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Krieg und alles andere im Liveticker
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+++ 11:06 Reiche zu US-Russland-Sanktionen: "Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen" +++

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich zurückhaltend zu den von den USA gelockerten Russland-Sanktionen geäußert. Die Lockerungen seien "auf wenige Mengen beschränkt und auch zeitlich beschränkt", sagte Reiche in Berlin. Dennoch mache sie sich Sorgen, "dass wir Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen". Die Wirtschaftsministerin fügte hinzu: "Mir scheint, dass der innenpolitische Druck in den Vereinigten Staaten sehr, sehr groß ist." Reiche ließ durchblicken, dass sich ihre Bewertung im Falle einer Bedrohung für die Versorgungslage ändern könnte.

https://www.n-tv.de/politik/11-06-Reiche-zu-US-Russland-Sanktionen-Putins-Kriegskassen-nicht-noch-weiter-fuellen-article23143824.html

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+++ 11:16 Merz kritisiert Lockern von Sanktionen gegen Russland als "falsch" +++

Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Lockern von Sanktionen gegen Russland deutlich kritisiert. "Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch", sagte Merz bei einem Besuch im norwegischen Andöya. Die USA hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie wegen der steigenden Ölpreise infolge des Iran-Krieges vorübergehend den Verkauf russischen Erdöls wieder erlauben.

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+++ 11:49 Internetsperre in Moskau: "Russen sind verärgert" +++

Der Kreml drosselt seit Tagen das mobile Internet in Moskau - mit massiven Folgen für den Alltag. Bezahlen, Taxi bestellen, Navigation: Nichts funktioniert mehr zuverlässig, berichtet ntv-Korrespondent Rainer Munz. Auch für seine Arbeit hat die Blockade Konsequenzen.

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+++ 12:32 Ukraine: Drei Tote bei russischem Angriff in Region Kupjansk +++

Bei einem russischen Raketenangriff in der nordostukrainischen Region Kupjansk sind nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden. Getroffen worden sei ein Bus, teilt die Generalstaatsanwaltschaft mit. Bei den Toten handele es sich um den Fahrer und zwei Fahrgäste. Es habe zudem vier Verletzte gegeben. Auch Wohnhäuser seien beschädigt worden.

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+++ 12:58 Frankreich: Iran-Krieg wird Hilfe für Ukraine nicht beeinträchtigen +++

Unmittelbar vor dem Paris-Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Frankreich seine trotz Iran-Krieg und Ölkrise ungebrochene Solidarität versichert. "Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu zeigen, dass nichts - keine Krise und keine Entwicklung - unsere Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken wird. Sie bleibt für uns ein zentrales Sicherheitsthema", erklärte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."

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+++ 13:38 Polens Regierung will EU-Verteidigungsprogramm trotz Präsidenten-Vetos +++

In Polen spitzt sich der Machtkampf zwischen der pro-europäischen Regierung und dem der Opposition nahestehenden Präsidenten zu. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk will ein EU-Programm zur Finanzierung der Verteidigung trotz des Vetos von Präsident Karol Nawrocki umsetzen. Nawrocki hatte ein Gesetz blockiert, das die Verwendung von EU-Krediten im Volumen von 43,7 Milliarden Euro regeln sollte. Die Regierung werde eine Resolution verabschieden, um das Programm für die polnischen Streitkräfte zu finalisieren, kündigte Tusk an. "In Europa fragt sich heute jeder, was passiert ist, wie das möglich ist", kommentierte Tusk das Veto des Präsidenten. Der von der nationalkonservativen Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützte Präsident hatte sein Veto am Donnerstag in einer Fernsehansprache begründet. Das Programm bürde künftigen Generationen hohe Schulden bei westlichen Banken auf. Die PiS hatte die EU-Initiative "Security Action for Europe" (SAFE) zudem als Versuch einer deutschen Einmischung bezeichnet. Die Regierung Tusk hält die zinsgünstigen Kredite dagegen für unverzichtbar, um die Sicherheit Polens angesichts der Bedrohung durch Russland zu gewährleisten.

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+++ 14:00 ISW: Kreml verschärft Internetzensur +++

Die russischen Behörden drosseln das mobile Internet im Land zunehmend - angeblich aus Sicherheitsgründen. Der Kreml könnte die Internetzensur vor dem Hintergrund künftiger unpopulärer Entscheidungen verschärfen, schreibt das Institute for the Study of War (ISW) auf X. Dazu gehöre etwa die Einberufung von Reservisten.

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+++ 14:30 Wirtschaftsexpertin: Sanktionslockerung gegen Russland ist klassischer Kurzschluss +++

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland energie- und geopolitisch für falsch. Sanktionen sollten den finanziellen Spielraum für Kriegsführung begrenzen, erklärt DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert. "Wenn sie kurzfristig aufgeweicht werden, stärkt das genau jene fossilen Machtstrukturen, die Konflikte überhaupt erst ermöglichen." Die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sei ein klassischer energiepolitischer Kurzschluss. "Ein kurzfristiges Markt- oder Preisproblem wird ausgerechnet mit der Energiequelle beantwortet, die das Problem strukturell verursacht hat."

