Forwarded from Marc Sturm (Bautzen)
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Persönlichkeitsentwicklung
Und inzwischen bin ich davon überzeugt, daß die Hauptaufgabe der Erwachsenen sein sollte, ihren Kindern eine Umgebung zu schaffen, die der Entfaltung der individuellen Persönlichkeit sowie der Bildung des eigenen Charakters des Kindes optimal dienlich ist. Alle anderen Kompetenzen eignet sich das Kind während seiner Findung von ganz alleine an, wenn es die Notwendigkeit für den eigenen Weg erkennt.
Um das 6. Lebensjahr herum, beginnt ein Kind sein Verhalten zu reflektieren. Ab dann kann es erkennen, dass verschiedene, eigene Verhaltensweisen auch zu unterschiedlichen Reaktionen beim Gegenüber führen und damit auch verschieden auf das Kind zurück wirken. Damit könnte ein Erkenntnisprozess in Gang kommen, der dem Kind die verschiedenen Typen von Menschen aufzeigt und vor allem, welchem Typ es selbst entspricht. Dazu wären sodann so viele zwischenmenschliche Interaktionen wie nur möglich nötig.
Aber bei uns müssen sie still sitzen und den Geschichten alter Menschen lauschen!
Und inzwischen bin ich davon überzeugt, daß die Hauptaufgabe der Erwachsenen sein sollte, ihren Kindern eine Umgebung zu schaffen, die der Entfaltung der individuellen Persönlichkeit sowie der Bildung des eigenen Charakters des Kindes optimal dienlich ist. Alle anderen Kompetenzen eignet sich das Kind während seiner Findung von ganz alleine an, wenn es die Notwendigkeit für den eigenen Weg erkennt.
Um das 6. Lebensjahr herum, beginnt ein Kind sein Verhalten zu reflektieren. Ab dann kann es erkennen, dass verschiedene, eigene Verhaltensweisen auch zu unterschiedlichen Reaktionen beim Gegenüber führen und damit auch verschieden auf das Kind zurück wirken. Damit könnte ein Erkenntnisprozess in Gang kommen, der dem Kind die verschiedenen Typen von Menschen aufzeigt und vor allem, welchem Typ es selbst entspricht. Dazu wären sodann so viele zwischenmenschliche Interaktionen wie nur möglich nötig.
Aber bei uns müssen sie still sitzen und den Geschichten alter Menschen lauschen!
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Tja, wer hätte gedacht,
dass die nächste Folge
von „Jim Knopf und die wilde 13“
ausgerechnet in Grönland spielen würde?
Quelle
https://t.me/simonevoss
dass die nächste Folge
von „Jim Knopf und die wilde 13“
ausgerechnet in Grönland spielen würde?
Quelle
https://t.me/simonevoss
😁70🥰9❤4🔥4
Sie war kaum fünf Jahre alt, als ihr der Boden unter den Füßen weggezogen wurde.
Ihre Mutter heiratete erneut – und mit dieser Entscheidung trat er in ihr Leben.
Ein Hollywoodstar. Stuntman. Fernsehheld. Tarzan.
Ein Mann, der einen Raum betrat und alle glauben ließ, er sei die Sonne.
Für die Welt war Jock Mahoney ein Traum.
Für das kleine Mädchen Sally Field wurde er zu einem Albtraum aus Fleisch und Blut.
Der Missbrauch begann, als sie sieben Jahre alt war.
Oft eingeleitet durch einen scheinbar harmlosen Satz ihrer Mutter, der Schauspielerin Margaret Field:
„Jocko hat gesagt, du sollst über seinen Rücken laufen.“
Dann schloss sich die Tür –
und dahinter verschwand ein Kind in einer Dunkelheit, für die es damals noch keine Worte gab.
Sally wuchs mit einem doppelten Gefühl auf:
Sie war ein schutzloses Kind – und zugleich trug sie das quälende Empfinden, irgendwie selbst „schuld“ zu sein.
Am schmerzhaftesten war, dass niemand eingriff.
Ob ihre Mutter es nicht sah oder nicht sehen wollte – diese Frage begleitete Sally ihr ganzes Leben.
Die Erkenntnis, die sich tief in ihr festsetzte, war brutal klar:
Niemand wird dich retten.
Also lernte sie, sich selbst zu retten.
Zu verschwinden. Menschen zu lesen wie Wetterberichte. Stürme vorauszuahnen. Spannungen zu glätten. Zu lächeln statt zu schreien.
Bequem zu sein. Anpassungsfähig. Fast unsichtbar.
Und dann kam die Paradoxie:
Mit 18 wollte die Welt plötzlich, dass alle sie sehen.
Gidget, später The Flying Nun – Amerika verliebte sich in das „helle, süße Mädchen“.
Für Sally war es mehr als eine Rolle.
Es war eine Rüstung.
Sobald die Kameras liefen, legte sie einen Schalter um: Lachen, Charme, Leichtigkeit.
Die echten Wunden blieben außerhalb des Bildes.
Innerlich trug sie das Gewicht der Vergangenheit.
Frühe Ehen, frühe Scheidungen.
Eine stürmische Beziehung mit Burt Reynolds, die sie später selbst als Echo eines alten Traumas beschrieb.
