Und jedes Mal, wenn ein neues Virus auftauchte, sei es Aids, Ebola, Schweine- oder Vogelgrippe, ging ein Schauder um die Welt: Könnte dies jetzt das Virus sein, das tödlich ist wie Ebola, sich aber verbreitet wie die gemeine Grippe?
Nach den Bildern aus China und aus Norditalien waren rigide Maßnahmen notwendig. Aber irgendwann muss der Blick vom Panik-Modus in den Realitäts-Modus zurückfinden. Die von manchen berühmt gewordenen Virologen vorausgesagten apokalyptischen Zahlen von Schwerinfizierten sollten langsam mit den tatsächlichen verglichen werden. Und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Maßnahmen noch im angemessenen Verhältnis zu den Ursachen stehen, ob der Kollateralschaden nicht inzwischen höher ist als der Nutzen. Es gibt ja auch Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
Allein in den Krankenhäusern wurden in Deutschland über einen Zeitraum von zwölf Wochen eine Million Operationen abgesagt, darunter 52.000 Krebs-OPs. Die voraussichtliche Sterberate ist schwer einzuschätzen, dürfte aber durchaus beträchtlich sein. Sonst müsste wohl angenommen werden, dass Operationen in deutschen Krankenhäusern mehrheitlich überflüssig sind. Einen Vorteil dürfte der Leerstand in Kliniken haben: Wer nicht ins Krankenhaus kommt, kann sich dort nicht mehr anstecken, weder mit Corona noch mit anderen Viren oder Bakterien.
Das wichtigste Argument für den Lockdown war es, die Zahl der Intensivbetten in den Kliniken nicht zu überlasten. Das war zu keinem Zeitpunkt der Corona-Pandemie in Deutschland der Fall. Das Gesundheitssystem hierzulande ist offenbar deutlich besser als sein Ruf.
Und das sind gute Nachrichten.
Die Gefahren der Corona-Pandemie sollen hier nicht unterschätzt werden. Und es gibt etliche Fälle, in denen auch jüngere Patienten schwer vom Virus getroffen wurden. Auch für Spätfolgen gibt es Anzeichen.
Doch schreckliche Einzelfälle sollten nicht den Blick auf die Gesamtlage trüben. Und da ist Corona nicht der Untergang der Menschheit. Bislang jedenfalls nicht – und das permanent wiederholte Hochhalten des Horrorbildes, dass das Virus in Zukunft hypothetisch noch tödlicher und noch ansteckender mutieren könnte, macht den Eintritt solcher Befürchtungen kein bisschen wahrscheinlicher. Aber man weiß ja: Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tot.
Es wäre besser, wenn die Behörden und Ministerien offen mit den Zahlen umgehen würden und nicht mit zitterndem Zeigefinger auf den einzigen Gralshüter der Zahlen weisen würden, das Statistische Bundesamt. Die relevanten Vergleichsdaten herauszufischen ist mühsam – und jede eigene Berechnung birgt Risiken. Zahlen, Daten und Fakten müssen für jeden erkennbar und nachvollziehbar aufbereitet werden. Das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Robert-Koch-Instituts, genauso wie der Ministerien für Gesundheit und des Inneren. Der Blick auf die Realität sollte der Maßstab für Handlungen sein. Nicht die Angst und die Vernebelung der Tatsachen.
Und je mehr Horrorszenarien von Wissenschaft und Politik verbreitet werden – umso schwerer ist es, von diesem Trip wieder herunterzukommen.
