ANS LICHT
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Aber sich
nur deswegen
an nichts halten
zu wollen,
weil es wieder
vergeht,
geht nicht gut.
Gerade jetzt,
wenn du hier
Wort für Wort
so weit von dir
unterscheidest,
dass sie dir erscheinen,
kannst du dich selbst
und dein Unterscheiden
nicht auch noch zugleich
mitunterscheiden.

In dem Moment,
als du dich soeben,
von diesen Worten
angestoßen,
dir selbst
und deinem Unterscheiden
zugewendet hast,
konntest du nicht gleichzeitig
diese Worte lesen.

Du kannst versuchen,
jetzt
wo der Inhalt dieses Satzes
Wort für Wort
zu deinen Gedanken wird,
dich selbst
beim Unterscheiden der Worte
zu erhaschen
und du wirst sehen,
dass sie dir
in dem Ausmaß entgleiten,
wie du dich dir selbst
und deinem Wahrnehmen
zuwendest.

Und auch als das,
was sich dir jetzt
selbst zuwendet,
entwischst du dir
fortlaufend
in dem Maß,
wie du dich
zu erhaschen versuchst.
9. November 1980

Sollte diese Art von Leidenschaftslosigkeit, Kindern gelehrt werden?

Nein. Wenn das getan wird, werden sie keinen Ehrgeiz haben, weiter zu wachsen; sie müssen bestimmte Ambitionen, bestimmte Wünsche für ihr richtiges Wachstum haben.

Derjenige, der sich selbst vollständig untersucht hat, derjenige, der zum Verstehen gelangt ist, wird niemals versuchen, in das Spiel des Bewusstseins einzugreifen.

Es gibt keinen Schöpfer mit einem gewaltigen Intellekt als solchen; dieses ganze Spiel geht spontan vor sich.

[Liebe berechnet nicht und ist ein Gespräch unter Freunden oder Liebenden konzentriert?]

Es gibt keinen Intellekt dahinter, also versuche nicht, den deinen aufzuzwingen, um irgendeine Veränderung herbeizuführen; lass es in Ruhe.

Dein Intellekt ist ein nachfolgendes Produkt dieses Vorgangs, wie kann also dein Intellekt die Verantwortung für einen Teil geschweige denn für die ganze Schöpfung übernehmen oder sie auch nur beurteilen?

Untersuche dein Selbst; dies ist der Zweck deines Seins.

Spiritualität ist nichts weiter als das Verstehen dieses Spiels des Bewusstseins – versuche herauszufinden, was dieser Schwindel ist, indem du seine Quelle suchst.


(The final talks of Sri Nisargadatte Maharaj, Acorn Press 1994)
Sich
um sich selbst
zu drehen,
scheint so
unerträglich zu sein,
dass man das
Irgendwann irgendwie
minimalisieren will,
und dabei erst recht
ins Rotieren kommt.

Dabei sitzen wir oft
denen auf,
die die entsprechenden
Rezepte dafür
verticken.

So haben wenigstens
auch andere
ein Einkommen davon,
dass wir auf uns selbst
sitzen bleiben.
Wer,
darüber hinaus,
dass er vergeht,
auch weiß,
woher er
kommt
und wohin
er geht,
spreche
das erste Wort.

Da hier
nun schon
damit begonnen
ist,
zerrieselt
das Schweigen
hinter dem Glas.

Das
letzte Korn
der Ladung
fällt,
drehs um
und leg
von vorne
los.

Berichte
über das Tappen
im Dunkeln
gibt es wie Sand
am Meer.

Dass
in jedem Körnchen
ein Stückchen
Wahrheit steckt,
ändert nichts daran,
dass auch es
verreckt.

Du
kannst
den Sand
bis in alle Ewigkeit
durch das Denken
sieben;
und auch
wenn du
es nicht tust,
bleiben dabei
die Löcher
im Gitter
durch die du
dich verstreust.

Hurtig, hurtig,
vorwärts, vorwärts
mit der Strohpuppe
von den
hinter dir
herrottenden
Schnüren
weg
in das Netz,
das du dir
mit zündenden Ideen
vor dir her
spinnst.

Leise lottert
dein Leder
im Wind.

Ob du lodernd
oder modernd
vergehst ...

... Kompost oder Asche ...

... ist's dir egal?
Als was
oder
von wo aus
halte ich mich
für etwas,
das meint
jemand
in einem Körper
zu sein,
der sich bewegt
oder still hält?

Und
wem ist klar,
dass dies jetzt
zu lesen,
ein Bewegung
des Geistes
ist?
Kannst du
kann angeben,
an welcher Stelle
du dich davon
bewusst zu sein
und
dein Bewusstsein
von seinen Inhalten
unterscheidest?
Zu denken,
was dieser Satz
enthält,
ist mehr
als die bloße
Aneinanderreihung
seiner Worte.

Die Gedanken,
die dieser Satz
jetzt auslöst,
sind eine umfassendere Sphäre
als die Worte
mit denen du sie ausspricht
oder bezeichnest.
Versenke dich in dem,
woraus dieser Gedanke
jetzt auftaucht.

In dem,
woraus dieser Gedanke
jetzt auftaucht,
bist du immer schon
versunken.
Ramana Maharshi (1879-1950)

ARUNACHALA SHIVA

Tamil Nadu, Tiruvannamalai