Der ständige Versuch, etwas Zerbrochenes in sich zu reparieren.
Und gleichzeitig der Kampf, nicht nur „das nette Mädchen“ zu sein – sondern eine ernsthafte Schauspielerin.
Lernen. Vorsprechen. Ablehnung aushalten.
Bis 1979 Norma Rae kam.
Die Geschichte einer Fabrikarbeiterin, die sich erhebt und ihre Stimme findet.
Mit dieser Rolle schrie Sally zum ersten Mal auch für sich selbst.
Der erste Oscar folgte.
Der zweite fünf Jahre später.
Danach Rollen wie Steel Magnolias, Mrs. Doubtfire, Forrest Gump, Lincoln.
Eine Karriere, gebaut nicht auf Niedlichkeit, sondern auf radikale Ehrlichkeit – sich selbst und dem Publikum gegenüber.
Doch das tief vergrabene Schweigen blieb.
Der Stiefvater starb 1989.
Die Mutter wurde älter.
Und Sally schwieg weiter.
Bis 2012.
Mit 65 Jahren, während der Arbeit an der Rolle der Mary Todd Lincoln, konnte sie nicht mehr.
„Ich bekam kaum Luft. Ich musste aussprechen, was in mir verfault war.“
Zum ersten Mal seit über fünfzig Jahren sagte sie ihrer Mutter die Wahrheit.
Über die Zimmer.
Über die geschlossenen Türen.
Über das, was dahinter geschah.
Danach folgten sieben Jahre Schreiben.
Keine gewöhnlichen Memoiren – sondern eine archäologische Arbeit an der eigenen Seele.
2018 erschien ihr Buch „In Pieces“.
Eine Geschichte über Gewalt, eine Abtreibung mit 17, Essstörungen, zerstörerische Beziehungen, Therapie – und den langsamen, mühsamen Weg zurück zu sich selbst.
Heute, mit über 70 Jahren, sagt Sally Field:
Ihr größter Akt des Mutes sind nicht ihre Oscars.
Es ist die Wahrheit.
Die Fähigkeit, in dieselben inneren Räume zurückzukehren, in denen sie früher nur überlebt hat – und der Dunkelheit endlich einen Namen zu geben.
Jedes einzelne Stück von sich aufzusammeln und zu sagen:
„Das bin ich. Ganz. Endlich.“
Sie schreibt:
„Ich bin in Stücke zerfallen. Und ich glaube, das war ich schon immer.“
Aber selbst aus Stücken kann man ein Leben neu zusammensetzen.
✨ Möge ihre Geschichte an eines erinnern:
Schweigen heilt nicht. Heilung beginnt mit Wahrheit.
https://t.me/simonevoss
Ihre Mutter heiratete erneut – und mit dieser Entscheidung trat er in ihr Leben.
Ein Hollywoodstar. Stuntman. Fernsehheld. Tarzan.
Ein Mann, der einen Raum betrat und alle glauben ließ, er sei die Sonne.
Für die Welt war Jock Mahoney ein Traum.
Für das kleine Mädchen Sally Field wurde er zu einem Albtraum aus Fleisch und Blut.
Der Missbrauch begann, als sie sieben Jahre alt war.
Oft eingeleitet durch einen scheinbar harmlosen Satz ihrer Mutter, der Schauspielerin Margaret Field:
„Jocko hat gesagt, du sollst über seinen Rücken laufen.“
Dann schloss sich die Tür –
und dahinter verschwand ein Kind in einer Dunkelheit, für die es damals noch keine Worte gab.
Sally wuchs mit einem doppelten Gefühl auf:
Sie war ein schutzloses Kind – und zugleich trug sie das quälende Empfinden, irgendwie selbst „schuld“ zu sein.
Am schmerzhaftesten war, dass niemand eingriff.
Ob ihre Mutter es nicht sah oder nicht sehen wollte – diese Frage begleitete Sally ihr ganzes Leben.
Die Erkenntnis, die sich tief in ihr festsetzte, war brutal klar:
Niemand wird dich retten.
Also lernte sie, sich selbst zu retten.
Zu verschwinden. Menschen zu lesen wie Wetterberichte. Stürme vorauszuahnen. Spannungen zu glätten. Zu lächeln statt zu schreien.
Bequem zu sein. Anpassungsfähig. Fast unsichtbar.
Und dann kam die Paradoxie:
Mit 18 wollte die Welt plötzlich, dass alle sie sehen.
Gidget, später The Flying Nun – Amerika verliebte sich in das „helle, süße Mädchen“.
Für Sally war es mehr als eine Rolle.
Es war eine Rüstung.
Sobald die Kameras liefen, legte sie einen Schalter um: Lachen, Charme, Leichtigkeit.
Die echten Wunden blieben außerhalb des Bildes.
Innerlich trug sie das Gewicht der Vergangenheit.
Frühe Ehen, frühe Scheidungen.
Eine stürmische Beziehung mit Burt Reynolds, die sie später selbst als Echo eines alten Traumas beschrieb.
Der ständige Versuch, etwas Zerbrochenes in sich zu reparieren.