Nach den Bildern aus China und aus Norditalien waren rigide Maßnahmen notwendig. Aber irgendwann muss der Blick vom Panik-Modus in den Realitäts-Modus zurückfinden. Die von manchen berühmt gewordenen Virologen vorausgesagten apokalyptischen Zahlen von Schwerinfizierten sollten langsam mit den tatsächlichen verglichen werden. Und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Maßnahmen noch im angemessenen Verhältnis zu den Ursachen stehen, ob der Kollateralschaden nicht inzwischen höher ist als der Nutzen. Es gibt ja auch Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
Allein in den Krankenhäusern wurden in Deutschland über einen Zeitraum von zwölf Wochen eine Million Operationen abgesagt, darunter 52.000 Krebs-OPs. Die voraussichtliche Sterberate ist schwer einzuschätzen, dürfte aber durchaus beträchtlich sein. Sonst müsste wohl angenommen werden, dass Operationen in deutschen Krankenhäusern mehrheitlich überflüssig sind. Einen Vorteil dürfte der Leerstand in Kliniken haben: Wer nicht ins Krankenhaus kommt, kann sich dort nicht mehr anstecken, weder mit Corona noch mit anderen Viren oder Bakterien.
Das wichtigste Argument für den Lockdown war es, die Zahl der Intensivbetten in den Kliniken nicht zu überlasten. Das war zu keinem Zeitpunkt der Corona-Pandemie in Deutschland der Fall. Das Gesundheitssystem hierzulande ist offenbar deutlich besser als sein Ruf.
Und das sind gute Nachrichten.
Die Gefahren der Corona-Pandemie sollen hier nicht unterschätzt werden. Und es gibt etliche Fälle, in denen auch jüngere Patienten schwer vom Virus getroffen wurden. Auch für Spätfolgen gibt es Anzeichen.
Doch schreckliche Einzelfälle sollten nicht den Blick auf die Gesamtlage trüben. Und da ist Corona nicht der Untergang der Menschheit. Bislang jedenfalls nicht – und das permanent wiederholte Hochhalten des Horrorbildes, dass das Virus in Zukunft hypothetisch noch tödlicher und noch ansteckender mutieren könnte, macht den Eintritt solcher Befürchtungen kein bisschen wahrscheinlicher. Aber man weiß ja: Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tot.
Es wäre besser, wenn die Behörden und Ministerien offen mit den Zahlen umgehen würden und nicht mit zitterndem Zeigefinger auf den einzigen Gralshüter der Zahlen weisen würden, das Statistische Bundesamt. Die relevanten Vergleichsdaten herauszufischen ist mühsam – und jede eigene Berechnung birgt Risiken. Zahlen, Daten und Fakten müssen für jeden erkennbar und nachvollziehbar aufbereitet werden. Das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Robert-Koch-Instituts, genauso wie der Ministerien für Gesundheit und des Inneren. Der Blick auf die Realität sollte der Maßstab für Handlungen sein. Nicht die Angst und die Vernebelung der Tatsachen.
Und je mehr Horrorszenarien von Wissenschaft und Politik verbreitet werden – umso schwerer ist es, von diesem Trip wieder herunterzukommen.
Die Sterbefälle in Deutschland werden von Destatis wöchentlich in ihrer gesamten Breite im Internet veröffentlicht, auf ausgedruckt gut 250 Seiten: „Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen und Bundesländern für Deutschland“. Daraus die Bilanz des ersten Halbjahres 2020 abzulesen ist relativ einfach, wenn man festgestellt hat, wo man suchen muss: auf den Seiten 229 bis 234. Da findet man auch die Vergleichszahlen der Jahre 2016 bis 2019. Die Zahlen anderer Staaten allerdings werden vom Bundesamt nicht verbreitet. Sie zu finden ist deutlich schwieriger.
Die Annahme, das Robert-Koch-Institut, das Bundesinnenministerium sowie das Bundesministerium für Gesundheit hätten die Vergleichszahlen parat, würden ihre Einschätzungen und Entscheidungen darauf stützen und auch keine Scheu haben, diese Zahlen der Öffentlichkeit mitzuteilen, war offenbar ein Fehlprognose.
Also machten wir uns selbst an die Arbeit. Hilfe leistete dabei der Unternehmer Eugen Block, der vom Robert-Koch-Institut durch Nichtbeantwortung seiner Briefe etwas aufgebracht war. Er hatte daraufhin seinen mit Zahlen und Computern geübten Controller beauftragt, die entsprechenden Daten zusammenzutragen. Fündig wurde dieser bei der Human Mortality Database, einem gemeinsamen Projekt des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der University of California in Berkeley.