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+++ 14:53 Selenskyj: US-Schritt spült Kreml zehn Milliarden Dollar in die Kriegskasse +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert die Entscheidung der USA, Sanktionen auf russisches Öl zu lockern. Das trage nicht dazu bei, den Krieg zu beenden und Frieden in der Ukraine zu schaffen, sagt Selenskyj während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Russland könnte durch den Schritt rund zehn Milliarden Dollar für den Krieg einnehmen, sagt Selenskyj.

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+++ 15:27 Russen erobern Dörfer im Norden und kommen Großstadt näher +++

Militäranalysten von DeepState berichten, dass die russische Armee vom Dorf Jablunivka im Gebiet Sumy nach Süden vorgedrungen ist. "Die Karte wurde aktualisiert. Der Feind ist in der Nähe von Jablunivka vorgerückt", schreiben die Militäranalysten, die dem ukrainischen Militär nahe stehen. Am 9. März teilte DeepState bereits mit, dass russische Truppen ihre Aktivitäten in der Nähe der Staatsgrenze im Gebiet Sumy verstärkt hätten und versuchten, ihren Einflussbereich in den Grenzdörfern auszuweiten. Die Grenze der namensgebenden Stadt Sumy ist noch gut 20 Kilometer entfernt.

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+++ 15:54 Nach Sanktionslockerung - Macron will sich an Schelte der USA nicht beteiligen +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht in der vorübergehenden Lockerung von US-Sanktionen auf russisches Öl keine generelle Abkehr von den Strafmaßnahmen. Die USA hätten eine zeitliche begrenzte und an Bedingungen geknüpfte Abweichung verfügt, sagt Macron bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Paris. Diese nehme die von den USA selbst beschlossenen Sanktionen nicht nachhaltig und umfassend zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte das Vorgehen der USA kritisiert. Macron betont, bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Länder diese Woche sei es die gemeinsame Position gewesen, Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten. Merz hingegen sprach davon, dass sechs Länder sich sehr klar gegen eine Lockerung dieser Sanktionen ausgesprochen hätten. "Wir haben dann heute Morgen erfahren, dass sich die amerikanische Regierung offensichtlich anders entschieden hat."

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+++ 16:21 Warum "The Rock" ein Video an Ukraine-Soldaten schickt +++

Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson ist als harter Hund bekannt. In einer Videobotschaft grüßt er einen ukrainischen Soldaten, der den Spitznamen "Skelya" trägt, was Fels bedeutet. Johnson spricht ihm Mut zu - und stellt ein gemeinsames Krafttraining in Aussicht.

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+++ 16:50 Nach Storm-Shadow-Attacke: Russland bestellt französischen und britischen Botschafter ein +++

Das russische Außenministerium erhebt nach einem ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Brjansk schwere Vorwürfe gegen Großbritannien und Frankreich und bestellt deren Botschafter ein. Für Moskau sei es offensichtlich, dass die Attacke nicht ohne die Beteiligung britischer und französischer Spezialisten und die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Kiew organisiert worden sein könne, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Bei dem ukrainischen Angriff am Dienstag waren nach offiziellen russischen Angaben 7 Menschen in der Region Brjansk getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Laut Kiew galt der Beschuss einer Fabrik, die wichtige Bestandteile für russische Waffen herstellt. Eingesetzt worden seien dabei Marschflugkörper des britischen Typs Storm Shadow, teilte der Generalstab in Kiew mit. Moskau warf London anschließend eine Beteiligung an der Aktion vor.

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+++ 17:17 Gazprom unterliegt ukrainischem Ölkonzern vor Gericht - und muss Milliardensumme zahlen +++

Der staatliche ukrainische Öl- und Gaskonzern Naftogaz gewinnt vor einem Schweizer Gericht einen Rechtsstreit gegen den russischen Energiekonzern Gazprom. Damit ist der Weg für die Zahlung von mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar (1,22 Mrd. Euro) durch das russische Unternehmen geebnet. Naftogaz hatte 2022 ein Verfahren gegen Gazprom angestrengt, nachdem sich der russische Energieriese geweigert hatte, das ukrainische Unternehmen für den Transit von russischem Gas über eine alternative Route vollständig zu bezahlen - dies geschah vor dem Hintergrund logistischer Herausforderungen, die durch Russlands Invasion verursacht wurden und einen Verstoß gegen vertragliche Verpflichtungen darstellten. Ein internationales Gericht sprach Naftogaz im Juni 2025 Schulden in Höhe von 1,37 Milliarden US-Dollar zu. Gazprom beantragte daraufhin die Aufhebung des Urteils, was durch die heutige Entscheidung abgelehnt wurde, teilt Naftogaz in einer Erklärung mit. Das Gericht verurteilt Gazprom zudem zur Zahlung zusätzlicher Kosten zur Deckung von Gerichtsgebühren und sonstigen Kosten in Höhe von insgesamt 450.000 Schweizer Franken (knapp 500.000 Euro) sowie von Zinsen, so Naftogaz.

