Schweizer Monat 📰
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🦅🏛️ Freiheit von staatlichen Gnaden

Daron Acemoglu will den Liberalismus mit staatlichen Eingriffen retten. In seinem neuen Buch entwirft der Wirtschaftsnobelpreisträger eine liberale Ordnung für die Zukunft.

Seine Rezepte sind allerdings wenig originell, schreibt Lukas Leuzinger in seiner Rezension.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/daron-acemoglu-will-den-liberalismus-retten-die-losung-sieht-er-in-staatlichen-eingriffen/
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🔬🧬🙏🏻 Wie du leben sollst, sagt dir die Wissenschaft – nicht Gott

Im Gespräch mit Alex Buxeda erklärt der Wissenschaftshistoriker Michael Shermer, woher Moral kommt – und warum die Antwort «Gott hat es so gewollt» letztlich nichts erklärt.

Dabei spannt er den Bogen von Bibel und Abtreibung über Evolution, Märkte und Toleranz bis zum demografischen Niedergang.

Seine These: Ethik wurzelt in der menschlichen Natur – und nicht in heiligen Schriften.

🎙️ Zum Podcast: https://youtu.be/urp7D05RRqY
📜📚 Wir Historiker haben versagt: Der Logik der TikTok-Antisemiten sind wir nicht gewachsen

Klassische historische Aufklärung und wissenschaftliche Fakten reichen nicht mehr aus, um der neuen, von KI und Algorithmen befeuerten Welle der Holocaustleugnung und des Antisemitismus auf Plattformen wie TikTok entgegenzutreten, warnen der Historiker Niall Ferguson und der KI-Forscher John-Clark Levin.

Diese «Antigeschichte» lebt nicht von Argumenten, sondern von viralen Emotionen, Memes und Botnetzwerken. Das wirksamste Gegenmittel sehen sie deshalb in der moralischen Eigenverantwortung der Mediennutzer.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/wir-historiker-haben-versagt-der-logik-der-tiktok-antisemiten-sind-wir-nicht-gewachsen/
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🟤🔴🧐 Wie man (nicht) auf Faschisten hereinfällt

Die Geschichte des @SchweizerMonat kennt ein dunkles Kapitel – und es hält Lehren für die Gegenwart bereit.

Autoritäre und totalitäre Ideologien tarnen sich stets mit wohlklingenden Heilsversprechen, beschwören Krisen und verachten den liberalen Gedanken, schreibt Lukas Leuzinger.

Das wirksamste Frühwarnsystem gegen die Totengräber der Freiheit ist deshalb eine grundsätzliche Skepsis gegenüber allen Bewegungen, die das Individuum dem Kollektiv unterordnen und den radikalen Bruch mit dem Bestehenden propagieren.

📰 Newsletter lesen: https://www.schweizermonat.ch/wie-man-nicht-auf-faschisten-hereinfallt-2/
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🇩🇪🚫🪃 Die Brandmauer wird zum Bumerang

Die Brandmauer gegen die AfD und die Debatte über ein Parteiverbot verfehlen ihr Ziel.

Eine wehrhafte Demokratie darf berechtigten Wählerunmut über Migration und Energiepolitik nicht mit moralisierenden Etiketten abtun, sondern muss sich dem politischen Wettbewerb stellen. Protestparteien sollten – nach Schweizer Vorbild – durch Föderalismus und Regierungsverantwortung einem pragmatischen Realitätstest unterzogen werden.

Darüber sprechen Lukas Leuzinger und Giuseppe Gracia im @SchweizerMonat-Podcast.

🎙️ Zum Podcast: https://www.youtube.com/watch?v=zV6ND0oQyos
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🇨🇭🤝🏻 Faktor Vereinsmeier

Die ausgeprägte Vereinskultur und das Milizsystem in der Schweiz bringen Menschen unterschiedlicher Einkommensschichten zusammen, schreibt Lukas Leuzinger.

