Peacecrowd - Stephan Bergmann
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Frieden beginnt im eigenen Herzen
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Das ZDF berichtet zwischendurch mal die Wahrheit ĂŒber die angebliche Pandemie - falsche Zahlen, Heinsberg Studie, geringe Sterblichkeit
. 😁 haben da vielleicht die Querdenken und Peacecrowd was bewirkt â€ïžđŸ˜œ
Blog: Corona ǀ Die Maske ist totalitĂ€r — der Freitag
https://www.freitag.de/autoren/mopauly/die-maske-ist-totalitaer

đŸ”„sehr lesenswert đŸ”„
Forwarded from HAINTZ.media
https://www.servustv.com/videos/aa-245qm9pj51w12/

Hallo zusammen,
ich bin heute zu Gast bei Servus.TV in Salzburg., Talk im Hangar 7.

Thema:
Corona-Chaos an den Schulen: Verdummen unsere Kinder?

Ausstrahlung in Deutschland um 00:35 Uhr.
Ausstrahlung in Österreich um 22.10 Uhr.
Die Sendung könnt ihr nachtrĂ€glich natĂŒrlich auch ĂŒber die Mediathek verfolgen.

Markus Haintz,
Rechtsanwalt
Querdenken 731 Ulm

Telegram:
https://t.me/Haintz

AnkĂŒndigung des Senders:
Bildungsexperten schlagen zum Schulstart Alarm: Immer mehr Schulkinder leiden massiv unter den Corona-Maßnahmen. Besonders betroffen davon sind Sozialschwache und Migrantenkinder. Sie werden zunehmend abgehĂ€ngt. Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff (Beststeller „Deutschland verdummt“) befĂŒrchtet eine verlorene Generation und einen wirtschaftlichen Absturz fĂŒr Europa.
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Vor allem die zunehmende Verbreitung und AbhĂ€ngigkeit von Computern und digitaler Infrastruktur droht die Kinder zu ĂŒberfordern. Sie vermissen den direkten Kontakt zu ihren Lehrern und dringend benötigte Rituale. Andere erhoffen sich durch die Corona-Vorgaben einen weiteren Modernisierungsschub und fordern etwa Laptops möglichst schon fĂŒr VolksschĂŒler und einen durchdachten Ausbau von Homeschooling. Wer ist schuld am Corona-Chaos an Österreichs Schulen? Welche Rolle spielen dabei aber auch die Eltern und Großeltern, die die Erziehungsaufgaben zunehmend an die Schulen ĂŒbertragen haben? Lassen wir unsere Kinder im Stich? Wie mĂŒssen wir die Weichen stellen, um die Zukunft unserer Kinder zu retten?
Zu Gast ist der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff, der mit seinem Bestseller „Deutschland verdummt“ schon vor der Corona-Krise auf den Bildungsnotstand aufmerksam machte. Die 61-jĂ€hrige Wiener Lehrerin Gerda Reißner fĂŒrchtet sich selbst vor dem Virus und hĂ€lt die Corona-Vorgaben fĂŒr nicht praxistauglich. Der Autor und Erziehungswissenschaftler Philipp Möller sieht in der Corona-Krise große Chancen fĂŒr lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Modernisierungen des Schulwesens und sieht die nĂ€chste Generation sogar im Vorteil. Markus Haintz, Rechtsanwalt und Mitorganisator der Querdenken-Bewegung, fordert eine RĂŒckkehr zum Regelbetrieb an den Schulen und warnt vor Panikmache vor dem Virus. Die Corona-Maturantin Lisa Pareiss zĂ€hlt sich selbst zu den Digital Natives und fordert mehr Respekt und UnterstĂŒtzung fĂŒr die junge Generation.
GĂ€ste:
Josef Kraus, PĂ€dagoge und Psychologe
Gerda Reißner, Lehrerin an einer Wiener Mittelschule
Philipp Möller, PÀdagoge und Autor
Markus Haintz, Anwalt
Lisa Pareiss, Maturantin
Moderation: Michael Fleischhacker
https://shop.spreadshirt.de/heal-the-earth
â€đŸ”„Hier gibt es die Peacecrowd Shirts und Hoodies in allen Farben - Frieden beginnt im eigenen Herzen đŸ”„â€
Was ist Frieden
Die meisten Menschen wĂŒnschen sich nichts sehnlicher als Frieden. Ganz gleich ob in Europa, Amerika, Afrika oder Asien: Niemand möchte, dass Verwandte oder Freunde in einem Krieg verwundet oder gar getötet werden. FĂŒr sie alle ist Frieden, wenn es keinen Krieg gibt.

