Migrant-Solidarity-Network
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Bilder von der Aktionswoche "Wir bleiben in Biel".

Jede Form von Solidarität ist willkommen, um die Transfers nächste Woche zu verhindern!

Infos und Updates: https://t.me/migrantsolidaritynetwork
👉Jetzt die Petition unterschreiben und die Aktionsgruppe unterstützen! 👈

📍 Seit Sonntag ist in Biel das leerstehende Altersheims „Oberes Ried“ vom Kollektiv «SoliBiel/Bienne» besetzt.
Die Aktion macht darauf aufmerksam, dass es durchaus Wohnraum gäbe in der Stadt, um für die Menschen des Rückkehrcamps Bözingen eine menschengerechte Wohnperspektive für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen.

https://act.campax.org/petitions/wir-bleiben-in-biel-wurdiges-leben-fur-alle?source=rawlink&utm_source=rawlink&share=9cf68685-ae5b-4b59-8230-70e50eddfd4a
Update und weiteres Programm von #Wirbleiben in Biel und SoliBiel
In Solidarität mit den Bewohnenden des Rückkehrcamp Bözingen besetzt das Kollektiv «SoliBiel/Bienne» seit der Nacht auf Sonntag das ehemalige Altersheim «Oberes Ried» in Biel. Die Besetzung will zeigen, dass es beispielsweise im «Oberen Ried» Platz hätte, um die Forderung #WirbleibeninBiel umzusetzen (hier gibt es mehr Infos, was bisher gelaufen ist)

Die Menschen im Haus warten immer noch auf eine Reaktion der Behörden, bevor die Transfers der Menschen aus Bözingen nächste Woche (27. und 29. Juni) stattfinden.
In der Zwischenzeit setzten die Behörden ihre Bemühungen zum Transfer der Menschen relativ unbeirrt fort: Am Freitag fand ein «Besuchstag» in Enggistein statt, wo die Behörden die Zustände schönredeten und die Bewohnenden nicht zu Wort kamen. Der zuständige Sicherheitsdirektor Müller sagte an diesem Tag gegenüber TeleBern, dass eine Nutzung des Oberen Rieds wie auch sämtlicher anderen in Frage kommenden Gebäude in der Stadt Biel nicht möglich sei. Hier gehts zum Video.

Ausserdem gab der Kanton Bern bekannt, dass er einen Standort für jene Familien französischer Sprache, welche im Juli das Camp Biel-Bözingen verlassen müssen gefunden habe: Sie werden ab Mitte Juli in einem Gebäude des Kantons Bern in Bellelay im Berner Jura isoliert.

Mittlerweile kritisieren auch die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht (SBAA)…
https://migrant-solidarity-network.ch/2022/06/25/update-und-weiteres-programm-von-wirbleiben-in-biel-und-solibiel/
Am Montag 27.6. und Mittwoch 29.6. um 9:30 werden Menschen aus dem Rückkehrcamp Bözingen nach Gampelen in den Eschenhof transferiert.

Um ein Zeichen zu setzen und die Menschen solidarisch zu begleiten treffen uns am Montag und Mittwoch um 8:30 beim Rückkehrcamp Bözingen. Wir möchten an diesen Tagen präsent sein in Bözingen und im Eschenhof. Bringt Transparente und Schilder. Für Betroffene, die einen privaten Transport wünschen, versuchen wir einen solchen zu organisieren (an alle Autofahrer:innen…). Am Mittwoch planen wir ausserdem KÜFA im Eschenhof vor dem Camp.

Es wäre grossartig, wenn möglichst viele Menschen an diesen Tagen präsent sein könnten. Seit Monaten setzen sich Geflüchtete und solidarische Personen in Biel dafür ein, dass die Menschen aus dem Rückkehrcamp Bözingen in Biel bleiben können. Dieser Kampf endet nicht mit den Transfers. «Wir bleiben in Biel» gilt weiterhin!
Forwarded from antira.org
Abschiebeflug gestoppt, Grenzzaun gestürmt, Häuser besetzt
“Ich danke der Regierung Marokkos für die hervorragende Zusammenarbeit mit den spanischen Sicherheitskräften,” sagt Spaniens Regierungschef Pedro zu den mindestens 27 Toten am Grenzzaun bei Melilla – mit freundlicher Unterstützung der EU.

