Schweizer Monat 📰
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🆓🗣 Meinungsfreiheit ist extrem mühsam – und extrem wichtig

Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger stellen die neue «Q»-Heftausgabe vor – diesmal mit Fokus auf die Themen Vertrauen und Meinungsfreiheit.

Sie sprechen darüber, warum offene Debatten unverzichtbar für das Funktionieren einer Gesellschaft sind.

🎙 Zum Podcast: https://youtu.be/E8t65o5q4BM
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📖 Unsere neue Sonderpublikation ist da!

Im Rahmen des Projekts «Esprit Entrepreneurial» nehmen wir den Unternehmertumsstandort Schweiz unter die Lupe – und zeigen, was es braucht, um den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. Dafür sind wir auf die Strasse gegangen, haben junge Menschen befragt, aber auch Unternehmer direkt vor Ort besucht – und vieles mehr.

✍🏻 Mit Beiträgen von Saskia Bilang, Olivier Meuwly, Daniel Bloch, Jonas Follonier und weiteren spannenden Stimmen.

👉🏻 Zur Heftausgabe: https://schweizermonat.ch/issue/sonderpublikation-53-maerz-2026/
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🤨🔎 «Wer offiziellen Quellen misstraut, ist noch kein Verschwörungstheoretiker»

Was ist Wahrheit – und was gilt als Verschwörungstheorie? Und vor allem: Ist diese Unterscheidung überhaupt zielführend?

Sozialwissenschaftler Marko Kovic und Bürgerjournalist @strickertv sprechen über das wachsende Misstrauen gegenüber Medien, Politik und Institutionen – und darüber, worauf wir überhaupt noch vertrauen können.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/wer-offiziellen-quellen-misstraut-ist-noch-kein-verschwoerungstheoretiker/
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🤝🏻💼 Vertrauen ist keine Belohnung, sondern Voraussetzung für Leistung

Viele Führungskräfte beschwören Vertrauen – und setzen im Alltag doch auf Kontrolle. Dabei gilt: Vertrauen sollte am Arbeitsplatz vorausgesetzt sein, nicht erst verdient werden. Übermässige Kontrolle untergräbt genau das, was sie sichern soll.

Entscheidend ist ein Umgang auf Augenhöhe. Dazu gehört eine gesunde Fehlerkultur ebenso wie klare, transparente Erwartungen an die Mitarbeiter. Kontrolle mag notwendig sein – Vertrauen bleibt die bessere Grundlage, schreibt Monika Friedli-Walser.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/vertrauen-ist-keine-belohnung-sondern-voraussetzung-fuer-leistung/
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📈🇨🇭 «Wir Schweizer sind zu wenig mutig»

Saskia Bilang, Mitgründerin von Simpletrain, beschreibt das Unternehmertum als einen Balanceakt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wer erfolgreich gründen will, muss komplexe Probleme mit einer klaren Vision angehen.

Im Vergleich zu den USA zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Dort steht oft zunächst das Wachstum im Vordergrund, während Profitabilität später folgt. In der Schweiz hingegen herrscht grössere Zurückhaltung gegenüber kapitalintensiven Modellen und schnellem Skalieren.

Ein Gespräch über Risiko, Mentalität – und die Frage, was Unternehmertum hierzulande bremst.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/wir-schweizer-sind-zu-wenig-mutig/
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🏳️‍🌈🙊 Verbote des woken Denkens

Tabus gehören zu jeder Gesellschaft. Sie können schützen, etwa dort, wo klare moralische Grenzen nötig sind. Doch nicht jedes Tabu erfüllt diese Funktion. Manche engen das Denken ein und ersticken Debatten, die eigentlich geführt werden müssten.

Wo verläuft die Grenze zwischen notwendigen und schädlichen Tabus? Darüber sprach Giuseppe Gracia mit dem Wiener Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael Bonelli (@rppinstitut) im @SchweizerMonat-Podcast.

🎙️ Zum Podcast: https://schweizermonat.ch/woke-denkverbote/
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🆓🗣️ Full House bei der gestrigen Vernissage des «Schweizer Monat»!

Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Alt-Bundesrat Ueli Maurer und der deutsche Publizist Henryk M. Broder über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland und der Schweiz diskutierten. Die Debatte war kontrovers, pointiert und hatte eine spitzzüngige Note. 🔥

🥂 Beim anschliessenden Apéro setzte sich der Abend fort: im direkten Austausch zwischen den Gästen und der Leserschaft. Genau dafür steht die «Schweizer Monat»-Community – für Reibung, Ideenaustausch und offene Debatten.

