MichaelaT📷Photo🌿
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Fotografie & Beobachtungsraum.
Natur. Gedanken. Zustände.
Still. Sarkastisch. Echt.
www.michaela-tita.com ~ FineArt Photography
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Es gibt diesen Moment…
in dem man merkt, dass etwas nicht mehr ganz passt.

Es ist nicht laut.
Nicht dramatisch.
Aber spürbar.

Hier wurde es stiller.
Nicht, weil es nichts mehr zu sehen oder zu lesen gäbe…
sondern weil das, was ich zeigen möchte, gerade keinen klaren Ausdruck findet.

Ich sitze zwischen Fotos, die ich so sehr mag,
und einer Realität, die sich gerade nicht besonders leicht anfühlt.

Ich bin Fotografin.
Das ist mein Beruf. Und meine Berufung.
Mein Alltag ist strukturiert, geplant, im Studio und im Büro.

Und dann gibt es noch die andere Seite.
Die, die einfach rausgeht.
Ohne Konzept.
Ohne Erwartung.
Und am Ende ohne Rechnung.

Natur und Licht.
Dieser eine Moment, der sich nicht wiederholen lässt.
Mein Ausgleich.

Oder vielleicht eher:
leiser Versuch, mich selbst nicht zu verlieren.

Es fühlt sich so an,
als würde genau das kippen.

Im Studio wird es ruhiger.
Anfragen weniger.
Ja, die Wirtschaftslage ist schwierig.

Und da draußen wird die Welt immer lauter…
Nachrichten, die man eigentlich gar nicht mehr hören will.
Politiker, die mit beeindruckender Konsequenz an der Realität vorbeiregieren.

Gedanken, die nachts einfach nicht still werden.
Follower gehen.
Gedanken auch.

Und irgendwo dazwischen sitze ich…
zwischen meinen Fotos
und der Realität.

Und dann dieser absurde Gedanke:
Ich sollte mal wieder was posten.

Dieser Kanal war nie dafür gedacht,
perfekt zu sein.
Oder regelmäßig.
Oder „erfolgreich“ im klassischen Sinn.

Er war mein Raum. Mein Beobachtungsraum.

Zwischen Studio und Stille.
Zwischen Funktionieren und Fühlen.

Wenn du meine Bilder siehst –
diese kleinen, ruhigen Momente da draußen –
dann sind das nicht nur Fotos.

Das sind Augenblicke,
in denen der Kopf kurz still wird.
Und genau dort hat sich irgendwann dieses leise
Ich sollte…“ eingeschlichen.

Und vielleicht spürt man es nicht nur hier.
Viele Räume verändern sich gerade.
Kanäle. Gruppen. Menschen. Alles.

Wir sind in einem Umbruch.
Und die Welt wird verrückter.

Gleichzeitig wird etwas sehr klar:
wo wir uns selbst zurückhalten,
nur damit es für andere stimmig bleibt.

Der Vollmond von gestern hat genau das nochmal sichtbar gemacht.
Diese Spannung zwischen Anpassen und Echtsein.
Zwischen Harmonie halten und sich selbst nicht mehr zurücknehmen.

Und auch die Sterne meinen es gerade ernst mit uns, ganz ehrlich.

Lilith im Schützen bringt eine Energie, die keine Kompromisse mehr will –
keine halben Wahrheiten, kein Zurückhalten.

Saturn gibt Halt,
Neptun die Vision,
und die Widder-Sonne den Mut, jetzt wirklich etwas zu verändern.

Und vielleicht kennst du das:
dass du deine eigene Meinung zurückhältst,
nur damit es ruhig und harmonisch bleibt.

Der Mond in der Waage zeigt genau dieses Spannungsfeld.
Und mit Pluto im Wassermann wird das alles andere als sanft.

Das ist keine leise Erinnerung.
Eher eine klare, innere Umbruchenergie
für alles, was sich nicht mehr echt anfühlt.

Nicht besonders diplomatisch.
Aber ziemlich befreiend.

Ich habe darüber nachgedacht,
diesen Kanal zu schließen.

Aber wenn ich ehrlich bin…
möchte ich das noch nicht.
Nicht nach der langen Zeit.

Also bleibt er noch.
Vielleicht noch unregelmäßiger.

Ohne Pflicht. Ohne Druck.
Einfach als das,
was er schon immer war.

Danke.
Danke fürs Hiersein.
Für die leisen Verbindungen.
Und für die lieben Nachrichten,
die mich immer wieder erreichen.

