Pflegenetzwerk Deutschland
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Das Pflegenetzwerk Deutschland ist eine bundesweite Plattform für die Vernetzung und den Austausch von Menschen, die in der Pflege und für die Pflege arbeiten. Registrieren Sie sich und werden Sie Teil des Netzwerks.
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Soziale Kontakte fördern die psychische und körperliche #Gesundheit. Die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie erhöhen das Risiko für soziale Isolation, insbesondere für Pflegebedürftige.

Einsamkeitsgefühle können sehr belastend sein: Sorgen und Angst können zudem Schlafprobleme, Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Die Stiftung ZQP hat deshalb Tipps gegen Einsamkeit zusammengestellt, die Sie hier finden.
Das sind die Themen und Termine der digitalen #Praxisdialoge in dieser Woche! Sie möchten an einem oder mehreren Dialogen teilnehmen? Dann melden Sie sich jetzt an - einfach per E-Mail an praxisdialog@pflegenetzwerk-deutschland.de. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auch hier (https://pflegenetzwerk-deutschland.de/praxisdialoge).

Mittwoch, 2. Juni um 11 Uhr: Zusammenhalt und Zusammenarbeit: „Das gibt mir – gerade jetzt – mehr Pflege-Kraft” Mit enormen Kraftanstrengungen und viel Energie stellen sich alle Pflegenden in Deutschland den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Für Ina Wasilkowski, Geschäftsführerin eines kommunalen Trägers von Pflegeeinrichtungen, hilft da vor allem eins: gegenseitige Unterstützung im Team als Kraftquelle. Tauschen Sie sich mit ihr und Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland dazu aus, wie Zusammenhalt in Krisenzeiten gelingt.

Freitag, 4. Juni um 11 Uhr: Flexible, planbare Dienstpläne in der stationären Altenpflege: Gute Tipps aus der Praxis. Dienstpläne gestalten, die sowohl Planungssicherheit als auch Flexibilität ermöglichen – wie gelingt das in der Praxis? Impulsgeberin Melanie Gerson, Heimleiterin bei der Deutsche Seniorenstift Gesellschaft mbH, stellt das „7/7 Arbeitszeitmodell“ mit sieben Arbeitstagen und sieben freien Tagen vor. Orientiert am Zwei-Schicht-Modell der Berufsfeuerwehr ermöglicht es eine Vorausplanung für Familien- und Freizeiten bis zu einem Jahr.
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Das eigene Familienleben gut mit dem Beruf zu vereinbaren – das ist vielen Beschäftigten in der Pflege ein großes Anliegen. Das #Förderprogramm "Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf" unterstützt Einrichtungen dabei, gute Bedingungen für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Doch was genau ist das #Ziel des Programms? Nicole Wuzik von den DAK-Gesundheit Landesvertretungen Rheinland-Pfalz und Saarland klärt auf.

Sie interessieren sich für eine Förderung? Weitere Infos finden Sie hier.

Gute Führung und gute Arbeitsbedingungen sind Grundvoraussetzungen, um die Belastungen in Zeiten der Corona-Pandemie zu bewältigen. Deshalb widmen wir uns ab dieser Woche schwerpunktmäßig immer wieder diesem Thema – mit Praxisdialogen, Praxisbeispielen und Materialempfehlungen.
Heute hat das Bundeskabinett eine #Pflegereform beschlossen, die die Bezahlung von Pflegekräften nach Tarif gesetzlich verankern soll. Demnach dürfen Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste ab September 2022 nur Versorgungsverträge mit der Pflegeversicherung abschließen, wenn sie ihre Beschäftigten nach Tarifverträgen oder mindestens in entsprechender Höhe bezahlen. Der entsprechende Gesetzentwurf soll noch im Juni dem Bundestag zur Abstimmung vorgelegt werden.

