Somatic Rewilding - Lebe lieber lebendig!
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Hier findest du Wissen, Weisheiten und Fragen zu Somatics, Menschsein, Natur- und Natursein, Lebendigkeit, lebendige Erde, Bewegungsfreude und allem, was das so mit sich bringt. Auch meine und andere feine Angebote.

siehe auch: www.somaticrewilding.net
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🌞 Im Juni gibt's die dritte Ausgabe von Embody & Explore in München, zusammen mit Claudia 😊
Embody & Explore - Workshop in München
Somatics meets Movement Research
mit Claudia & Anna

𝐄𝐦𝐛𝐨𝐝𝐲 & 𝐄𝐱𝐩𝐥𝐨𝐫𝐞 ist ein Einführungs-Workshop in somatische Bewegung und ihr Potenzial für die Bewegungsforschung. Ein Raum für Selbsterkundung statt bloßer Anleitung.

Durch Körperwahrnehmungsübungen und kreative Improvisation entsteht ein Erfahrungsraum, in dem sich somatische Praxis und zeitgenössischer Tanz begegnen. Ausgehend von Atem, Gewicht und Empfindung entwickeln wir Präsenz, erweitern unsere Wahrnehmung in den Raum und finden Zugang zu persönlichem Ausdruck und choreografischer Inspiration.

Ein Workshop zwischen Stille, Bewegung und spielerischer Kreativität.

🌟 WANN Sonntag 21.06.2026
🌟 ZEIT 11h - 13h
🌟 KOSTEN 35 € | 30 € early bird
bei Zahlung bis 07.06.

💜 Offen für alle, die Bewegung aus einem somatischen Ansatz heraus als Form von Selbstwahrnehmung, Kommunikation und künstlerischem Ausdruck erkunden möchten.

Infos und Anmeldung:
https://staysana.com/p/anna-becher/workshop/1439
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Was bedeutet eigentlich indigen und warum ist es vielleicht ein Schlüssel, wie wir als Menschen in diesen Wendezeiten unser Sein auf dieser Erde in eine positive Richtung lenken können? Darüber gibt das Buch von Lucas Buchholz 𝑾𝒊𝒆 𝒘𝒊𝒓 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒊𝒏𝒅𝒊𝒈𝒆𝒏 𝒘𝒆𝒓𝒅𝒆𝒏 Antworten, die Einladungen sind und zum Nachdenken anregen.


𝑬𝒔 𝒈𝒆𝒉𝒕 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒅𝒂𝒓𝒖𝒎, 𝒅𝒂𝒔𝒔 𝒘𝒊𝒓 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒊𝒏𝒅𝒊𝒈𝒆𝒏 𝒘𝒆𝒓𝒅𝒆𝒏, 𝒔𝒐𝒏𝒅𝒆𝒓𝒏 𝒅𝒂𝒓𝒖𝒎, 𝒅𝒂𝒔𝒔 𝒘𝒊𝒓 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒊𝒏𝒅𝒊𝒈𝒆𝒏 𝒛𝒖𝒓 𝑬𝒓𝒅𝒆 𝒘𝒆𝒓𝒅𝒆𝒏.

KOGI - Kolumbien / Columbia

„Die Frage ist, wie wir als Einzelner in unseren sozialen Feldern und als Menschheit insgesamt wieder indigen werden können: einheimisch im eigenen Körper, verlässlich in Beziehungen, verbunden mit dem Ort, an dem wir leben, und eingebettet in eine größere Ordnung.“

Lucas Buchholz: Wir wir wieder indigen werden. Pionierarbeit in einer entwurzelten Welt. BoD, 2026

https://buchshop.bod.de/wie-wir-wieder-indigen-werden-lucas-buchholz-9783696307370
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ABSICHTSLOSIGKEIT / 1

„Absichtslosigkeit bedeutet in unserem Fall, dass wir uns keine Vorstellung davon machen, was bei Übungen geschehen soll. Unsere Vorstellungen kommen ja aus einer bestimmten Weltsicht, einem Erfahrungshorizont, der ganz offensichtlich zu eng ist.“

Wenn wir uns auf die somatische Reise begeben, machen wir uns auf in die innere Wildnis. Oft wissen wir noch nicht, was uns dort begegnen wird. In unseren inneren Landschaften sind vielleicht noch keine Wege gebahnt, nichts ist geordnet oder sortiert. Vielleicht fehlt uns zunächst sogar die Sprache für das, was sich zeigt.

„Wir können ausschließlich die Empfindungen unseres Körpers beobachten, ohne sie zuzuordnen, ohne ihnen Namen und Titel zu verleihen, ohne sie einer moralisierenden Begutachtung und Bewertung zu unterziehen.“
ABSICHTSLOSIGKEIT / 2
Es geht darum, sich dem Nicht-Wissen hinzugeben. Spielerisch, mit kindlicher Freude und Neugier. Ohne Erwartung, aber mit echtem Interesse dem zu folgen, was sich im Körper zeigt. Nicht, um etwas Bestimmtes zu erreichen, sondern um zu lauschen, zu spüren und dem Unbekannten Raum zu geben.

