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Das ZDF berichtet zwischendurch mal die Wahrheit über die angebliche Pandemie - falsche Zahlen, Heinsberg Studie, geringe Sterblichkeit…. 😁 haben da vielleicht die Querdenken und Peacecrowd was bewirkt ❤️😜
Blog: Corona ǀ Die Maske ist totalitär — der Freitag
https://www.freitag.de/autoren/mopauly/die-maske-ist-totalitaer
🔥sehr lesenswert 🔥
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der Freitag
Die Maske ist totalitär
Elsa Koester schreibt "Die Maske ist links". Eine Widerrede
Forwarded from HAINTZ.media
https://www.servustv.com/videos/aa-245qm9pj51w12/
Hallo zusammen,
ich bin heute zu Gast bei Servus.TV in Salzburg., Talk im Hangar 7.
Thema:
Corona-Chaos an den Schulen: Verdummen unsere Kinder?
Ausstrahlung in Deutschland um 00:35 Uhr.
Ausstrahlung in Österreich um 22.10 Uhr.
Die Sendung könnt ihr nachträglich natürlich auch über die Mediathek verfolgen.
Markus Haintz,
Rechtsanwalt
Querdenken 731 Ulm
Telegram:
https://t.me/Haintz
Ankündigung des Senders:
Bildungsexperten schlagen zum Schulstart Alarm: Immer mehr Schulkinder leiden massiv unter den Corona-Maßnahmen. Besonders betroffen davon sind Sozialschwache und Migrantenkinder. Sie werden zunehmend abgehängt. Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff (Beststeller „Deutschland verdummt“) befürchtet eine verlorene Generation und einen wirtschaftlichen Absturz für Europa.
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• Tweet über den Artikel verfassen
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• E-Mail einen Link
Vor allem die zunehmende Verbreitung und Abhängigkeit von Computern und digitaler Infrastruktur droht die Kinder zu überfordern. Sie vermissen den direkten Kontakt zu ihren Lehrern und dringend benötigte Rituale. Andere erhoffen sich durch die Corona-Vorgaben einen weiteren Modernisierungsschub und fordern etwa Laptops möglichst schon für Volksschüler und einen durchdachten Ausbau von Homeschooling. Wer ist schuld am Corona-Chaos an Österreichs Schulen? Welche Rolle spielen dabei aber auch die Eltern und Großeltern, die die Erziehungsaufgaben zunehmend an die Schulen übertragen haben? Lassen wir unsere Kinder im Stich? Wie müssen wir die Weichen stellen, um die Zukunft unserer Kinder zu retten?
Zu Gast ist der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff, der mit seinem Bestseller „Deutschland verdummt“ schon vor der Corona-Krise auf den Bildungsnotstand aufmerksam machte. Die 61-jährige Wiener Lehrerin Gerda Reißner fürchtet sich selbst vor dem Virus und hält die Corona-Vorgaben für nicht praxistauglich. Der Autor und Erziehungswissenschaftler Philipp Möller sieht in der Corona-Krise große Chancen für längst überfällige Modernisierungen des Schulwesens und sieht die nächste Generation sogar im Vorteil. Markus Haintz, Rechtsanwalt und Mitorganisator der Querdenken-Bewegung, fordert eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen und warnt vor Panikmache vor dem Virus. Die Corona-Maturantin Lisa Pareiss zählt sich selbst zu den Digital Natives und fordert mehr Respekt und Unterstützung für die junge Generation.
Gäste:
Josef Kraus, Pädagoge und Psychologe
Gerda Reißner, Lehrerin an einer Wiener Mittelschule
Philipp Möller, Pädagoge und Autor
Markus Haintz, Anwalt
Lisa Pareiss, Maturantin
Moderation: Michael Fleischhacker
Hallo zusammen,
ich bin heute zu Gast bei Servus.TV in Salzburg., Talk im Hangar 7.
Thema:
Corona-Chaos an den Schulen: Verdummen unsere Kinder?
Ausstrahlung in Deutschland um 00:35 Uhr.
Ausstrahlung in Österreich um 22.10 Uhr.
Die Sendung könnt ihr nachträglich natürlich auch über die Mediathek verfolgen.
Markus Haintz,
Rechtsanwalt
Querdenken 731 Ulm
Telegram:
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Ankündigung des Senders:
Bildungsexperten schlagen zum Schulstart Alarm: Immer mehr Schulkinder leiden massiv unter den Corona-Maßnahmen. Besonders betroffen davon sind Sozialschwache und Migrantenkinder. Sie werden zunehmend abgehängt. Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff (Beststeller „Deutschland verdummt“) befürchtet eine verlorene Generation und einen wirtschaftlichen Absturz für Europa.
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Vor allem die zunehmende Verbreitung und Abhängigkeit von Computern und digitaler Infrastruktur droht die Kinder zu überfordern. Sie vermissen den direkten Kontakt zu ihren Lehrern und dringend benötigte Rituale. Andere erhoffen sich durch die Corona-Vorgaben einen weiteren Modernisierungsschub und fordern etwa Laptops möglichst schon für Volksschüler und einen durchdachten Ausbau von Homeschooling. Wer ist schuld am Corona-Chaos an Österreichs Schulen? Welche Rolle spielen dabei aber auch die Eltern und Großeltern, die die Erziehungsaufgaben zunehmend an die Schulen übertragen haben? Lassen wir unsere Kinder im Stich? Wie müssen wir die Weichen stellen, um die Zukunft unserer Kinder zu retten?
Zu Gast ist der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff, der mit seinem Bestseller „Deutschland verdummt“ schon vor der Corona-Krise auf den Bildungsnotstand aufmerksam machte. Die 61-jährige Wiener Lehrerin Gerda Reißner fürchtet sich selbst vor dem Virus und hält die Corona-Vorgaben für nicht praxistauglich. Der Autor und Erziehungswissenschaftler Philipp Möller sieht in der Corona-Krise große Chancen für längst überfällige Modernisierungen des Schulwesens und sieht die nächste Generation sogar im Vorteil. Markus Haintz, Rechtsanwalt und Mitorganisator der Querdenken-Bewegung, fordert eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen und warnt vor Panikmache vor dem Virus. Die Corona-Maturantin Lisa Pareiss zählt sich selbst zu den Digital Natives und fordert mehr Respekt und Unterstützung für die junge Generation.
Gäste:
Josef Kraus, Pädagoge und Psychologe
Gerda Reißner, Lehrerin an einer Wiener Mittelschule
Philipp Möller, Pädagoge und Autor
Markus Haintz, Anwalt
Lisa Pareiss, Maturantin
Moderation: Michael Fleischhacker
Interview auf Maona TV mit Leander von Kraft zu den allgemeinen Diffamierungen der Freiheitsbewegung und zu einzelnen Organisatoren der Querdenken-Initiativen https://youtu.be/oHWVpLkjq64
YouTube
Stephan Bergmann (Pressesprecher von Querdenken) – Exklusive Stellungnahme zu den Vorwürfen
Stephan Bergmann hat in den letzten Monaten Bekanntheit erlangt als Pressesprecher für die Initiative Querdenken 711.Durch seinen Einsatz auf den damit verbundenen Demonstrationen „Wir für das Grundgesetz“ sind auch die größeren Medienhäuser auf ihn aufmerksam…
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❤🔥Hier gibt es die Peacecrowd Shirts und Hoodies in allen Farben - Frieden beginnt im eigenen Herzen 🔥❤
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Was ist Frieden
Die meisten Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. Ganz gleich ob in Europa, Amerika, Afrika oder Asien: Niemand möchte, dass Verwandte oder Freunde in einem Krieg verwundet oder gar getötet werden. Für sie alle ist Frieden, wenn es keinen Krieg gibt.