Im Rahmen der Pflegereform sind weitere Neuregelungen vorgesehen: Pflegefachkräfte sollen mehr Entscheidungsbefugnisse bei der Auswahl des richtigen Hilfsmittels und Pflegehilfsmittels erhalten. Außerdem sollen sie eigenständige Entscheidungen in der häuslichen Krankenpflege treffen dürfen. In der stationären Altenpflege ist die Einführung bundeseinheitlicher Personalanhaltszahlen vorgesehen.
Das sind die Themen und Termine der digitalen #Praxisdialoge in der nächsten Woche! Sie möchten an einem oder mehreren Dialogen teilnehmen? Dann melden Sie sich jetzt an - einfach per E-Mail an praxisdialog@pflegenetzwerk-deutschland.de. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auch hier.

Montag, 07. Juni, 16 Uhr: Gute Ideen für faire Dienstpläne: Gerechte Entlohnungssysteme für Zusatzdienste
Verlässlichkeit bieten und Anreize für Flexibilität schaffen – wie gelingt eine gute Dienstplanung in diesem Spannungsfeld? Julian Dieter, Projektmanager beim St. Anna-Stift Kroge GmbH, hat in der Reihe „Jetzt mitreden“ darüber berichtet, wie sich ein Bonussystem für Zusatzdienste bewährt hat. Welche Modelle funktionieren bei Ihnen? Tauschen Sie sich darüber im Praxisdialog aus!

Dienstag, 08. Juni, 16 Uhr: „Long Covid” oder „Post-Covid-19“ – Was wissen wir darüber?
Was kommt eigentlich nach einer Corona-Infektion? Welche Langzeitfolgen können sich für Betroffene daraus ergeben? Und wie kann ich darauf reagieren und worauf muss ich achten? Das sind einige der Fragen, die sich Patientinnen und Patienten, aber auch Beschäftigte in der Pflege stellen. Richten Sie Ihre Fragen an Prof. Dr. Rembert Koczulla, Chefarzt am Fachzentrum für Pneumologie an der Schön Klinik Berchtesgadener Land und Koordinator des angemeldeten Leitlinienvorhabens zu Post-Covid.

Mittwoch, 09. Juni, 11 Uhr: Weiterentwicklung des Pflegenetzwerks – Was wünschen Sie sich?
Welche Angebote und Themen schätzen Sie besonders am Pflegenetzwerk? Was könnte aus Ihrer Sicht verändert oder verbessert werden? Was fehlt Ihnen? Wir möchten in den Austausch mit Ihnen und Vertreterinnen des Bundesministeriums für Gesundheit kommen über die Weiterentwicklung des Pflegenetzwerks Deutschland – auch für die Zeit nach der Pandemie. Soll es statt oder neben den digitalen Angeboten auch solche in Präsenz geben? Möchten Sie auch einmal direkt ins Bundesministerium kommen? Welche Gesprächspartnerinnen und -partner könnten interessant sein, ist thematische oder lokale Vernetzung für Sie relevant? Seien Sie dabei und geben Sie Ihren Input!

Mittwoch, 09. Juni, 16 Uhr: „Das gibt uns – gerade jetzt – mehr Pflege-Kraft!”
Wie bewältigen Sie persönlich die physischen und psychischen Belastungen während der Corona-Pandemie? Was gibt Ihnen Energie? Netzwerkmitglied Henrike Heierberg hat ein Audiostatement eingereicht: „Zusammenhalt: Damit motivieren wir uns gegenseitig.“ Was kann Führung dazu beitragen, diesen Zusammenhalt weiter zu fördern? Tauschen Sie sich mit ihr im Praxisdialog über Führung, Motivation und Zusammenhalt aus.

