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Warum du alles erreichen kannst - und dich trotzdem nicht glücklich fühlst
„Wenn ich DAS erreicht habe, dann bin ich endlich glücklich." - Wie oft hast du dir das schon gesagt?
Der nächste Karriereschritt. Mehr Geld. Die perfekte Beziehung. Das nächste große Ziel. Oliver Ruppel, Heilpraktiker, Therapeut und Autor, beschreibt dahinter eine „Maschinenlogik": Wir richten unser Leben immer stärker darauf aus, etwas zu erreichen - in der Hoffnung, dass das Wohlbefinden danach automatisch folgt.
Doch was passiert, wenn wir dabei zwar immer besser funktionieren, aber immer weniger wahrnehmen, wie wir uns eigentlich fühlen? Oliver spricht darüber, warum wir Gefühle zunehmend denken, anstatt sie körperlich wahrzunehmen - und was permanente Zielorientierung damit zu tun haben könnte.
„Wenn ich DAS erreicht habe, dann bin ich endlich glücklich." - Wie oft hast du dir das schon gesagt?
Der nächste Karriereschritt. Mehr Geld. Die perfekte Beziehung. Das nächste große Ziel. Oliver Ruppel, Heilpraktiker, Therapeut und Autor, beschreibt dahinter eine „Maschinenlogik": Wir richten unser Leben immer stärker darauf aus, etwas zu erreichen - in der Hoffnung, dass das Wohlbefinden danach automatisch folgt.
Doch was passiert, wenn wir dabei zwar immer besser funktionieren, aber immer weniger wahrnehmen, wie wir uns eigentlich fühlen? Oliver spricht darüber, warum wir Gefühle zunehmend denken, anstatt sie körperlich wahrzunehmen - und was permanente Zielorientierung damit zu tun haben könnte.
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Müssen Jugendliche wirklich erst ganz unten landen, um daraus zu lernen?
Wer durch Alkohol oder andere Drogen die Kontrolle verliert, erlebt nicht nur den Rausch selbst. Dr. Thomas Fuchs, Psychologe, Kinder- und Jugendtherapeut und langjähriger Experte für Erziehung und Verhaltenstherapie, macht auf einen Aspekt aufmerksam, der für junge Menschen heute eine zusätzliche Belastung darstellen kann: Andere können den Moment filmen, teilen und dauerhaft festhalten.
Für Thomas kann ein solcher Kontrollverlust deshalb besonders entwürdigend sein - auch für die eigene Wahrnehmung im Nachhinein. Er widerspricht der Vorstellung, Jugendliche müssten solche Erfahrungen erst selbst durchmachen, um daraus zu lernen. Stattdessen spricht er sich für angemessene Unterstützung und Behandlung aus.
Wer durch Alkohol oder andere Drogen die Kontrolle verliert, erlebt nicht nur den Rausch selbst. Dr. Thomas Fuchs, Psychologe, Kinder- und Jugendtherapeut und langjähriger Experte für Erziehung und Verhaltenstherapie, macht auf einen Aspekt aufmerksam, der für junge Menschen heute eine zusätzliche Belastung darstellen kann: Andere können den Moment filmen, teilen und dauerhaft festhalten.
Für Thomas kann ein solcher Kontrollverlust deshalb besonders entwürdigend sein - auch für die eigene Wahrnehmung im Nachhinein. Er widerspricht der Vorstellung, Jugendliche müssten solche Erfahrungen erst selbst durchmachen, um daraus zu lernen. Stattdessen spricht er sich für angemessene Unterstützung und Behandlung aus.
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Wenn er sagt „Eigentlich will ich keine Beziehung, aber bei dir..."
Klingt im ersten Moment fast romantisch. Schließlich bist du offenbar die besondere Person, für die jemand plötzlich seine bisherigen Beziehungsmuster überdenkt.
