ToriiYoga
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Heute möchte ich dich bitten einiges in deinem Leben zu hinterfragen und zwar wie stehen die Dinge gerade jetzt um dich und wieviel Verantwortung bist du bereit dafür zu übernehmen? Wir alle tendieren mal zu mal in eine selbst bemitleidende Position zu rutschen und die Umstände oder Personen um uns dafür, was gerade ist, verantwortlich zu machen.
Ich schlage dir vor mal mit einem Stift in der Hand darüber nachzudenken. Schreib es dir auf. Liste all die Umstände um dich herum, im beruflichen sowie im privaten Leben auf und verfolge die Ereignisketten, die dich hierher gebracht haben. An wieviel davon warst du beteiligt? Wie wäre es wen du etwas mehr Verantwortung übernehmen oder doch etwas davon abgeben würdest?

Der Neumond in Skorpion geht heute auf. Dies ist die Zeit Verantwortung zu übernehmen. Die herrschende Energie ermöglicht uns Vieles klarer zu sehen, die erhöhte Konzentration wird erlauben in den Kern der Sachen zu blicken. Die Selbstkritik sollte man produktiv nutzen und statt sich fertig zu machen, einfach bereit zu sein sich selbst ein Feedback zu geben. Mit der Antwort auf die Frage „was werde ich nächstes mal anders tun?“ erreichst du eine ganze Menge und gibst dir den Schub in die Selbstwachstum Richtung.

Die Neumond Energie erlaubt es neue Pläne und Projekte anzufangen, diese werden höchst wahrscheinlich auch positiv ausfallen, da der Mars auch langsam an seiner Kraft gewinnen wird und wie ich bereits gestern mitteilte, wird es sich auf uns positiv auswirken!

Mit oder ohne Glaube an die Sterne, sei ermutigt an dich selbst zu glauben und die Menge deine Verantwortung zu hinterfragen.
Heute ist der Tag der Toleranz

Der Begriff Toleranz kommt vom lateinischen Wort „tolerare“. Man kann es mit „erdulden“ oder „ertragen“ übersetzen. Oft werden Toleranz und Akzeptanz verwechselt oder gleich gesetzt. Akzeptanz stamm vom lateinischen „accipere“ und wird als „einwilligen“, „hinnehmen“ oder „mit jmnd oder etwas einverstanden zu sein“ übersetzt. Auf jeden Fall beruht Akzeptanz auf der Freiwilligkeit und beinhaltet aktive Komponente, während Toleranz als Duldung verstanden werden soll und drückt eine passive Haltung aus.

Ich möchte in heutigem Beitrag dir weder erzählen wie wichtig diese Haltungen sind, noch wie du diese in dir kultivieren solltest. Ich möchte, dass du durch das beantworten der Fragen selbst darauf kommst und zwar fange an mit der Beziehung zu dir selbst.

Das schöne ist, dass alles in dir beginnt und, dass du mit dir selbst absolut aufrichtig und ehrlich sein darfst. Niemand wird es je erfahren, es bleibt in dir! Bis du bereit? Dann entweder schreibst du die Antworten auf oder reflektierst bewusst darüber.

⁃ Wie reagiere ich, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln wie ich gerne möchte?
⁃ Wie stehe ich zu meinen Ansichten?
⁃ Was kann ich beeinflussen und was nicht?
⁃ Was geht in mir vor, wenn ich an meine Grenzen komme?
⁃ Wie gehe ich mit mir selbst um?

Sollte eine der Frage zu allgemein klingen, dann bezieh es selbst auf eine bestimmte Situation oder Menschen.
Weltfriedenstag

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ - Mahatma Gandhi

In Yoga, bevor man mit Asana Praxis beginnt (körperliche Übungen) sollte man sich mit zehn grundlegenden Prinzipien des Verhaltens auseinander Gesetz haben. Yoga ist eine praktisch-ethische Philosophie, d.h. es vermittelt uns gewisse moralische Verhaltensweisen. Vermitteln, heißt nicht, dass es dogmatisch aufgelegt wird und strengst verfolgt werden muss. Da Yoga uns immer zur Selbstverantwortung ermutigt, geht man davon aus, dass auch durch die Erhöhung des Bewusstseins, wird das Befolgen dieser Prinzipien zur Folge sein.

