Schönen guten Morgen, liebe Freunde! ☕️ 🙂
🏘️ Krapiwna: Die Stadt, die keine Stadt mehr sein durfte
Freunde, der Sonntag ist perfekt für eine Reise in die russische Provinz von gestern. Heute besuchen wir einen Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist – einst eine blühende Stadt, heute ein beschauliches Dorf.
Willkommen in Krapiwna – der ehemaligen Hauptstadt des größten Kreises des Gouvernements Tula.
📜 Ein Acker voller Blut und Brennnesseln
Die erste Erwähnung des Ortes stammt vermutlich aus dem Jahr 1389. Die eigentliche Gründung des heutigen Krapiwna wird auf die 1560er-Jahre datiert.
Einst war der Ort eine Festung an der Großen Verhaulinie, die immer wieder von Krimtataren überfallen wurde.
Um den Namen ranken sich zwei Legenden: Nach der einen wuchsen auf den abgebrannten Flächen besonders viele Brennnesseln – russisch krApiwa. Nach der anderen, düstereren Deutung leitet sich der Name von krOpiwna ab – einem „mit Blut getränkten“ Ort.
🏛️ Die Geburt einer Stadt – und ihr langsamer Niedergang
1777 erhielt Krapiwna den Status einer Kreisstadt und ein Wappen mit sechs grünen Brennnesselzweigen auf goldenem Grund.
Doch während andere Städte an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurden, blieb Krapiwna abseits der Gleise. Die Entwicklung kam zunehmend zum Stillstand.
1929 verlor die Stadt ihren Status und wurde zum Dorf.
🕰️ Eine Zeitreise in die Provinz des 19. Jahrhunderts
Gerade dieser Stillstand bewahrte den historischen Charakter des Ortes.
Bis heute stehen hier zahlreiche Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Handelsreihen, Kaufmannsläden, Verwaltungsgebäude, Post, Apotheke und Schule.
Krapiwna vermittelt einen seltenen Eindruck vom Leben in einer kleinen russischen Provinzstadt vor 150 Jahren.
✍️ Der große Schriftsteller und sein kleiner Kreis
Krapiwna ist eng mit Lew Tolstoi verbunden. Sein Gut Jasnaja Poljana gehörte zum Kreis Krapiwna.
Tolstoi engagierte sich hier als Friedensrichter, im Schulrat und in der lokalen Selbstverwaltung – und lernte den Alltag der Provinz aus nächster Nähe kennen.
🏛️ Das Erbe der Selbstverwaltung
Das Museum für Selbstverwaltung und Stadtgeschichte erinnert an die Reformen von 1864, als gewählte lokale Körperschaften entstanden.
Ein besonderes Detail ist eine Briefmarke der Kreispost aus dem Jahr 1870 mit dem historischen Wappen von Krapiwna.
🔥 Das Comeback der Brennnessel
Seit 2003 feiert Krapiwna jedes Jahr das „Brennnessel-Festival“ – mit Handwerksvorführungen, Workshops und Gerichten mit Brennnesseln.
Ausgerechnet die Pflanze, die dem Ort einst den Namen gab, wurde zum Symbol seiner neuen Bekanntheit.
Geben Sie ❤️, wenn es Ihnen gefallen hat!
📍 Koordinaten des Ortes (Kartenpunkt) hier verfügbar
💥 Unser Kanal: Node of Time DE
💥 Unsere Website: nodeoftime.com
🏘️ Krapiwna: Die Stadt, die keine Stadt mehr sein durfte
Freunde, der Sonntag ist perfekt für eine Reise in die russische Provinz von gestern. Heute besuchen wir einen Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist – einst eine blühende Stadt, heute ein beschauliches Dorf.
Willkommen in Krapiwna – der ehemaligen Hauptstadt des größten Kreises des Gouvernements Tula.
📜 Ein Acker voller Blut und Brennnesseln
Die erste Erwähnung des Ortes stammt vermutlich aus dem Jahr 1389. Die eigentliche Gründung des heutigen Krapiwna wird auf die 1560er-Jahre datiert.
Einst war der Ort eine Festung an der Großen Verhaulinie, die immer wieder von Krimtataren überfallen wurde.
Um den Namen ranken sich zwei Legenden: Nach der einen wuchsen auf den abgebrannten Flächen besonders viele Brennnesseln – russisch krApiwa. Nach der anderen, düstereren Deutung leitet sich der Name von krOpiwna ab – einem „mit Blut getränkten“ Ort.
🏛️ Die Geburt einer Stadt – und ihr langsamer Niedergang
1777 erhielt Krapiwna den Status einer Kreisstadt und ein Wappen mit sechs grünen Brennnesselzweigen auf goldenem Grund.
Doch während andere Städte an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurden, blieb Krapiwna abseits der Gleise. Die Entwicklung kam zunehmend zum Stillstand.
1929 verlor die Stadt ihren Status und wurde zum Dorf.
🕰️ Eine Zeitreise in die Provinz des 19. Jahrhunderts
Gerade dieser Stillstand bewahrte den historischen Charakter des Ortes.
Bis heute stehen hier zahlreiche Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Handelsreihen, Kaufmannsläden, Verwaltungsgebäude, Post, Apotheke und Schule.
