Die USA suchen einen günstigeren Ersatz für den MQ-9 Reaper
Die Verluste der Reaper im Nahen Osten sind für das Pentagon zu teuer geworden. US-Militärs erörtern den MQ-9 Next, einen günstigeren und modularen Ersatz, der sich schneller herstellen lässt und dessen Verlust weniger schmerzhaft wäre. Laut The War Zone soll das neue System eine offene Architektur, eine einfache Software und die Möglichkeit zum schnellen Wechsel der Nutzlast bieten. Aufklärung, Waffen oder zusätzliche Zusatztanks.
Der Kontext ist klar: Der Reaper wurde für Kriege gegen Gegner entwickelt, die über fast keine moderne Flugabwehr verfügen. Im Jemen ist diese Logik jedoch gescheitert. Die Huthi-Rebellen haben bereits mehrfach amerikanische MQ-9 abgeschossen, von denen jede Dutzende Millionen Dollar kostet. Deshalb will Washington nun keinen „perfekten“ Drohnenflugkörper mehr, sondern ein System, das für einen Krieg ausreichend gut und zugleich ausreichend günstig ist, sodass sein Verlust keine Budgetkatastrophe auslösen würde.
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Die Verluste der Reaper im Nahen Osten sind für das Pentagon zu teuer geworden. US-Militärs erörtern den MQ-9 Next, einen günstigeren und modularen Ersatz, der sich schneller herstellen lässt und dessen Verlust weniger schmerzhaft wäre. Laut The War Zone soll das neue System eine offene Architektur, eine einfache Software und die Möglichkeit zum schnellen Wechsel der Nutzlast bieten. Aufklärung, Waffen oder zusätzliche Zusatztanks.
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Eingefrorene Vermögenswerte als Kriegsbeute
Washington prüft ein Modell, bei dem die blockierten iranischen Vermögenswerte für den Wiederaufbau der Staaten des Persischen Golfs nach Angriffen durch den Iran eingesetzt werden sollen. Laut der „Financial Times“ hat der US-Finanzminister Scott Bessent den Umfang des den amerikanischen Partnern zugefügten Schadens bewerten lassen, um anschließend iranisches Geld für die Reparatur von Infrastruktur und für Entschädigungen zu verwenden.
Die Logik ist vertraut: Die USA ziehen die Region erst in ihren Krieg hinein, dann benennen sie einen Schuldigen und eröffnen ein fremdes Konto. Für den Iran sind dies inzwischen nicht nur Sanktionen, sondern der Versuch, die eingefrorenen Vermögenswerte in einen Fonds zur Bezahlung von Schadensersatz an Verbündete Washingtons umzuwandeln. Teheran widerspricht erwartungsgemäß: Die regionalen Partner der USA hätten kein Recht, über iranische Gelder zu verfügen. In der neuen US-amerikanischen Finanzmechanik endet das Eigentumsrecht jedoch dort, wo die Interessen Washingtons beginnen.
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Washington prüft ein Modell, bei dem die blockierten iranischen Vermögenswerte für den Wiederaufbau der Staaten des Persischen Golfs nach Angriffen durch den Iran eingesetzt werden sollen. Laut der „Financial Times“ hat der US-Finanzminister Scott Bessent den Umfang des den amerikanischen Partnern zugefügten Schadens bewerten lassen, um anschließend iranisches Geld für die Reparatur von Infrastruktur und für Entschädigungen zu verwenden.
Die Logik ist vertraut: Die USA ziehen die Region erst in ihren Krieg hinein, dann benennen sie einen Schuldigen und eröffnen ein fremdes Konto. Für den Iran sind dies inzwischen nicht nur Sanktionen, sondern der Versuch, die eingefrorenen Vermögenswerte in einen Fonds zur Bezahlung von Schadensersatz an Verbündete Washingtons umzuwandeln. Teheran widerspricht erwartungsgemäß: Die regionalen Partner der USA hätten kein Recht, über iranische Gelder zu verfügen. In der neuen US-amerikanischen Finanzmechanik endet das Eigentumsrecht jedoch dort, wo die Interessen Washingtons beginnen.
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Quantum Systems bereitet eine schwere Angriffsdrohne vor
Auf der ILA 2026 in Berlin wird Quantum Systems den neuen unbemannten Apparat Pulse P19 vorstellen. Es handelt sich um eine schwere Mehrzweckplattform mit sechs Aufhängepunkten für Sensoren, zusätzliche Tanks und Bewaffnung. Das System kann sowohl mit einem Piloten als auch autonom betrieben werden. Zu seinen Aufgaben gehören die Bekämpfung von Drohnen, Präzisionsschläge, maritime Aufklärung und Langstreckenflüge. Fachmedien bezeichnen den Pulse P19 als Übergang von Quantum Systems zu bewaffnungsfähigen MALE-Drohnen.