​Themen31 Menschen sterben am Grenzzaun zu Melilla EGMR stoppt ersten britischen Abschiebeflug nach Ruanda #WirbleibeninBiel: Das „Obere Ried“ bleibt besetztNeonazi-Konzert in Rüti (ZH) aufgelöstRechtes Internetradio Kontrafunk hat seinen Sitz in Cham (ZG) Ukrainische Geflüchtete weiterhin im Bunker – trotz leerstehendem WohnraumMussolini bleibt Ehrendoktor – und soll als Warnung dienen Infotour Alarme Phone Sahara

Antira Wochenschau 27.06.22Herunterladen
https://antira.org/2022/06/27/abschiebeflug-gestoppt-grenzzaun-gestuermt-haeuser-besetzt/
#WirbleibeninBiel: Offener Brief der Bewohnenden des Rückkehrzentrums in Gampelen an die NKVF
Gampelen, 29. Juni 2022

Guten Tag

Es ist eine traurige Woche. Unsere Brüder von Biel/Bözingen werden zu uns nach Gampelen transferiert. Jetzt werden wir noch mehr Menschen im Rückkehrzentrum Gampelen sein.

Sie haben uns im Rückkehrzentrum besucht und schreiben in Ihrem Bericht:

«Die Überprüfung der RZB durch die Kommission wurde zu einer Zeit durchgeführt, in der die maximale Belegung der Zentren auf 60% reduziert war. In den RZB Aarwangen und Gampelen lag diese in tatsächlichen Zahlen noch tiefer. Die Belegung zu erhöhen bzw. die vorgesehene maximale Kapazität auszuschöpfen, würde die bereits bei aktueller Belegung kritische Situation zusätzlich verschlechtern und wäre für die Bewohnenden der RZB nach Ansicht der Kommission in jedem Fall unzumutbar.»«Überprüfung der Rückkehrzentren des Kantons Bern durch die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) Mai–August 2021», NKVF, November 2021, Stand März 2022, S.5

Wir sagen Ihnen:
Niemand will in Gampelen sein.
https://migrant-solidarity-network.ch/2022/06/29/wirbleibeninbiel-offener-brief-der-bewohnenden-des-rueckkehrzentrums-in-gampelen-an-die-nkvf/
#Wirbleibeninbiel: Transfers nach Gampelen abgeschlossen, Solidarität weiterhin ignoriert
Transfer vom Rückkehrcamp Biel/Bözingen nach Gampelen

Transfer an den Unort Gampelen: Gestern fand der zweite Transfer von Biel/Bözingen ins Rückkehrzentrum nach Gampelen statt. 20–30 weitere Personen wurden trotz monatelangem Kampf um ihre Zugehörigkeit zu Biel nach Gampelen transferiert. Zur Begrüssung in Gampelen wurden solidarische Menschen, die helfen wollten die wenigen Habseligkeiten in die Zimmer zu räumen, vom Gelände verwiesen. Auch die mitgebrachten Brote durften nicht gemeinsam gegessen werden. Stattdessen rief das Personal des Rückkehrzentrums Gampelen die Polizei, die Ausweiskontrollen durchführte und Platzverweise erteilte. Die Begründung: Behinderung der Arbeit der ORS-Angestellte.

Quartiersolidarität: Briefübergabe vom solidarischen Quartier an den Gemeinderat

Solidarisches Quartier – ignoranter Gemeinderat Biel: Gleichzeitig wurde dem Bieler Gemeinderat vor seiner wöchentlichen Sitzung ein Solidaritätsschreiben übergeben – unterzeichnet von über 60 Bewohner*innen des Quartiers um das ehemalige Altersheim «Oberes Ried». Sie bringen darin ihre Solidarität mit dem Anliegen der Personen aus dem Camp Biel/Bözingen zum Ausdruck: «Die Menschen im Camp Biel/Bözingen gehören zu Biel. Das Quartier unterstützt die Idee, dass sie im Altersheim ‹Oberes Ried› bleiben können und dort nach Jahren in Containern endlich eine würdige Bleibe zum Leben haben.»

Der Gemeinderat hat bereits letzte Woche einen Brief von den Bewohner*innen des Rückkehrcamps Biel/Bözingen erhalten. Die Bewohnenden baten darin dringend…
https://migrant-solidarity-network.ch/2022/06/30/wirbleibeninbiel-transfers-nach-gampelen-abgeschlossen-solidaritaet-weiterhin-ignoriert/
Melilla: europäisches Grenzregime tötet weitere 37 Menschen
***français en bas / english below***

Der folgende Text ist eine gemeinsame Erklärung und eine Verurteilung der Ereignisse am 24. Juni 2022 in Melilla, wo hunderte Menschen von Marrokko aus versucht haben, den Grenzzaun nach Melilla zu überwinden. An diesem Tag hat das rassistisch abschottende europäische Grenzregime weitere 37 Menschenleben gekostet, hunderte mehr wurden verletzt. Das folgende Statement wurde von Kollektiven geschrieben, die vor Ort in Melilla für die Verteidigung der Menschenrechte arbeiten. Es soll die Gewalt an den europäischen Aussengrenzen aufzeigen und verurteilen. Seit dem Massaker in Melilla fanden an vielen Orten international Gedenkveranstaltungen statt.