Und gleichzeitig der Kampf, nicht nur „das nette Mädchen“ zu sein – sondern eine ernsthafte Schauspielerin.
Lernen. Vorsprechen. Ablehnung aushalten.
Bis 1979 Norma Rae kam.
Die Geschichte einer Fabrikarbeiterin, die sich erhebt und ihre Stimme findet.
Mit dieser Rolle schrie Sally zum ersten Mal auch für sich selbst.
Der erste Oscar folgte.
Der zweite fünf Jahre später.
Danach Rollen wie Steel Magnolias, Mrs. Doubtfire, Forrest Gump, Lincoln.
Eine Karriere, gebaut nicht auf Niedlichkeit, sondern auf radikale Ehrlichkeit – sich selbst und dem Publikum gegenüber.
Doch das tief vergrabene Schweigen blieb.
Der Stiefvater starb 1989.
Die Mutter wurde älter.
Und Sally schwieg weiter.
Bis 2012.
Mit 65 Jahren, während der Arbeit an der Rolle der Mary Todd Lincoln, konnte sie nicht mehr.
„Ich bekam kaum Luft. Ich musste aussprechen, was in mir verfault war.“
Zum ersten Mal seit über fünfzig Jahren sagte sie ihrer Mutter die Wahrheit.
Über die Zimmer.
Über die geschlossenen Türen.
Über das, was dahinter geschah.
Danach folgten sieben Jahre Schreiben.
Keine gewöhnlichen Memoiren – sondern eine archäologische Arbeit an der eigenen Seele.
2018 erschien ihr Buch „In Pieces“.
Eine Geschichte über Gewalt, eine Abtreibung mit 17, Essstörungen, zerstörerische Beziehungen, Therapie – und den langsamen, mühsamen Weg zurück zu sich selbst.
Heute, mit über 70 Jahren, sagt Sally Field:
Ihr größter Akt des Mutes sind nicht ihre Oscars.
Es ist die Wahrheit.
Die Fähigkeit, in dieselben inneren Räume zurückzukehren, in denen sie früher nur überlebt hat – und der Dunkelheit endlich einen Namen zu geben.
Jedes einzelne Stück von sich aufzusammeln und zu sagen:
„Das bin ich. Ganz. Endlich.“
Sie schreibt:
„Ich bin in Stücke zerfallen. Und ich glaube, das war ich schon immer.“
Aber selbst aus Stücken kann man ein Leben neu zusammensetzen.
✨ Möge ihre Geschichte an eines erinnern:
Schweigen heilt nicht. Heilung beginnt mit Wahrheit.
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Zwei Jahre Bautzen II, die gewaltsame Trennung von den Kindern und der Tod der Mutter in Haft: Gabriele Zimnak sollte im berüchtigsten Gefängnis der DDR zerbrechen. Doch in absoluter Isolation fand sie eine Freiheit, die keine Mauer einsperren konnte.
Es gab Orte in der DDR, über die man nicht sprach. Bautzen II war einer davon. Wer hierhin verschwand, landete im „Kühlschrank der Nation“. Man nannte die Sonderhaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit auch das Haus des Schweigens, entworfen für einen einzigen Zweck: Willen zu brechen. Zweieinhalb Jahre verbrachte Gabriele in diesem System psychologischer Zersetzung, denn sie hatte offen ausgesprochen, was die DDR als Verrat empfand: „Ich liebe dieses Land nicht, ich möchte dieses Land verlassen.“
In der Schlussakte von Helsinki hatte die DDR ihren Bürgern das Recht auf freie Wahl des Wohnsitzes zugesichert – ein diplomatischer Schachzug für internationale Anerkennung, der zur Falle für das eigene Volk wurde. Als Zimnak 1977 ihren Ausreiseantrag stellte, berief sie sich auf dieses Papier. Sie wollte kein politisches Manifest schreiben, sie wollte einfach nur ein selbstbestimmtes Leben für sich und ihre Kinder.
Doch der Staat antwortete mit Zermürbung. Jahre dauerte der Kampf gegen die Behörden, bis die Stasi 1984 zuschlug. Der Anlass war so konstruiert wie perfide: Weil sie 6 Jahre zuvor einen Brief der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte beantwortet hatte, warf man ihr „landesverräterische Verbindungsaufnahme“ vor. Nicht, weil sie der DDR geschadet hatte, sondern weil sie ihr hätte schaden können. Justiz der Prävention: Bestraft wurde nicht die Tat, sondern die Gesinnung.
Der Tag der Verhaftung illustriert die ganze Grausamkeit des Systems. Gabriele Zimnak wurde abgeführt wie eine Schwerverbrecherin. Die Handschellen waren das geringste Übel.Draußen warteten die Autos Die Stasi hatte den Zugriff so getaktet, dass ihre beiden Kinder zeitgleich aus Schule und Krippe geholt wurden. Die Familie wurde atomisiert. Die Kinder verschwanden in staatlichen Heimen, der Wunsch der Mutter nach kirchlicher Unterbringung wurde ignoriert. Während Gabriele Zimnak in Untersuchungshaft saß, starb ihre Mutter an Krebs. Ein Abschied wurde verwehrt. Der Staat nahm ihr alles genommen, was ihr Leben definierte: ihre Freiheit, ihre Kinder, ihre Mutter.
