Acht Tage nach der letzten Gabe fühle ich mich immer noch nicht wesentlich besser. Die Rückenschmerzen konzentrieren sich seit einigen Tagen auf den unteren Rücken. In der Ecke der Wirbelsäule soll auch eine Metastase sein. Ob die Schmerzen damit zusammenhängen, weiß ich aber nicht, denke aber weniger. Die Bauchschmerzen sind wohl doch einfach Magenschmerzen. Warum ich die jetzt bekommen habe, weiß ich nicht. Jedenfalls tut mir Kamillentee und Salzgebäck wie TUC gut. Die Schmerzen sind nicht schlimm, werden aktuell auch etwas schwächer, beeinträchtigen aber trotzdem das Atmen und das Wohlbefinden nicht unerheblich. Die Halsschmerzen habe ich glücklicherweise wegbekommen. Ich bin aber insgesamt etwas antriebslos im Moment. Daher schreibe ich auch diese Tage nicht so viel und oft.
In meinen Augen ist Frau Wagenknecht schon seit längerer Zeit die einzige Politikerin in Deutschland die ihren gesunden Menschenverstand nutzt, echte Überzeugungen hat und auch menschlich jeden Respekt verdient. Auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme, was sie politisch vertritt, ist sie ein Mensch vor dem ich höchste Achtung habe und deren Meinung ich nicht ungehört lassen würde. Ganz anders als bei allen anderen Wesen der sogenannten politischen Elite, die sich nur noch im Schlamm ihrer eigegen Ekelhaftigkeit suhlen und jeden Tag notfalls drei verschiedene Meinungen vertreten. Herr Lauterbach z. B. kann (versuchen zu) sagen was er möchte, er wird bei mir kein Gehör finden ...
Elf Tage nach der Gabe ist die Situation unverändert. Durch eine Ultraschalluntersuchung durch meinen Hausarzt, die das Palliativ-Team angeregt hat, weiß ich jetzt aber, dass die Schmerzen ihre Ursache in der Entwicklung der Lebermetastasen haben dürften. Die neue Therapie konnte sie anscheinend bisher nicht stoppen. Aber das ist kein Grund zur Panik. So lange sich die Symptome nicht verstärken, warte ich ganz brav auf meinen nächsten Termin in Frankfurt. Das ist der 27. Januar mit einer weiteren Gabe und danach am 14. Februar das nächste CT.
Der 2. Jahrestag meiner Diagnose
Heute ist der zwölfte Tag nach der letzten Gabe,
der fünfzehnte Tag im neuen Jahr und der zweite Jahrestag meiner
Krebsdiagnose. Hier der originale Wortlaut: Lungenkrebs im
fortgeschrittenen Stadium, inoperabel und unheilbar. Von Patienten
mit so einem Befund leben nach 24 Monaten noch 15 - 17 %, das ist
hier aber nicht der Fall.
Ich finde, bisher habe ich mich dafür ganz gut
geschlagen, auch wenn die letzten Wochen durchaus nicht einfach waren
und es auch im Moment an einigen Ecken und Kanten ein wenig kneift.
Aber tot bin ich deswegen noch lange nicht. Ich habe weder meine
Hoffnung noch die Zuversicht verloren, auch wenn es zugegebenermaßen
schwerer geworden ist. Aber wie heißt es so richtig: Man wächst mit
seinen Aufgaben. Daran arbeite ich jeden Tag und werde es auch
weiterhin tun. Ich versuche auf der mentalen Seite den richtigen Weg
(Gedanken) zu finden, unterstützt durch die Liebe meiner Frau,
meiner Familie und meiner Freunde. Darüber hinaus sind die Ernährung
und neuerdings auch Biofrequenzen ein wichtiger Baustein geworden, um
mir und meiner lieben Frau zu zeigen, dass Wunder immer möglich
sind.
Heute ist der zwölfte Tag nach der letzten Gabe,
der fünfzehnte Tag im neuen Jahr und der zweite Jahrestag meiner
Krebsdiagnose. Hier der originale Wortlaut: Lungenkrebs im
fortgeschrittenen Stadium, inoperabel und unheilbar. Von Patienten
mit so einem Befund leben nach 24 Monaten noch 15 - 17 %, das ist
hier aber nicht der Fall.
Ich finde, bisher habe ich mich dafür ganz gut
geschlagen, auch wenn die letzten Wochen durchaus nicht einfach waren
und es auch im Moment an einigen Ecken und Kanten ein wenig kneift.