Doch wenn man sich über Frieden unterhält, wird deutlich, dass sich jeder Mensch etwas anderes darunter vorstellt: Für die einen ist Frieden, wenn sie nicht jeden Tag heftigen Streit zwischen den Eltern, den Geschwistern oder mit den Nachbarn erleben müssen. Andere glauben, dass Hunger und Armut Frieden verhindern. Und muss nicht jeder Mensch zuerst mit sich selbst zufrieden sein, damit es Frieden geben kann?
Der positive Frieden ist schwieriger zu bestimmen, weil es so unterschiedliche Vorstellungen davon gibt.
Eine Gemeinsamkeit könnte darin bestehen, dass es beim positiven Frieden um mehr Gerechtigkeit und weniger Gewalt geht. Frieden bedeutet, dass keiner hungern muss, dass Menschen arbeiten und in Freiheit leben können. Frieden herrscht dort, wo Menschenrechte eingehalten werden.
Niemand weiß, ob dieser positive Frieden jemals vollständig verwirklicht werden kann. Sicher ist, dass Frieden ein langer Prozess ist und dass sich jeder und jede an diesem Prozess beteiligen kann. In diesem Sinn ist auch der Satz von Mahatma Gandhi gemeint: "Es gibt keinen Weg zum Frieden - Frieden ist der Weg".
Die meisten Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. Ganz gleich ob in Europa, Amerika, Afrika oder Asien: Niemand möchte, dass Verwandte oder Freunde in einem Krieg verwundet oder gar getötet werden. Für sie alle ist Frieden, wenn es keinen Krieg gibt.
Doch wenn man sich über Frieden unterhält, wird deutlich, dass sich jeder Mensch etwas anderes darunter vorstellt: Für die einen ist Frieden, wenn sie nicht jeden Tag heftigen Streit zwischen den Eltern, den Geschwistern oder mit den Nachbarn erleben müssen. Andere glauben, dass Hunger und Armut Frieden verhindern. Und muss nicht jeder Mensch zuerst mit sich selbst zufrieden sein, damit es Frieden geben kann?
Der positive Frieden ist schwieriger zu bestimmen, weil es so unterschiedliche Vorstellungen davon gibt.
Eine Gemeinsamkeit könnte darin bestehen, dass es beim positiven Frieden um mehr Gerechtigkeit und weniger Gewalt geht. Frieden bedeutet, dass keiner hungern muss, dass Menschen arbeiten und in Freiheit leben können. Frieden herrscht dort, wo Menschenrechte eingehalten werden.
Niemand weiß, ob dieser positive Frieden jemals vollständig verwirklicht werden kann. Sicher ist, dass Frieden ein langer Prozess ist und dass sich jeder und jede an diesem Prozess beteiligen kann. In diesem Sinn ist auch der Satz von Mahatma Gandhi gemeint: "Es gibt keinen Weg zum Frieden - Frieden ist der Weg".
https://youtu.be/jDlCdPcBC3g
Leuchttürme der Freiheit
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👉 Zur University of dreams: https://universityofdreams.de/
👉 Beat: Jack Center - https://www.jackcenterbeats.com
👉 SEOM auf Patreon: https://www.patreon.com/SEOM…
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Jetzt kommen sie aus Ihren Löchern. Das mindert aber nicht Ihre Schuld an der schlimmen Stimmung überall. Wir wissen, daß sie mit Absicht Angst verbreitet haben. Dennoch ist es gut, mal einen richtigen Artikel zu lesen.
Corona Pandemie - Denn sie wissen nicht, was sie tun
Von Stefan Aust
Herausgeber DIE WELT
Die Wahrscheinlichkeit zu sterben liegt für jeden Menschen gleichermaßen bei genau 100 Prozent. Das wollen viele aus der Spezies des Homo sapiens seit Jahrtausenden nicht einsehen, und sie erfanden deshalb die Wiederauferstehung, das ewige Leben oder 72 Jungfrauen im Paradies für die Seligen. Neuerdings gilt auch der Lockdown als Maßnahme gegen das Sterben. Zumindest der akkurat getragenen Atemmaske wird in Corona-Zeiten eine lebensverlängernde Wirkung zugeschrieben.
Doch selbst die Totalabschottung des Inselstaates Neuseeland hat trotz rigider Maßnahmen Sars-CoV-2 nicht vollständig an der Einwanderung hindern können. Und selbst wenn jedes Haus abgeschottet wäre wie der Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim, dürfte das Virus mindestens so leicht die Kontrollen überwinden wie die eingeschmuggelten Waffen der RAF, damals im Deutschen Herbst, 1977.
Jeden Tag werden die Bürger mit neuen Infektionszahlen, R-Werten oder den Zahlen von „an oder mit“ Corona Verstorbenen konfrontiert und so auf AHA-Linie gehalten, wie die Bundesregierung erklärt: „Abstand, Hygiene, Alltagsmasken“. Und die erst im Zuge der Lockerungsmaßnahmen verfügte Maskenpflicht für Kunden in Supermärkten dient weniger der Infektionsvermeidung als der Disziplinierung: Nur die Maske erinnert ständig an die Gefahr.
Ob die Maskenpflicht im Schulunterricht die Lust der Kinder am Lernen erhöht, darf bezweifelt werden. Aber vielleicht wird durch diese Maßnahme die Zahl der Lehrer, die sich vorsichtshalber krankschreiben lassen, reduziert. Vor allem ältere Lehrer gehörten ja zur Corona-Zielgruppe. Da kann man den Schülern offenbar zumuten, eine Maske zu tragen, um die Lehrer nicht zu infizieren.
Im ICE darf die Maske nur kurzzeitig vom Mund genommen werden, um das Einnehmen von Nahrung und Getränken zu ermöglichen. Selbst wenn auf der Reise von Hamburg nach Berlin ein Abteil vollständig leer ist, kommt der Sicherheitsdienst und droht dem Passagier ohne Maske mit umgehender Verweisung aus dem Zug. Da möchte man sich schon glücklich schätzen, wenn man wenigstens noch bis zur nächsten Haltestelle mitfahren darf. Die Kontrolleure selbst, am Ende des Zuges angekommen, nehmen dann schnell die Maske ab. Wer kann das auch auf Dauer aushalten.
Weltweit wird nach einem Impfstoff gegen den globalen Menschenfeind Corona gesucht, doch selbst das allwissende Robert-Koch-Institut (RKI) zog kürzlich eine aus Versehen veröffentlichte Meldung zurück, dass im Herbst mit einem einsatzfähigen Impfstoff zu rechnen sei. Am 18. August 2020 stellte die Ständige Impfkommission beim RKI die Verfügbarkeit eines Impfstoffes für Anfang 2021 in Aussicht. Putins Sputnik-Impfstoff gilt als Fake-Stoff, und ob das wandlungsfähige Coronavirus tatsächlich durch einmalige Impfung außer Gefecht gesetzt werden kann, wird sich erweisen.
Andere setzten auf Herdenimmunität, deshalb sei jede neue Infektion, die den Menschen nicht umbringt, ein Schritt in die richtige Richtung. So schrieb der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar vorvergangene Woche in der WELT: „Zur Herdenimmunität gibt es keine Alternative. Diese Aussage ist nicht polemisch. Sie folgt zwingend aus logischen Überlegungen. Denn die einzige echte Kontraststrategie, die Ausrottung von Covid-19, ist in der Praxis krachend gescheitert. Mit Ausnahme von Schweden wurde in allen anderen Ländern versucht, das Coronavirus zum Verschwinden zu bringen. Vergeblich, wie sich jetzt nahezu überall zeigt.“ Es gelte, mit Nüchternheit, Maß und Mitte, die mit Covid-19 einhergehenden Risiken für Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft auszubalancieren.
