Forwarded from Ende Gelände - Infochannel
Ende Gelände ist Teil der Klimabewegung: Gegen die Kriminalisierung legitimen Protests!
Solidaritätserklärung mit Ende Gelände
Erst vor wenigen Wochen kamen Menschen in den Hochwasserfluten in Süddeutschland ums Leben. Während der Globale Süden bereits seit Jahrzehnten mit Auswirkungen der Klimakrise kämpft, wurde im letzten Jahr laut dem EU-Klimadienst Copernicus in jedem Monat die 1,5 °C Grenze im globalen Durchschnitt überschritten. Der Expert*innenrat für Klimafragen stellte kürzlich fest, dass Deutschland seine Ziele für 2030 nach den aktuellen Plänen nicht erreichen wird. Tatsächlich investiert die Bundesregierung in den Ausbau fossiler Infrastruktur. Damit kommt die Bundesregierung ihren rechtlichen Pflichten nicht nach: Das Bundesverfassungsgericht hatte am 29. April 2021 entschieden, dass Grundrechte auch in der Zukunft geschützt werden müssen, dass folglich Klimaschutz ein Grundrecht ist.
In dieser Situation stuft der Verfassungsschutz in seinem neuen Bericht zum ersten Mal eine Gruppe der Klimagerechtigkeitsbewegung als linksextremistischen Verdachtsfall ein. Dies erlaubt dem Verfassungsschutz, Ende Gelände zu überwachen und verdeckte Ermittler*innen einzuschleusen. Davon betroffen sind die Engagierten bei Ende Gelände, ihre Kontakte, sowie Organisationen, die mit Ende Gelände im Austausch stehen. Das sind massive Einschränkungen der Grundrechte politischer Versammlung und Organisierung.
Wir, die unterzeichnenden Gruppen, Organisationen und Personen, sind erschüttert, dass der Verfassungsschutz Ende Gelände als linksextremistischen Verdachtsfall einstuft. Dass der Verfassungsschutz die antikapitalistische Auffassung von Ende Gelände als Belege für einen Verdacht auf Extremismus aufführt, ist höchst besorgniserregend. Die Position, dass der Kapitalismus den Klimawandel antreibt, fällt in den Rahmen der Meinungsfreiheit. Sie ist außerdem Teil vieler wissenschaftlicher Befunde und Analysen. Die Verfassung schützt Grundrechte, keine bestimmte Wirtschaftsform.
Angesichts der beschriebenen Dramatik der Lage und der Tatenlosigkeit der Bundesregierung ist es nachvollziehbar, dass Menschen Proteste zivilen Ungehorsams nutzen, um sich für eine klimagerechte Welt einzusetzen. Die Aktionen von Ende Gelände sind besonnen und richten sich gezielt gegen Orte der Zerstörung wie Braunkohletagebaue oder Kraftwerke, um diese als solche überhaupt sichtbar zu machen. Sie sind wichtige Signale, die aufrütteln und auf die Profiteure der fossilen Industrie hinweisen.
Die Einstufung des Verfassungsschutzes stellt Ende Gelände auf eine Ebene mit rechtsextremen Verdachtsfällen wie die AfD. Wir beobachten besorgt, dass diese Einstufung von Ende Gelände nur das neueste Beispiel einer zunehmenden Kriminalisierung der Klimabewegung ist. In einem gesellschaftlichen Klima, das von einem politischen Rechtsruck, von zunehmender Hetze, rechter Gewalt und der Verbreitung von Verschwörungsideologien geprägt ist, halten wir es für ein fatales Signal, ein Bündnis des zivilen Protests, das auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse arbeitet, derart zu kriminalisieren.
Seit vielen Jahren setzt sich eine breite Klimabewegung aus der Mitte der Gesellschaft heraus für einen Ausstieg aus den fossilen Energien und einen sozialgerechten Wandel ein: von Bürger*inneninitiativen gegen den Ausverkauf ihrer lokalen Natur und Grundversorgung über eine breite Bewegung junger Generationen bis hin zu Umweltverbänden. Ende Gelände ist schon lange ein Teil dieser vielfältigen Bewegung und als solche stehen wir solidarisch zusammen.
https://weact.campact.de/s/erstunterzeichnerinnen-der-weact-petition-ende-gelande-ist-teil-der-klimabewegung-gegen-die-kriminalisierung-legitimen-protests
Solidaritätserklärung mit Ende Gelände
Erst vor wenigen Wochen kamen Menschen in den Hochwasserfluten in Süddeutschland ums Leben. Während der Globale Süden bereits seit Jahrzehnten mit Auswirkungen der Klimakrise kämpft, wurde im letzten Jahr laut dem EU-Klimadienst Copernicus in jedem Monat die 1,5 °C Grenze im globalen Durchschnitt überschritten. Der Expert*innenrat für Klimafragen stellte kürzlich fest, dass Deutschland seine Ziele für 2030 nach den aktuellen Plänen nicht erreichen wird. Tatsächlich investiert die Bundesregierung in den Ausbau fossiler Infrastruktur. Damit kommt die Bundesregierung ihren rechtlichen Pflichten nicht nach: Das Bundesverfassungsgericht hatte am 29. April 2021 entschieden, dass Grundrechte auch in der Zukunft geschützt werden müssen, dass folglich Klimaschutz ein Grundrecht ist.
In dieser Situation stuft der Verfassungsschutz in seinem neuen Bericht zum ersten Mal eine Gruppe der Klimagerechtigkeitsbewegung als linksextremistischen Verdachtsfall ein. Dies erlaubt dem Verfassungsschutz, Ende Gelände zu überwachen und verdeckte Ermittler*innen einzuschleusen. Davon betroffen sind die Engagierten bei Ende Gelände, ihre Kontakte, sowie Organisationen, die mit Ende Gelände im Austausch stehen. Das sind massive Einschränkungen der Grundrechte politischer Versammlung und Organisierung.
Wir, die unterzeichnenden Gruppen, Organisationen und Personen, sind erschüttert, dass der Verfassungsschutz Ende Gelände als linksextremistischen Verdachtsfall einstuft. Dass der Verfassungsschutz die antikapitalistische Auffassung von Ende Gelände als Belege für einen Verdacht auf Extremismus aufführt, ist höchst besorgniserregend. Die Position, dass der Kapitalismus den Klimawandel antreibt, fällt in den Rahmen der Meinungsfreiheit. Sie ist außerdem Teil vieler wissenschaftlicher Befunde und Analysen. Die Verfassung schützt Grundrechte, keine bestimmte Wirtschaftsform.