Diese soziale Durchmischung baut Barrieren ab – und erleichtert nachweislich den beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/faktor-vereinsmeier-die-soziale-durchmischung-in-der-schweiz-erleichtert-den-gesellschaftlichen-aufstieg/
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🍀🔨 Jeder ist seines Glückes Schmied – doch die Hämmer werden verlost

Die meritokratische Erzählung, wonach jeder allein durch Fleiss Erfolg haben könne, ist eine Illusion, schreibt der Intelligenzforscher und Psychologe Maximilian Krolo.

Denn die kognitiven Voraussetzungen für Leistung sind zu einem erheblichen Teil das Ergebnis einer unverdienten «Naturlotterie» – geprägt durch biologische Veranlagung und familiäre Herkunft.

Ein ehrlicher Liberalismus muss deshalb anerkennen, dass freie Märkte kein moralisches Verdienst belohnen, sondern den konkreten Wert einer Leistung für andere vergüten.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/die-meritokratie-ist-eine-illusion-eine-freiheitliche-ordnung-basiert-darauf-was-jemand-leistet-nicht-was-er-verdient/
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🌍 Die erschöpfte Zivilisation: Die westliche Selbstkasteiung spielt den Extremen in die Hände

Der Westen schwächt sich durch nihilistische Selbstdämonisierung und historischen Masochismus, schreibt Kacem El Ghazzali.

Will er autoritären Mächten standhalten und Zuwanderer erfolgreich integrieren, braucht er wieder einen reifen, geschichtsbewussten Stolz auf seine einzigartigen freiheitlichen und universalistischen Werte.

🗞️ Kolumne lesen: https://www.schweizermonat.ch/die-erschopfte-zivilisation-die-westliche-selbstkasteiung-spielt-den-extremen-in-die-hande/
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🇧🇷🌎 Der Aufstieg eines unterschätzten Giganten

Brasilien dürfte langfristig zu den grossen geopolitischen und wirtschaftlichen Gewinnern der entstehenden multipolaren Weltordnung gehören, schreibt Markus Willi Fischer, strategischer Berater für Immobilieninvestitionen in Brasilien.

Die strukturellen Stärken des Landes werden dabei oft unterschätzt: enorme Wasser-, Energie- und Rohstoffreserven, Ernährungssicherheit und die geografische Distanz zu den grossen globalen Krisenherden.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/in-der-neuen-weltordnung-konnte-brasilien-der-grosse-gewinner-sein/
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🇨🇭🕊️ Neutralitätsinitiative: «Putin-Versteher» gegen «Heimatmüde»

Im Streitgespräch debattieren der Historiker René Roca und der Schweizer Botschafter Jacques Pitteloud über die Neutralitätsinitiative und die Zukunft der Schweizer Neutralität.

Roca fordert eine Rückkehr zur integralen Neutralität. Klare Vorgaben in der Verfassung sollen die schleichende militärische Annäherung an die NATO stoppen und die Glaubwürdigkeit der Schweiz als unparteiische Vermittlerin sichern.

Pitteloud hält dagegen: In einer zunehmend unsicheren Welt brauche der Bundesrat möglichst grosse aussenpolitische Handlungsfreiheit. Ein starres Neutralitätsverständnis gefährde die Sicherheit der Schweiz und zwinge das Land zu moralischer Gleichgültigkeit.

🎙️ Zum Podcast: https://youtu.be/F_xnNqZUhO8
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🇩🇪🚫 Die Brandmauer ist Gift für die Demokratie

Die etablierte Politik und die Leitmedien grenzen die politische Opposition und kritische Bürger systematisch aus, sagt Ralf Schuler, Politikchef des Berliner Nachrichtenportals @niusde.

Begriffe wie «Nazi» dienen als moralische Etiketten, um unliebsame Meinungen zu delegitimieren und aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen. So schützen die Eliten ihr Meinungsmonopol, statt sich den realen Problemen der Bürger zu stellen.