Corona Pandemie - Denn sie wissen nicht, was sie tun
Von Stefan Aust
Herausgeber DIE WELT
Die Wahrscheinlichkeit zu sterben liegt für jeden Menschen gleichermaßen bei genau 100 Prozent. Das wollen viele aus der Spezies des Homo sapiens seit Jahrtausenden nicht einsehen, und sie erfanden deshalb die Wiederauferstehung, das ewige Leben oder 72 Jungfrauen im Paradies für die Seligen. Neuerdings gilt auch der Lockdown als Maßnahme gegen das Sterben. Zumindest der akkurat getragenen Atemmaske wird in Corona-Zeiten eine lebensverlängernde Wirkung zugeschrieben.
Doch selbst die Totalabschottung des Inselstaates Neuseeland hat trotz rigider Maßnahmen Sars-CoV-2 nicht vollständig an der Einwanderung hindern können. Und selbst wenn jedes Haus abgeschottet wäre wie der Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim, dürfte das Virus mindestens so leicht die Kontrollen überwinden wie die eingeschmuggelten Waffen der RAF, damals im Deutschen Herbst, 1977.
Jeden Tag werden die Bürger mit neuen Infektionszahlen, R-Werten oder den Zahlen von „an oder mit“ Corona Verstorbenen konfrontiert und so auf AHA-Linie gehalten, wie die Bundesregierung erklärt: „Abstand, Hygiene, Alltagsmasken“. Und die erst im Zuge der Lockerungsmaßnahmen verfügte Maskenpflicht für Kunden in Supermärkten dient weniger der Infektionsvermeidung als der Disziplinierung: Nur die Maske erinnert ständig an die Gefahr.
Ob die Maskenpflicht im Schulunterricht die Lust der Kinder am Lernen erhöht, darf bezweifelt werden. Aber vielleicht wird durch diese Maßnahme die Zahl der Lehrer, die sich vorsichtshalber krankschreiben lassen, reduziert. Vor allem ältere Lehrer gehörten ja zur Corona-Zielgruppe. Da kann man den Schülern offenbar zumuten, eine Maske zu tragen, um die Lehrer nicht zu infizieren.
Im ICE darf die Maske nur kurzzeitig vom Mund genommen werden, um das Einnehmen von Nahrung und Getränken zu ermöglichen. Selbst wenn auf der Reise von Hamburg nach Berlin ein Abteil vollständig leer ist, kommt der Sicherheitsdienst und droht dem Passagier ohne Maske mit umgehender Verweisung aus dem Zug. Da möchte man sich schon glücklich schätzen, wenn man wenigstens noch bis zur nächsten Haltestelle mitfahren darf. Die Kontrolleure selbst, am Ende des Zuges angekommen, nehmen dann schnell die Maske ab. Wer kann das auch auf Dauer aushalten.
Weltweit wird nach einem Impfstoff gegen den globalen Menschenfeind Corona gesucht, doch selbst das allwissende Robert-Koch-Institut (RKI) zog kürzlich eine aus Versehen veröffentlichte Meldung zurück, dass im Herbst mit einem einsatzfähigen Impfstoff zu rechnen sei. Am 18. August 2020 stellte die Ständige Impfkommission beim RKI die Verfügbarkeit eines Impfstoffes für Anfang 2021 in Aussicht. Putins Sputnik-Impfstoff gilt als Fake-Stoff, und ob das wandlungsfähige Coronavirus tatsächlich durch einmalige Impfung außer Gefecht gesetzt werden kann, wird sich erweisen.
Andere setzten auf Herdenimmunität, deshalb sei jede neue Infektion, die den Menschen nicht umbringt, ein Schritt in die richtige Richtung. So schrieb der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar vorvergangene Woche in der WELT: „Zur Herdenimmunität gibt es keine Alternative. Diese Aussage ist nicht polemisch. Sie folgt zwingend aus logischen Überlegungen. Denn die einzige echte Kontraststrategie, die Ausrottung von Covid-19, ist in der Praxis krachend gescheitert. Mit Ausnahme von Schweden wurde in allen anderen Ländern versucht, das Coronavirus zum Verschwinden zu bringen. Vergeblich, wie sich jetzt nahezu überall zeigt.“ Es gelte, mit Nüchternheit, Maß und Mitte, die mit Covid-19 einhergehenden Risiken für Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft auszubalancieren.
Neuerdings zerbrechen sich Wissenschaftler gerade den Kopf, warum es bei zunehmenden Fällen von Corona-Infektionen längst nicht so viele Todesfälle gibt, wie es nach den Erfahrungen der ersten Welle der Fall sein müsste. Zur Begründung wird die ganze Palette medizinischer und statistischer Gründe angeführt, aber das einzig Sichere ist offenbar: Nix Genaues weiß man nicht.
Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie hier.
Nicht einmal über den Angstquotienten herrscht Einigkeit – unter Wissenschaftlern ebenso wenig wie unter Normalbürgern. Der eine hält Covid-19 für den Nachfolger des Sensenmannes, gewissermaßen die Liaison von Pest und Cholera. Der andere stuft Covid-19 als eine eher milde Form der Grippe ein. Vom Corona-Zweifler über den Corona-Leugner bis zum Corona-Verschwörungstheoretiker sind es da nur wenige Klicks im Internet.
So erlebte der Gründer und Inhaber der Block-House-Restaurantkette Eugen Block in Hamburg einen pandemischen Shitstorm, als er erklärte: „Corona ist nicht tödlicher als die Grippe“ und im „Spiegel“ nachlegte, er habe vor Corona persönlich keine Angst: „Dann sterbe ich eben drei Tage früher, na und? Ich habe Gottvertrauen.“
Zunächst wollte der Unternehmer aber auf das Robert-Koch-Institut vertrauen. Am 19. und 27. März schrieb er Briefe an das RKI, in denen er nach „exakten Todesraten“ früherer Grippewellen fragte. Zu seinem Bedauern erhielt er keine Antwort.
Da erging es dem Herausgeber dieser Zeitung anders. Um eine Halbjahresbilanz der Corona-Pandemie zu erstellen, schickte er gleichlautende Briefe an das Robert-Koch-Institut, an das Bundesministerium für Gesundheit und an das Bundesministerium des Innern – alle drei Institutionen zuständig für Maßnahmen gegen die Pandemie. Es ging und geht um die realen Sterberaten, aus denen hervorgeht, wie gefährlich das Virus tatsächlich ist und wie erfolgreich die ergriffenen Maßnahmen waren.
Viele Fragen – wenig Antworten
Vom Innenministerium kam bisher keine Antwort, möglicherweise rechnet man noch. Das Bundesministerium für Gesundheit, dessen Chef kaum einen Tag ohne Corona-Statement verstreichen lässt, antwortete zügig, aber eher verhalten:
„Vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider hat das Bundesministerium für Gesundheit dazu keine eigenen Zahlen.
Bezüglich der nationalen Zahlen müssten Sie sich bitte an das Statistische Bundesamt wenden, da Ihre Fragen auf die Gesamtmortalitäten abzielen. Das Statistische Bundesamt verfügt auch über Auswertungen zu Mortalität in Bezug auf Corona und zur Grippe.
Hinsichtlich der internationalen Zahlen müssten Sie Ihre Fragen bitte an die WHO richten.“
Das Robert-Koch-Institut antwortete umfassend, indem es zumindest die gestellten Fragen wiederholte:
„Nachfolgend unsere Antworten:
Frage: Wie viele Sterbefälle gab es vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 in jedem Monat und insgesamt in
a) Deutschland
b) Schweden
c) Dänemark
d) Niederlande
e) Frankreich
f) Italien
g) Spanien
h) USA
i) Brasilien
Antwort RKI: Die offizielle Todesursachenstatistik in Deutschland wird beim Statistischen Bundesamt (Destatis) geführt. Zu den zuständigen Stellen in den genannten Staaten liegen dem RKI keine Informationen vor. Ggf. kann Destatis hier weiterhelfen. Für Daten zu europäischen Staaten kann ggf. Eurostat weiterhelfen.