Angesichts der beschriebenen Dramatik der Lage und der Tatenlosigkeit der Bundesregierung ist es nachvollziehbar, dass Menschen Proteste zivilen Ungehorsams nutzen, um sich für eine klimagerechte Welt einzusetzen. Die Aktionen von Ende Gelände sind besonnen und richten sich gezielt gegen Orte der Zerstörung wie Braunkohletagebaue oder Kraftwerke, um diese als solche überhaupt sichtbar zu machen. Sie sind wichtige Signale, die aufrütteln und auf die Profiteure der fossilen Industrie hinweisen.
Die Einstufung des Verfassungsschutzes stellt Ende Gelände auf eine Ebene mit rechtsextremen Verdachtsfällen wie die AfD. Wir beobachten besorgt, dass diese Einstufung von Ende Gelände nur das neueste Beispiel einer zunehmenden Kriminalisierung der Klimabewegung ist. In einem gesellschaftlichen Klima, das von einem politischen Rechtsruck, von zunehmender Hetze, rechter Gewalt und der Verbreitung von Verschwörungsideologien geprägt ist, halten wir es für ein fatales Signal, ein Bündnis des zivilen Protests, das auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse arbeitet, derart zu kriminalisieren.
Seit vielen Jahren setzt sich eine breite Klimabewegung aus der Mitte der Gesellschaft heraus für einen Ausstieg aus den fossilen Energien und einen sozialgerechten Wandel ein: von Bürger*inneninitiativen gegen den Ausverkauf ihrer lokalen Natur und Grundversorgung über eine breite Bewegung junger Generationen bis hin zu Umweltverbänden. Ende Gelände ist schon lange ein Teil dieser vielfältigen Bewegung und als solche stehen wir solidarisch zusammen.
https://weact.campact.de/s/erstunterzeichnerinnen-der-weact-petition-ende-gelande-ist-teil-der-klimabewegung-gegen-die-kriminalisierung-legitimen-protests
WeAct
Erstunterzeichner*innen der WeAct-Petition "Ende Gelände ist Teil der Klimabewegung: Gegen die Kriminalisierung legitimen Protests!"…
Erstunterzeichner*innen der WeAct-Petition „Ende Gelände ist Teil der Klimabewegung: Gegen die Kriminalisierung legitimen Protests!“
❤3
Bei Ergänzungen, Kritik und Fragen, schreibt gerne eine Email an campfueralle@system-change-camp.org
Hier ist die Liste:
Maßnahmen zum Barriereabbau
Assistenzvermittlung zur Unterstützung auf dem Camp, siehe Assistenzvermittlung (mehr infos dazu im nächsten post)
Disability Safer Space, ausgelegt mit Bodenplatten
Shuttle mit oder ohne Rampe vom Bahnhof Erfurt zum Camp
Feldbetten zum Liegen in den Workshopzelten
Barrierearme Duschkabine und Toiletten
Ruhezelt für Erholung
einige (natürliche) Schattenbereiche auf dem Camp
Lademöglichkeit für Elektrorollstühle
Bereitstellung von (Aktions)Rollstühlen
Beschilderung der Zelte in deutsch/englisch und mit Piktogrammen
Glossar System Change Camp mit Erklärungen zu einigen Szeneabkürzungen und komplizierten Wörtern (digital und Papierform)
Barrierearmes Schlafzelt mit Feldbetten, ausgelegt mit Bodenplatten
Parkplatz in der Nähe des Camps
Informationen über Inhaltsstoffe in der Küfa
Informationen zu (nicht) benötigtem Vorwissen bei Workshops
Plastikstrohhalme am Kiosk
Assistenzhunde sind auf dem Camp willkommen
barrierearmer Zeltbereich in der Nähe der Workshopzelte
unsichere Maßnahmen zum Barriereabbau
wahrscheinlich keine Bodenplatten für Wege
wahrscheinlich keine online Teilnahme an Workshops etc. möglich (keine Livestreams)
wahrscheinlich keine Verdolmetschung von Workshops in Gebärdensprache
unklar, ob es barrierearme Zimmer in der Bettenbörse gibt
Kühlschrank für Medikamente
Barrieren auf dem System Change Camp
zur Beschreibung des Geländes und der Anreiseoptionen siehe: Camport und Anreise
Keine Beschriftung mit Braille Schrift
Keine Bodenleitsysteme
Die allermeisten Zelte sind nicht mit Bodenplatten ausgestattet
Hinweisschilder mit undeutlicher Schrift und wenig Kontrasten
generell viele Geräusche und Gerüche auf dem Camp
wenig bis keine Sofas und Sessel auf dem Camp, Bierzeltgarnituren als hauptsächliche Sitzgelegenheiten
kein Lüftungssysteme oder Ventilatoren in den Zelten (kann heiß werden)
viele Zeltschnüre überall auf dem Camp z.T. nicht gut sichtbar
Für mehr Infos besucht gerne die Website unter
https://www.system-change-camp.org/barrierearmes-camp/
Hier ist die Liste:
Maßnahmen zum Barriereabbau
Assistenzvermittlung zur Unterstützung auf dem Camp, siehe Assistenzvermittlung (mehr infos dazu im nächsten post)
Disability Safer Space, ausgelegt mit Bodenplatten
Shuttle mit oder ohne Rampe vom Bahnhof Erfurt zum Camp
Feldbetten zum Liegen in den Workshopzelten
Barrierearme Duschkabine und Toiletten
Ruhezelt für Erholung
einige (natürliche) Schattenbereiche auf dem Camp
Lademöglichkeit für Elektrorollstühle
Bereitstellung von (Aktions)Rollstühlen
Beschilderung der Zelte in deutsch/englisch und mit Piktogrammen
Glossar System Change Camp mit Erklärungen zu einigen Szeneabkürzungen und komplizierten Wörtern (digital und Papierform)
Barrierearmes Schlafzelt mit Feldbetten, ausgelegt mit Bodenplatten
Parkplatz in der Nähe des Camps
Informationen über Inhaltsstoffe in der Küfa
Informationen zu (nicht) benötigtem Vorwissen bei Workshops
Plastikstrohhalme am Kiosk
Assistenzhunde sind auf dem Camp willkommen
barrierearmer Zeltbereich in der Nähe der Workshopzelte
unsichere Maßnahmen zum Barriereabbau
wahrscheinlich keine Bodenplatten für Wege
wahrscheinlich keine online Teilnahme an Workshops etc. möglich (keine Livestreams)
wahrscheinlich keine Verdolmetschung von Workshops in Gebärdensprache
unklar, ob es barrierearme Zimmer in der Bettenbörse gibt
Kühlschrank für Medikamente
Barrieren auf dem System Change Camp
zur Beschreibung des Geländes und der Anreiseoptionen siehe: Camport und Anreise
Keine Beschriftung mit Braille Schrift
Keine Bodenleitsysteme
Die allermeisten Zelte sind nicht mit Bodenplatten ausgestattet
Hinweisschilder mit undeutlicher Schrift und wenig Kontrasten
generell viele Geräusche und Gerüche auf dem Camp
wenig bis keine Sofas und Sessel auf dem Camp, Bierzeltgarnituren als hauptsächliche Sitzgelegenheiten
kein Lüftungssysteme oder Ventilatoren in den Zelten (kann heiß werden)
viele Zeltschnüre überall auf dem Camp z.T. nicht gut sichtbar
Für mehr Infos besucht gerne die Website unter
https://www.system-change-camp.org/barrierearmes-camp/
👍2
Juhu endlich ist das Programm da! Es wird wieder tolle Workshops, Vorträge, Konzerte usw. geben. Ihr findet es auf der Website: www.system-change-camp.org.