Donnerstag, 10. Juni, 11 Uhr: Pandemie bei 30 Grad? – Patientinnen und Patienten sowie Pflegekräfte bei steigenden Temperaturen schützen
Pflegeeinrichtungen müssen sich jedes Jahr auf die Hitzewellen im Sommer vorbereiten. Dies gilt umso mehr für den Corona-Sommer 2021. Welche Vorkehrungen treffen Sie, um die Arbeitsabläufe sicher zu gestalten, das Pflegeteam und Patientinnen und Patienten unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen bestmöglich zu schützen? Welche Erkenntnisse haben Sie aus dem letzten Pandemie-Sommer gewonnen? Mit dabei ist Impulsgeberin Dr. Julia Schoierer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie hat unter anderem an einem Forschungsprojekt zur Anpassung von stationären Einrichtungen an den Klimawandel mitgewirkt.

Freitag, 11. Juni, 11 Uhr: Bild der Pflege in der Öffentlichkeit: Regionale Kampagnen zur Stärkung des Bilds der Pflege stellen sich vor
Im Auftrag der Stadt Kaufbeuren hat das Seniorenbüro der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist 2021 die Kampagne „Pflege – weil …“ ins Leben gerufen. 25 Pflegekräfte aus ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen zeigen Gesicht und erklären, warum sie mit Herz und Leidenschaft in der Pflege arbeiten. Felix Franke vom Seniorenbüro der Hospitalstiftung ist einer der Initiatoren der Kampagne „Pflege – weil, …” und stellt Ziele, Anliegen und Umsetzung im Praxisdialog vor.
Zwei Themen, die Ihnen im Pflegealltag besonders am Herzen liegen, sind gute Arbeitsbedingungen und gute Führung. Deshalb widmen wir uns in einem Themenschwerpunkt seit letzter Woche der Frage, wie sich die Arbeit in der Pflege gut mit dem eigenen Leben vereinbaren lässt und was es für die Führung von Teams braucht.

Haben Sie schon auf unsere Website geschaut? Dort finden Sie die nächsten Termine zum Austausch mit anderen Netzwerkmitgliedern zu diesen Fragen, gute Praxisbeispiele und weiterführende Links.
Das sind die Themen und Termine der digitalen #Praxisdialoge in der nächsten Woche! Sie möchten an einem oder mehreren Dialogen teilnehmen? Dann melden Sie sich jetzt an - einfach per E-Mail an praxisdialog@pflegenetzwerk-deutschland.de. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auch hier.

Dienstag, 15. Juni, 11 Uhr: Nach der Impfung: Das Miteinander und den Infektionsschutz in Einklang bringen
Welche neuen Möglichkeiten im Umgang miteinander ergeben sich nach erfolgter Corona-Schutzimpfung in den Einrichtungen? Welche Schutzmaßnahmen müssen trotzdem beibehalten werden? Impulsgeberin Ina Wasilkowski, Geschäftsführerin im Greizer Senioren- und Pflegeheim gGmbH, berichtet von ihren Erfahrungen. Wie verändert die Impfung Ihren Arbeitsalltag?

Mittwoch, 16. Juni, 16 Uhr: Themenschwerpunkt Zusammenarbeit und Zusammenhalt: „Das gibt uns – gerade jetzt – mehr Pflege-Kraft!”
Wie bewältigen Sie persönlich die physischen und psychischen Belastungen während der Corona-Pandemie? Was gibt Ihnen Energie? Netzwerkmitglied Tina Hösel hat einen Textbeitrag eingereicht: „Mir gibt Pflege-Kraft, dass alle meine Kolleginnen und Kollegen seit Monaten diszipliniert und motiviert sind. Unter Beachtung der Gesamtsituation ist dies eine unbeschreibliche Leistung.“ Wie kann dieser starke Zusammenhalt aufrechterhalten werden? Tauschen Sie sich mit ihr im Praxisdialog über Führung, Motivation und Zusammenhalt aus.