Alle so gewonnenen Daten verglichen wir dann mithilfe anderer Experten, taten also das, was man eigentlich von den zuständigen Beamten und Wissenschaftlern im Bund und beim Robert-Koch-Institut erwarten würde.
Doch der akkurate Blick zurück scheint den dort Zuständigen weniger relevant als der ungewisse Blick in die Zukunft. Auf jeden Fall ist der Blick zurück weniger dramatisch, als der in die jeweils vor uns liegende Apokalypse. Aber er ist aussagekräftig, was die tatsächlichen Gefahren von Corona – etwa im Vergleich zu der gemeinen Grippe – anbetrifft.
Zusammengerechnet und auf das vergangene Halbjahr 2020 aufgeschlüsselt, ergibt sich folgende Tabelle:
Tabelle 1: Deutschland
Diese Daten stammen alle aus dem Wochenbericht des Bundesamtes für Statistik. Die jeweilige Bevölkerungszahl, die sich ja von Jahr zu Jahr verändert, wurde dann mit den Todeszahlen in Relation gesetzt. Und das ergab eine interessante Liste:
Nr. 1 das erste Halbjahr 2018:
501.391 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.019.200 sind das 0,6 Prozent
Nr. 2 das erste Halbjahr 2017:
488.327 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 82.792.000 sind das 0,59 Prozent
Nr. 3 das erste Halbjahr 2020:
483.098 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.170.000 sind das 0,58 Prozent
Das Corona-Horrorjahr 2020 – jedenfalls die erste Hälfte – liegt also deutlich hinter den bisher kaum als Horrorjahre wahrgenommenen Grippe-Wintern 2017 und 2018.
Auch im Monatsvergleich liegt Corona hinter der gemeinen Grippe:
Tödlichster Monat in den vergangenen fünf Jahren war der Grippe-März 2018 mit immerhin 107.104 Toten. Da können die Corona-Monate 2020 kaum mithalten: März 87.288 und April 83.605. In den Folgemonaten lag die Sterblichkeit wieder auf Normalmaß.
Betrachtet man die schwedischen Zahlen, fällt als Erstes auf, dass in Schweden die Gesamtzahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr 2020 tatsächlich auf Platz eins der vergangenen fünf Jahre liegt. 50.085 – das entspricht 0,48 Prozent der Bevölkerung von 10,42 Millionen.
Tabelle 2: Schweden
Damit liegt die schwedische Sterberate aber deutlich unter der deutschen von 0,58 Prozent – wobei die Sterberaten in Schweden in allen Jahren unter der Deutschlands liegt, weil die Bevölkerung dort im Mittel etwas jünger ist.
Selbst im tödlichsten Monat April liegt Schweden mit 10.362 Fällen bei fast genau 0,1 Prozent der Bevölkerung. In diesem Monat hatte Deutschland mit 83.605 Sterbefällen fast genau dieselbe Todesrate wie Schweden. In den Folgemonaten Mai, Juni, Juli 2020 liegt Schweden auch auf dem Niveau der anderen europäischen Industrieländer – auch ohne harten Lockdown.
Die Annahme, das Robert-Koch-Institut, das Bundesinnenministerium sowie das Bundesministerium für Gesundheit hätten die Vergleichszahlen parat, würden ihre Einschätzungen und Entscheidungen darauf stützen und auch keine Scheu haben, diese Zahlen der Öffentlichkeit mitzuteilen, war offenbar ein Fehlprognose.
Also machten wir uns selbst an die Arbeit. Hilfe leistete dabei der Unternehmer Eugen Block, der vom Robert-Koch-Institut durch Nichtbeantwortung seiner Briefe etwas aufgebracht war. Er hatte daraufhin seinen mit Zahlen und Computern geübten Controller beauftragt, die entsprechenden Daten zusammenzutragen. Fündig wurde dieser bei der Human Mortality Database, einem gemeinsamen Projekt des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der University of California in Berkeley.