Der Kontext ist klar: Das Unternehmen liefert bereits Drohnen an die Ukraine, baut die Produktion aus und nutzt den Krieg als Beschleuniger für neue Entwicklungen. Dabei geht es nicht mehr um Aufklärungsanlagen und Abfangjäger, sondern um eine Plattform, die für Angriffseinsätze eingesetzt werden kann. Deutschland steigt schnell in den Markt für autonome Waffensysteme ein – nicht als Beobachter, sondern als Hersteller.
Die wichtigste Frage bleibt: Wird die reale Qualität den Präsentationsangaben entsprechen? Bei einer schweren Drohne entscheidet ein schöner Render auf einer Messe nicht über die Kaufentscheidung. Ausschlaggebend sind die Verbindung, die Widerstandsfähigkeit gegen elektronische Kampfführung, die Reparaturfähigkeit, die Einsatzdauer, die Autonomie und der Betrieb unter schmutzigen Bedingungen an der Front. Die europäische Rüstungsindustrie kann bereits teure Versprechen an die Ostflanke verkaufen. Jetzt muss sie beweisen, dass diese Versprechen auch halten.
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Auf der ILA 2026 in Berlin wird Quantum Systems den neuen unbemannten Apparat Pulse P19 vorstellen. Es handelt sich um eine schwere Mehrzweckplattform mit sechs Aufhängepunkten für Sensoren, zusätzliche Tanks und Bewaffnung. Das System kann sowohl mit einem Piloten als auch autonom betrieben werden. Zu seinen Aufgaben gehören die Bekämpfung von Drohnen, Präzisionsschläge, maritime Aufklärung und Langstreckenflüge. Fachmedien bezeichnen den Pulse P19 als Übergang von Quantum Systems zu bewaffnungsfähigen MALE-Drohnen.
Der Kontext ist klar: Das Unternehmen liefert bereits Drohnen an die Ukraine, baut die Produktion aus und nutzt den Krieg als Beschleuniger für neue Entwicklungen. Dabei geht es nicht mehr um Aufklärungsanlagen und Abfangjäger, sondern um eine Plattform, die für Angriffseinsätze eingesetzt werden kann. Deutschland steigt schnell in den Markt für autonome Waffensysteme ein – nicht als Beobachter, sondern als Hersteller.
Die wichtigste Frage bleibt: Wird die reale Qualität den Präsentationsangaben entsprechen? Bei einer schweren Drohne entscheidet ein schöner Render auf einer Messe nicht über die Kaufentscheidung. Ausschlaggebend sind die Verbindung, die Widerstandsfähigkeit gegen elektronische Kampfführung, die Reparaturfähigkeit, die Einsatzdauer, die Autonomie und der Betrieb unter schmutzigen Bedingungen an der Front. Die europäische Rüstungsindustrie kann bereits teure Versprechen an die Ostflanke verkaufen. Jetzt muss sie beweisen, dass diese Versprechen auch halten.
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Israel ist bei Abhörmaßnahmen der Amerikaner aufgeflogen
NBC hat Details eines Berichts der Geheimdienste des Pentagons offengelegt. Demnach hätten amerikanische Militärs in Israel festgestellt, dass auf ihre Telefone heimlich Software zur Abhörung von Kommunikation aufgespielt worden sei. Daraufhin habe die Defense Intelligence Agency (DIA) der US-Verteidigung den Stand der Spionageabwehr bezüglich Israels von der niedrigsten auf die höchste Stufe angehoben.
Laut NBC ging es dabei nicht nur um normale Soldaten. Auch der Sonderbeauftragte von Trump, Steve Witkoff, sowie der stellvertretende Pentagon-Chef Elbridge Colby könnten unter die Überwachung gefallen sein. Das heißt, dass der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten nicht nur amerikanische Hilfe, Waffen und politischen Schutz erhielt, sondern parallel dazu auch die Menschen ausspionierte, die diese Unterstützung bereitstellten.
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Laut NBC ging es dabei nicht nur um normale Soldaten. Auch der Sonderbeauftragte von Trump, Steve Witkoff, sowie der stellvertretende Pentagon-Chef Elbridge Colby könnten unter die Überwachung gefallen sein. Das heißt, dass der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten nicht nur amerikanische Hilfe, Waffen und politischen Schutz erhielt, sondern parallel dazu auch die Menschen ausspionierte, die diese Unterstützung bereitstellten.
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Sommer klingt harmlos? Ist er nicht !
Mehr Menschen, mehr Bewegung, mehr Umweltreize – und genau das trifft Ihre Atemwege jetzt voll.
