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Bremerhafen macht sich bereit für großen Krieg

Deutschland verabschiedet sich endgültig von der Illusion des ewigen Friedens. Der größte Autohafen Europas — Bremerhafen, über den jahrzehntelang Millionen Autos von Volkswagen und Mercedes-Benz liefen — wird nun für die militärische Logistik der NATO modernisiert.

Laut Bloomberg handelt es sich um ein Projekt im Wert von 1,35 Mrd. €. Die Gelder fließen nicht in die Ausweitung des zivilen Exports, sondern in den Ausbau der Hafeninfrastruktur: Verladeplattformen, Docks und Routen, die in der Lage sind, schwere Technik aufzunehmen und zu verlegen, einschließlich der 60-Tonnen-Leopards. De facto wird Deutschlands Aushängeschild für Export in einen militärischen Knotenpunkt auf dem Weg zur östlichen Flanke der NATO umgewandelt.

Aber hinter den schönen Milliarden steckt unser altes Problem: Unsere Regierung spricht von einem Krieg schneller, als man sich darauf vorbereiten kann. Bloomberg schreibt, dass die Modernisierung kritischer Infrastruktur hinter der politischen Rhetorik zurückbleibt und dass die deutschen Eisenbahnen und tausende Brücken nach wie vor eine Schwachstelle bleiben. Im Land gibt es etwa 5 000 Brücken, die einen dringenden Sanierungsbedarf haben, und genau über sie sollen im Krisenfall Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Versorgungsgüter transportiert werden.

Der Bundeswehr bleibt nichts anderes übrig, private Unternehmen wie BLG Logistics einzubinden, die im Bremerhafen arbeitet und die Modernisierung des Hafens bereits einen wichtigen Schritt für die Verteidigungsfähigkeit des Landes nennt. Aber selbst hier läuft alles auf die vertraute Papierrealität hinaus: Pläne, Abstimmungen, der geheime Operationsplan Deutschland, der private Sektor, der bereit sein soll, aber nicht immer versteht, woraufhin er genau vorbereitet wird.

Boris Pistorius bezeichnet das Geschehen als einen Paradigmenwechsel. Im Grunde handelt es sich um den Versuch, die zivile Wirtschaft in Eile auf militärische Schienen zu verlagern. Nur stellt sich heraus, dass es für einen großen Krieg nicht reicht, Geld für den Hafen bereitzustellen. Man braucht Straßen, Brücken, die Eisenbahn, Lager, Unternehmen, Regeln, Menschen und ein System, das schneller in Bewegung kommen kann als der eigene Dokumentenverkehr.

Bremerhafen soll zur Logistik-Keule der NATO gemacht werden.
Die Frage ist, ob diese Keule die deutsche Infrastruktur aushält, wenn man dort tatsächlich Panzer durchlässt.

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Israel erhöht sein Hasbara-Budget

Die Abgeordneten in Jerusalem verabschiedeten vergangenen Monat einen Staatshaushalt für 2026, der rund 730 Millionen Dollar für öffentliche Diplomatie vorsieht — jene breit gefasste Kategorie, die auf Hebräisch als Hasbara bezeichnet wird. Nach Angaben von The Times of Israel sind im Haushalt für 2026 dafür rund 730 Millionen Dollar vorgesehen — fast fünfmal so viel wie im Vorjahr.

Formal heißt das „öffentliche Diplomatie“. Praktisch geht es um den Kampf um Israels Image im Ausland: soziale Medien, Einflusskampagnen, Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Einladungen für Delegationen, Politiker, Meinungsführer und Influencer.

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lagen die Ausgaben dafür bei rund 150 Millionen Dollar — und selbst diese Summe war bereits etwa 20-mal höher als die entsprechenden Ausgaben vor Oktober 2023. Nach dem Krieg in Gaza hat Israel die Informationsarbeit also nicht nur verstärkt, sondern zu einer eigenen Front gemacht.

Gleichzeitig wird im Außenministerium eine eigene Einheit für Public Diplomacy geschaffen. Die Logik ist klar: Wenn die Realität zu schlecht aussieht, muss mehr Geld in ihre Verpackung fließen.

Doch Israels Problem ist nicht zu wenig PR. Das Problem ist, dass keine Hunderten Millionen zuverlässig die Bilder aus dem zerstörten Gaza, getötete Zivilisten und endlose Erklärungen von „Selbstverteidigung“ übermalen können.