🤝🏻 Danke an alle, die dabei waren und diesen Abend möglich gemacht haben!
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👏🏻🤔 Lob der Andersdenkenden

Obwohl die Meinungsfreiheit als rechtlich geschützt gilt, gerät sie im Alltag zunehmend unter Druck. Aufgrund des sozialen Konformitätsdrucks wollen viele Menschen heikle Themen wie Migration, Islam oder Gender gar nicht mehr ansprechen.

Dabei gilt: Eine offene Gesellschaft muss auch harte, brüskierende Meinungen aushalten können. Wer die herrschende Meinung infrage stellt, sollte nicht geächtet, sondern ernst genommen werden, schreibt Ulrike Ackermann.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/lob-der-andersdenkenden/
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🤨🛜🏛️ Eine Welle digitalen Misstrauens erfasst die repräsentative Demokratie

Der dramatische Vertrauensverlust der Bevölkerung in die eigenen politischen Eliten ist nicht primär auf «Desinformation» im Internet zurückzuführen, sondern auf den Zerfall ihres Informationsmonopols, der durch die Digitalisierung beschleunigt wurde.

Fehler, Schwächen und Skandale der politischen Klasse werden heute in Lichtgeschwindigkeit sichtbar – und schonungslos offengelegt, schreibt der ehemalige CIA-Analyst Martin Gurri.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/eine-welle-digitalen-misstrauens-erfasst-die-repraesentative-demokratie/
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🌈☪️😶 Die Sprachpolizei hilft Minderheiten nicht – im Gegenteil

Die Einschränkung der Meinungsfreiheit unter dem Deckmantel des Minderheitenschutzes – etwa vor «Kränkung» oder «Hass» – schadet einer liberalen Gesellschaft und trifft paradoxerweise oft genau jene Gruppen, die geschützt werden sollen.

Ein Rechtsstaat muss seine Bürger vor physischer Gewalt und konkreter Diskriminierung schützen. Weltbilder und Religionen hingegen dürfen nicht vor Kritik, Spott oder Provokation bewahrt werden, schreibt Hamed Abdel-Samad.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/die-sprachpolizei-hilft-minderheiten-nicht-im-gegenteil/
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🍫📉📈 «Wer innovativ ist,scheitert häufiger»

Scheitern im Unternehmertum ist kein Makel und nicht bloss das Gegenteil von Erfolg,sondern eine unverzichtbare Voraussetzung für echte Innovation.

Daniel Bloch, Patron der bekannten Schokoladenmarke Ragusa, entmystifiziert im Interview mit dem «Schweizer Monat» das Bild des unfehlbaren, visionären Unternehmers – und plädiert stattdessen für Bescheidenheit, eine offene Fehlerkultur und den Mut zur Einfachheit.

🗞️ Beitrag lesen: https://schweizermonat.ch/wer-innovativ-ist-scheitert-haeufiger/
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🤝🏻⚠️🦅 Vertrauen ist riskant – aber unverzichtbar für die Freiheit

Gegenseitiges Vertrauen ist unverzichtbar, um eine Gesellschaft nicht nur funktionsfähig zuhalten, sondern sie zu einer guten und freien Ordnung zu machen.

Vertrauen setzt die Bereitschaft voraus, Risiken einzugehen und sich verletzlich zu zeigen – es lässt sich nicht durch Kontrolle, Verträge oder Regeln ersetzen, schreibt Martin Hartmann, Professor für Philosophie an der Universität Luzern.

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👩🏻‍🍼🌿 Kinder fürs Klima

Der von Klimaaktivisten propagierte Verzicht auf Nachwuchs zur Rettung des Planetenberuht auf einem fundamentalen Denkfehler.

Um die Herausforderungen des Klimawandels Herr zu werden, braucht die Welt im Gegenteil mehr Kinder – und damit mehr menschliche Innovationskraft, schreibt Lukas Leuzinger in der neuesten Ausgabe von «Advocatus Diaboli».

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Media is too big
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🚧 Wann hast du zuletzt etwas riskiert?

Viele haben eine klare Vorstellung davon, was Unternehmertum bedeutet – doch wie nah ist sie wirklich an der Realität? Genau das wollten wir herausfinden: auf der Strasse, im Gespräch mit jungen Menschen – und direkt in den Betrieben bei Unternehmerinnen und Unternehmern.

Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit zeigt sich: Unternehmertum bedeutet oft, Unsicherheit auszuhalten und den Mut zu haben, ins Ungewisse zu gehen.