Bautzen II war in den 1980er Jahren kein Ort physischer Folter mehr, sondern ein Labor psychologischer Kriegsführung. Die Methoden subtil, aber verheerend: Als Zimnak im Hof einem Mithäftling heimlich ein Foto ihres Kindes zeigte, schlugen die Wärter zu. Die Strafe war pure Demütigung: Sie musste sich vor dem Personal nackt ausziehen. Das Foto wurde konfisziert als Demonstration totaler Macht.
Doch genau hier, am Tiefpunkt der Erniedrigung, geschah etwas, womit studierte Stasi-Psychologen nicht gerechnet hatten. Gabriele Zimnak zerbrach nicht. Sie wurde zur juristischen Guerillakämpferin. Sie studierte die Anstaltsordnung, wies den Wärtern ihre eigenen Regelverstöße nach und erstritt sich das Recht auf eine Zeitung. „Niemandem zu Kreuze kriechen“, das war ihr Mantra.
Eingesperrt in Dunkelheit und Kälte, beraubt aller persönlichen Gegenstände, erlebte sie keine Panik sondern Stärke: „Jetzt können sie mir nichts mehr wegnehmen und ich bin trotzdem innerlich frei“, erkannte sie. Die Mauern konnten ihren Körper halten, aber nicht ihren Geist.
Heute, Jahrzehnte nach ihrer Freilassung und der Ausreise in den Westen, trägt Gabriele Zimnak die Narben dieser Zeit. Jahrelang konnte sie keine Berge sehen, weil sie die Landschaft an das Frauengefängnis Hoheneck erinnerte. Der Verlust persönlicher Dinge bei der Verhaftung führte zu einem fast zwanghaften Drang, alles im heutigen Leben fotografisch festzuhalten, aus Angst, es könnte wieder verschwinden.
Gabriele Zimnak ist ein Mahnmal dafür, wozu ein Staat fähig ist, der seine Ideologie über die Menschlichkeit stellt und der Beweis, dass man einem Menschen alles nehmen kann – außer seiner Haltung.
https://t.me/simonevoss
Es gab Orte in der DDR, über die man nicht sprach. Bautzen II war einer davon. Wer hierhin verschwand, landete im „Kühlschrank der Nation“. Man nannte die Sonderhaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit auch das Haus des Schweigens, entworfen für einen einzigen Zweck: Willen zu brechen. Zweieinhalb Jahre verbrachte Gabriele in diesem System psychologischer Zersetzung, denn sie hatte offen ausgesprochen, was die DDR als Verrat empfand: „Ich liebe dieses Land nicht, ich möchte dieses Land verlassen.“
In der Schlussakte von Helsinki hatte die DDR ihren Bürgern das Recht auf freie Wahl des Wohnsitzes zugesichert – ein diplomatischer Schachzug für internationale Anerkennung, der zur Falle für das eigene Volk wurde. Als Zimnak 1977 ihren Ausreiseantrag stellte, berief sie sich auf dieses Papier. Sie wollte kein politisches Manifest schreiben, sie wollte einfach nur ein selbstbestimmtes Leben für sich und ihre Kinder.
Doch der Staat antwortete mit Zermürbung. Jahre dauerte der Kampf gegen die Behörden, bis die Stasi 1984 zuschlug. Der Anlass war so konstruiert wie perfide: Weil sie 6 Jahre zuvor einen Brief der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte beantwortet hatte, warf man ihr „landesverräterische Verbindungsaufnahme“ vor. Nicht, weil sie der DDR geschadet hatte, sondern weil sie ihr hätte schaden können. Justiz der Prävention: Bestraft wurde nicht die Tat, sondern die Gesinnung.
Der Tag der Verhaftung illustriert die ganze Grausamkeit des Systems. Gabriele Zimnak wurde abgeführt wie eine Schwerverbrecherin. Die Handschellen waren das geringste Übel.Draußen warteten die Autos Die Stasi hatte den Zugriff so getaktet, dass ihre beiden Kinder zeitgleich aus Schule und Krippe geholt wurden. Die Familie wurde atomisiert. Die Kinder verschwanden in staatlichen Heimen, der Wunsch der Mutter nach kirchlicher Unterbringung wurde ignoriert. Während Gabriele Zimnak in Untersuchungshaft saß, starb ihre Mutter an Krebs. Ein Abschied wurde verwehrt. Der Staat nahm ihr alles genommen, was ihr Leben definierte: ihre Freiheit, ihre Kinder, ihre Mutter.
Bautzen II war in den 1980er Jahren kein Ort physischer Folter mehr, sondern ein Labor psychologischer Kriegsführung. Die Methoden subtil, aber verheerend: Als Zimnak im Hof einem Mithäftling heimlich ein Foto ihres Kindes zeigte, schlugen die Wärter zu. Die Strafe war pure Demütigung: Sie musste sich vor dem Personal nackt ausziehen. Das Foto wurde konfisziert als Demonstration totaler Macht.
