Auf die Straße!
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Neonazis immer und überall entschlossen entgegentreten!
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Öffentliche Lesung zum Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten

Samstag, 10. Mai, 15-17 Uhr Theaterplatz Weimar

Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nazis öffentlich Bücher über Genderwissenschaften und von jüdischen, marxistischen, pazifistischen und anderen oppositionellen Autor*innen. Die Aktion wurde nicht nur von den Parteiorganen der NSDAP, sondern auch von der Deutschen Studentenschaft, der damaligen Organisation der AStAs geplant.

In Zeiten, in denen nicht nur in den USA solche Bücher wieder verboten werden, ist die Erinnerung daran besonders wichtig!
*english below*

Sonntag, 11. Mai 2025: Gemeinsame Anreise zum Gedenken an Lorenz A. in Jena

📍 Treffpunkt: 14:00 Uhr · Weimar Hauptbahnhof · Gleis 2 (oben)

🚆 Fahrt nach Jena:
Wir nehmen den RE 1 um 14:06 Uhr ab Gleis 2.
In Jena steigen wir um in die Straßenbahn Linie 1, Richtung Stadtzentrum / Holzmarkt.
Von der Haltestelle Paradiesbahnhof sind es ca. 1 km Fußweg bis zum Kundgebungsort – wir laufen gemeinsam dorthin.

Rückreise:
Findet selbstorganisiert statt oder mit spontaner Absprache auf der Kundgebung.

Barrieren:
Wir kennen die Strecke leider nicht gut und können keine verbindlichen Infos zu möglichen Barrieren geben.

***************english***************

Sunday, 11 May 2025 - Group travel to the commemoration of Lorenz A. in Jena

📍 Meeting point: 2:00 PM · Weimar main station · Platform 2 (upper level)

🚆 Travel to Jena:
We’ll take the RE 1 at 2:06 PM from platform 2.
In Jena, we’ll change to tram line 1 heading towards city center / Holzmarkt.
From the Paradiesbahnhof stop, it’s about a 1 km walk to the rally site – we’ll walk there together.

Return trip:
Self-organized or arranged spontaneously after the rally.

Accessibility:
Unfortunately, we don’t know the route well and can’t give reliable information on accessibility.
Aktionen der Kampagne BAföG oder Abbruch in Weimar! 📢

Monatelange Wartezeiten, steigende Kosten, ein überlastetes BAföG-Amt – während wir am Existenzminimum kratzen, bleiben unsere Anträge unbearbeitet. Wir haben lange genug gewartet!

Kommt mit zu den Aktionen & lasst uns Support-Netzwerke untereinander aufbauen. 🤝🏼

☕️ Wir starten nächsten Montag, 12. Mai mit einem Beschwerdecafé ab 14 Uhr im M18. Es gibt Kuchen, wir starten eine coole Häkelaktion und ein studentischer Mitarbeiter kann Tipps zu Problemen rund um den BAföG-Antrag geben.
✍🏼 Am Dienstag sind wir auf dem Campus unterwegs & sammeln fleißig eure analogen Unterschriften!
🎨🧶 Am Donnerstag, 15. Mai wollen wir wieder gemeinsam mit euch ins Gespräch kommen & wer Bock hat, kann währenddessen Demo-Schilder basteln oder die Häkelaktion weiterführen. (M18)

Und am 16. Mai wollen wir gemeinsam MIT EUCH LAUT SEIN! Kommt zur Demo am Theaterplatz, bringt eure Friends mit & danach gibts ein nettes Get Together auf dem Campus! 🪧📢

Wir freuen uns, euch zu treffen & mit euch gemeinsam wütend zu sein!!
Thüringer BAföG WTF?!?! Wir haben lange genug gewartet #zuspätzuwenigzuwütend
⭐️ Offenes Antifaschistisches Treffen Weimar am 15.05.2025 ⭐️

18-22 Uhr, Café S140, Marienstraße 18

Wir beginnen um 18:30 Uhr mit dem Check-in. Bringt dafür gerne Terminhinweise oder andere Anliegen mit, die ihr besprechen wollt.

✉️✍️ Danach wollen wir diese Woche wieder gemeinsam Knastbriefe schreiben. Das gemeinsame Briefeschreiben an Gefangene wird ab jetzt regelmäßig an jedem 3. Donnerstag im Monat stattfinden. Mit unseren inhaftierten Genoss*innen Kontakt aufzubauen und zu halten, sie zu unterstützen und sie auf dem Laufenden zu halten, soll so zur guten Gewohnheit werden. Ihr braucht keinerlei Vorwissen, für alles Nötige zum Schreiben ist gesorgt also müsst ihr nur ein bisschen Schreiblust mitbringen.