So kann aus Absichtslosigkeit eine Begegnung entstehen – mit uns selbst, mit dem Moment und mit dem, was sich von innen heraus entfalten möchte.

*vgl. Ute Schiran - Windspiele. Körper – fremdes Land, Grundlegende Mittel.
Text von mir paraphrasiert und gekürzt (Zitate original aus dem Büchlein).
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Sommersonnwendzeit

Immer stärker wird in mir der Wunsch, hinaus in die Natur zu gehen. Mit allen Sinnen zu lauschen, zu spüren und wahrzunehmen, was sie uns mit ihren vielen Stimmen erzählen möchte. Eigentlich ist das so einfach – und doch braucht es, genauso wie die Hinwendung zum eigenen Körper, Entschiedenheit sowie Zeit und Raum, um sich dem wirklich zu widmen.

Für mich wird dabei immer wieder spürbar, wie wohltuend und essenziell diese Verbindung ist. Sie schenkt mir Erdung und beruhigt mein Nervensystem, das durch die Themen unserer Zeit oft herausgefordert ist. Ebenso ist es die somatische Arbeit, die mich dabei unterstützt, mit mehr Resilienz und innerer Ruhe durch diese bewegten Zeiten zu gehen.
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Und weil es auch die Pausen braucht, die kleinen im Alltag und auch die größeren im Jahreskreis, geht auch Somatic Rewilding jetzt erstmal in die Sommerpause.
Es gibt aber noch das Soma-Sommer-Wandern in Ruhpolding im August und September. Und schon mal zum Vormerken - am 27.09. findet der nächste Embody-Explore Workshop in München statt 😊. Die neuen Angebote für Herbst gibt's demnächst.

Liebste Grüße und schöne Sommerwochen! 🌞🌸💜
Hier noch der Link zum Soma-Sommer-Wandern:
𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 - 𝐒𝐨𝐦𝐚𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧...

So oft fühlt es sich an, als wären wir ohnmächtig gegenüber den zerstörerischen Strukturen, in denen wir leben.

Zu groß erscheinen die politischen, wirtschaftlichen und technologischen Systeme, die das Leben auf dieser Erde derzeit prägen und beherrschen. Zu vieles wird entschieden, ohne dass wir mitreden könnten, ohne dass es wirklichen Konsens oder Einvernehmen gibt. Die Welt wirkt weit, komplex und kaum noch gestaltbar.

Vielleicht beginnt die Antwort auf die Krisen unserer Zeit mit einer Hinwendung zu den kleinen Welten, in denen unser Leben tatsächlich stattfindet – verkörpert, verbunden und gegenwärtig.
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𝐃𝐞𝐫 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐬 𝐒𝐎𝐌𝐀𝐒 – unseres lebendigen, fühlenden Leibes.
Atem, Sinneswahrnehmungen, Nervensystem, verkörpertes Sein. Unsere Fähigkeit zu spüren, wahrzunehmen und zu handeln. Hier können wir unmittelbar Einfluss nehmen. Hier beginnt jede Veränderung. Die Beziehung zu uns selbst ist der erste Beziehungsraum, von dem aus wir uns allem anderen zuwenden.

𝐃𝐞𝐫 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐧ä𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐳𝐢𝐞𝐡𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧.
Paarbeziehung, Familie, Freundschaften, Nachbarschaft, Gemeinschaft… Die Art und Weise, wie wir einander begegnen, zuhören, Konflikte austragen und füreinander sorgen, formt die Qualität unserer gemeinsamen Wirklichkeit.

𝐃𝐞𝐫 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐮𝐦𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐍𝐚𝐭𝐮𝐫.
Die Bäume vor unserer Haustür. Die Tiere, Pflanzen, Flüsse und Berge, Wälder und Landschaften, die uns tragen. Die Steine und Felsen. Die sichtbaren und unsichtbaren Wesen, mit denen wir in Beziehung sind und denen wir uns vielleicht noch viel aufmerksamer zuwenden könnten. (2/3)
Die „Welt“ kann von uns vermutlich niemand retten.

Doch diese Welt besteht aus all diesen vielen kleinen Welten, aus all den Beziehungen, in deren Netz jedes lebendige Wesen eingewebt ist.

In diesen Welten haben wir Handlungs- und Gestaltungsspielraum. Hier tragen wir Verantwortung. Hier können wir lebendige Verbundenheit erfahren, Selbstwirksamkeit spüren und Veränderungen bewirken. (3/3)
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Flyer Jahresausbildung.pdf
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🌸🍀 Für alle, die sich für Heilpflanzen und diese besondere Art der Begegnung mit der Pflanzenwelt interessieren, möchte ich von Herzen die wunderbare Ausbildung von Kathrin (Panakeia) empfehlen.

