ROCK HATE
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Das Musikmagazin für Politische Soldaten. Kontakt: Rockhate88@web.de
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Im nächsten Rock Hate Podcast verlosen wir die neue Spreegeschwader im Digi-Pack mit beiden CDs, handsigniert plus Aufkleber und Bierdeckel. Allerdings wird die Quizfrage nicht einfach. Also Google wird nicht helfen😎
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Die Partei ist für den politischen Kampf wertlos. Da kann man sich auch nichts mehr schönreden. Ein ehemaliger Maler äußerte sich einmal vor einer handvoll Großunternehmern, dass man mit den Konservativen kein Kampf gewinnen und auch kein Land retten kann. Die AfD ist dafür das klassische Paradebeispiel. Abgesehen davon, wird der Kampf um Deutschland auf der Straße entschieden und nicht in den Parlamenten.

Es ist schon wirklich ekelhaft mit anzusehen, wie die AfD ihren eigenen Feinden in den Arsch kriecht um vielleicht doch noch gestreichelt zu werden. Abartig!!
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💿 CD-Besprechung

Mahnwache - Rauchen

Lange vergriffen, jetzt wieder erhältlich. Das Album Rauchen aus dem Jahr 2009. Zur damaligen Zeit schon eine gute Steigerung zum Debüt-Werk aus '98. Und ebenso wie auf dem aktuellen Split-Album mit dem Oberberger, so wurden auch hier wieder Themen aufgegriffen, die man entweder selten bis gar nicht woanders zu hören bekommt, oder die manche lieber nicht hören wollen. So ist dies z.B. bei dem Stück "Proletenarmee" der Fall. Bei Rock Hate haben wir diese Sorte Mensch ja gerne als Chipstüten bezeichnet. Also Leute, die den Nationalen Widerstand eher als Spielwiese betrachten, zurecht die Bezeichnung Hobbynationalisten verdienen, Schwierigkeiten haben ohne Navi durch die Drehtür zu kommen, nur Musik im Kopf haben und ansonsten für aktiven Widerstand keine Zeit und keine Lust haben. Ja, ich weiß. Das will keiner hören, aber es ist nun einmal bei manchen die traurige Wahrheit.

Im Lied "Veitstanz" geht es um eine äußerst hinterhältige und seltene Krankheit. Das ganze wird mit einem Text und einer Melodie vorgetragen, die es einem kalt über dem Rücken laufen lassen.

"Exit", algelehnt an das staatlich finanzierte Aussteigerprogramm, also quasi DSDS für Chipstüten, betrachtet Verräter als das was sie eben sind: Verräter. Und Verräter mag keiner.

Das Lied "Rauchen" beinhaltet, wie der Name schon sagt, den Rauchkonsum und seine Folgen, - und fordert die betreffenden Hörer auf damit aufzuhören. Sehr lobenswert und es stimmt auch, dass man an dem Zeug verrecken kann. Nur wäre ein Lied über Alkohol auch nicht schlecht gewesen. Denn mal ganz ehrlich: gerade in unserem Spektrum habe ich noch keinen an Kippen verrecken sehen, aber sehr wohl etliche Kameraden, die am Alkohol über Jahre verkümmert und verreckt sind. Was ist nun schlimmer? Kippen? Alkohol? Ich zähle jetzt keine Leichen und sag einfach mal, dass beides die gleiche Scheiße ist.

Kommen wir zu meinem Lieblingslied auf der CD: Melodie. Keine Ahnung warum. Es passt einfach in alle Lebenslagen und ist eine schöne Abwechslung.

Cover und Beiheft sind für damalige Verhältnisse gut gelungen und passen ins Gesamtbild.

Fazit: Keine Liedermacher-CD wie jede andere. Gehört an sich in jeden Deutsch-Nationalen Haushalt. Was mich angeht, so gefällt mir von allen Mahnwache-Alben die allererste trotzdem immer noch am besten. Oder sagen wir es mal so: alle drei Alben (inklusive der mit Oberberger) haben ihre besondere Note. Die erste CD hat jedoch bei mir einen gewissen Nostalgiefaktor.
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Forwarded from Die Heimat
Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde,

in tiefer Trauer geben wir den Tod von Udo Voigt bekanntOffizier auf Zeit, langjähriger Vorsitzender unserer Partei, Europaabgeordneter, Brückenbauer zwischen nationalen Bewegungen von Athen bis Damaskus, unbeugsamer Streiter für die Meinungsfreiheit.