Doch Stefanie Stahl, Psychologin, Psychotherapeutin und Bestsellerautorin, sieht genau in solchen Aussagen ein mögliches Warnsignal: Was, wenn uns jemand ziemlich früh sagt, dass er Schwierigkeiten mit verbindlichen Beziehungen hat - und wir trotzdem nur den Teil hören, den wir hören wollen? (®
Manchmal sind die Hinweise von Anfang an da. Die spannendere Frage ist dann vielleicht: Warum übersehen wir sie?
Klingt im ersten Moment fast romantisch. Schließlich bist du offenbar die besondere Person, für die jemand plötzlich seine bisherigen Beziehungsmuster überdenkt.
Doch Stefanie Stahl, Psychologin, Psychotherapeutin und Bestsellerautorin, sieht genau in solchen Aussagen ein mögliches Warnsignal: Was, wenn uns jemand ziemlich früh sagt, dass er Schwierigkeiten mit verbindlichen Beziehungen hat - und wir trotzdem nur den Teil hören, den wir hören wollen? (®
Manchmal sind die Hinweise von Anfang an da. Die spannendere Frage ist dann vielleicht: Warum übersehen wir sie?
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Der große Irrtum hinter „Setz dir klare Ziele"
Die Million in fünf Jahren. Der berufliche Durchbruch. Das perfekte Leben irgendwann in der Zukunft. Wer sein Denken ständig auf das nächste Ziel richtet, läuft laut Robert Betz, Psychologe und Autor, Gefahr, einen entscheidenden Zeitpunkt aus den Augen zu verlieren:
JETZT.
Statt sich ausschließlich zu fragen, was man irgendwann erreichen möchte, schlägt er eine andere Frage vor: Wie möchte ich heute leben? Liebe, Wertschätzung, Mitgefühl oder Dankbarkeit können unserem Leben eine Richtung geben, die wir nicht erst irgendwann erreichen müssen, sondern jeden einzelnen Tag leben können 62
Die Million in fünf Jahren. Der berufliche Durchbruch. Das perfekte Leben irgendwann in der Zukunft. Wer sein Denken ständig auf das nächste Ziel richtet, läuft laut Robert Betz, Psychologe und Autor, Gefahr, einen entscheidenden Zeitpunkt aus den Augen zu verlieren:
JETZT.
Statt sich ausschließlich zu fragen, was man irgendwann erreichen möchte, schlägt er eine andere Frage vor: Wie möchte ich heute leben? Liebe, Wertschätzung, Mitgefühl oder Dankbarkeit können unserem Leben eine Richtung geben, die wir nicht erst irgendwann erreichen müssen, sondern jeden einzelnen Tag leben können 62
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Neurowissenschaftler: Was in deinem Gehirn passiert, sobald du zur Ruhe kommst
Keine Aufgabe. Kein Problem, das du lösen musst. Kein äußerer Reiz, auf den du reagieren sollst. Man könnte meinen, dass auch das Gehirn dann einfach herunterfährt - doch genau das Gegenteil beschreibt Prof. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut.
In diesen Momenten werden laut Bauer sogenannte Selbstnetzwerke aktiv. Gedanken und Gefühle, die mit uns selbst verbunden sind, bekommen Raum. Für ihn liegt darin ein wichtiger Grund, warum wir immer wieder Momente brauchen, in denen wir nichts leisten oder erledigen müssen: um wieder mit uns selbst in Kontakt zu kommen
Keine Aufgabe. Kein Problem, das du lösen musst. Kein äußerer Reiz, auf den du reagieren sollst. Man könnte meinen, dass auch das Gehirn dann einfach herunterfährt - doch genau das Gegenteil beschreibt Prof. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut.
In diesen Momenten werden laut Bauer sogenannte Selbstnetzwerke aktiv. Gedanken und Gefühle, die mit uns selbst verbunden sind, bekommen Raum. Für ihn liegt darin ein wichtiger Grund, warum wir immer wieder Momente brauchen, in denen wir nichts leisten oder erledigen müssen: um wieder mit uns selbst in Kontakt zu kommen
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Der Tod meiner Omas hat meine Sicht aufs Sterben verandert!
