Artikel der Woche
Was uns internationale Organisationen alles empfehlen
Im Dossier «Internationale Organisationen» der aktuellen Ausgabe kümmern sich Lukas Leuzinger und Daniel Jung um die Frage, wie die Gesetzgebung von multilateralen Übereinkommen beeinflusst wird. Ob gendergerechtes Amtsdeutsch, Verbote von Tabakwerbung, Folter, Korruption, Rassismus oder Anpassungen im Steuerrecht: Wird die Schweiz öffentlich gerügt, neigt sie dazu, die eigenen Gesetze zu überarbeiten. Unter öffentlichem moralischem Druck wird Soft Law rasch mal zu Hard Law.
Lesen Sie den Artikel hier: https://schweizermonat.ch/was-uns-internationale-organisationen-alles-empfehlen/
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Was uns internationale Organisationen alles empfehlen
Im Dossier «Internationale Organisationen» der aktuellen Ausgabe kümmern sich Lukas Leuzinger und Daniel Jung um die Frage, wie die Gesetzgebung von multilateralen Übereinkommen beeinflusst wird. Ob gendergerechtes Amtsdeutsch, Verbote von Tabakwerbung, Folter, Korruption, Rassismus oder Anpassungen im Steuerrecht: Wird die Schweiz öffentlich gerügt, neigt sie dazu, die eigenen Gesetze zu überarbeiten. Unter öffentlichem moralischem Druck wird Soft Law rasch mal zu Hard Law.
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Schweizer Monat
Was uns internationale Organisationen alles empfehlen – Schweizer Monat
Auf Grundlage multilateraler Übereinkommen machen Organisationen der Schweiz regelmässig Vorgaben, welche neuen Regulierungen sie noch einführen soll. Und sind dabei erfolgreich.
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Studio Libero #46:
Matthias Müller, Jurist und Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, analysiert die Niederlage im Abstimmungskampf zum Filmgesetz. Er spricht auch über die Situation der jungen Menschen während der Coronakrise und über die Zukunft des Schweizer Milizsystems.
Zum Video: https://schweizermonat.ch/viele-junge-menschen-pochen-darauf-frei-und-selbstbestimmt-zu-leben/
Zum Podcast: https://schweizermonat.ch/podcast/
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Matthias Müller, Jurist und Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, analysiert die Niederlage im Abstimmungskampf zum Filmgesetz. Er spricht auch über die Situation der jungen Menschen während der Coronakrise und über die Zukunft des Schweizer Milizsystems.
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Ausgabe 15: Newsletter «Grob gesagt» von Chefredaktor @RonnieGrob.
«Die Chinesen werden eingesperrt»
Vielleicht haben Sie es nicht mitgekriegt, weil bisher nur wenige Journalisten darüber berichten: Aber es sieht ganz so aus, als würden 1,4 Milliarden Menschen ihr Land nicht mehr verlassen können: die Chinesen.
Die neue Regelung wurde von der chinesischen Einwanderungsbehörde bereits am 12. Mai über die Social-Media-Plattform WeChat kommuniziert: Die Ausstellung von Reisedokumenten und die Zahl der Ausreisewilligen soll streng begrenzt werden. Die Erklärung, zitiert von Ft.com (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=84d3110ecc&e=11cf3f4eb1), forderte eine «strenge Umsetzung der Ein- und Ausreiserichtlinien, um nicht unbedingt notwendige Auslandsreiseaktivitäten chinesischer Staatsbürger streng einzuschränken»...
«Die Chinesen werden eingesperrt»
Vielleicht haben Sie es nicht mitgekriegt, weil bisher nur wenige Journalisten darüber berichten: Aber es sieht ganz so aus, als würden 1,4 Milliarden Menschen ihr Land nicht mehr verlassen können: die Chinesen.
Die neue Regelung wurde von der chinesischen Einwanderungsbehörde bereits am 12. Mai über die Social-Media-Plattform WeChat kommuniziert: Die Ausstellung von Reisedokumenten und die Zahl der Ausreisewilligen soll streng begrenzt werden. Die Erklärung, zitiert von Ft.com (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=84d3110ecc&e=11cf3f4eb1), forderte eine «strenge Umsetzung der Ein- und Ausreiserichtlinien, um nicht unbedingt notwendige Auslandsreiseaktivitäten chinesischer Staatsbürger streng einzuschränken»...
...Als Grund dafür vorgeschoben wird natürlich der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus – was ja auch von westlichen Regierungen als Allzweckwaffe missbraucht wurde, um antiliberale Massnahmen durchzusetzen.
Wer nicht Chinese ist, bleibt fern von China oder flieht so rasch wie möglich. Expats ziehen in Massen ab (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=e0509d68d1&e=11cf3f4eb1), internationale Firmen haben grosse Mühe, überhaupt noch jemanden vor Ort zu bringen oder halten. Denn mit der verrückten und inhumanen Coronapolitik des Parteiregimes lässt es sich einfach nicht leben. Weil es kaum Medienfreiheit gibt, ist nicht abzuschätzen, wie viele Chinesen davor flüchten wollen.