Der absolut erster Prinzip des Verhaltens in Yoga heißt AHIMSA - Gewaltlosigkeit. Dies braucht keine Erklärung, jedoch eine Abgrenzung zur Gewaltfreiheit. Ahimsa sieht vor, dass man niemanden schadet oder Leid auf jede erdenkliche Weise verursacht. Während Gewaltfreiheit impliziert das Handeln frei von jeglicher Gewalt. So ist man zum Beispiel bei einem Konfliktlösung an Deeskalation interessiert und verhält sich lösungsorientiert. Gewaltfreiheit sieht keine passive Position vor, sondern eine Position die frei von jeglicher Gewalt ist, eine Position, die ermöglichst alternative Vorgehensweisen.

Yogis glauben an das Prinzip von Maitri, was Buddhisten Metta nennen - allumfassende Güte. Sobald man aus dem Wurzel des Metta/Maitri handelt, d.h. mit gütigen Absichten, kann apriori kein Leid geschehen. Auf diesem Prinzip beruht das ganze daoistische Prinzip. Diese Philosophie verzichtet auf jegliche Art der Moral, denn wenn der Mensch in der Einklang mit der Welt, Natur und sich selbst lebt, braucht er keine moralische Prinzipien, er kann nur richtig handeln. (Sehr vereinfacht dargestellt)

Ein anderer wesentlicher Aspekt des Ahimsa in Yoga ist dahinter stehender Prinzip des All-Eins. Wenn man das begriffen hat, weiß man, dass jeglicher Akt der Gewalt (Gedanken, Worte, Taten) ist in erster Linie die Selbstzerstörung ist. Gandhi wird vermutlich am meisten mit gewaltfreiem Handel assoziiert, er sagte: „Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.“ Daran glaube ich auch. Denn Gewalt gegen Gewalt wird nur noch mehr Gewalt verursachen, sowie Hass und Wut nur noch mehr Hass und Wut. Die Welt braucht Liebe.

Finde die Liebe in deinem Herzen, finde dein Maitri/Metta - das ist der Weg zur Gewaltfreiheit. Gegenüber dir selbst und gegen über den Anderen, falls du es noch trennst.
Die Ausrichtung des Geistes für heute ist Dankbarkeit.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ – Francis Bacon

Dankbarkeit hat jeder schon, sowohl selbst, als auch es von einem anderen erfahren. Es ist ein positives Gefühl, eine Empfindung des Dankes gegenüber einem Objekt, einer Situation oder einer Handlung. Es unterscheidet sich vom negativen Gefühl der Dankesschuld, indem man es in sich entstehen spürt, ohne den Zwang jemandem was Gutes tun zu müssen um seine Schuld zu begleiten.

Alle Weltreligionen vereint die Dankbarkeit. Dem Gläubigen wird es immer wieder klar gemacht, dass er in sich die Dankbarkeit gegenüber seinem Gott empfinden soll und diese auch Leben lang erhalten; in seinen Alltag integrieren. In Philosophien steht Dankbarkeit als einer der wichtigsten moralischen Aspekte, die immer wieder ins Licht rückt, sobald es um grundlegende ethische Fragen geht. Positive Psychologie beschäftigt sich seit neuestem mit dem Thema und liefert interessante Ergebnisse bezüglich des Verhaltens und Empfindens der Probanden.