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+++ 17:41 Medien enttarnen bisher geheim gehaltene russische Einheit +++

Einer Gruppe von Investigativjournalisten ist es nach eigenen Angaben gelungen, eine bislang unbekannte Einheit des russischen Militärgeheimdienstes (GRU) zu enttarnen. Wie der "Spiegel" und das Portal "The Insider" berichten, handelt es sich bei der Einheit 75127, auch Zentrum 795 genannt, um eine unter strenger Geheimhaltung arbeitende Spezialtruppe. Sie soll im Auftrag Moskaus offenbar Sabotageoperationen, Spezialeinsätze in Kriegsgebieten und Tötungen von Regimegegnern im Ausland durchführen. Die Einheit soll direkt dem russischen Generalstabschef Waleri Gerassimow unterstellt sein und damit außerhalb der üblichen Befehlsketten des GRU operieren. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde die Einheit per Befehl des russischen Generalstabs im Dezember 2022 gegründet. Dabei wurde die Nummer 75127 einer alten, zuvor aufgelösten Einheit erneut vergeben, um die Struktur zu verschleiern. Die Truppe soll rund 500 Personen umfassen. Zur Tarnung wurde sie als Teil eines Ausbildungszentrums des Rüstungskonzerns Kalaschnikow ausgegeben.

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+++ 18:09 Russland unterstützt Iran, weil die USA der Ukraine helfen - Trump findet das fair +++

Nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump hilft Russland dem Verbündeten Iran womöglich im Krieg gegen die USA und Israel. Trump sagte in einem Interview mit dem Radiosender Fox News, der russische Präsident Wladimir Putin helfe dem Iran "vielleicht ein bisschen" und ergänzt: "Und er denkt wahrscheinlich, dass wir der Ukraine helfen." Auf Nachfrage, ob die USA das tun, sagt Trump: "Ja, wir helfen ihnen auch. Und er (Putin) sagt das, und China würde das gleiche sagen. Es ist wie: 'Hey, sie tun es und wir tun es, in aller Fairness'", so der US-Präsident. Die "Washington Post" hatte berichtet, Moskau habe Geheimdienstinformationen an Teheran weitergegeben, darunter Standorte von US-Kriegsschiffen und -Flugzeugen in der Region. Trump hatte am vergangenen Samstag dazu noch gesagt, er sehe keine Anzeichen für eine russische Unterstützung im Iran-Krieg.

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+++ 18:35 Vier Jahre nach dem Massaker: EU-Außenminister wollen sich in Butscha treffen +++

Anlässlich des vierten Jahrestages des Massakers von Butscha in der Ukraine wollen die EU-Außenminister am 31. März in dem Kiewer Vorort zusammenkommen. Es werde ein Sondertreffen in Butscha stattfinden, verlautet aus EU-Kreisen. Der russischen Armee wird vorgeworfen, in der Kiewer Vorstadt hunderte Menschen zu Beginn des Ukraine-Kriegs getötet zu haben. Nach der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 scheiterten die russischen Truppen daran, Kiew einzukesseln und die ukrainische Hauptstadt einzunehmen. Am 31. März 2022 hatte sich die russische Armee aus Butscha nördlich von Kiew zurückgezogen. Zwei Tage später war das Massaker von Butscha bekannt geworden. Moskau streitet ab, für die Gräueltaten verantwortlich zu sein.

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+++ 19:07 Aufrüstung dank EU: Polens Regierung will Veto von eigenem Präsidenten ignorieren +++

Die Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk erklärt, sie werde sicherstellen, dass Gelder des sogenannten Safe-Programms ihren Weg nach Polen fänden, wenn auch über komplexere Regelungen. "Das Veto des Präsidenten wird uns nicht aufhalten", teilt Tusk mit. Die Regierung verurteilt das Veto des Präsidenten als "Verrat" an Polen und seinen Sicherheitsinteressen. "Jeder Soldat, der einen neuen Panzer, ein neues Gewehr, eine neue Drohne, ein Anti-Drohnen-System zur Abwehr russischer Drohnen erhält, wird sich daran erinnern müssen, wer sie ihm nicht geben wollte", sagt Außenminister Radoslaw Sikorski. Nawrocki, der der nationalkonservativen Oppositionspartei PiS nahe steht, hatte am Donnerstag bekannt gegeben, er werde das entsprechende Gesetz nicht unterzeichnen. Das polnische Parlament hatte Ende Februar für die Annahme eines solchen EU-Darlehens in Höhe von 44 Milliarden Euro aus dem EU-Programm "Security Action for Europe" (Safe) votiert. Mit dem Geld sollen Luft- und Raketenabwehrsysteme, Anti-Drohnen-Technik und andere Rüstungsgüter finanziert werden. Auch Polizei, Grenzschutz sowie Straßen- und Schienenprojekte sollen Mittel aus dem Programm erhalten.

