Im Rahmen unseres Weihnachtsspezials begaben wir uns vor kurzem zu einem Ausflug nach Lütgendortmund. Lüdo war die Wirkungsstädte eines großen historischen Anarchisten unserer Stadtgeschichte: Karl Börder.
Börder war seit der Kaiserzeit Anarchist und den Großteil seines Lebens im Ruhrgebiet aktiv. 40 Jahre von 1908 bis 1948 war er in der anarchistischen Bewegung unterwegs. Er war ein Mann der Tat, er war jemand der so geschrieben hat wie er sprach. Er war anerkannt bei den Arbeiter*innen und gehasst vom Staat, der ihn rund um die Uhr in den Jahrzehnten seiner Aktivitäten beschattete.
Kurz vor dem ersten Weltkrieg zieht er nach Lütgendortmund wo er auf der Zeche Neu-Iserlohn gearbeitet hat. Von der Zeche steht heute nur noch das was ihr auf den Bildern seht, in einem kleinen Waldstück im Nirgendwo. Vergessen von der Zeit wie Karl Börder selbst.
Doch sein Andenken zu bewahren das haben wir uns geschworen. Schon vor einigen Jahren traten Joshua und ich mit einer Gruppe „Karl Börder Bande“ in Erscheinung. Auch wenn dieser Organisierungsversuch scheiterte, bzw. nie so richtig das Licht der Welt erblickte, so haben wir doch in der Suche nach Bezugspunkten von lokalen Vorkämpfer*innen Karl Börder nie so ganz aus dem Kopf gekriegt.
Wer war diese lokale Größe unserer Bewegung der die Repressionen der Kaiserzeit, die wilden Jahre der Weimarer Republik und schließlich sogar den Nationalsozialismus überlebte, um dann noch mit fast 80 in Dortmund Dorstfeld nach 1945 dabei half eine anarchistische Jugendgruppe zu gründen?
Marian wird im Januar einen ausführlichen Text zum Leben und Wirken von Karl Börder veröffentlichen. Gepaart mit den Eindrücken die wir in Lüdo von seinem alten Wohnumfeld erhalten haben, versuchen wir uns ihm und seinen Taten anzunähren. Und vor allem dafür zu sorgen das:
Klar Börder für immer unvergessen bleibt!
Börder war seit der Kaiserzeit Anarchist und den Großteil seines Lebens im Ruhrgebiet aktiv. 40 Jahre von 1908 bis 1948 war er in der anarchistischen Bewegung unterwegs. Er war ein Mann der Tat, er war jemand der so geschrieben hat wie er sprach. Er war anerkannt bei den Arbeiter*innen und gehasst vom Staat, der ihn rund um die Uhr in den Jahrzehnten seiner Aktivitäten beschattete.
Kurz vor dem ersten Weltkrieg zieht er nach Lütgendortmund wo er auf der Zeche Neu-Iserlohn gearbeitet hat. Von der Zeche steht heute nur noch das was ihr auf den Bildern seht, in einem kleinen Waldstück im Nirgendwo. Vergessen von der Zeit wie Karl Börder selbst.
Doch sein Andenken zu bewahren das haben wir uns geschworen. Schon vor einigen Jahren traten Joshua und ich mit einer Gruppe „Karl Börder Bande“ in Erscheinung. Auch wenn dieser Organisierungsversuch scheiterte, bzw. nie so richtig das Licht der Welt erblickte, so haben wir doch in der Suche nach Bezugspunkten von lokalen Vorkämpfer*innen Karl Börder nie so ganz aus dem Kopf gekriegt.
Wer war diese lokale Größe unserer Bewegung der die Repressionen der Kaiserzeit, die wilden Jahre der Weimarer Republik und schließlich sogar den Nationalsozialismus überlebte, um dann noch mit fast 80 in Dortmund Dorstfeld nach 1945 dabei half eine anarchistische Jugendgruppe zu gründen?
Marian wird im Januar einen ausführlichen Text zum Leben und Wirken von Karl Börder veröffentlichen. Gepaart mit den Eindrücken die wir in Lüdo von seinem alten Wohnumfeld erhalten haben, versuchen wir uns ihm und seinen Taten anzunähren. Und vor allem dafür zu sorgen das:
Klar Börder für immer unvergessen bleibt!