Meine beiden Omas sind an Krebs gestorben. Ich kannte sie als lebensfrohe Frauen, die für die Familie da waren und an Weihnachten noch für alle gekocht haben. Zu erleben, wie sehr sie sich durch ihre Erkrankungen veränderten und wie leidvoll ihre letzte Lebensphase war, hat meine Sicht auf Krankheit und Sterben tief geprägt.
Im Gespräch kommen wir deshalb auf eine schwierige Frage: Was sollte Medizin am Lebensende eigentlich erreichen? Möglichst viel zusätzliche Lebenszeit oder möglichst viel Lebensqualität, Würde und eine gute palliative Begleitung?
Meine beiden Omas sind an Krebs gestorben. Ich kannte sie als lebensfrohe Frauen, die für die Familie da waren und an Weihnachten noch für alle gekocht haben. Zu erleben, wie sehr sie sich durch ihre Erkrankungen veränderten und wie leidvoll ihre letzte Lebensphase war, hat meine Sicht auf Krankheit und Sterben tief geprägt.
Im Gespräch kommen wir deshalb auf eine schwierige Frage: Was sollte Medizin am Lebensende eigentlich erreichen? Möglichst viel zusätzliche Lebenszeit oder möglichst viel Lebensqualität, Würde und eine gute palliative Begleitung?
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Nach dem Suizid ihres Sohnes: Wie Alix ihren eigenen Weg durch die Trauer fand
Wie lebt man weiter, wenn das eigene Kind nicht mehr da ist?
Alix Puhl ist Mutter von vier Kindern. Vor sechs Jahren nahm sich ihr zweiter Sohn im Alter von 16 Jahren das Leben. Sie beschreibt Trauer als den schlimmsten Schmerz, den sie je erlebt hat - einen Schmerz, der sich nicht kontrollieren lässt und einen selbst in einem völlig alltäglichen Moment plötzlich wieder treffen kann.
Doch Alix spricht auch darüber, was danach passieren kann. Sie und ihr Mann haben für sich einen Weg gefunden, aus ihrer Trauer heraus etwas zu schaffen, das anderen Menschen helfen soll. Dabei ist ihr eines besonders wichtig: Es gibt nicht den einen richtigen Weg zu trauern.
Jeder Mensch muss seinen eigenen finden..
Wie lebt man weiter, wenn das eigene Kind nicht mehr da ist?
Alix Puhl ist Mutter von vier Kindern. Vor sechs Jahren nahm sich ihr zweiter Sohn im Alter von 16 Jahren das Leben. Sie beschreibt Trauer als den schlimmsten Schmerz, den sie je erlebt hat - einen Schmerz, der sich nicht kontrollieren lässt und einen selbst in einem völlig alltäglichen Moment plötzlich wieder treffen kann.
Doch Alix spricht auch darüber, was danach passieren kann. Sie und ihr Mann haben für sich einen Weg gefunden, aus ihrer Trauer heraus etwas zu schaffen, das anderen Menschen helfen soll. Dabei ist ihr eines besonders wichtig: Es gibt nicht den einen richtigen Weg zu trauern.
Jeder Mensch muss seinen eigenen finden..
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Frieden beginnt dort, wo du aufhörst, dich selbst zu verurteilen d
Entscheidungen, die wir bereuen. Situationen, in denen wir heute anders handeln würden. Fehler, für die wir uns noch Jahre später verurteilen.
Robert Betz, Psychologe und Autor, lädt dazu ein, die eigene Vergangenheit aus einer anderen Perspektive zu betrachten: Was, wenn du damals so gut gehandelt hast, wie du es zu diesem Zeitpunkt konntest? Für ihn beginnt innerer Frieden dort, wo wir aufhören, unser früheres Ich mit unserem heutigen Wissen zu verurteilen.
Denn solange wir an Schuld, Vorwürfen und alten Urteilen festhalten, bleibt die Vergangenheit wie ein schwerer Rucksack auf unserem Rücken, obwohl wir sie längst nicht mehr verändern können.
Entscheidungen, die wir bereuen. Situationen, in denen wir heute anders handeln würden. Fehler, für die wir uns noch Jahre später verurteilen.