Was tun sozialistische Regierungen, wenn ihnen die Leute davonlaufen? Sie riegeln die Grenzen ab und bauen einen Zaun oder eine Mauer drumrum. So erging es den Ostdeutschen, die von der DDR-Regierung zwischen 1961 und 1989 hinter die Berliner Mauer verbannt wurden.
Die Chinesische Mauer wurde während der Ming-Dynastie (1368-1644) in Nordchina errichtet, um sich gegen die aus dem Norden anstürmenden Mongolen zu schützen. Die Ming-Dynastie untersagte mehrfach die private Seefahrt, jeweils über Jahrzehnte hinweg. Die nachfolgende Qing-Dynastie verstärkte den Isolationskurs und ging als letzte Dynastie in die Geschichte ein.
Bewegt sich China unter Xi Jinping wieder in ein isolationistisches Zeitalter? Noch ist es zu früh für ein Urteil. Das Parteiregime hat sich jedenfalls mit Fleiss, geschickter Hand (und viel Spionage) in vielen Bereichen an die Spitze der technologischen Entwicklung gesetzt; womöglich glaubt nun die Parteiführung, über ausreichend eigene Fähigkeiten zu verfügen, um sich von der restlichen Welt abkoppeln zu können. Doch wer nicht weltoffen bleibt, schadet sich selbst: ob Nordkorea oder die DDR – je länger Länder unter der Herrschaft sozialistischer Regimes abgeschottet sind, je weniger innovativ sind sie.
Wer nicht Chinese ist, bleibt fern von China oder flieht so rasch wie möglich. Expats ziehen in Massen ab (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=e0509d68d1&e=11cf3f4eb1), internationale Firmen haben grosse Mühe, überhaupt noch jemanden vor Ort zu bringen oder halten. Denn mit der verrückten und inhumanen Coronapolitik des Parteiregimes lässt es sich einfach nicht leben. Weil es kaum Medienfreiheit gibt, ist nicht abzuschätzen, wie viele Chinesen davor flüchten wollen.
Was tun sozialistische Regierungen, wenn ihnen die Leute davonlaufen? Sie riegeln die Grenzen ab und bauen einen Zaun oder eine Mauer drumrum. So erging es den Ostdeutschen, die von der DDR-Regierung zwischen 1961 und 1989 hinter die Berliner Mauer verbannt wurden.
Die Chinesische Mauer wurde während der Ming-Dynastie (1368-1644) in Nordchina errichtet, um sich gegen die aus dem Norden anstürmenden Mongolen zu schützen. Die Ming-Dynastie untersagte mehrfach die private Seefahrt, jeweils über Jahrzehnte hinweg. Die nachfolgende Qing-Dynastie verstärkte den Isolationskurs und ging als letzte Dynastie in die Geschichte ein.
Bewegt sich China unter Xi Jinping wieder in ein isolationistisches Zeitalter? Noch ist es zu früh für ein Urteil. Das Parteiregime hat sich jedenfalls mit Fleiss, geschickter Hand (und viel Spionage) in vielen Bereichen an die Spitze der technologischen Entwicklung gesetzt; womöglich glaubt nun die Parteiführung, über ausreichend eigene Fähigkeiten zu verfügen, um sich von der restlichen Welt abkoppeln zu können. Doch wer nicht weltoffen bleibt, schadet sich selbst: ob Nordkorea oder die DDR – je länger Länder unter der Herrschaft sozialistischer Regimes abgeschottet sind, je weniger innovativ sind sie.
Neue Zürcher Zeitung
China: Wegen Lockdown verlassen Expats Schanghai
Wegen der Null-Covid-Politik haben internationale Unternehmen zunehmend Probleme, Auslandsmanager für ihre Aktivitäten im Reich der Mitte zu finden. Jetzt stellen Firmen vermehrt lokale Führungskräfte ein oder lassen Stellen unbesetzt.
Artikel der Woche
Der Mensch wird zum Datenpunkt
In einer Vorlesung im Februar 2022 diskutiert ETH-Professor Dirk Helbing den Einsatz von Algorithmen. Er bringt verschiedene Beispiele: Man könne mit Computerprogrammen Lieferketten steuern, Schweine füttern – oder auch Menschen kontrollieren, so wie das in China teilweise bereits geschehe. Besonders chinesische Studenten stossen sich an einer entsprechenden Folie von Helbing, weil sie angeblich mit Schweinen gleichgesetzt würden, und verbreiten sie im Internet. Es folgt ein Shitstorm (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=63b111df29&e=11cf3f4eb1). Rund um die Welt werden Hassbotschaften gepostet. Der Professor wird als Rassist und Faschist beschimpft, erhält sogar Todesdrohungen, und seine Familie gleich mit...