Aber tot bin ich deswegen noch lange nicht. Ich habe weder meine
Hoffnung noch die Zuversicht verloren, auch wenn es zugegebenermaßen
schwerer geworden ist. Aber wie heißt es so richtig: Man wächst mit
seinen Aufgaben. Daran arbeite ich jeden Tag und werde es auch
weiterhin tun. Ich versuche auf der mentalen Seite den richtigen Weg
(Gedanken) zu finden, unterstützt durch die Liebe meiner Frau,
meiner Familie und meiner Freunde. Darüber hinaus sind die Ernährung
und neuerdings auch Biofrequenzen ein wichtiger Baustein geworden, um
mir und meiner lieben Frau zu zeigen, dass Wunder immer möglich
sind.
Mir geht es von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser und besser
Das ist mein neues Mantra und Bestandteil meiner überarbeiteten
Affirmationen. Vielen wird das bekannt vorkommen. Eingegeben in eine
Google-Suche kommen über 10 Millionen Treffer und unweigerlich der
Name Émile Coué. Das war ein Apotheker, der behauptete, große gesundheitliche Erfolge damit zu haben, wenn man sich diesen Satz im Halbschlaf morgens und abends zwanzigmal leise vorspricht. Damit wurde er zum Vorreiter der Autosuggestion. Gibt man diesen Name auf Youtube in die Suche ein, bekommt man ebenso endlos viele Treffer. Ich denke, für viele Menschen macht es Sinn, sich mindestens einmal im Leben damit zu beschäftigen.
Meine Beschwerden im Bauchraum bleiben bisher leider konstant. Heute,
sechzehn Tage nach der letzten Gabe, fällt mir das Atmen wieder etwas Schwerer. Ich habe in den letzten drei Tagen fast vier Kilogramm zugenommen. Ich gehe davon aus, dass sich Wasser im Bauchraum ansammelt. Das würde die Gewichtszunahme und das schwierige Atmen erklären. Vom Palliativ-Team habe ich ein zusätzliches Mittel zur Entwässerung bekommen. Meine Physiotherapeutin, bei der ich heute war, hat auch gleich eine Lymphdrainage für den Bauchraum durchgeführt. Mit ein bisschen Glück bekommen wir so das Problem in den Griff.
Morgen in einer Woche bin ich dann wieder in Frankfurt zur nächsten Gabe. Spätestens da wird dann gründlicher untersucht, wo die Ursachen
liegen und ob auch wieder mehr Wasser in der Lunge ist.
Das ist mein neues Mantra und Bestandteil meiner überarbeiteten
Affirmationen. Vielen wird das bekannt vorkommen. Eingegeben in eine
Google-Suche kommen über 10 Millionen Treffer und unweigerlich der
Name Émile Coué. Das war ein Apotheker, der behauptete, große gesundheitliche Erfolge damit zu haben, wenn man sich diesen Satz im Halbschlaf morgens und abends zwanzigmal leise vorspricht. Damit wurde er zum Vorreiter der Autosuggestion. Gibt man diesen Name auf Youtube in die Suche ein, bekommt man ebenso endlos viele Treffer. Ich denke, für viele Menschen macht es Sinn, sich mindestens einmal im Leben damit zu beschäftigen.
Meine Beschwerden im Bauchraum bleiben bisher leider konstant. Heute,
sechzehn Tage nach der letzten Gabe, fällt mir das Atmen wieder etwas Schwerer. Ich habe in den letzten drei Tagen fast vier Kilogramm zugenommen. Ich gehe davon aus, dass sich Wasser im Bauchraum ansammelt. Das würde die Gewichtszunahme und das schwierige Atmen erklären. Vom Palliativ-Team habe ich ein zusätzliches Mittel zur Entwässerung bekommen. Meine Physiotherapeutin, bei der ich heute war, hat auch gleich eine Lymphdrainage für den Bauchraum durchgeführt. Mit ein bisschen Glück bekommen wir so das Problem in den Griff.
Morgen in einer Woche bin ich dann wieder in Frankfurt zur nächsten Gabe. Spätestens da wird dann gründlicher untersucht, wo die Ursachen
liegen und ob auch wieder mehr Wasser in der Lunge ist.