Doch genau hier, am Tiefpunkt der Erniedrigung, geschah etwas, womit studierte Stasi-Psychologen nicht gerechnet hatten. Gabriele Zimnak zerbrach nicht. Sie wurde zur juristischen Guerillakämpferin. Sie studierte die Anstaltsordnung, wies den Wärtern ihre eigenen Regelverstöße nach und erstritt sich das Recht auf eine Zeitung. „Niemandem zu Kreuze kriechen“, das war ihr Mantra.
Eingesperrt in Dunkelheit und Kälte, beraubt aller persönlichen Gegenstände, erlebte sie keine Panik sondern Stärke: „Jetzt können sie mir nichts mehr wegnehmen und ich bin trotzdem innerlich frei“, erkannte sie. Die Mauern konnten ihren Körper halten, aber nicht ihren Geist.
Heute, Jahrzehnte nach ihrer Freilassung und der Ausreise in den Westen, trägt Gabriele Zimnak die Narben dieser Zeit. Jahrelang konnte sie keine Berge sehen, weil sie die Landschaft an das Frauengefängnis Hoheneck erinnerte. Der Verlust persönlicher Dinge bei der Verhaftung führte zu einem fast zwanghaften Drang, alles im heutigen Leben fotografisch festzuhalten, aus Angst, es könnte wieder verschwinden.
Gabriele Zimnak ist ein Mahnmal dafür, wozu ein Staat fähig ist, der seine Ideologie über die Menschlichkeit stellt und der Beweis, dass man einem Menschen alles nehmen kann – außer seiner Haltung.
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Forwarded from Glückliche Kindheit!
Je mehr die Mutter die Mutterschaft genießt, umso mehr genießt das Kind seine Kindheit.
Du wirst diese besonderen Momente nie zurück holen können. Wenn die Welt Dir weismachen möchte, dass "Du so viel mehr machen könntest", erinnere Dich daran, welch ein besonderes Privileg es ist, das Ein und Alles für ein kleines Menschenkind zu sein ...
- Fascinating Womanhood
@gluecklichekindheit
Du wirst diese besonderen Momente nie zurück holen können. Wenn die Welt Dir weismachen möchte, dass "Du so viel mehr machen könntest", erinnere Dich daran, welch ein besonderes Privileg es ist, das Ein und Alles für ein kleines Menschenkind zu sein ...
- Fascinating Womanhood
@gluecklichekindheit
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👉🏻 In den 1970er-Jahren waren wir schlanker – nicht, weil die Menschen „besser“ waren, sondern weil die Welt auf Bewegung ausgelegt war, nicht auf Gewichtszunahme. Heute arbeitet unsere Umgebung eher gegen uns.
Was war damals anders?
Wir bewegten uns mehr
Es gab keine Apps, keinen Lieferservice und keine Bildschirme in der Hosentasche.
Man ging zu Fuß zur Schule, zur Arbeit und zum Einkaufen.
Das Essen war weniger verarbeitet.
Weniger versteckter Zucker, weniger hochverarbeitete Mehle und industrielle Fette. Man bewirtschaftete eigene Gärten und hielt Tiere.
Die Portionen waren kleiner.
Eine Limonade war etwas Besonderes.
Snacks waren noch nicht erfunden.
Zu viel essen war nicht normal.
Man aß nicht den ganzen Tag.
Frühstück, Mittagessen, Abendbrot.
Das reichte.
Weniger Dauerstress.
Es gab Sorgen – aber nicht den permanenten digitalen Druck und Vergleich.
Auch Stress macht dick.
Was ist dann passiert?
Die Industrie hat etwas sehr gut gelernt:
👉🏻 Billiges, süchtigmachendes Essen herzustellen, das immer verfügbar ist und stark beworben wird.
Ich sage SKLAVENFRAß dazu.
Der Mensch selbst hat sich nicht stark verändert.
Das System hat es.
Wir scheitern nicht per se als Menschen.
Wir lassen eine Umgebung zu, die Übergewicht fördert.
https://t.me/simonevoss
Was war damals anders?
Wir bewegten uns mehr
Es gab keine Apps, keinen Lieferservice und keine Bildschirme in der Hosentasche.
Man ging zu Fuß zur Schule, zur Arbeit und zum Einkaufen.
Das Essen war weniger verarbeitet.
Weniger versteckter Zucker, weniger hochverarbeitete Mehle und industrielle Fette. Man bewirtschaftete eigene Gärten und hielt Tiere.
Die Portionen waren kleiner.
Eine Limonade war etwas Besonderes.
Snacks waren noch nicht erfunden.
Zu viel essen war nicht normal.
Man aß nicht den ganzen Tag.
Frühstück, Mittagessen, Abendbrot.
Das reichte.
Weniger Dauerstress.
Es gab Sorgen – aber nicht den permanenten digitalen Druck und Vergleich.
Auch Stress macht dick.
Was ist dann passiert?
Die Industrie hat etwas sehr gut gelernt:
👉🏻 Billiges, süchtigmachendes Essen herzustellen, das immer verfügbar ist und stark beworben wird.
Ich sage SKLAVENFRAß dazu.
Der Mensch selbst hat sich nicht stark verändert.
Das System hat es.
Wir scheitern nicht per se als Menschen.