💸💳 Wie jeden Donnerstag könnt ihr außerdem wieder die Tauschaktion gegen die diskriminierende Bezahlkarte für Geflüchtete unterstützen. Bringt dafür Bargeld zum Tauschen mit und meldet euch an der Bar.

Bis Donnerstag! ❤️
Offenes Antifaschistisches Treffen am 22.05.2025

18-22 Uhr, Café S140, Marienstraße 18

Am Donnerstag treffen wir uns wieder wie immer in der M18 zum OAT! Wir starten um 18:30 Uhr mit dem Check-in. Danach könnt ihr bei leckeren Getränken in der M18 oder in der Sonne chillen, ins Gespräch kommen oder die nächste Aktion planen. 🍹

An der Bar wird es außerdem wie jede Woche wieder Gutscheine von der Tauschaktion gegen die diskriminierende Bezahlkarte für Geflüchtete geben.

Wir freuen uns auf euch! ❤️‍🔥
Forwarded from OAT Weimar
🔥 2. Queer - Feministischer Kampftag statt Männertag 🔥

beim Offenen Antifaschistischen Treffen am 29.05.2025
18-22 Uhr, Café S140, Marienstraße 18

Wir wollen den Anlass des Männertages nutzen um beim OAT widerständig zusammenzukommen - an einem Tag, an dem
der öffentliche Raum sonst nur von meist betrunkenen Männergruppen beherrscht wird.
Anhand eines kleinen Inputs und einer Ausstellung werden wir darüber sprechen: was sind
Femi(ni)zide? Warum sind es keine Einzelfälle? Was können wir dagegen tun und was macht uns
sicher?

Vor allem an diesem Tag ist es wichtig, in guter Gesellschaft zusammen zu kommen uns sich
darüber auszutauschen, wie wir queer-feministische Gemeinschaft und Zukunft erkämpfen.
Wir knüpfen dafür an eine Tradition der revolutionärer Kunst und widerständigen Geschichten-
Erzählens an - mit Stoff, Faden und Nadel.

Kommt vorbei!
Stickt mit!
Seht selbst!
Vortrag und Gespräch:
„AfD als rechtsextrem eingestuft – was bedeutet das für uns?“

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Die Einstufung erfolgte "aufgrund der die Menschenwürde missachtenden, extremistischen Prägung der Gesamtpartei". Die Sicherheitsbehörde teilte mit: "Das in der Partei vorherrschende ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis ist nicht mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vereinbar". Dennoch lässt eine Prüfung eines AFD-Verbots weiter auf sich warten. Was heißt das für uns als Zivilgesellschaft? Welche Handlungsoptionen haben wir? Mit dieser und weiteren Fragen wird sich der Referent Dr. Axel Salheiser, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena (IDZ), beschäftigen.

Mittwoch, 11. Juni 2025, 19 Uhr
mon ami Weimar, Saalcafé, 1. OG (Zugang über Aufzug möglich)
Weimar sagt Nein zur Bezahlkarte für Geflüchtete! Mach mit!

Jetzt mit neuen Wechselstuben!

Mit der Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete werden staatliche Leistungen für Asylsuchende nicht mehr bar ausgezahlt, sondern auf Guthabenkarten geladen. Die Karte wird nicht überall akzeptiert, ist regional beschränkt, schließt Online-Käufe aus und erlaubt nur Abhebungen von maximal 50€ pro Monat.

Das schränkt die Betroffenen massiv in ihrer Selbstbestimmung ein und erschwert ihre gesellschaftliche Teilhabe. Eine Mitgliedschaft im Sportverein, der Kauf eines Deutschlandtickets, Zugang zu rechtlicher Vertretung oder ein günstiger Einkauf auf dem Flohmarkt - vieles ist nur noch schwer oder gar nicht mehr möglich.
Um die diskriminierenden, ausgrenzenden und stigmatisierenden Auswirkungen, die die Bezahlkarte für Geflüchtete hat, wenigstens etwas zu mildern, haben sich überall in Deutschland Initiativen gegründet, die Gutscheintauschaktionen organisieren. Der Tausch läuft so ab:

1. Person mit Bezahlkarte kauft Gutschein, z.B. im Supermarkt.
2. Sie tauscht den Gutschein bei uns in Bargeld ein.
3. Du tauschst dein Bargeld bei uns für einen Gutschein ein.