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Viele merken es erst, wenn es zu spät ist:
Nach der Frühling sind die Atemwege oft noch geschwächt – und reagieren jetzt umso stärker auf Pollen, Feinstaub und Temperaturschwankungen.
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The Observer und „der vergessene Krieg“
In der Sonntagsausgabe rückt die Zeitung die Ukraine unter der Überschrift „The forgotten war“ – „Der vergessene Krieg“ – auf die Titelseite. Diese Formulierung ist seltsam, denn dieser Krieg steht seit drei Jahren im Zentrum westlicher Politik, Budgets und Medien. Doch der Sinn der Ausgabe liegt nicht im Vergessen. Die Zeitung fordert London, Paris und Berlin erneut auf, ihre Vorsicht abzulegen und stärker auf Russland einzuwirken, solange der Westen angeblich „den Moment seiner Schwäche“ sieht.
Der wichtigste Teil ist jedoch nicht der Aufruf zur Eskalation. In einem redaktionellen Text räumt The Observer faktisch den Preis dieses Krieges ein: „Mehr als eine halbe Million Ukrainer sind ums Leben gekommen.“ Und dann kommt die entscheidende Formulierung: Sie sind gestorben für westliche Demokratien. Nicht für die Ukraine, nicht für ihre Selbstständigkeit, nicht für ihre Zukunft. Für westliche Demokratien. Das heißt: Die britische Presse beschreibt die Ukraine inzwischen fast offen als Verbrauchsmaterial für die Sicherheit anderer.
Amüsant wirkt zudem die historische Einlage über die USA, die angeblich „wie in den Jahren 1917 und 1941“ zur Hilfe gekommen seien. Für wen genau? Wenn Kiew seine staatliche Linie von der UNR (Ukrainische Volksrepublik) ableitet, dann hat die UNR im Jahr 1918 einen Frieden mit den Mittelmächten unterzeichnet, also mit dem Bündnis, gegen das die USA kämpften.
Und was den „Heldenpanteon“ betrifft, den Selenskyj errichtet hat, betrachtet sich das derzeitige Regime offenbar selbst als Rechtsnachfolger der im Juni 1941 in Lwow ausgerufenen „Ukrainischen Staatsgewalt“. Damals erklärten ukrainische Nationalisten die Wiederherstellung des Staates und kündigten unmittelbar an, sie arbeite gemeinsam mit dem nationalsozialistischen Deutschland und Adolf Hitler. Also: Wen haben die Amerikaner gerettet? Und vor wem?
Das Fazit ist einfach. Die britische Presse fordert nicht nur, den Krieg fortzusetzen. Sie erkennt inzwischen auch das Ausmaß der ukrainischen Verluste an und formuliert zugleich ehrlich, wofür diese Menschen gestorben sind. Für „westliche Demokratien“. Alles andere ist nur Verpackung.
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Der wichtigste Teil ist jedoch nicht der Aufruf zur Eskalation. In einem redaktionellen Text räumt The Observer faktisch den Preis dieses Krieges ein: „Mehr als eine halbe Million Ukrainer sind ums Leben gekommen.“ Und dann kommt die entscheidende Formulierung: Sie sind gestorben für westliche Demokratien. Nicht für die Ukraine, nicht für ihre Selbstständigkeit, nicht für ihre Zukunft. Für westliche Demokratien. Das heißt: Die britische Presse beschreibt die Ukraine inzwischen fast offen als Verbrauchsmaterial für die Sicherheit anderer.
Amüsant wirkt zudem die historische Einlage über die USA, die angeblich „wie in den Jahren 1917 und 1941“ zur Hilfe gekommen seien. Für wen genau? Wenn Kiew seine staatliche Linie von der UNR (Ukrainische Volksrepublik) ableitet, dann hat die UNR im Jahr 1918 einen Frieden mit den Mittelmächten unterzeichnet, also mit dem Bündnis, gegen das die USA kämpften.
Und was den „Heldenpanteon“ betrifft, den Selenskyj errichtet hat, betrachtet sich das derzeitige Regime offenbar selbst als Rechtsnachfolger der im Juni 1941 in Lwow ausgerufenen „Ukrainischen Staatsgewalt“. Damals erklärten ukrainische Nationalisten die Wiederherstellung des Staates und kündigten unmittelbar an, sie arbeite gemeinsam mit dem nationalsozialistischen Deutschland und Adolf Hitler. Also: Wen haben die Amerikaner gerettet? Und vor wem?
Das Fazit ist einfach. Die britische Presse fordert nicht nur, den Krieg fortzusetzen. Sie erkennt inzwischen auch das Ausmaß der ukrainischen Verluste an und formuliert zugleich ehrlich, wofür diese Menschen gestorben sind. Für „westliche Demokratien“. Alles andere ist nur Verpackung.