Wir lassen eine Umgebung zu, die Übergewicht fördert.
https://t.me/simonevoss
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Forwarded from Wächter der Erde (Andi)
Gekaufte Journalisten, von Udo Ulfkotte - In seinem gleichnamigen Vortrag "Gekaufte Journalisten" deckt Udo Ulkotte auf, wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken. In diesem Vortrag erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Er nennt Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann.
• https://www.youtube.com/watch?v=_LZjYO0dxic
Wächter der Erde auf Telegram:
t.me/GuardiansofGaia
• https://www.youtube.com/watch?v=_LZjYO0dxic
Wächter der Erde auf Telegram:
t.me/GuardiansofGaia
👍62❤20👏9🕊3🔥1
Wann endet das?
Ich erinnere mich, dass mein älterer Sohn (beide Kinder ungeimpft!) vor Jahren fast weinte, als er in der Schule keinen Impfpass vorzeigen konnte. Die Direktorin glaubte ihm nicht, als er zugab, dass seine Mama ihm aufgetragen hatte, zu sagen, er besitze gar keinen. Sie herrschte ihn an: „Blödsinn! Du musst einen haben. Du würdest schon gar nicht mehr leben, wenn Du keinen hättest! Alle Kinder sind geimpft!“ Ich fand das grassierende Unwissen damals schockierend. Noch dazu als Kollegin. Das war zwar vor über 20 Jahren, aber der Druck ist eher größer denn kleiner geworden.
Bleibt standhaft und ermutigt Eure Kinder, hier ebenfalls selbstsicher aufzutreten. NEIN heißt NEIN!
Ein gesundes Kind braucht keine 💉!
Alle sogenannten „Impfstoffe“ schaden. Ausnahmslos.
https://t.me/simonevoss
Kinder sind bis zum Ende ihrer Schul- und Ausbildungszeit fortwährendem 💉- Druck ausgesetzt. Ich erinnere mich, dass mein älterer Sohn (beide Kinder ungeimpft!) vor Jahren fast weinte, als er in der Schule keinen Impfpass vorzeigen konnte. Die Direktorin glaubte ihm nicht, als er zugab, dass seine Mama ihm aufgetragen hatte, zu sagen, er besitze gar keinen. Sie herrschte ihn an: „Blödsinn! Du musst einen haben. Du würdest schon gar nicht mehr leben, wenn Du keinen hättest! Alle Kinder sind geimpft!“ Ich fand das grassierende Unwissen damals schockierend. Noch dazu als Kollegin. Das war zwar vor über 20 Jahren, aber der Druck ist eher größer denn kleiner geworden.
Bleibt standhaft und ermutigt Eure Kinder, hier ebenfalls selbstsicher aufzutreten. NEIN heißt NEIN!
Ein gesundes Kind braucht keine 💉!
Alle sogenannten „Impfstoffe“ schaden. Ausnahmslos.
https://t.me/simonevoss
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Forwarded from AUFWACHKANAL ❗️ deine rote Pille
🕯
In Gedenken der Opfer des Bombenterrors in Magdeburg
am Nachmittag das 16. Januar 1945 startete der Bomberverband mit insgesamt 371 Flugzeugen in Südengland.
Sein Kurs führte über den Ärmelkanal zunächst nach Süddeutschland. Dort änderte der Verband seinen Kurs und flog über den Thüringen Wald und Harz. Durch den geänderten Kurs und die nur noch schwache deutsche Luftabwehr, war bis kurz vor Beginn unklar, das Magdeburg das Angriffsziel der feigen Bombardierung wird.
Zunächst warfen sogenannte Pfadfindermaschinen Leuchtbomben über der Stadt ab, um das Zielgebiet für den eigentlichen Angriff zu markieren. Das Ziel war an diesem Tag nicht nur möglichst viele Zivilisten zu ermorden, sondern auch das Stadtzentrum mit der barocken Altstadt völlig zu zerstören.
Als um 21:28 Uhr die Luftsirenen warnten, detonierten bereits die ersten Bomben im Stadtgebiet.
Es folgte eine Angriffswelle mit Luftmienen, die durch ihre beachtliche Sprengkraft die Dächer und Wände der Häuser beschädigten und die Wirkung der darauffolgenden Stabbrandbomben und Phosphorbomben und Sprengbomben vergrößerten.
Durch die zahlreichen Brandherde entwickelten sich mächtige Feuerstürme, der Asphalt wurde flüssig und begann ebenfalls zu brennen. Der gesamte Terrorangriff dauerte 39 Minuten.
Dabei wurden ca. 16.000 Magdeburger ermordet. Die Meisten davon waren Frauen, Kinder und Greise.
Euer Leid wird nicht vergessen ...
🎙 Deutschland muss vernichtet werden!
von Michael Grandt
A U F W A C H K A N A L❗️
d e i n e r o t e P i l l e . . .
In Gedenken der Opfer des Bombenterrors in Magdeburg
am Nachmittag das 16. Januar 1945 startete der Bomberverband mit insgesamt 371 Flugzeugen in Südengland.