Hab den Mut, das zu tun,
was sich für dich richtig anfühlt.

Bis bald…
und frohe Ostern
❤️❤️❤️
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Es wird immer verrückter.

Die Verrückten gab’s ja schon immer.
Früher waren sie nur weniger sichtbar.

Gerade bewegt sich die Welt nicht wirklich vorwärts.
Sie rutscht eher seitlich ab.
Irgendwie schräg.

Und egal welches Thema man anschaut — Politik, Beziehungen, gestrandeter Wal, Chemtrails oder sogar Spirituelles:
für Menschen mit Herz, Seele und Verstand fühlt sich manches inzwischen einfach nicht mehr normal an.

Nicht menschlich.
Eher gesteuert.

Zusätzlich dazu hat heute der Neumond im Widder ein ziemlich direktes energetisches Fenster geöffnet.

So ein innerer Anschubser:
"Mach weiter.
Sei klarer.
Mutiger."

Wie ein Reset-Knopf für Überfälliges.
Kein Wunder, dass viele gerade müde oder gereizter sind.

Der April trägt Tempo.

Und weil kein Planet rückläufig ist, läuft die Energie einfach durch.
Ungebremst.

Falls sich also gerade vieles gleichzeitig verschiebt:
Vielleicht rutscht gar nicht alles ab.

Es richtet sich nur neu aus.
Bleib dran.
❤️
#Beobachtungsraum
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Gedanken in einer schlaflosen Nacht.

Es ist Nacht und still. Zu still, um sich abzulenken.
Und genau dann kommen sie – die Gedanken.

Ich habe darüber nachgedacht, wie viel Macht Gewohnheit hat.
Positive und negative Macht.

Wir können nicht ständig im Kampf leben.
Unser Geist möchte Ruhe. Frieden. Ausgeglichenheit.

Also findet er sich ab.
Und wir auch.

Wir finden uns damit ab, was sich nicht so leicht verändern lässt.

Wir bleiben in Beziehungen, die nicht mehr richtig funktionieren.
In Arbeiten, die uns nicht glücklich machen.
In Abläufen, die wir längst nicht mehr hinterfragen.

Nicht, weil wir es nicht besser wissen.
Sondern weil alles andere … anstrengend wäre.

Und irgendwann merken wir:
Die Macht der Gewohnheit fesselt uns an ein Leben,
das wir ursprünglich nur kurzfristig und vorübergehend absolvieren wollten.

Es sollte nur eine Phase sein.
Ein Übergang.
Eine Lösung für damals.

Und plötzlich ist daraus unser Alltag geworden.

Und tief in uns spüren wir,
dass da eigentlich noch mehr sein müsste.

Mehr Leichtigkeit.
Mehr ich.

Aber unser Geist liebt Sicherheit.

Also sagen wir Dinge wie:
„Ist halt so.“
„Kann man eh nicht ändern.“
„Andere haben es auch nicht besser.“

So entstehen Sätze wie:
„Akzeptiere dich, wie du bist.“
„Bleib so, wie du bist.“
(Obwohl du eigentlich gern etwas verändern würdest.)

Schau dich einmal um.

Deine Freunde.
Deine Familie.
Dein Umfeld.

Wer ist wirklich glücklich?

Und wer ist einfach nur … im Gewohnten angekommen?

Still und heimlich hat sich das Bequeme eingeschlichen.
Der Alltag hat sich eingerichtet.
Gewohnheiten haben sich manifestiert.

Kennst du das 21-Tage-Programm?

Die Idee dahinter:
Wenn wir etwas 21 Tage lang bewusst anders machen,
beginnt unser Gehirn neue Wege zu bauen.
Neue Gewohnheiten entstehen.

Was wir dabei oft vergessen:
Genauso gewöhnen wir uns auch an Situationen,
die wir eigentlich nie dauerhaft erleben wollten.

Wir gewöhnen uns an Spannungen.
An Müdigkeit.
An ein Gefühl von „eigentlich passt das nicht“.

Veränderung braucht Mut.
Und mutig sind nicht so viele.

Vielleicht auch,
weil wir Veränderung sofort mit großen Entscheidungen verbinden.

Aber keine Sorge.
Es muss nicht gleich etwas Radikales passieren.
☺️
Wir müssen jetzt nicht unserem Chef alles sagen,
nur weil es die Wahrheit ist –
um anschließend die Konsequenzen zu meditieren.

Wir müssen auch nicht spontan alle Möbel verkaufen,
weil wir heute Minimalismus fühlen.