Im Podcast spricht Schuler mit Giuseppe Gracia über Deutschlands politische Lage kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – und erklärt, warum die etablierten Parteien ihre Wähler verlieren.

🎙️ Zum Podcast: https://youtu.be/kpPp_jWW_HY
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🏛️📊 Staatsquote ist nicht gleich Staatsquote

Die vermeintlich niedrige Staatsquote der Schweiz ist eine finanzpolitische Illusion, sagen die IWP-Forscher Marco Portmann und Timothy Hopp.

Bezieht man gesetzliche Pflichtversicherungen und staatsnahe Betriebe ein und zieht von der Wirtschaftsleistung die hohen Abschreibungen ab, ist der staatliche Fussabdruck deutlich grösser – und er wächst kontinuierlich.

Mehr über das Staatswachstum lesen Sie in unserer nächsten «Q»-Ausgabe, die in zwei Wochen erscheint.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/staatsquote-ist-nicht-gleich-staatsquote-die-gangige-metrik-zeichnet-fur-die-schweiz-ein-zu-rosiges-bild/
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Media is too big
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🗽 Letzte Woche lancierte der @SchweizerMonat seine neue Veranstaltungsreihe: die «Schweizer Monat Masterclass». In exklusiven, mehrstündigen Workshops widmen wir uns den grossen Denkern und Ideen des Liberalismus.

💬 Den Auftakt gestaltete Olivier Kessler, Direktor des Liberalen Instituts. Im Zentrum stand Friedrich August von Hayek – Ökonom, Wirtschaftsnobelpreisträger und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 20. Jahrhunderts.

🤝🏻 Werden Sie Mitglied bei uns und seien Sie bei der nächsten Masterclass dabei: schweizermonat.ch/events/
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⚖️ Noble Ziele können zum Ruin führen

In der modernen Politik dominiert moralisierende Gesinnungsethik statt pragmatischer Verantwortungsethik, schreibt Giuseppe Gracia, Herausgeber des @SchweizerMonat.

Politiker messen ihre Massnahmen zunehmend an guten Absichten statt an tatsächlichen Ergebnissen. Die schädlichen Folgen blenden sie konsequent aus – und gefährden damit Sicherheit und Wohlstand des eigenen Landes.

🗞️ Newsletter lesen: https://www.schweizermonat.ch/noble-ziele-konnen-zum-ruin-fuhren/
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🔴 Sind die Linken die besseren Bürgerlichen?

Roger de Weck sagt, dass die Konservativen die Reaktionären am wirksamsten bekämpfen können. Doch sind sie dazu heute noch in der Lage?

Konservative setzen auf Mass, Vertrauen und die Verteilung der Macht; Reaktionäre wollen den Durchmarsch und alle Macht in einer Hand. In Krisenzeiten aber geraten Konservative in die Versuchung, ins Reaktionäre zu kippen – historisch ihr Verhängnis.

Das ist keine akademische Unterscheidung. Ob die europäische Mitte standhält oder sich nach rechts aussen öffnet, entscheidet über die Stabilität der Demokratien.

Der Publizist de Weck plädiert im Gespräch für einen Konservatismus, der seine Werte verteidigt und gleichzeitig nach vorne schaut.

Zum Podcast: https://youtu.be/sWjmozT3jKY
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⚕️🏛️ Auch Geschlechtsumwandlung ist eine Konversionstherapie

Andrea Seaman argumentiert, dass medizinische Geschlechtsumwandlung logisch als eine Form der Konversionstherapie verstanden werden müsse.

Er warnt vor einem Staat, der eine ideologisch erwünschte Form der Identitätsänderung durch entsprechende Gesetze nicht nur zulässt, sondern staatlich legitimiert. Transition erscheint hier folglich nicht als Befreiung, sondern als technokratischer Eingriff in die menschliche Natur – als Versuch, Identität per Gesetz neu zu definieren.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/auch-geschlechtsumwandlung-ist-eine-konversionstherapie/
🛡️ Können Institutionen uns vor unethischen Politikern schützen?