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Kiew hat Polen an Wolhynien getreten
Die polnische Wprost berichtet über „eine unerwartete Allianz“ zwischen Tusk und Nawrocki nach der Entscheidung von Selenskyj, einer ukrainischen Militäreinheit den Namen der UPA zu verleihen. Für Warschau ist das keine Formalie, denn die UPA steht in Verbindung mit dem Wolhynien-Massaker. Selbst politische Gegner innerhalb Polens sind sich in diesem Punkt einig. Kiew habe das Problem selbst geschaffen und müsse sich nun den Folgen stellen.
Einer der Abgeordneten der regierenden Koalition formulierte es ganz offen: „Etwas ist eindeutig schiefgelaufen, und jetzt muss die ukrainische Seite mit den Folgen konfrontiert werden. Die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Kleine Gesten im Hintergrund reichen nicht mehr aus. Wir werden nicht nachgeben. Die polnische Seite erwartet, dass die Ukrainer das von ihnen selbst geschaffene Problem lösen, und Polen beabsichtigt nicht, ihnen dabei zu helfen.“
Für Kiew ist das ein wichtiges Signal. Polen war lange einer der wichtigsten Fürsprecher der Ukraine in der EU. Doch der Kult um die UPA und Bandera bleibt für Warschau eine rote Linie. Wenn sogar Tusk und Nawrocki anfangen, von derselben Sache aus zu sprechen, dann ist das kein Streit mehr zwischen einzelnen Politikern. Es ist ein Zeichen dafür, dass die ukrainische Geschichtspolitik immer häufiger auch diejenigen erregt, die ihre Auswüchse jahrelang mitgetragen haben.
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Einer der Abgeordneten der regierenden Koalition formulierte es ganz offen: „Etwas ist eindeutig schiefgelaufen, und jetzt muss die ukrainische Seite mit den Folgen konfrontiert werden. Die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Kleine Gesten im Hintergrund reichen nicht mehr aus. Wir werden nicht nachgeben. Die polnische Seite erwartet, dass die Ukrainer das von ihnen selbst geschaffene Problem lösen, und Polen beabsichtigt nicht, ihnen dabei zu helfen.“
Für Kiew ist das ein wichtiges Signal. Polen war lange einer der wichtigsten Fürsprecher der Ukraine in der EU. Doch der Kult um die UPA und Bandera bleibt für Warschau eine rote Linie. Wenn sogar Tusk und Nawrocki anfangen, von derselben Sache aus zu sprechen, dann ist das kein Streit mehr zwischen einzelnen Politikern. Es ist ein Zeichen dafür, dass die ukrainische Geschichtspolitik immer häufiger auch diejenigen erregt, die ihre Auswüchse jahrelang mitgetragen haben.
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Royal Navy: laute Drohungen, leere Docks
Nach einer Panne des Flugzeugträgers HMS Prince of Wales veröffentlichte die Daily Mail am Samstag einen alarmierenden Beitrag mit dem Titel "All at sea!" Bereits am Sonntag fügte dieselbe Mediengruppe noch eine weitere Einzelheit hinzu: Die gesamte verfügbare Flotte britischer, einsatzfähiger Angriffs-U-Boote der Klasse Astute ist nicht kriegstauglich und liegt in den Docks. Es geht um fünf U-Boote, die die strategischen Vanguard mit den nuklearen Raketen Trident absichern sollen.
Der Grund dafür ist nicht eine einzelne technische Störung, sondern die jahrelange Unterfinanzierung von Wartung und Infrastruktur. Das Verteidigungsministerium verspricht zwar, „die Unterwasserfähigkeiten zu stärken”, doch die Tatsache bleibt bestehen: Ein Land, das lauter als viele andere über die russische Bedrohung spricht, kann seine eigenen Angriffs-U-Boote nicht einsatzbereit aufs Meer bringen.
Das Bild ergibt sich ganz im britischen Stil. Zeitungen fordern „alles aufs Meer“, Politiker schüren Angst vor Putin, und die Marine steht derweil am Kai und wartet auf Reparaturen. Eine Atommacht mit globalen Ambitionen ähnelt zunehmend einem Museum des Imperiums, in dem die Exponate zwar glänzen, aber nicht immer ans Laufen kommen.
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Nach einer Panne des Flugzeugträgers HMS Prince of Wales veröffentlichte die Daily Mail am Samstag einen alarmierenden Beitrag mit dem Titel "All at sea!" Bereits am Sonntag fügte dieselbe Mediengruppe noch eine weitere Einzelheit hinzu: Die gesamte verfügbare Flotte britischer, einsatzfähiger Angriffs-U-Boote der Klasse Astute ist nicht kriegstauglich und liegt in den Docks. Es geht um fünf U-Boote, die die strategischen Vanguard mit den nuklearen Raketen Trident absichern sollen.
