🇩🇪Michael Strachowitz
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Geben schafft Platz!
Wer viel und gerne gibt, schafft mehr Raum, um selbst neues zu empfangen. Wer festhält, verstopft den Kanal.
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Menschen schließen sich Menschen an
Wenn wir andere Menschen für unser Geschäft, unser Produkt, unser Unternehmen oder unsere Idee gewinnen wollen, übersehen wir gerne das wichtigste Element in diesem Überzeugungsprozess – uns selbst!
So wichtig die Vorteile und der Nutzen unseres Angebots für unseren Gesprächspartner auch sind, entscheidend ist die Person, die die Informationen liefert und die Argumente vorträgt. Die Botschaft ist vom Botschafter nicht zu trennen. Es geht also nicht in erster Linie darum, was jemand sagt, sondern vor allem darum, wer es sagt. Lehnen wir eine Person ab, vertrauen wir ihr nicht, bewerten wir deren Aussagen anders als die eines Menschen, den wir als sympathisch und vertrauenswürdig empfinden.
In einem Gespräch kommunizieren wir stets parallel auf zwei Ebenen: Der Sach- und der Beziehungsebene. Auf der Sachebene tauschen wir nüchterne Informationen aus, wir präsentieren ZDF – Zahlen, Daten und Fakten. Dies geschieht durch unsere Worte, vielleicht unterlegt durch eine Bildschirmpräsentation oder Schriftstücke auf Papier.
Unter der Oberfläche unserer Gespräche oder Vorträge findet aber noch etwas viel Wichtigeres statt, obwohl dies meist unbewusst geschieht: Wir spüren etwas, das vom anderen ausgeht und wir senden selbst Signale aus, die vom Gesprächspartner oder dem Publikum gefühlt werden. Beteiligt daran sind unsere Stimme, unsere Körpersprache und unsere Ausstrahlung, die von unserer Grundeinstellung und unserer aktuellen Stimmung bestimmt wird.
Diese Ebene bestimmt über die Art und Qualität der Beziehung, die wir zu der anderen Person oder zu unseren Zuhörern aufbauen. Wir beschließen, ob wir unser Gegenüber mögen oder nicht – und er tut genau dasselbe. Genau auf dieser Ebene entscheidet sich, ob das Gespräch oder die Präsentation erfolgreich wird oder scheitert. Denn die Beziehungsebene wirkt stärker als die Sachebene!
Mögen wir einen Menschen, dann suchen wir in dessen Worten und Verhalten die Bestätigung dafür. Wir neigen also dazu, auch das zu mögen, was an Fakten und Argumenten vorgebracht wird – selbst, wenn diese schwach sind. Umgekehrt suchen wir in den Worten und Informationen aufmerksam nach Fehlern und Widersprüchen, wenn wir die andere Person ablehnen. Motto: Von so einem Unsympathen kann ja nichts Vernünftiges kommen.
Wollen wir also, dass sich jemand unserem Konzept anschließt, unser Produkt kauft oder unsere Ideen annimmt, dann sollten wir nicht verbissen an unserer Argumentation feilen oder unserer Präsentation noch eine brillante Folie hinzufügen. Dann sollten wir uns die Frage stellen, wie wir zuerst eine gute Beziehung zum anderen aufbauen können.
Das ist zum Glück nicht so schwierig, wenn wir unser Ego in den Griff bekommen können. Die anderen werden uns mögen, wenn sie unsere optimistische Grundeinstellung spüren, wenn sie merken, dass wir uns für sie als Mensch interessieren. Wir gewinnen jemanden, wenn wir zuhören, mitfühlend und verständnisvoll sind.
Menschen schließen sich Menschen an. Sie werden uns folgen, wenn wir ihr Herz erreichen und nicht nur ihren Verstand.
 