Und wir müssen nicht plötzlich beim nächsten Familientreffen ganz ehrlich sein.
Das wäre zwar nachhaltig erinnerungswürdig …
aber vielleicht nicht ganz friedensfördernd.

Auch müssen wir im Supermarkt nicht den Einkaufswagen stehen lassen
und „Ich bin frei!“ rufen.
Fühlt sich bestimmt kurz gut an.
Endet aber eher unpraktisch.

Und die große Lebensentscheidung
„Ich kündige und ziehe ans Meer“
verschieben wir vielleicht besser auf einen Tag mit etwas mehr Schlaf.

Vielleicht reicht als Veränderung etwas viel Kleineres.

Die Gewohnheit sitzt tiefer, als wir denken.
Also durchbrechen wir die Routine. 😊

Nehmen einen anderen Weg nach Hause.
Schalten das Handy bewusst später ein.
Beenden ein unehrliches Gespräch, statt es höflich zu verlängern.
Sagen eine Einladung ab, ohne Erklärung.
Frühstücken an einem anderen Platz.
Gehen zu einer ungewohnten Zeit einkaufen.
Betreten ein Zimmer rückwärts.
Schlafen auf der anderen Seite des Bettes.
Kombinieren unsere Kleidung anders als üblich.
Gehen spazieren und schauen dabei nur nach oben.
Betreten einen Raum und bleiben stehen, statt weiterzugehen.
Lassen ein Bild in der Wohnung schief hängen. 😉
Oder putzen uns die Zähne mit der anderen Hand.

Denn genau dort beginnt Veränderung.

Leise.
Unscheinbar.

Ich gehe jetzt übrigens etwas in der Wohnung umstellen.
Zur Freude meiner Familie. 😉
Damit die Energie besser fließt.
Und damit wieder niemand mehr etwas findet.

Schönes Wochenende
und fröhliche kleine Veränderungen.
❤️
#Beobachtungsraum
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Bin wieder da.

Es fühlt sich manchmal so an, als würde alles gleichzeitig passieren.

Die Menschen.
Die Welt.
Der Tag.
Und dieses dauernde Grundrauschen aus Missverständnissen, Diskussionen, Aggressivität, Respektlosigkeit und dieser ganz besonderen menschlichen Fähigkeit, aus absolut nichts ein Drama zu basteln.
Wirklich faszinierend.
Fast schon eine Kunstform.

Jetzt wird’s kurz astrologisch:

Mars im Widder trifft auf Chiron.
Das sagt den meisten erstmal nicht so viel.
Es bedeutet:
Etwas Unruhiges liegt in der Luft.
Wie ein innerer Schleudergang.

Alte Wunden melden sich zurück.
Leider nicht leise.
Eher mit der Eleganz einer umfallenden Schrankwand mitten im Wohnzimmer. Um 2 Uhr nachts.

Und vielleicht merkt ihr gerade — so wie ich:
Ich bin müde.
Nicht nur körperlich.

Müde vom Erklären.
Müde vom Funktionieren.
Müde von Menschen, die nur hören, aber nicht wirklich verstehen.
Müde von Ignoranz.
Von Lautstärke.
Ganz besonders von Lautstärke.
Von unterschwelliger Aggressivität.
Von diesem seltsamen Zeitgeist, in dem Respekt manchmal wirkt wie ein seltenes Sammlerstück aus einer längst vergessenen Epoche.

Vielleicht ist genau das gerade dieser Prozess.

Denn Chiron bereitet sich langsam darauf vor, in den Stier zu wandern.
Und dort geht es die nächsten Jahre nicht mehr um Oberflächliches.

Sondern um Fundament.
Selbstwert.
Körper.
Gesundheit.
Sicherheit.

Und um die Frage:
Was trägt dich sicher —
wenn außen alles laut, hektisch und unsicher wird?

Deshalb fühlt sich manches gerade so intensiv an.
Das System sortiert aus.
Die Seele meldet sich.
Dann spricht der Körper.
Und manchmal brüllt die Seele auch einfach kurz durchs Megafon. Wenn du nicht hörst.

Spiritualität zeigt sich eben nicht immer als glitzernder Instagram-Spruch bei Sonnenuntergang …

Sondern eher als:
„Ich kann heute wirklich niemanden mehr ertragen.“
Oder:
„Wenn mich heute noch jemand so anschaut oder ungefragt anruft, wandere ich in den Wald aus.“

Und falls es euch ähnlich geht:
Bitte verzweifelt nicht.
Wirklich nicht.