Wer ihn kannte, erinnert sich an seine Ruhe im Sturm und seine Treue zu den Kameraden. Sein Kurs bleibt unser Auftrag.

Wir sprechen seiner Ehefrau, seiner Familie und allen, die um ihn trauern, unser herzliches Beileid aus.

🕯 Vollständiger Nachruf: 👉🏻 https://die-heimat.de/der-kapitaen-geht-auf-seine-letzte-reise/
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Forwarded from Heimat Dortmund
⚫️⚪️🔴 Nehmt das, ihr Rechtsbrecher!

Die juristische Aufarbeitung der Ereignisse des 5. Juli in Münster ist in vollem Gange.

Wir haben den kontrollierten Teilnehmern die Musterformulare für Dienstaufsichtsbeschwerden und Strafanzeigen zur Verfügung gestellt, von denen etliche bereits auf den Weg gebracht worden sind.

Am Donnerstag ging eine 15-seitige Fortsetzungsfeststellungsklage gegen die polizeiliche Maßnahme sowie die „nachgeschobene“ Fahnenbegrenzung auf den Weg zum Verwaltungsgericht.

Eine weitere Klage hat sich die Versammlungsbehörde unterdessen dadurch eingehandelt, dass sie dem Versammlungsleiter für die Demo am 19. Juli eine zu kurze Frist gesetzt hat, die Namen und Anschriften der Ordner anzugeben.

✍🏻 Der Versammlungsleiter vom 5. Juli und sein Stellvertreter, Sascha Krolzig und Christian Worch, bereiten außerdem noch eine Strafanzeige gegen die Polizei wegen Versammlungsstörung vor.

🚨 Auch bei der Demo am 19. Juli werden wir bei etwaigem Verdacht auf Straftaten und sonstigen Rechtsbrüchen der Polizei niederschwellig einschreiten, dokumentieren und die entsprechenden Schritte einleiten. Die Münsteraner Versammlungsbehörde wird es schon noch merken: Diesmal haben sie den Falschen ans Bein gepinkelt!

💪🏻 Doch am wichtigsten ist erstmal: Alle morgen nach Münster kommen, Solidarität mit unseren Kameraden zeigen und der Repression mutig ins Gesicht lachen, denn „Kein Verbot stoppt Schwarz-Weiß-Rot!“

⚫️🟡 Freundeskreis Siegfried Borchardt
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Eine erste kleine Hörprobe aus der im August erscheinenden Split CD "Weltkriegslieder Teil 2" mit Eichenlaub mit Schwertern.

Regler nach Rechts!!! 😉
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"Parteiaustritt nur bei Verbot oder Tod"

Das war dein Motto, welchem du bis zum bitteren Ende treu geblieben bist, und noch weit bis über den Tod hinaus wirst du deiner Partei treu bleiben und im Geiste mitmarschieren.

Ich verneige mich vor einem der größten Parteisoldaten.

Ruhe in Frieden, Udo.
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Ein Leben im Dienst für Deutschland

Der überraschende Tod meines Freundes Udo Voigt hat mich tiefer getroffen, als ich es vermutet hätte. Obwohl mir sein Gesundheitszustand bekannt war, kam dieser Abschied plötzlich und mit einer Wucht, der man sich selbst als politisch geschulter Mensch kaum entziehen kann. Den gestrigen Tag mit einer Kondolenz zu beenden, war mir nicht möglich. Stattdessen las ich die vielen ehrlichen Erinnerungen anderer und erinnerte mich an das, was wir teilten.

Udo war nicht einfach nur der langjährige Vorsitzende jener Formation, der ich vor über zwanzig Jahren beigetreten bin. Er war ein Wegbereiter. Ein Mentor. Und spätestens in den Jahren, in denen wir gemeinsam in Brüssel und Straßburg politische Arbeit leisteten, oft von morgens bis spät in die Nacht, wurde er zu einem der prägenden Menschen in meinem Leben. Wir versuchten mit bescheidenen Mitteln, beim Bürger ein Bewusstsein dafür zu wecken, was sich in Europa in eine gefährliche Richtung bewegte. Was die Medien verschwiegen. Was unter dem Teppich blieb. Diese Zeit schweißte uns zusammen, politisch und menschlich.

Ich erinnere mich an die Abende nach Veranstaltungen, an denen wir diskutierten, reflektierten, und oft bei einem Glas Cognac zur nächsten Idee übergingen. Wenn Udo anstieß, sagte er mit dieser unverwechselbaren Ehrlichkeit: „Zum Wohl, mein Freund.“ Er sagte das nicht leichtfertig. Er meinte es. Und ich wusste: Ja, wir waren Freunde.