Doch wenn man sich ĂŒber Frieden unterhĂ€lt, wird deutlich, dass sich jeder Mensch etwas anderes darunter vorstellt: FĂŒr die einen ist Frieden, wenn sie nicht jeden Tag heftigen Streit zwischen den Eltern, den Geschwistern oder mit den Nachbarn erleben mĂŒssen. Andere glauben, dass Hunger und Armut Frieden verhindern. Und muss nicht jeder Mensch zuerst mit sich selbst zufrieden sein, damit es Frieden geben kann?

Der positive Frieden ist schwieriger zu bestimmen, weil es so unterschiedliche Vorstellungen davon gibt.

Eine Gemeinsamkeit könnte darin bestehen, dass es beim positiven Frieden um mehr Gerechtigkeit und weniger Gewalt geht. Frieden bedeutet, dass keiner hungern muss, dass Menschen arbeiten und in Freiheit leben können. Frieden herrscht dort, wo Menschenrechte eingehalten werden.

Niemand weiß, ob dieser positive Frieden jemals vollstĂ€ndig verwirklicht werden kann. Sicher ist, dass Frieden ein langer Prozess ist und dass sich jeder und jede an diesem Prozess beteiligen kann. In diesem Sinn ist auch der Satz von Mahatma Gandhi gemeint: "Es gibt keinen Weg zum Frieden - Frieden ist der Weg".
Jetzt kommen sie aus Ihren Löchern. Das mindert aber nicht Ihre Schuld an der schlimmen Stimmung ĂŒberall. Wir wissen, daß sie mit Absicht Angst verbreitet haben. Dennoch ist es gut, mal einen richtigen Artikel zu lesen.
Corona Pandemie - Denn sie wissen nicht, was sie tun
Von Stefan Aust
Herausgeber DIE WELT
Die Wahrscheinlichkeit zu sterben liegt fĂŒr jeden Menschen gleichermaßen bei genau 100 Prozent. Das wollen viele aus der Spezies des Homo sapiens seit Jahrtausenden nicht einsehen, und sie erfanden deshalb die Wiederauferstehung, das ewige Leben oder 72 Jungfrauen im Paradies fĂŒr die Seligen. Neuerdings gilt auch der Lockdown als Maßnahme gegen das Sterben. Zumindest der akkurat getragenen Atemmaske wird in Corona-Zeiten eine lebensverlĂ€ngernde Wirkung zugeschrieben.
Doch selbst die Totalabschottung des Inselstaates Neuseeland hat trotz rigider Maßnahmen Sars-CoV-2 nicht vollstĂ€ndig an der Einwanderung hindern können. Und selbst wenn jedes Haus abgeschottet wĂ€re wie der Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim, dĂŒrfte das Virus mindestens so leicht die Kontrollen ĂŒberwinden wie die eingeschmuggelten Waffen der RAF, damals im Deutschen Herbst, 1977.
Jeden Tag werden die BĂŒrger mit neuen Infektionszahlen, R-Werten oder den Zahlen von „an oder mit“ Corona Verstorbenen konfrontiert und so auf AHA-Linie gehalten, wie die Bundesregierung erklĂ€rt: „Abstand, Hygiene, Alltagsmasken“. Und die erst im Zuge der Lockerungsmaßnahmen verfĂŒgte Maskenpflicht fĂŒr Kunden in SupermĂ€rkten dient weniger der Infektionsvermeidung als der Disziplinierung: Nur die Maske erinnert stĂ€ndig an die Gefahr.
Ob die Maskenpflicht im Schulunterricht die Lust der Kinder am Lernen erhöht, darf bezweifelt werden. Aber vielleicht wird durch diese Maßnahme die Zahl der Lehrer, die sich vorsichtshalber krankschreiben lassen, reduziert. Vor allem Ă€ltere Lehrer gehörten ja zur Corona-Zielgruppe. Da kann man den SchĂŒlern offenbar zumuten, eine Maske zu tragen, um die Lehrer nicht zu infizieren.