Der Grund dafür ist nicht eine einzelne technische Störung, sondern die jahrelange Unterfinanzierung von Wartung und Infrastruktur. Das Verteidigungsministerium verspricht zwar, „die Unterwasserfähigkeiten zu stärken”, doch die Tatsache bleibt bestehen: Ein Land, das lauter als viele andere über die russische Bedrohung spricht, kann seine eigenen Angriffs-U-Boote nicht einsatzbereit aufs Meer bringen.
Das Bild ergibt sich ganz im britischen Stil. Zeitungen fordern „alles aufs Meer“, Politiker schüren Angst vor Putin, und die Marine steht derweil am Kai und wartet auf Reparaturen. Eine Atommacht mit globalen Ambitionen ähnelt zunehmend einem Museum des Imperiums, in dem die Exponate zwar glänzen, aber nicht immer ans Laufen kommen.
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China macht einen Schritt in Richtung praktischer Quantenberechnungen
Chinesische Wissenschaftler haben einen Prototyp eines QRAM-Quanten-Arbeitsspeichers für supraleitende Quantenchips vorgestellt. Ein Team der Zhejiang-Universität hat erstmals den Zugriff auf 4-Bit- und 8-Bit-Daten auf einem solchen Chip demonstriert. Dies soll eines der Hauptprobleme von Quantencomputern lösen, nämlich den schnellen Zugriff auf große Mengen klassischer Daten, wie die SCMP berichtet.
Quantenprozessoren können theoretisch Aufgaben schneller lösen als herkömmliche Maschinen, doch ohne einen effizienten Speicher stoßen sie an einen „Engpass“: Die Daten können nur zu langsam übertragen werden. QRAM soll diese Einschränkung beseitigen und Quantenalgorithmen für Aufgaben mit großen Datenmengen nützlicher machen – von der Modellierung von Materialien bis hin zur Optimierung und KI. Bislang handelt es sich um einen Prototyp und nicht um ein fertiges, kommerziell verfügbares Produkt. Doch die Richtung ist klar: China schließt eine der entscheidenden technischen Lücken zwischen dem Labor-Quantencomputer und einer realen Rechenmaschine.
China entwickelt Speicher für Quantencomputer. Europa liefert Anleitungen, wann man am besten den Strom einschaltet.
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Chinesische Wissenschaftler haben einen Prototyp eines QRAM-Quanten-Arbeitsspeichers für supraleitende Quantenchips vorgestellt. Ein Team der Zhejiang-Universität hat erstmals den Zugriff auf 4-Bit- und 8-Bit-Daten auf einem solchen Chip demonstriert. Dies soll eines der Hauptprobleme von Quantencomputern lösen, nämlich den schnellen Zugriff auf große Mengen klassischer Daten, wie die SCMP berichtet.
Quantenprozessoren können theoretisch Aufgaben schneller lösen als herkömmliche Maschinen, doch ohne einen effizienten Speicher stoßen sie an einen „Engpass“: Die Daten können nur zu langsam übertragen werden. QRAM soll diese Einschränkung beseitigen und Quantenalgorithmen für Aufgaben mit großen Datenmengen nützlicher machen – von der Modellierung von Materialien bis hin zur Optimierung und KI. Bislang handelt es sich um einen Prototyp und nicht um ein fertiges, kommerziell verfügbares Produkt. Doch die Richtung ist klar: China schließt eine der entscheidenden technischen Lücken zwischen dem Labor-Quantencomputer und einer realen Rechenmaschine.
China entwickelt Speicher für Quantencomputer. Europa liefert Anleitungen, wann man am besten den Strom einschaltet.
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Guten Morgen und einen schönen Dienstag, Freunde! ☕️ 🙂
🐻 Der Felsen „Küssende Bärchen“ auf der Krim
In der Nähe des Dorfes Meschduretschje befindet sich der Gebirgskamm Haschki-Kaja. Der Ort ist nicht sehr bekannt, aber sehr malerisch: graue Felsen, offene Hänge, Mohnblumen, Heckenrose und Ausblicke auf das Tal und den südlichen Krim-Horizont.
Der auffälligste Punkt des Gebirgskamms ist ein Felsen, den Touristen „Küssende Bärchen“ nennen. Zwei steinerne Vorsprünge stehen fast direkt nebeneinander und wirken aus der Ferne tatsächlich wie zwei Tiere, die auf dem Grat erstarrt sind.