Deirdre McCloskey argumentiert, dass selbst grundlegende Rechte wie das ius soli durch politische Entscheidungen bedroht werden können.

Der Oberste Gerichtshof der USA und Trump haben gezeigt, dass die Verfassung ohne aktive Verteidigung verletzlich ist. Dies hat weitreichende Implikationen für liberale Demokratien weltweit, da es das Vertrauen in gesetzliche Institutionen erschüttert.

🗞️ Beitrag lesen: https://www.schweizermonat.ch/institutionen-schutzen-uns-nicht-vor-unethischen-politikern/
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🗳️🏛️ Mehr Demokratie, weniger Staat

Politische Institutionen bilden nicht nur ab, was Bürger wollen. Sie beeinflussen auch, welche Interessen sich durchsetzen, sagt Ökonom Mark Schelker.

Gut organisierte Spezialinteressen haben im Parlament einen strukturellen Vorteil. Steuerzahler und Konsumenten können ihre Anliegen dagegen nur schwer bündeln. Die direkte Demokratie gibt weiteren Akteuren die Möglichkeit, politische Vorhaben zu stoppen – und verändert damit die Anreize.

Entscheidend ist deshalb nicht allein, Regulierung zu begrenzen. Es braucht politische Spielregeln, die gute Entscheidungen wahrscheinlicher machen.

🎙️ Podcast hören: https://youtu.be/FZ5rl85FuAg
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🏛️💰 Der Staat in den Fängen der Interessenpolitik

Entscheidend ist nicht allein die Höhe der Staatsquote. Problematisch wird es, wenn hohe Staatsausgaben auf immer mehr Regulierung treffen, erklärt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann im Podcast.

Ein umfangreicher Sozialstaat lässt sich langfristig nur finanzieren, wenn die private Wirtschaft produktiv und innovativ bleibt. Zu viele Regeln schwächen genau diese Grundlage.

Wenn sich der Staat kaum verkleinern lässt: Wie viel Regulierung kann sich die Volkswirtschaft noch leisten?

🎙️ Zum Podcast: https://youtu.be/06LQElyTfRw
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📜 Jeder kann heute ein Archiv hinterlassen – aber nicht jeder wird erinnert

Marco Schieck zeigt, dass die Demokratisierung der Aufzeichnung eine entscheidende Asymmetrie verdeckt: Die Kosten des Publizierens sind nahezu verschwunden, die Macht der Selektion jedoch nicht.

Früher entschieden Hof, Kirche oder Staat, was überliefert wurde. Heute übernehmen Plattformen und Algorithmen diese Funktion – unsichtbarer, schneller und nach Kriterien, die vor allem Aufmerksamkeit belohnen.

Das ist gesellschaftlich relevant, weil algorithmische Sichtbarkeit nicht nur unsere Gegenwart prägt. Sie kann zur Vorauswahl dessen werden, was morgen als erinnerungswürdig gilt.

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⚓️🇩🇪 Die Hanse starb an ihrem Erfolg

Die deutsche Hanse verlor ihre Bedeutung durch ihre eigene Starrheit, nicht durch einen gewaltsamen Zusammenbruch, sagt der Wirtschaftshistoriker Michael von Prollius.

Einst nützliche Handelsregeln wurden zu Privilegien, an denen der Städtebund festhielt. So versäumte er, sich rechtzeitig an neue Weltmärkte und moderne Staaten anzupassen.

Die Geschichte zeigt: Auch dezentrale Systeme neigen dazu, vor allem sich selbst erhalten zu wollen. Eine Ordnung bleibt nur funktionsfähig, wenn sie bereit ist, überholte Erfolgsrezepte aufzugeben.

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