Krapiwna vermittelt einen seltenen Eindruck vom Leben in einer kleinen russischen Provinzstadt vor 150 Jahren.
✍️ Der große Schriftsteller und sein kleiner Kreis
Krapiwna ist eng mit Lew Tolstoi verbunden. Sein Gut Jasnaja Poljana gehörte zum Kreis Krapiwna.
Tolstoi engagierte sich hier als Friedensrichter, im Schulrat und in der lokalen Selbstverwaltung – und lernte den Alltag der Provinz aus nächster Nähe kennen.
🏛️ Das Erbe der Selbstverwaltung
Das Museum für Selbstverwaltung und Stadtgeschichte erinnert an die Reformen von 1864, als gewählte lokale Körperschaften entstanden.
Ein besonderes Detail ist eine Briefmarke der Kreispost aus dem Jahr 1870 mit dem historischen Wappen von Krapiwna.
🔥 Das Comeback der Brennnessel
Seit 2003 feiert Krapiwna jedes Jahr das „Brennnessel-Festival“ – mit Handwerksvorführungen, Workshops und Gerichten mit Brennnesseln.
Ausgerechnet die Pflanze, die dem Ort einst den Namen gab, wurde zum Symbol seiner neuen Bekanntheit.
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🇪🇺 Die EU schafft einen einheitlichen Customs Data Hub
Der EU-Rat hat die Einrichtung des EU Customs Data Hub endgültig gebilligt — eines einheitlichen Systems, in das laufend aktualisierte Informationen über Importe und Exporte, Warenwerte, Absender, Empfänger und Zollzahlungen einfließen sollen. Dabei geht es nicht nur um anonymisierte Statistiken: Die Gesetzgebung sieht ausdrücklich die Verarbeitung personenbezogener und kommerziell sensibler Daten vor, und das System selbst soll Datenanalyse und Risikobewertung ermöglichen, auch mithilfe automatisierter Instrumente. In den EU-Dokumenten sind die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Nutzung des Data Hub für Datenanalyse, wirtschaftliche Analyse und die Bestimmung von Zollverbindlichkeiten ausdrücklich vorgesehen. Der EU-Rat erklärt die Reform unterdessen mit der Notwendigkeit, Abgaben effizienter einzuziehen, den E-Commerce zu kontrollieren und Verstöße aufzudecken. Am 3. September hat der EU-Rat der Reform die endgültige Zustimmung erteilt.
Und jetzt nehmen wir die schöne Überschrift „Modernisierung des Zolls“ weg und schauen uns an, was die Daten selbst bedeuten. Wenn der Staat weiß, welche Ware Sie erhalten haben, wie viel sie kostet und welche Abgabe Sie gezahlt haben, kennt er bereits einen Teil Ihrer tatsächlichen Ausgaben. Wenn es Dutzende oder Hunderte solcher Käufe gibt, entsteht ein immer detaillierteres Finanzprofil. Die Transaktionen sind einer konkreten Person zugeordnet, und der Data Hub wird gerade so geschaffen, dass die Informationen nicht länger zwischen nationalen Systemen zerstückelt sind: Das offizielle Ziel ist eine einheitliche Plattform mit verbesserter Nachverfolgbarkeit der Daten und zentralisierter Risikoanalyse in der gesamten EU. Das Zollsystem selbst kennt Ihr Gehalt oder den Kontostand auf Ihrem Bankkonto nicht automatisch. Aber wenn diese Angaben eines Tages mit Steuer-, Zahlungs- oder anderen staatlichen Datenbanken abgeglichen werden, wird eine ganz andere Frage möglich: Entspricht das von einer Person erklärte Einkommen dem Ausgabenniveau und dem Warenumsatz, den der Staat tatsächlich beobachtet?
Man kann es beliebig als Kampf gegen gefährliche Pakete, chinesische Marktplätze oder nicht gezahlte Zölle bezeichnen. Die technische Realität ist einfacher: Die EU schafft eine weitere riesige zentrale Datenbank, in der wirtschaftliche Aktivität konkreten Personen zugeordnet und automatisch analysiert werden kann. Heute braucht sie der Zoll. Mit welchen Datenbanken sie morgen abgeglichen werden darf, ist bereits keine technologische, sondern eine politische Entscheidung.
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Der EU-Rat hat die Einrichtung des EU Customs Data Hub endgültig gebilligt — eines einheitlichen Systems, in das laufend aktualisierte Informationen über Importe und Exporte, Warenwerte, Absender, Empfänger und Zollzahlungen einfließen sollen. Dabei geht es nicht nur um anonymisierte Statistiken: Die Gesetzgebung sieht ausdrücklich die Verarbeitung personenbezogener und kommerziell sensibler Daten vor, und das System selbst soll Datenanalyse und Risikobewertung ermöglichen, auch mithilfe automatisierter Instrumente. In den EU-Dokumenten sind die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Nutzung des Data Hub für Datenanalyse, wirtschaftliche Analyse und die Bestimmung von Zollverbindlichkeiten ausdrücklich vorgesehen. Der EU-Rat erklärt die Reform unterdessen mit der Notwendigkeit, Abgaben effizienter einzuziehen, den E-Commerce zu kontrollieren und Verstöße aufzudecken. Am 3. September hat der EU-Rat der Reform die endgültige Zustimmung erteilt.