Im ICE darf die Maske nur kurzzeitig vom Mund genommen werden, um das Einnehmen von Nahrung und GetrĂ€nken zu ermöglichen. Selbst wenn auf der Reise von Hamburg nach Berlin ein Abteil vollstĂ€ndig leer ist, kommt der Sicherheitsdienst und droht dem Passagier ohne Maske mit umgehender Verweisung aus dem Zug. Da möchte man sich schon glĂŒcklich schĂ€tzen, wenn man wenigstens noch bis zur nĂ€chsten Haltestelle mitfahren darf. Die Kontrolleure selbst, am Ende des Zuges angekommen, nehmen dann schnell die Maske ab. Wer kann das auch auf Dauer aushalten.
Weltweit wird nach einem Impfstoff gegen den globalen Menschenfeind Corona gesucht, doch selbst das allwissende Robert-Koch-Institut (RKI) zog kĂŒrzlich eine aus Versehen veröffentlichte Meldung zurĂŒck, dass im Herbst mit einem einsatzfĂ€higen Impfstoff zu rechnen sei. Am 18. August 2020 stellte die StĂ€ndige Impfkommission beim RKI die VerfĂŒgbarkeit eines Impfstoffes fĂŒr Anfang 2021 in Aussicht. Putins Sputnik-Impfstoff gilt als Fake-Stoff, und ob das wandlungsfĂ€hige Coronavirus tatsĂ€chlich durch einmalige Impfung außer Gefecht gesetzt werden kann, wird sich erweisen.
Andere setzten auf HerdenimmunitĂ€t, deshalb sei jede neue Infektion, die den Menschen nicht umbringt, ein Schritt in die richtige Richtung. So schrieb der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar vorvergangene Woche in der WELT: „Zur HerdenimmunitĂ€t gibt es keine Alternative. Diese Aussage ist nicht polemisch. Sie folgt zwingend aus logischen Überlegungen. Denn die einzige echte Kontraststrategie, die Ausrottung von Covid-19, ist in der Praxis krachend gescheitert. Mit Ausnahme von Schweden wurde in allen anderen LĂ€ndern versucht, das Coronavirus zum Verschwinden zu bringen. Vergeblich, wie sich jetzt nahezu ĂŒberall zeigt.“ Es gelte, mit NĂŒchternheit, Maß und Mitte, die mit Covid-19 einhergehenden Risiken fĂŒr Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft auszubalancieren.
Neuerdings zerbrechen sich Wissenschaftler gerade den Kopf, warum es bei zunehmenden FĂ€llen von Corona-Infektionen lĂ€ngst nicht so viele TodesfĂ€lle gibt, wie es nach den Erfahrungen der ersten Welle der Fall sein mĂŒsste. Zur BegrĂŒndung wird die ganze Palette medizinischer und statistischer GrĂŒnde angefĂŒhrt, aber das einzig Sichere ist offenbar: Nix Genaues weiß man nicht.
Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie hier.
Nicht einmal ĂŒber den Angstquotienten herrscht Einigkeit – unter Wissenschaftlern ebenso wenig wie unter NormalbĂŒrgern. Der eine hĂ€lt Covid-19 fĂŒr den Nachfolger des Sensenmannes, gewissermaßen die Liaison von Pest und Cholera. Der andere stuft Covid-19 als eine eher milde Form der Grippe ein. Vom Corona-Zweifler ĂŒber den Corona-Leugner bis zum Corona-Verschwörungstheoretiker sind es da nur wenige Klicks im Internet.
So erlebte der GrĂŒnder und Inhaber der Block-House-Restaurantkette Eugen Block in Hamburg einen pandemischen Shitstorm, als er erklĂ€rte: „Corona ist nicht tödlicher als die Grippe“ und im „Spiegel“ nachlegte, er habe vor Corona persönlich keine Angst: „Dann sterbe ich eben drei Tage frĂŒher, na und? Ich habe Gottvertrauen.“
ZunĂ€chst wollte der Unternehmer aber auf das Robert-Koch-Institut vertrauen. Am 19. und 27. MĂ€rz schrieb er Briefe an das RKI, in denen er nach „exakten Todesraten“ frĂŒherer Grippewellen fragte. Zu seinem Bedauern erhielt er keine Antwort.
Da erging es dem Herausgeber dieser Zeitung anders. Um eine Halbjahresbilanz der Corona-Pandemie zu erstellen, schickte er gleichlautende Briefe an das Robert-Koch-Institut, an das Bundesministerium fĂŒr Gesundheit und an das Bundesministerium des Innern – alle drei Institutionen zustĂ€ndig fĂŒr Maßnahmen gegen die Pandemie. Es ging und geht um die realen Sterberaten, aus denen hervorgeht, wie gefĂ€hrlich das Virus tatsĂ€chlich ist und wie erfolgreich die ergriffenen Maßnahmen waren.