„Am 24. Juni gab es einen Versuch, den Grenzzaun von Melilla zu überwinden. Nach Angaben der Regierungsdelegation der autonomen Stadt näherten sich etwa 2.000 Personen dem Grenzzaun. 133 von ihnen, die meisten sudanesischer und tschadischer Herkunft, schafften es und befinden sich nun im Zentrum für den vorübergehenden Aufenthalt von Einwanderern (CETI) in Melilla, wo sie isoliert sind, während sie
darauf warten, internationalen Schutz beantragen zu können. Einige andere Personen, denen es gelang, spanisches Hoheitsgebiet zu erreichen, wurden Opfer eines Push-backs und gewaltsam zurückgedrängt, eine Praxis, die gegen die internationalen Menschenrechte verstößt.
Diese Migrationspolitik, verkörpert durch Polizeigewalt und die Militarisierung der Grenzen, hat zum Tod…
https://migrant-solidarity-network.ch/2022/07/01/melilla-europaeisches-grenzregime-toetet-weitere-37-menschen/
Niederlage? Bieler Gemeinderat und Philippe Müller setzen sich gegen #WirbleibeninBiel durch
Die Bewohner*innen des Rückkehrcamps Bözingen wollten ihre Isolation in abgelegenere Rückkehrcamps verhindern. Rund um ihre Forderung #WirbleibeninBiel ist ein vielfältiger solidarischer Kampf entstanden. Diese Woche zeigte nun einmal mehr, wie die Behörden die Forderungen ignorieren und den Kampf deligitimieren oder gar kriminalisieren. Der Kanton setzte weitere Transfers durch und die Stadt liess das besetzte ehemalige Altersheim «Oberes Ried» räumen.
https://migrant-solidarity-network.ch/2022/07/03/niederlage-bieler-gemeinderat-und-philippe-mueller-setzen-sich-gegen-wirbleibeninbiel-durch/
Forwarded from antira.org
Versklavung für Pushbacks, Niederlage von #WirbleibeninBiel, Proteste in Spanien und Italien
Protest in Brüssel: Blut an den Händen der europäischen Regierungen.

ThemenMassaker von Melilla bleibt nicht unbeantwortet – Bündnis fordert Aufklärung und KonsequenzenItalien: Migrant*innen protestieren nach Polizeigewalt auf dem Dach des AbschiebelagersNiederlage? Bieler Gemeinderat und Philippe Müller setzen sich gegen #WirbleibeninBiel durch Griechische Polizei zwingt Geflüchtete zur Beteiligung bei PushbacksItalienische Küstenwache löscht Daten über Such- und Rettungsaktivitäten im Mittelmeer Kommission gegen Rassismus rügt Zürcher Regierungsrat für Absage des Alba-Festivals 2021Leiter von Zuger Asyllager Steinhausen wegen diskriminierender Posts entlassenEindrücke vom bosnischen Grenzgebiet zu KroatienWeitere Revisionsgesuche nach Afrin-Demo gutgeheissen

Antira Wochenschau 04.07.22Herunterladen
https://antira.org/2022/07/04/versklavung-fuer-pushbacks-niederlage-von-wirbleibeninbiel-proteste-in-spanien-und-italien/
Media is too big
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Aufgrund von Grenzgewalt starben in Melilla mindestens 37 Personen

///In diesem Video hat es gewaltvolle Bilder. Wir fragen uns, wie gehen wir damit um///In this video it has violent images. We wonder how do we deal with it///Des images violentes sont montrées dans cette vidéo. Nous nous demandons comment pouvons-nous les aborder///

Am 24. Juni 2022 versuchten rund 2000 Personen, kollektiv die Grenze zur spanischen Exklave Melilla zu überqueren. 133 Personen schafften es. Mindestens 37 Personen starben. Die marokkanische und spanische Polizei reagierte auf beiden Seiten der Grenze mit Brutalität. Die marokkanischen (Grenz-)Polizist*innen beteiligen sich gewalttätig an der Abschottung Europas. Dafür anerkennt der spanische Staat die Ansprüche des marokkanischen Staats im Westsahara-Konflikt.
https://youtu.be/Qtn-Uap39-Y