Und jetzt nehmen wir die schöne Überschrift „Modernisierung des Zolls“ weg und schauen uns an, was die Daten selbst bedeuten. Wenn der Staat weiß, welche Ware Sie erhalten haben, wie viel sie kostet und welche Abgabe Sie gezahlt haben, kennt er bereits einen Teil Ihrer tatsächlichen Ausgaben. Wenn es Dutzende oder Hunderte solcher Käufe gibt, entsteht ein immer detaillierteres Finanzprofil. Die Transaktionen sind einer konkreten Person zugeordnet, und der Data Hub wird gerade so geschaffen, dass die Informationen nicht länger zwischen nationalen Systemen zerstückelt sind: Das offizielle Ziel ist eine einheitliche Plattform mit verbesserter Nachverfolgbarkeit der Daten und zentralisierter Risikoanalyse in der gesamten EU. Das Zollsystem selbst kennt Ihr Gehalt oder den Kontostand auf Ihrem Bankkonto nicht automatisch. Aber wenn diese Angaben eines Tages mit Steuer-, Zahlungs- oder anderen staatlichen Datenbanken abgeglichen werden, wird eine ganz andere Frage möglich: Entspricht das von einer Person erklärte Einkommen dem Ausgabenniveau und dem Warenumsatz, den der Staat tatsächlich beobachtet?
Man kann es beliebig als Kampf gegen gefährliche Pakete, chinesische Marktplätze oder nicht gezahlte Zölle bezeichnen. Die technische Realität ist einfacher: Die EU schafft eine weitere riesige zentrale Datenbank, in der wirtschaftliche Aktivität konkreten Personen zugeordnet und automatisch analysiert werden kann. Heute braucht sie der Zoll. Mit welchen Datenbanken sie morgen abgeglichen werden darf, ist bereits keine technologische, sondern eine politische Entscheidung.
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Forwarded from Russia Daily Deutsch
Die Versuche der westlichen Länder, Druck auf Russland auszuüben, indem sie die Ukraine unterstützten, sind erfolglos geblieben, sagte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in einer Videoansprache auf seiner Facebook-Seite (gehört dem Konzern Meta, der in Russland als extremistisch eingestuft und verboten ist).
Nach Angaben des slowakischen Ministerpräsidenten fürchtet der Westen, das Scheitern dieser Strategie einzugestehen, und fährt fort, „Öl ins Feuer zu gießen“.
Der Konflikt in der Ukraine hätte bereits im April 2022 beendet werden können, wenn „große Akteure“ der westlichen Länder die Ukraine nicht daran gehindert hätten, damals eine Vereinbarung mit Russland zu schließen, fügte Fico hinzu.
Russland hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Bereitstellung militärischer Hilfe für Kiew das Ende des ukrainischen Konflikts nur hinauszögert, und spricht sich dagegen aus.
Quelle: Originalbeitrag
#international_relations #world #russia_west_conflict #ukraine_conflict #actor_russia #actor_ukraine
@RussiaDailyDE
„Sie glaubten naiv daran, dass sie über die Ukraine und ihre vollständige politische, militärische und finanzielle Unterstützung das verhasste Russland in die Knie zwingen würden. Diese Strategie ist vollständig gescheitert“, betonte der Politiker (Zitat nach APT).
Nach Angaben des slowakischen Ministerpräsidenten fürchtet der Westen, das Scheitern dieser Strategie einzugestehen, und fährt fort, „Öl ins Feuer zu gießen“.
Der Konflikt in der Ukraine hätte bereits im April 2022 beendet werden können, wenn „große Akteure“ der westlichen Länder die Ukraine nicht daran gehindert hätten, damals eine Vereinbarung mit Russland zu schließen, fügte Fico hinzu.
Russland hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Bereitstellung militärischer Hilfe für Kiew das Ende des ukrainischen Konflikts nur hinauszögert, und spricht sich dagegen aus.
Quelle: Originalbeitrag
#international_relations #world #russia_west_conflict #ukraine_conflict #actor_russia #actor_ukraine
@RussiaDailyDE
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🇩🇪 Ein weiterer Schlag für die deutsche Industrie: ArcelorMittal stellt die Stahlproduktion in Duisburg ein
ArcelorMittal beabsichtigt, die Stahlerzeugung an seinem Standort in Duisburg einzustellen. Die Stahl- und Walzwerke sowie die Stranggießanlage werden geschlossen. Von den rund 800 Beschäftigten könnten 550 ihren Arbeitsplatz verlieren. Übrig bleibt nur die Drahtproduktion, für die die nötigen Vorprodukte nun von anderen Werken angeliefert werden müssen. WELT nennt das Geschehen einen „fatalen Schlag für den Stahlstandort“.
