutproben. Ein Fluch steht in der Begründung nirgends.
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https://youtu.be/sE_ZdOHPBUY
Am 30. Juni 1908 zerreißt über Sibirien der Himmel. Eine Explosion legt 30 Millionen Bäume flach, ein Gebiet so groß wie Frankreich und Deutschland zusammen spürt sie, und trotzdem gibt es keinen Krater. Bis heute weiß niemand sicher, was da wirklich passiert ist. 😳
Am 30. Juni 1908 zerreißt über Sibirien der Himmel. Eine Explosion legt 30 Millionen Bäume flach, ein Gebiet so groß wie Frankreich und Deutschland zusammen spürt sie, und trotzdem gibt es keinen Krater. Bis heute weiß niemand sicher, was da wirklich passiert ist. 😳
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