In diesem letzten Weihnachtsspezial am 24. Dezember beschäftigen wir uns mit Weihnachten an sich. Das tun wir zuerst auf einer allgemeinen politischen Ebene, welche Funktionen hat Weihnachten in unserer Gesellschaft, welche Rolle spielt Religion und welche der Kapitalismus?
Im Anschluss sprechen wir dann über Weihnachten aus unserer persönlichen Erfahrung, was das Fest für uns bedeutet und wie sich unser Blick darauf über die Jahre verändert hat.
Dies ist unser letztes Audio für dieses Jahr. Wir hören uns wieder am 9. Januar 2022. Danke an alle die dieses geile erste Jahr möglich gemacht haben, nächstes Jahr setzen wir zusammen noch die ein oder andere Schippe drauf!
Im Anschluss sprechen wir dann über Weihnachten aus unserer persönlichen Erfahrung, was das Fest für uns bedeutet und wie sich unser Blick darauf über die Jahre verändert hat.
Dies ist unser letztes Audio für dieses Jahr. Wir hören uns wieder am 9. Januar 2022. Danke an alle die dieses geile erste Jahr möglich gemacht haben, nächstes Jahr setzen wir zusammen noch die ein oder andere Schippe drauf!
Forwarded from anarchismus.de
Es ist so weit! Am 01.01.2022 geht unser Webseiten Projekt an den Start: anarchismus.de Zusammen mit zwei weiteren Domains: anarchokommunismus.de und anarchafeminismus.de - Nur noch 5 Tage! Abonniert unsere Kanäle um nichts zu verpassen.
Forwarded from anarchismus.de
Es ist soweit! Willkommen 2022 - Willkommen anarchismus.de! Unsere Seite ist online!
In Kasachstan gibt es einen Volksaufstand der aus Protesten gegen Erhöhung von Benzinpreisen entstanden ist. Die Opposition in Kasachstan ist ziemlich links/liberal geprägt und das ganze wird wohl auch von Basisbewegungen und Gewerkschaften (mit)getragen. Kasachstan ist Teil des russischen Machtblocks und hat auch schon Unterstützung angefordert. Die Regierung reagiert mit einer Mischung aus Militäreinsatz und Zugeständnissen. Die Forderungen: * Senkung der Benzin Preise * Rücktritt des Präsidenten und der Regierung * Aufhebung der Immunität von Nur Sultan und seinem Rücktritt aus dem Sicherheitsrat * direkte Wahl von lokalen Vertreten * Rückkehr zu der Kasachischen Verfassung von 1993 SIEG DEM VOLKSAUFSTAND IN KASACHSTAN!
Forwarded from anarchismus.de
Zum Start von anarchismus.de, anarchokommunismus.de und anarchafeminismus.de hat Alerta ein Interview mit Marian vom anarchismus.de Kollektiv geführt.
Es ging um unsere Website sowie unser Verständnis von Anarchokommunismus, dessen Geschichte und heutiger Organisation in Deutschland.
Schaut bei www.alerta.blog vorbei
Es ging um unsere Website sowie unser Verständnis von Anarchokommunismus, dessen Geschichte und heutiger Organisation in Deutschland.
Schaut bei www.alerta.blog vorbei
Ein neues Jahr, eine neue Folge Übertage, ein neues Folgendesign. Wir sprechen in einer leicht trashigen Folge über die Frage: Marihuana legalisieren? Das ganze ist ja sehr aktuell da es wahrscheinlich dieses Jahr noch passieren wird.
Wir sprechen darüber was wir von der Legalisierung halten und was wir denken diese doch recht große Gesellschaftliche Veränderung mit sich bringen wird.
Unsere Kanäle: https://linktr.ee/uebertage
Wir sprechen darüber was wir von der Legalisierung halten und was wir denken diese doch recht große Gesellschaftliche Veränderung mit sich bringen wird.
Unsere Kanäle: https://linktr.ee/uebertage
Übertage and Friends war heute mal wieder für eine kleine Aktion unterwegs. Dieses Mal haben wir dem Konzernsitz von dem Maschinenbauunternehmen „Wilo“ in Dortmund einen Besuch abgestattet, welches das Konsulat von Kasachstan beheimatet. Es war sicher das skurrilste Konsulatsgelände welches wir jemals gesehen haben. Die gesamte Umgebung ist ein Hochsicherheitstrakt, Zäune mit Natodraht, an jedem Fahl eine Überwachungskamera, Sicherheitspersonal patrouilliert auf und ab. Kein guter Ort für eine kleine Aktion mit wenig Leuten, ein sehr guter Ort für ein Regime welches seine eigene Bevölkerung abschlachtet und unterdrückt.