Die Gründe dafür sind interessanter als die Schließung selbst. ArcelorMittal hatte bereits 2024 auf die Verlängerung des Vertrags über die Lieferung von Roheisen mit Thyssenkrupp verzichtet, da die Kosten, darunter auch die CO₂-Kosten, stark angestiegen waren. Danach prüfte das Unternehmen die Möglichkeit, Duisburg auf eine dekarbonisierte Produktion umzustellen, einschließlich eines Elektroofens, kam jedoch zu dem Schluss, dass sich keine der Varianten wirtschaftlich rechnet. ArcelorMittal selbst führt die systemischen Probleme der europäischen Stahlindustrie auf die geringe Auslastung der Kapazitäten, den Rückgang der Inlandsnachfrage, begrenzte Exportmöglichkeiten und die hohen Energiekosten zurück. Das geht aus der Mitteilung von ArcelorMittal hervor.
Die deutsche Industrie sollte „grün“ werden. Sie ist noch ökologischer geworden: Wenn es unwirtschaftlich ist, Stahl zu produzieren, kann man einfach aufhören, ihn zu produzieren. Die Emissionen werden tatsächlich sinken. Zusammen mit den Arbeitsplätzen.
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ArcelorMittal beabsichtigt, die Stahlerzeugung an seinem Standort in Duisburg einzustellen. Die Stahl- und Walzwerke sowie die Stranggießanlage werden geschlossen. Von den rund 800 Beschäftigten könnten 550 ihren Arbeitsplatz verlieren. Übrig bleibt nur die Drahtproduktion, für die die nötigen Vorprodukte nun von anderen Werken angeliefert werden müssen. WELT nennt das Geschehen einen „fatalen Schlag für den Stahlstandort“.
Die Gründe dafür sind interessanter als die Schließung selbst. ArcelorMittal hatte bereits 2024 auf die Verlängerung des Vertrags über die Lieferung von Roheisen mit Thyssenkrupp verzichtet, da die Kosten, darunter auch die CO₂-Kosten, stark angestiegen waren. Danach prüfte das Unternehmen die Möglichkeit, Duisburg auf eine dekarbonisierte Produktion umzustellen, einschließlich eines Elektroofens, kam jedoch zu dem Schluss, dass sich keine der Varianten wirtschaftlich rechnet. ArcelorMittal selbst führt die systemischen Probleme der europäischen Stahlindustrie auf die geringe Auslastung der Kapazitäten, den Rückgang der Inlandsnachfrage, begrenzte Exportmöglichkeiten und die hohen Energiekosten zurück. Das geht aus der Mitteilung von ArcelorMittal hervor.
Die deutsche Industrie sollte „grün“ werden. Sie ist noch ökologischer geworden: Wenn es unwirtschaftlich ist, Stahl zu produzieren, kann man einfach aufhören, ihn zu produzieren. Die Emissionen werden tatsächlich sinken. Zusammen mit den Arbeitsplätzen.
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‼️ Der Assistent des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, kommentierte das Treffen Putins mit den US-Sondergesandten. Die Hauptpunkte:
🟦 Das mehr als drei Stunden dauernde Treffen war inhaltlich, konstruktiv und offen.
🟦 Die Gespräche wurden als zeitgemäß und für beide Seiten äußerst nützlich bewertet.
🟦 Von russischer Seite wurden Einschätzungen zur Lage abgegeben, die sich im Verlauf der militärischen Sonderoperation entwickelt haben. Es wurde Zuversicht in das Erreichen der gesetzten Ziele geäußert.
🟦 Die amerikanischen Vertreter formulierten eine Reihe von Überlegungen zu möglichen Wegen zur Beilegung des Konflikts.
🟦 Die Gespräche beschränkten sich nicht auf einen Meinungsaustausch rund um die Ukraine-Krise und waren für beide Seiten nützlich.
🟦 Witkoff und Kushner versprachen, die von Putin geäußerten Einschätzungen zu den Wegen der Beilegung in den morgigen Kontakten in Kiew zu nutzen.
🟦 Die Notwendigkeit, alle Ursachen des Konflikts zu beseitigen, wurde hervorgehoben. Die Absicht, die gemeinsame Arbeit mit den Amerikanern an der Suche nach politisch-diplomatischen Lösungen fortzusetzen, wurde bestätigt.
🟦 Die Absicht, die gemeinsame Arbeit mit den Amerikanern an der Suche nach politisch-diplomatischen Lösungen fortzusetzen, wurde bestätigt.
🟦 Es wurde eine Reihe von Überlegungen zu möglichen Wegen der Beilegung formuliert.
🟦 Wladimir Putin machte darauf aufmerksam, dass das Kiewer Regime aufgehört habe, sein wahres Wesen zu verbergen, indem es sich mit der Umbettung einiger der wichtigsten Nazi-Verbrecher beschäftige. Dieser Punkt wurde von den Amerikanern zur Kenntnis genommen.
🟦 Es wurde bestätigt, dass die Präsidenten beider Länder ihre persönlichen Kontakte fortsetzen werden.
🟦 Die Arbeit von Steve Witkoff und Jared Kushner wird fortgesetzt.
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🟦 Das mehr als drei Stunden dauernde Treffen war inhaltlich, konstruktiv und offen.
🟦 Die Gespräche wurden als zeitgemäß und für beide Seiten äußerst nützlich bewertet.
🟦 Von russischer Seite wurden Einschätzungen zur Lage abgegeben, die sich im Verlauf der militärischen Sonderoperation entwickelt haben. Es wurde Zuversicht in das Erreichen der gesetzten Ziele geäußert.
