Auf kahlem Felsen unter Sternen
saß im rauen Winterhauch
eine Drossel und ich fragte:
„Warum wanderst du nicht auch?“
„Warum bleibst du, wenn die Stürme
brausen über Flur und Feld?
Da dir winkt im fernen Süden
Eine sonnenschöne Welt.“
Antwort gab sie leisen Tones:
„Weil ich nicht wie and’re bin,
die mit Zeiten und Geschicken
wechseln ihren leichten Sinn.“
„Die da wandern nach der Sonne,
ruhelos von Land zu Land
Haben nie das stille Leuchten
in der eig’nen Brust gekannt.“
saß im rauen Winterhauch
eine Drossel und ich fragte:
„Warum wanderst du nicht auch?“
„Warum bleibst du, wenn die Stürme
brausen über Flur und Feld?
Da dir winkt im fernen Süden
Eine sonnenschöne Welt.“
Antwort gab sie leisen Tones:
„Weil ich nicht wie and’re bin,
die mit Zeiten und Geschicken
wechseln ihren leichten Sinn.“
„Die da wandern nach der Sonne,
ruhelos von Land zu Land
Haben nie das stille Leuchten
in der eig’nen Brust gekannt.“
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