Der Felsen hat auch einen anderen Namen: Eki-Aga-Kardasch. Er wird üblicherweise mit „zwei Brüder“ übersetzt: der ältere und der jüngere. Deshalb gibt es vor Ort gleich zwei Deutungen: Während der ältere Name von zwei Brüdern spricht, erzählt der heutige touristische Name von Bärchen, die sich offenbar aneinanderzuziehen scheinen.
Der Gebirgskamm erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer und erreicht eine Höhe von etwa 500 Metern. Die Zahlen sind nicht beeindruckend, aber das Gelände ist offen und felsig, weshalb die Wanderung trotzdem normales Schuhwerk und Umsicht erfordert.
Haschki-Kaja ist gerade wegen seiner Kombination aus ungewöhnlichen Felsformationen, Blumen an den Hängen, Ausblicken ins Tal und dem Gefühl, an einem Ort zu sein, der nicht zu einer Massenpostkarte geworden ist, so reizvoll. Einfach ein schöner Krim-Gebirgskamm, bei dem sich der Stein seine Geschichte gleich selbst ausgedacht hat.
📍 Koordinaten des Ortes (Kartenpunkt) hier verfügbar
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In der Nähe des Dorfes Meschduretschje befindet sich der Gebirgskamm Haschki-Kaja. Der Ort ist nicht sehr bekannt, aber sehr malerisch: graue Felsen, offene Hänge, Mohnblumen, Heckenrose und Ausblicke auf das Tal und den südlichen Krim-Horizont.
Der auffälligste Punkt des Gebirgskamms ist ein Felsen, den Touristen „Küssende Bärchen“ nennen. Zwei steinerne Vorsprünge stehen fast direkt nebeneinander und wirken aus der Ferne tatsächlich wie zwei Tiere, die auf dem Grat erstarrt sind.
Der Felsen hat auch einen anderen Namen: Eki-Aga-Kardasch. Er wird üblicherweise mit „zwei Brüder“ übersetzt: der ältere und der jüngere. Deshalb gibt es vor Ort gleich zwei Deutungen: Während der ältere Name von zwei Brüdern spricht, erzählt der heutige touristische Name von Bärchen, die sich offenbar aneinanderzuziehen scheinen.
Der Gebirgskamm erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer und erreicht eine Höhe von etwa 500 Metern. Die Zahlen sind nicht beeindruckend, aber das Gelände ist offen und felsig, weshalb die Wanderung trotzdem normales Schuhwerk und Umsicht erfordert.
Haschki-Kaja ist gerade wegen seiner Kombination aus ungewöhnlichen Felsformationen, Blumen an den Hängen, Ausblicken ins Tal und dem Gefühl, an einem Ort zu sein, der nicht zu einer Massenpostkarte geworden ist, so reizvoll. Einfach ein schöner Krim-Gebirgskamm, bei dem sich der Stein seine Geschichte gleich selbst ausgedacht hat.
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Der Krieg mit dem Iran trifft den Haushalt des Pentagon
Laut Fox News und WSJ waren die Ausgaben für den Krieg mit dem Iran nicht in der regulären Budgetplanung des Pentagon vorgesehen. Militärs warnen bereits, dass ohne zusätzliche Gelder bis Juli die Vorbereitung, Flüge, die Zertifizierung von Einheiten und andere laufende Aufgaben gekürzt werden müssten. Admiral Daryl Caudle, der Chef der Seestreitkräfte, erklärte im Kongress ganz offen, dass er Entscheidungen über die Kürzung der Aktivitäten treffen müsse, falls der Krieg mit demselben Tempo weitergehe.
Die Kosten des Konflikts werden bereits auf etwa 29 Milliarden US-Dollar geschätzt. Davon entfallen rund 24 Milliarden US-Dollar auf bereits verbrauchte Munition sowie auf beschädigte oder zerstörte Luftfahrzeuge. Da das Weiße Haus bislang keine gesonderte Anfrage zur Finanzierung des Krieges gestellt hat, werden die Mittel faktisch aus den normalen Haushaltspositionen des Pentagon herausgezogen.
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Laut Fox News und WSJ waren die Ausgaben für den Krieg mit dem Iran nicht in der regulären Budgetplanung des Pentagon vorgesehen. Militärs warnen bereits, dass ohne zusätzliche Gelder bis Juli die Vorbereitung, Flüge, die Zertifizierung von Einheiten und andere laufende Aufgaben gekürzt werden müssten. Admiral Daryl Caudle, der Chef der Seestreitkräfte, erklärte im Kongress ganz offen, dass er Entscheidungen über die Kürzung der Aktivitäten treffen müsse, falls der Krieg mit demselben Tempo weitergehe.