Der Mensch wird zum Datenpunkt
In einer Vorlesung im Februar 2022 diskutiert ETH-Professor Dirk Helbing den Einsatz von Algorithmen. Er bringt verschiedene Beispiele: Man könne mit Computerprogrammen Lieferketten steuern, Schweine füttern – oder auch Menschen kontrollieren, so wie das in China teilweise bereits geschehe. Besonders chinesische Studenten stossen sich an einer entsprechenden Folie von Helbing, weil sie angeblich mit Schweinen gleichgesetzt würden, und verbreiten sie im Internet. Es folgt ein Shitstorm (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=63b111df29&e=11cf3f4eb1). Rund um die Welt werden Hassbotschaften gepostet. Der Professor wird als Rassist und Faschist beschimpft, erhält sogar Todesdrohungen, und seine Familie gleich mit...
Im Beitrag erläutern Dirk Helbing und seine Kollegen Peter Seele und Thomas Beschorner, worum es eigentlich ging: nämlich, dass Freiheit und Menschenwürde auch im digitalen Zeitalter geschützt werden müssen. Beides ist in Gefahr, wie allem voran sogenannte Social-Credit-Score-Systeme zeigen, die in China bereits zum Einsatz kommen.
Lesen Sie den Beitrag hier: https://schweizermonat.ch/der-mensch-wird-zum-datenpunkt/
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Schweizer Monat
Der Mensch wird zum Datenpunkt – Schweizer Monat
Algorithmen können die Freiheit gefährden und Personen manipulieren. Die Diskussion darüber darf nicht unterdrückt werden.
Schweizer Monat – Ausgabe 1097 - Juni 2022
Hier erhältlich: https://schweizermonat.ch/issue/ausgabe-1097-juni-2022/
Die Ausgabe enthält:
- ein Essay des chinesischen Künstlers Ai Weiwei über das Wesen des chinesischen Totalitarismus,
- einen Schwerpunkt über lokale Produktion,
- einen Kulturschwerpunkt über subventionsfreie Bühnenkultur,
- ein Dossier über Staat und Ernährung,
- mehrere Kolumnen, Rezensionen und Debattenbeiträge.
Mit weiteren Beiträgen von Gardi Hutter, Philipp Tingler, Mathias Binswanger, Lea Ypi, Rudolf Minsch, Hansueli von Allmen, Claudia Wirz, Detlef Brendel u.v.m.
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- einen Kulturschwerpunkt über subventionsfreie Bühnenkultur,
- ein Dossier über Staat und Ernährung,
- mehrere Kolumnen, Rezensionen und Debattenbeiträge.
Mit weiteren Beiträgen von Gardi Hutter, Philipp Tingler, Mathias Binswanger, Lea Ypi, Rudolf Minsch, Hansueli von Allmen, Claudia Wirz, Detlef Brendel u.v.m.
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Studio Libero #47:
Elham Manea ist Menschenrechtsaktivistin und Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich. Sie spricht über die Rückkehr des Autoritarismus im arabischen Raum, über die Lage der Frauen und das neue Bild des Islamismus.
Zum Video: https://schweizermonat.ch/viele-junge-leute-in-den-arabischen-laendern-sind-sehr-frustriert/
Zum Podcast: https://schweizermonat.ch/podcast/
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Elham Manea ist Menschenrechtsaktivistin und Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich. Sie spricht über die Rückkehr des Autoritarismus im arabischen Raum, über die Lage der Frauen und das neue Bild des Islamismus.
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Ausgabe 16: Newsletter «Grob gesagt» von Chefredaktor @RonnieGrob.
«Irgendwann wechselt die Richtung»
Wer ganz oben angekommen ist auf der Achterbahn, erreicht einen Punkt, an dem alles schön ist und still: Erhaben thront er über dem Freizeitpark, die Aussicht ist fantastisch. Irgendwann fangen die Menschen in den Wagen vor ihm an zu schreien. Aber daran denkt er noch nicht.
Auch das westliche Wirtschafts- und Finanzsystem scheint gerade einige Höchst- und Tiefststände überwunden zu haben; es scheint fast so zu sein, als würden sich einige langjährige Trends umdrehen. Die Kurve der Aktienpreise neigt sich nach fast 14 Jahren kontinuierlichem Aufstieg wieder nach unten. Die Kurve der Inflationsrate zeigt nach Jahrzehnten der Preisstabilität steil nach oben. Der Ölpreis rasselte am Anfang der Coronazeit aufgrund eines Nachfrageeinbruchs auf unter null: Zeitweilig musste zahlen, wer sein Öl loswerden wollte. Seither steigt der Ölpreis unaufhaltsam....
«Irgendwann wechselt die Richtung»
Wer ganz oben angekommen ist auf der Achterbahn, erreicht einen Punkt, an dem alles schön ist und still: Erhaben thront er über dem Freizeitpark, die Aussicht ist fantastisch. Irgendwann fangen die Menschen in den Wagen vor ihm an zu schreien. Aber daran denkt er noch nicht.