Viele Fragen – wenig Antworten
Vom Innenministerium kam bisher keine Antwort, möglicherweise rechnet man noch. Das Bundesministerium fĂŒr Gesundheit, dessen Chef kaum einen Tag ohne Corona-Statement verstreichen lĂ€sst, antwortete zĂŒgig, aber eher verhalten:
„Vielen Dank fĂŒr Ihre Anfrage. Leider hat das Bundesministerium fĂŒr Gesundheit dazu keine eigenen Zahlen.
BezĂŒglich der nationalen Zahlen mĂŒssten Sie sich bitte an das Statistische Bundesamt wenden, da Ihre Fragen auf die GesamtmortalitĂ€ten abzielen. Das Statistische Bundesamt verfĂŒgt auch ĂŒber Auswertungen zu MortalitĂ€t in Bezug auf Corona und zur Grippe.
Hinsichtlich der internationalen Zahlen mĂŒssten Sie Ihre Fragen bitte an die WHO richten.“
Das Robert-Koch-Institut antwortete umfassend, indem es zumindest die gestellten Fragen wiederholte:
„Nachfolgend unsere Antworten:
Frage: Wie viele SterbefÀlle gab es vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 in jedem Monat und insgesamt in
a) Deutschland
b) Schweden
c) DĂ€nemark
d) Niederlande
e) Frankreich
f) Italien
g) Spanien
h) USA
i) Brasilien
Antwort RKI: Die offizielle Todesursachenstatistik in Deutschland wird beim Statistischen Bundesamt (Destatis) gefĂŒhrt. Zu den zustĂ€ndigen Stellen in den genannten Staaten liegen dem RKI keine Informationen vor. Ggf. kann Destatis hier weiterhelfen. FĂŒr Daten zu europĂ€ischen Staaten kann ggf. Eurostat weiterhelfen.
Wie viele SterbefÀlle werden in den entsprechenden Monaten mit einer Corona-Infektion in Verbindung gebracht?
RKI: Siehe oben
In wie vielen FĂ€llen wurden in Deutschland an mit oder an Corona Verstorbenen Obduktionen durchgefĂŒhrt? Was waren die Ergebnisse?
RKI: Dem RKI liegen keine Zahlen zu durchgefĂŒhrten Obduktionen vor. Vielleicht kann der Bundesverband der Pathologen weiterhelfen.
In Hamburg hat Prof. PĂŒschel, Direktor des Instituts fĂŒr Rechtsmedizin am UniversitĂ€tsklinikum Eppendorf, sehr umfangreich obduziert.
Wie hoch ist das durchschnittliche Lebensalter der verstorbenen MÀnner/Frauen in der Gesamtheit der SterbefÀlle?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Wie hoch ist das durchschnittliche Lebensalter der an oder mit Corona Verstorbenen?
RKI: Daten dazu sind im tÀglichen Situationsbericht enthalten.
Im aktuellsten Bericht vom 21.7.2020 steht: ‚Insgesamt sind 9090 Personen in Deutschland (4,5 Prozent aller bestĂ€tigten FĂ€lle) im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben (Tabelle 4). Es handelt sich um 5024 (55 Prozent) MĂ€nner und 4061 (45 Prozent) Frauen, fĂŒr fĂŒnf Personen ist das Geschlecht unbekannt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 81 Jahren (Median: 82 Jahre). Von den TodesfĂ€llen waren 7778 (86 Prozent) Personen 70 Jahre und Ă€lter.‘
Wie hoch waren die entsprechenden monatlichen Sterberaten in den Jahren
a) 2019
b) 2018
c) 2017
d) 2016
RKI: Hier sollte das Statistische Bundesamt weiterhelfen können.
Wie hoch sind diese Sterberaten jeweils bezogen auf das erste Halbjahr?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Was waren die Ursachen fĂŒr den Tod der in den entsprechenden Monaten Verstorbenen?
RKI: Hier kann sicher das Statistische Bundesamt weiterhelfen.
Wie viele TodesfÀlle werden in den vergangenen Jahren der Grippe zugerechnet?
