🇩🇪Michael Strachowitz
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Viele Menschen schauen lieber in die Vergangenheit, weil sie sie kennen.
Nur wenige wollen nach vorne in die Zukunft blicken, weil sie unbekannt ist. Wir werden aber alle darin leben.
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Super Veranstaltung vor einer Woche im Kongress-Centrum Würzburg. 150 geladene Gäste aus der Finanzbranche holten sich wertvolle Informationen und Inspirationen für ihr Jahresendgeschäft. Tolle News, großartige Sprecher-Kollegen, begeisterte Teilnehmer.
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Zweifel tötet Träume

Neueinsteiger erleben in unserem Geschäft ein Wechselbad der Gedanken und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Vielleicht kannst auch Du Dich an Deine ersten Tage erinnern. Alle waren begeistert und alles schien so einfach zu sein. Keine Frage, hier kann man erfolgreich werden! Und da es offensichtlich kaum ein Risiko gibt, schreibt man sich ein und bestellt auch ein Sortiment an Produkten. Das wird großartig!

Das Ego mag keine Veränderungen

Doch schon kurz nach dieser Entscheidung meldet sich eine Stimme im Inneren: “Bist Du sicher, dass das eine gute Entscheidung war? Kannst Du das überhaupt? Woher weißt du, dass das alles stimmt, was der Typ da erzählt hat?“ Es ist die Stimme des Egos, die sich da meldet. Das Ego will uns beschützen und hasst Veränderungen. Es kann nur mit dem arbeiten, was es schon kennt. Alles Neue ist erst einmal eine Bedrohung. Oh je, zweifelt unser Neueinsteiger, aus der Traum! Vielleicht war es ein Fehler, da mitzumachen.

Entscheiden macht frei

Wollen wir als Persönlichkeit wachsen und unserer Träume verwirklichen, werden wir immer wieder etwas Neues in Angriff nehmen. Stets wird dann unser Ego zu Stelle sein um uns zu beschützen. Es wird uns jedes Mal zuverlässig mit Zweifeln beliefern, denen wir mit einer Entscheidung den Garaus machen. Es ist besser, unsere Zweifel zu töten als zuzulassen, dass diese unsere Träume umbringen.
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Schau die Angst an und schon schrumpft sie zusammen

Wir fürchten uns nur solange vor etwas, solange wir wegschauen. Schauen wir mutig hin, dann erkennen wir meistens - es war ein Phantom.
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Neugier statt Ablehnung

Unser Verstand mag keine Schwebezustände, keine losen Enden, keine unentschiedenen Angelegenheiten. Immer, wenn wir etwas Neues erleben, sucht unser Verstand nach Erfahrungen, die er zu diesem Thema bereits gemacht hat. Ist ihm das gelungen, wird diese neue Erfahrung sofort in die entsprechende Schublade gelegt und geschlussfolgert: “Ja, das ist genauso wie damals.” Jetzt hat er Frieden.

Das ist das Problem mit unserem Verstand: Neue Situationen, unbekannte Erfahrungen und Sachverhalte, mit denen er bisher noch nichts zu tun hatte, machen ihn unsicher. Er kann nämlich nur mit dem Arbeiten, was er bereits gespeichert hat. Deshalb fühlen sich einige Menschen unwohl, bekommen Angst oder fühlen sich gar bedroht, wenn sie mit etwas Neuem konfrontiert werden. Es folgen dann die üblichen Reaktionen: Flucht oder Angriff. Wenn wir uns das bewusst machen, verstehen wir die Menschen in unserer Umgebung besser, die manchmal negativ auf unser Geschäft oder unsere Produkte reagieren. Das hat nichts mit uns oder unserem Angebot zu tun.

Aber vielleicht gehen wir manchmal auch selbst in diese Falle. Das sollten wir einmal prüfen. Reagieren wir auch manchmal seltsam, ablehnend oder gar aggressiv, wenn wir mit etwas konfrontiert werden, dass uns bisher noch nicht begegnet ist? Nun, jetzt wissen wir ja warum das so ist. Unser Verstand arbeitet eben auf diese Weise. Seien wir also nachsichtig mit uns. Allerdings sollten wir uns auch klarmachen, dass wir bei einer solchen Verhaltensweise die Chance vertun, zu wachsen, uns weiterzuentwickeln. Lehnen wir etwas ab, dann machen wir innerlich zu. Wir erfahren nichts Neues, wir lernen nichts, wir bleiben stehen.

Ich finde, das ist ein hoher Preis für einen wenig gedanklichen Komfort, Vertrautheit und angenehme Gefühle. Letztendlich führt es in die Erstarrung. Und dann ist auch bald Schluss mit den angenehmen Gefühlen. Denn bald macht sich Langeweile breit, Enttäuschung über ausbleibende neue Erfolge, die eigene Unzufriedenheit wächst.