Das ist noch nicht das finale Programm, aber wir halten euch auf der Website auf dem laufenden!
Bildbeschreibung:
Auf dem ersten Slide steht in der Mitte in einer orangenen gezackten Sprechblase „Das Programm ist jetzt öffentlich!“ Links ist eine Grafik eines Wegweisers mit verschiedenen Schildern, die in unterschiedliche Richtungen zeigen. Auf denen steht Workshops, Diskussion, Organisieren und Konzert. Oben links ist das Logo des System Change Camps, oben rechts steht Erfurt 5.-11.08.
Das ist noch nicht das finale Programm, aber wir halten euch auf der Website auf dem laufenden!
Bildbeschreibung:
Auf dem ersten Slide steht in der Mitte in einer orangenen gezackten Sprechblase „Das Programm ist jetzt öffentlich!“ Links ist eine Grafik eines Wegweisers mit verschiedenen Schildern, die in unterschiedliche Richtungen zeigen. Auf denen steht Workshops, Diskussion, Organisieren und Konzert. Oben links ist das Logo des System Change Camps, oben rechts steht Erfurt 5.-11.08.
🥰6
Wenn ihr Fragen habt schreibt uns gerne eine email an campfueralle@system-change-camp.org
Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme am System Change Camp zu ermöglichen, richten wir dieses Jahr eine Assistenzvermittlung ein. Das bedeutet, dass wir Menschen, die Unterstützung im Campalltag brauchen, mit Menschen zusammenbringen, die diese Unterstützung geben können.
Alle Menschen sind im Laufe des Lebens von einander auf die eine oder andere Weise abhängig (ob emotional, beim Lernen, körperlich etc.). Menschen mit Behinderung werden jedoch viel zu häufig aufgrund von Barrieren und Ableismus von Teilhabe z.B. auch an Klimacamps ausgeschlossen. Wir sehen es als gemeinsame Aufgabe aller Campteilnehmer*innen füreinander zu sorgen und Inklusion möglich zu machen.
Wenn du Unterstützung brauchst, kannst du die Assistenzvermittlung zwischen 08:00-24:00Uhr (im Notfall auch in der Nacht) telefonisch erreichen. Die Nummer geben wir noch bekannt. Wir treffen uns dann mit dir in der Nähe des Infopoints und holen eine Person dazu, die Assistenz geben kann. Ihr könnt dann gemeinsam Absprachen treffen, was gebraucht wird, um dir die Teilnahme am Camp zu ermöglichen. Du hast das Recht Assistenz von einer Person zu bekommen, mit der du dich wohl fühlst. Falls das mal nicht der Fall sein sollte, ruf uns gerne an und wir versuchen dich mit wem anders zu connecten.
Das Assistenzsystem wird von den Campteilnehmer*innen (in Schichten) gestellt und kann nicht auf professionelle Pflegekräfte zurückgreifen. Daher können wir leider nicht versprechen, dass wir höherschwellige Assistenzleistungen ermöglichen können (wie z.B. Transfer vom Rollstuhl ins Bett oder Unterstützung beim Duschen). Wenn du solche Assistenzleistungen brauchst und nicht mit einer eigenen Begleitperson stemmen kannst, kontaktiere uns bitte im Vorfeld per Mail und wir versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.
Lasst uns gemeinsam die Barrieren in den Köpfen und auf dem Camp überwinden!
Bildbeschreibung
Auf dem Bild steht als Überschrift „Assistenz auf dem system change camp?“ Darunter steht in einem weißen Pfeil der nach rechts zeigt: „Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme am System Change Camp zu ermöglichen, richten wir dieses Jahr eine Assistenzvermittlung ein. Das bedeutet, dass wir Menschen, die Unterstützung im Campalltag brauchen, mit Menschen zusammenbringen, die diese Unterstützung geben können.“ Darunter ist ein weißes Rechteck mit dem Sytem change Camp Logo (eine kreisförmige Grafik von zwei Fahnen die nach links wehen, die auf einem Zirkuszelt stehen). Im Hintergrund ist ein Foto mit einem Zirkuszelt und vielen kleinen Zelten.
Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme am System Change Camp zu ermöglichen, richten wir dieses Jahr eine Assistenzvermittlung ein. Das bedeutet, dass wir Menschen, die Unterstützung im Campalltag brauchen, mit Menschen zusammenbringen, die diese Unterstützung geben können.