Ihr könnt die Tauschaktion unterstützen, indem ihr in den Wechselstuben euer Bargeld gegen Gutscheine tauscht. Das Bargeld wird 1:1 mit Geflüchteten weitergetauscht, die die diskriminierende Bezahlkarte nutzen müssen. Auf diese Weise könnt ihr praktische Solidarität mit Menschen leisten, die unter der rassistischen Politik leiden und ihnen ein Stück Selbstbestimmung zurückgeben.

Die Tauschaktion ist nach aktueller Rechtslage legal. Rechtliche Bedenken gibt es hingegen zur diskriminierenden Praxis der Bezahlkarte! Also: Zeigt auch ihr euch solidarisch und unterstützt die Tauschaktion.
Adressen der Wechselstuben in Weimar:

An diesen Orten könnt ihr eurer Bargeld in Gutscheine umtauschen:

Röstbrüder
Richard-Wagner-Str. 17
Mi - So 12 - 18 Uhr

Brotklappe
Trierer Str. 46
täglich 08 - 16 Uhr

Die Linke KV Apolda-Weimar
Marktstr. 17
Mo - Do 10 - 16 Uhr

Offenes Antifaschistisches Treffen
Marienstr. 18
Do 18 - 22 Uhr

Kontor & Stift
Marienstr. 18
Mo 13 - 17 Uhr, Di 11 - 17 Uhr, Mi 13 - 17 Uhr, Do 11 - 13 Uhr, Fr 11 - 15 Uhr⁩

Wenn du bei Änderungen und Aktualisierungen der Wechselstuben informiert werden möchtest oder dich allgemein für die Tauschaktion interessierst, schreib uns gerne eine Mail!

Mail: neinzurbezahlkarte@systemli.org
Instagram: @neinzurbezahlkarte_weimar
+++ EIL+++EIL+++EIL+++

Heute Soli-Kundgebung in Weimar.

Wielandplatz um 18 Uhr.

Maja ist heute in den Hungerstreik getreten wegen der Menschenunwürdigen Haftbedingungen in Ungarn.
Um Maja's Kampf zu unterstützen wird es heute eine Kundgebung am Wielandplatz um 18 Uhr geben.

Kommt zahlreich und drückt mit uns eure Solidarität aus.
Weitere Info's auf basc.news
Aufruf Prozessunterstützung 12.06.2025, 14:15 Uhr, Weimar

Das darf nicht unwidersprochen bleiben! Polizei und Rechtsextreme arbeiten zusammen: Eine queere linke Weimarer Person ist wegen Beleidigung von Querdenkenden angeklagt.

Um den Sitzungssaal 2 frei von braunen Flecken zu halten, wird Unterstützung benötigt! Die Verhandlung beginnt am 12.06. um 15 Uhr, wir treffen uns ab 14.15 am Buchenwaldplatz und gehen gemeinsam zum Amtsgericht, Saal 2.

Join The Outcall! Sitzungssaal bis zum äußerst rechten Platz füllen!

Treffpunkt:
12.06.
14:15 Uhr
Buchenwaldplatz
Am 21. Juni feiert die Welt die Fête de la Musique – ein Fest der Vielfalt, der Begegnung und der offenen Ohren. Doch in Greiz versucht die AfD genau an diesem Tag, mit ihrem sogenannten „Sommerfest“ rechte Ideologie unter dem Deckmantel von Musik und Geselligkeit salonfähig zu
machen – mit Musikern aus dem verschwörungsideologischen und extrem rechten Spektrum und den üblichen rechtsextremen Rednern der Partei.

Wir sagen: Nicht mit uns!
Wir setzen etwas entgegen:
Eine Fête de la Démocratie – laut, solidarisch, kreativ und bunt.
Mit Musik, Redebeiträgen und klarer Haltung.
Für Menschenrechte, Zusammenhalt und eine Gesellschaft, in der alle frei und sicher leben können.
Keine Bühne für Rassismus, Antisemitismus und rechte Hetze. Unsere Musik kennt keine Ausgrenzung. Unsere Kultur ist Vielfalt. Wir wollen Brücken bauen – zwischen uns und euch, zwischen den Kulturen, wir wollen Unterschiede überwinden und Gemeinsamkeiten finden. Wir
stehen gegen die Spaltung, gegen die Gräben, die die Rechten ziehen.
Kommt am 21.06. zur Friedensbrücke – und bringt eure Freund*innen mit.
Denn Demokratie braucht uns. Gerade jetzt.