RKI: Die influenzabedingte Sterblichkeit (MortalitĂ€t) kann durch statistische Verfahren aus der Zahl der GesamttodesfĂ€lle oder aus der Zahl der als ‚Pneumonie oder Influenza‘ kodierten TodesfĂ€lle geschĂ€tzt werden. Dieser Ansatz wird gewĂ€hlt, weil bei Weitem nicht alle mit Influenza in Zusammenhang stehenden TodesfĂ€lle als solche erkannt oder gar labordiagnostisch bestĂ€tigt werden. Die Zahl der mit Influenza in Zusammenhang stehenden TodesfĂ€lle wird – vereinfacht dargestellt – als die Differenz berechnet, die sich ergibt, wenn von der Zahl aller TodesfĂ€lle, die wĂ€hrend der Influenzawelle auftreten, die Todesfallzahl abgezogen wird, die (aus historischen Daten berechnet) aufgetreten wĂ€re, wenn es in dieser Zeit keine Influenzawelle gegeben hĂ€tte.
Das SchĂ€tz-Ergebnis wird als sogenannte Übersterblichkeit (Exzess-MortalitĂ€t) bezeichnet. In Deutschland wird, wie in vielen anderen LĂ€ndern, die Zahl der GesamttodesfĂ€lle fĂŒr die SchĂ€tzung verwendet.
TodesfĂ€lle mit Influenza werden im Rahmen der Meldepflicht fĂŒr Influenzavirus-Nachweise an das RKI ĂŒbermittelt. Diese Daten sind jedoch keine Grundlage fĂŒr Hochrechnungen. Nicht bei allen TodesfĂ€llen wird auf Influenzaviren untersucht, zudem wird der Tod nach einer Influenzainfektion meist durch eine anschließende bakterielle LungenentzĂŒndung verursacht, sodass die Influenzaviren hĂ€ufig nicht mehr nachweisbar sind.
Die offizielle Todesursachenstatistik ist ebenfalls nicht aussagekrĂ€ftig, sie beruht auf den Angaben auf dem Totenschein, auf dem die Influenza praktisch nie als Todesursache eingetragen wird, sondern zum Beispiel die bakterielle LungenentzĂŒndung oder eine vorbestehende Grunderkrankung wie Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit eines schweren bzw. tödlichen Krankheitsverlaufs erhöht.
Das höchste Risiko fĂŒr schwere VerlĂ€ufe und TodesfĂ€lle haben Ă€ltere Menschen. Die Zahl der TodesfĂ€lle kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken, von mehreren Hundert bis ĂŒber 20.000.“
Immerhin kam das Robert-Koch-Institut in der Antwort zu den Opfern der gemeinen Influenza dem Sinn unserer Fragestellung recht nahe. Wenn es nĂ€mlich keine Obduktionen an „mit oder an“ Corona Verstorbenen gibt, ist die Zahl der Toten wie nach einer Grippe-Epidemie im Wesentlichen aus der Differenz zwischen der normalen durchschnittlichen Sterblichkeit und der erhöhten Zahl der Toten in einem Monat, einem halben oder einem ganzen Jahr abzuleiten.
Die Zahl 20.000, die das Robert-Koch-Institut nennt, ist keinesfalls aus der infizierten Luft gegriffen: Es ist etwa die Zahl der ĂŒber dem Durchschnitt liegenden SterbefĂ€lle im MĂ€rz 2018.
Zahlen aus Deutschland sind einfach zu finden
Sinn der Anfrage bei den Ministerien und beim Robert-Koch-Institut war es, genau das in Bezug auf Covid-19 herauszubekommen.
Auf die Idee, beim Statistischen Bundesamt anzufragen, waren wir zugegebenermaßen auch schon gekommen und hatten angefangen, uns durch die Zahlenlabyrinthe zu arbeiten.
Und jedes Mal, wenn ein neues Virus auftauchte, sei es Aids, Ebola, Schweine- oder Vogelgrippe, ging ein Schauder um die Welt: Könnte dies jetzt das Virus sein, das tödlich ist wie Ebola, sich aber verbreitet wie die gemeine Grippe?
Nach den Bildern aus China und aus Norditalien waren rigide Maßnahmen notwendig. Aber irgendwann muss der Blick vom Panik-Modus in den RealitĂ€ts-Modus zurĂŒckfinden. Die von manchen berĂŒhmt gewordenen Virologen vorausgesagten apokalyptischen Zahlen von Schwerinfizierten sollten langsam mit den tatsĂ€chlichen verglichen werden. Und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Maßnahmen noch im angemessenen VerhĂ€ltnis zu den Ursachen stehen, ob der Kollateralschaden nicht inzwischen höher ist als der Nutzen. Es gibt ja auch Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
Allein in den KrankenhĂ€usern wurden in Deutschland ĂŒber einen Zeitraum von zwölf Wochen eine Million Operationen abgesagt, darunter 52.000 Krebs-OPs. Die voraussichtliche Sterberate ist schwer einzuschĂ€tzen, dĂŒrfte aber durchaus betrĂ€chtlich sein. Sonst mĂŒsste wohl angenommen werden, dass Operationen in deutschen KrankenhĂ€usern mehrheitlich ĂŒberflĂŒssig sind. Einen Vorteil dĂŒrfte der Leerstand in Kliniken haben: Wer nicht ins Krankenhaus kommt, kann sich dort nicht mehr anstecken, weder mit Corona noch mit anderen Viren oder Bakterien.