Udo Voigt war nie ein Lautsprecher. Er suchte nicht das Rampenlicht. Aber wer mit ihm im Raum war, spürte: Hier ist jemand, der Substanz hat. Seine höfliche, kollegiale Art überbrückte Gegensätze. Er sprach mit dem Handwerker wie mit dem Akademiker. Mit Parteifreunden wie mit politischen Gegnern. Als Parteivorsitzender gewann er angesehene Persönlichkeiten für unsere Sache, nicht durch Ideologie, sondern durch Vertrauen. Als Europaabgeordneter war er oft der einzige Patriot am Tisch und wurde doch von Diplomaten respektiert, manchmal sogar gemocht.

Ein bekannter Journalist schrieb einmal, die Höflichkeit von Udo Voigt sei entwaffnend gewesen. Er habe nach jedem Treffen mit ihm Tage gebraucht, um sich selbst daran zu erinnern, dass dieser freundliche, kluge Mann doch „eigentlich der Böse“ sei. In Wahrheit war es umgekehrt: Udo erinnerte die Menschen daran, dass Aufrichtigkeit auch dort möglich ist, wo man sie längst nicht mehr vermutet.

Ich erinnere mich an Momente, die sinnbildlich für das standen, was Udo war. Etwa in Berlin, bei einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung in Treptow-Köpenick, als Gregor Gysi, gewiss kein politischer Verbündeter, ihm zurief: „Gute Rede, Voigt – sehr gute Rede.“ Es war kein Lippenbekenntnis. Es war Respekt. Und der war verdient.

Mit Udo Voigt verliert die HEIMAT, verlieren alle, die sich als Patrioten, Rechte oder nationale Opposition begreifen, einen der letzten aus der alten Schule. Einen, der mit Haltung und Klarheit für dieses Land gestritten hat, über Jahrzehnte. Ich selbst verliere einen Freund. Einen Lehrer. Einen Menschen, der mich durch sein Beispiel geformt hat. Durch seine soldatische Gradlinigkeit, seine ruhige Entschlossenheit, seine menschliche Zugewandtheit.

Er forderte viel. Aber nie zu viel. Er erwartete Haltung und lebte sie vor. Er wollte das Beste aus einem herausholen. Das hat er bei mir geschafft.

Udo, du bleibst bei uns. In deiner Konsequenz, deiner Freundschaft, deinem Glauben an Deutschland.

Zum Wohl, mein Freund.

Florian Stein
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Forwarded from Heimat Dortmund
💥📢 Eilmeldung! Münster-Demo: Versammlungsleitung gewinnt Klage gegen Fahnen-Auflage - Polizeiführung schäumt vor Wut!

Wir haben vor dem Verwaltungsgericht Münster heute im Eilverfahren feststellen lassen, dass die Versammlungsbehörde das Mitführen von Fahnen bei der morgigen Demo nicht auf 1 Fahne je 15 Teilnehmer begrenzen darf.

Doch ein Lerneffekt scheint bei der Versammlungsbehörde noch in weiter Ferne: Denn kurz darauf wurde ein neuer Bescheid erlassen, und die Versammlungsbehörde versucht nun mit einem Trick, die Verwendung von schwarz-weiß-roten Fahnen doch wieder zu begrenzen.

☎️ Vielleicht sollte die Münsteraner Versammlungsbehörde einfach mal beim Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange anrufen und fragen, ob es wirklich eine gute Idee ist, uns verarschen zu wollen.

⚫️⚪️🔴 Jedenfalls wird es morgen in Münster ein schönes buntes Fahnenmeer geben, und natürlich werden auch wieder schwarz-weiß-rote Fahnen gezeigt!

Wir sehen uns morgen um 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Münster!
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Trotz all der vielen traurigen Nachrichten wünschen wir euch ein erfolgreiches Wochenende!

#sommermusik
#arvidweißbescheid
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Audio
Udo Voigt (14.04.1952 - 17.07.2025) - einer der Besten - ist von uns gegangen.

Erinnerungen von Christian Bärthel in der Nacht danach.
Liebe Landsleute,

lange hatte ich überlegt, was ich über Udo Voigt sagen oder schreiben könnte, da habe ich von Christian Bärthel die hier angehängte Botschaft erhalten, die m.E. so viel über den Menschen Udo Voigt aussagt, das ich dieses nur mit drei Erinnerungen ergänzen möchte.

