Sexistisches T-Shirt auf unserer Demo
TW: Sexismus
Auf unserer Kundgebung hielt sich eine Person mit einem frauenfeindlichem T-Shirt auf. Sie wurde deshalb von uns der Demo verwiesen. Auf unseren Demos haben weder sexistische noch anders diskriminierende Äußerungen einen Platz!
TW: Sexismus
Auf unserer Kundgebung hielt sich eine Person mit einem frauenfeindlichem T-Shirt auf. Sie wurde deshalb von uns der Demo verwiesen. Auf unseren Demos haben weder sexistische noch anders diskriminierende Äußerungen einen Platz!
🐖 Schikane durch die Polizei 🐖
Rund um die Faschodemo kam es immer wieder zu Einschränkungen der Pressefreiheit durch die Polizei. Journalist*innen wurden nicht direkt in die Nähe der Versammlung gelassen, festgehalten und durchsucht. Die Polizei verhindert in Weimar und Thüringen regelmäßig die Berichterstattung bei Versammlungen.
Auch Teilnehmer*innen unserer Demonstration wurden wie üblich Ziel polizeilicher Schikane. Vor, während und nach der Demo wurden Antifaschist*innen immer wieder willkürlich durchsucht. Wie zuletzt bei #g0105 wird Widerstand gegen faschistische Umtriebe somit erschwert bis verunmöglicht.
Rund um die Faschodemo kam es immer wieder zu Einschränkungen der Pressefreiheit durch die Polizei. Journalist*innen wurden nicht direkt in die Nähe der Versammlung gelassen, festgehalten und durchsucht. Die Polizei verhindert in Weimar und Thüringen regelmäßig die Berichterstattung bei Versammlungen.
Auch Teilnehmer*innen unserer Demonstration wurden wie üblich Ziel polizeilicher Schikane. Vor, während und nach der Demo wurden Antifaschist*innen immer wieder willkürlich durchsucht. Wie zuletzt bei #g0105 wird Widerstand gegen faschistische Umtriebe somit erschwert bis verunmöglicht.
🤡 Politisches Schaulaufen 🤡
Der Besuch von Innenminister Maier (SPD) bei der Kundgebung von Gold statt Braun und BgR ist angesichts dessen blanker Hohn. Regelmäßig schiebt er die Verantwortung, antifaschistisch zu handeln, der "Zivilgesellschaft" zu, allerdings ist es seine Landespolizei, die uns kriminalisiert.
„Wer gegen Nazis kämpft kann sich auf den Staat nicht verlassen“ -Esther Béjarano
Genauso lächerlich ist das Schaulaufen von OB Kleine und Bürgermeister/Ex-Oberbulle Kirsten. Normalerweise legen sie Demos regelmäßig Steine in den Weg und richten sich auch direkt gegen antifaschistische Aktionen, wie bei der Ausstellung #WeimarHatEinNeonaziProblem des Reclaim the City Projekts. Damals kritisierte Peter Kleine die Initiative in der Presse für ihre deutlichen Worte über die Situation alltäglicher rechter Gewalt in Weimar und stritt ab, dass Weimar ein Problem mit Neonazis hätte.
Der Besuch von Innenminister Maier (SPD) bei der Kundgebung von Gold statt Braun und BgR ist angesichts dessen blanker Hohn. Regelmäßig schiebt er die Verantwortung, antifaschistisch zu handeln, der "Zivilgesellschaft" zu, allerdings ist es seine Landespolizei, die uns kriminalisiert.
„Wer gegen Nazis kämpft kann sich auf den Staat nicht verlassen“ -Esther Béjarano
Genauso lächerlich ist das Schaulaufen von OB Kleine und Bürgermeister/Ex-Oberbulle Kirsten. Normalerweise legen sie Demos regelmäßig Steine in den Weg und richten sich auch direkt gegen antifaschistische Aktionen, wie bei der Ausstellung #WeimarHatEinNeonaziProblem des Reclaim the City Projekts. Damals kritisierte Peter Kleine die Initiative in der Presse für ihre deutlichen Worte über die Situation alltäglicher rechter Gewalt in Weimar und stritt ab, dass Weimar ein Problem mit Neonazis hätte.
🤷 Told you so! 🤷
Weimarer Antifaschist*innen weisen allerdings seit 2020 auf die faschistischen Bestrebungen der verschwörungsideologischen Demos hin und versuchen diese zu verhindern. Stadt, Polizei und Presse verharmlosten sie lange als "bürgerlich". Man könne ja nicht alle über einen Kamm scheren. Dabei war abzusehen, in welche Richtung die Montagsdemos sich entwickeln.
