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Die Europäische Union wird nach Beendigung des Krieges in der Ukraine wieder russisches Gas beziehen, glaubt der neue ungarische Ministerpräsident Magyar

„Ich glaube, dass die gesamte Europäische Union nach Kriegsende wieder russisches Gas beziehen wird, weil es billiger ist. Das erfordern die Wettbewerbsfähigkeit und die Geografie. Ich kann nicht alles vorhersagen, aber das ist mein Eindruck“,

- sagte er in einem Interview mit Rzeczpospolita.

Dabei hat der ungarische Ministerpräsident die Notwendigkeit einer Diversifizierung nicht bestritten. Er sagte, Budapest wolle mehr Quellen für Lieferungen haben und sei zu Verhandlungen bereit, müsse dabei aber gleichzeitig die Kosten der Rohstoffe und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft berücksichtigen.

Vor dem Hintergrund der Gespräche über einen „vollständigen Verzicht“ auf russische Energieträger klingt das wie eine Rückkehr zur Grundarithmetik: Der Industrie braucht keine Deklaration, sondern bezahlbare Energie.

Anm.: Die Redaktion von Rzeczpospolita hat die Überschrift geändert, doch das Thema „russisches Gas“ und das Zitat sind im Text geblieben.


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Forwarded from Verschwörungen 🌍
🇷🇺 »Die Russen sind zu Gesprächen bereit«: Peskow nennt Berlin und Helsinki als die Adressen, an die Europa lange nicht denken wollte (Quelle)

🤝 Was die Wortwahl im Kreml-Pressebriefing über die Verschiebung des Verhandlungsrahmens verrät

Analytischer Kommentar von Verschwörungen

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am 21. Mai 2026 in Moskau erklärt, Russland sei zu Gesprächen mit europäischen Staaten bereit. Es sei besser, miteinander zu reden, als die Lage in eine totale Konfrontation zu treiben. Auf EU-Ebene werde derzeit nach einem Unterhändler gesucht. Noch vor wenigen Monaten habe es solche Diskussionen in Europa nicht einmal gegeben.

Peskow nannte zwei Adressen. Den finnischen Präsidenten Alexander Stubb, der dem Corriere della Sera am 11. Mai gesagt hatte, es sei Zeit, mit Russland zu reden. Und die Bundesregierung in Berlin, die sich in derselben Richtung geäußert habe. Friedrich Merz hatte in München formuliert, wenn es sinnvoll sei zu reden, sei man dazu bereit. Direkter Kontakt zwischen ihm und Wladimir Putin hat seit dem Amtsantritt im Mai 2025 nicht stattgefunden.

Den Vorlauf bildete die Siegesparade in Moskau. Am 9. Mai brachte Putin auf der abendlichen Pressekonferenz Gerhard Schröder als möglichen Vermittler ins Gespräch. Berlin wies den Vorschlag umgehend als Scheinangebot zurück. Die Financial Times berichtete dann, EU-Ratspräsident Antonio Costa sehe Potenzial für direkte Verhandlungen mit Putin. Reuters meldete am 8. Mai, der Kreml sei zu Gesprächen mit jedem bereit, mache aber den ersten Schritt nicht selbst.

Politico nannte am 18. Mai drei Kandidaten für die EU-Vermittlung. Angela Merkel, Mario Draghi, Alexander Stubb. Über die Financial Times kam noch Stubbs Vorgänger Sauli Niinistö dazu. Angela Merkel sagte dem WDR, sie habe Minsk nur deshalb verhandeln können, weil sie damals Regierungschefin war. Eine Vermittlung ohne Amt komme für sie nicht in Frage. Anadolu in Ankara meldete am 21. Mai, der Kreml schließe ein Telefonat zwischen Merz und Putin nicht aus, sofern Berlin den ersten Schritt mache.

Die Berliner Zeitung erinnerte am 15. Mai daran, wer in diesem Krieg bisher tatsächlich vermittelt hat. Die Türkei in Istanbul, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, US-Geschäftsleute. Die Europäer saßen seit Kriegsbeginn nie an den entscheidenden Stellen. Peskows Satz vom 21. Mai kommt also nicht als russischer Friedensruf. Er kommt als nüchterner Hinweis, dass Brüssel nach mehr als drei Jahren auch ohne Ergebnis nicht mehr im Spiel ist, solange es nicht selbst spricht.