Sorgen wir besser dafür, das ist gar nicht so weit kommt. Lasst uns vorsichtig sein mit vorschneller Ablehnung, voreiligen Bewertungen und dem Misstrauen gegenüber neuen Situationen, neuen Menschen und neuen Entwicklungen. Ich möchte Dich einladen: Lass uns neugierig bleiben, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Lass uns offenbleiben, auch wenn wir gelegentlich verletzt werden. Lass uns öfters ja als nein sagen, auch wenn das manchmal ein Risiko ist. Sicher, eine solche Grundeinstellung macht das Leben etwas anstrengender, ich glaube aber, auch ungemein reicher.
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Informationsüberflutung gibt es nicht

Es ist nicht so, dass Informationen über uns hereinbrechen wie ein Unwetter, auf das wir keinen Einfluss haben.
Wir selbst sind es, die sich aktiv vor das TV-Gerät oder den Laptop setzen und die Informationen ansteuern. Wir wählen das Programm, surfen zu bestimmten Internetseiten oder öffnen auf unseren Smartphones die Social Media Apps. Es sind wir, die sich freiwillig in Chatrooms verlieren und uns endlos durch time-lines scrollen. Wir selbst schlagen eine Zeitung, ein Magazin oder ein Buch auf und holen uns aktiv die Information.

Niemand stürmt unser Haus und brüllt mit dem Megafon Informationen in unser Wohnzimmer. Wir leben auch nicht in totalitären Staaten, in denen uns auf öffentlichen Plätzen per Lautsprecherbeschallung Propaganda ins Ohr gebrüllt wird.  Wir können immer noch selbst entscheiden, wem wir wie oft zuhören. Die Informationsflut findet nur dann statt, wenn wir selbst die Schleusen öffnen.

Richtig ist, dass es ein gewaltiges Angebot an Informationen gibt. Aber es sind immer noch wir, die wählen können, was wir konsumieren. Wir sind keine Opfer einer "Informationsflut".  Vielleicht sind wir Opfer des FOMO-Syndroms (fear of missing out), der Angst etwas zu versäumen. Aber niemand zwingt uns, dieser Neugier, diesem Drang unseres Egos nachzugeben. Wir sind der Boss und entscheiden, mit welchen und wie vielen Gedanken wir unser Gemüt füttern. Wir stopfen auch nicht sinnlos alles in den Mund, was irgendwie essbar ist, nur weil es uns in der Supermarkt-Werbung lauthals angepriesen wird.

Wählen wir ab heute sorgfältig aus, welche und wie viele Nachrichten, Chat-Beiträge und Posts uns guttun. Beachten wir nur noch die Informationen, die uns förderlich sind. Verfolgen wir nicht mehr jeden Gedanken, sondern nur noch die besten, edelsten und liebevollsten – der Rest kann gelöscht werden.
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Stups Dich selbst an!

wollen wir erfolgreicher werden, verlangt das eine Veränderung unserer Einstellung, unseres Verhaltens und unserer Vorgehens. Unsere bisherigen Denkmuster und Arbeitsweisen haben uns ja offensichtlich nicht dahin gebracht, wo wir gerne wären.

Erfolg beginnt mit einer Entscheidung

Es beginnt mit einer Entscheidung. Wir beschließen, das ab jetzt alles anders wird. Du kennst das - und hast es wahrscheinlich jeweils am 1. Januar eines neuen Jahres schon öfter gemacht: Im neuen Jahr werde ich... Vielleicht hast Du dann aber auch das Schicksal jener 36% unserer Mitmenschen geteilt, die Ihre Neujahrsvorsätze gerade einmal einen Monat durchgehalten haben.

Wir brauchen einen Gegenpol zu negativen Einflüssen

Um einen neuen Kurs einzuschlagen und beizubehalten reicht ein einmaliger Entschluss nicht aus. Wir müssen immer wieder daran erinnert werden. Es strömt so viel auf uns ein, dass wir das, was wir uns vorgenommen haben, schlicht vergessen. Leider sind es zumeist negative Informationen, von denen wir überflutet werden. Kein Wunder, dass viele Menschen mit mürrischem Gesichtsausdruck durch die Gegend laufen.

Wir sind für unser Innenleben verantwortlich

Wenn wir ein Geschäft betreiben und Menschen für unsere Idee, unsere Produkte und Dienstleistungen gewinnen möchten, sollten wir gute Laune ausstrahlen. Niemand möchte mit einem Griesgram zusammenarbeiten. Deshalb sollten wir uns selbst darum kümmern, dass wir immer wieder positiven Input bekommen. Es zählt zu unseren wichtigsten Aufgaben, unser Innenleben auf dem richtigen Kurs zu halten.
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Viele Menschen schauen lieber in die Vergangenheit, weil sie sie kennen.
Nur wenige wollen nach vorne in die Zukunft blicken, weil sie unbekannt ist. Wir werden aber alle darin leben.
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Das waren zwei großartige Seminartage hier auf Rhodos mit phantastischen Menschen! Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft!
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