Auch das westliche Wirtschafts- und Finanzsystem scheint gerade einige Höchst- und Tiefststände überwunden zu haben; es scheint fast so zu sein, als würden sich einige langjährige Trends umdrehen. Die Kurve der Aktienpreise neigt sich nach fast 14 Jahren kontinuierlichem Aufstieg wieder nach unten. Die Kurve der Inflationsrate zeigt nach Jahrzehnten der Preisstabilität steil nach oben. Der Ölpreis rasselte am Anfang der Coronazeit aufgrund eines Nachfrageeinbruchs auf unter null: Zeitweilig musste zahlen, wer sein Öl loswerden wollte. Seither steigt der Ölpreis unaufhaltsam....
...Nur ein Trend bleibt unverändert: Staaten finden immer wieder gute Gründe, um sich munter weiter zu verschulden.
Seit dem Sommer von 1971, als sich die Regierung Nixon von der Deckung des US-Dollars durch Gold verabschiedete und damit ein neues Weltwährungsregime einführte, haben Kritiker in grosser Zahl moniert, dass ein Fiat-Geldsystem, ohne Deckung und Anker, auf Dauer gar nicht funktionieren könne. Die Realität allerdings zeigt seit bald 51 Jahren auf, dass das sehr wohl funktioniert. Mit der Gefahr, dass man sich daran gewöhnt: 51 Jahre sind eine so lange Zeit, dass sich nur noch die Allerältesten, Allerjüngsten und Allerverrücktesten der Gesellschaft vorstellen können, dass es sich eines Tages plötzlich neu ordnet.
Wie geht es weiter? Das wissen auch die Zentralbanker nicht. Und doch tun sie so, als hätten sie alles im Griff. Auf die Frage, wie die Geldmengenausweitung rückgängig gemacht werden könne, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei einem Anlass vor Studenten Ende Mai (ab Minute 16: https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=de40421f57&e=11cf3f4eb1) nichts mehr als: «It will come ... in due time ... in due course.» Keine Panik also. Zu gegebener Zeit kommt dann schon Bewegung in die Sache. Unten angekommen ist noch jeder, der zuvor die Aussicht von oben genossen hat. Ganz entgleist sind nur wenige Wagen. Viel mehr als eine gründliche Entwertung von Geld, Aktien oder Immobilien kann eigentlich gar nicht passieren. Am Ende von Monty Pythons «Life of Brian» singen sie alle zusammen (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=0e1e9771bf&e=11cf3f4eb1), am Kreuz hängend:
I mean, what have you got to lose?
You know, you come from nothing
You're going back to nothing
What have you lost? Nothing.
Seit dem Sommer von 1971, als sich die Regierung Nixon von der Deckung des US-Dollars durch Gold verabschiedete und damit ein neues Weltwährungsregime einführte, haben Kritiker in grosser Zahl moniert, dass ein Fiat-Geldsystem, ohne Deckung und Anker, auf Dauer gar nicht funktionieren könne. Die Realität allerdings zeigt seit bald 51 Jahren auf, dass das sehr wohl funktioniert. Mit der Gefahr, dass man sich daran gewöhnt: 51 Jahre sind eine so lange Zeit, dass sich nur noch die Allerältesten, Allerjüngsten und Allerverrücktesten der Gesellschaft vorstellen können, dass es sich eines Tages plötzlich neu ordnet.
Wie geht es weiter? Das wissen auch die Zentralbanker nicht. Und doch tun sie so, als hätten sie alles im Griff. Auf die Frage, wie die Geldmengenausweitung rückgängig gemacht werden könne, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei einem Anlass vor Studenten Ende Mai (ab Minute 16: https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=de40421f57&e=11cf3f4eb1) nichts mehr als: «It will come ... in due time ... in due course.» Keine Panik also. Zu gegebener Zeit kommt dann schon Bewegung in die Sache. Unten angekommen ist noch jeder, der zuvor die Aussicht von oben genossen hat. Ganz entgleist sind nur wenige Wagen. Viel mehr als eine gründliche Entwertung von Geld, Aktien oder Immobilien kann eigentlich gar nicht passieren. Am Ende von Monty Pythons «Life of Brian» singen sie alle zusammen (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=0e1e9771bf&e=11cf3f4eb1), am Kreuz hängend:
I mean, what have you got to lose?
You know, you come from nothing
You're going back to nothing
What have you lost? Nothing.
Artikel der Woche
«Der Konsument lässt sich seine Freiheit nicht so einfach einschränken»
Zum Doppelinterview des Dossiers Staat und Ernährung brachten unsere Redaktoren Daniel Jung und Jannik Belser aus Zürich kleine Köstlichkeiten mit. Doch weder Guido ¬Stäger, CEO der Schweizer Zucker AG, noch Michael Beer, Leiter der Abteilung Lebensmittel und Ernährung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinär¬wesen (BLV), haben bei den Luxemburgerli zugegriffen. Vielleicht lässt sich die Zurückhaltung damit erklären, dass die ¬beiden auf ihre Linie achten – die bunten Macarons mit einem Zuckeranteil von 64 Prozent wären da natürlich sündhaft süss. Stattdessen stritten sie sich auf konstruktive Weise zur Frage, ob ein Individuum eigentlich noch essen und trinken darf, was es will....