Alle so gewonnenen Daten verglichen wir dann mithilfe anderer Experten, taten also das, was man eigentlich von den zuständigen Beamten und Wissenschaftlern im Bund und beim Robert-Koch-Institut erwarten würde.
Doch der akkurate Blick zurück scheint den dort Zuständigen weniger relevant als der ungewisse Blick in die Zukunft. Auf jeden Fall ist der Blick zurück weniger dramatisch, als der in die jeweils vor uns liegende Apokalypse. Aber er ist aussagekräftig, was die tatsächlichen Gefahren von Corona – etwa im Vergleich zu der gemeinen Grippe – anbetrifft.
Zusammengerechnet und auf das vergangene Halbjahr 2020 aufgeschlüsselt, ergibt sich folgende Tabelle:
Tabelle 1: Deutschland
Diese Daten stammen alle aus dem Wochenbericht des Bundesamtes für Statistik. Die jeweilige Bevölkerungszahl, die sich ja von Jahr zu Jahr verändert, wurde dann mit den Todeszahlen in Relation gesetzt. Und das ergab eine interessante Liste:
Nr. 1 das erste Halbjahr 2018:
501.391 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.019.200 sind das 0,6 Prozent
Nr. 2 das erste Halbjahr 2017:
488.327 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 82.792.000 sind das 0,59 Prozent
Nr. 3 das erste Halbjahr 2020:
483.098 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.170.000 sind das 0,58 Prozent
Das Corona-Horrorjahr 2020 – jedenfalls die erste Hälfte – liegt also deutlich hinter den bisher kaum als Horrorjahre wahrgenommenen Grippe-Wintern 2017 und 2018.
Auch im Monatsvergleich liegt Corona hinter der gemeinen Grippe:
Tödlichster Monat in den vergangenen fünf Jahren war der Grippe-März 2018 mit immerhin 107.104 Toten. Da können die Corona-Monate 2020 kaum mithalten: März 87.288 und April 83.605. In den Folgemonaten lag die Sterblichkeit wieder auf Normalmaß.
Betrachtet man die schwedischen Zahlen, fällt als Erstes auf, dass in Schweden die Gesamtzahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr 2020 tatsächlich auf Platz eins der vergangenen fünf Jahre liegt. 50.085 – das entspricht 0,48 Prozent der Bevölkerung von 10,42 Millionen.
Tabelle 2: Schweden
Damit liegt die schwedische Sterberate aber deutlich unter der deutschen von 0,58 Prozent – wobei die Sterberaten in Schweden in allen Jahren unter der Deutschlands liegt, weil die Bevölkerung dort im Mittel etwas jünger ist.
Selbst im tödlichsten Monat April liegt Schweden mit 10.362 Fällen bei fast genau 0,1 Prozent der Bevölkerung. In diesem Monat hatte Deutschland mit 83.605 Sterbefällen fast genau dieselbe Todesrate wie Schweden. In den Folgemonaten Mai, Juni, Juli 2020 liegt Schweden auch auf dem Niveau der anderen europäischen Industrieländer – auch ohne harten Lockdown.
Wir legten diese von uns zusammengestellten Daten einem höheren Beamten eines Bundesministeriums vor. Dieser ist seit Jahren mit den entsprechenden Themen befasst, wollte aber lieber ungenannt bleiben.
Er schrieb uns: „Von einer Übersterblichkeit kann keine Rede sein!
Das wird von manchen Menschen als Erfolg der Regierungsmaßnahmen ausgegeben. Diese Aussage ist jedoch nicht belegbar. Die Sterbezahlen wären in Deutschland voraussichtlich auch dann nicht anders ausgefallen, wenn weniger radikale Maßnahmen gegen die Pandemie getroffen worden wären, wie das schwedische Beispiel anschaulich belegt. In Schweden ist das Durchschnittsalter der Corona-Toten höher als bei uns (und in den meisten anderen Staaten) und kommt überwiegend aus dem Pflegebereich Schwerstkranker. Deren Leben hätte man auch mit dem schärfsten allgemeingesellschaftlichen Lockdown nicht retten können.