🟦 Die amerikanischen Vertreter formulierten eine Reihe von Überlegungen zu möglichen Wegen zur Beilegung des Konflikts.
🟦 Die Gespräche beschränkten sich nicht auf einen Meinungsaustausch rund um die Ukraine-Krise und waren für beide Seiten nützlich.
🟦 Witkoff und Kushner versprachen, die von Putin geäußerten Einschätzungen zu den Wegen der Beilegung in den morgigen Kontakten in Kiew zu nutzen.
🟦 Die Notwendigkeit, alle Ursachen des Konflikts zu beseitigen, wurde hervorgehoben. Die Absicht, die gemeinsame Arbeit mit den Amerikanern an der Suche nach politisch-diplomatischen Lösungen fortzusetzen, wurde bestätigt.
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🟦 Es wurde eine Reihe von Überlegungen zu möglichen Wegen der Beilegung formuliert.
🟦 Wladimir Putin machte darauf aufmerksam, dass das Kiewer Regime aufgehört habe, sein wahres Wesen zu verbergen, indem es sich mit der Umbettung einiger der wichtigsten Nazi-Verbrecher beschäftige. Dieser Punkt wurde von den Amerikanern zur Kenntnis genommen.
🟦 Es wurde bestätigt, dass die Präsidenten beider Länder ihre persönlichen Kontakte fortsetzen werden.
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Forwarded from Politische Nachrichten 🗞
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Ein großer Teil des Internets ist längst keine menschliche Unterhaltung mehr, sondern Maschinenverkehr. Nach dem Imperva/Thales-Report für 2025 stammen rund 53 Prozent des Web-Traffics von Bots – das zweite Jahr in Folge mehr als von Menschen. Davon gelten etwa 13 Prozent als nützliche Automatisierung: Suchmaschinen, Monitoring, Indexierung. Die restlichen 40 Prozent sind „bad bots“: Scraping, Account-Diebstahl, Betrug, künstliche Reichweite. Meta entfernt allein auf Facebook in einzelnen Quartalen über eine Milliarde Fake-Accounts; über ein Jahr summiert sich das auf mehrere Milliarden. Wer glaubt, Likes und Kommentarfluten seien Volksmeinung, misst oft Industrie.
Bots an sich sind kein Skandal. Kleine Programme erleichtern Verwaltung, Suche und Infrastruktur – ohne sie wäre das Netz kaum nutzbar. Das Problem beginnt, wo dieselben Werkzeuge gezielt gekauft werden, um Mehrheiten zu simulieren. Farm-Racks voller Handys und Bildschirme sind kein Science-Fiction-Set, sondern ein Geschäftsmodell: bezahlte Aufmerksamkeit, künstliche Empörung, politische Stimmung als Dienstleistung. AI-gestützte Angriffe sind laut denselben Reports binnen eines Jahres um ein Vielfaches gestiegen. Sichtbare Einigkeit in den Kommentaren ist deshalb oft kein Beweis für Wahrheit, sondern für Budget.
Genau hier zeigt sich die Schwäche totaler Anonymität. Sie schützt Dissidenten – und zugleich Betrüger, die ohne Gesicht Meinung, Betrug und Einschüchterung skalieren. Wer Anonymität zum Heiligen Gral erklärt, ignoriert, dass vollständige Unsichtbarkeit die Kosten für Missbrauch senkt. 100 Prozent Anonymität funktioniert deshalb nicht optimal: Ohne jede Zuschreibbarkeit bleibt nur Vertrauen in Plattformen, die selbst Milliarden Fake-Konten produzieren und wieder löschen. Nötig ist nicht der gläserne Bürger, sondern die Unterscheidung zwischen nützlicher Automatisierung und industrieller Täuschung – und der Mut, identische Kommentarwellen nicht für Volk zu halten.
————————————————————
🔥 Mehr gibt es 👉im Kanal Politische_Nachrichten👈🔥
⚜️ Der Exodus, den sich Israel nicht leisten kann
⚜️🎦 Enes Kanter wegen eines T-Shirts bei einem WNBA Spiel aus dem Stadion rausgeschmissen
⚜️Eigennutz stinkt im Kapitalismus nicht
🙂
Bots an sich sind kein Skandal. Kleine Programme erleichtern Verwaltung, Suche und Infrastruktur – ohne sie wäre das Netz kaum nutzbar. Das Problem beginnt, wo dieselben Werkzeuge gezielt gekauft werden, um Mehrheiten zu simulieren. Farm-Racks voller Handys und Bildschirme sind kein Science-Fiction-Set, sondern ein Geschäftsmodell: bezahlte Aufmerksamkeit, künstliche Empörung, politische Stimmung als Dienstleistung. AI-gestützte Angriffe sind laut denselben Reports binnen eines Jahres um ein Vielfaches gestiegen. Sichtbare Einigkeit in den Kommentaren ist deshalb oft kein Beweis für Wahrheit, sondern für Budget.