📺 Video ansehen: https://youtu.be/nfYpMuUOCvY
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🇨🇳🤐 Die Nacht der weissen Blätter

In China gilt die Meinungsfreiheit nicht als unveräusserliches Menschenrecht, sondern als strategisches Instrument der Kommunistischen Partei zur Sicherung ihrer Macht. Sie wird gewährt, gesteuert und bei Bedarf rigoros unterdrückt.

Abweichende Meinungen lässt das Regime nur so lange zu, wie sie der Stabilität des Systems dienen – jede Form unkontrollierter öffentlicher Kritik wird mit modernsten Mitteln der Repression erstickt, schreibt Journalist Philipp Mattheis.

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🤖 Vertrauen entscheidet im KI-Zeitalter

Vertrauen ist entscheidend in disruptiven Zeiten. Bei KI zeigt sich: Ohne Vertrauen kein Fortschritt. Mitarbeitende werden unsicher, wenn Technologie nur als Effizienztreiber gesehen wird – statt als Chance zur Weiterentwicklung. Erfolgreiche Organisationen stellen deshalb den Menschen in den Mittelpunkt: Transparenz, Weiterbildung und Fehlerkultur stärken Vertrauen («Human in the lead, not in the loop»), schreibt Marco Huwiler, CEO von Accenture in der Schweiz.

Gleichzeitig steigen Cyberrisiken und damit die Anforderungen an Sicherheit und Governance. Vertrauen entsteht nur, wenn klare Strukturen, menschliches Urteilsvermögen und eine aktive Einbindung der Mitarbeitenden zusammenspielen.

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👶🏻🌍 Die Umwelt braucht nicht weniger Kinder – sondern mehr!

Während viele auf Verzicht setzen – weniger Fleisch, weniger Fliegen, weniger Konsum – argumentiert
Lukas Leuzinger im Gespräch mit Giuseppe Gracia genau andersherum: Mehr Menschen bedeuten auch mehr Ideen, mehr Innovation und damit mehr Lösungen für globale Probleme.

Technologischer Fortschritt hat in der Geschichte immer wieder Krisen entschärft. Doch kann er auch unsere moralischen und gesellschaftlichen Herausforderungen lösen? Oder hinkt unsere Kultur der Technik hinterher?

🎙️ Zum Podcast: https://youtu.be/_wuIlaDp1sU
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🇨🇭 Föderalismus und Kapitalismus – Chronik eines Missverständnisses

Der Föderalismus und die liberale Marktwirtschaft beissen sich nicht. Zwar begegneten frühe Liberale dem Föderalismus oft mit Skepsis, doch tatsächlich erweist er sich als zentraler Garant für unternehmerische Freiheit, Vielfalt und wirtschaftlichen Fortschritt.

In der Schweiz bildet er – gemeinsam mit direkter Demokratie und Milizsystem – einen der tragenden Pfeiler des Ordnungsmodells. Dieser dezentrale Geist ist eine wesentliche Quelle der Innovationskraft der Wirtschaft.

Föderalistische Grenzen wirken dabei nicht als Barrieren für den Freihandel, sondern als ordnende Strukturen und verbindende Brücken, in denen sich Freiheit überhaupt erst entfalten kann, schreibt Historiker Olivier Meuwly.

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🎼 Wenn Moralismus die Kunst verdrängt

Kann Musik die Welt verändern – oder überschätzen wir ihre Kraft? Im Gespräch diskutieren die Theologin Béatrice Acklin Zimmermann und die Dirigentin Gabriella Carli genau diese Frage – und geraten dabei mitten hinein in Themen wie Moral, Kunstfreiheit und Gerechtigkeit.

Während Bach für beide eine fast existenzielle Bedeutung hat, gehen die Meinungen auseinander, wenn es um die politische Rolle von Kunst geht: Kann Musik wirklich Frieden stiften – oder wird sie allzu oft instrumentalisiert?

Ebenso kontrovers: der Umgang mit Tätern und Opfern. Zwischen dem Ruf nach Konsequenz und der Idee der zweiten Chance zeigt sich, wie schwierig die Balance zwischen Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Verantwortung ist.

Das Gespräch macht deutlich: Weder Kunst noch Justiz liefern einfache Antworten – aber sie zwingen uns, die richtigen Fragen zu stellen.

🎙️ Zum Podcast: https://youtu.be/yBGEGKBdmP8?si=l0tr6cB-0C9SarN0
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