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Gerade darf ich mit einer Gruppe erfolgreicher neuer Führungskräfte arbeiten, die in ein firmeneigenes Resort in der Nähe von Thessaloniki eingeladen wurden. Wunderschönes Meer, herrliches Wetter, großartige Menschen! Bin sehr dankbar, das ich diesen Beruf ausüben darf.
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Das Ziel ist wichtig – der Prozess ist wichtiger
„Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ Dieses sarkastische Zitat verdanken wir dem amerikanischen Dichter Mark Twain. Er beschrieb damit das Verhalten von Menschen in Teams und Organisationen, die vergessen haben, warum sie das tun, was sie gerade tun.
Ich glaube allerdings, dass dieses erhöhte Engagement nicht lange anhält. Ein attraktives Ziel erfüllt nämlich zwei wichtige Aufgaben:
1. Es gibt Orientierung und hilft uns, unsere Kräfte gebündelt auf etwas bestimmtes zu konzentrieren, anstatt uns von allem Möglichen ablenken zu lassen.
2. Es verleiht uns Antrieb. Wenn wir ein Ergebnis vor Augen haben, auf das wir uns wirklich freuen können, sind wir auch bereit, die Zeit und Mühe aufzubringen, um es zu verwirklichen.
Verschwindet das Ziel aus unserem Bewusstsein, interessiert es uns nicht länger, geht damit auch die Vorfreude verloren und wir bringen keine Energie mehr dafür auf. Kein Antrieb mehr, keine Aktivität mehr! Doch seien wir vorsichtig! Das kann uns nämlich auch dann passieren, wenn wir uns für ein großartiges Ziel entschieden haben. Wie bitte? Ist das nicht ein Widerspruch?
Keineswegs, denn das passiert häufig, wenn wir nur die schönen Gefühle genießen, die durch die Gedanken an unser Ziel erzeugt werden, aber den Prozess ignorieren, der zum Erreichen des Ziels notwendig ist. Diese schönen Gefühle machen uns womöglich jetzt schon so glücklich, dass es uns gar nicht mehr so wichtig erscheint, auch die notwendige Arbeit zu tun, um das Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Ich habe einige Leute kennengelernt, die immer wieder von ihren wunderbaren Zielen geschwärmt haben, aber nie ins Handeln gekommen sind. Tja, das ist das Problem: Für unser Gehirn ist das Denken an das Ziel fast genauso schön, wie es in der Realität zu genießen, wenn wir es erreicht haben. Wie entgehen wir dieser Falle?
Indem wir einen Prozess planen, einrichten und dann auch beginnen, der uns zwangsläufig an unser Ziel bringen wird. Wollen wir ein umsatzstarkes Team aufbauen, müssen wir mit Menschen Kontakt aufnehmen, sie zu einem Gespräch oder einer Präsentation einladen, dort unser Geschäft vorstellen, um eine Entscheidung bitten und den Neueinsteigern bei ihren ersten Schritten helfen.
Legen wir also fest, wann wir diese Aufgaben erledigen wollen und tragen sie als feste Termine in unseren Kalender ein. Schreiben wir auf, wann und wie lange wir uns ans Telefon setzen, um Interessenten anzurufen. Tragen wir ein, wann und wie lange wir uns vor den Bildschirm setzen, um Freundschaftsanfragen zu stellen, kleine Videos oder Einladungen zu versenden und wann wir jede Woche unsere Präsentationen durchführen werden. Und dann fangen wir an! Wir konzentrieren uns also auf unsere Arbeit, denn das ist es, was wir wirklich kontrollieren können. Wir können uns keinen Erfolg versprechen, denn der hängt von den Entscheidungen anderer ab. Wir können aber unermüdlich die Arbeit tun, die zu diesen Entscheidungen führt. Der Erfolg stellt sich dann zwangsläufig ein.

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Liebe, was Du tust!

Wer etwas nur des Geldes wegen macht, aber die Arbeit, die dafür zu tun ist, nicht mag, erledigt sie auch nicht gut.
So bleibt auch der Erfolg aus - und damit auch das Geld.
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Alles ist gut!
Entweder erleben wir etwas erfreuliches und sind happy oder etwas fällt uns auf die Füße.
Auch gut, denn wir lernen meist nur aus unseren Fehlschlägen. Also freue Dich beim nächsten Malheur – es geht aufwärts.
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Den Preis bezahlen

Erfolgreiche Menschen sind keine Hökerer, die beim Einkaufen um jeden Cent feilschen und von jenem unsäglichen Werbespruch motiviert sind “Geiz ist geil”. Sie sind großzügig und geben gern - und damit ist nicht nur Geld gemeint. Wenn Sie an eine Sache glauben, sind Sie bereit sich ihr voll hinzugeben. Kurz gesagt: Sie sind bereit, den Preis für den Erfolg zu bezahlen.