Donnerstag, 17. Juni, 16 Uhr: Themenschwerpunkt „Gute Führung, gute Arbeitsbedingungen vor Ort“
Mehr Personal durch Förderung: Möglichkeiten im Rahmen des Sofortprogramms Pflege
In der Reihe zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Sofortprogramms Pflege geht es in diesem Praxisdialog darum, wie stationäre Pflegeeinrichtungen einschließlich der Kurzzeitpflege zusätzliche Stellen für Pflegefachpersonen finanzieren können. Nicole Wuzik von den DAK-Gesundheit Landesvertretungen Rheinland-Pfalz und Saarland gibt Einblicke in die Fördermöglichkeiten und die Antragstellung.
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Auf Gemeinsamkeiten besinnen, Vorurteile abbauen und – auch berufspolitisch – füreinander einstehen. Das sind die Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit zwischen erfahrenen und jungen Pflegekräften.

Was können die unterschiedlichen Generationen voneinander lernen? Ziemlich viel – finden die Netzwerkmitglieder Anke Jakobs und Tanja Gebauer, die sich mit anderen Pflegekräften zum Thema "Generationenwechsel" ausgetauscht haben.

Weitere Videos mit Frau Jakobs und Frau Gebauer finden Sie hier.
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Dienstag, 22. Juni, 11 Uhr: Telematikinfrastruktur in der Pflege
Deutschlands Infrastruktur für digitalen Austausch im Gesundheitswesen erlebt einen grundlegenden Wandel. Die Telematikinfrastruktur tritt an, das sicherste elektronische Kommunikationsnetzwerk zu werden, das es im deutschen Gesundheitswesen jemals gab und will als einheitliche sektorenübergreifende Plattform den Informationsaustausch aller beteiligten Akteure erleichtern. Martin Heisch, strategischer Produktmanager gematik, stellt Hintergründe, finanzielle Rahmenbedingungen und ein Modellprojekt vor. Als Experte für die Telematikinfrastruktur beantwortet er Ihre Fragen.

Mittwoch, 23. Juni, 11 Uhr: Weiterentwicklung des Pflegenetzwerks – Was wünschen Sie sich?
Welche Angebote und Themen schätzen Sie besonders am Pflegenetzwerk? Was könnte aus Ihrer Sicht verändert oder verbessert werden? Was braucht es nicht und was hingegen fehlt Ihnen? Wir möchten in den Austausch mit Ihnen und Vertreterinnen des Bundesministeriums für Gesundheit kommen über die Weiterentwicklung des Pflegenetzwerks Deutschland – auch für die Zeit nach der Pandemie. Soll es statt oder neben den digitalen Angeboten auch solche in Präsenz geben? Möchten Sie auch einmal direkt ins Bundesministerium kommen? Welche Gesprächspartner könnten interessant sein?

Mittwoch, 23. Juni, 16 Uhr: Supervisionen und Teamgespräche mit Mehrwert gestalten
Die Belastung in der Pflege ist hoch – gerade auch in Corona-Zeiten. Umso wichtiger sind Angebote, um mit Stress und bedrückenden Erfahrungen gut umgehen zu können. Damit Ängste und andere belastende Emotionen die eigene Gesundheit nicht gefährden, bieten viele Einrichtungen für ihre Mitarbeitenden Supervisionen und Teamgespräche an. Wie diese einen echten Mehrwert bieten und dazu beitragen können, die eigenen Kolleginnen und Kollegen zu stärken – darüber möchte Netzwerkmitglied Christina Lang mit Ihnen sprechen. Christina Lang ist aktuell in der Funktionspflege einer Dialysepraxis tätig.

Donnerstag, 24. Juni, 16 Uhr: Kollegiale Beratung zum Thema „Wie gestalte ich Veränderungen in der Dienstplanung gemeinsam mit meinem Team?"
Bei der kollegialen Beratung bringt Netzwerkmitglied Angelika ein neues Arbeitsmodell mit, das die Zahl der freien Tage auf zwei pro Woche erhöht, aber dafür die Schichten pro Tag leicht verlängert. Das Team ist gespalten: Die einen begrüßen die Neuerung, die anderen möchten das alte Modell behalten. Wie gelingt es, alle gleichermaßen mitzunehmen? Um verschiedene Perspektiven, Erfahrungen und Ideen zu erhalten, möchte sie sich gerne mit Ihnen dazu austauschen. Franziska Stiegler vom BKK Dachverband e. V. wird den Praxisdialog moderieren.
„Ein Team, egal wie groß oder klein, schenkt Pflege-Kraft“, sagt Netzwerkmitglied Henrike. Sie hat sich an der #Aktion „Das gibt mir – gerade jetzt – mehr Pflege-Kraft“ beteiligt und berichtet im Video, warum sie mitgemacht hat und was es aus ihrer Sicht für mehr Pflege-Kraft noch braucht.