«Der Konsument lässt sich seine Freiheit nicht so einfach einschränken»
Zum Doppelinterview des Dossiers Staat und Ernährung brachten unsere Redaktoren Daniel Jung und Jannik Belser aus Zürich kleine Köstlichkeiten mit. Doch weder Guido ¬Stäger, CEO der Schweizer Zucker AG, noch Michael Beer, Leiter der Abteilung Lebensmittel und Ernährung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinär¬wesen (BLV), haben bei den Luxemburgerli zugegriffen. Vielleicht lässt sich die Zurückhaltung damit erklären, dass die ¬beiden auf ihre Linie achten – die bunten Macarons mit einem Zuckeranteil von 64 Prozent wären da natürlich sündhaft süss. Stattdessen stritten sie sich auf konstruktive Weise zur Frage, ob ein Individuum eigentlich noch essen und trinken darf, was es will....
...Oder ob es zuerst die Erlaubnis des Bundesamts einholen sollte.
Lesen Sie Streitgespräch hier: https://schweizermonat.ch/der-konsument-laesst-sich-seine-freiheit-nicht-so-einfach-einschraenken/
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«Der Konsument lässt sich seine Freiheit nicht so einfach einschränken» – Schweizer Monat
Zucker gerät zunehmend in Verruf. Ein Streitgespräch zwischen dem Geschäftsführer des einzigen Schweizer Zuckerproduzenten und einem staatlichen Ernährungsbeauftragten.
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Studio Libero #48: Wei Zhang ist schweizerisch-chinesische Schriftstellerin. Sie spricht über ihren neuen Roman «Satellit über Tiananmen», der auf die Kulturrevolution zurückblickt, über das Schreiben auf Deutsch und den Umgang mit schwieriger Geschichte.
Zum Video: https://schweizermonat.ch/die-jugendlichen-in-china-wollen-nur-noch-flach-liegen/
Zum Podcast: https://schweizermonat.ch/podcast/
#china #kulturrevolution #peking #tiananmen
Zum Video: https://schweizermonat.ch/die-jugendlichen-in-china-wollen-nur-noch-flach-liegen/
Zum Podcast: https://schweizermonat.ch/podcast/
#china #kulturrevolution #peking #tiananmen
Ausgabe 17: Newsletter «Grob gesagt» von Chefredaktor @RonnieGrob.
«Putin hat keinen Vogel»
Wahnsinnig, verrückt, durchgeknallt, irr, krank. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wird von vielen die geistige Gesundheit glattweg abgesprochen, und damit die Fähigkeit, rationale Entscheide zu treffen. Merken die Ferndiagnostiker, dass sie ihn damit in Schutz nehmen? Wer derart bösartig handle, postulieren sie, könne das ja wohl nicht mit gesundem Geiste und in voller Absicht tun. In der Tat wäre es für Putins Gegner geradezu tröstlich, hätte er wirklich einen Vogel. Denn ein geistig angeschlagener, fahriger oder impulsiver Kriegsführer begeht viel mehr Fehler als ein gesunder, und kommt dadurch auch intern stärker unter Druck.
Ich halte Putin für einen Mann von gestern (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=2decf84814&e=11cf3f4eb1) mit wenig Skrupel und einer zweifelhaften Moral; aber auch für jemanden, der rational denkt und vorgeht...
«Putin hat keinen Vogel»
Wahnsinnig, verrückt, durchgeknallt, irr, krank. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wird von vielen die geistige Gesundheit glattweg abgesprochen, und damit die Fähigkeit, rationale Entscheide zu treffen. Merken die Ferndiagnostiker, dass sie ihn damit in Schutz nehmen? Wer derart bösartig handle, postulieren sie, könne das ja wohl nicht mit gesundem Geiste und in voller Absicht tun. In der Tat wäre es für Putins Gegner geradezu tröstlich, hätte er wirklich einen Vogel. Denn ein geistig angeschlagener, fahriger oder impulsiver Kriegsführer begeht viel mehr Fehler als ein gesunder, und kommt dadurch auch intern stärker unter Druck.
Ich halte Putin für einen Mann von gestern (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=2decf84814&e=11cf3f4eb1) mit wenig Skrupel und einer zweifelhaften Moral; aber auch für jemanden, der rational denkt und vorgeht...
...Seine wahren Kriegsziele bleiben dabei schwer fassbar. Um die gesamte Ukraine einzunehmen, hätte er mehr Truppen auffahren müssen. So liegt der Schluss nahe, dass es ihm von Anfang an nur um die Annektierung der östlichen Regionen ging. Tritt das ein, steht es in Kontrast zu den vielen Berichten in westlichen Medien, welche seit Februar die zahlenmässig stark unterlegenen Ukrainer als tapfere Helden darstellen, die angeblich kurz davor stehen, eine hoffnungslos veraltete und demotivierte russische Armee zurück nach Moskau zu schicken.