Alle Menschen sind im Laufe des Lebens von einander auf die eine oder andere Weise abhängig (ob emotional, beim Lernen, körperlich etc.). Menschen mit Behinderung werden jedoch viel zu häufig aufgrund von Barrieren und Ableismus von Teilhabe z.B. auch an Klimacamps ausgeschlossen. Wir sehen es als gemeinsame Aufgabe aller Campteilnehmer*innen füreinander zu sorgen und Inklusion möglich zu machen.
Wenn du Unterstützung brauchst, kannst du die Assistenzvermittlung zwischen 08:00-24:00Uhr (im Notfall auch in der Nacht) telefonisch erreichen. Die Nummer geben wir noch bekannt. Wir treffen uns dann mit dir in der Nähe des Infopoints und holen eine Person dazu, die Assistenz geben kann. Ihr könnt dann gemeinsam Absprachen treffen, was gebraucht wird, um dir die Teilnahme am Camp zu ermöglichen. Du hast das Recht Assistenz von einer Person zu bekommen, mit der du dich wohl fühlst. Falls das mal nicht der Fall sein sollte, ruf uns gerne an und wir versuchen dich mit wem anders zu connecten.
Das Assistenzsystem wird von den Campteilnehmer*innen (in Schichten) gestellt und kann nicht auf professionelle Pflegekräfte zurückgreifen. Daher können wir leider nicht versprechen, dass wir höherschwellige Assistenzleistungen ermöglichen können (wie z.B. Transfer vom Rollstuhl ins Bett oder Unterstützung beim Duschen). Wenn du solche Assistenzleistungen brauchst und nicht mit einer eigenen Begleitperson stemmen kannst, kontaktiere uns bitte im Vorfeld per Mail und wir versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.
Lasst uns gemeinsam die Barrieren in den Köpfen und auf dem Camp überwinden!
Bildbeschreibung
Auf dem Bild steht als Überschrift „Assistenz auf dem system change camp?“ Darunter steht in einem weißen Pfeil der nach rechts zeigt: „Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme am System Change Camp zu ermöglichen, richten wir dieses Jahr eine Assistenzvermittlung ein. Das bedeutet, dass wir Menschen, die Unterstützung im Campalltag brauchen, mit Menschen zusammenbringen, die diese Unterstützung geben können.“ Darunter ist ein weißes Rechteck mit dem Sytem change Camp Logo (eine kreisförmige Grafik von zwei Fahnen die nach links wehen, die auf einem Zirkuszelt stehen). Im Hintergrund ist ein Foto mit einem Zirkuszelt und vielen kleinen Zelten.
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Call for help: Der Aufbau des System Change Camps startet am 02. August!
Weil Antifa Handarbeit bleibt: vom 05.- 11. August 2024 findet das SCC (System Change Camp) 2024 in Erfurt mit dem Schwerpunkt Antifaschismus statt. Wir benötigen zahlreiche Menschen, die uns beim Campaufbau, beim Abbau und auch während des Campzeitraums unterstützen. Wir freuen uns schon auf euren Support!
Der Aufbau wird am 2. August beginnen und der Abbau am 11. August starten.
Infos für Helfer*innen
Es wird während dem Auf und Abbau regelmäßige Mitmachplena geben, jeweils um 10 und 14 Uhr.
In den Mitmachplena werden Aufgaben vergeben und wichtige Infos geteilt.
Ihr könnt während dem Auf und Abbau im Camp zelten.
Bei fragen schreibt gerne an helfen@system-change-camp.org
Von Plakaten zeichnen und Schilder aushängen über Bodenplatten verlegen bis hin zu Toiletten, Zelte und Wasser/Küchenstrukturen aufbauen (…): wenn du dir vorstellen kannst, zu helfen, fülle gerne dieses Mitmachtool aus: system-change-camp.org/mitmachen/ (Link zur Website auch in der Bio)
Bildbeschreibung:
Auf dem Bild steht in einem Rahmen mit weißen Hintergrund „Wir brauchen deine Hilfe beim Aufbau“. Darunter befindet sich ein weiterer Kasten mit dem Text „Der Aufbau startet am 01.August“. Der Hintergrund ist grün und blau. Unten rechts befindet sich ein weiterer weißer Kasten. In diesem befindet sich das Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
Weil Antifa Handarbeit bleibt: vom 05.- 11. August 2024 findet das SCC (System Change Camp) 2024 in Erfurt mit dem Schwerpunkt Antifaschismus statt. Wir benötigen zahlreiche Menschen, die uns beim Campaufbau, beim Abbau und auch während des Campzeitraums unterstützen. Wir freuen uns schon auf euren Support!
Der Aufbau wird am 2. August beginnen und der Abbau am 11. August starten.
Infos für Helfer*innen
Es wird während dem Auf und Abbau regelmäßige Mitmachplena geben, jeweils um 10 und 14 Uhr.
In den Mitmachplena werden Aufgaben vergeben und wichtige Infos geteilt.
Ihr könnt während dem Auf und Abbau im Camp zelten.
Bei fragen schreibt gerne an helfen@system-change-camp.org
Von Plakaten zeichnen und Schilder aushängen über Bodenplatten verlegen bis hin zu Toiletten, Zelte und Wasser/Küchenstrukturen aufbauen (…): wenn du dir vorstellen kannst, zu helfen, fülle gerne dieses Mitmachtool aus: system-change-camp.org/mitmachen/ (Link zur Website auch in der Bio)
Bildbeschreibung:
Auf dem Bild steht in einem Rahmen mit weißen Hintergrund „Wir brauchen deine Hilfe beim Aufbau“. Darunter befindet sich ein weiterer Kasten mit dem Text „Der Aufbau startet am 01.August“. Der Hintergrund ist grün und blau. Unten rechts befindet sich ein weiterer weißer Kasten. In diesem befindet sich das Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
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Wir suchen Dolmetscher*innen!
(Arabisch, Dari/Farsi, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch)
Um allen Teilnehmenden zu ermöglichen, am Camp teilzuhaben, möchten wir ein zuverlässiges Dolmetschteam zusammenstellen. Dabei sollen (nicht alle, aber einige) Programmpunkte mehrsprachig stattfinden.
Du interessierst dich fürs Dolmetschen, aber du hast so etwas noch nie gemacht oder du fühlst dich nicht gut genug vorbereitet dafür? Keine Angst, es gibt vor Ort Workshops, bei denen dir Tipps und kleine Übungen an die Hand gegeben werden, um dich ins simultane Verdolmetschen einzuführen!
