Kirche St. Hemma von Gurk
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Eine Tumba ist im Falle der Abwesenheit eines Leichnams eine mit einem schwarzen Tuch bedeckte
Sargattrappe, auch Katafalk, castrum doloris genannt, an der nach der Begräbnismesse oder dem Requiem am 3., 7. und 30. Tag und beim Jahresgedächtnis bestimmte Gebete für den bzw. die Verstorbene(n) verrichtet werden (Officium ad tumbam: RitRom VII, 5).

 

Wenn die Tumba rund um Allerseelen, dem jährlichen Gedenken an alle unsere Verstorbenen, aufgebaut wird, erinnert sie uns zuerst daran, dass unsere Verstorbenen nicht vergessen sind. Unser fürbittendes Gebet für die Verstorbenen ist konkrete, echte Nächstenliebe durch die Kirche. Beten wir in diesen Tagen viel für die Armen Seelen im Fegefeuer, ganz besonders auch durch die Hl. Messe. (Fotos: Tumba in der Minoritenkirche und in der Basilika Mariazell)
Nach dem feierliche Requiem wird das Libera gehalten, für die Verstorbenen gebetet.
Eine wichtige Information in Sachen Lebenschutz: Sicherlich haben Sie bereits mitbekommen, dass die Bundesministerin Holzleitner (und Teile auch der Grünen-Fraktion im Nationalrat) die Errichtung von sog. „Schutzzonen" um Abtreibungseinrichtungen ausgesprochen hat.

Im Zuge dieser Initiative wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, rund um Abtreibungseinrichtungen käme es zu Aggressionen gegenüber hilfesuchenden Frauen. Nach allem, was bekannt ist, liegen jedoch keine polizeilichen Meldungen oder belegbare Vorfälle vor, die eine derartige Gefährdungslage bestätigen würden.

Hier ein Offener Brief an die Ministerin von 1000plus. Sie können ihn hier einsehen:

https://www.1000plus.net/de-at/offener-brief-gebet-ist-kein-verbrechen
Die letzten Novembertage 1916 waren geprägt vom Tod des Kaisers und Königs Franz Joseph I. (+21.11.1916), der unsere Länder 68 Jahre lang regiert hatte. Hier ein schönes uraltes Filmdokument von seinem Begräbnis in Wien. Viele Zeitzeugen berichteten später ehrfurchtsvoll vom Ende der alten Zeit, wie hier z.B. Anton Wildgans: https://www.youtube.com/watch?v=BlxQ14TzOes "Und dann, während der Sargwagen langsam vorüberfuhr, erklangen in die atemlose Stille der letzten Ehrenbezeigung Kommandorufe, Gewehrgriffe und der Donnerschlag der Generaldécharge. Da flatterten von allen Gesimsen und Dächern aufgeschreckte Schwärme von Tauben auf, leichter, bläulicher Pulverrauch wölkte und verzog sich, die Fahne senkte sich und, aus dem knatternden Wirbel der Trommeln empor, erhob sich als das stärkste Symbol jenes unvergeßlichen Vaterlandes der Kindheit in herrlich genauem Zusammenklang der Instrumente mächtig, feierlich und immer wieder erschütternd die begnadete Melodie des »Gott erhalte«."
Liebe Gläubiger!
Kommenden Sonntag beginnt der Advent, die schöne Vorbereitungszeit auf die Ankunft des Herrn zu Weihnachten. Sicher werden Sie bei sich zu Hause alles putzen damit das Christkind kommen kann. Aber auch die Kapelle wollen wir besonders schön herrichten und das Pfarrhaus schön putzen für den Heiland. Halten Sie sich also bitte Samstag den 20. Dezember frei für den großen Putztag der Sankt Hemma Kapelle.
Gottes reichen Segen
Pater Emmerich Jeindl