Es ist eher davon auszugehen, dass durch die Maßnahmen (Lockdown, ...) teilweise andere Menschen gestorben sind als in den Vorjahren. Die Regierung hat also eine Umverteilung der Sterblichkeit vorgenommen.“
Das Alter ist keine Krankheit. Deshalb sterben die meisten Menschen auch nicht an ihrem Alter, sondern an den nachlassenden Abwehrkräften gegen Infektionen, darunter der Tod durch Grippe oder Lungenentzündung.
Tabelle 3: international
Auch in den übrigen ausgewerteten Staaten lagen die Todesraten im Bereich des langjährigen Mittels – und fast alle niedriger als in Deutschland:
Großbritannien 0,55 Prozent
Niederlande 0,50 Prozent
Österreich 0,48 Prozent
Portugal 0,59 Prozent
Spanien 0,56 Prozent
USA 0,48 Prozent
Die Lebenserwartung in Deutschland hat seit den 50er-Jahren um 13 bis 14 Jahre zugenommen. Das war unter anderem das Resultat einer enorm verbesserten Gesundheitsvorsorge, die wiederum durch den wirtschaftlichen Aufschwung finanziert werden konnte. Eine negative wirtschaftliche Entwicklung dürfte im Gesundheitssektor ebenfalls negative Folgen haben. Und das nicht nur in dem ersten Jahr ab Corona, sondern in jedem Folgejahr, bis das frühere Wohlstandsniveau wieder erreicht ist.
Einen Lockdown gibt es alles andere als zum Nulltarif – das hat sich inzwischen offenbar auch bis nach Berlin durchgesprochen. Und die Ankündigung, bei einer „zweiten Welle“ könne es keinen zweiten Lockdown geben, lässt auch leise Zweifel an den bisher getroffenen Maßnahmen durchscheinen.
Wenn es bei der „zweiten Welle“ nicht geht, weil ein erneuter Lockdown die Wirtschaft weiter ruinieren würde – warum war er nicht schon beim ersten Mal fragwürdig? Zumindest im Rückblick. Inzwischen scheinen ja selbst bei Gesundheitsminister Jens Spahn einige Zweifel an Lockdown-Maßnahmen aufgekommen zu sein, etwa ob die rigorose Schließung von Friseursalons oder Einzelhandelsgeschäften notwendig gewesen sei. Aber an der Maskenpflicht wollte er nicht rütteln.
Dabei ist gerade die einer der Hauptpunkte des Zweifels. Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle wurden alle Läden außer Lebensmittelgeschäften geschlossen. Doch eine Maskenpflicht gab es dort nicht. Angeblicher Grund – hinterher –, es habe ja einen Mangel an Masken gegeben. Aber damals wie heute hätte ja auch ein Tuch, ein Schal oder ein Handtuch ausgereicht. Das war im März oder April jedoch nicht angesagt. Erst mit der Öffnung der Möbelgeschäfte und Autohäuser galt plötzlich die Maskenpflicht auch in Supermärkten. Das verstehe, wer will.
Vielleicht hatte Richard Wagner recht, als er sagte, es sei deutsch, „die Sache, die man treibt, um ihrer selbst … willen“ zu treiben.
Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol für Gehorsam den Maßnahmen der Regierenden gegenüber.
Dabei gibt es so etwas wie mildernde Umstände.
Noch nie in der Geschichte des Planeten Erde gab es so viele Menschen wie heute. Noch nie lebten so viele Menschen in Ballungsgebieten unterschiedlichster Wohn-, Lebens- und Gesundheitsbedingungen. Und noch niemals in der Geschichte gab es so viel Bewegung zwischen den Lebensräumen: Wirtschaftsbewegungen, Tourismus, Migration.
Vom Panik-Modus zurück in den Normalitäts-Modus
Er schrieb uns: „Von einer Übersterblichkeit kann keine Rede sein!