Weiterlesen in meinem Blog https://toriiyoga.de/2017/02/23/dankbarkeit-liebeserklaerung-an-das-leben/
Heute ist der Tag der Philosophie

Yoga ist eine Philosophie, trotz verbreiteter Meinung im Westen es sei eine Art Sport oder Gymnastik. Da Yogis sich dessen Körperlichkeit sehr wohl bewusst sind, haben sie sich ein System zur Pflege dessen überlegt. Eigentlich wollten sie um den Körper sich kümmern, damit sie stundenlang problemlos in einer Haltung verharren könnten. Wozu? Klar doch! Um zu meditieren. Ist Yoga also Meditation? Nein! Meditation ist genau so nur ein Teil der Praxis.

Worüber ist dann diese Philosophie? Über die Welt und deinen Platz darin. Die Philosophie bietet dir die Antworten auf existenzielle Fragen und ermöglichst sogar praktisch die Welt und dich selbst zu begreifen. Es ist eine praktische Philosophie und in sich sehr kohärent, logisch und geschlossen.

Für alle die sich mehr mit Yoga auseinandersetzen wollen, empfehle ich natürlich das bekannteste Buch von Patanjali „YogaSutra“ zu lesen. Wobei diese gibt es in vielen Auflagen auf verschiedensten Sprachen mit und ohne Auslegungen, Kommentaren und Erklärungen. Am wichtigsten bleibt aber die Notwendigkeit der Praxis. Wenn du Yoga praktizierst (nicht nur Asanas!), dann wirst du selbst erfahren worum es geht und wofür ist es gedacht. Es ist ein Prozess und bedarf Zeit, aber die Früchten zeigen sich unbedingt und du wirst Ernten das aller wichtigste - Freiheit.
Lebertag
Der Lebertag findet jährlich am 20.November statt.
Dieser Gesundheitstag wurde 1999 von der Gastro-Liga e.V. eingeführt, um die Bevölkerung über mögliche Ursachen, Verlauf, Therapie und Verhütung von Leberkrankheiten zu informieren. Am deutschen Lebertag finden deutschlandweit Seminare, Sprechstunden und Lebertestaktionen statt.

Ich habe hier für dich drei Asanas aus Yin Yoga, die du evtl. heute oder immer wieder praktizieren könntest. Die drei sind recht universell, jedoch sprechen sie alle den Leber Meridian an. Dieser ist für den Chi-Flüss im Körper zuständig und hilft auch beim entgiften. Bitte praktiziere jede Haltung mindestens drei Minuten lang, passiv und ggf. mit Hilfsmitteln.

Auf emotionaler Ebene werden Mut, Entscheidungskraft und Mitgefühl angesprochen. Man hat die Chance Wut und Ärger zu transformieren.

Ich wünsche dir viel Spaß!
Beginne mit Sphynx. Es sind drei Variationen. Du kannst dich auf dein Körpergefühl orientieren. Eine sanfte Komression im unteren Rücken soll spürbar sein, lass dein Gesäß entspannt und halte es 3-5 Minuten lang.
Danach suche dir eine der Variationen von Korkenzieher aus. Ebenso passiv und zwischen 3-5 Minuten lang.
Beende es mit der Raupe - sitzende Vorwährtsbeuge. Bitte zieh dich nicht, der Rücken darf und soll rund werden. In Yin Yoga sprichst du fasziale Gewebe an, nicht die muskuläre, daher soll der Rücken passiv gerundet werden. Lege ggf. was unter den Bauch. Halte die Position ebenso zwischen 3-5 Minuten lang.
Echter Yogi in der Welt

Oh, wie oft werden wir mit Vorurteilen konfrontiert und selbstverständlich ist der Yogi da nicht ausgeschlossen. Darunter kursiert auch die Meinung, sogar auch unter Yogis, man werde nur dann die Freiheit (Kaivalya - s.g. Endziel des Yogis, a.k.a. Nirvana) erreicht, wenn man sich von dem weltlichen Leben verabschiedet. So ist es leider nicht.