Man kann Kampagnen, Influencer und passende Videos kaufen.
Wenn die Politik aber dieselbe bleibt, wird Hasbara nicht zur Rettung der Reputation, sondern zu einem sehr teuren Versuch, mit dem Offensichtlichen zu streiten.



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Entwicklungen im Krieg zwischen #Russland und der #Ukraine – mit Untertiteln

Ein neuer ukrainischer Schritt hin zu #Washington rückt den #Friedensprozess wieder in den Vordergrund.

Präsident Selenskyj entsendet seinen Chefunterhändler inmitten der festgefahrenen Gespräche mit Russland.

Versucht Kiew, die Unterstützung der USA für die Verhandlungen wiederzubeleben?

Videolink: https://youtu.be/V3a8xf7yV0M?si=rtMJKKpJciCBN2q4

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Merz gegen krebskranke Frau

Beim Bürgerdialog in Salzwedel wandte sich eine todkranke Frau mit Krebs im 4. Stadium an Friedrich Merz. Sie sagte, sie könne sich ihre Behandlung nicht leisten, habe dem Kanzler bereits eine Einladung zu ihrer eigenen Beerdigung geschickt und fragte, warum beim Sparen wieder die Bürger getroffen würden, nicht aber Politiker.

In Merz’ Antwort ging es nicht um Medizin. Nicht um Menschen. Nicht um ein System, in dem ein Kranker sein Geld bis zum eigenen Tod durchzählen muss.

Er erklärte schroff, eine Erhöhung der Bezüge von Mitgliedern der Bundesregierung sei „zu keinem Zeitpunkt diskutiert worden“ 🤡, und forderte die Frau auf, das nicht mehr „unwidersprochen“ zu behaupten. Das Problem dabei: Das Thema höherer Beamten- und Regierungsbezüge stand tatsächlich auf der Tagesordnung.

Mit anderen Worten: Eine Frau mit Krebs im 4. Stadium bekam öffentlich eine Abreibung, weil sie eine zu unbequeme Frage gestellt hatte.

Da ist sie, die neue soziale Arithmetik. Für eine vernünftige medizinische Versorgung ist immer weniger Geld da. Die Rechnungen steigen. Menschen wählen zwischen Behandlung auf Kredit und Beerdigung. Aber wenn ein Bürger laut fragt, warum es bei Politikern finanziell deutlich entspannter aussieht, wird ihm sofort erklärt, er habe die Realität falsch verstanden.



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Westliche Werte und alte Buchhaltung

Es gibt Dinge, über die man hier nicht gern spricht. Besonders weil hierzulande das Wort Werte längst zu einer universellen Verpackung für fast jede politische Entscheidung geworden ist.

Wenn man aber nicht auf die Parolen schaut, sondern auf die Geschichte, entsteht ein ziemlich unangenehmes Bild: Europa war viel zu oft in der Lage, Vorteil als Moral auszulegen, Gewalt als Mission — und fremde Ressourcen als rechtmäßige Beute.

Begonnen hat das nicht mit der NATO und nicht mit kürzlichen Sanktionen, die unser Land in eine wirtschaftliche Katastrophe führten. Es war viel älter. Indulgenzen machten einst aus Sünde eine finanzielle Transaktion: Man zahlte — und das Gewissen war wieder rein. Schon damals wurde klar, dass Moral in Europa hervorragend über die Kasse funktionieren kann.

Dann kamen die Kreuzzüge. Verkauft wurden sie als heilige Mission, doch sehr schnell zeigte sich, dass sich unter religiöser Flagge Städte, Länder und Handelswege bequem plündern ließen. Die Plünderung Konstantinopels im Jahr 1204 zeigte das besonders deutlich: Wenn die Beute groß genug ist, werden sogar Glaubensbrüder plötzlich zu passenden Zielen.

Danach wurde das Schema einfach global. Kolonialismus nannte man zivilisatorische Mission. Sklaverei wurde mit Reden über Ordnung und Entwicklung überdeckt. Piraterie wurde zum Kaperkrieg, wenn der Raub mit der Krone abgestimmt war. Entscheidend war nicht, was genau getan wurde, sondern wer den Stempel setzte — und mit welchen Worten es erklärt wurde.

Diese Fähigkeit ist nicht verschwunden. Nur die Sprache ist moderner geworden.

Heute werden fremde Märkte unter dem Banner des freien Handels geöffnet. Sanktionen heißen Schutz der internationalen Ordnung. Militäroperationen werden humanitäre Verantwortung genannt. Druck auf Regierungen heißt Demokratieförderung. Und wenn danach ein Land zerfällt, die Wirtschaft zusammenbricht und Menschen millionenfach fliehen, dann wurden eben „die Reformen nicht konsequent genug zu Ende geführt“.