Wie viele Sterbefälle werden in den entsprechenden Monaten mit einer Corona-Infektion in Verbindung gebracht?
RKI: Siehe oben
In wie vielen Fällen wurden in Deutschland an mit oder an Corona Verstorbenen Obduktionen durchgeführt? Was waren die Ergebnisse?
RKI: Dem RKI liegen keine Zahlen zu durchgeführten Obduktionen vor. Vielleicht kann der Bundesverband der Pathologen weiterhelfen.
In Hamburg hat Prof. Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf, sehr umfangreich obduziert.
Wie hoch ist das durchschnittliche Lebensalter der verstorbenen Männer/Frauen in der Gesamtheit der Sterbefälle?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Wie hoch ist das durchschnittliche Lebensalter der an oder mit Corona Verstorbenen?
Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie hier.
Nicht einmal über den Angstquotienten herrscht Einigkeit – unter Wissenschaftlern ebenso wenig wie unter Normalbürgern. Der eine hält Covid-19 für den Nachfolger des Sensenmannes, gewissermaßen die Liaison von Pest und Cholera. Der andere stuft Covid-19 als eine eher milde Form der Grippe ein. Vom Corona-Zweifler über den Corona-Leugner bis zum Corona-Verschwörungstheoretiker sind es da nur wenige Klicks im Internet.
So erlebte der Gründer und Inhaber der Block-House-Restaurantkette Eugen Block in Hamburg einen pandemischen Shitstorm, als er erklärte: „Corona ist nicht tödlicher als die Grippe“ und im „Spiegel“ nachlegte, er habe vor Corona persönlich keine Angst: „Dann sterbe ich eben drei Tage früher, na und? Ich habe Gottvertrauen.“
Zunächst wollte der Unternehmer aber auf das Robert-Koch-Institut vertrauen. Am 19. und 27. März schrieb er Briefe an das RKI, in denen er nach „exakten Todesraten“ früherer Grippewellen fragte. Zu seinem Bedauern erhielt er keine Antwort.
Da erging es dem Herausgeber dieser Zeitung anders. Um eine Halbjahresbilanz der Corona-Pandemie zu erstellen, schickte er gleichlautende Briefe an das Robert-Koch-Institut, an das Bundesministerium für Gesundheit und an das Bundesministerium des Innern – alle drei Institutionen zuständig für Maßnahmen gegen die Pandemie. Es ging und geht um die realen Sterberaten, aus denen hervorgeht, wie gefährlich das Virus tatsächlich ist und wie erfolgreich die ergriffenen Maßnahmen waren.
Viele Fragen – wenig Antworten
Vom Innenministerium kam bisher keine Antwort, möglicherweise rechnet man noch. Das Bundesministerium für Gesundheit, dessen Chef kaum einen Tag ohne Corona-Statement verstreichen lässt, antwortete zügig, aber eher verhalten:
„Vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider hat das Bundesministerium für Gesundheit dazu keine eigenen Zahlen.
Bezüglich der nationalen Zahlen müssten Sie sich bitte an das Statistische Bundesamt wenden, da Ihre Fragen auf die Gesamtmortalitäten abzielen. Das Statistische Bundesamt verfügt auch über Auswertungen zu Mortalität in Bezug auf Corona und zur Grippe.
Hinsichtlich der internationalen Zahlen müssten Sie Ihre Fragen bitte an die WHO richten.“
Das Robert-Koch-Institut antwortete umfassend, indem es zumindest die gestellten Fragen wiederholte:
„Nachfolgend unsere Antworten:
Frage: Wie viele Sterbefälle gab es vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 in jedem Monat und insgesamt in
a) Deutschland
b) Schweden
c) Dänemark
d) Niederlande
e) Frankreich
f) Italien
g) Spanien
h) USA
i) Brasilien
Antwort RKI: Die offizielle Todesursachenstatistik in Deutschland wird beim Statistischen Bundesamt (Destatis) geführt. Zu den zuständigen Stellen in den genannten Staaten liegen dem RKI keine Informationen vor. Ggf. kann Destatis hier weiterhelfen. Für Daten zu europäischen Staaten kann ggf. Eurostat weiterhelfen.
Wie viele Sterbefälle werden in den entsprechenden Monaten mit einer Corona-Infektion in Verbindung gebracht?
RKI: Siehe oben
In wie vielen Fällen wurden in Deutschland an mit oder an Corona Verstorbenen Obduktionen durchgeführt? Was waren die Ergebnisse?
RKI: Dem RKI liegen keine Zahlen zu durchgeführten Obduktionen vor. Vielleicht kann der Bundesverband der Pathologen weiterhelfen.
In Hamburg hat Prof. Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf, sehr umfangreich obduziert.
Wie hoch ist das durchschnittliche Lebensalter der verstorbenen Männer/Frauen in der Gesamtheit der Sterbefälle?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Wie hoch ist das durchschnittliche Lebensalter der an oder mit Corona Verstorbenen?
RKI: Daten dazu sind im täglichen Situationsbericht enthalten.
Im aktuellsten Bericht vom 21.7.2020 steht: ‚Insgesamt sind 9090 Personen in Deutschland (4,5 Prozent aller bestätigten Fälle) im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben (Tabelle 4). Es handelt sich um 5024 (55 Prozent) Männer und 4061 (45 Prozent) Frauen, für fünf Personen ist das Geschlecht unbekannt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 81 Jahren (Median: 82 Jahre). Von den Todesfällen waren 7778 (86 Prozent) Personen 70 Jahre und älter.‘
Wie hoch waren die entsprechenden monatlichen Sterberaten in den Jahren
a) 2019
b) 2018
c) 2017
d) 2016
RKI: Hier sollte das Statistische Bundesamt weiterhelfen können.
Wie hoch sind diese Sterberaten jeweils bezogen auf das erste Halbjahr?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Was waren die Ursachen für den Tod der in den entsprechenden Monaten Verstorbenen?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Wie viele Todesfälle werden in den vergangenen Jahren der Grippe zugerechnet?
RKI: Die influenzabedingte Sterblichkeit (Mortalität) kann durch statistische Verfahren aus der Zahl der Gesamttodesfälle oder aus der Zahl der als ‚Pneumonie oder Influenza‘ kodierten Todesfälle geschätzt werden. Dieser Ansatz wird gewählt, weil bei Weitem nicht alle mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle als solche erkannt oder gar labordiagnostisch bestätigt werden. Die Zahl der mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle wird – vereinfacht dargestellt – als die Differenz berechnet, die sich ergibt, wenn von der Zahl aller Todesfälle, die während der Influenzawelle auftreten, die Todesfallzahl abgezogen wird, die (aus historischen Daten berechnet) aufgetreten wäre, wenn es in dieser Zeit keine Influenzawelle gegeben hätte.
Das Schätz-Ergebnis wird als sogenannte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) bezeichnet. In Deutschland wird, wie in vielen anderen Ländern, die Zahl der Gesamttodesfälle für die Schätzung verwendet.
Todesfälle mit Influenza werden im Rahmen der Meldepflicht für Influenzavirus-Nachweise an das RKI übermittelt. Diese Daten sind jedoch keine Grundlage für Hochrechnungen. Nicht bei allen Todesfällen wird auf Influenzaviren untersucht, zudem wird der Tod nach einer Influenzainfektion meist durch eine anschließende bakterielle Lungenentzündung verursacht, sodass die Influenzaviren häufig nicht mehr nachweisbar sind.
Die offizielle Todesursachenstatistik ist ebenfalls nicht aussagekräftig, sie beruht auf den Angaben auf dem Totenschein, auf dem die Influenza praktisch nie als Todesursache eingetragen wird, sondern zum Beispiel die bakterielle Lungenentzündung oder eine vorbestehende Grunderkrankung wie Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit eines schweren bzw. tödlichen Krankheitsverlaufs erhöht.