Das wichtigste Argument fĂŒr den Lockdown war es, die Zahl der Intensivbetten in den Kliniken nicht zu ĂŒberlasten. Das war zu keinem Zeitpunkt der Corona-Pandemie in Deutschland der Fall. Das Gesundheitssystem hierzulande ist offenbar deutlich besser als sein Ruf.
Und das sind gute Nachrichten.
Die Gefahren der Corona-Pandemie sollen hier nicht unterschĂ€tzt werden. Und es gibt etliche FĂ€lle, in denen auch jĂŒngere Patienten schwer vom Virus getroffen wurden. Auch fĂŒr SpĂ€tfolgen gibt es Anzeichen.
Doch schreckliche EinzelfĂ€lle sollten nicht den Blick auf die Gesamtlage trĂŒben. Und da ist Corona nicht der Untergang der Menschheit. Bislang jedenfalls nicht – und das permanent wiederholte Hochhalten des Horrorbildes, dass das Virus in Zukunft hypothetisch noch tödlicher und noch ansteckender mutieren könnte, macht den Eintritt solcher BefĂŒrchtungen kein bisschen wahrscheinlicher. Aber man weiß ja: Wenn der Himmel einstĂŒrzt, sind alle Spatzen tot.
Es wĂ€re besser, wenn die Behörden und Ministerien offen mit den Zahlen umgehen wĂŒrden und nicht mit zitterndem Zeigefinger auf den einzigen GralshĂŒter der Zahlen weisen wĂŒrden, das Statistische Bundesamt. Die relevanten Vergleichsdaten herauszufischen ist mĂŒhsam – und jede eigene Berechnung birgt Risiken. Zahlen, Daten und Fakten mĂŒssen fĂŒr jeden erkennbar und nachvollziehbar aufbereitet werden. Das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Robert-Koch-Instituts, genauso wie der Ministerien fĂŒr Gesundheit und des Inneren. Der Blick auf die RealitĂ€t sollte der Maßstab fĂŒr Handlungen sein. Nicht die Angst und die Vernebelung der Tatsachen.
Und je mehr Horrorszenarien von Wissenschaft und Politik verbreitet werden – umso schwerer ist es, von diesem Trip wieder herunterzukommen.
Die SterbefĂ€lle in Deutschland werden von Destatis wöchentlich in ihrer gesamten Breite im Internet veröffentlicht, auf ausgedruckt gut 250 Seiten: „Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen und BundeslĂ€ndern fĂŒr Deutschland“. Daraus die Bilanz des ersten Halbjahres 2020 abzulesen ist relativ einfach, wenn man festgestellt hat, wo man suchen muss: auf den Seiten 229 bis 234. Da findet man auch die Vergleichszahlen der Jahre 2016 bis 2019. Die Zahlen anderer Staaten allerdings werden vom Bundesamt nicht verbreitet. Sie zu finden ist deutlich schwieriger.
Die Annahme, das Robert-Koch-Institut, das Bundesinnenministerium sowie das Bundesministerium fĂŒr Gesundheit hĂ€tten die Vergleichszahlen parat, wĂŒrden ihre EinschĂ€tzungen und Entscheidungen darauf stĂŒtzen und auch keine Scheu haben, diese Zahlen der Öffentlichkeit mitzuteilen, war offenbar ein Fehlprognose.
Also machten wir uns selbst an die Arbeit. Hilfe leistete dabei der Unternehmer Eugen Block, der vom Robert-Koch-Institut durch Nichtbeantwortung seiner Briefe etwas aufgebracht war. Er hatte daraufhin seinen mit Zahlen und Computern geĂŒbten Controller beauftragt, die entsprechenden Daten zusammenzutragen. FĂŒndig wurde dieser bei der Human Mortality Database, einem gemeinsamen Projekt des Max-Planck-Instituts fĂŒr demografische Forschung und der University of California in Berkeley.