Ist das nicht wundervoll? Wie dieser Multinationale Konzern welcher in mehr als 90 Ländern dieser Welt tätig ist und erst 2018 eine neue Tochtergesellschaft in Kasachstan eröffnet hat auf Menschenrechte scheißt? Da kommt doch zusammen was zusammen gehört. Ein skrupelloser deutscher Konzern mit einer skrupellosen kasachischen Regierung. Ein Land an der Grenze zu Russland mit geostrategischer Bedeutung, indem Wilo als Akteur des deutschen Imperialismus den Wirtschaftskrieg mitträgt und ein Firmengelände wie eine Festung, die dann eben Heimat für Kasachstan auch auf deutschem Boden ist. Herrlich! Diese Eintracht! Das alles mit fantastischer Fürsorge und Unterstützung der Stadt Dortmund. Scheiß doch auf die tausenden Verletzten, Gefolterten und Eingesperrten! Scheiß auf die hunderten Toten, darauf, dass dieses Land seine Bevölkerung mithilfe von dem ebenso imperialistischen Russland mit Soldaten unterdrückt. Solange der Rubel/Euro rollt, stimmt doch alles, oder?
Das, was uns wirklich traurig macht, ist, dass wir nicht in der Lage sind, mit 3000 Leuten auf deren Firmengelände Rabatz zu machen, um wirklich mal Druck zu erzeugen, der dann auch in Kasachstan ankommt. Sondern mit 3 Leuten vor dem Gelände nur ein symbolisches Zeichen setzen zu können… Besser als nichts, aber es wäre schön, wenn wir mehr Solidaritätsaktionen in Deutschland sehen würden. Die Menschen in Kasachstan brauchen internationale Solidarität, jetzt, nicht irgendwann.
Ist das nicht wundervoll? Wie dieser Multinationale Konzern welcher in mehr als 90 Ländern dieser Welt tätig ist und erst 2018 eine neue Tochtergesellschaft in Kasachstan eröffnet hat auf Menschenrechte scheißt? Da kommt doch zusammen was zusammen gehört. Ein skrupelloser deutscher Konzern mit einer skrupellosen kasachischen Regierung. Ein Land an der Grenze zu Russland mit geostrategischer Bedeutung, indem Wilo als Akteur des deutschen Imperialismus den Wirtschaftskrieg mitträgt und ein Firmengelände wie eine Festung, die dann eben Heimat für Kasachstan auch auf deutschem Boden ist. Herrlich! Diese Eintracht! Das alles mit fantastischer Fürsorge und Unterstützung der Stadt Dortmund. Scheiß doch auf die tausenden Verletzten, Gefolterten und Eingesperrten! Scheiß auf die hunderten Toten, darauf, dass dieses Land seine Bevölkerung mithilfe von dem ebenso imperialistischen Russland mit Soldaten unterdrückt. Solange der Rubel/Euro rollt, stimmt doch alles, oder?
Das, was uns wirklich traurig macht, ist, dass wir nicht in der Lage sind, mit 3000 Leuten auf deren Firmengelände Rabatz zu machen, um wirklich mal Druck zu erzeugen, der dann auch in Kasachstan ankommt. Sondern mit 3 Leuten vor dem Gelände nur ein symbolisches Zeichen setzen zu können… Besser als nichts, aber es wäre schön, wenn wir mehr Solidaritätsaktionen in Deutschland sehen würden. Die Menschen in Kasachstan brauchen internationale Solidarität, jetzt, nicht irgendwann.
Diesen Sonntag veröffentlichen wir unsere nächste Gast Folge. Wir haben mit Larry und Rosa über die fem*FAU in der Freien Arbeiter*innen Union gesprochen. Feminismus und Gewerkschaft? Wie geht das zusammen und warum ist das wichtig?
Es ist ein sehr spannendes Gespräch geworden, unbedingt einschalten!
💜🖤
Es ist ein sehr spannendes Gespräch geworden, unbedingt einschalten!
💜🖤