Das höchste Risiko für schwere Verläufe und Todesfälle haben ältere Menschen. Die Zahl der Todesfälle kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken, von mehreren Hundert bis über 20.000.“
Immerhin kam das Robert-Koch-Institut in der Antwort zu den Opfern der gemeinen Influenza dem Sinn unserer Fragestellung recht nahe. Wenn es nämlich keine Obduktionen an „mit oder an“ Corona Verstorbenen gibt, ist die Zahl der Toten wie nach einer Grippe-Epidemie im Wesentlichen aus der Differenz zwischen der normalen durchschnittlichen Sterblichkeit und der erhöhten Zahl der Toten in einem Monat, einem halben oder einem ganzen Jahr abzuleiten.
Die Zahl 20.000, die das Robert-Koch-Institut nennt, ist keinesfalls aus der infizierten Luft gegriffen: Es ist etwa die Zahl der über dem Durchschnitt liegenden Sterbefälle im März 2018.
Zahlen aus Deutschland sind einfach zu finden
Sinn der Anfrage bei den Ministerien und beim Robert-Koch-Institut war es, genau das in Bezug auf Covid-19 herauszubekommen.
Auf die Idee, beim Statistischen Bundesamt anzufragen, waren wir zugegebenermaßen auch schon gekommen und hatten angefangen, uns durch die Zahlenlabyrinthe zu arbeiten.
Im aktuellsten Bericht vom 21.7.2020 steht: ‚Insgesamt sind 9090 Personen in Deutschland (4,5 Prozent aller bestätigten Fälle) im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben (Tabelle 4). Es handelt sich um 5024 (55 Prozent) Männer und 4061 (45 Prozent) Frauen, für fünf Personen ist das Geschlecht unbekannt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 81 Jahren (Median: 82 Jahre). Von den Todesfällen waren 7778 (86 Prozent) Personen 70 Jahre und älter.‘
Wie hoch waren die entsprechenden monatlichen Sterberaten in den Jahren
a) 2019
b) 2018
c) 2017
d) 2016
RKI: Hier sollte das Statistische Bundesamt weiterhelfen können.
Wie hoch sind diese Sterberaten jeweils bezogen auf das erste Halbjahr?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Was waren die Ursachen für den Tod der in den entsprechenden Monaten Verstorbenen?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Wie viele Todesfälle werden in den vergangenen Jahren der Grippe zugerechnet?
RKI: Die influenzabedingte Sterblichkeit (Mortalität) kann durch statistische Verfahren aus der Zahl der Gesamttodesfälle oder aus der Zahl der als ‚Pneumonie oder Influenza‘ kodierten Todesfälle geschätzt werden. Dieser Ansatz wird gewählt, weil bei Weitem nicht alle mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle als solche erkannt oder gar labordiagnostisch bestätigt werden. Die Zahl der mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle wird – vereinfacht dargestellt – als die Differenz berechnet, die sich ergibt, wenn von der Zahl aller Todesfälle, die während der Influenzawelle auftreten, die Todesfallzahl abgezogen wird, die (aus historischen Daten berechnet) aufgetreten wäre, wenn es in dieser Zeit keine Influenzawelle gegeben hätte.
Das Schätz-Ergebnis wird als sogenannte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) bezeichnet. In Deutschland wird, wie in vielen anderen Ländern, die Zahl der Gesamttodesfälle für die Schätzung verwendet.
Todesfälle mit Influenza werden im Rahmen der Meldepflicht für Influenzavirus-Nachweise an das RKI übermittelt. Diese Daten sind jedoch keine Grundlage für Hochrechnungen. Nicht bei allen Todesfällen wird auf Influenzaviren untersucht, zudem wird der Tod nach einer Influenzainfektion meist durch eine anschließende bakterielle Lungenentzündung verursacht, sodass die Influenzaviren häufig nicht mehr nachweisbar sind.
Die offizielle Todesursachenstatistik ist ebenfalls nicht aussagekräftig, sie beruht auf den Angaben auf dem Totenschein, auf dem die Influenza praktisch nie als Todesursache eingetragen wird, sondern zum Beispiel die bakterielle Lungenentzündung oder eine vorbestehende Grunderkrankung wie Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit eines schweren bzw. tödlichen Krankheitsverlaufs erhöht.
Das höchste Risiko für schwere Verläufe und Todesfälle haben ältere Menschen. Die Zahl der Todesfälle kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken, von mehreren Hundert bis über 20.000.“
Immerhin kam das Robert-Koch-Institut in der Antwort zu den Opfern der gemeinen Influenza dem Sinn unserer Fragestellung recht nahe. Wenn es nämlich keine Obduktionen an „mit oder an“ Corona Verstorbenen gibt, ist die Zahl der Toten wie nach einer Grippe-Epidemie im Wesentlichen aus der Differenz zwischen der normalen durchschnittlichen Sterblichkeit und der erhöhten Zahl der Toten in einem Monat, einem halben oder einem ganzen Jahr abzuleiten.
Die Zahl 20.000, die das Robert-Koch-Institut nennt, ist keinesfalls aus der infizierten Luft gegriffen: Es ist etwa die Zahl der über dem Durchschnitt liegenden Sterbefälle im März 2018.
Zahlen aus Deutschland sind einfach zu finden
Sinn der Anfrage bei den Ministerien und beim Robert-Koch-Institut war es, genau das in Bezug auf Covid-19 herauszubekommen.
Auf die Idee, beim Statistischen Bundesamt anzufragen, waren wir zugegebenermaßen auch schon gekommen und hatten angefangen, uns durch die Zahlenlabyrinthe zu arbeiten.
Und jedes Mal, wenn ein neues Virus auftauchte, sei es Aids, Ebola, Schweine- oder Vogelgrippe, ging ein Schauder um die Welt: Könnte dies jetzt das Virus sein, das tödlich ist wie Ebola, sich aber verbreitet wie die gemeine Grippe?
Nach den Bildern aus China und aus Norditalien waren rigide Maßnahmen notwendig. Aber irgendwann muss der Blick vom Panik-Modus in den Realitäts-Modus zurückfinden. Die von manchen berühmt gewordenen Virologen vorausgesagten apokalyptischen Zahlen von Schwerinfizierten sollten langsam mit den tatsächlichen verglichen werden. Und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Maßnahmen noch im angemessenen Verhältnis zu den Ursachen stehen, ob der Kollateralschaden nicht inzwischen höher ist als der Nutzen. Es gibt ja auch Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
Allein in den Krankenhäusern wurden in Deutschland über einen Zeitraum von zwölf Wochen eine Million Operationen abgesagt, darunter 52.000 Krebs-OPs. Die voraussichtliche Sterberate ist schwer einzuschätzen, dürfte aber durchaus beträchtlich sein. Sonst müsste wohl angenommen werden, dass Operationen in deutschen Krankenhäusern mehrheitlich überflüssig sind. Einen Vorteil dürfte der Leerstand in Kliniken haben: Wer nicht ins Krankenhaus kommt, kann sich dort nicht mehr anstecken, weder mit Corona noch mit anderen Viren oder Bakterien.
Das wichtigste Argument für den Lockdown war es, die Zahl der Intensivbetten in den Kliniken nicht zu überlasten. Das war zu keinem Zeitpunkt der Corona-Pandemie in Deutschland der Fall. Das Gesundheitssystem hierzulande ist offenbar deutlich besser als sein Ruf.
Und das sind gute Nachrichten.
Die Gefahren der Corona-Pandemie sollen hier nicht unterschätzt werden. Und es gibt etliche Fälle, in denen auch jüngere Patienten schwer vom Virus getroffen wurden. Auch für Spätfolgen gibt es Anzeichen.