Putins erklärte Ziele – Verzicht der Ukraine auf einen NATO-Beitritt, Erklärung der Neutralität, Anerkennung von Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten, Anerkennung der Krim als russisch – sind nach wie vor erreichbar. Das liegt auch daran, dass die grosse Solidarität mit der Ukraine in Europa vor allem verbal zum Ausdruck gekommen ist. Zwar wurden Flüchtende aufgenommen, Waffenlieferungen jedoch waren und sind umstritten. Und schon gar nicht eilen europäische Armeen der ukrainischen zu Hilfe; aus guten Gründen, denn so könnte der lokale Konflikt erst recht eskalieren.
Bisher ist es die US-amerikanische Rüstungsindustrie, die von hastig ausgesprochenen Waffenbestellungen aus verunsicherten europäischen Sozialdemokratien profitiert. Aber auch in Russland ist die Lage nicht so düster wie medial dargestellt. Das Land sitzt auf Rohstoffen, deren Preis ansteigt. Der Wert des russischen Rubels hat sich gegenüber dem Franken von 0,012 vor dem Krieg auf 0,017 gesteigert. Und die geschlossenen McDonalds-Restaurants wurden aufgekauft und unter russischer Führung wiedereröffnet (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=348b4b78bb&e=11cf3f4eb1).
Putins Grenzüberschreitung könnte zu dauerhaft neu gezogenen Grenzen führen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg zum Erfolg führt. Die moralische Verurteilung alleine hat noch niemanden gestoppt.
Putins erklärte Ziele – Verzicht der Ukraine auf einen NATO-Beitritt, Erklärung der Neutralität, Anerkennung von Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten, Anerkennung der Krim als russisch – sind nach wie vor erreichbar. Das liegt auch daran, dass die grosse Solidarität mit der Ukraine in Europa vor allem verbal zum Ausdruck gekommen ist. Zwar wurden Flüchtende aufgenommen, Waffenlieferungen jedoch waren und sind umstritten. Und schon gar nicht eilen europäische Armeen der ukrainischen zu Hilfe; aus guten Gründen, denn so könnte der lokale Konflikt erst recht eskalieren.
Bisher ist es die US-amerikanische Rüstungsindustrie, die von hastig ausgesprochenen Waffenbestellungen aus verunsicherten europäischen Sozialdemokratien profitiert. Aber auch in Russland ist die Lage nicht so düster wie medial dargestellt. Das Land sitzt auf Rohstoffen, deren Preis ansteigt. Der Wert des russischen Rubels hat sich gegenüber dem Franken von 0,012 vor dem Krieg auf 0,017 gesteigert. Und die geschlossenen McDonalds-Restaurants wurden aufgekauft und unter russischer Führung wiedereröffnet (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=348b4b78bb&e=11cf3f4eb1).
Putins Grenzüberschreitung könnte zu dauerhaft neu gezogenen Grenzen führen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg zum Erfolg führt. Die moralische Verurteilung alleine hat noch niemanden gestoppt.
Artikel der Woche
«Triumph der komischen Frau»
Vor 41 Jahren hat sich Gardi Hutter einen Traum erfüllt und ist Clown geworden. Auch in ihrem fünften Bühnenjahrzehnt arbeitet sie immer noch selbständig. In unserem Kulturteil über unabhängige Bühnen schreibt sie über ihren Werdegang und über die Kleinkunstszene: «Es sind Hunderte kleine Einheiten, die aber ein grosser wirtschaft¬licher Faktor sind: Die ganze freie Szene hat mehr Publikum als die zehn grössten staatlich unterstützten Häuser – doch die finanzielle Unterstützung seitens des Staates spiegelt dies in keiner Art und Weise wider.»
Zum Essay von Gardi Hutter: https://schweizermonat.ch/triumph-der-komischen-frau/
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«Triumph der komischen Frau»
Vor 41 Jahren hat sich Gardi Hutter einen Traum erfüllt und ist Clown geworden. Auch in ihrem fünften Bühnenjahrzehnt arbeitet sie immer noch selbständig. In unserem Kulturteil über unabhängige Bühnen schreibt sie über ihren Werdegang und über die Kleinkunstszene: «Es sind Hunderte kleine Einheiten, die aber ein grosser wirtschaft¬licher Faktor sind: Die ganze freie Szene hat mehr Publikum als die zehn grössten staatlich unterstützten Häuser – doch die finanzielle Unterstützung seitens des Staates spiegelt dies in keiner Art und Weise wider.»
Zum Essay von Gardi Hutter: https://schweizermonat.ch/triumph-der-komischen-frau/
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Schweizer Monat
Triumph der komischen Frau – Schweizer Monat
Auch auf der Bühne lässt sich eine unternehmerische Lücke schliessen. Ein Essay darüber, wie man sich einen Traum erfüllt und ein Berufsleben lang die Selbständigkeit wahrt.
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Studio Libero #49:
Zeno Staub, CEO der Vontobel-Gruppe spricht über die Folgen der Inflation für Banken und Bürger, über notwendige Frauenförderung und über die Möglichkeiten von Bitcoin.