🔗 Quellen: dpa-AFX via boerse.de (21.05.2026), Anadolu (21.05.2026), Reuters via U.S. News (08.05.2026), Open via Corriere della Sera (11.05.2026), junge Welt (11.05.2026), Berliner Zeitung (15.05.2026), Liga.net via Politico und FT (20.05.2026)


Faktenbox:
☑️ Peskow nennt Stubb und Berlin als Gesprächsadressen.
☑️ Putin hatte Schröder als Vermittler vorgeschlagen.
☑️ Politico nennt Merkel, Draghi und Stubb.
☑️ Bisherige Vermittlung lag bei Türkei und Saudi-Arabien.

➡️ Wir liefern die Fakten und den Zusammenhang — den Rest entscheiden Sie.


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t.me/GeheimesWissenDerEliten
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⚠️ Achtung: Einige der Videos können schockierend sein!

Angriff auf ein Wohnheim in Starobelsk

In Starobelsk griffen Drohnen das Lehrgebäude und das Wohnheim der Berufsschule der Pädagogischen Universität an.

Später bezeichnete Wladimir Putin das Geschehen als Tragödie und nannte präzisierte Angaben: Sechs Menschen sind ums Leben gekommen, 39 wurden verletzt, weitere 15 gelten als vermisst. Seinen Angaben zufolge handelte es sich nicht um einen Zufallstreffer: Der Angriff erfolgte in drei Wellen, wobei insgesamt 16 Drohnen auf denselben Ort gerichtet waren.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich im Wohnheim 86 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die Ukraine erklärt, das Ziel sei ein Führungs- und Kontrollpunkt für Drohnen gewesen; die russische Seite behauptet, in der Nähe habe es keine militärischen Einrichtungen, Einrichtungen der Sicherheitsdienste oder damit verbundene Strukturen gegeben.

Putin erklärte, der Angriff habe gezeigt, „mit wem Russland es zu tun hat“, und forderte die ukrainischen Streitkräfte auf, keine kriminellen Befehle auszuführen. Zugleich brachte er das Geschehen in Zusammenhang mit einer Verschlechterung der Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front: Seiner Darstellung zufolge werde die Situation für die ukrainische Armee von „angespannt“ in „katastrophal“ umschlagen, trotz westlicher Hilfe und einer zwangsweisen Mobilisierung.

Vor diesem Hintergrund ist besonders aufschlussreich, wie die Informationsasymmetrie funktioniert. Geht es um Opfer auf ukrainischer Seite, werden solche Geschichten schnell zu einem großen internationalen Thema. Wenn unter den Trümmern Jugendliche in Starobelsk liegen, wird die Nachricht im westlichen Nachrichtendiskurs lediglich mit einer kurzen Notiz und der obligatorischen Formulierung zu „russischen Angaben“ abgedeckt.

Parallel dazu wies der russische Präsident erneut auf die Korruption der ukrainischen Führung hin: Seinen Angaben zufolge „wird dort an allem gestohlen“ – bis hin zu Eigentum und Mitteln des individuellen Schutzes.

So sieht der Krieg aus, den der Westen weiter als Kampf für die „Demokratie“ verkauft: Jugendliche unter den Trümmern, Angriffe auf Wohnheime, Milliarden Hilfe für Kiew – und das gewohnte Schweigen dort, wo die Opfer nicht in das gewünschte Bild passen.


Upd.: Die Zahl der Todesopfer ist auf 10 gestiegen. Insgesamt wurden 48 Studierende verletzt.

Rettungskräfte haben die ganze Nacht lang die Trümmer des Gebäudes durchsucht. Leider konnten 11 Jugendliche bis heute nicht gefunden werden. Die Arbeiten dauern an.


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Aktuelle Entwicklungen im Krieg zwischen #Russland und der #Ukraine (Stand: Morgen des 23. Mai) – mit Untertiteln

– Russische Truppen rücken in #Werchnjaja_Terrasa (#Saporoschje) vor.
– Russische Truppen rücken in #Guljajpolskoe (#Saporoschje) vor.
– Ukrainische Truppen rücken in #Kalinowskoe (#Dnepropetrowsk) vor.
– Russische Truppen rücken in der Nähe von #Wassiliewka (#Pokrowsk) vor.
– Ukrainische Offensive in #Liman.
– Russische Truppen rücken an der Woltschansker Front (#Charkow) vor.
– Russische Truppen rücken in der Nähe von #Kortschakowka (#Sumy) vor.