Der Kopf der extrem rechten Gruppe "Freies Thüringen", Frank Haußner (1.v.r.), war im Februar 2021 (!) schon einmal in Weimar. Auch Stephan Brandner (MdB AfD) besuchte die Demos wiederholt. Seitdem haben sich die Weimarer Schwurbler*innen unter René Wenzel (2.v.r.) in den letzten Wochen zu einer AfD-Vorfeldorganisation entwickelt. Ebenso gehen von Beginn an gewalttätige Angriffe gegenüber Linken und der Presse von den rechten Demos aus. Rassifizierte Menschen berichten von der Bedrohungslage, die die Schwurbeldemos für sie jeden Montag darstellen. Auch am 8. Mai wurden wieder Menschen verletzt. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen!
Weimarer Antifaschist*innen weisen allerdings seit 2020 auf die faschistischen Bestrebungen der verschwörungsideologischen Demos hin und versuchen diese zu verhindern. Stadt, Polizei und Presse verharmlosten sie lange als "bürgerlich". Man könne ja nicht alle über einen Kamm scheren. Dabei war abzusehen, in welche Richtung die Montagsdemos sich entwickeln.
Der Kopf der extrem rechten Gruppe "Freies Thüringen", Frank Haußner (1.v.r.), war im Februar 2021 (!) schon einmal in Weimar. Auch Stephan Brandner (MdB AfD) besuchte die Demos wiederholt. Seitdem haben sich die Weimarer Schwurbler*innen unter René Wenzel (2.v.r.) in den letzten Wochen zu einer AfD-Vorfeldorganisation entwickelt. Ebenso gehen von Beginn an gewalttätige Angriffe gegenüber Linken und der Presse von den rechten Demos aus. Rassifizierte Menschen berichten von der Bedrohungslage, die die Schwurbeldemos für sie jeden Montag darstellen. Auch am 8. Mai wurden wieder Menschen verletzt. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen!
🚩 8. Mai ist jeden Tag 🚩
Leider hat ein Großteil der Weimarer Stadtgesellschaft lange versucht, vor dieser Entwicklung die Augen zu verschließen. Zuletzt hat OB Kleine Ende 2022 „Gesprächsrunden“ mit den sog. Spaziergänger*innen organisiert und nahm an zwei Spaziergängen sogar teil, um "persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen". Einladungen zu antirassistischen Gesprächs-Veranstaltungen schlägt Kleine dagegen gerne aus. So auch zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Reclaim the City Projekts.
Wir fordern, dass es in Zukunft eine höhere Sensibilität gegenüber faschistischen Bestrebungen in Weimar gibt, auch wenn diese sich ein bürgerliches Gewand geben. Dazu gehört auch, sich selbstständig über rechte Akteure zu informieren und antifaschistischen Recherchen Glaube zu schenken.
Besonders wichtig ist uns, zu betonen, dass sich diese Entwicklung nicht aufhalten lässt, indem an einem Tag im Jahr die halbe Stadt in Goldfolie eingewickelt wird und ein paar hundert Leute auf dem Theaterplatz Höcke den Mittelfinger zeigen. Die rechten Demonstrationen finden jeden Montag statt und mit jeder Demonstration nehmen sie nicht nur mehr und mehr Raum in unserer Stadt und unserer Gesellschaft ein, sondern werden sich auch immer weiter vernetzen. Der Höcke-Auftritt am 8. Mai war ein Erfolg für die Thüringer AfD und die Schwurbler und Ergebnis eines gezielten Radikalisierungsprozesses. Für uns kann der Tag kein Erfolg gewesen sein, denn er zeigt, dass die sogenannte Zivilgesellschaft nicht in der Lage ist solche Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Wenn wir uns diesen Entwicklungen entgegensetzen wollen, müssen wir uns organisieren und gegen diese neuen faschistischen Bestrebungen aktiv werden. Gegenprotest kann auch dezentral, unangemeldet und auf vielfältige Weise stattfinden. Lasst euch was einfallen! Antifa bleibt Handarbeit. Nicht nur am 8. Mai, sondern jeden Tag!
Leider hat ein Großteil der Weimarer Stadtgesellschaft lange versucht, vor dieser Entwicklung die Augen zu verschließen. Zuletzt hat OB Kleine Ende 2022 „Gesprächsrunden“ mit den sog. Spaziergänger*innen organisiert und nahm an zwei Spaziergängen sogar teil, um "persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen". Einladungen zu antirassistischen Gesprächs-Veranstaltungen schlägt Kleine dagegen gerne aus. So auch zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Reclaim the City Projekts.