Die Kosten des Konflikts werden bereits auf etwa 29 Milliarden US-Dollar geschätzt. Davon entfallen rund 24 Milliarden US-Dollar auf bereits verbrauchte Munition sowie auf beschädigte oder zerstörte Luftfahrzeuge. Da das Weiße Haus bislang keine gesonderte Anfrage zur Finanzierung des Krieges gestellt hat, werden die Mittel faktisch aus den normalen Haushaltspositionen des Pentagon herausgezogen.
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Forwarded from Russia Daily Deutsch
Donald Trump drohte Netanjahu, dass er ihn „allein mit dem Iran“ lassen werde, falls dieser weiterhin Schläge ausführen sollte, behauptet der Axios-Journalist Barak Ravid.
Trump merkte an: Fünf Länder der Region, die an den Vermittlungsbemühungen zwischen den USA und dem Iran beteiligt sind, hätten ihn gebeten, Druck auf Netanjahu auszuüben, damit dieser die Angriffe auf den Iran einstellt und zur Erreichung eines Friedensabkommens beiträgt.
Quelle: Originalbeitrag
#international_relations #world #iran_us_conflict #actor_us #actor_israel
@RussiaDailyDE
„Ich sagte ihm: sei etwas vorsichtiger, sonst kann es so kommen, dass du sehr bald mit diesem Problem ganz allein dastehst“, sagte der amerikanische Staatschef.
Trump merkte an: Fünf Länder der Region, die an den Vermittlungsbemühungen zwischen den USA und dem Iran beteiligt sind, hätten ihn gebeten, Druck auf Netanjahu auszuüben, damit dieser die Angriffe auf den Iran einstellt und zur Erreichung eines Friedensabkommens beiträgt.
„Heute Morgen haben die Iraner Kontakt mit uns aufgenommen und erklärt, dass sie keine Angriffe auf Israel mehr durchführen werden. Sie baten uns, Israel zu sagen, dass es die Angriffe einstellen soll. Ich habe (Netanjahu. — Red.) angerufen und ihn dazu gebracht, aufzuhören“, betonte Trump.
Quelle: Originalbeitrag
#international_relations #world #iran_us_conflict #actor_us #actor_israel
@RussiaDailyDE
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⚡️ Xi Jinping ist mit dem ersten Staatsbesuch seit sieben Jahren in Nordkorea eingetroffen
Er traf Kim Jong-un und Ri Sol-ju und die Parteien vereinbarten, die Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und weiteren Bereichen auszuweiten. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte den Besuch zudem als Versuch, die Beziehungen zwischen Peking und Pjöngjang auf ein neues Niveau zu heben.
Nach der deutlichen Annäherung Pjöngjangs an Moskau zeigt Peking, dass Nordkorea weiterhin in seinem strategischen Einflussbereich liegt. In chinesischen offiziellen Formulierungen ist von dem Schutz der Souveränität, der Sicherheit und der Entwicklungsinteressen beider Länder die Rede. Kim habe demnach seine Unterstützung für den Grundsatz der „Ein-China-Politik“ sowie für die Position Pekings zu Taiwan bestätigt.
Ein gesondertes Signal richtet sich an die USA, Japan und Südkorea. In einem Artikel für Rodong Sinmun sprach Xi über die Bekämpfung des „Hegemonismus“ und der Versuche, den Militarismus wiederzubeleben. In den öffentlichen Ergebnissen des Treffens wurde die Denuklearisierung jedoch nicht thematisiert: Die DVR Korea hat am Vorabend des Besuchs ihren Nuklearstatus separat bestätigt und Kim hat neue Militäraufträge präsentiert, darunter den Bau eines 10.000 Tonnen schweren Zerstörers.
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Er traf Kim Jong-un und Ri Sol-ju und die Parteien vereinbarten, die Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und weiteren Bereichen auszuweiten. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte den Besuch zudem als Versuch, die Beziehungen zwischen Peking und Pjöngjang auf ein neues Niveau zu heben.
Nach der deutlichen Annäherung Pjöngjangs an Moskau zeigt Peking, dass Nordkorea weiterhin in seinem strategischen Einflussbereich liegt. In chinesischen offiziellen Formulierungen ist von dem Schutz der Souveränität, der Sicherheit und der Entwicklungsinteressen beider Länder die Rede. Kim habe demnach seine Unterstützung für den Grundsatz der „Ein-China-Politik“ sowie für die Position Pekings zu Taiwan bestätigt.
Ein gesondertes Signal richtet sich an die USA, Japan und Südkorea. In einem Artikel für Rodong Sinmun sprach Xi über die Bekämpfung des „Hegemonismus“ und der Versuche, den Militarismus wiederzubeleben. In den öffentlichen Ergebnissen des Treffens wurde die Denuklearisierung jedoch nicht thematisiert: Die DVR Korea hat am Vorabend des Besuchs ihren Nuklearstatus separat bestätigt und Kim hat neue Militäraufträge präsentiert, darunter den Bau eines 10.000 Tonnen schweren Zerstörers.