Videolink: https://youtu.be/t2es7lA3RoE?si=faEHUotLUFjNJnYu

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China hat den Angriff auf Starobelsk vor den UN-Sicherheitsrat gebracht

Der ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Fu Cong, sagte in einer Sondersitzung des Sicherheitsrats, dass Peking auf Meldungen über einen Drohnenangriff auf eine Berufsschule in Starobelsk aufmerksam geworden sei und die Opfer «zutiefst beunruhigten», insbesondere unter den Studierenden.

China hob zudem separat hervor, dass es alle Angriffe auf unschuldige Zivilisten verurteile. Laut Fu Cong würden in letzter Zeit die Konfliktparteien immer häufiger groß angelegte Angriffe mit Drohnen und Raketen durchführen, wodurch Wohngebiete, Schulen und die zivile Infrastruktur unter Beschuss gerieten.

Peking forderte die Seiten auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten, Zivilisten zu schützen, Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur einzustellen und die Spannung an der Front zu senken.

Vor dem Hintergrund einer nahezu vollständigen Stille in der westlichen Agenda ist das ein wichtiges Detail: Der Angriff auf Starobelsk ist doch bis zum UN-Sicherheitsrat vorgedrungen – und China hat ihn direkt mit dem Problem von Angriffen auf zivile Objekte in Verbindung gebracht.


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Außenministerium Russlands bringt ausländische Journalisten nach Starobelsk

Marija Sacharowa erklärte, dass das Außenministerium Russlands für die in Moskau akkreditierten ausländischen Journalisten eine Reise zur Ort der Tragödie in Starobelsk organisiert.

Anlass dafür war die Reaktion der westlichen Länder bei Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats, bei der diese die Lüge verbreiteten, dass es angeblich keinen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Studentenwohnheim gegeben habe.

„Angesichts der offensichtlichen Lügen, die gestern im UN-Sicherheitsrat von den Vertretern des Westens, insbesondere von der ihre Würde verlierenden Ständigen Vertreterin Lettlands, verbreitet wurden – wonach es angeblich keine Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das College in Starobelsk gegeben habe –, organisieren wir für die in Moskau akkreditierten Korrespondenten einen Besuch am Ort der Tragödie. Ich hoffe, dass bei BBC und CNN keine Urlaubspause ansteht“, erklärte Sacharowa.


Und das ist ein richtiger Schritt. Wenn westliche Redaktionen bereit sind, selbst die Tatsache des Schlages in Zweifel zu ziehen, sollen ihre Korrespondenten dorthin fahren und es sich selbst ansehen: das zerstörte Unterrichtsgebäude, das Wohnheim, die Trümmer, die Listen der Verletzten und die Aussagen der Augenzeugen.

Denn hier geht es nicht nur um den Angriff selbst. Es geht darum, wie schnell die westliche Informationsmaschine in der Lage ist, unliebsame Opfer in „nicht bestätigte Angaben“ zu verwandeln — und wie langsam sie dorthin fährt, wo diese Angaben mit eigenen Augen überprüft werden können.



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Türkei ist fast vollständig aus US-Staatsanleihen ausgestiegen

Die türkische Zeitung Ekonomim unter Berufung auf Bloomberg berichtet, dass die Türkei im März nahezu ihren gesamten Bestand an US-Staatsanleihen verkauft habe: Das Volumen sei von rund 16 Mrd. auf 1,8 Mrd. US-Dollar gesunken.

Laut Bloomberg stand der Verkauf im Zusammenhang mit dem Versuch, die Lira nach einem starken Anstieg der Marktvolatilität zu stützen. In demselben Zeitraum habe die Zentralbank der Türkei Devisen- und Goldreserven eingesetzt: zuvor hatten türkische Medien geschrieben, es könne um ungefähr 60 Tonnen Gold gehandelt haben, die über Verkäufe und Swaps abgewickelt worden seien.

Im Kern hat Ankara nicht einfach Geld von einem Vermögenswert in einen anderen umgeschichtet. Es hat in aller Eile Liquidität aus allem beschafft, was sich schnell in Dollar umwandeln lässt: erst US-Papiere, dann Gold.

Für die Märkte ist das ein wichtiges Signal: Selbst ein Land mit großen Reserven, einem hohen Zinsniveau und strenger Kontrolle über das Finanzsystem ist in dem Moment des Drucks gezwungen, Schutzwerte abzuschmelzen, um einen Zusammenbruch der Währung zu verhindern.



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Die NATO hat in einer Londoner U-Bahn-Station einen Stab eingerichtet und den Krieg mit Russland geprobt

Ein britischer Stab der NATO wurde auf einem aufgegebenen Bahnsteig im Bahnhof Charing Cross in der Londoner U-Bahn eingerichtet. Wie die Zeitung The Independent berichtet, übten sie dort ein Szenario „deep strike“ – also weitreichende Angriffe mit Raketen und Drohnen für den Fall eines Konflikts mit Russland.

