Léon Heimann
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Gedanken, die dich verändern
Host: Mindseed Podcast f
Neue Folge
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Was mit Gefühlen passiert, die du immer wieder verdrängst
Angst wegdrücken. Traurigkeit überspielen. Lächeln, obwohl einem eigentlich nicht danach ist. Robert Betz, Psychologe und Autor sagt: Genau dadurch verschwinden unsere Gefühle nicht.
Sein Ansatz ist ein anderer: wahrnehmen, was gerade da ist, und dem Gefühl bewusst Raum geben. Gerade Angst müsse nicht sofort bekämpft oder weggemacht werden.
Für ihn beginnt Veränderung dort, wo wir aufhören, vor unseren eigenen Gefühlen davonzulaufen.
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Hirnforscher: Diesen entscheidenden Unterschied
übersieht KI
Was, wenn eine Kl häufiger die richtige Diagnose stellt als ein Arzt - ist sie dann automatisch der bessere Arzt?
Prof. Dr. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut, sagt: Genau hier liegt ein entscheidender Denkfehler. Denn in einer Notaufnahme kommen keine fertigen Datensätze durch die Tür - es kommen Menschen.
Bevor Laborwerte, Symptome und andere medizinische Daten überhaupt vorliegen, muss ein Arzt seinem Patienten begegnen, Fragen stellen, beobachten und herausfinden, welchen Weg die Diagnostik nehmen sollte. Für Bauer liegt genau in dieser Beziehung eine menschliche Fähigkeit, die sich nicht einfach auf Daten reduzieren lässt.
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Arzt: Dein Körper braucht oft etwas anderes als ein
Medikament
Was, wenn wir bei Krankheit zu oft fragen: „Was hilft gegen das Symptom?" - und zu selten: „Warum ist es überhaupt entstanden?"
Manuel Burzler, Mediziner, kritisiert ein medizinisches Denken, bei dem auf eine Diagnose häufig direkt die passende Therapie oder ein Medikament folgt. Sein Ansatz: tiefer auf die physiologischen Zusammenhänge schauen und den Körper dabei unterstützen, wieder stärker in seine eigene Regulation zu kommen.
Denn für Manuel bedeutet gute Medizin nicht, dass der Arzt den Körper „heilt". Vielmehr sieht er die Aufgabe darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen der Körper seine eigenen Regulationsprozesse wieder besser nutzen kann.
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Kann man Alzheimer umkehren?
Prof. Jörg Spitz, Arzt und Autor, spricht über eine Studie, die ihn besonders beeindruckt hat. Die Teilnehmer veränderten ihren Lebensstil umfassend - doch Spitz weist auf ein Detail hin, das seiner Meinung nach zu wenig Beachtung bekommt: Zusätzlich kamen verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz, darunter Vitamine und Omega-3-Fettsäuren.
Für ihn steckt dahinter eine größere Frage: Was kann unser Körper leisten, wenn er ausreichend mit den benötigten Ressourcen versorgt wird?
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Warum du alles erreichen kannst - und dich trotzdem nicht glücklich fühlst
„Wenn ich DAS erreicht habe, dann bin ich endlich glücklich." - Wie oft hast du dir das schon gesagt?
Der nächste Karriereschritt. Mehr Geld. Die perfekte Beziehung. Das nächste große Ziel. Oliver Ruppel, Heilpraktiker, Therapeut und Autor, beschreibt dahinter eine „Maschinenlogik": Wir richten unser Leben immer stärker darauf aus, etwas zu erreichen - in der Hoffnung, dass das Wohlbefinden danach automatisch folgt.
Doch was passiert, wenn wir dabei zwar immer besser funktionieren, aber immer weniger wahrnehmen, wie wir uns eigentlich fühlen? Oliver spricht darüber, warum wir Gefühle zunehmend denken, anstatt sie körperlich wahrzunehmen - und was permanente Zielorientierung damit zu tun haben könnte.
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Müssen Jugendliche wirklich erst ganz unten landen, um daraus zu lernen?
Wer durch Alkohol oder andere Drogen die Kontrolle verliert, erlebt nicht nur den Rausch selbst. Dr. Thomas Fuchs, Psychologe, Kinder- und Jugendtherapeut und langjähriger Experte für Erziehung und Verhaltenstherapie, macht auf einen Aspekt aufmerksam, der für junge Menschen heute eine zusätzliche Belastung darstellen kann: Andere können den Moment filmen, teilen und dauerhaft festhalten.
Für Thomas kann ein solcher Kontrollverlust deshalb besonders entwürdigend sein - auch für die eigene Wahrnehmung im Nachhinein. Er widerspricht der Vorstellung, Jugendliche müssten solche Erfahrungen erst selbst durchmachen, um daraus zu lernen. Stattdessen spricht er sich für angemessene Unterstützung und Behandlung aus.
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Wenn er sagt „Eigentlich will ich keine Beziehung, aber bei dir..."
Klingt im ersten Moment fast romantisch. Schließlich bist du offenbar die besondere Person, für die jemand plötzlich seine bisherigen Beziehungsmuster überdenkt.
Doch Stefanie Stahl, Psychologin, Psychotherapeutin und Bestsellerautorin, sieht genau in solchen Aussagen ein mögliches Warnsignal: Was, wenn uns jemand ziemlich früh sagt, dass er Schwierigkeiten mit verbindlichen Beziehungen hat - und wir trotzdem nur den Teil hören, den wir hören wollen? (®
Manchmal sind die Hinweise von Anfang an da. Die spannendere Frage ist dann vielleicht: Warum übersehen wir sie?
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Der große Irrtum hinter „Setz dir klare Ziele"
Die Million in fünf Jahren. Der berufliche Durchbruch. Das perfekte Leben irgendwann in der Zukunft. Wer sein Denken ständig auf das nächste Ziel richtet, läuft laut Robert Betz, Psychologe und Autor, Gefahr, einen entscheidenden Zeitpunkt aus den Augen zu verlieren:
JETZT.
Statt sich ausschließlich zu fragen, was man irgendwann erreichen möchte, schlägt er eine andere Frage vor: Wie möchte ich heute leben? Liebe, Wertschätzung, Mitgefühl oder Dankbarkeit können unserem Leben eine Richtung geben, die wir nicht erst irgendwann erreichen müssen, sondern jeden einzelnen Tag leben können 62
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Neurowissenschaftler: Was in deinem Gehirn passiert, sobald du zur Ruhe kommst
Keine Aufgabe. Kein Problem, das du lösen musst. Kein äußerer Reiz, auf den du reagieren sollst. Man könnte meinen, dass auch das Gehirn dann einfach herunterfährt - doch genau das Gegenteil beschreibt Prof. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut.
In diesen Momenten werden laut Bauer sogenannte Selbstnetzwerke aktiv. Gedanken und Gefühle, die mit uns selbst verbunden sind, bekommen Raum. Für ihn liegt darin ein wichtiger Grund, warum wir immer wieder Momente brauchen, in denen wir nichts leisten oder erledigen müssen: um wieder mit uns selbst in Kontakt zu kommen