Wir fordern, dass es in Zukunft eine höhere Sensibilität gegenüber faschistischen Bestrebungen in Weimar gibt, auch wenn diese sich ein bürgerliches Gewand geben. Dazu gehört auch, sich selbstständig über rechte Akteure zu informieren und antifaschistischen Recherchen Glaube zu schenken.
Besonders wichtig ist uns, zu betonen, dass sich diese Entwicklung nicht aufhalten lässt, indem an einem Tag im Jahr die halbe Stadt in Goldfolie eingewickelt wird und ein paar hundert Leute auf dem Theaterplatz Höcke den Mittelfinger zeigen. Die rechten Demonstrationen finden jeden Montag statt und mit jeder Demonstration nehmen sie nicht nur mehr und mehr Raum in unserer Stadt und unserer Gesellschaft ein, sondern werden sich auch immer weiter vernetzen. Der Höcke-Auftritt am 8. Mai war ein Erfolg für die Thüringer AfD und die Schwurbler und Ergebnis eines gezielten Radikalisierungsprozesses. Für uns kann der Tag kein Erfolg gewesen sein, denn er zeigt, dass die sogenannte Zivilgesellschaft nicht in der Lage ist solche Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Wenn wir uns diesen Entwicklungen entgegensetzen wollen, müssen wir uns organisieren und gegen diese neuen faschistischen Bestrebungen aktiv werden. Gegenprotest kann auch dezentral, unangemeldet und auf vielfältige Weise stattfinden. Lasst euch was einfallen! Antifa bleibt Handarbeit. Nicht nur am 8. Mai, sondern jeden Tag!
Forwarded from infoLADEN Weimar
In Jena wurde ein Haus im Forstweg 19 besetzt. Die Aktivist:innen freuen sich über support! https://libertad-media.de/2023/hausbesetzung-in-jena-leerstand-gestalten-heisst-gesellschaft-gestalten/
Libertad Media
Hausbesetzung in Jena - Leerstand gestalten heißt Gesellschaft gestalten
Seit den frühen Morgenstunden besetzten Aktivistinnen ein Haus am Forstweg 19. Das seit mindestens 6 Jahren leerstehende Haus befindet sich momentan in Besitz der Friedrich-Schiller-Universität. An der Fassade des zweistöckigen Altbaus hängt nun ein Transparent…
Forwarded from infoLADEN Weimar
+++Räumung des F19 angekündigt +++
Alle zum Forstweg 19!
Die Polizei hat soeben angekündigt das besetzte Haus im Forstweg
19 zu räumen, wenn die Besetzer*innen es nicht bis 15 Uhr verlassenhaben. Zeigt euch jetzt unbedingt solidarisch und unterstützt den
Protest vor Ort! Wir brauchen jetzt sofort zügig Menschen am Haus,um diesen, jetzt schon so wichtigen Ort für den es so viele Ideen
gibt, zu erhalten.
Passt auf euch auf und seid weiterhin solidarisch! EA-Nummer: 01521
3515119
Alle zum Forstweg 19!
Die Polizei hat soeben angekündigt das besetzte Haus im Forstweg
19 zu räumen, wenn die Besetzer*innen es nicht bis 15 Uhr verlassenhaben. Zeigt euch jetzt unbedingt solidarisch und unterstützt den
Protest vor Ort! Wir brauchen jetzt sofort zügig Menschen am Haus,um diesen, jetzt schon so wichtigen Ort für den es so viele Ideen
gibt, zu erhalten.
Passt auf euch auf und seid weiterhin solidarisch! EA-Nummer: 01521
3515119
+++Update+++
Alle Personen sind aus dem Haus raus. Ihnen wird Hausfriedensbruch vorgeworfen und sie sollen wohl die Kosten für den Polizeieinsatz tragen. Der Großteil der Einsatzkräfte hat den Ort verlassen.
Die Solikundgebung ist noch bis morgen 10 Uhr angemeldet.
Alle Personen sind aus dem Haus raus. Ihnen wird Hausfriedensbruch vorgeworfen und sie sollen wohl die Kosten für den Polizeieinsatz tragen. Der Großteil der Einsatzkräfte hat den Ort verlassen.
Die Solikundgebung ist noch bis morgen 10 Uhr angemeldet.