Henrikes Input ist Teil unseres neuen Schwerpunkts "Zusammenarbeit im Team" – eines der zentralen Themen, die Sie immer wieder als persönliche Kraftquelle in herausfordernden Zeiten genannt haben.

Hier geht's zum neuen Themenschwerpunkt.
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Dienstag, 29. Juni, 16 Uhr: Arbeiten im Team: Zusammenarbeit Pflege- und Betreuungskräfte
Das Zusammenspiel von Pflege- und Betreuungskräften ist eine Herausforderung, vor allem was Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung angeht. Wie kann eine gelungene Arbeitsteilung aussehen? Welche Aufgaben können Betreuungskräfte von Pflegekräften übernehmen? Netzwerkmitglied Bettina Tepe arbeitet im Bereich Betreutes Wohnen und Tagespflege und baut gerade eine neue Pflegeeinrichtung auf. Sie gibt in diesem Praxisdialog einen Einblick, wie sie diese Herausforderungen in der Praxis meistert und worauf es dabei zu achten gilt.

Mittwoch, 30. Juni, 11 Uhr: Weiterentwicklung des Pflegenetzwerks – Was wünschen Sie sich?
Welche Angebote und Themen schätzen Sie besonders am Pflegenetzwerk? Was könnte aus Ihrer Sicht verändert oder verbessert werden? Was braucht es nicht und was hingegen fehlt Ihnen? Wir möchten in den Austausch mit Ihnen und Vertreterinnen des Bundesministeriums für Gesundheit kommen über die Weiterentwicklung des Pflegenetzwerks Deutschland – auch für die Zeit nach der Pandemie. Soll es statt oder neben den digitalen Angeboten auch solche in Präsenz geben? Möchten Sie auch einmal direkt ins Bundesministerium kommen? Welche Gesprächspartner könnten interessant sein? Und ist thematische oder lokale Vernetzung für Sie relevant? Seien Sie dabei und geben Sie Ihren Input!

Donnerstag, 01. Juli, 16 Uhr: Pflegeausbildung: Lehrkräftemangel – Wie können wir ihm begegnen?
Wie die nächsten Generationen von Pflegekräften gut vorbereitet werden und wie Pflege auf neue Erfordernisse sowie Patientinnen und Patienten eingehen kann, das liegt vielfach in den Händen von denjenigen, die täglich in der Ausbildung von Pflegekräften in Pflegeschulen und Einrichtungen arbeiten. Allerdings gibt es zum Teil vor Ort nicht genügend Lehrkräfte. Wie macht sich dies bemerkbar? Welche Auswirkungen hat dies? Und wie kann dem erfolgreich begegnet werden? Unsere Netzwerkmitglieder Ricardo Cadima, wissenschaftlicher Mitarbeiter amFachbereich Gesundheitswesen der Hochschule Niederrhein und Anke Jakobs, Vorsitzende des Berliner Landesverbands der Lehrenden für Gesundheits- und Sozialberufe und beruflich tätig bei einem kommunalen Krankenhausbetreiber als Verantwortliche für praktische Ausbildung, bringen ihre Perspektive in diesen Praxisdialog ein.