Doch schreckliche Einzelfälle sollten nicht den Blick auf die Gesamtlage trüben. Und da ist Corona nicht der Untergang der Menschheit. Bislang jedenfalls nicht – und das permanent wiederholte Hochhalten des Horrorbildes, dass das Virus in Zukunft hypothetisch noch tödlicher und noch ansteckender mutieren könnte, macht den Eintritt solcher Befürchtungen kein bisschen wahrscheinlicher. Aber man weiß ja: Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tot.
Es wäre besser, wenn die Behörden und Ministerien offen mit den Zahlen umgehen würden und nicht mit zitterndem Zeigefinger auf den einzigen Gralshüter der Zahlen weisen würden, das Statistische Bundesamt. Die relevanten Vergleichsdaten herauszufischen ist mühsam – und jede eigene Berechnung birgt Risiken. Zahlen, Daten und Fakten müssen für jeden erkennbar und nachvollziehbar aufbereitet werden. Das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Robert-Koch-Instituts, genauso wie der Ministerien für Gesundheit und des Inneren. Der Blick auf die Realität sollte der Maßstab für Handlungen sein. Nicht die Angst und die Vernebelung der Tatsachen.
Und je mehr Horrorszenarien von Wissenschaft und Politik verbreitet werden – umso schwerer ist es, von diesem Trip wieder herunterzukommen.
Nach den Bildern aus China und aus Norditalien waren rigide Maßnahmen notwendig. Aber irgendwann muss der Blick vom Panik-Modus in den Realitäts-Modus zurückfinden. Die von manchen berühmt gewordenen Virologen vorausgesagten apokalyptischen Zahlen von Schwerinfizierten sollten langsam mit den tatsächlichen verglichen werden. Und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Maßnahmen noch im angemessenen Verhältnis zu den Ursachen stehen, ob der Kollateralschaden nicht inzwischen höher ist als der Nutzen. Es gibt ja auch Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
Allein in den Krankenhäusern wurden in Deutschland über einen Zeitraum von zwölf Wochen eine Million Operationen abgesagt, darunter 52.000 Krebs-OPs. Die voraussichtliche Sterberate ist schwer einzuschätzen, dürfte aber durchaus beträchtlich sein. Sonst müsste wohl angenommen werden, dass Operationen in deutschen Krankenhäusern mehrheitlich überflüssig sind. Einen Vorteil dürfte der Leerstand in Kliniken haben: Wer nicht ins Krankenhaus kommt, kann sich dort nicht mehr anstecken, weder mit Corona noch mit anderen Viren oder Bakterien.
Das wichtigste Argument für den Lockdown war es, die Zahl der Intensivbetten in den Kliniken nicht zu überlasten. Das war zu keinem Zeitpunkt der Corona-Pandemie in Deutschland der Fall. Das Gesundheitssystem hierzulande ist offenbar deutlich besser als sein Ruf.
Und das sind gute Nachrichten.
Die Gefahren der Corona-Pandemie sollen hier nicht unterschätzt werden. Und es gibt etliche Fälle, in denen auch jüngere Patienten schwer vom Virus getroffen wurden. Auch für Spätfolgen gibt es Anzeichen.
Doch schreckliche Einzelfälle sollten nicht den Blick auf die Gesamtlage trüben. Und da ist Corona nicht der Untergang der Menschheit. Bislang jedenfalls nicht – und das permanent wiederholte Hochhalten des Horrorbildes, dass das Virus in Zukunft hypothetisch noch tödlicher und noch ansteckender mutieren könnte, macht den Eintritt solcher Befürchtungen kein bisschen wahrscheinlicher. Aber man weiß ja: Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tot.
Es wäre besser, wenn die Behörden und Ministerien offen mit den Zahlen umgehen würden und nicht mit zitterndem Zeigefinger auf den einzigen Gralshüter der Zahlen weisen würden, das Statistische Bundesamt. Die relevanten Vergleichsdaten herauszufischen ist mühsam – und jede eigene Berechnung birgt Risiken. Zahlen, Daten und Fakten müssen für jeden erkennbar und nachvollziehbar aufbereitet werden. Das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Robert-Koch-Instituts, genauso wie der Ministerien für Gesundheit und des Inneren. Der Blick auf die Realität sollte der Maßstab für Handlungen sein. Nicht die Angst und die Vernebelung der Tatsachen.
Und je mehr Horrorszenarien von Wissenschaft und Politik verbreitet werden – umso schwerer ist es, von diesem Trip wieder herunterzukommen.
Die Sterbefälle in Deutschland werden von Destatis wöchentlich in ihrer gesamten Breite im Internet veröffentlicht, auf ausgedruckt gut 250 Seiten: „Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen und Bundesländern für Deutschland“. Daraus die Bilanz des ersten Halbjahres 2020 abzulesen ist relativ einfach, wenn man festgestellt hat, wo man suchen muss: auf den Seiten 229 bis 234. Da findet man auch die Vergleichszahlen der Jahre 2016 bis 2019. Die Zahlen anderer Staaten allerdings werden vom Bundesamt nicht verbreitet. Sie zu finden ist deutlich schwieriger.
Die Annahme, das Robert-Koch-Institut, das Bundesinnenministerium sowie das Bundesministerium für Gesundheit hätten die Vergleichszahlen parat, würden ihre Einschätzungen und Entscheidungen darauf stützen und auch keine Scheu haben, diese Zahlen der Öffentlichkeit mitzuteilen, war offenbar ein Fehlprognose.
Also machten wir uns selbst an die Arbeit. Hilfe leistete dabei der Unternehmer Eugen Block, der vom Robert-Koch-Institut durch Nichtbeantwortung seiner Briefe etwas aufgebracht war. Er hatte daraufhin seinen mit Zahlen und Computern geübten Controller beauftragt, die entsprechenden Daten zusammenzutragen. Fündig wurde dieser bei der Human Mortality Database, einem gemeinsamen Projekt des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der University of California in Berkeley.
Alle so gewonnenen Daten verglichen wir dann mithilfe anderer Experten, taten also das, was man eigentlich von den zuständigen Beamten und Wissenschaftlern im Bund und beim Robert-Koch-Institut erwarten würde.
Doch der akkurate Blick zurück scheint den dort Zuständigen weniger relevant als der ungewisse Blick in die Zukunft. Auf jeden Fall ist der Blick zurück weniger dramatisch, als der in die jeweils vor uns liegende Apokalypse. Aber er ist aussagekräftig, was die tatsächlichen Gefahren von Corona – etwa im Vergleich zu der gemeinen Grippe – anbetrifft.
Zusammengerechnet und auf das vergangene Halbjahr 2020 aufgeschlüsselt, ergibt sich folgende Tabelle:
Tabelle 1: Deutschland
Diese Daten stammen alle aus dem Wochenbericht des Bundesamtes für Statistik. Die jeweilige Bevölkerungszahl, die sich ja von Jahr zu Jahr verändert, wurde dann mit den Todeszahlen in Relation gesetzt. Und das ergab eine interessante Liste:
Nr. 1 das erste Halbjahr 2018:
501.391 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.019.200 sind das 0,6 Prozent
Nr. 2 das erste Halbjahr 2017:
488.327 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 82.792.000 sind das 0,59 Prozent
Nr. 3 das erste Halbjahr 2020:
483.098 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.170.000 sind das 0,58 Prozent
Das Corona-Horrorjahr 2020 – jedenfalls die erste Hälfte – liegt also deutlich hinter den bisher kaum als Horrorjahre wahrgenommenen Grippe-Wintern 2017 und 2018.
Auch im Monatsvergleich liegt Corona hinter der gemeinen Grippe:
Tödlichster Monat in den vergangenen fünf Jahren war der Grippe-März 2018 mit immerhin 107.104 Toten. Da können die Corona-Monate 2020 kaum mithalten: März 87.288 und April 83.605. In den Folgemonaten lag die Sterblichkeit wieder auf Normalmaß.