Forwarded from infoLADEN Weimar
Weil sie diese Rechtsterroristen, die sich Waffen im 3D-Drucker herstellen und damit Linke töten wollen, angegriffen haben sollen, wurden Lina und drei weitere Genossen letzte Woche verurteilt. Wie der Staat hier mit zweierlei Maß misst, ist eindeutig. Sich gegen faschistische Gewalttäter zu wehren ist kein Verbrechen!
https://www.youtube.com/watch?v=Rd5F1WDACuE
https://www.youtube.com/watch?v=Rd5F1WDACuE
YouTube
Nazi-Kiez in Eisenach: Wer sind "Knockout 51"? | STRG_F
Sie trainierten Kampfsport und wollten offenbar Mitglieder der linken Szene angreifen. Dabei waren die Mitglieder der Nazi-Gruppierung "Knockout 51" zum Teil noch nicht einmal volljährig. Über Jahre hinweg sollen mindestens 14 Mitglieder in Eisenach daran…
Forwarded from infoLADEN Weimar
SOLIPARTY MIT BINGO, BIER, MUSIK, SOLIHAARSCHNITTEN uvm. AM SONNTAG, den 18.06.2023 IN DER GERBERSTRASSE 1 IN WEIMAR AB 15 UHR
Doitschland im Jahr 2023:
Faschist*innen in den Parlamenten, Faschist*innen auf den Straßen, Faschist*innen wohin man auch schaut. Der reaktionäre Ton verhärtet sich und die rechte Gewalt nimmt zu.
Und dennoch scheint für den Staat und die Innenmisterien eines klar zu sein: Die Gefahr kommt von links.
Zwei Beispiele, zwei Anlässe:
1. Mai 2023 in Gera - Ordnungsbehörde und Polizei versuchen alles in ihrer Macht stehende einen rechten, verschwörungsideologischen Aufmarsch stattfinden zu lassen, um den legitimen antifaschistischen Gegenprotest im gleichen Atemzug zu kriminalisieren und an der Durchführung der angemeldeten Veranstaltung zu hindern. Es schien Kalkül - für viele Antifaschist*innen endet der Arbeiter*innenkampftag unbefriedigend im Polizeikessel. Zurückgelassen werden viele Antifaschist*innen mit Verletzungen, nicht unerheblichen Tatvorwürfen und entsprechenden Ängsten.
3. Juni 2023 in Leipzig:
Bereits im Vorfeld des Tag X inszenierten Politik, Polizei und Medien eine Drohkulisse, die ein Verbot aller auf das Antifa Ost-Verfahren bezogenen Veranstaltungen, sowie ein massives Polizeiaufgebot legitimieren sollten. Tausende Antifaschist*innen ließen sich dennoch nicht davon abhalten, ihre Solidarität gegenüber den zu Haftstrafen verurteilten Antifaschist*innen auf die Leipziger Straßen zu tragen.
Nur knapp einen Monat nach Gera endet der Tag X für viele Antifaschist*innen unbefriedigend im Polizeikessel, für zehn Antifaschist*innen gar in Untersuchungshaft. Zurückgelassen werden viele Antifaschist*innen mit Verletzungen, nicht unerheblichen Tatvorwürfen und entsprechenden Ängsten.
Jetzt stellt sich uns Antifaschist*innen die Frage:
Wie gehen wir mit der zunehmenden Kriminalisierung und Repression gegenüber legitimem antifaschistischem Protest um?
Unsere Antwort:
Wir müssen lernen, damit zu leben.
Deswegen wollen wir uns gegenseitig auffangen und niemanden mit den Sorgen und entstandenen Kosten alleine lassen. Die gesammelten Spenden werden in voller Dankbarkeit an die Rote Hilfe e.V. übergeben.
Wir lassen uns vom Staat nicht zermürben - unsere Waffe heißt Solidarität!
Doitschland im Jahr 2023:
Faschist*innen in den Parlamenten, Faschist*innen auf den Straßen, Faschist*innen wohin man auch schaut. Der reaktionäre Ton verhärtet sich und die rechte Gewalt nimmt zu.
Und dennoch scheint für den Staat und die Innenmisterien eines klar zu sein: Die Gefahr kommt von links.
Zwei Beispiele, zwei Anlässe:
1. Mai 2023 in Gera - Ordnungsbehörde und Polizei versuchen alles in ihrer Macht stehende einen rechten, verschwörungsideologischen Aufmarsch stattfinden zu lassen, um den legitimen antifaschistischen Gegenprotest im gleichen Atemzug zu kriminalisieren und an der Durchführung der angemeldeten Veranstaltung zu hindern. Es schien Kalkül - für viele Antifaschist*innen endet der Arbeiter*innenkampftag unbefriedigend im Polizeikessel. Zurückgelassen werden viele Antifaschist*innen mit Verletzungen, nicht unerheblichen Tatvorwürfen und entsprechenden Ängsten.