Robert Betz, Psychologe und Autor, lädt dazu ein, die eigene Vergangenheit aus einer anderen Perspektive zu betrachten: Was, wenn du damals so gut gehandelt hast, wie du es zu diesem Zeitpunkt konntest? Für ihn beginnt innerer Frieden dort, wo wir aufhören, unser früheres Ich mit unserem heutigen Wissen zu verurteilen.
Denn solange wir an Schuld, Vorwürfen und alten Urteilen festhalten, bleibt die Vergangenheit wie ein schwerer Rucksack auf unserem Rücken, obwohl wir sie längst nicht mehr verändern können.
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Tolles Date. Du schreibst am nächsten Tag. Und dann: keine Antwort?
Erst ein Haken. Dann zwei graue Haken. Stunden vergehen
- und plötzlich beginnt das Gedankenkarussell: Habe ich etwas Falsches gesagt? War ich zu viel? Hat er mich blockiert? Werden wir uns überhaupt wiedersehen?
Chris Bloom ist Beziehungscoach und beschreibt, wie schnell Verlustangst beim Dating den Fokus vollständig auf das Gegenüber richten kann. Jede Nachricht, jede Wartezeit und jedes vermeintliche Signal bekommt plötzlich enorme Bedeutung.
Und dann, acht Stunden später, kommt die Nachricht: „Es war total schön mit dir. Lass uns das wiederholen." Die Anspannung fällt ab. Doch genau darin liegt laut Chris das Problem: Beim nächsten Trigger kann die emotionale Achterbahnfahrt von vorne beginnen...
Erst ein Haken. Dann zwei graue Haken. Stunden vergehen
- und plötzlich beginnt das Gedankenkarussell: Habe ich etwas Falsches gesagt? War ich zu viel? Hat er mich blockiert? Werden wir uns überhaupt wiedersehen?
Chris Bloom ist Beziehungscoach und beschreibt, wie schnell Verlustangst beim Dating den Fokus vollständig auf das Gegenüber richten kann. Jede Nachricht, jede Wartezeit und jedes vermeintliche Signal bekommt plötzlich enorme Bedeutung.
Und dann, acht Stunden später, kommt die Nachricht: „Es war total schön mit dir. Lass uns das wiederholen." Die Anspannung fällt ab. Doch genau darin liegt laut Chris das Problem: Beim nächsten Trigger kann die emotionale Achterbahnfahrt von vorne beginnen...
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Warum es manchen Menschen so schwer, einfach mal nicht zu helfen
Immer da sein. Probleme lösen. Sich kümmern.
Verantwortung übernehmen. Was zunächst nach Fürsorge aussieht, kann laut Stefanie Stahl, Psychologin, Psychotherapeutin und Bestsellerautorin, manchmal auch einem unbewussten Zweck dienen: die Beziehung zum anderen abzusichern.
Denn tief im Inneren kann die Überzeugung wirken: Wenn ich dir helfe, magst du mich. Wenn du mich magst, verlässt du mich nicht. Helfen wird dann zu einem Weg, Bindung zu kontrollieren - ohne dass wir überhaupt merken, dass wir es tun.
Immer da sein. Probleme lösen. Sich kümmern.
Verantwortung übernehmen. Was zunächst nach Fürsorge aussieht, kann laut Stefanie Stahl, Psychologin, Psychotherapeutin und Bestsellerautorin, manchmal auch einem unbewussten Zweck dienen: die Beziehung zum anderen abzusichern.
Denn tief im Inneren kann die Überzeugung wirken: Wenn ich dir helfe, magst du mich. Wenn du mich magst, verlässt du mich nicht. Helfen wird dann zu einem Weg, Bindung zu kontrollieren - ohne dass wir überhaupt merken, dass wir es tun.
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Neurowissenschaftler: Der andere Mensch ist unsere stärkste Droge
Prof. Dr. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut. Er beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Gehirn, Psyche, Beziehungen und menschlichem Erleben.
Prof. Dr. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut. Er beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Gehirn, Psyche, Beziehungen und menschlichem Erleben.