Es gilt die weltliche Ziele erreicht zu haben um die Freiheit zu erfahren. Außerdem man hat nicht einfach so den Körper des Menschen bekommen, man hat es um dadurch etwas zu erfahren, sei es auch Leid neben dem Vergnügen, sei es auch neben der Liebe der Schmerz. Es wäre eine Verschwendung sich von der menschlichen Leben abzuwenden, in der Naivität dadurch näher dem Gott zu sein bzw. sich dann mit dem Universum zu verbinden. Die Welt wie sie ist mit allem was wir als gut und schlecht bewerten ist Gottes Kreation. Die Menschen darin sind es auch. Wir sind alle eins bzw. der Gott/ das Universum zeigt sich in allem. Wovon wendet man da sich ab? Vom Universum um Universum näher zu sein? Es ist absurd.
Denn das menschliche Leben bietet die höchste Erfahrung des Selbst. Der Weg des einsamen Asketen ist nicht würdiger, schwieriger oder effektiver, ganz im Gegenteil. Dies ist ein leichterer Weg um die Einheit kurzfristig zu erfahren, jedoch noch längst nicht die Freiheit. Erst durch die Erfahrung von dir selbst wirst du die Freiheit erlangen und diese Erfahrung impliziert u. a. auch das Erreichen von menscdhlichen Zielen.
Menschliche Ziele

Es gibt eine Vorstellung von vier Menschlichen Zielen. Die bauen auf einander auf. Erreiche man das eine, wird das nächste sich viel leichter und organischer darauf aufbauen und offenbaren.

Dharma - finde deine Bestimmung heraus und folge ihr.
Das Befolgen von Dharma wird mit sich Artha bringen. Dies impliziert die Verbesserung der Lebensumständen und das Erreichen eines Wohlstands, ein gewissen Ansehen und Anerkennung.

Durch die Verbesserung der Lebensumständen erlangt man Kama - Liebe. Auch als Befreiung der Sinne zu verstehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man die Energie verschwendet und sich nach Lust und Laune vergnügt. Vielmehr führt Kama zu tiefsinnigen Erfahrungen im Körper und Geiste.

Sobald man das Sinnengenuss ausgekostet hat und begriffen hat, dass es nicht das Befriedigendste in der Welt ist, kann man in sich das Bestreben nach Moksa entdecken. Moksa steht für Erlösung und Befreiung.

Dies ist nur ein Modell und nicht die Wahrheit in letzter Instanz.
Womit nährst du deinen Geist?

Heute möchte ich dich darauf aufmerksam machen, was du alles konsumierst, jedoch mit deinem Geist?

Welche Songs hörst du? Mit welchen Menschen umgibst du dich? Was sind die Quellen deiner Nachrichten? In welcher Menge? Ist es wirklich notwendig? In welchen Online Gruppen, Chats und Channels bist du mit dabei? Welche Filme und Serien schaust du? Was für Bücher liest du?
Was gibt dir die Geistesnahrung?

Wir achten hin und wieder auf das Essen, welche Nährstoffe es hat und gestern bat ich dich darum Gedanken zu machen womit du dein Geist nährst.

Jetzt überlege mal was davon hast du bereits übernommen, in deinen Geist integriert und was ein fester Teil deiner Glaubenssätze geworden ist?

Glaubst du, dass die „wahre“ Liebe mit Opfer und Leid verbunden sein muss?

Glaubst du, dass du eine bestimmte Größe haben muss um dich wohl zu fühlen?

Glaubst du, dass dein Glück von außen bestimmt wird? Von einem Menschen abhängig ist?

Woran glaubst DU? Und was hast du durch die „versteckte“ Messages aus den Medien und/oder von deinen Freunden übernommen?
Ruhe

Gönne dir heute bewusst etwas Ruhe. Du brauchst nicht bis Ende der Woche oder bis Ende des Tages zu warten. Nimm dir einfach fünf Minuten Zeit alleine, ohne deine Gadgets, ohne Menschen, ohne jeglichen In- und Output. Atme und Sei.