Alle so gewonnenen Daten verglichen wir dann mithilfe anderer Experten, taten also das, was man eigentlich von den zustĂ€ndigen Beamten und Wissenschaftlern im Bund und beim Robert-Koch-Institut erwarten wĂŒrde.
Doch der akkurate Blick zurĂŒck scheint den dort ZustĂ€ndigen weniger relevant als der ungewisse Blick in die Zukunft. Auf jeden Fall ist der Blick zurĂŒck weniger dramatisch, als der in die jeweils vor uns liegende Apokalypse. Aber er ist aussagekrĂ€ftig, was die tatsĂ€chlichen Gefahren von Corona – etwa im Vergleich zu der gemeinen Grippe – anbetrifft.
Zusammengerechnet und auf das vergangene Halbjahr 2020 aufgeschlĂŒsselt, ergibt sich folgende Tabelle:
Tabelle 1: Deutschland
Diese Daten stammen alle aus dem Wochenbericht des Bundesamtes fĂŒr Statistik. Die jeweilige Bevölkerungszahl, die sich ja von Jahr zu Jahr verĂ€ndert, wurde dann mit den Todeszahlen in Relation gesetzt. Und das ergab eine interessante Liste:
Nr. 1 das erste Halbjahr 2018:
501.391 SterbefĂ€lle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.019.200 sind das 0,6 Prozent
Nr. 2 das erste Halbjahr 2017:
488.327 SterbefĂ€lle – bei einer Bevölkerungszahl von 82.792.000 sind das 0,59 Prozent
Nr. 3 das erste Halbjahr 2020:
483.098 SterbefĂ€lle – bei einer Bevölkerungszahl von 83.170.000 sind das 0,58 Prozent
Das Corona-Horrorjahr 2020 – jedenfalls die erste HĂ€lfte – liegt also deutlich hinter den bisher kaum als Horrorjahre wahrgenommenen Grippe-Wintern 2017 und 2018.
Auch im Monatsvergleich liegt Corona hinter der gemeinen Grippe:
Tödlichster Monat in den vergangenen fĂŒnf Jahren war der Grippe-MĂ€rz 2018 mit immerhin 107.104 Toten. Da können die Corona-Monate 2020 kaum mithalten: MĂ€rz 87.288 und April 83.605. In den Folgemonaten lag die Sterblichkeit wieder auf Normalmaß.
Betrachtet man die schwedischen Zahlen, fĂ€llt als Erstes auf, dass in Schweden die Gesamtzahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr 2020 tatsĂ€chlich auf Platz eins der vergangenen fĂŒnf Jahre liegt. 50.085 – das entspricht 0,48 Prozent der Bevölkerung von 10,42 Millionen.
Tabelle 2: Schweden
Damit liegt die schwedische Sterberate aber deutlich unter der deutschen von 0,58 Prozent – wobei die Sterberaten in Schweden in allen Jahren unter der Deutschlands liegt, weil die Bevölkerung dort im Mittel etwas jĂŒnger ist.
Selbst im tödlichsten Monat April liegt Schweden mit 10.362 FĂ€llen bei fast genau 0,1 Prozent der Bevölkerung. In diesem Monat hatte Deutschland mit 83.605 SterbefĂ€llen fast genau dieselbe Todesrate wie Schweden. In den Folgemonaten Mai, Juni, Juli 2020 liegt Schweden auch auf dem Niveau der anderen europĂ€ischen IndustrielĂ€nder – auch ohne harten Lockdown.
Wir legten diese von uns zusammengestellten Daten einem höheren Beamten eines Bundesministeriums vor. Dieser ist seit Jahren mit den entsprechenden Themen befasst, wollte aber lieber ungenannt bleiben.
Er schrieb uns: „Von einer Übersterblichkeit kann keine Rede sein!
Das wird von manchen Menschen als Erfolg der Regierungsmaßnahmen ausgegeben. Diese Aussage ist jedoch nicht belegbar. Die Sterbezahlen wĂ€ren in Deutschland voraussichtlich auch dann nicht anders ausgefallen, wenn weniger radikale Maßnahmen gegen die Pandemie getroffen worden wĂ€ren, wie das schwedische Beispiel anschaulich belegt. In Schweden ist das Durchschnittsalter der Corona-Toten höher als bei uns (und in den meisten anderen Staaten) und kommt ĂŒberwiegend aus dem Pflegebereich Schwerstkranker. Deren Leben hĂ€tte man auch mit dem schĂ€rfsten allgemeingesellschaftlichen Lockdown nicht retten können.