Ich habe über 1000 Erlebnisse, Erinnerungen und Erfahrungen mit ihm gehabt, die alle mitteilungswert wären - diese drei sind aus drei Zeitfenstern.

1. 1989 war ich bei einem Aufbauseminar der Partei in Iseo, wo über viele Jahre eine Bildungsstätte bestand. Als ich meine Mitgliedschaft in der Wiking-Jugend erwähnte, wurde ich von anderen Liberalpatrioten verbal angegriffen. Udo Voigt verteidigte mich und die WJ mit den Worten, der Parteinachwuchs könne in puncto Disziplin und Auftreten manches von der WJ lernen und er verbitte sich solch unkameradschaftliches Verhalten gegen mich.

2. Bei einer Segeltour mit meinem Sohn vor Rügen, wo ich gerade das Ruder hielt, kam vollkommen unerwartet eine sehr starke Böhe und hätte fast das Schiff zum Kentern gebracht - Udos Geistesgegenwart und hartes Zupacken haben uns gerettet und mir bewiesen, wie er auch spontan handeln konnte. Er wäre ein fähiger Frontoffizier im Weltkrieg gewesen.

3. Nach einem Treffen konnte ich bei ihm daheim übernachten, wo er mir seinen Kellerarbeitsraum zeigte, den nicht jeder sehen konnte. Es gab noch einige "Absacker" auf die gelungene Veranstaltung und wir kamen erst spät in die Federn. Am nächsten Morgen erwachte ich mit dickem Kopfe und stellte fest, der "Chef" hatte schon Kaffee gemacht, Brötchen besorgt und drängte zum Aufbruch. Er sagte, ein Offizier geht als Letzter und kommt als Erster - und wer "beizeiten saufen kann, kann auch beizeiten arbeiten"! Ich habe den kameradschaftlichen Tadel verstanden und befolgt.

Wie wir eine Kommunistenfahne an der Küste vom Fahnenmast holten oder bei einem Landgangbier bemerkten, in einer Schwulenbar versehentlich gelandet zu sein und er dort die Klotüren aushängen - davon schweige ich hier und genieße diese Erinnerungen.... 😉

Hinter dem Politiker Udo Voigt stand ein warmherziger, niveauvoller und kamerdschaftlicher Mensch, der auch Fehler machte, aber trotz der ganzen Politik Mensch geblieben ist. Als Westdeutscher lebte er lange in Ostberlin, wo er an der Gangschaltung meines Trabbis scheiterte und mich fragte, wie Millionen von "Ossis" das nur hinbekommen haben - sie waren des "Wessis" wohl doch überlegen... 😀 Erinnerungen, die bleiben...

Frank Rennicke
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Forwarded from ROCK HATE
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CD-Vorstellung

Makss Damage - Kämpfernatur

Erst letztens hatte ich wieder die ewige Rap-Diskussion mit einem Kameraden. "Was bringt uns diese Musik? Ich mag das nicht? Das ist Negermusik".

Ich beende diese Diskussionen meistens mit dem Satz:" Die Musik soll nicht DIR gefallen."
Leider verstehen die wenigsten den Sinn Nationaler Musik. Das ist kein Hobby, das ist Kampf. Das ist Gegenkultur. Ein künstlerischer Gegenangriff, wenn man so will.

Nun ist also ein weiteres Werk von Makss Damage erschienen. Kann es sein, das dies seine erste Solo-CD seit Jahren ist? Bin mir da nicht so sicher. Auf jeden Fall sind die Klänge härter und viel professioneller als früher. Vom Sound her muss man sich in keinster Weise vorm sogenannten "Mainstream" verstecken. Und genau das ist es wohl, was den Machthabern am meisten Angst macht. Denn diese Musik zieht nun einmal die Jugend besonders ran an den Nationalismus. Die Texte auf dieser Scheibe sind wieder hart an der Grenze, gewaltig und angriffslustig. Die Feinde werden verarscht, lächerlich gemacht und als schmalschultrige Lutscher hingestellt. Gefällt mir sehr gut. Ich sag es ja immer wieder: Angriff, Angriff und nochmal Angriff. Wer in die Defensive geht, verliert zwangsläufig.
7 Tracks sind auf dem Album enthalten. Eines davon ( Über alles) mit Kavalier, und ein weiteres ( Ewig leben) mit Runa und Proto. Am besten gefallen mir die Songs "Kämpfernatur" sowie "Bomben auf New York".
Ich bin jetzt auch nicht sooo der begeisterte Fan von Rap-Musik, aber ich liebe es wenn der Gegner textlich mit Doppelschlägen was vor die Fresse kriegt. Und genau das ist auf diesem Tonträger durchgehend der Fall.