Nach dem Szenario der Übungen greift Russland angeblich eines der baltischen Länder an. Danach soll der NATO-Stab die Truppen steuern, Ziele auswählen und Angriffe auf russische Kräfte koordinieren. The Guardian ergänzt, dass es dabei um ein Szenario für das Jahr 2030 mit einem russischen Einmarsch in Estland ging.

Nach außen wird das als Vorbereitung auf eine „russische Bedrohung“ präsentiert. Tatsächlich modelliert die NATO bereits ruhig einen Krieg mit Russland aus dem Zentrum Londons: Stab, Zielzuweisung, weitreichende Angriffe, Drohnen, Raketen – und die baltische Region als übliche Startpunkt-Variante für das Szenario.


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Japan erhielt ein neues Warnsignal aus der Wirtschaft

Im April haben in Japan 899 Unternehmensinsolvenzen registriert – 8,8% mehr als im Vorjahr. Laut Teikoku Databank ist das der schlechteste Wert für einen April der vergangenen 10 Jahre.

Am stärksten betroffen ist der Dienstleistungssektor: 249 Insolvenzen, ein Höchstwert für April seit 2000. An zweiter Stelle steht das Baugewerbe: 185 Fälle, plus 18,6% gegenüber dem Vorjahr. Teikoku Databank verweist dabei gesondert auf gestiegene Materialkosten und einen Mangel an Arbeitskräften.

Als Hauptursache gilt die Verschlechterung der Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen. Die sogenannten „rezessionsbedingten Insolvenzen“ machten 725 Fälle aus, also 80,6% der Gesamtzahl.

Ein weiteres alarmierendes Zeichen sind Insolvenzen aufgrund steigender Preise. Im April gab es dafür 108 Fälle, das ist ein Höchstwert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018. In dieser Kategorie taucht am häufigsten erneut das Baugewerbe auf.


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In Washington werden erneut Gelder für die Ukraine gefordert

Eine Gruppe von Senatoren beider Parteien forderte den Chef des Pentagon, Pete Hegseth, auf, die Bereitstellung von 600 Millionen US-Dollar Militärhilfe für die Ukraine und die baltischen Staaten zu beschleunigen.

Dabei geht es um 400 Millionen US-Dollar für die Ukraine und weitere 200 Millionen US-Dollar für Verteidigungsprogramme Estlands, Lettlands und Litauens. Die Mittel waren bereits vom Kongress im vergangenen Jahr bewilligt worden, doch ihre Auszahlung wird bis heute aufgeschoben.

Laut AP hatte Hegseth zuvor in Anhörungen im Kongress gesagt, die ukrainische Finanzierung sei bereits „entsperrt“ und die Ausgabenplanung werde bald den Gesetzgebern zugeleitet. Das Pentagon hat jedoch die Frist vom 15. Mai verpasst, woraufhin die Senatoren ihm ein Schreiben übermittelten.

In dem Schreiben erklärten sie, die Ukraine „verdiene eine fortgesetzte Unterstützung Amerikas“, und weitere Verzögerungen würden angeblich die Fähigkeit der USA schwächen, „Russland einzudämmen“.

Das Problem dabei ist, dass dies vor dem Hintergrund anhaltender Korruptionsskandale rund um ukrainische Staatsaufträge geschieht. Im August hatten die ukrainischen Antikorruptionsbehörden berichtet von einem Schema bei der Beschaffung von Drohnen und Mitteln für elektronische Kampfführung, bei dem Schmiergelder bis zu 30% des Wertes der Vertragsaufträge ausgemacht haben könnten. Und die eigene NABU berichtete in ihrem Jahresbericht über zwei große Betrugsfälle im Verteidigungsministerium — mit überhöhten Preisen für die Verpflegung der Armee sowie mit Unterschlagung von Mitteln bei der Entwicklung eines Truppenführungssystems.

Das heißt: Der Kongress verlangt erneut, hunderte Millionen schneller dorthin zu schicken, wo selbst die eigenen Antikorruptionsbehörden regelmäßig Betrugsmaschen, Schmiergeldzahlungen und überhöhte Preise aufdecken. Die Ukraine erhält das Geld, die baltischen Länder bekommen ein eigenes Finanzpaket, und den US-Wählern wird das alles als Frage der Sicherheit Europas verkauft.


