Sven Böttcher (B&B Burchardt & Böttcher)
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In Vorbereitung, Leseproben folgen in den kommenden Tagen - erscheint am 2. April, Updates zu Buch, Terminen und Teamversammlungen folgen, ich danke aber schon jetzt für Weitersagungen, Interesse oder gar Vorbestellungen.
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"Der Staat darf Bürger in einer Pandemie einschränken, um die Volksgesundheit nicht zu gefährden. Was er nicht darf, ist Teile der Bevölkerung hierfür zu schädigen. Das, was im Moment gemacht wird, ist eine Triage auf einer anderen Ebene. Wir retten Leben auf Kosten derjenigen, die nicht ins Krankenhaus gekommen sind, keine Operation hatten, einen Herzinfarkt erleiden. Auf Kosten derjenigen, deren Krebserkrankungen nicht erkannt werden, auf Kosten von misshandelten Kindern und derjenigen, die Suizid begehen. Der Staat hat aber nicht das Recht, Bürger zu schädigen. Er darf nicht entscheiden, welches Leben schützenswert ist und welches nicht." (Ulrike Guerot). Von der größeren Triage schweigen wir mal lieber ganz, die regionale, von Guerot benannte, ist ja bedenklich genug. https://www.nordbayern.de/politik/bedroht-corona-politik-unsere-grundrechte-wissenschaftlerin-warnt-vor-schleichendem-prozess-1.10850868
Unter normalen Umständen würde man die laufenden mRNA-Studien jetzt wohl abbrechen (wie bisher alle mRNA-Studien). So ein "Covid-Arm" ist zwar bestimmt ganz harmlos, blöd wird´s nur, wenn man gar nicht weiß, wie die Reaktion im Probanden zustande kommt. Wie hier: "Der Wirkmechanismus, der den verzögerten Lokalreaktionen zugrunde liegt, ist nicht bekannt. Der zeitliche Abstand entspricht dem ersten Auftreten von Antikörpern und Immunzellen, die durch die Impfung induziert werden. Die Reaktion könnte auch als Indiz für eine besonders starke Immunantwort auf die Impfung interpretiert werden." Niedlich formuliert (Link unten zum arznei-telegramm). Die Lösung liegt aber auf der Hand bzw. in der hand des Impfarztes: "Die US-amerikanischen Centers for Disease Control empfehlen ergänzend, Betroffenen die zweite Impfung vorzugsweise in den anderen Arm zu geben." Und wie nennt man dann das? Popeye-Syndrom? https://www.arznei-telegramm.de/html/2021_03/2103502_01.html
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Hach, schön, das. Im Frühlingslicht vor dem REWE steht der Fischwagen, vor dem Fischwagen stehen lauter fröhliche ältere Dam- und Herrschaften und tauschen sich nah und maskenlos über ihre erfolgte Schutzimpfung aus – bald geht´s wieder los nach Mallorca, bald ist Covid besiegt und alles wieder gut.

Meine ärztlichen Feldreporter berichten unterdessen ungläubig von den immer gleichen Fällen. Betagte werden geimpft, Betagte erkranken danach an Covid, andere Betagte kümmern sich um die betagt Geimpften mit frischem Covid, stecken sich an, man landet nacheinander mit 4, 5 Tagen Abstand auf Intensivstationen und stirbt. An Covid, klar, an was denn sonst?

Hieraus sind keinerlei Schlüsse zu ziehen, das wäre voreilig. Gestattet sollte dennoch der Hinweis auf die Mutter der Porzellankiste sein, also: Vorsicht.

Wir müssen jetzt ganz tapfer sein, wir kopfschüttelnden Freunde der Freiheit, denn wer heute noch ohne Maske rumläuft und sich nicht an die Regeln hält, ist verrückt. Von den Schutzgeimpften können wir diesbezüglich nichts erwarten. Die lesen nicht mit, weder hier noch auf den amtlichen Seiten. Täten sie´s, wären sie in freiwilliger Quarantäne, nicht maskenlos am Fischwagen, denn die BzgA
(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html#faq4706)
informiert, wenn auch weit unten, auf die Frage „kann ich mich nach der Impfung noch mit dem Coronavirus neu infizieren und erkranken?“:

„Ja, das ist grundsätzlich möglich. (…) In der Regel verläuft die Erkrankung dann mit milderen Krankheitszeichen oder sogar ohne Krankheitszeichen (asymptomatisch).
Möglicherweise können (…) auch geimpfte Personen das Virus unerkannt in sich haben und verbreiten. Um dies zu beurteilen, sind weitere Studien notwendig. (…)
Aus diesem Grund ist es auch nach vollständiger Impfung notwendig, sich an die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln (AHA+L+A) zu halten. Nur so kann man sich und seine Umgebung schützen.“

Gut. In einfacher Landessprache: Von der ersten bis etwa 14 Tage nach der letzten Impfung sind die Geimpften möglicherweise für alle Ungeimpften gefährlich, Genaueres wissen wir noch nicht. Da die Geimpften von all dem erst recht nichts wissen, müssen die Ungeimpften sich selbst zu schützen versuchen. Leider tragen die Geimpften ja noch kein grünes Band der Sympathie am Oberarm, also bleibt uns Ungeimpften nichts anderes übrig, als ab jetzt einen Bogen um alle uns unbekannten Personen zu machen. Was natürlich grotesk ist, denn genau das wollten wir ja vermeiden. Aber es nützt nichts. Die Lage hat sich verändert, mit Bill gesprochen: „Die nächste Pandemie wird man sehr ernst nehmen.“ Ich bin ganz seiner Meinung, denn was jetzt da draußen zu kursieren beginnt, könnte ein wirklich sehr interessantes Virus sein, bestenfalls weiterhin beherrschbar für normale junge und mittelalte Immunsysteme, schlimmstenfalls ein origineller ganz neuer Andromeda Strain.

Ich bin also ganz der Meinung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, denn die betreibt ja das oben zitierte Portal infektionsschutz.de: „Um dies zu beurteilen, sind weitere Studien notwendig“.

Probanden sind reichlich vorhanden. Der Rest wird sich finden. Wir brauchen jetzt etwas Geduld. Und etwas mehr Abstand.