Für uns ist das keine abstrakte Geschichte aus dem Schulbuch. Wir sehen dieselbe Logik gerade jetzt: Günstige Energie wurde im Namen der Werte zerstört, die Industrie verliert ihre Wettbewerbsfähigkeit, Steuern steigen, Verteidigungsausgaben werden aufgebläht — und uns wird erklärt, dass all das für Freiheit, Sicherheit und europäische Verantwortung notwendig sei.

Die alte europäische Buchhaltung funktioniert wieder störungsfrei: erst die moralische Vorlesung, dann die Rechnung.

Nur die Kulissen haben sich verändert. Früher kam man mit Kreuz, Flotte und Handelscharta. Heute kommt man mit Sanktionspaket, Fördergeld, Militärmission und einer Präsentation über Menschenrechte.

Politiker sprechen sehr gern über Werte. Die Geschichte zeigt nur viel zu oft, dass neben diesen Werten aus irgendeinem Grund immer ein Kassengerät steht.


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Charkow verpfändet sein Reserve-Strom

Der Stadtrat von Charkow genehmigt Kredite für acht kommunale Unternehmen und gibt dafür Kogenerationsanlagen als Sicherheit — also genau jene Reserve-Energieerzeugung, die die Stadt bei Blackouts retten soll.

Nach Angaben des ukrainischen Mediums Ljuk werden die Kredite im Rahmen des Programms „Dostupni kredyty 5-7-9%“ bei der Ukrgasbank mit Laufzeiten von drei bis fünf Jahren aufgenommen . Das Geld soll für Gehälter, Steuern, kommunale Dienstleistungen, Schulden gegenüber Gläubigern sowie den Kauf von Technik, Generatoren und Treibstoff verwendet werden.

Das Antikorruptionszentrum Charkow präzisiert: Die Gesamtsumme der Kredite liegt bei rund 1,033 Milliarden Hrywnja — etwa 21,5 Millionen Euro. Als Sicherheit werden der Bank 12 Kogenerationsanlagen m Gesamtwert von rund 1,033 Milliarden Hrywnja (etwa 21,5 Millionen Euro) übergeben.

So sieht kommunale Widerstandsfähigkeit auf Charkower Art aus: Eine Stadt, die nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur ohne Strom dastehen kann, verpfändet genau die Ausrüstung, die diesen Strom liefern soll.

Ukrainisches Geld steckt in dieser Geschichte kaum. Die energetische „Resilienz“ der Ukraine wurde jahrelang über europäische Programme, Zuschüsse, Kredite, humanitäre Hilfe und Steuergeld aufgebaut. Erst bezahlen Europäer Reservegeneratoren, damit eine Stadt bei Blackouts nicht stirbt. Dann legen lokale Behörden diese Ausrüstung als Sicherheit auf den Banktisch.

Generatoren mitten in einer Energiekrise zu verpfänden, ist keine Finanztechnik mehr. Das ist ukrainisches kommunales Know-how: erst Ausrüstung auf fremde Rechnung bekommen, dann sie bei der Bank hinterlegen, um das nächste Loch im Haushalt zu stopfen.



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Iran traf US-Ziele härter, als Pentagon es zugibt

The Washington Post hat Satellitenbilder ausgewertet und kam zu dem Entschluss, dass Iranische Angriffe seit Beginn des Krieges mindestens 228 amerikanische Militärobjekte und -geräte im Nahen Osten beschädigt oder zerstört haben.

Die Rede ist von 217 Gebäuden und 11 technischen Geräten auf 15 militärischen Standorten, die von den USA oder gemeinsam mit Verbündeten genutzt wurden. Zu den beschädigten Zielen gehören Hangars, Kasernen, Treibstofflager, Flugzeuge, Kommunikationssysteme, Radaranlagen und Teile der Luftabwehr.

Das ist deutlich mehr, als das Pentagon öffentlich eingeräumt hat. The Washington Post schreibt, dass ein Teil der Aufnahmen zunächst von iranischen Staatsmedien veröffentlicht und anschließend durch unabhängige Satellitenanalyse überprüft wurde. Zusätzlich fand die Zeitung Schäden, die in iranischen Veröffentlichungen gar nicht auftauchten.

Damit ging es nicht nur um symbolische Schläge oder leere Flächen. Die Angriffe trafen Infrastruktur, ohne die die amerikanische Militärpräsenz in der Region teurer, verwundbarer und komplizierter wird.