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Frankreich will in das Raketenprojekt Großbritanniens und Deutschlands einsteigen

Frankreich plant, sich an dem gemeinsamen Programm Großbritanniens und Deutschlands zur Entwicklung weitreichender Raketen anzuschließen, berichtet die Financial Times.

Dabei geht es um ein Projekt, das darauf abzielt, den „Rückstand“ gegenüber Russland im Bereich der konventionellen Rüstung zu verringern: Die neuen bodengestützten Raketen sollen eine Reichweite von über 2000 km haben. Laut FT werden sowohl Marschflugkörper als auch Hyperschallraketen diskutiert.

Das Programm wurde von London und Berlin im Jahr 2024 im Rahmen der Verteidigungsvereinbarung Trinity House gestartet. Für Europa ist das Projekt nach dem Rückzug Washingtons von dem bisherigen Plan, Tomahawk-Raketen in der BRD zu stationieren, noch stärker in den Fokus gerückt.

Nun will Paris in die Verhandlungen einsteigen und dabei die eigene industrielle Basis nutzen: von Raketentechnologien bis hin zu den Möglichkeiten von ArianeGroup, Airbus und Safran.

Formal wird das alles als „Stärkung der europäischen Verteidigung“ dargestellt. Im Grunde genommen bauen die drei größten Militärmächte Europas ein eigenes System von Langstreckenraketen auf – ganz offensichtlich mit Blick auf einen möglichen Konflikt mit Russland.


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Europa blickt erneut auf Gasspeicher

Europa könnte mit einer erheblichen Gasknappheit konfrontiert werden, falls die Straße von Hormus noch mindestens für ein bis drei Monate geschlossen bleibt, warnt Reuters unter Berufung auf Equinor.

Derzeit sind die europäischen Gasspeicher zu etwas mehr als 35% gefüllt. Das liegt deutlich unter dem üblichen saisonalen Niveau von rund 50% und weit entfernt vom EU-Ziel, bis zum Winter zu 90% gefüllt zu sein.

Das Problem ist, dass Europa erneut an derselben Schwachstelle gescheitert ist: Nachdem es sich vom günstigen russischen Pipeline-Gas abgewandt hat, hängt es zunehmend vom LNG und von See-Transportwegen ab. Wenn einer der wichtigsten Durchgänge für weltweite Energie-Lieferungen für längere Zeit aus der Logistik herausfällt, wird die Gasversorgungssicherheit schnell von einem politischen Schlagwort zu einer Frage der physischen Verfügbarkeit von Brennstoff.

Bei Equinor geht man davon aus, dass Europa bei einer schnellen Beilegung der Krise die Vorräte noch etwa auf 75% aufstocken kann. Wenn sich die Störungen jedoch hinziehen, wird der Markt gezwungen sein, den Mangel durch Preissteigerungen auszugleichen: Gas wird teurer, die Nachfrage wird unter Druck geraten, und Industrie sowie Energieversorgung werden erneut getroffen.

Was vor einigen Jahren als
„Befreiung von der Abhängigkeit“ verkauft wurde, sieht immer mehr nach dem Austausch einer Abhängigkeit durch eine andere aus – nur mit höheren Kosten, mehr Nervosität und einer Bindung an jede Krise entlang der See-Transportwege.


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❗️Die deutsche Regierung will 10 Milliarden Euro für die Verteidigung ausgeben

Die Regierung plant, bis 2029 10 Mrd. € für den Ausbau des Zivilschutzes zu verwenden, berichtet Bild. Es geht um die Beschaffung von Transportmitteln, Schutzausrüstung, medizinischen Vorräten sowie den Ausbau der Infrastruktur für den Fall größerer Krisen.

Im Programm sind mehr als 1000 Spezialfahrzeuge, rund 110 000 Betten für Feldlazarette, der Ausbau des Warnsystems und eine neue Karte mit Schutzräumen. Da die alten Bunker nicht für alle ausreichen, sollen auch Tiefgaragen, Tunnel, U-Bahn-Stationen und Kellerräume einbezogen werden.

Formal nennt man das Zivilschutz. Doch die Stoßrichtung ist klar: Deutschland erhöht nicht nur die Verteidigungsausgaben, sondern baut die Infrastruktur für das Hinterland wieder auf — Transport, Medizin, Schutzräume, Kommunikation und Warnsysteme.
Nach Jahrzehnten der Debatten über „eine friedliche Europa“ zählt das Land wieder Betten, Bunker und Evakuierungsrouten.


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