Freitag, 02. Juli, 11 Uhr: Bild der Pflege in der Öffentlichkeit: Eine Kampagne zur Stärkung des Bilds der Pflege stellt sich vor
Marc Bennerscheidt ist Krankenpfleger und war viele Jahre unter anderem als Pflegedienstleiter und als Inhaber eines Intensivpflegedienstes tätigt. Heute arbeitet er als Coach für den Gesundheits- und Pflegebereich. Weil er die Pflege liebt und es ihn stört, dass oft nur das Negative Beachtung findet, initiierte Marc Bennerscheidt die Kampagne „MarcCareLove. Der beste Job der Welt”: Jeden Monat berichten Pflegekräfte in einer neuen YouTube-Folge, warum sie das Gefühl haben, den besten Job der Welt zu machen. Im Praxisdialog stellt Marc Bennerscheidt die Idee, Umsetzung und Ziele seiner Kampagne vor.
Um ein Team erfolgreich anzuleiten, gilt es, viele Dinge im Blick zu behalten: die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden, das Miteinander im Team, aber auch die eigene Kommunikation und das Verhältnis zu den Teammitgliedern.

Umfassende Infos zum Thema "Gute Führung für das Team" finden Sie auf unserer neuen Schwerpunktseite.
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Dienstag, 06. Juli, 16 Uhr: Gesundheitsförderung als Teamwork
Psychische Gesundheit und Stressbewältigung sind neben guten Arbeitsbedingungen ein Schlüssel für Zufriedenheit im Job – insbesondere angesichts der großen Herausforderungen in der Pflege. Dabei helfen gute Rahmenbedingungen und sensibilisierte Führungskräfte. Doch Gesundheitsförderung ist auch eine Teamleistung. Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam Gesundheitsprävention leisten? Und was sind konkrete Umsetzungsschritte für Teams, die in diesem Bereich aktiv werden wollen? Netzwerkmitglied André Hennig, Mitarbeiter für Wissenstransfer und Forschung an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey, möchte sich mit Ihnen zu diesem Thema austauschen. Melden Sie sich an!

Donnerstag, 08. Juli, 11 Uhr: Zusammenhalt in der Pflege – Wie können wir in der Ausbildung das berufspolitische Selbstbewusstsein fördern?
Wie der Zusammenhalt in der Pflege gestärkt werden kann, hängt nach Ansicht unserer Netzwerkmitglieder besonders mit dem berufspolitischen Selbstbewusstsein der Pflegekräfte zusammen. Wie aber kann diese Haltung schon frühestmöglich in der Ausbildung gefördert werden? Welche Rolle spielen die Auszubildenden selbst, wie sind Praxisanleiterinnen und -anleiter und auch organisierte Pflegekräfte und Verbände gefragt? Netzwerkmitglied Anke Jakobs ist Vorsitzende des Berliner Landesverbands der Lehrenden für Gesundheits- und Sozialberufe und beruflich tätig bei einem kommunalen Krankenhausbetreiber als Leiterin für praktische Ausbildung der Gesundheitsfachberufe. Sie möchte sich mit Ihnen in unserem Praxisdialog austauschen – seien Sie dabei!
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Dienstag, 13. Juli, 11 Uhr: Akademisierung des Pflegeberufs – Wo stehen wir und wo wollen wir hin?
Die Akademisierung des Pflegeberufs wird im Pflegenetzwerk immer wieder kritisch wie auch konstruktiv beleuchtet – so werden unter anderem Chancen für die Personalgewinnung und Förderung des Berufsbildes genannt. Wo sind wir heute bei der Entwicklung der Akademisierung? Welche Möglichkeiten ergeben sich? Welche Bedarfe und Wünsche hat die Pflege? Netzwerkmitglied Anne-Marie Schirmer, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Studentin der Pflegewissenschaft, bringt ihre persönliche Perspektive auf das Thema ein und freut sich auf Ihre Beteiligung.

