MuslimMindset. Islamische Persönlichkeitsentwicklung
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Die Zeit

Der Takbir wird in zwei Teilen eingeteilt:

1. Ein absoluter/allgemeiner, welcher an nichts gebunden ist, und somit immer eine Sunnah ist (auszusprechen), ob morgens oder abends, vor oder nach dem Gebet. Zu jeder Zeit!

2. Ein beschränkter, welcher an die Zeit nach den Gebeten gebunden ist.

So ist es eine Sunnah den absoluten/allgemeinen Takbir in den zehn Tagen von Dhul Hijjah und den Taschriq-Tagen auszusprechen. Diese Zeit beginnt mit dem Beginn des Monats Dhul Hijjah, also ab dem Sonnenuntergang des letzten Tages vom Monat Dhul Qi’dah, bis zum letzten Taschriq-Tag, also bis zum Sonnenuntergang des 13. vom Monat Dhul Hijjah.

Was den beschränkten betrifft, so beginnt dieser ab der Morgendämmerung des Tages von ‘Arafah bis zum Sonnenuntergang des letzten Taschriq-Tages, zusammen mit dem absoluten/allgemeinen Takbir. Wenn man also den Taslim des Pflichtgebets ausspricht, dreimal „Astaghfirullah“ (Ich bitte Allah um Vergebung) sagt und sagt: „Allahumma Anta As-Salam wa Minka As-Salam, Tabarakta ya Dhal Jalali wal Ikram“, (O Allah, Du bist der Frieden und von Dir ist der Frieden, segensreich bis Du, o Besitzer der Gewaltigkeit und des Edelmuts) dann beginnt man mit dem Takbir
Die Art und Weise

1. Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. La ilaha illa Allah, Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. wa Lillahil Hamd (Allah ist größer, Allah ist größer, niemand ist würdig angebetet zu werden, außer Allah. Allah ist größer, Allah ist größer, und Allah gebührt das Lob)

2. Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. La ilaha illa Allah, Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. wa Lillahil Hamd. (Allah ist größer, Allah ist größer, Allah ist größer, niemand ist würdig angebetet zu werden, außer Allah. Allah ist größer, Allah ist größer, Allah ist größer, und Allah gebührt das Lob)

3. Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. La ilaha illa Allah, Allahu Akbar .. Allahu Akbar .. wa Lillahil Hamd. (Allah ist größer, Allah ist größer, Allah ist größer, niemand ist würdig angebetet zu werden, außer Allah. Allah ist größer, Allah ist größer, und Allah gebührt das Lob)

Die Angelegenheit ist diesbezüglich einem freigestellt (oder ist umfangreich), da es keinen Überlieferungstext vom Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, gibt, der eine bestimmte Version festlegt.
Es wird erzählt, dass Umar ibn Abdulazîz (r.) seinen Gefährten eines Tages eine Ansprache über den Zustand der Grabbewohner hielt und sagte:

 

“Wenn du an ihnen vorbeikommst, dann rufe nach ihnen, wenn du willst; rufe sie und sieh ihre große Zahl und ihre nahegelegenen Wohnstätten! Frage den Reichen unter ihnen, was er von seinem Reichtum übrig hat! Frage sie nach den Zungen, mit denen sie gesprochen haben, und nach den Augen, mit denen sie nach den Gelüsten blickten! Frage sie nach der feinen Haut, den schönen Gesichtern und den verwöhnten Körpern! Was haben die Würmer unter den Leichentüchern mit all dem getan?! Die Zungen sind verrottet, die Gesichter verstaubt, die Schönheit verschwunden, die Knochen gebrochen, die Gliedmaßen entblößt und ihre Glieder verwest. Wo sind denn ihre Türhüter und Zelte, ihre Diener und Sklaven, ihr Vermögen und ihre Schätze? Sind sie jetzt nicht an einsamen Stätten? Sind ihnen der Tag und die Nacht nicht gleich? Leben sie nicht in tiefer Schwärze? Sie wurden von den Taten abgehalten und mussten die Lieben, das Vermögen und die Verwandten verlassen.