Zum Video: https://schweizermonat.ch/man-darf-die-kreativitaet-der-systeme-nicht-unterschaetzen/
Zum Podcast: https://schweizermonat.ch/podcast/
#inflation #banking #economy #bitcoin #diversity
Zeno Staub, CEO der Vontobel-Gruppe spricht über die Folgen der Inflation für Banken und Bürger, über notwendige Frauenförderung und über die Möglichkeiten von Bitcoin.
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Ausgabe 18: Newsletter «Grob gesagt» von Chefredaktor @RonnieGrob.
«Mit Coronamassnahmen zum Personalmangel»
Der Personalmangel in technisch anspruchsvollen Berufen, für die man nicht nur gut ausgebildet sein muss, sondern auch lange Erfahrung haben muss, ist altbekannt: Bauingenieure, Bauleiter, Heizungsplaner, Klimatechniker, technische Zeichner, Maschinenbauer und Informatiker werden schon so lange gesucht, dass man sich längst daran gewöhnt hat, dass sie fehlen. Spätestens seit dem Coronajahr 2020 ist auch der grosse Personalmangel in den anspruchsvollen Bereichen der medizinischen Pflege, aber auch allgemein beim im Schichtbetrieb arbeitenden Spitalpersonal, etwa bei den Assistenzärzten, einer breiteren Öffentlichkeit wohlbekannt.
Ziemlich neu dagegen ist, dass auch Durchschnittsjobs, die zwar viel Einsatz, Nerven und Durchhaltevermögen, jedoch neben Grundkenntnissen nur wenig Erfahrung verlangen, kaum noch vergeben werden können...
«Mit Coronamassnahmen zum Personalmangel»
Der Personalmangel in technisch anspruchsvollen Berufen, für die man nicht nur gut ausgebildet sein muss, sondern auch lange Erfahrung haben muss, ist altbekannt: Bauingenieure, Bauleiter, Heizungsplaner, Klimatechniker, technische Zeichner, Maschinenbauer und Informatiker werden schon so lange gesucht, dass man sich längst daran gewöhnt hat, dass sie fehlen. Spätestens seit dem Coronajahr 2020 ist auch der grosse Personalmangel in den anspruchsvollen Bereichen der medizinischen Pflege, aber auch allgemein beim im Schichtbetrieb arbeitenden Spitalpersonal, etwa bei den Assistenzärzten, einer breiteren Öffentlichkeit wohlbekannt.
Ziemlich neu dagegen ist, dass auch Durchschnittsjobs, die zwar viel Einsatz, Nerven und Durchhaltevermögen, jedoch neben Grundkenntnissen nur wenig Erfahrung verlangen, kaum noch vergeben werden können...
...Gemäss Zahlen des Bundesamts für Statistik (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=b33bb8418a&e=11cf3f4eb1) hat die Quote der offenen Stellen im Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) seit 2003 nie 1,8 Prozent überschritten. Doch 2019 stieg sie auf 2,4 Prozent und ging dann im ersten Quartal 2022 auf 4,3 Prozent hoch. Damit Restaurants überhaupt offen bleiben können, müssen die Ansprüche an das Personal laufend gesenkt werden: Das Verständnis der deutschen Sprache oder gar des Schweizerdeutschen wird etwa für Servicepersonal vielerorts nicht mehr vorausgesetzt. Man nimmt alle, die irgendwie brauchbar sind – wer bitteschön kann denn in einer Stadt wie Zürich kein Englisch?
Die Abgangswelle ist keineswegs überraschend, gehört doch das Gastgewerbe zu den von Coronamassnahmen am stärksten gegängelten Branchen. Wer nicht von der Regierung zum Hilfssheriff in Sachen Corona degradiert werden wollte und keine Lust darauf hatte, sich ständig testen zu müssen oder gar zur Impfung gedrängt zu werden, hat die Branche verlassen und sich neu orientiert. Das Bild, das die Verbliebenen in der Branche abzugeben gezwungen waren, war keines auf Augenhöhe: Zwangsmaskiertes Servicepersonal bedient unmaskierte Kunden. Viele werden nie wieder in das Gastgewerbe zurückkehren.
Auch andere Branchen haben Arbeitskräfte für immer verloren, etwa Fluggesellschaften wie die Lufthansa-Tochter Swiss. Deren Management hat sich in den persönlichsten Lebensbereich der Mitarbeiter eingemischt und ihnen nur noch die Wahl zwischen Coronaimpfung und Entlassung gelassen. Gut nachvollziehbar, dass viele hier nicht mitgemacht haben. Gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=56a09e6d4b&e=11cf3f4eb1) sind es insgesamt 150 Piloten und Flight-Attendants, die bereit wären, zu fliegen, vom Swiss-Management aber daran gehindert werden. Denn dieses will auch bald drei Monate nach Beendigung aller Coronamassnahmen keine Mitarbeiter ohne Coronaimpfung beschäftigen.
Aufgrund von Personalmangel fallen diesen Sommer Hunderte von Swiss-Flügen aus, vielleicht werden es Tausende. Die Kunden der Fluggesellschaft sollten sich weder beim Boden- noch beim Kabinenpersonal beklagen, sondern direkt beim Management. Es ist seine ideologiegetriebene und unfreiheitliche Personalpolitik, die zu den Ausfällen führt.