3. Juni 2023 in Leipzig:
Bereits im Vorfeld des Tag X inszenierten Politik, Polizei und Medien eine Drohkulisse, die ein Verbot aller auf das Antifa Ost-Verfahren bezogenen Veranstaltungen, sowie ein massives Polizeiaufgebot legitimieren sollten. Tausende Antifaschist*innen ließen sich dennoch nicht davon abhalten, ihre Solidarität gegenüber den zu Haftstrafen verurteilten Antifaschist*innen auf die Leipziger Straßen zu tragen.
Nur knapp einen Monat nach Gera endet der Tag X für viele Antifaschist*innen unbefriedigend im Polizeikessel, für zehn Antifaschist*innen gar in Untersuchungshaft. Zurückgelassen werden viele Antifaschist*innen mit Verletzungen, nicht unerheblichen Tatvorwürfen und entsprechenden Ängsten.
Jetzt stellt sich uns Antifaschist*innen die Frage:
Wie gehen wir mit der zunehmenden Kriminalisierung und Repression gegenüber legitimem antifaschistischem Protest um?
Unsere Antwort:
Wir müssen lernen, damit zu leben.
Deswegen wollen wir uns gegenseitig auffangen und niemanden mit den Sorgen und entstandenen Kosten alleine lassen. Die gesammelten Spenden werden in voller Dankbarkeit an die Rote Hilfe e.V. übergeben.
Wir lassen uns vom Staat nicht zermürben - unsere Waffe heißt Solidarität!
Letzte Nacht wurden zwei Portraits von Buchenwald-Überlebenden in Weimar beschmiert. Die Achava-Festspiele suchen Personen, die den Vorfall beobachtet haben.
Forwarded from Gera gegen Rechts!
Spiegel
(S+) AfD: Wahlkampfhelfer in Sonneberg war in militanten Neonazi-Strukturen aktiv
Der Mann, der mit Wehrmacht-T-Shirt blaue Luftballons an Kitakinder verteilt hat, unterstützt die AfD. Gemeinsame Recherchen des SPIEGEL und des MDR zeigen: Daniel W. stammt aus der gewalttätigen Neonazi-Szene.
Forwarded from infoLADEN Weimar
Aufruf zur Demo „Klimaschützen ist kein Verbrechen!“ von Fridays For Future Weimar am 07.07. um 16 Uhr auf dem Theaterplatz:
Wir erleben gerade zunehmend wie die Klimagerechtigkeitsbewegung aber auch andere linke Kämpfe kriminalisiert werden. Ob Hausdurchsuchungen oder Strafverfahren, die stastliche Repression soll unser Engagement brechen. Darauf kann es nur eine Antwort geben: Solidarität und gemeinsam kämpfen, vereinter und entschlossener denn je. Wir stehen solidarisch mit allen betroffenen von staatlicher Repression. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen am 07.07. um 16 Uhr auf dem Theaterplatz ✊
——————-
Call to the protest "Climate justice is not a crime!" of Fridays For Future Weimar on 07.07. at 4 PM, Theaterplatz:
We are experiencing more and more criminalization of the climate justice movement as well as other left struggles. Whether house searches or criminal proceedings, the repression wants to break our commitment. There can only be one answer to this: solidarity and fighting together, more united and determined than ever. We stand in solidarity with all those affected by state repression. Let's protest together on the street on 07.07. at 4 PM on the Theaterplatz ✊.
Wir erleben gerade zunehmend wie die Klimagerechtigkeitsbewegung aber auch andere linke Kämpfe kriminalisiert werden. Ob Hausdurchsuchungen oder Strafverfahren, die stastliche Repression soll unser Engagement brechen. Darauf kann es nur eine Antwort geben: Solidarität und gemeinsam kämpfen, vereinter und entschlossener denn je. Wir stehen solidarisch mit allen betroffenen von staatlicher Repression. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen am 07.07. um 16 Uhr auf dem Theaterplatz ✊
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Call to the protest "Climate justice is not a crime!" of Fridays For Future Weimar on 07.07. at 4 PM, Theaterplatz:
We are experiencing more and more criminalization of the climate justice movement as well as other left struggles. Whether house searches or criminal proceedings, the repression wants to break our commitment. There can only be one answer to this: solidarity and fighting together, more united and determined than ever. We stand in solidarity with all those affected by state repression. Let's protest together on the street on 07.07. at 4 PM on the Theaterplatz ✊.