Mittwoch, 14. Juli, 11 Uhr: „Lästern“ in der Pflege – Wie gehen wir mit diesem Thema um?
Egal ob über Kolleginnen und Kollegen, über Patientinnen und Patienten oder Angehörige – das negative Reden über andere – „Lästern“ – ist einerseits Tabuthema und nicht erwünscht, andererseits auch immer wieder menschliches Handeln, um mit besonderen Stressoren umzugehen, ein Ventil zu finden, und kann daher nach der Erfahrung aus der Praxis entlasten. Zugleich kann es sich negativ auf Vertrauensverhältnisse und die Zusammenarbeit auswirken. Welche Balance kann also gewahrt werden? Wie können Führungskräfte mit dem psychischen Druck ihrer Mitarbeitenden umgehen, sodass sich sowohl ein Ventil hierfür findet, aber Dritte nicht geschädigt werden? Netzwerkmitglied Dr. Alexander Schwandt, Geschäftsführer eines Kinderintensivpflegedienstes, hat dieses Thema eingebracht und freut sich auf den Austausch mit Ihnen!
Das eigene Handeln reflektieren, Konflikte im Team klären und Stressfaktoren beseitigen – das sind zentrale Ziele der Supervision. Wie die Methode funktioniert und welche Möglichkeiten sie bietet, erklärt Netzwerkmitglied Christina Lang im Audio-Interview.
Den Erwartungen der pflegebedürftigen Menschen in unterschiedlichen häuslichen Umgebungen gerecht werden, mit Pflegebedürftigen, Angehörigen und anderen Beteiligten kommunizieren und als attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister neues Personal gewinnen – die Herausforderungen der ambulanten Pflege sind zahlreich. Sie kontinuierlich zu bearbeiten, wirkt sich positiv auf die Arbeitsbedingungen aus.

Umfassende Infos zum Thema "Herausforderungen in der ambulanten Pflege" finden Sie hier.
Umfrage: Was braucht die ambulante Pflege, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden?
Anonymous Poll
62%
Flexiblere Arbeitszeitmodelle
43%
Mehr Mitbestimmung für Beschäftigte
86%
Bessere Bezahlung
57%
Modernere Ausstattung
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Mittwoch, 21. Juli, 11 Uhr: Hitze und Infektionsschutz – Wie gelingt der Gesundheitsschutz bei 30 Grad?
Die Temperaturen überschreiten bereits die 30-Grad-Grenze. Welche Vorkehrungen können Pflegeeinrichtungen treffen, um die Auswirkungen der Hitze möglichst gering zu halten? Dr. Julia Schoierer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am LMU Klinikum München, leitet unter anderem ein Forschungsprojekt zur Hitzeprävention in stationären Einrichtungen, bei dem der Schutz von Beschäftigten sowie von Bewohnerinnen und Bewohnern im Fokus steht. Tipps für eine gute Vorbereitung auf die Sommerhitze lassen sich leicht im Pflegealltag umsetzen. Was ist darüber hinaus zu beachten, um Bewohnerinnen und Bewohner und das Pflegepersonal bestmöglich zu schützen?

Donnerstag, 22. Juli, 16 Uhr: Mehr Personal durch Förderung: Möglichkeiten im Rahmen des Sofortprogramms Pflege
In der Reihe zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Sofortprogramms Pflege geht es in diesem Praxisdialog darum, wie stationäre Pflegeeinrichtungen einschließlich der Kurzzeitpflege zusätzliche Stellen für Pflegefachpersonen finanzieren können. Nicole Wuzik von den DAK-Gesundheit Landesvertretungen Rheinland-Pfalz und Saarland gibt erneut Einblicke in die Fördermöglichkeiten und die Antragstellung.
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Je besser die Arbeitsbedingungen für Pflegedienste vor Ort sind, desto besser können sie auch ihre Arbeit ausüben. Dabei spielt auch die Unterstützung durch die lokale Verwaltung eine entscheidende Rolle. Das Beispiel der Stadt Greifswald zeigt, worauf es dabei ankommt.

Mehr Infos zur Kooperation der Stadt mit der lokalen Pflege finden Sie hier.