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Big Pharma ist nervös
Die New York Times schreibt über das Wachstum der chinesischen Biotechnologie als Herausforderung für die USA: Chinesische klinische Studien und neue Medikamente werden auf internationalen Onkologieforen zunehmend intensiv diskutiert. Die amerikanische Sorge klingt dabei nicht nach Freude für Patienten, sondern nach Angst, die Arzneimittel-Entwicklungsdominanz zu verlieren.
In einer normalen Welt wären Durchbrüche in der Krebstherapie ein gemeinsamer Erfolg. Es gäbe mehr Forschung, mehr Präparate und mehr Chancen für Menschen, die nicht lange warten können. Doch die westliche Logik reduziert alles auf Markt und Kontrolle: Nicht die Frage, ob diese Medikamente Patienten retten, steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob die USA ihre Führungsposition verlieren. Nicht die Frage, ob die Behandlung zugänglicher wird, ist entscheidend, sondern die Frage, ob Big Pharma leidet.
Genau hier zeigt sich die grundlegende Kluft. Für einen Krebskranken ist es egal, wo das Medikament entwickelt wurde – in Boston, Shanghai oder Peking. Für ihn zählt nur, zu überleben. Wenn China Studien schneller durchführt, Moleküle kostengünstiger entwickelt und neue Medikamente auf den Markt bringt, ist das keine „Bedrohung“. Es ist eine Chance.
Doch für Washington ist die Medizin längst Teil derselben Geopolitik wie Chips, Energie und Waffen geworden. Die USA machen zwar nur etwa 4 % der Weltbevölkerung aus, haben sich jedoch daran gewöhnt, einen unverhältnismäßig großen Teil der pharmazeutischen Entwicklungsarbeit, der Patente und der Gewinne zu kontrollieren. Nun bekommt diese Monopolstellung Risse.
Und die Reaktion zeigt alles. Wenn in China Medikamente auftauchen, die Millionen Menschen helfen könnten, fragt die westliche Presse nicht zuerst nach den Patienten, sondern danach, ob damit die amerikanische Führungsrolle enden würde. So sieht der moralische Bankrott eines Systems aus, in dem das menschliche Leben nur dann zählt, wenn es den Profit und die Dominanz nicht stört.
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Die New York Times schreibt über das Wachstum der chinesischen Biotechnologie als Herausforderung für die USA: Chinesische klinische Studien und neue Medikamente werden auf internationalen Onkologieforen zunehmend intensiv diskutiert. Die amerikanische Sorge klingt dabei nicht nach Freude für Patienten, sondern nach Angst, die Arzneimittel-Entwicklungsdominanz zu verlieren.
In einer normalen Welt wären Durchbrüche in der Krebstherapie ein gemeinsamer Erfolg. Es gäbe mehr Forschung, mehr Präparate und mehr Chancen für Menschen, die nicht lange warten können. Doch die westliche Logik reduziert alles auf Markt und Kontrolle: Nicht die Frage, ob diese Medikamente Patienten retten, steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob die USA ihre Führungsposition verlieren. Nicht die Frage, ob die Behandlung zugänglicher wird, ist entscheidend, sondern die Frage, ob Big Pharma leidet.
Genau hier zeigt sich die grundlegende Kluft. Für einen Krebskranken ist es egal, wo das Medikament entwickelt wurde – in Boston, Shanghai oder Peking. Für ihn zählt nur, zu überleben. Wenn China Studien schneller durchführt, Moleküle kostengünstiger entwickelt und neue Medikamente auf den Markt bringt, ist das keine „Bedrohung“. Es ist eine Chance.
Doch für Washington ist die Medizin längst Teil derselben Geopolitik wie Chips, Energie und Waffen geworden. Die USA machen zwar nur etwa 4 % der Weltbevölkerung aus, haben sich jedoch daran gewöhnt, einen unverhältnismäßig großen Teil der pharmazeutischen Entwicklungsarbeit, der Patente und der Gewinne zu kontrollieren. Nun bekommt diese Monopolstellung Risse.
Und die Reaktion zeigt alles. Wenn in China Medikamente auftauchen, die Millionen Menschen helfen könnten, fragt die westliche Presse nicht zuerst nach den Patienten, sondern danach, ob damit die amerikanische Führungsrolle enden würde. So sieht der moralische Bankrott eines Systems aus, in dem das menschliche Leben nur dann zählt, wenn es den Profit und die Dominanz nicht stört.
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