Das wird von manchen Menschen als Erfolg der Regierungsmaßnahmen ausgegeben. Diese Aussage ist jedoch nicht belegbar. Die Sterbezahlen wären in Deutschland voraussichtlich auch dann nicht anders ausgefallen, wenn weniger radikale Maßnahmen gegen die Pandemie getroffen worden wären, wie das schwedische Beispiel anschaulich belegt. In Schweden ist das Durchschnittsalter der Corona-Toten höher als bei uns (und in den meisten anderen Staaten) und kommt überwiegend aus dem Pflegebereich Schwerstkranker. Deren Leben hätte man auch mit dem schärfsten allgemeingesellschaftlichen Lockdown nicht retten können.
Es ist eher davon auszugehen, dass durch die Maßnahmen (Lockdown, ...) teilweise andere Menschen gestorben sind als in den Vorjahren. Die Regierung hat also eine Umverteilung der Sterblichkeit vorgenommen.“
Das Alter ist keine Krankheit. Deshalb sterben die meisten Menschen auch nicht an ihrem Alter, sondern an den nachlassenden Abwehrkräften gegen Infektionen, darunter der Tod durch Grippe oder Lungenentzündung.
Tabelle 3: international
Auch in den übrigen ausgewerteten Staaten lagen die Todesraten im Bereich des langjährigen Mittels – und fast alle niedriger als in Deutschland:
Großbritannien 0,55 Prozent
Niederlande 0,50 Prozent
Österreich 0,48 Prozent
Portugal 0,59 Prozent
Spanien 0,56 Prozent
USA 0,48 Prozent
Die Lebenserwartung in Deutschland hat seit den 50er-Jahren um 13 bis 14 Jahre zugenommen. Das war unter anderem das Resultat einer enorm verbesserten Gesundheitsvorsorge, die wiederum durch den wirtschaftlichen Aufschwung finanziert werden konnte. Eine negative wirtschaftliche Entwicklung dürfte im Gesundheitssektor ebenfalls negative Folgen haben. Und das nicht nur in dem ersten Jahr ab Corona, sondern in jedem Folgejahr, bis das frühere Wohlstandsniveau wieder erreicht ist.
Einen Lockdown gibt es alles andere als zum Nulltarif – das hat sich inzwischen offenbar auch bis nach Berlin durchgesprochen. Und die Ankündigung, bei einer „zweiten Welle“ könne es keinen zweiten Lockdown geben, lässt auch leise Zweifel an den bisher getroffenen Maßnahmen durchscheinen.
Wenn es bei der „zweiten Welle“ nicht geht, weil ein erneuter Lockdown die Wirtschaft weiter ruinieren würde – warum war er nicht schon beim ersten Mal fragwürdig? Zumindest im Rückblick. Inzwischen scheinen ja selbst bei Gesundheitsminister Jens Spahn einige Zweifel an Lockdown-Maßnahmen aufgekommen zu sein, etwa ob die rigorose Schließung von Friseursalons oder Einzelhandelsgeschäften notwendig gewesen sei. Aber an der Maskenpflicht wollte er nicht rütteln.
Dabei ist gerade die einer der Hauptpunkte des Zweifels. Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle wurden alle Läden außer Lebensmittelgeschäften geschlossen. Doch eine Maskenpflicht gab es dort nicht. Angeblicher Grund – hinterher –, es habe ja einen Mangel an Masken gegeben. Aber damals wie heute hätte ja auch ein Tuch, ein Schal oder ein Handtuch ausgereicht. Das war im März oder April jedoch nicht angesagt. Erst mit der Öffnung der Möbelgeschäfte und Autohäuser galt plötzlich die Maskenpflicht auch in Supermärkten. Das verstehe, wer will.
Vielleicht hatte Richard Wagner recht, als er sagte, es sei deutsch, „die Sache, die man treibt, um ihrer selbst … willen“ zu treiben.
Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol für Gehorsam den Maßnahmen der Regierenden gegenüber.