7 Songs für 10 Euro. Kann man nichts verkehrt machen, zumal es hier wirklich keine Ausfälle gibt. Einzig die Aufmachung fällt etwas mager aus. Da müsste in Zukunft mal etwas mehr kommen. Ansonsten 'ne Top Scheibe.

Erhältlich bei den meisten Versänden und bei: www.nds-records.com
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Dann werden wir uns mal der neuen Siegeszug widmen.
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Warum die Jugend lieber zu uns als zur AfD geht? Weil die AfD der Jugend nichts zu bieten hat. Weder eine fundierte Weltanschauung noch sonst irgendwas.

Bildquelle: BlickpunktTV
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Er war der Beste. Zum Tod von Udo Voigt

Manchmal ist es beim Abgang eines Menschen, als ginge eine Ära zu Ende. Denn der Verstorbene war subjektiv immer da. Udo Voigt, der langjährige Parteivorsitzende der NPD, war so ein Fall. Ich gehöre nicht zum Kreis derjenigen, die die NPD schon mit der Muttermilch eingesogen hatten, sondern stieß erst 2004, nach dem Landtagseinzug in Sachsen, dazu. Da führte Udo Voigt die Partei schon acht Jahre lang. Heute, im Rückblick, weiß ich: er war der beste Parteichef. Die Nachfolger waren kaum mehr als Konkursverwalter, woran freilich der Aufstieg der AfD mitschuld war. Die Zeit der NPD, wurde der Öffentlichkeit suggeriert, sei vorbei. Natürlich ist das falsch, denn eine fundamental nationale Oppositionspartei wäre heute dringender denn je geboten. Die AfD ist Welten davon entfernt, diese Rolle einzunehmen.

Man konnte über Udo Voigt sagen, was man wollte. Und natürlich wurde in der Partei vieles geredet. Aber eines wird man Udo, mit dem ich etliche Jahre unter anderem als stellvertretender Parteivorsitzender und im Europaparlament zusammenarbeiten durfte, nicht absprechen können: er war Parteisoldat im besten Sinne des Wortes. Viele Jahre lang verkörperte er die NPD, war ihr Gesicht, stand zu ihr in guten wie in schlechten Tagen. Er war Parteichef, vor allem aber: Kamerad. Seine Vergangenheit bei der Bundeswehr, zuletzt als Hauptmann der Luftwaffe, prägte ihn zeitlebens. Man fand schnell einen gemeinsamen Ton mit ihm, und er schätzte es, wenn man selbst gedient hatte. Aber auch abseits des Militärischen besaß er eine menschliche Umgänglichkeit, die seinen Nachfolgern fehlte.

Und noch etwas rechne ich Udo Voigt ebenso hoch an wie Jean-Marie Le Pen, dem langjährigen Vorsitzenden des Front National, der Anfang dieses Jahres verstarb: er war nie etwas anderes als tiefüberzeugter, glühender Patriot. Udo Voigt war nie links, nie liberal, nie „konservativ“. Das Bekenntnis zu Deutschland und das Ringen um seine Wiederherstellung trieb ihn seit frühester Zeit um, es war die letzte Triebfeder seines Handelns. Unvergessen, wie er im Dezember 2018 in Marrakesch mutterseelenallein gegen den dort verabschiedeten UN-Migrationspakt protestierte und prompt festgenommen wurde.

Einzelkämpfer war er leider auch im Europaparlament, dem er von 2014 bis 2019 angehörte – auch dort brachte er die brennenden Probleme Deutschlands, nicht zuletzt die bis heute fehlende Souveränität der Bundesrepublik bei jeder sich bietenden Gelegenheit zur Sprache. Vergleichbar kompromißlose Patrioten gibt es heute nicht mehr viele. Es sei nicht mehr zeitgemäß, ist zu hören; Leisetreterei und die Anbiederung an Israel sei geboten. Ob dem so ist, wird die Zukunft zeigen, ich glaube es nicht. Im übrigen hängt das Damoklesschwert des Parteiverbots heute über der AfD nicht weniger als vor zehn Jahren über der NPD.

Udo Voigt ließ sich nicht kaufen. Er wollte nicht den Weg Melonis, Wilders´ oder Farages gehen. Er war bis zuletzt ein Kämpfer für Deutschland, an das er glaubte. Am Donnerstag verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit. Ich bin stolz, daß ich einen Teil seines Weges mit ihm gehen durfte.
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