Interessant
https://www.youtube.com/watch?v=dVUXVKm05oo
https://www.youtube.com/watch?v=dVUXVKm05oo
YouTube
Pollmers Mahlzeit: Landwirtschaft auf Schritt und Tritt (UT)
Diese Brotzeit ist allen Landwirten gewidmet, die dafür gearbeitet haben, dass wir bisher reichlich zu essen hatten, ja dass wir aus einem breitgefächerten Angebot wählen konnten, was das Herz begehrte (mit Untertitel). Es sei ihnen hiermit für ihre hohe…
Mittlerweile ist die letzte Gabe 19 Tage her. Meine Beschwerden sind nahezu unverändert. Die letzten Tage habe ich mich fast nur im Bett aufgehalten. Alles andere fordert einfach zu viel Kraft. Aber wenigstens habe ich es heute geschafft, auf die Opiate zu verzichten, die mir das Palliativ-Team zur Verfügung gestellt hat. Diese sollen mir bei starker Atemnot helfen. Sie unterbrechen die Spirale aus Atemnot und der daraus folgenden Angst und Panik, die dann wiederum die Atemnot verstärken. Das funktioniert bisher ganz gut, ändert aber am eigentlichen Problem nichts. Um nicht so schnell in eine Abhängigkeit zu kommen, gehe ich aber sehr behutsam damit um.
Forwarded from Marcel Barz
Pandemie der Geimpften?
Die neuen Daten aus England deuten darauf hin. Geboosterte sind häufiger infiziert als Ungeimpfte.
Die neuen Daten aus England deuten darauf hin. Geboosterte sind häufiger infiziert als Ungeimpfte.
Heute ist die letzte Gabe genau drei Wochen her. Gestern ist mein Bauch deutlich angeschwollen. Deshalb habe ich das Palliativ-Team angerufen. Einer weiteren Eskalation kann ich nicht untätig zuschauen. Deshalb hatte ich heute Besuch. Mein fester Betreuer kam zusammen mit einen sehr netten Arzt. Nach einem Gespräch und einer ersten Anpassung der Medikation hat er mich mit Ultraschall untersucht. Dieses Gerät ist nicht größer als ein modernes Outdoor-Smartphone und bietet trotz der geringen Größe eine recht gute Auflösung. Einfach faszinierend. Ich habe etwas Wasser im Bauchraum und in beiden Lungenflügeln. Ursache für die Gesamtproblematik ist aber die angeschwollene Leber. Eine Punktierung der Lunge sollte aus Sicherheitsgründen im Krankenhaus erfolgen, scheint aber auch nicht drängend zu sein. Die Menge Wasser im Bauchraum rechtfertigt eine Punktierung nicht, daher haben wir uns lieber für das Rauspinkeln entschieden.
Meine Befürchtung, schnell in eine Abhängigkeit von den Opiaten zu geraten, haben die beiden zerstreut. Bei der bisher sehr geringen Dosierung und der Einnahme nur bei Bedarf sehen sie das Risiko nicht.
Meine Befürchtung, schnell in eine Abhängigkeit von den Opiaten zu geraten, haben die beiden zerstreut. Bei der bisher sehr geringen Dosierung und der Einnahme nur bei Bedarf sehen sie das Risiko nicht.
Gestern hätte ich meine 3. Gabe der vierten Therapie bekommen sollen. Meine Blutwerte und mein Zustand insgesamt haben das aber nicht zugelassen. Mein behandelnder Arzt hat mich eingehend via Ultraschall untersucht und beschlossen, dass so schnell wie möglich ein CT gemacht werden muss. Auch seiner Meinung nach kommen die Probleme von der Leber. Das CT wird jetzt am 1.02. stattfinden. Dann sehen wir weiter. Ich bin sehr gespannt.
Die anschließende Punktierung hatte nur mäßigen Erfolg. Es konnten nur bescheidene 200 ml abgeleitet werden. Eine Verbesserung der Atmung habe ich dadurch jedenfalls nicht. Der Tag war deshalb so anstrengend für mich, dass ich nicht ohne Opiate auskam. Auch heute sieht das, zumindest am frühen Morgen, nicht anders aus.
Die anschließende Punktierung hatte nur mäßigen Erfolg. Es konnten nur bescheidene 200 ml abgeleitet werden. Eine Verbesserung der Atmung habe ich dadurch jedenfalls nicht. Der Tag war deshalb so anstrengend für mich, dass ich nicht ohne Opiate auskam. Auch heute sieht das, zumindest am frühen Morgen, nicht anders aus.