Dabei gibt es so etwas wie mildernde Umstände.
Noch nie in der Geschichte des Planeten Erde gab es so viele Menschen wie heute. Noch nie lebten so viele Menschen in Ballungsgebieten unterschiedlichster Wohn-, Lebens- und Gesundheitsbedingungen. Und noch niemals in der Geschichte gab es so viel Bewegung zwischen den Lebensräumen: Wirtschaftsbewegungen, Tourismus, Migration.
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Ist der Weg des Friedens und der Freude der richitige, um die Welt zu verändern und die Corona-Verbrecher zu stoppen?
Final Results
74%
Ja, es geht nur mit Frieden, Freude und Liebe
4%
Nein, es braucht auch Gewalt um die Verbrechen zu stoppen
21%
Beides wird gebraucht
Forwarded from 🇩🇪 Aktivist Mann & Team #Deutschland #Germany #activistman
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Abonniert Stephan Bergmanns Kanal gerne, wenn ihr mögt 😊👍❤️ Danke
👉🏻 https://youtu.be/41ikeWhhuIY
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Der Mann im roten Shirt | Kanal Trailer
Die Jugend meldet sich zu Wort, auf der Großkundgebung am 04.10.2020, in Konstanz am Bodensee.
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Der Mann im roten Shirt, Stephan Bergmann Autor, Gründer der PeaceCrowd und vom Verein für indianische Lebensweisen e.V.…
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Der Mann im roten Shirt, Stephan Bergmann Autor, Gründer der PeaceCrowd und vom Verein für indianische Lebensweisen e.V.…
Forwarded from Martin Lejeune
12.09.2020 Michael #Ballweg auf #Querdenken #Demo in #München über #Wandel und Fortgang der Bewegung
https://youtu.be/GtXI_H4RKfY
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Mega! Selbst die Schwäne sind intelligenter... 🤣
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Selbst die Schwäne sind Intelligenter als viele Menschen😁🤣❤️
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In England they singing: 🔥❤We are the 99% ❤🔥 und steckt euch den Virus und die Impfung in den Arsch 🤣🤣😀👻⚡
Forwarded from Stefan Schmidt
Hallo zusammen, ich bin der Stefan Schmidt vom Restaurant Seehof am Leinecksee und brauche bitte Eure Hilfe. Unser Restaurant wird seit gestern bei den Google Rezessionen fertig gemacht. Wir sind von Anfang an bei Querdenken dabei und ich habe schon selber mehrmals bei Querdenken Demos gesprochen. Meine Mitarbeiter sind seit 18. Mai per Attest von der Maskenpflicht befreit und wir bitten unsere Gäste ohne Maske in unser Restaurant zu kommen. Bitte unterstützt uns gegen die ungerechtfertigten Rezessionen.
LG Stefan
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Was für ein krasser wundervoller Tag
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Tag der Freiheit Demo | Das passierte bevor die Polizei kam | Stephan Bergmann filmt von der Buhne
Jeder möge sich selbst ein Bild machen.
(reupload) 01.08.2020 Berlin
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Ich kenne mich nicht mit den Hintergründen zu Japan aus...aber das könnte ja vielleicht ähnlich zu Deutschland sein. Weiß jemand, ob die Japaner am selben Punkt stehen wie angeblich die Deutschen was das Völkerrecht betrifft?
https://youtu.be/blvB3c7hcVk
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Yeah! Den bestell ich mir gleich vor 😊 ❤️
Hier noch eine Interessante Begebenheit vom 01.09. ❤️😜 https://youtu.be/uNaKd9I69cI
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Stephan vor dem rbb Studio | Berlin 01.09.2020 | kurz vor dem rbb Interview mit Michael Ballweg
Der Mann im roten Shirt, Stephan Bergmann Autor, Gründer der PeaceCrowd und vom Verein für indianische Lebensweisen e.V., ist Erfinder der Motherdrum und Entdecker des Motherdrum-Healings. Er arbeitet seit Jahren daran die Spaltung der Menschen und die Spaltung…