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+++ 19:39 Briten gehen in Russland-Frage auf Distanz zu den USA +++

Die britische Regierung distanziert sich von der vorübergehenden Lockerung der US-Sanktionen gegen Russland aufgrund der gestiegenen Ölpreise. "Alle Partner sollten den Druck auf Russland und seine Kriegskasse aufrechterhalten", sagt der Sprecher des britischen Regierungschefs Keir Starmer. "Unsere Unterstützung für die Ukraine schwächt Russlands Fähigkeit, in der ganzen Welt Krieg zu führen, sowohl militärisch als auch finanziell", fügt er hinzu. Der beste Weg, "Russland an der Unterstützung feindlicher Akteure in der Welt zu hindern", sei, "unseren gemeinschaftlichen Druck beizubehalten". Das US-Finanzministerium hatte zuvor wegen der steigenden Ölpreise infolge des Iran-Krieges eine Lizenz für den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten bis zum 11. April erteilt. Die USA hatten im Oktober Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil verhängt.

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+++ 20:14 Leiter von Ausrüstungslager in Odessa soll Equipment gestohlen und verkauft haben +++

Der Leiter eines Lagers bei einer Grenzschutzabteilung im Gebiet Odessa steht im Verdacht, Ausrüstung im Wert von etwa 5,5 Millionen Hrywnja (knapp 109.000 Euro) gestohlen zu haben, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Den Ermittlern zufolge nutzte der Verdächtige seinen Zugang zum Eigentum der Einheit von Juni 2023 bis September 2025 um an Ausrüstung zu gelangen. Laut Ermittlern soll es sich dabei unter anderem um unbemannte Drohnen, Fotoausrüstung und Bodenkontrollstationen gehandelt haben. "Über einen Online-Kleinanzeigen-Dienst verkaufte er militärisches Eigentum an Zivilisten und Freiwillige und verpfändete einen Teil davon sogar", teilt die Generalstaatsanwaltschaft mit. Der Fehlbestand wurde bei einer Inventur im Lager festgestellt. Gegen den Lagerleiter wurde Anzeige wegen des Verdachts auf Diebstahl von Militäreigentum unter Ausnutzung seiner Dienststellung im Rahmen des Kriegsrechts erstattet. Auf diese Straftat steht eine Freiheitsstrafe von 10 bis 15 Jahren.

https://www.n-tv.de/politik/20-14-Leiter-von-Ausruestungslager-in-Odessa-soll-Equipment-gestohlen-und-verkauft-haben-article23143824.html

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+++ 20:43 Selenskyj: Ukraine zu Gesprächen bereit - Russland und USA uneins über Verhandlungsort +++

Die Ukraine ist bereit für eine neue Verhandlungsrunde zur Beendigung des Krieges, doch über den Ort muss aufgrund unterschiedlicher Positionen der USA und Russlands noch Einigung erzielt werden. Dies erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj gegenüber Journalisten nach seinem Besuch in Frankreich. Die Gespräche waren ursprünglich für Mittwoch und Donnerstag nächster Woche angesetzt, doch die amerikanische Seite bat um eine Verschiebung. "Wegen des Krieges im Nahen Osten gibt es eine ganze Saga rund um diese Verhandlungen. Die Amerikaner sagten, sie seien bereit für ein Treffen, aber nur in den USA, da die Sicherheitslage sie derzeit daran hindert, das Land zu verlassen", erklärt Selenskyj. Die Ukraine bestätigt, dass ihre Delegation bereit sei, nach Miami oder Washington zu reisen, doch Russland lehnte ein Treffen in den USA ab und schlug stattdessen die Türkei oder die Schweiz vor, was die Amerikaner jedoch ablehnten. "Wir haben sofort erklärt, dass wir bereit sind, uns nächste Woche zu treffen - wir bereiten uns auf ein Treffen in Amerika, der Schweiz, der Türkei oder sogar, wenn sie sich trauen, in den Emiraten vor", fügt er hinzu und merkt an, dass es von den Amerikanern abhänge, ob die Gespräche stattfinden.

https://www.n-tv.de/politik/20-43-Selenskyj-Ukraine-zu-Gespraechen-bereit-Russland-und-USA-uneins-ueber-Verhandlungsort-article23143824.html

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