Wenn du Lust hast, uns als Dolmetscher*in (gerne auch nur an einzelnen Tagen) zu unterstützen, schreib uns bitte eine Mail an
interpretation@system-change-camp.org
Am besten mit diesen Infos: Name / Kontaktmöglichkeit (Mailadresse oder Handynummer) / Sprachen / Tage, an denen du Zeit hast
Wir freuen uns!
Bildbeschreibung:
Auf dem ersten slide steht in orange als Überschrift
„Wir suchen Dolmetscher*innen“. Darunter steht in blau:
„Arabisch, Dari/Farsi, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch“.
Auf einem gelben Pfeil nach rechts steht „English at slide 5“.
Ganz unten steht noch „05.-08-11.08 System change camp in Erfurt“ Im Hintergrund ist ein Foto mit Menschen die einem Workshop zuhören, im Vordergrund steht Technik die zum Übersetzten benutzt wird.
(Arabisch, Dari/Farsi, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch)
Um allen Teilnehmenden zu ermöglichen, am Camp teilzuhaben, möchten wir ein zuverlässiges Dolmetschteam zusammenstellen. Dabei sollen (nicht alle, aber einige) Programmpunkte mehrsprachig stattfinden.
Du interessierst dich fürs Dolmetschen, aber du hast so etwas noch nie gemacht oder du fühlst dich nicht gut genug vorbereitet dafür? Keine Angst, es gibt vor Ort Workshops, bei denen dir Tipps und kleine Übungen an die Hand gegeben werden, um dich ins simultane Verdolmetschen einzuführen!
Wenn du Lust hast, uns als Dolmetscher*in (gerne auch nur an einzelnen Tagen) zu unterstützen, schreib uns bitte eine Mail an
interpretation@system-change-camp.org
Am besten mit diesen Infos: Name / Kontaktmöglichkeit (Mailadresse oder Handynummer) / Sprachen / Tage, an denen du Zeit hast
Wir freuen uns!
Bildbeschreibung:
Auf dem ersten slide steht in orange als Überschrift
„Wir suchen Dolmetscher*innen“. Darunter steht in blau:
„Arabisch, Dari/Farsi, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch“.
Auf einem gelben Pfeil nach rechts steht „English at slide 5“.
Ganz unten steht noch „05.-08-11.08 System change camp in Erfurt“ Im Hintergrund ist ein Foto mit Menschen die einem Workshop zuhören, im Vordergrund steht Technik die zum Übersetzten benutzt wird.
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System Change Camp
Juhu endlich ist das Programm da! Es wird wieder tolle Workshops, Vorträge, Konzerte usw. geben. Ihr findet es auf der Website: www.system-change-camp.org. Das ist noch nicht das finale Programm, aber wir halten euch auf der Website auf dem laufenden! Bildbeschreibung:…
Das Programm für das System Change Camp gibt es jetzt auch als App😍
Hier findet ihr Infos zur Einrichtung auf dem Handy: system-change-camp.org/programm-app
Hier findet ihr Infos zur Einrichtung auf dem Handy: system-change-camp.org/programm-app
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Hier eine Kleine Korrektur! Call for help: Der Aufbau des System Change Camps startet am 01. August (nicht am 02.08., wie im ersten sharpic)!
Weil Antifa Handarbeit bleibt: vom 05.- 11. August 2024 findet das SCC (System Change Camp) 2024 in Erfurt mit dem Schwerpunkt Antifaschismus statt. Wir benötigen zahlreiche Menschen, die uns beim Campaufbau, beim Abbau und auch während des Campzeitraums unterstützen. Wir freuen uns schon auf euren Support!
Der Aufbau wird am 1.August beginnen und der Abbau am 11. August starten.
Bildbeschreibung:
Auf dem ersten Slide ist steht in einem Rahmen mit weißen Hintergrund „Wir brauchen deine Hilfe beim Aufbau“. Darunter befindet sich ein weiterer Kasten mit dem Text „Der Aufbau startet am 01.August“. Der Hintergrund ist grün und blau. Unten rechts befindet sich ein weiterer weißer Kasten. In diesem befindet sich das Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System change Camp“.
Weil Antifa Handarbeit bleibt: vom 05.- 11. August 2024 findet das SCC (System Change Camp) 2024 in Erfurt mit dem Schwerpunkt Antifaschismus statt. Wir benötigen zahlreiche Menschen, die uns beim Campaufbau, beim Abbau und auch während des Campzeitraums unterstützen. Wir freuen uns schon auf euren Support!
Der Aufbau wird am 1.August beginnen und der Abbau am 11. August starten.
Bildbeschreibung:
Auf dem ersten Slide ist steht in einem Rahmen mit weißen Hintergrund „Wir brauchen deine Hilfe beim Aufbau“. Darunter befindet sich ein weiterer Kasten mit dem Text „Der Aufbau startet am 01.August“. Der Hintergrund ist grün und blau. Unten rechts befindet sich ein weiterer weißer Kasten. In diesem befindet sich das Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System change Camp“.
Für linke und anarchistische Kämpfe ohne Magenkrämpfe wird beim System Change Camp dieses Jahr in einer extra Küche auch glutenspurenfreies, entzündungsarmes, histaminarmes und zöliakiefreundliches Essen gekocht. Falls du andere sehr komplexe Allergien/Unverträglichkeiten hast kontaktiere uns über die AG barrierarmes Camp: campfueralle@system-change-camp.org die es an die Küfa weiterleitet und sie schauen was möglich ist. Für alle weniger komplexen Allergien wie z.B ich esse kein Knoblauch oder keine Haselnüsse ist in der grossen Küfa gesorgt, dafür musst du die Allergie Küfa nicht kontaktieren.
Mehr Infos zu Barrierearmut gibt es hier: system-change-camp.org/barrierearmes-camp/
Bildbeschreibung:
Links oben steht in grüner Schrift auf weißem Hintergrund „Allergie KüFa am System Change Camp“. Darunter steht in lila Schrift „Für linke und anarchistische Kämpfe ohne Magenkrämpfe“. In den Ecken rechts und links unten, sowie rechts oben befinden sich Illustrationen von Menschen.