In welcher Währung ist denn dieser Preis zu bezahlen? In unserer Branche geht es glücklicherweise nicht um die Investition hoher Summen. Aber es gilt Zeit und Mühe aufzubringen. Die Arbeit muss getan werden - und das zu den Zeiten, in denen andere ihren Feierabend oder das Wochenende genießen. Wer dieses Geschäft nebenberuflich betreibt, der muss eben abends, nach seinem hauptberuflichen Job, noch einmal ran. Die Telefonate, Rekrutierungsgespräche und Präsentationen finden eben am Abend statt. Viele Schulungen und Events werden am Wochenende durchgeführt.

Die Erfolgreichen stören sich nicht daran. Sie nehmen für ein paar kurze Jahre diese Doppelbelastung auf sich. Sie sind bereit, eine Weile lang nicht mehr das zu tun, was alle tun. Sie verzichten also für eine gewisse Zeit auf kurzfristige Annehmlichkeiten, weil sie wissen, warum. Verzicht bedeutet für sie also nicht Schmerz, sondern Vorfreude auf die Resultate. Denn ihnen ist bewusst, wenn sie sich so verhalten, wie sich alle verhalten, werden sie auch die Ergebnisse erzielen, die alle erzielen - nämlich ziemlich durchschnittliche.

Der Preis für den Erfolg in diesem Geschäft ist bestimmt nicht zu hoch. Die Top-Leute, die ich in den letzten 40 Jahren in dieser Branche kennenlernen durfte, haben nicht mehr als vier bis sieben Jahre an die Spitze gebraucht. Das ist doch wirklich nicht viel, vor allem wenn man es mit einer traditionellen Berufstätigkeit vergleicht, wo das Jahrzehnte dauern kann und meist auch denen versagt bleibt, die keinen Hochschulabschluss vorweisen können.

Es gibt nicht viele Branchen, die es Menschen ermöglicht, alles zu erreichen, egal, was sie vorher gemacht haben oder welche Ausbildung sie genossen haben. Network-Marketing belohnt alle, die bereit sind den Preis zu bezahlen. Bist du bereit alles zu geben? Dann wirst du auch alles bekommen.
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Zuerst das Ziel, dann der Weg
Manche Erfolgssucher wollen schon den Weg wissen, bevor sie sich für ein Ziel entschieden haben. Wer weiß, was er will, findet auch den Weg dorthin.
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Perspektive ändern

Es ist eine wichtige Aufgabe, unser eigenes Gefühlsleben in Ordnung zu halten. Gar nicht so einfach in Zeiten allgemeiner Pandemie-Aufregung, aber es ist möglich. Auch wenn wir eine Situation im Äußeren nicht ändern können, wie es aktuell der Fall ist, haben wir aber immer die Möglichkeit, unsere Betrachtungsweise im Inneren neu auszurichten. Wir haben einen freien Willen, mit dem wir eine neue Perspektive einnehmen können. Vielleicht hast Du Lust, es einmal mit dieser Methode zu versuchen:

Sichtbar machen

Nimm Dein Notizbuch und beschreibe die Situation, unter der Du leidest. Wenn Du etwas Belastendes zu Papier bringst, holst Du es aus dem Bereich der Gedanken in die sichtbare Welt. Du materialisierst es und gewinnst ein wenig das Gefühl der Kontrolle zurück.
Dann schreibst Du darunter eine kleine Liste mit den Aspekten der Situation, die auch Ihr Gutes haben. Was kannst Du aus der Situation lernen? Wofür hast Du nun mehr Zeit. Ergeben sich aus der aktuellen Lage neue Ziele? Kannst Du die Beziehung zu einem Menschen verbessern, mit dem Du jetzt mehr Zeit zuhause verbringst?

Tun statt leiden

Wenn Du nicht viel Gutes findest, tue etwas, das Dich tröstet, das Dir gut tut und Dich auf andere Gedanken bringt - lese ein gutes Buch, führe ein Skype-Gespräch mit einem lieben Menschen, höre Deine Lieblingsmusik oder, OK ausnahmsweise, esse eine Tafel Schokolade.
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