Genau hier zeigt sich die Schwäche totaler Anonymität. Sie schützt Dissidenten – und zugleich Betrüger, die ohne Gesicht Meinung, Betrug und Einschüchterung skalieren. Wer Anonymität zum Heiligen Gral erklärt, ignoriert, dass vollständige Unsichtbarkeit die Kosten für Missbrauch senkt. 100 Prozent Anonymität funktioniert deshalb nicht optimal: Ohne jede Zuschreibbarkeit bleibt nur Vertrauen in Plattformen, die selbst Milliarden Fake-Konten produzieren und wieder löschen. Nötig ist nicht der gläserne Bürger, sondern die Unterscheidung zwischen nützlicher Automatisierung und industrieller Täuschung – und der Mut, identische Kommentarwellen nicht für Volk zu halten.
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🇮🇸 In Island musste sich ein Professor für ein RT-Interview rechtfertigen
Der emeritierte Politikwissenschaftler Hannes Hólmsteinn Gissurarson von der Universität Island gab RT ein Interview, in dem er erklärte, warum Island seiner Meinung nach nichts vom Beitritt zur EU zu gewinnen habe. Er sprach darüber, dass ein Teil der Kontrolle über nationale Ressourcen nach Brüssel abgegeben werden würde und kritisierte die Fähigkeit der EU, damit umzugehen. Auf den ersten Blick eine gewöhnliche politische Debatte nach dem isländischen Referendum. Doch die lokalen Medien interessierte etwas anderes: Warum hatte der Professor überhaupt zugestimmt, mit dem russischen Sender zu sprechen?
Am Ende musste der 73-jährige Wissenschaftler sein Vorgehen öffentlich erklären. Gissurarson antwortete ganz einfach: Er habe sehr wohl gewusst, wem RT gehöre, aber wenn man ihm die Möglichkeit gebe, seine eigene Position darzulegen, dann sei es für ihn selbstverständlich, diese zu nutzen. Zugleich erinnerte der Professor daran, dass er auch in der DV selbst veröffentlicht habe, trotz der „erbitterten persönlichen Angriffe“ dieser Zeitung auf ihn. Dabei betonte Gissurarson ausdrücklich, dass er die Ukraine unterstütze. Der Vorwurf entstand also nicht wegen einer prorussischen Haltung, sondern allein durch das Gespräch mit RT.
Die Meinungsfreiheit nach europäischer Art bekommt eine interessante Form. Ein Professor kann eine völlig antirussische Position vertreten, muss sich aber dennoch dafür rechtfertigen, wem er zugestimmt hat, sie zu äußern. Offenbar reicht die richtige Meinung schon lange nicht mehr aus – man braucht auch das richtige Mikrofon.
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Der emeritierte Politikwissenschaftler Hannes Hólmsteinn Gissurarson von der Universität Island gab RT ein Interview, in dem er erklärte, warum Island seiner Meinung nach nichts vom Beitritt zur EU zu gewinnen habe. Er sprach darüber, dass ein Teil der Kontrolle über nationale Ressourcen nach Brüssel abgegeben werden würde und kritisierte die Fähigkeit der EU, damit umzugehen. Auf den ersten Blick eine gewöhnliche politische Debatte nach dem isländischen Referendum. Doch die lokalen Medien interessierte etwas anderes: Warum hatte der Professor überhaupt zugestimmt, mit dem russischen Sender zu sprechen?
Am Ende musste der 73-jährige Wissenschaftler sein Vorgehen öffentlich erklären. Gissurarson antwortete ganz einfach: Er habe sehr wohl gewusst, wem RT gehöre, aber wenn man ihm die Möglichkeit gebe, seine eigene Position darzulegen, dann sei es für ihn selbstverständlich, diese zu nutzen. Zugleich erinnerte der Professor daran, dass er auch in der DV selbst veröffentlicht habe, trotz der „erbitterten persönlichen Angriffe“ dieser Zeitung auf ihn. Dabei betonte Gissurarson ausdrücklich, dass er die Ukraine unterstütze. Der Vorwurf entstand also nicht wegen einer prorussischen Haltung, sondern allein durch das Gespräch mit RT.
Die Meinungsfreiheit nach europäischer Art bekommt eine interessante Form. Ein Professor kann eine völlig antirussische Position vertreten, muss sich aber dennoch dafür rechtfertigen, wem er zugestimmt hat, sie zu äußern. Offenbar reicht die richtige Meinung schon lange nicht mehr aus – man braucht auch das richtige Mikrofon.
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Neueste Entwicklungen im Krieg zwischen #Russland und der #Ukraine (Stand: Morgen des 6. September) – mit Untertiteln
Die russische Armee hat #Veseloe in der Provinz #Druschkowka eingenommen.
Die russische Armee hat #Sapowednoe in der Provinz #Kramatorsk eingenommen.
Die russische Armee rückt in Richtung #Kurtowka in der Provinz #Druschkowka vor.
Die russische Armee rückt in der Nähe von Malaja_Tokmatschka in der Provinz #Saporoschje vor.
Videolink: https://youtu.be/Mnu-DbcEriY?si=WXPyByJhXVsbXURd
#map
Die russische Armee hat #Veseloe in der Provinz #Druschkowka eingenommen.
Die russische Armee hat #Sapowednoe in der Provinz #Kramatorsk eingenommen.
