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Forwarded from JugendInfo
Proteste im Iran weiten sich aus

Die Proteste im Iran haben sich auch am dritten Tag in Folge fortgesetzt und auf weitere Teile des Landes ausgeweitet. Mittlerweile werden aus mindestens 16 Städten Streiks in den Märkten gemeldet. In Teheran schlossen sich auch Studierende mehrerer Universitäten den Protesten an.

In mehreren Städten kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. In Teheran soll die Polizei dabei auch scharfe Munition eingesetzt haben, Zahlen zu Verletzten oder Berichte über Tote gibt es bislang nicht. Allerdings kam es lokalen Quellen zufolge zu mehreren Festnahmen unter den Studierenden.

Für den heutigen Mittwoch hat die Regierung angekündigt, in 21 von 31 Provinzen, Regierungsgebäude, Schulen und Handelszentren zu schließen. Dabei könnte es sich um einen Versuch handeln, öffentliche Versammlungen zu verhindern.

Die Proteste, hatten sich an der hohen Inflation entfacht. Mittlerweile wird aber auch offen ein Ende des islamischen Regimes gefordert.
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Proteste im Iran halten weiter an

Die Proteste im Iran halten auch nach einer Woche weiter an. Mittlerweile sollen dabei mindestens 17 Protestierende von Sicherheitskräften getötet worden sein. Dies berichtet die Menschenrechtsorganisation Hengaw. Die Toten kommen fast ausschließlich aus den westlichen Regionen des Iran. Neun seien lorischer, sieben kurdischer Herkunft.

Medien berichten, dass der Internetverkehr im Iran am Donnerstag um über ein Drittel zurückgegangen sei. Schon bei vorherigen Protesten hatte der Staat immer wieder das Internet gedrosselt, um die Proteste zu schwächen.

Am Samstag hatte es erneut Dutzende Demonstrationen in 18 Provinzen gegeben. Der oberste Führer des iranischen Staates, Ayatollah Ali Khamenei, hatte zuvor erklärt, dass man zwar mit Protestierenden reden müsse, dass "Randalierer" allerdings "in Schranken gewiesen werden" müssten. Die Proteste würden zudem von äußeren Kräften angeheizt. Für den Wertverlust des iranischen Rial, sei ebenfalls "der Feind" verantwortlich.
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HTS kündigt Offensive auf kurdische Stadtteile in Aleppo an

Die HTS-Regierung in Syrien hat eine Offensive gegen die kurdischen Stadtteile in Aleppo angekündigt. Ab 13 Uhr deutscher Zeit wurden die Stadtteile zu "geschlossenen Militärzonen" und alle Stellungen der inneren Sicherheitskräfte zu "legitimen Zielen" erklärt. Seit der Ankündigung flohen Dutzende Familien aus den Vierteln.

Gestern war es erneut zu Gefechten zwischen der HTS und den inneren Sicherheitskräften der Selbstverwaltung gekommen. Dabei soll es auch zu mehreren zivilen Opfern gekommen sein. In der Nacht verschärfte die HTS die Kontrolle über die Viertel, die seit Wochen unter einer Totalblockade gestellt wurden. Berichten zufolge wurden mindestens 80 Panzerfahrzeuge um die Viertel zusammengezogen.

In der Vergangenheit waren Gefechte immer wieder durch Verhandlungen zwischen der Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien und der HTS entspannt worden. Die Selbstverwaltung spricht derzeit von einem Vernichtungskrieg, der vorbereitet werde.
Forwarded from JugendInfo
Heftige Kämpfe in Aleppo

In Aleppo haben Milizen der HTS-Regierung am Nachmittag einen Großangriff auf die kurdischen Stadtteile der Großstadt gestartet. Zuvor hatte sie die Stadtteile Sheikh Maqsud und Ashrafiyeh zu "geschlossenen Militärzonen" erklärt. Seitdem waren aus den Stadtteilen mehrere Hundert Menschen geflohen.

Um kurz nach 15 Uhr (Lokalzeit) hatten die Milizen von mehreren Seiten begonnen, die Viertel anzugreifen. Dabei wurden ersten Berichten zufolge auch Straßen beschossen, die zuvor zu sicheren Fluchtrouten erklärt worden waren. Luftbilder zeigen, wie Rauchsäulen über der Stadt aufsteigen. Angaben über Opfer gibt es bislang nicht.

Die Selbstverwaltung der Stadtteile sprach von einer "Kriegserklärung" der HTS. In Aleppo war im April ein Abkommen zur Eingliederung der selbstverwalteten Stadtteile in die syrische Verwaltung abgeschlossen worden. Den internen Sicherheitskräften, die nun angegriffen werden, wurde damals erlaubt, in den Vierteln zu bleiben. Die SDF hatten sich zurückgezogen.