Betrachtet man die schwedischen Zahlen, fällt als Erstes auf, dass in Schweden die Gesamtzahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr 2020 tatsächlich auf Platz eins der vergangenen fünf Jahre liegt. 50.085 – das entspricht 0,48 Prozent der Bevölkerung von 10,42 Millionen.
Tabelle 2: Schweden
Damit liegt die schwedische Sterberate aber deutlich unter der deutschen von 0,58 Prozent – wobei die Sterberaten in Schweden in allen Jahren unter der Deutschlands liegt, weil die Bevölkerung dort im Mittel etwas jünger ist.
Selbst im tödlichsten Monat April liegt Schweden mit 10.362 Fällen bei fast genau 0,1 Prozent der Bevölkerung. In diesem Monat hatte Deutschland mit 83.605 Sterbefällen fast genau dieselbe Todesrate wie Schweden. In den Folgemonaten Mai, Juni, Juli 2020 liegt Schweden auch auf dem Niveau der anderen europäischen Industrieländer – auch ohne harten Lockdown.
Die Annahme, das Robert-Koch-Institut, das Bundesinnenministerium sowie das Bundesministerium für Gesundheit hätten die Vergleichszahlen parat, würden ihre Einschätzungen und Entscheidungen darauf stützen und auch keine Scheu haben, diese Zahlen der Öffentlichkeit mitzuteilen, war offenbar ein Fehlprognose.
Also machten wir uns selbst an die Arbeit. Hilfe leistete dabei der Unternehmer Eugen Block, der vom Robert-Koch-Institut durch Nichtbeantwortung seiner Briefe etwas aufgebracht war. Er hatte daraufhin seinen mit Zahlen und Computern geübten Controller beauftragt, die entsprechenden Daten zusammenzutragen. Fündig wurde dieser bei der Human Mortality Database, einem gemeinsamen Projekt des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der University of California in Berkeley.
Alle so gewonnenen Daten verglichen wir dann mithilfe anderer Experten, taten also das, was man eigentlich von den zuständigen Beamten und Wissenschaftlern im Bund und beim Robert-Koch-Institut erwarten würde.
Doch der akkurate Blick zurück scheint den dort Zuständigen weniger relevant als der ungewisse Blick in die Zukunft. Auf jeden Fall ist der Blick zurück weniger dramatisch, als der in die jeweils vor uns liegende Apokalypse. Aber er ist aussagekräftig, was die tatsächlichen Gefahren von Corona – etwa im Vergleich zu der gemeinen Grippe – anbetrifft.
Zusammengerechnet und auf das vergangene Halbjahr 2020 aufgeschlüsselt, ergibt sich folgende Tabelle:
Tabelle 1: Deutschland
Diese Daten stammen alle aus dem Wochenbericht des Bundesamtes für Statistik. Die jeweilige Bevölkerungszahl, die sich ja von Jahr zu Jahr verändert, wurde dann mit den Todeszahlen in Relation gesetzt. Und das ergab eine interessante Liste:
Nr. 1 das erste Halbjahr 2018:
501.391 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.019.200 sind das 0,6 Prozent
Nr. 2 das erste Halbjahr 2017:
488.327 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 82.792.000 sind das 0,59 Prozent
Nr. 3 das erste Halbjahr 2020:
483.098 Sterbefälle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.170.000 sind das 0,58 Prozent
Das Corona-Horrorjahr 2020 – jedenfalls die erste Hälfte – liegt also deutlich hinter den bisher kaum als Horrorjahre wahrgenommenen Grippe-Wintern 2017 und 2018.
Auch im Monatsvergleich liegt Corona hinter der gemeinen Grippe:
Tödlichster Monat in den vergangenen fünf Jahren war der Grippe-März 2018 mit immerhin 107.104 Toten. Da können die Corona-Monate 2020 kaum mithalten: März 87.288 und April 83.605. In den Folgemonaten lag die Sterblichkeit wieder auf Normalmaß.
Betrachtet man die schwedischen Zahlen, fällt als Erstes auf, dass in Schweden die Gesamtzahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr 2020 tatsächlich auf Platz eins der vergangenen fünf Jahre liegt. 50.085 – das entspricht 0,48 Prozent der Bevölkerung von 10,42 Millionen.
Tabelle 2: Schweden
Damit liegt die schwedische Sterberate aber deutlich unter der deutschen von 0,58 Prozent – wobei die Sterberaten in Schweden in allen Jahren unter der Deutschlands liegt, weil die Bevölkerung dort im Mittel etwas jünger ist.
Selbst im tödlichsten Monat April liegt Schweden mit 10.362 Fällen bei fast genau 0,1 Prozent der Bevölkerung. In diesem Monat hatte Deutschland mit 83.605 Sterbefällen fast genau dieselbe Todesrate wie Schweden. In den Folgemonaten Mai, Juni, Juli 2020 liegt Schweden auch auf dem Niveau der anderen europäischen Industrieländer – auch ohne harten Lockdown.
Wir legten diese von uns zusammengestellten Daten einem höheren Beamten eines Bundesministeriums vor. Dieser ist seit Jahren mit den entsprechenden Themen befasst, wollte aber lieber ungenannt bleiben.
Er schrieb uns: „Von einer Übersterblichkeit kann keine Rede sein!
Das wird von manchen Menschen als Erfolg der Regierungsmaßnahmen ausgegeben. Diese Aussage ist jedoch nicht belegbar. Die Sterbezahlen wären in Deutschland voraussichtlich auch dann nicht anders ausgefallen, wenn weniger radikale Maßnahmen gegen die Pandemie getroffen worden wären, wie das schwedische Beispiel anschaulich belegt. In Schweden ist das Durchschnittsalter der Corona-Toten höher als bei uns (und in den meisten anderen Staaten) und kommt überwiegend aus dem Pflegebereich Schwerstkranker. Deren Leben hätte man auch mit dem schärfsten allgemeingesellschaftlichen Lockdown nicht retten können.
Es ist eher davon auszugehen, dass durch die Maßnahmen (Lockdown, ...) teilweise andere Menschen gestorben sind als in den Vorjahren. Die Regierung hat also eine Umverteilung der Sterblichkeit vorgenommen.“
Das Alter ist keine Krankheit. Deshalb sterben die meisten Menschen auch nicht an ihrem Alter, sondern an den nachlassenden Abwehrkräften gegen Infektionen, darunter der Tod durch Grippe oder Lungenentzündung.
Tabelle 3: international
Auch in den übrigen ausgewerteten Staaten lagen die Todesraten im Bereich des langjährigen Mittels – und fast alle niedriger als in Deutschland:
Großbritannien 0,55 Prozent
Niederlande 0,50 Prozent
Österreich 0,48 Prozent
Portugal 0,59 Prozent
Spanien 0,56 Prozent
USA 0,48 Prozent
Die Lebenserwartung in Deutschland hat seit den 50er-Jahren um 13 bis 14 Jahre zugenommen. Das war unter anderem das Resultat einer enorm verbesserten Gesundheitsvorsorge, die wiederum durch den wirtschaftlichen Aufschwung finanziert werden konnte. Eine negative wirtschaftliche Entwicklung dürfte im Gesundheitssektor ebenfalls negative Folgen haben. Und das nicht nur in dem ersten Jahr ab Corona, sondern in jedem Folgejahr, bis das frühere Wohlstandsniveau wieder erreicht ist.
Einen Lockdown gibt es alles andere als zum Nulltarif – das hat sich inzwischen offenbar auch bis nach Berlin durchgesprochen. Und die Ankündigung, bei einer „zweiten Welle“ könne es keinen zweiten Lockdown geben, lässt auch leise Zweifel an den bisher getroffenen Maßnahmen durchscheinen.