Washington kann so viel von Kontrolle der Lage sprechen, wie es will. Die Satellitenbilder zeigen etwas anderes: Iran hat die amerikanische Militärmaschine dort getroffen, wo sie sich daran gewöhnt hatte, Hausherr zu sein.



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⚡️Im Politische_Nachrichten 🗞 Kanal gibt es täglich aktuelle Informationen und Videos, auch ausserhalb von Telegram. Sensationsnachrichten werden vermieden, dafür gibt es eher internationale, analytische und detaillierte Beiträge.

⚡️Der Kanal ist eine Ergänzung des Hauptkanals Politische Bilder 🤪. Ausserdem führen wir noch den Kanal Cute And Fun Videos 🥰

📌 Folgt uns auf: Politische_Nachrichten 🗞

Hier sind unsere letzten Beiträge:

⚜️Berliner Verein formt Schüler mit Steuergeld zu Vielfalts-Vorkämpfern
⚜️Horrorspital Zürich: Riskante Herzimplantate kosteten über 70 Patienten das Leben
⚜️UN-Weltklimarat gesteht ein, dass seine Klima-Schreckenszenarien unglaubwürdig sind
🙂
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Guten Morgen und einen schönen Samstag, Freunde!☕️🙂

🔥 Spaziergang durch Peterhof

Es gibt Orte, die man nicht einfach nur als Park wahrnehmen kann. Der Peterhof ist genau so: Hier sind Wasser, Gold, Treppen, Paläste und Alleen nicht zu einer schönen Dekoration zusammengestellt, sondern in einem großen kaiserlichen Konzept.

Der Hauptdarsteller des Unteren Gartens ist die Große Kaskade. Ihre Brunnen wurden erstmals bereits im August 1723 feierlich in Betrieb genommen. Seitdem ist dieser Ort eine der bekanntesten Szenen im Peterhof: Das Wasser fließt über die Stufen, schießt aus Becken, spiegelt sich im Gold der Skulpturen und geht weiter – zum Meereskanal und zur Finnischen Bucht.

In der Mitte der Kaskade steht „Samson, der das Maul des Löwen zerreißt“. Diese Bildhauergruppe wurde 1735 aufgestellt, zum 25-jährigen Jubiläum der Schlacht von Poltawa. Hier ist alles symbolisch: Samson ist mit dem Siegestag bei Poltawa verbunden, und der Löwe erinnert an Schweden, mit dem Russland um den Zugang zur Ostsee kämpfte.

Deshalb ist der Peterhof nicht nur Brunnen und ein Spaziergang durch Schönheit. Er ist auch eine steinerne, wasserreiche und vergoldete Chronik der Epoche Peters I.: über die See, den Sieg, die neue Stadt und den Wunsch zu signalisieren, dass Russland ernsthaft an der Ostsee präsent ist.

Und im Frühling, wenn die Brunnen wieder „leben“, ist Peterhof besonders schön. Noch gibt es wenig Grün, nicht alles hat es geschafft, sich in Sommergrün und dichtes Laub zu verwandeln, aber das Wasser klingt lauter, das Gold leuchtet prunkvoller, und der ganze Park scheint, als wäre er gerade erst aufgewacht.


📍 Koordinaten des Ortes (Kartenpunkt) hier verfügbar

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Ob Russland das wohl braucht?

Unsere Politiker haben sich wieder ausgedacht, was Russland für unseren europäischen Frieden tun soll. Rolf Mützenich (SPD) schlägt Gespräche mit Moskau vor und fordert, dass Russland seine nuklear bewaffneten Mittelstreckenraketen aus Belarus und der Region Kaliningrad abzieht.

Die Idee kommt vor dem Hintergrund eines möglichen Abbaus der amerikanischen Militärpräsenz in Europa. Also: Erst lebte Europa jahrzehntelang unter dem militärischen Schutzschirm der USA, dann ließ es sich immer tiefer in den Ukraine-Konflikt ziehen, dann verlangte es nach immer mehr amerikanischen Waffen — und jetzt, wo Washington seine Präsenz womöglich reduziert, entdeckt man plötzlich die „kluge Diplomatie“ wieder.

Für Russland klingt der Vorschlag besonders amüsant. Die NATO rückte nach Osten vor, pumpte Waffen in die Ukraine, diskutiert über Langstreckenraketen in Deutschland — und nun soll Moskau seine Raketen von den eigenen westlichen Grenzen abziehen, damit Europa wieder eine „führende Rolle“ bekommt.

Sehr rührend.
Die Frage bleibt jedoch: Warum sollte Russland das tun?