Es ist eher davon auszugehen, dass durch die Maßnahmen (Lockdown, ...) teilweise andere Menschen gestorben sind als in den Vorjahren. Die Regierung hat also eine Umverteilung der Sterblichkeit vorgenommen.“
Das Alter ist keine Krankheit. Deshalb sterben die meisten Menschen auch nicht an ihrem Alter, sondern an den nachlassenden AbwehrkrĂ€ften gegen Infektionen, darunter der Tod durch Grippe oder LungenentzĂŒndung.
Tabelle 3: international
Auch in den ĂŒbrigen ausgewerteten Staaten lagen die Todesraten im Bereich des langjĂ€hrigen Mittels – und fast alle niedriger als in Deutschland:
Großbritannien 0,55 Prozent
Niederlande 0,50 Prozent
Österreich 0,48 Prozent
Portugal 0,59 Prozent
Spanien 0,56 Prozent
USA 0,48 Prozent
Die Lebenserwartung in Deutschland hat seit den 50er-Jahren um 13 bis 14 Jahre zugenommen. Das war unter anderem das Resultat einer enorm verbesserten Gesundheitsvorsorge, die wiederum durch den wirtschaftlichen Aufschwung finanziert werden konnte. Eine negative wirtschaftliche Entwicklung dĂŒrfte im Gesundheitssektor ebenfalls negative Folgen haben. Und das nicht nur in dem ersten Jahr ab Corona, sondern in jedem Folgejahr, bis das frĂŒhere Wohlstandsniveau wieder erreicht ist.
Einen Lockdown gibt es alles andere als zum Nulltarif – das hat sich inzwischen offenbar auch bis nach Berlin durchgesprochen. Und die AnkĂŒndigung, bei einer „zweiten Welle“ könne es keinen zweiten Lockdown geben, lĂ€sst auch leise Zweifel an den bisher getroffenen Maßnahmen durchscheinen.
Wenn es bei der „zweiten Welle“ nicht geht, weil ein erneuter Lockdown die Wirtschaft weiter ruinieren wĂŒrde – warum war er nicht schon beim ersten Mal fragwĂŒrdig? Zumindest im RĂŒckblick. Inzwischen scheinen ja selbst bei Gesundheitsminister Jens Spahn einige Zweifel an Lockdown-Maßnahmen aufgekommen zu sein, etwa ob die rigorose Schließung von Friseursalons oder EinzelhandelsgeschĂ€ften notwendig gewesen sei. Aber an der Maskenpflicht wollte er nicht rĂŒtteln.
Dabei ist gerade die einer der Hauptpunkte des Zweifels. Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle wurden alle LĂ€den außer LebensmittelgeschĂ€ften geschlossen. Doch eine Maskenpflicht gab es dort nicht. Angeblicher Grund – hinterher –, es habe ja einen Mangel an Masken gegeben. Aber damals wie heute hĂ€tte ja auch ein Tuch, ein Schal oder ein Handtuch ausgereicht. Das war im MĂ€rz oder April jedoch nicht angesagt. Erst mit der Öffnung der MöbelgeschĂ€fte und AutohĂ€user galt plötzlich die Maskenpflicht auch in SupermĂ€rkten. Das verstehe, wer will.
Vielleicht hatte Richard Wagner recht, als er sagte, es sei deutsch, „die Sache, die man treibt, um ihrer selbst 
 willen“ zu treiben.
Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol fĂŒr Gehorsam den Maßnahmen der Regierenden gegenĂŒber.
Dabei gibt es so etwas wie mildernde UmstÀnde.
Noch nie in der Geschichte des Planeten Erde gab es so viele Menschen wie heute. Noch nie lebten so viele Menschen in Ballungsgebieten unterschiedlichster Wohn-, Lebens- und Gesundheitsbedingungen. Und noch niemals in der Geschichte gab es so viel Bewegung zwischen den LebensrÀumen: Wirtschaftsbewegungen, Tourismus, Migration.
Vom Panik-Modus zurĂŒck in den NormalitĂ€ts-Modus
Ist der Weg des Friedens und der Freude der richitige, um die Welt zu verÀndern und die Corona-Verbrecher zu stoppen?
Final Results
74%
Ja, es geht nur mit Frieden, Freude und Liebe
4%
Nein, es braucht auch Gewalt um die Verbrechen zu stoppen
21%
Beides wird gebraucht
Mega! Selbst die SchwĂ€ne sind intelligenter... đŸ€Ł