Wenn es bei der „zweiten Welle“ nicht geht, weil ein erneuter Lockdown die Wirtschaft weiter ruinieren würde – warum war er nicht schon beim ersten Mal fragwürdig? Zumindest im Rückblick. Inzwischen scheinen ja selbst bei Gesundheitsminister Jens Spahn einige Zweifel an Lockdown-Maßnahmen aufgekommen zu sein, etwa ob die rigorose Schließung von Friseursalons oder Einzelhandelsgeschäften notwendig gewesen sei. Aber an der Maskenpflicht wollte er nicht rütteln.
Dabei ist gerade die einer der Hauptpunkte des Zweifels. Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle wurden alle Läden außer Lebensmittelgeschäften geschlossen. Doch eine Maskenpflicht gab es dort nicht. Angeblicher Grund – hinterher –, es habe ja einen Mangel an Masken gegeben. Aber damals wie heute hätte ja auch ein Tuch, ein Schal oder ein Handtuch ausgereicht. Das war im März oder April jedoch nicht angesagt. Erst mit der Öffnung der Möbelgeschäfte und Autohäuser galt plötzlich die Maskenpflicht auch in Supermärkten. Das verstehe, wer will.
Vielleicht hatte Richard Wagner recht, als er sagte, es sei deutsch, „die Sache, die man treibt, um ihrer selbst … willen“ zu treiben.
Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol für Gehorsam den Maßnahmen der Regierenden gegenüber.
Dabei gibt es so etwas wie mildernde Umstände.
Noch nie in der Geschichte des Planeten Erde gab es so viele Menschen wie heute. Noch nie lebten so viele Menschen in Ballungsgebieten unterschiedlichster Wohn-, Lebens- und Gesundheitsbedingungen. Und noch niemals in der Geschichte gab es so viel Bewegung zwischen den Lebensräumen: Wirtschaftsbewegungen, Tourismus, Migration.
Vom Panik-Modus zurück in den Normalitäts-Modus
Er schrieb uns: „Von einer Übersterblichkeit kann keine Rede sein!
Das wird von manchen Menschen als Erfolg der Regierungsmaßnahmen ausgegeben. Diese Aussage ist jedoch nicht belegbar. Die Sterbezahlen wären in Deutschland voraussichtlich auch dann nicht anders ausgefallen, wenn weniger radikale Maßnahmen gegen die Pandemie getroffen worden wären, wie das schwedische Beispiel anschaulich belegt. In Schweden ist das Durchschnittsalter der Corona-Toten höher als bei uns (und in den meisten anderen Staaten) und kommt überwiegend aus dem Pflegebereich Schwerstkranker. Deren Leben hätte man auch mit dem schärfsten allgemeingesellschaftlichen Lockdown nicht retten können.
Es ist eher davon auszugehen, dass durch die Maßnahmen (Lockdown, ...) teilweise andere Menschen gestorben sind als in den Vorjahren. Die Regierung hat also eine Umverteilung der Sterblichkeit vorgenommen.“
Das Alter ist keine Krankheit. Deshalb sterben die meisten Menschen auch nicht an ihrem Alter, sondern an den nachlassenden Abwehrkräften gegen Infektionen, darunter der Tod durch Grippe oder Lungenentzündung.
Tabelle 3: international
Auch in den übrigen ausgewerteten Staaten lagen die Todesraten im Bereich des langjährigen Mittels – und fast alle niedriger als in Deutschland:
Großbritannien 0,55 Prozent
Niederlande 0,50 Prozent
Österreich 0,48 Prozent
Portugal 0,59 Prozent
Spanien 0,56 Prozent
USA 0,48 Prozent
Die Lebenserwartung in Deutschland hat seit den 50er-Jahren um 13 bis 14 Jahre zugenommen. Das war unter anderem das Resultat einer enorm verbesserten Gesundheitsvorsorge, die wiederum durch den wirtschaftlichen Aufschwung finanziert werden konnte. Eine negative wirtschaftliche Entwicklung dürfte im Gesundheitssektor ebenfalls negative Folgen haben. Und das nicht nur in dem ersten Jahr ab Corona, sondern in jedem Folgejahr, bis das frühere Wohlstandsniveau wieder erreicht ist.
Einen Lockdown gibt es alles andere als zum Nulltarif – das hat sich inzwischen offenbar auch bis nach Berlin durchgesprochen. Und die Ankündigung, bei einer „zweiten Welle“ könne es keinen zweiten Lockdown geben, lässt auch leise Zweifel an den bisher getroffenen Maßnahmen durchscheinen.
Wenn es bei der „zweiten Welle“ nicht geht, weil ein erneuter Lockdown die Wirtschaft weiter ruinieren würde – warum war er nicht schon beim ersten Mal fragwürdig? Zumindest im Rückblick. Inzwischen scheinen ja selbst bei Gesundheitsminister Jens Spahn einige Zweifel an Lockdown-Maßnahmen aufgekommen zu sein, etwa ob die rigorose Schließung von Friseursalons oder Einzelhandelsgeschäften notwendig gewesen sei. Aber an der Maskenpflicht wollte er nicht rütteln.
Dabei ist gerade die einer der Hauptpunkte des Zweifels. Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle wurden alle Läden außer Lebensmittelgeschäften geschlossen. Doch eine Maskenpflicht gab es dort nicht. Angeblicher Grund – hinterher –, es habe ja einen Mangel an Masken gegeben. Aber damals wie heute hätte ja auch ein Tuch, ein Schal oder ein Handtuch ausgereicht. Das war im März oder April jedoch nicht angesagt. Erst mit der Öffnung der Möbelgeschäfte und Autohäuser galt plötzlich die Maskenpflicht auch in Supermärkten. Das verstehe, wer will.
Vielleicht hatte Richard Wagner recht, als er sagte, es sei deutsch, „die Sache, die man treibt, um ihrer selbst … willen“ zu treiben.
Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol für Gehorsam den Maßnahmen der Regierenden gegenüber.
Dabei gibt es so etwas wie mildernde Umstände.
Noch nie in der Geschichte des Planeten Erde gab es so viele Menschen wie heute. Noch nie lebten so viele Menschen in Ballungsgebieten unterschiedlichster Wohn-, Lebens- und Gesundheitsbedingungen. Und noch niemals in der Geschichte gab es so viel Bewegung zwischen den Lebensräumen: Wirtschaftsbewegungen, Tourismus, Migration.
Vom Panik-Modus zurück in den Normalitäts-Modus
Ist der Weg des Friedens und der Freude der richitige, um die Welt zu verändern und die Corona-Verbrecher zu stoppen?
Final Results
74%
Ja, es geht nur mit Frieden, Freude und Liebe
4%
Nein, es braucht auch Gewalt um die Verbrechen zu stoppen
21%
Beides wird gebraucht
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Der Mann im roten Shirt hat einen neuen YouTube Kanal
Abonniert Stephan Bergmanns Kanal gerne, wenn ihr mögt 😊👍❤️ Danke
👉🏻 https://youtu.be/41ikeWhhuIY
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Der Mann im roten Shirt | Kanal Trailer
Die Jugend meldet sich zu Wort, auf der Großkundgebung am 04.10.2020, in Konstanz am Bodensee.
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Der Mann im roten Shirt, Stephan Bergmann Autor, Gründer der PeaceCrowd und vom Verein für indianische Lebensweisen e.V.…
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Forwarded from Martin Lejeune
12.09.2020 Michael #Ballweg auf #Querdenken #Demo in #München über #Wandel und Fortgang der Bewegung
https://youtu.be/GtXI_H4RKfY
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Mega! Selbst die Schwäne sind intelligenter... 🤣
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In England they singing: 🔥❤We are the 99% ❤🔥 und steckt euch den Virus und die Impfung in den Arsch 🤣🤣😀👻⚡