Mehr Infos zu Barrierearmut gibt es hier: system-change-camp.org/barrierearmes-camp/
Bildbeschreibung:
Links oben steht in grüner Schrift auf weißem Hintergrund „Allergie KüFa am System Change Camp“. Darunter steht in lila Schrift „Für linke und anarchistische Kämpfe ohne Magenkrämpfe“. In den Ecken rechts und links unten, sowie rechts oben befinden sich Illustrationen von Menschen.
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Das Programm ist öffentlich und wir wollen euch schonmal zeigen, was euch so erwartet!
Am Donnerstag, den 08.08. könnt ihr euch auf Nicholas Omonuk freuen:
How the existing global system is fueling climate injustice in Africa
The session will involve a workshop about how the East African Crude Oil Pipieline (EACOP) in Uganda is a neocolonial fossil fuel project. It will involve in detail explanation of how the project came to approval with the existing system in Europe and how Uganda leaders were forced to take on the project. We will also have an explanation of how just transition is unequally distributed and how its also proving to be a curse to African nations instead of a blessing because of the existing Global North systems.
The session will also involve an explanation of why we need a system change and why we need to work together as South and North to tackle the tripple planetary crisis. Later on we shall have questions for the audience and answers.
Nicholas Omonuk is a climate activist from one of the pastoral tribes in eastern Uganda. Nicholas's immediate surroundings bore witness to the grim realities of climate change, fueling his passion to become a climate activist. He believed there had to be a way to prevent such catastrophic climate events from recurring. Initially, he took a courageous step by participating in climate justice strikes, driven by the hope that his community would no longer have to endure the same trials repeatedly.
Image description:
The background is pink. On the right half of the picture is a photo of a demonstration. A person is holding a sign into the camera that reads ‘Stop the destruction. Defund human rights #EACOP’. To the left of the photo it says ‘How the existing global system is fueling climate injustice in Africa.’ Underneath it says ‘Nicholas Omonuk’. At the top right it says ‘Programme’ and ‘Sunday 11.08.’. At the bottom right is a logo and the text ‘05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp’.
Am Donnerstag, den 08.08. könnt ihr euch auf Nicholas Omonuk freuen:
How the existing global system is fueling climate injustice in Africa
The session will involve a workshop about how the East African Crude Oil Pipieline (EACOP) in Uganda is a neocolonial fossil fuel project. It will involve in detail explanation of how the project came to approval with the existing system in Europe and how Uganda leaders were forced to take on the project. We will also have an explanation of how just transition is unequally distributed and how its also proving to be a curse to African nations instead of a blessing because of the existing Global North systems.
The session will also involve an explanation of why we need a system change and why we need to work together as South and North to tackle the tripple planetary crisis. Later on we shall have questions for the audience and answers.
Nicholas Omonuk is a climate activist from one of the pastoral tribes in eastern Uganda. Nicholas's immediate surroundings bore witness to the grim realities of climate change, fueling his passion to become a climate activist. He believed there had to be a way to prevent such catastrophic climate events from recurring. Initially, he took a courageous step by participating in climate justice strikes, driven by the hope that his community would no longer have to endure the same trials repeatedly.
Image description:
The background is pink. On the right half of the picture is a photo of a demonstration. A person is holding a sign into the camera that reads ‘Stop the destruction. Defund human rights #EACOP’. To the left of the photo it says ‘How the existing global system is fueling climate injustice in Africa.’ Underneath it says ‘Nicholas Omonuk’. At the top right it says ‘Programme’ and ‘Sunday 11.08.’. At the bottom right is a logo and the text ‘05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp’.
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Das Programm ist öffentlich und wir wollen euch schonmal zeigen, was euch so erwartet!
Am Sonntag, 11.08. könnt ihr euch auf Elsa Steenbuck freuen:
Verwoben und untrennbar: Ableismus, Kapitalismus, Faschismus
Ableismus, Kapitalismus und Faschismus sind voneinander untrennbare Konzepte. Nachdem ich im März 2023 am Post-Covid-Syndrom erkrankte und mich das in meine vier Wände zurückwarf, stieß es eine tiefgehende Reflektion über den Ableismus in meinem Leben an. Zwischen medical gaslighting, Kämpfen mit der Krankenkasse und der unbändigen Wut auf ein System, das mich nicht in Frieden krank sein lässt, lösten sich auch die gedanklichen Knoten zu Fragen, die uns alle etwas angehen. Der größte Teil der Menschheit wird einmal Behinderung erfahren - spätestens im Alter. Und doch sind unsere gesellschaftlichen Bilder von Behinderung verzerrt und verzogen. Sie führen zu einer Gewalt des Mitleids. Kapitalistische und faschistische Narrative verdrängen behindertes und chronisch erkranktes Leben an den Rand der Gesellschaft und in die Prekarität. Erwähnung findet das kaum, obwohl es uns alle etwas angeht. Eine der existenziellsten Ängste der meisten Menschen ist die vor Krankheit und Tod. Doch ist das wirklich so natürlich und naturgegeben oder eigentlich das Ergebnis dessen, dass Behinderung eine Falltür in die Prekarität und Armut darstellt?
Mehr über Elsa:
Ich bin Elsa, 24, sie/ihr. Ich studiere an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Germanistik und Romanistik auf B.A. im 10. Semester und beginne im Oktober den Master "Literarisches Übersetzen in Theorie und Praxis". An der Uni arbeite ich bei dem Lateinamerikaforschungsprojekt Merian CALAS Cono Sur und bin Teil der Seebrücke Jena.
Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist grün mit rosa Punkten. In der Mitte ist ein rosa Kasten in dem mit weißer Schrift „Verwoben und untrennbar: Ableismus, Kapitalismus, Faschismus“ steht. Darunter steht „Elsa Steenbuck“. Oben rechts in steht „Programm“ und „Sonntag 11.08.“. Unten rechts befindet sich ein Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
Am Sonntag, 11.08. könnt ihr euch auf Elsa Steenbuck freuen:
Verwoben und untrennbar: Ableismus, Kapitalismus, Faschismus
Ableismus, Kapitalismus und Faschismus sind voneinander untrennbare Konzepte. Nachdem ich im März 2023 am Post-Covid-Syndrom erkrankte und mich das in meine vier Wände zurückwarf, stieß es eine tiefgehende Reflektion über den Ableismus in meinem Leben an. Zwischen medical gaslighting, Kämpfen mit der Krankenkasse und der unbändigen Wut auf ein System, das mich nicht in Frieden krank sein lässt, lösten sich auch die gedanklichen Knoten zu Fragen, die uns alle etwas angehen. Der größte Teil der Menschheit wird einmal Behinderung erfahren - spätestens im Alter. Und doch sind unsere gesellschaftlichen Bilder von Behinderung verzerrt und verzogen. Sie führen zu einer Gewalt des Mitleids. Kapitalistische und faschistische Narrative verdrängen behindertes und chronisch erkranktes Leben an den Rand der Gesellschaft und in die Prekarität. Erwähnung findet das kaum, obwohl es uns alle etwas angeht. Eine der existenziellsten Ängste der meisten Menschen ist die vor Krankheit und Tod. Doch ist das wirklich so natürlich und naturgegeben oder eigentlich das Ergebnis dessen, dass Behinderung eine Falltür in die Prekarität und Armut darstellt?
Mehr über Elsa:
Ich bin Elsa, 24, sie/ihr. Ich studiere an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Germanistik und Romanistik auf B.A. im 10. Semester und beginne im Oktober den Master "Literarisches Übersetzen in Theorie und Praxis". An der Uni arbeite ich bei dem Lateinamerikaforschungsprojekt Merian CALAS Cono Sur und bin Teil der Seebrücke Jena.
Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist grün mit rosa Punkten. In der Mitte ist ein rosa Kasten in dem mit weißer Schrift „Verwoben und untrennbar: Ableismus, Kapitalismus, Faschismus“ steht. Darunter steht „Elsa Steenbuck“. Oben rechts in steht „Programm“ und „Sonntag 11.08.“. Unten rechts befindet sich ein Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
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Das Programm ist öffentlich und wir wollen euch schonmal zeigen, was euch so erwartet!
Am Freitag, den 09.08. könnt ihr euch auf die Umweltgruppe Cottbus freuen:
In der Lausitz soll noch bis 2038 die klimaschädliche Braunkohle aus der Erde geholt werden. Die LEAG (der Kohlekonzern) will dafür sogar einen Wald enteignen und zerstören. Was hat das mit der Wassersituation in Berlin und Brandenburg zu tun? Gibt es Aktivisti und Gruppen, die mensch vor Ort unterstützen kann. Wie hängt der Kohleabbau mit dem Wasserhaushalt zusammen? Und was sind Ewigkeitskosten? Wollen die für den Konzern echt die Elbe in die Lausitz umleiten? Über all das und vieles mehr werden wir gemeinsam sprechen.
Unsere Gruppe ist schon seit Jahrzehnten in der Lausitz gegen den Abbau der Braunkohle und für Klimagerechtigkeit aktiv und freuen uns auch über Unterstützung aus anderen Orten.
Das komplette Programm findet ihr auf unser Webseite: www.system-change-camp.org/programm/
Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist hellblau. Auf der rechten Bildhälfte ist ein Foto zu sehen, auf dem in Hintergrund eine Kohlegrube mit Schauffelradbagger ist. Im Vordergrund sind tote Äste zu sehen. Links neben dem Foto steht „Wie der Braunkohleabbau in der Lausitz das Trinkwasser in Berlin bedroht“ Darunter steht „Umweltgruppe Cottbus“. Oben rechts in steht „Programm“ und „Freitag 09.08.“. Unten rechts befindet sich ein Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
Am Freitag, den 09.08. könnt ihr euch auf die Umweltgruppe Cottbus freuen:
In der Lausitz soll noch bis 2038 die klimaschädliche Braunkohle aus der Erde geholt werden. Die LEAG (der Kohlekonzern) will dafür sogar einen Wald enteignen und zerstören. Was hat das mit der Wassersituation in Berlin und Brandenburg zu tun? Gibt es Aktivisti und Gruppen, die mensch vor Ort unterstützen kann. Wie hängt der Kohleabbau mit dem Wasserhaushalt zusammen? Und was sind Ewigkeitskosten? Wollen die für den Konzern echt die Elbe in die Lausitz umleiten? Über all das und vieles mehr werden wir gemeinsam sprechen.
Unsere Gruppe ist schon seit Jahrzehnten in der Lausitz gegen den Abbau der Braunkohle und für Klimagerechtigkeit aktiv und freuen uns auch über Unterstützung aus anderen Orten.
Das komplette Programm findet ihr auf unser Webseite: www.system-change-camp.org/programm/
Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist hellblau. Auf der rechten Bildhälfte ist ein Foto zu sehen, auf dem in Hintergrund eine Kohlegrube mit Schauffelradbagger ist. Im Vordergrund sind tote Äste zu sehen. Links neben dem Foto steht „Wie der Braunkohleabbau in der Lausitz das Trinkwasser in Berlin bedroht“ Darunter steht „Umweltgruppe Cottbus“. Oben rechts in steht „Programm“ und „Freitag 09.08.“. Unten rechts befindet sich ein Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
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Das Programm ist öffentlich und wir wollen euch schonmal zeigen, was euch so erwartet!