Sein Kurs führte über den Ärmelkanal zunächst nach Süddeutschland. Dort änderte der Verband seinen Kurs und flog über den Thüringen Wald und Harz. Durch den geänderten Kurs und die nur noch schwache deutsche Luftabwehr, war bis kurz vor Beginn unklar, das Magdeburg das Angriffsziel der feigen Bombardierung wird.
Zunächst warfen sogenannte Pfadfindermaschinen Leuchtbomben über der Stadt ab, um das Zielgebiet für den eigentlichen Angriff zu markieren. Das Ziel war an diesem Tag nicht nur möglichst viele Zivilisten zu ermorden, sondern auch das Stadtzentrum mit der barocken Altstadt völlig zu zerstören.
Als um 21:28 Uhr die Luftsirenen warnten, detonierten bereits die ersten Bomben im Stadtgebiet.
Es folgte eine Angriffswelle mit Luftmienen, die durch ihre beachtliche Sprengkraft die Dächer und Wände der Häuser beschädigten und die Wirkung der darauffolgenden Stabbrandbomben und Phosphorbomben und Sprengbomben vergrößerten.
Durch die zahlreichen Brandherde entwickelten sich mächtige Feuerstürme, der Asphalt wurde flüssig und begann ebenfalls zu brennen. Der gesamte Terrorangriff dauerte 39 Minuten.
Dabei wurden ca. 16.000 Magdeburger ermordet. Die Meisten davon waren Frauen, Kinder und Greise.
Euer Leid wird nicht vergessen ...
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Umarmungen haben eine heilende Kraft, die wir immer noch nicht vollständig kennen.
Umarmungen heilen Hass.
Umarmungen heilen Ressentiments.
Sie heilen Müdigkeit.
Sie heilen Traurigkeit.
Wenn wir uns umarmen, lösen sich negative Anhaftungen.
Wir verlieren für einen Moment die Dinge, die uns dazu gebracht haben, unsere Ruhe, unseren Frieden und den Zugang zu unserer Seele zu verlieren.
Wenn wir uns umarmen, stärken wir die Abwehrkräfte und lassen den anderen näher an unser Herz kommen.
Die Arme öffnen sich und die Herzen kuscheln auf einzigartige Weise.
Und nichts ist wie die Umarmung ...
Umarmungen sagen "Ich liebe dich".
Umarmungen sagen "Wie gut, dass du hier bist".
Umarmungen sagen "Hilf mir".
Umarmungen sagen "Bis bald".
Umarmungen …
Wenn wir uns umarmen, sind wir mehr als zwei.
Wir sind Familie, wir sind Pläne, wir sind mögliche Träume.
Und Umarmungen sollten vom Arzt verschrieben werden, weil sie die Seele und den Körper verjüngen.
Alexander Fischer
https://t.me/simonevoss
Umarmungen heilen Hass.
Umarmungen heilen Ressentiments.
Sie heilen Müdigkeit.
Sie heilen Traurigkeit.
Wenn wir uns umarmen, lösen sich negative Anhaftungen.
Wir verlieren für einen Moment die Dinge, die uns dazu gebracht haben, unsere Ruhe, unseren Frieden und den Zugang zu unserer Seele zu verlieren.
Wenn wir uns umarmen, stärken wir die Abwehrkräfte und lassen den anderen näher an unser Herz kommen.
Die Arme öffnen sich und die Herzen kuscheln auf einzigartige Weise.
Und nichts ist wie die Umarmung ...
Umarmungen sagen "Ich liebe dich".
Umarmungen sagen "Wie gut, dass du hier bist".
Umarmungen sagen "Hilf mir".
Umarmungen sagen "Bis bald".
Umarmungen …
Wenn wir uns umarmen, sind wir mehr als zwei.
Wir sind Familie, wir sind Pläne, wir sind mögliche Träume.
Und Umarmungen sollten vom Arzt verschrieben werden, weil sie die Seele und den Körper verjüngen.
Alexander Fischer
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Forwarded from Bleib Gesund
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So kommst Du sicher wieder aus dem Eis raus, wenn Du eingebrochen bist.
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Forwarded from Holistische Gesundheit
Die Geburt als Eintrittstor: Warum hier alles beginnt (Quelle und Video)
Kommentar und Beschreibung:
Warum fühlen sich so viele Menschen entwurzelt, getrieben von einer Leere, die sie mit Konsum, Karriere und Ablenkung zu füllen versuchen? Warum lassen sich ganze Gesellschaften durch Angst steuern, obwohl jeder Einzelne für sich genommen durchaus vernünftig denken kann? Die Antwort liegt weiter zurück, als die meisten ahnen, nämlich ganz am Anfang, bei der Geburt selbst.
Herr Garve, ausgebildeter Mediziner und heute als Gesundheitslehrer tätig, spricht im Gespräch mit Sacred Birth über einen Zusammenhang, der mich in meiner Arbeit immer wieder beschäftigt: Die Art, wie wir geboren werden, prägt unsere Fähigkeit zur Verbundenheit mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben insgesamt.
Wir freuen uns über konstruktive Kommentare und anregende Diskussionen mit Ihnen.