Die Ausbildung findet von März 2027 bis Februar 2028 statt und umfasst Online-Module sowie vier Präsenztage im Chiemgau. 🌱🌼
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Wild wie die natürliche, feine Ordnung der Natur
Wild wie die ursprüngliche Kraft
Wild wie Wildes Denken (Levi Strauss)
Wild wie Naturgesetze
Wild wie Urvertrauen
Wild wie die sinnvolle Verbindung von Instinkt, Intuition und Intelligenz
Wild wie „regelhaft gemäß den Regeln des Lebendigen“ (Andreas Weber)
Wild als eine ursprüngliche, natürliche „Weise des Selbstseins“ (Andreas Weber)
Wild wie authentische Präsenz
Wild wie lebendige Bewegung
Wild wie das nährende, natürliche Beziehungsgeflecht, in das wir eingebunden sind
Wild wie indigen zur Erde sein
Wild wie das Leben selbst
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Stuhl-Somatics 1/2

Vielleicht ist nicht immer genug Platz vorhanden, um Somatics am Boden zu praktizieren.

Doch auch wenn ich den ganzen Tag im Büro sitze oder der Raum begrenzt ist, kann ich meinem Körper begegnen.

Das geht auch auf einem Stuhl.

Ich kann spüren, wie mich die Sitzfläche trägt. Wie meine Fußsohlen den Boden berühren. Wie sich meine Wirbelsäule aufrichtet und wie sich mein Bauchraum, mein Brustkorb, mein Nacken und meine Schultern anfühlen – genau so, wie sie jetzt sind.

Ich kann meinen Kopf als Teil meines Körpers wahrnehmen. Bei Computerarbeit die Augen vom Bildschirm befreien und den Blick weich werden lassen. Mit empfangenden Augen den Raum um mich herum wahrnehmen und erkunden.

Ich kann meiner Atmung lauschen, ihren eigenen Rhythmus entdecken und den kleinen Atempausen Raum geben.

Ich kann mich räkeln, strecken und dehnen. Mich wenden und drehen.

All das geht auch im Stehen.

Mich aufrichten. Mich weiten. Mich ausstrecken. Raum in meinen Inneren entstehen lassen.
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Stuhl-Somatics 2/2

Mich schütteln und federn. Tönen. Seufzen. Genüßlich gähnen.

Immer wieder meinem Körper diese Aufmerksamkeit schenken. Mich mit mir selbst verbinden und im gegenwärtigen Augenblick präsent sein.

Mit Offenheit für mich selbst neugierig erforschen, was sich zeigt – während der Praxis, unmittelbar danach oder mit der Zeit.
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Somatic Rewilding - Herbst 2026

Das Somatic Rewiliding Herbstprogramm ist draußen! 😊

Freue mich sehr auf lebendige, bewegende Begegnungen online,
in München und im Chiemgau!
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Weitere Infos und Anmeldung hier:
Aufmerksamkeit* ist eine Art der Präsenz, ein vollständiges Sein im gegenwärtigen Moment. Aufmerksamkeit ist Hingabe an das Jetzt, an das, was im gegenwärtigen Moment ist, ohne etwas davon zu wollen.

„Aufmerksamkeit soll sich nicht auf etwas richten… sondern einfach da sein als ein Teil der Lebendigkeit. Diese Art der Aufmerksamkeit fühlt sich so ähnlich wie eine rundum, in die Tiefen und in die Höhen gespannte Lebendigkeit an. Sie ist nicht nach außen gerichtet wie das, was wir unter ‚aufmerksam sein‘ normalerweise verstehen. Da bedeutet es meist Gerichtet-sein auf etwas ‚draußen‘. Sie ist von innen her da.
(…) Aufmerksamkeit ist eine KOREspondenzbereitschaft des Körpers, kein ‚Radar‘ das nach außen tastet. Sie ist eine Offenheit für das auf-sie-zu-Kommende.“

Aumerksamkeit (1/2)
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Liebevolle, nicht-bewertende Aufmerksamkeit ist ein wesentlicher Teil der somatischen Praxis. Währenddessen können auch Empfindungen und Zustände wie Müdigkeit, Lustlosigkeit, Schwere, Schmerzen oder innere Unruhe auftauchen. Mit offener Aufmerksamkeit lassen sie sich bewusst wahrnehmen, ohne sie zusätzlich mit Energie zu nähren oder sich in ihnen zu verlieren.

Die Kunst der Wiederholung unterstützt dabei, die Aufmerksamkeit immer wieder neu auszurichten, wenn der Geist abschweift, und mit interessierter Neugier zum eigenen Erleben zurückzukehren.

*vgl. Ute Schiran - Windspiele. Körper – fremdes Land, Grundlegende Mittel.
Text von mir paraphrasiert und gekürzt (Zitate original aus dem Büchlein).

Siehe auch die Posts WIEDERHOLUNG & ABSICHTSLOSIGKEIT

Aufmerksamkeit 2/2
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