Praxis Wu Wei
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Hier gibt es Wissenswertes mit Verbindung zur Traditionellen Chinesischen Medizin und gelegentlich eine Einladung zu einer Veranstaltung. / #TCM -Praxis in #Züri
https://wu-wei.net
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Bei mir kriegt ja jede*r Klient*in ein persönliches Laken und Decktuch. Davon brauche ich nun dringend mehr. Die Rolle ist 2.5x16m und daraus werden dann ca. 30 Decken.
Gerne auch weiterleiten an interessierte!
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Scharbockskraut

Nur sammeln, wenn es noch nicht blüht. Nur eine Handvoll pro Tag pro Erwachsenen konsumieren.
Das heisst jetzt wohl nur noch an schattigen, oder ein bisschen höher gelegenen Standorten sammelbar.

Scharbockskraut (=Skorbutkraut) wurde traditionell als eine der ersten essbaren Frischpflanzen nach dem Winter geschätzt. Sie enthält aber auch Schleimhautreizende Stoffe. Wenn man es nur als Vitamin C Quelle betrachtet, ist es dadurch in unserer Versorgungssituation ein bisschen unspannend geworden. Aus TCM Perspektive ist aber die Art von Schärfe die das Scharbockskraut mitbringt durchaus nicht nur ein Mangel. Im Frühjahr erwachen unsere Lebensgeister (unser yang) und wollen plötzlich viel ungestümer zirkulieren. Unser Stoffwechsel verändert sich und Blockaden die wir im Winter gar nicht bemerkt haben, können uns plötzlich müde machen oder Kopfschmerzen und Migräne verursachen. Etwas scharfe frische Pflanzen kombiniert mit insgesamt eher leichter Kost können dem entgegenwirken.
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Etwas bekannter ist natürlich der Bärlauch, den man, obwohl er sehr anders schmeckt auch in diese Kategorie stecken kann.
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Bärlauch
Gut ergänzen tun sie sich mit jungem Löwenzahn und jungen Brennesseln
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Was man jetzt auch beobachten kann, ist blühender Huflattich. Wer später dessen Blätter sammeln möchte, sollte sich jetzt die Standorte der Blüten merken. Sind nämlich dann nur noch die Blätter sichtbar gibt es ein hohes Verwechslungsrisiko.

Huflatticbblätter sind eine hervorragende Hustenarznei. Sie enthalten allerdings auch leberschädigende Pyrholizidinalkaloide. Damit sollte sich wer sammelt auseinandersetzen. Für mich heisst es in der Praxis, dass ich auf andere Pflanzen ausweiche.
Freie Termine gibt es nächste Woche z.B. am
Montag Nachmittag in Zürich,
Di. Nachmittag in der Au
Do. um 11:00 oder 13:00 in Stäfa

Wie immer buchbar unter https://termine.wu-wei.net oder einfach eine Nachricht schreiben.
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Sammeltips für den Juli.

1. Mädesüss

ist die Pflanze, die dem Aspirin seinen Namen gab. Spirea ulmaria ist ihr lateinischer Name, wobei ulmaria auf die Ulmen-ähnlichen Blätter verweist. Ihr wohl wichtigster Wirkstoff ist die Salicylsäure die wiederum nach der Weide benannt ist, deren Rinde sie ebenfalls enthält und damit den Grundstoff des Aspirins (in einer leicht abgewandelten Form). Falls du jetzt vor lauter Querverweisen Kopfschmerzen gekriegt hast, könntest du dir einen Tee aus Mädesüss machen, das übrigens wirklich süss riecht – es wirkt nämlich, wie das Aspirin, schmerzstillend und diaphoretisch (Oberfläche öffnend) bei fieberhaften Erkrankungen.


Sammeln: An feuchten Standorten die Blüten oder die blühenden Spitzen der Stengel mit den letzten Blättern dran. (An sonnigen heissen Standorten ist sie wegen der Hitzewelle schon fast verblüht)
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2. Dost

Oder wilder Majoran, ist eine sehr milde Heilpflanze. Ihr Haupteinsatzgebiet sind vor allem Atemwegserkrankungen bei Kindern. Eine Dostsalbe ist gut für wundgeputzte Schnupfnasen. Persönlich sammle ich den Dost vor allem für die Küche. Er gibt ein mildes aromatisches Küchenkraut ab, wie ein Hauch von Thymian und ein Hauch von Minze. Das ist sehr lecker zu Alp Ziger (nicht Schabziger) und anderen milden Frischkäsen oder gekochten oder gegrillten Gemüsen.

Sammeln: An Wegrändern und auf mageren Wiesen an sonnigen Standorten. Trocknet gut in kleinen Sträusschen aufgehängt.
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3. Odermennig

Ein nicht so weit herum bekannter Klassiker der Pflanzenheilkunde, wirkt der Odermennig adstringierend und entzündungshemmend auf den gesamten Verdauungstrakt, von Mund bis Darm. Also z. B. bei Entzündungen der Mundschleimhaut oder leichtem Durchfall einsetzbar. Hauptverantwortliche für diese Wirkung sind die enthaltenen Rosaceae-Gerbstoffe.

Sammeln Blätter oder oberirdische Pflanzenteile (Nur Blätter sammeln ist schonender für den Bestand an Orten wo es nicht besonders viele Pflanzen gibt – Ich habe bisher in der Region Zürich eher wenig gefunden.)
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