Man darf erschöpft sein.
Sich matt fühlen.
Sich zurückziehen.
Und manchmal darf man auch einfach nur still mit einer Tasse Kaffee ins Leere schauen und so tun, als wäre man ein friedlicher Waldgeist.

Und wenn dazu noch Tränen kommen:
Lasst sie fließen.
Nicht alles muss erklärt oder repariert werden.
Manches möchte einfach nur gefühlt werden.

Aber nehmt euch trotzdem ernst.

Lasst euch ruhig mal gründlich durchchecken.
Großes Blutbild.
Vitamine.
Hormone.
Mineralstoffe.
Dunkelfeldmessungen.

Sprecht mit Menschen eures Vertrauens.
Mit Heilpraktikern.
Mit Ärzten, die nicht nach exakt sieben Sekunden sagen:
„Das ist bestimmt nur Stress.“

Natürlich ist vieles Stress.
Aber die Seele ist ehrlich und der Körper zeigt es einfach —
während die Welt weiterhin versucht, mit drei Energy-Drinks und toxischer Positivität alles zu übertönen.

Und trotz allem glaube ich:
Es wird wieder heller.

Nicht plötzlich.
Nicht perfekt.
Aber Stück für Stück.
Moment für Moment.

Vielleicht ist genau jetzt diese seltsame Zwischenzeit —
in der etwas Altes geht
und etwas Neues noch leise im Nebel wartet.

In Liebe.
Und bis bald.

#Beobachtungsraum
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Für alle, die schon eine Vermisstenanzeige aufgeben wollten:
Ich bin noch da.
Hier ist eine Mohnblume als Lebenszeichen. 🌺 😄

Auf meinem Instagram gibt's Infos zum Open Studio Day. ❤️
https://www.instagram.com/michaela.t.photography

#Beobachtungsraum
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Nach einer kleinen Pause... 🍃

Hier war es eine Weile ruhig.
Zwischen Umzugskartons und gefühlt tausend To-do-Listen blieb einfach kaum Zeit.

Aber heute ist ein schöner Anlass, mich mal wieder zu melden.

Heute ist Siebenschläfertag.
Der Name hat tatsächlich nichts mit dem kleinen Siebenschläfer zu tun.

Eigentlich geht der Name auf eine uralte Legende zurück.
Der Überlieferung nach versteckten sich sieben junge Menschen in einer Höhle, um einer Verfolgung zu entgehen.
Dort sollen sie eingeschlafen sein – und erst fast 200 Jahre später wieder aufgewacht sein.
Eine ziemlich lange Mittagspause. 😉

Mit der Zeit wurde aus dieser Legende der Siebenschläfertag.
Und später entstand daraus auch die bekannte Bauernregel:
"Wie das Wetter am Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen."
Falls das stimmt, sollten wir die nächsten Tage vielleicht lieber nicht mehr darüber reden...

Die Wetterlage entscheidet sich allerdings eher ein paar Tage später.
Halleluja.

Schon spannend, wie die Menschen früher so genau hingeschaut haben.
Nicht auf Regenradar.
Nicht auf Wetter-Apps.
Sondern nach draußen.
Sie beobachteten den Himmel.
Den Wind.
Die Wolken.
Und sie bemerkten, dass sich um diese Zeit oft etwas verändert.
Oder eben nicht verändert.

Genau das mag ich am Beobachten.
Man muss nicht alles erklären.
Es reicht manchmal, wahrzunehmen.

Dass die Wiesen inzwischen anders aussehen als noch vor vier Wochen.
Dass viele Blumen langsam ihre Blüten verlieren und ihre Samen auf die Reise schicken.
Dass der Sommer nicht plötzlich da ist.
Sondern sich leise ausbreitet.

Vielleicht ist das die schönste Erinnerung des heutigen Tages.
Einfach mal wieder bewusst nach draußen schauen.
Am besten dorthin, wo die Natur gerade am angenehmsten ist.
In den Wald.
Unter das Blätterdach.
Oder für einen kurzen Sprung in den See.
Und danach ganz schnell wieder zurück in den Schatten.

Die Natur zeigt uns nämlich nicht nur ihre Schönheit.
Sie erinnert uns auch daran, dass es Zeiten gibt, in denen man besser einen Gang herunterschaltet.

Ich wünsche euch ein schattiges Plätzchen, etwas Abkühlung und einen schönen Siebenschläfertag.
❤️
#Beobachtungsraum
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