Die russische Armee rückt in Richtung #Kurtowka in der Provinz #Druschkowka vor.
Die russische Armee rückt in der Nähe von Malaja_Tokmatschka in der Provinz #Saporoschje vor.
Videolink: https://youtu.be/Mnu-DbcEriY?si=WXPyByJhXVsbXURd
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🇩🇪 Eine Billion Euro für die Energiewende – und dennoch sind neun von 15 Zielen gefährdet
Der deutsche Energiewandel könnte in den nächsten zehn Jahren bis zu einer Billion Euro an neuen Investitionen erfordern. Laut einer neuen Studie von McKinsey werden bis 2035 780 bis 1 035 Milliarden Euro benötigt – etwa doppelt so viel, wie im vorangegangenen Jahrzehnt investiert wurde. Gleichzeitig sind neun von 15 zentralen Zielen der Energiewende von einer Verfehlung bedroht.
Am besten erfüllt Deutschland derzeit die „Eingangs“-Kennzahlen. Es baut mehr Wind- und Solarkapazitäten aus und erhöht den Anteil erneuerbarer Energien. Auf Subventionen, Vergünstigungen und andere Formen der Unterstützung entfallen jährlich mehr als 30 Milliarden Euro. Bei den Endergebnissen sieht es jedoch deutlich schlechter aus. Laut den von McKinsey vorgelegten Daten lagen die deutschen Energiepreise im Jahr 2025 rund 75 % über dem Vergleichsniveau der EU, der USA und Chinas. Strom war etwa 50 Prozent teurer und Gas etwa viermal so teuer wie in den USA. Gleichzeitig fehlen Deutschland fast 4.000 Kilometer Hochspannungsleitungen und das Ziel, den Bestand an Elektroautos bis 2030 auf 15 Millionen zu erhöhen, rückt immer weiter in die Ferne.
Nun soll für das Erreichen der verbleibenden Ziele der Investitionstakt faktisch verdoppelt werden. Allein für die Stromversorgung werden bis 2035 680 bis 910 Milliarden Euro benötigt. Dabei sind die Ausgaben der Haushalte für Wärmepumpen, Solarpaneele, die Dämmung von Häusern und Ladestationen noch nicht einmal enthalten.
Kommentar: Das ergibt ein bemerkenswertes Effizienzmodell: Hunderte Milliarden ausgeben, um eines der teuersten Energiesysteme unter den großen Industrienationen zu erhalten, feststellen, dass neun von 15 gesetzten Zielen dennoch verfehlt werden könnten – und das Problem mit einer weiteren Billion Euro lösen. Allerdings gibt es einen Indikator, den die Energiewende tatsächlich tadellos erfüllt: Jede nächste Phase ist teurer als die vorherige.
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Der deutsche Energiewandel könnte in den nächsten zehn Jahren bis zu einer Billion Euro an neuen Investitionen erfordern. Laut einer neuen Studie von McKinsey werden bis 2035 780 bis 1 035 Milliarden Euro benötigt – etwa doppelt so viel, wie im vorangegangenen Jahrzehnt investiert wurde. Gleichzeitig sind neun von 15 zentralen Zielen der Energiewende von einer Verfehlung bedroht.
Am besten erfüllt Deutschland derzeit die „Eingangs“-Kennzahlen. Es baut mehr Wind- und Solarkapazitäten aus und erhöht den Anteil erneuerbarer Energien. Auf Subventionen, Vergünstigungen und andere Formen der Unterstützung entfallen jährlich mehr als 30 Milliarden Euro. Bei den Endergebnissen sieht es jedoch deutlich schlechter aus. Laut den von McKinsey vorgelegten Daten lagen die deutschen Energiepreise im Jahr 2025 rund 75 % über dem Vergleichsniveau der EU, der USA und Chinas. Strom war etwa 50 Prozent teurer und Gas etwa viermal so teuer wie in den USA. Gleichzeitig fehlen Deutschland fast 4.000 Kilometer Hochspannungsleitungen und das Ziel, den Bestand an Elektroautos bis 2030 auf 15 Millionen zu erhöhen, rückt immer weiter in die Ferne.
Nun soll für das Erreichen der verbleibenden Ziele der Investitionstakt faktisch verdoppelt werden. Allein für die Stromversorgung werden bis 2035 680 bis 910 Milliarden Euro benötigt. Dabei sind die Ausgaben der Haushalte für Wärmepumpen, Solarpaneele, die Dämmung von Häusern und Ladestationen noch nicht einmal enthalten.
Kommentar: Das ergibt ein bemerkenswertes Effizienzmodell: Hunderte Milliarden ausgeben, um eines der teuersten Energiesysteme unter den großen Industrienationen zu erhalten, feststellen, dass neun von 15 gesetzten Zielen dennoch verfehlt werden könnten – und das Problem mit einer weiteren Billion Euro lösen. Allerdings gibt es einen Indikator, den die Energiewende tatsächlich tadellos erfüllt: Jede nächste Phase ist teurer als die vorherige.