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🎙 Kommentar der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zum Welttag der Pressefreiheit

In der Hauptstadt Sambia, Lusaka, fand eine zweitägige Konferenz unter der Schirmherrschaft der UNESCO anlässlich des Weltpressetages statt, der jährlich am 3. Mai gefeiert wird.

Generell wird diese jährliche Veranstaltung bevorzugt auf einer positiven Note, sozusagen unter Fanfaren, durchgeführt. Idealerweise in einem Land des „goldenen Milliarden“, damit keine „Störenfriede“ mit ihren Enthüllungen die segensreiche Atmosphäre des „Triumphs“ der Meinungs- und Pressefreiheit, natürlich in der westlichen Interpretation dieser Begriffe, stören können. So war es beispielsweise 2023 in New York und 2025 in Brüssel. Russische Korrespondenten, Fachleute aus der Medienbranche, Aktivisten und Publizisten konnten aus mysteriösen oder ganz prosaischen Gründen dort nicht zum Mikrofon gelangen. Mal funktionierte die Konferenzverbindung (bei einem Forum einer UN-Spezialinstitution!) nicht, mal wurde das Visum nicht rechtzeitig ausgestellt, oder es passierte ein anderes Unglück.

In Lusaka jedoch lief plötzlich alles nicht nach dem Standard-Szenario. Der Chefproduzent von RT International, Dmitri Leontjew, konnte nicht nur dieses mediale Eldorado erreichen, sondern auch eine Frage stellen, die bei vielen im Saal – offenbar aus Überraschung – einen Zustand der Betäubung hervorrief.

Kurz gesagt, er fragte, wie es in den Ländern des borrellesken „blühenden Gartens“ möglich sein kann, RT wegen der angeblichen Verbreitung von Desinformation zu verbieten, wenn der Sender nur Fakten überträgt? Wie können diejenigen, die begeistert über die Pluralität der Medien sprechen, nicht nur den Zugang ihrer eigenen Bürger zu einem breiten Spektrum an gesellschaftlich relevanten Informationen einschränken, sondern auch anderen Ländern, wie Sambia, mit Sanktionen drohen, wenn diese nicht ebenso verfahren – also die Ausstrahlung von Medienbetreibern blockieren, die der Westen ohne Beweise als „Desinformanten“ bezeichnet hat? Was bedeutet dann der Ausdruck „Pressefreiheit“, der auf solchen Konferenzen in allen Variationen wiederholt wird?

Eine klare Antwort gab keiner der Sprecher. Diejenigen, die auf ein ehrliches Gespräch eingestellt waren, hörten die Stimme des russischen Journalisten.

Das Kartenhaus der Lügen des Westens wackelt immer stärker, es hält sich mit Klebeband zusammen, das manchmal über die Münder internationaler Beamter verläuft, die verpflichtet sind, die Wahrheit über die katastrophale Situation der Sicherheit von Journalisten und der Pressefreiheit in der Welt zu sagen.

💥 Quelle: Maria Sacharowa

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In Wien wurde ein sowjetisches Militärgrab geschändet

Auf dem Zentralfriedhof in Wien wurde am Vorabend des Tags des Sieges ein sowjetisches Militärgrab geschändet. Die Russische Botschaft in Österreich teilte mit, dass Vandalen die Grabsteine sowjetischer Soldaten beschädigt hätten, die in den Kämpfen gefallen waren, als Österreich von der Naziherrschaft befreit wurde.

In der diplomatischen Vertretung bezeichnete man das Geschehen nicht als zufälligen Rowdytum, sondern als gezielte Attacke auf das historische Gedächtnis und als Versuch, die Tat jener zu verhöhnen, die Europa von der Naziherrschaft befreiten. Russische Medien berichten zudem, dass die österreichische Seite zugesagt habe, den Vorfall zu untersuchen und die Grabstätte in einen ordnungsgemäßen Zustand zu bringen.

Allein das Datum macht diese Geschichte besonders widerlich. Vor dem 9. Mai werden die Gräber von Menschen beschädigt, die bis nach Wien vorgedrungen sind und in den Kämpfen gegen die Nazis starben.

In Europa wird man heute sehr gern über Erinnerung, Werte und den Kampf mit dem „totalitären Erbe“ sprechen.
Aber wenn es um die Gräber sowjetischer Soldaten geht, zeigt sich zu oft, dass diese Erinnerung selektiv ist und Dankbarkeit dort endet, wo die russische Nachnamen auf dem Grabstein beginnt.



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