Am Dienstag, den 06.08. könnt ihr euch auf Radikal Jüdisch freuen: Workshop zu Antifaschismus, anarchistischen Ideen und Solidarität mit jüdischen Menschen
(Bringt gerne eine Maske mit und kommt nicht zum Workshop, wenn ihr eine über Luft ansteckende Erkrankung habt)
Es wird viel über jüdische Menschen gesprochen, ohne dass eine einzige jüdische Person mit am Tisch, auf dem Podium oder in der Gruppe sitzt – gerade, wenn es um Antisemitismus geht. Aus diesem Grund haben Riv und Nui, vom Bildungskollektiv radikal_jüdisch, Workshops zum Thema »Jüdische Menschen mitdenken!« konzipiert. Damit treten sie der Unsichtbarmachung und dem Nicht-Mitdenken von jüdischen Menschen und Perspektiven entgegen. Hier steht der Begriff von Gojnormativität im Mittelpunkt, der einen Perspektivenwechsel ermöglicht, um das Thema auch aus nicht-jüdischer Perspektive solidarisch anzugehen. In diesem Workshop werden wir uns mehr mit jüdischen Perspektiven befassen die wichtig sind, um als Antifaschistinnen solidarisch mit jüdischen Komplizinnen und Gefährtinnen zu sein, sowie mit Jüdinnen in anarchistischen Bewegungen und mit anarchistischen jüdischen Ideen auseinandersetzen. Fragen werden sein: Welche jüdischen anarchistischen Menschen gab und gibt es? Wie schaffen wir es, dass sich jüdische Menschen in antifaschistischen Kämpfen gehört fühlen? Was sind Schlüsselbegriffe und Konzepte bezüglich Antisemitismus und Rassismus, die du kennen solltest? Was bedeutet Solidarität mit jüdischen Menschen? Was erleben jüdische Menschen für Ausschlüsse und strukturelle Gewalt in Deutschland? Was habe ich für eigene antisemitische Muster und Ideen? Der Workshop besteht aus einer Mischung aus Inputs, interaktiven Übungen und einer Auseinandersetzung mit dir selbst. Mit bedürfnisorientierten Pausen
Radikal_jüdisch macht Bildungsarbeit, welche auf die Mehrheitsgesellschaft einwirken soll. Durch die Bildungsarbeit werden jüdische Perspektiven sichtbar gemacht, um mehr Solidarität zu fördern und folglich Antisemitismus zu bekämpfen. Ein wichtiger Wert ist dabei, jüdische Pluralität sichtbar zu machen, Anknüpfungspunkte herzustellen und Rassismus und Antisemitismus als sich verschränkende Unterdrückungssystem zu denken, und jüdische emanzipatorische Perspektiven und Stimmen zu stärken. Die Workshop-Reihe „jüdische Menschen mitdenken!“ bringt sowohl jüdische Perspektiven als auch jüdische Menschen in soziale Bewegungen hinein. Das zweite Standbein ist die Arbeit innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und insbesondere mit politsch aktiven jüdischen Menschen. Hier bieten wir jüdische Empowerment Workshops an.
Das komplette Programm findet ihr auf unser Webseite: www.system-change-camp.org/programm/
Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist hellgrün. Auf der rechten Bildhälfte ist ein Foto auf dem zwei Personen zu sehen sind, die nebeneinander stehen und sich vertraut anschauen. Links neben dem Foto steht „Workshop zu Antifaschismus, anarchistischen Ideen und Solidarität mit jüdischen Menschen“ Darunter steht „Radikal Jüdisch“. Oben rechts steht „Programm“ und „Dienstag 06.08.“. Unten rechts befindet sich ein Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
Am Dienstag, den 06.08. könnt ihr euch auf Radikal Jüdisch freuen: Workshop zu Antifaschismus, anarchistischen Ideen und Solidarität mit jüdischen Menschen
(Bringt gerne eine Maske mit und kommt nicht zum Workshop, wenn ihr eine über Luft ansteckende Erkrankung habt)
Es wird viel über jüdische Menschen gesprochen, ohne dass eine einzige jüdische Person mit am Tisch, auf dem Podium oder in der Gruppe sitzt – gerade, wenn es um Antisemitismus geht. Aus diesem Grund haben Riv und Nui, vom Bildungskollektiv radikal_jüdisch, Workshops zum Thema »Jüdische Menschen mitdenken!« konzipiert. Damit treten sie der Unsichtbarmachung und dem Nicht-Mitdenken von jüdischen Menschen und Perspektiven entgegen. Hier steht der Begriff von Gojnormativität im Mittelpunkt, der einen Perspektivenwechsel ermöglicht, um das Thema auch aus nicht-jüdischer Perspektive solidarisch anzugehen. In diesem Workshop werden wir uns mehr mit jüdischen Perspektiven befassen die wichtig sind, um als Antifaschistinnen solidarisch mit jüdischen Komplizinnen und Gefährtinnen zu sein, sowie mit Jüdinnen in anarchistischen Bewegungen und mit anarchistischen jüdischen Ideen auseinandersetzen. Fragen werden sein: Welche jüdischen anarchistischen Menschen gab und gibt es? Wie schaffen wir es, dass sich jüdische Menschen in antifaschistischen Kämpfen gehört fühlen? Was sind Schlüsselbegriffe und Konzepte bezüglich Antisemitismus und Rassismus, die du kennen solltest? Was bedeutet Solidarität mit jüdischen Menschen? Was erleben jüdische Menschen für Ausschlüsse und strukturelle Gewalt in Deutschland? Was habe ich für eigene antisemitische Muster und Ideen? Der Workshop besteht aus einer Mischung aus Inputs, interaktiven Übungen und einer Auseinandersetzung mit dir selbst. Mit bedürfnisorientierten Pausen
Radikal_jüdisch macht Bildungsarbeit, welche auf die Mehrheitsgesellschaft einwirken soll. Durch die Bildungsarbeit werden jüdische Perspektiven sichtbar gemacht, um mehr Solidarität zu fördern und folglich Antisemitismus zu bekämpfen. Ein wichtiger Wert ist dabei, jüdische Pluralität sichtbar zu machen, Anknüpfungspunkte herzustellen und Rassismus und Antisemitismus als sich verschränkende Unterdrückungssystem zu denken, und jüdische emanzipatorische Perspektiven und Stimmen zu stärken. Die Workshop-Reihe „jüdische Menschen mitdenken!“ bringt sowohl jüdische Perspektiven als auch jüdische Menschen in soziale Bewegungen hinein. Das zweite Standbein ist die Arbeit innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und insbesondere mit politsch aktiven jüdischen Menschen. Hier bieten wir jüdische Empowerment Workshops an.
Das komplette Programm findet ihr auf unser Webseite: www.system-change-camp.org/programm/
Bildbeschreibung:
Der Hintergrund ist hellgrün. Auf der rechten Bildhälfte ist ein Foto auf dem zwei Personen zu sehen sind, die nebeneinander stehen und sich vertraut anschauen. Links neben dem Foto steht „Workshop zu Antifaschismus, anarchistischen Ideen und Solidarität mit jüdischen Menschen“ Darunter steht „Radikal Jüdisch“. Oben rechts steht „Programm“ und „Dienstag 06.08.“. Unten rechts befindet sich ein Logo und der Text „05.08.-11.08. in Erfurt, System Change Camp“.
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