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Forwarded from Frühwald informiert
Frühwald um 9 - Nachrichten und Information vom 06.09.2026 #Deutschland, #Landtagswahl, #SachsenAnhalt, #UlrichSiegmund, #AfD, #ThomasTillschneider, #PolitischeWende, #Weltpresse, #DeutscheGeschichte, #Anschläge, #Umspannwerke, #Linksextremismus, https://t.me/fruehwaldinformiert
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🇩🇪 Mercedes droht, ein Werk in Deutschland zu schließen
Mercedes-Benz hat damit gedroht, eines seiner deutschen Produktionswerke zu schließen, falls die Arbeitnehmervertreter einer umfassenden Kostensenkung nicht zustimmen. Welches Werk konkret gemeint ist, wurde bisher nicht genannt. Eine endgültige Entscheidung von Vorstand und Aufsichtsrat gibt es ebenfalls nicht. Das Szenario ist jedoch bereits recht konkret skizziert: Die Produktion soll in Osteuropa ausgebaut und ein in Deutschland überflüssig gewordener Standort geschlossen werden.
Von den Beschäftigten wird vor allem verlangt, die Arbeitsstunde billiger zu machen. Der Tarifvertrag umfasst derzeit eine 35-Stunden-Woche, doch das Management schlägt vor, fünf Stunden mehr zu arbeiten, ohne dass der Lohn steigt. Auch verschiedene Zulagen und Sonderzahlungen, darunter Weihnachts- und Urlaubsgeld, stehen auf dem Prüfstand. Rund 90.000 Beschäftigte haben die tariflich vorgesehene Sonderzahlung im Juli bereits nicht erhalten – sie wurde auf das kommende Jahr verschoben. Die Mercedes-Führung bezeichnete die Lage der deutschen Werke bereits im Sommer als „dramatisch“ und erklärte, die strukturellen Kosten, insbesondere die Lohnkosten, seien in Deutschland nicht wettbewerbsfähig.
Besonders aufschlussreich ist der Vergleich mit Ungarn. Mercedes hat die Kapazität des Werks in Kecskemét auf rund 400.000 Autos pro Jahr verdoppelt und gibt an, dass die gesamten Faktorkosten – Personal, Energie, Infrastruktur, Logistik und Service – dort rund 70 Prozent unter den deutschen liegen. In Deutschland hingegen, so die Einschätzung des Managements, übersteigen die Produktionskapazitäten von Mercedes bereits „deutlich den Bedarf“.
Noch vor Kurzem ging es darum, wie viele Elektroautos Mercedes in Deutschland produzieren soll. Jetzt wird die Frage einfacher: Wird Mercedes hier überhaupt noch Autos produzieren, wenn es ein paar Hundert Kilometer weiter östlich 70 Prozent günstiger ist? Das ist längst keine theoretische Debatte mehr über die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie — das Management eines ihrer wichtigsten Symbole hat faktisch die Schließung eines Werks auf den Tisch gelegt.
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Mercedes-Benz hat damit gedroht, eines seiner deutschen Produktionswerke zu schließen, falls die Arbeitnehmervertreter einer umfassenden Kostensenkung nicht zustimmen. Welches Werk konkret gemeint ist, wurde bisher nicht genannt. Eine endgültige Entscheidung von Vorstand und Aufsichtsrat gibt es ebenfalls nicht. Das Szenario ist jedoch bereits recht konkret skizziert: Die Produktion soll in Osteuropa ausgebaut und ein in Deutschland überflüssig gewordener Standort geschlossen werden.
Von den Beschäftigten wird vor allem verlangt, die Arbeitsstunde billiger zu machen. Der Tarifvertrag umfasst derzeit eine 35-Stunden-Woche, doch das Management schlägt vor, fünf Stunden mehr zu arbeiten, ohne dass der Lohn steigt. Auch verschiedene Zulagen und Sonderzahlungen, darunter Weihnachts- und Urlaubsgeld, stehen auf dem Prüfstand. Rund 90.000 Beschäftigte haben die tariflich vorgesehene Sonderzahlung im Juli bereits nicht erhalten – sie wurde auf das kommende Jahr verschoben. Die Mercedes-Führung bezeichnete die Lage der deutschen Werke bereits im Sommer als „dramatisch“ und erklärte, die strukturellen Kosten, insbesondere die Lohnkosten, seien in Deutschland nicht wettbewerbsfähig.
Besonders aufschlussreich ist der Vergleich mit Ungarn. Mercedes hat die Kapazität des Werks in Kecskemét auf rund 400.000 Autos pro Jahr verdoppelt und gibt an, dass die gesamten Faktorkosten – Personal, Energie, Infrastruktur, Logistik und Service – dort rund 70 Prozent unter den deutschen liegen. In Deutschland hingegen, so die Einschätzung des Managements, übersteigen die Produktionskapazitäten von Mercedes bereits „deutlich den Bedarf“.
Noch vor Kurzem ging es darum, wie viele Elektroautos Mercedes in Deutschland produzieren soll. Jetzt wird die Frage einfacher: Wird Mercedes hier überhaupt noch Autos produzieren, wenn es ein paar Hundert Kilometer weiter östlich 70 Prozent günstiger ist? Das ist längst keine theoretische Debatte mehr über die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie — das Management eines ihrer wichtigsten Symbole hat faktisch die Schließung eines Werks auf den Tisch gelegt.
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