🏝 Bleiben Sie gesund und besuchen Sie uns auf unserem Kanal - Ihre Holistische Gesundheit
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Kommentar und Beschreibung:
Warum fühlen sich so viele Menschen entwurzelt, getrieben von einer Leere, die sie mit Konsum, Karriere und Ablenkung zu füllen versuchen? Warum lassen sich ganze Gesellschaften durch Angst steuern, obwohl jeder Einzelne für sich genommen durchaus vernünftig denken kann? Die Antwort liegt weiter zurück, als die meisten ahnen, nämlich ganz am Anfang, bei der Geburt selbst.
Herr Garve, ausgebildeter Mediziner und heute als Gesundheitslehrer tätig, spricht im Gespräch mit Sacred Birth über einen Zusammenhang, der mich in meiner Arbeit immer wieder beschäftigt: Die Art, wie wir geboren werden, prägt unsere Fähigkeit zur Verbundenheit mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben insgesamt.
Seine Kernthese deckt sich mit meiner eigenen Überzeugung. Eine traumatische Geburtserfahrung erschüttert das Urvertrauen eines Menschen, bevor er überhaupt einen bewussten Gedanken fassen kann. Wer in Angst und medizinischer Hektik auf die Welt kommt, dessen Nervensystem lernt von der ersten Sekunde an eine einzige Botschaft: Diese Welt ist gefährlich. Dieses Muster zieht sich durch eine gesamte Biografie, pflanzt sich über Generationen fort und prägt am Ende ganze Kulturen.
Die Medikalisierung der Geburt dient längst anderen Interessen als dem Wohl von Mutter und Kind. Seit dem Flexner Report von 1910 funktioniert die westliche Medizin als Geschäftsmodell, in dem chronisch Kranke den Umsatz bringen, während Gesunde schlicht keine Kunden sind. Die Geburtsmedizin operiert nach derselben Logik, denn Eingriffe werden bezahlt, natürliche Verläufe bringen wenig ein. Wer die Strukturen hinter dem System verstanden hat, erkennt dieses Muster überall.
Frauen, die seit Jahrtausenden Kinder geboren haben, werden heute behandelt, als wären sie medizinische Notfälle. Die Angst wird systematisch geschürt, anschließend wird Sicherheit verkauft. Ein Geschäftsprinzip, das sich durch alle Bereiche des Gesundheitssystems zieht.
Herr Garve geht noch tiefer und sieht hinter der systematischen Traumatisierung ein Kalkül: Entwurzelte Menschen lassen sich leichter manipulieren, weil ihnen der innere Kompass fehlt. Wer sein Urvertrauen verloren hat, reagiert auf Ängste und sucht Halt im Außen. Wer hingegen mit sich selbst verbunden ist, spürt die Wahrheit, bevor der Verstand sie zerlegt. Diese Verbindung wird bereits bei der Geburt gekappt und dann durch Fremdbetreuung, Schulzwang und mediale Dauerbeschallung weiter geschwächt. Das Ergebnis begegnet mir in zahllosen Gesprächen: Menschen, die sich selbst fremd geworden sind und ihre Bedürftigkeit durch Ersatzbefriedigungen zu kompensieren versuchen.
Die Lösung setzt an der Wurzel an: bewusste Elternschaft, natürliche Geburt, Bindungssättigung in den ersten Lebensjahren. Wer seinen Kindern sechs Jahre echte Präsenz schenkt, erspart ihnen Jahrzehnte der Suche nach dem, was ihnen von Anfang an gefehlt hat.
Dieser Weg erfordert Mut. Keine Klinikgeburt nach Protokoll, keine Krippe mit zwölf Monaten, kein Funktionieren im System um jeden Preis. Es bedeutet, die eigenen Muster zu erkennen, bevor man sie an die nächste Generation weitergibt.
Eine neue Menschheit entsteht dort, wo wir Geburt wieder als das begreifen, was sie ihrem Wesen nach ist: ein heiliger Übergang, der Schutz und Stille braucht. An diesem Tor stehen heute die falschen Wächter.
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Torwächter am Lebensbeginn: Warum das System jede natürliche Geburt verhindern muss
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„Idealerweise sollte jedem Kind, wiederholt, während seines gesamten Schullebens etwas Ähnliches gesagt werden:
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‚Ihr werdet gerade indoktriniert. Wir haben noch kein Bildungssystem entwickelt, das nicht ein System der Indoktrination ist. Es tut uns leid, aber es ist das Beste, was wir tun können. Was Euch hier beigebracht wird, ist eine Mischung aus aktuellen Vorurteilen und den Entscheidungen dieser speziellen Kultur. Der geringste Blick auf die Geschichte wird zeigen, wie vergänglich diese sein müssen. Ihr werdet von Menschen unterrichtet, die sich an ein von ihren Vorgängern festgelegtes Denksystem angepasst haben. Es ist ein sich selbst erhaltendes System. Diejenigen von Euch, die robuster und individueller sind als andere, werden ermutigt, zu gehen und Wege zu finden, sich selbst zu bilden – ihr eigenes Urteilsvermögen zu bilden. Diejenigen, die bleiben, müssen sich immer und immer wieder daran erinnern, dass sie geformt und geprägt werden, um in die engen und besonderen Bedürfnisse dieser speziellen Gesellschaft zu passen.‘“
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