Die Abgangswelle ist keineswegs überraschend, gehört doch das Gastgewerbe zu den von Coronamassnahmen am stärksten gegängelten Branchen. Wer nicht von der Regierung zum Hilfssheriff in Sachen Corona degradiert werden wollte und keine Lust darauf hatte, sich ständig testen zu müssen oder gar zur Impfung gedrängt zu werden, hat die Branche verlassen und sich neu orientiert. Das Bild, das die Verbliebenen in der Branche abzugeben gezwungen waren, war keines auf Augenhöhe: Zwangsmaskiertes Servicepersonal bedient unmaskierte Kunden. Viele werden nie wieder in das Gastgewerbe zurückkehren.
Auch andere Branchen haben Arbeitskräfte für immer verloren, etwa Fluggesellschaften wie die Lufthansa-Tochter Swiss. Deren Management hat sich in den persönlichsten Lebensbereich der Mitarbeiter eingemischt und ihnen nur noch die Wahl zwischen Coronaimpfung und Entlassung gelassen. Gut nachvollziehbar, dass viele hier nicht mitgemacht haben. Gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=56a09e6d4b&e=11cf3f4eb1) sind es insgesamt 150 Piloten und Flight-Attendants, die bereit wären, zu fliegen, vom Swiss-Management aber daran gehindert werden. Denn dieses will auch bald drei Monate nach Beendigung aller Coronamassnahmen keine Mitarbeiter ohne Coronaimpfung beschäftigen.
Aufgrund von Personalmangel fallen diesen Sommer Hunderte von Swiss-Flügen aus, vielleicht werden es Tausende. Die Kunden der Fluggesellschaft sollten sich weder beim Boden- noch beim Kabinenpersonal beklagen, sondern direkt beim Management. Es ist seine ideologiegetriebene und unfreiheitliche Personalpolitik, die zu den Ausfällen führt.
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Artikel der Woche
«J’accuse…!»
Letzten Freitag wurde bekannt, dass Grossbritannien den Journalisten Julian Assange nun doch in die USA ausliefert. Für diesen Fall schrieb der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer (Bild), im März 2020: «Aus einem Frontalangriff auf den Rechtsstaat droht so auch noch gleich ein Todesurteil für die Pressefreiheit zu werden. Denn sobald sich dieser Präzedenzfall etabliert hat, kann jeder Journalist, Publizist oder Intellektuelle dieser Welt theoretisch an die USA ausgeliefert werden, sobald er Informationen veröffentlicht, welche die US-Regierung lieber geheim halten würde – und die anderen Grossmächte werden nicht lange zögern, dem amerikanischen Beispiel zu folgen.»
Zum Essay von Nils Melzer: https://schweizermonat.ch/assange/
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Letzten Freitag wurde bekannt, dass Grossbritannien den Journalisten Julian Assange nun doch in die USA ausliefert. Für diesen Fall schrieb der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer (Bild), im März 2020: «Aus einem Frontalangriff auf den Rechtsstaat droht so auch noch gleich ein Todesurteil für die Pressefreiheit zu werden. Denn sobald sich dieser Präzedenzfall etabliert hat, kann jeder Journalist, Publizist oder Intellektuelle dieser Welt theoretisch an die USA ausgeliefert werden, sobald er Informationen veröffentlicht, welche die US-Regierung lieber geheim halten würde – und die anderen Grossmächte werden nicht lange zögern, dem amerikanischen Beispiel zu folgen.»
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Schweizer Monat
«J’accuse…!» – Schweizer Monat
Der Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange ist
ein Sündenfall des modernen Rechtsstaates. Der UN-Sonderberichterstatter für Folter klagt an.
ein Sündenfall des modernen Rechtsstaates. Der UN-Sonderberichterstatter für Folter klagt an.
Ausgabe 19: Newsletter «Grob gesagt» von Chefredaktor @RonnieGrob.
«Die Inflation bleibt»
Der «Schweizer Monat» gehört zu jenen Medien, die früh, eindringlich und wiederholt vor einer gefährlich hohen Inflation gewarnt haben, die durch eine übermässige Geldmengenausweitung der Zentralbanken erzeugt wird.
Jörg Guido Hülsmann sah bereits 2010 (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=490f940bbd&e=11cf3f4eb1) eine «Spirale aus Geldmengen- und Preisinflation» voraus.
«Die Inflation bleibt»
Der «Schweizer Monat» gehört zu jenen Medien, die früh, eindringlich und wiederholt vor einer gefährlich hohen Inflation gewarnt haben, die durch eine übermässige Geldmengenausweitung der Zentralbanken erzeugt wird.
Jörg Guido Hülsmann sah bereits 2010 (https://schweizermonat.us9.list-manage.com/track/click?u=7f77e6d28259fb3c7805846cc&id=490f940bbd&e=11cf3f4eb1) eine «Spirale aus Geldmengen- und Preisinflation» voraus.