 

O du, der Grabbewohner von morgen, was lässt dich von der Welt enttäuscht sein? Wo ist dein schönes Haus und wo ist dein regelmäßig fließender Fluss? Wo sind deine reifen Früchte und deine feinen Kleider? Wo sind dein Parfüm und Weihrauch? Und wo sind deine Sommer- und Winterkleidung? Wüsste ich, welche deiner Wangen als erste zu verwesen beginnt! O du, der du in Gefahren lebst, jetzt bist du dem Tod nahe! Wüsste ich, wie mir der Todesengel beim Verlassen der Welt begegnet! Und welche Botschaft von meinem Herrn wird er mir überbringen?”

 

Dann verließ Umar (r.) seine Gefährten, und danach lebte er nur noch eine Woche.
Vielen denken Ihsan sei Perfektion oder Vollkommenheit. Das ist aber eine falsche Übersetzung. Nichts ist perfekt außer Allah.

Würde Allah von dir etwas verlangen, was du nicht erreichen kannst?

Ihsan ist nicht das Ziel, sondern der Weg. Ihsan ist ein Lifestyle, eine Einstellung zum Leben. Ihsan ist nicht Perfektion, aber Exzellenz oder das Optimum. Optimal bedeutet, dass du das Beste innerhalb deiner gegebenen Umständen machst. Exzellenz heißt, dass du noch einen Schritt weiter gehst als das, was von dir verlangt wird.

So sagt Omar ibn Abdul Aziz: Taqwa sorgt dafür, dass du deine Pflichten verrichtest. Ihsan ist all das was darüber hinaus geht.

So strebe täglich und in allen Angelegenheiten nach Ihsan, denn der Prophet ﷺ. sagte: "Wahrlich Allah schreibt Ihsan vor in allen Dingen (Muslim).

Strebe nach Exzellenz, aber nicht nach Perfektion. Strebe danach das Beste aus deinem Leben zu machen, aber bleibe realistisch.
Ermahne mit Gutem. Gerne weiterleiten.
فَقُلْ هَل لَّكَ إِلَىٰ أَن تَزَكَّىٰ ﴿١٨﴾ وَأَهْدِيَكَ إِلَىٰ رَبِّكَ فَتَخْشَىٰ
Dann sag: Hast du (nicht) den Wunsch, dich zu läutern,
und daß ich dich zu deinem Herrn rechtleite, so daß du gottesfürchtig wirst?"
(79:18-19)


فَقُولَا لَهُ قَوْلًا لَّيِّنًا لَّعَلَّهُ يَتَذَكَّرُ أَوْ يَخْشَىٰ
Und so redet mit ihm in sanften Worten, auf daß er bedenken oder sich fürchten möge."
(20:44)
Ich wurde oft nach Tipps zum Zeitmanagement gefragt. Meine zwei wichtigsten Tools erkläre ich in diesem Video.
„Faste im Monat drei Tage, denn die guten Tage zählen wie zehn ihresgleichen, und dies ist so wie das fortwährende Fasten.“ (Bukhari)

Demnach gleichen das Fasten eines Tages dem Fasten von zehn Tagen und das Fasten dreier Tage dem Fasten von 30 Tagen. Fastet der Muslim also in jedem Monat drei Tage, so ist es, als ob er das ganze Jahr gefastet hätte.

Ashura ist am Samstag.
💠 *Der Tag von Aschura* 💠

Eine kleine Erinnerung an den 9. & 10. Muharram und den großartigen Lohn des Fastens.

🔸 *9. Muharram:*
*Freitag 28. August*
🔹 *Tag von Aschura*
*(10. Muharram):*
*Samstag 29. August*

📜 Der Prophet ﷺ sagte:
_„...und das Fasten am Tag Aschura – ich hoffe ja darauf, dass Allah (damit die Sünden des) vorherigen Jahres vergibt.“_
(Sahih Muslim)

📜 Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtet:
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
_"...falls wir das kommende Jahr, so Allah will, noch erleben sollten, fasten wir den *neunten Tag* (dazu)."_ Und bevor dann das nächste Jahr kam, verstarb der Gesandte Allahs ﷺ.“
(Sahih Muslim)

🤲 Möge Allah uns diese und noch weitere Tage in diesem edlen Monat fasten lassen, unsere Taten annehmen und uns zu denen gehören lassen, welche die Sünden des vergangen Jahres vergeben bekommen!
Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.

Charles-Louis de Montesquieu