Kremkaus Links
252 subscribers
49 photos
5 videos
16 files
620 links
Kurze Snippets zu deutschsprachigen Artikeln über Coworking samt der Links zu den jeweiligen Artikeln.
Download Telegram
7️⃣ Auf der Website von RTL ist eine dpa-Meldung erschienen, in der es um Coworking im ländlichen Raum geht. Darin kommen unter anderem Oliver Till vom Coworking Space »Kinzig Valley«, das zwei Standorte in #Gelnhausen und in #Wächtersbach, beide in #Hessen gelegen, betreibt, sowie Raagnar Feldmann vom »GrowWorkLab« in #Witzenhausen. Beide Coworking Spaces helfen den Menschen in der ländlichen Region direkt. Durch die Corona-Pandemie ist die Auslastung gesunken, beide Betreiber:innen sind aber weiterhin von ihrem Konzept überzeugt, denn nun wissen mehr Menschen, ob und wie sie mobil arbeiten können.
Heute gibt es die Linktipps wieder einmal frühen Morgen:

1️⃣ Die Braunschweiger Zeitung berichtet über die Coworking-Orte in Braunschweig und im Umland der Stadt im Osten von Niedersachsen. Dazu gehören die Coworking Spaces »ZeitRaum«, »Trafo-Hub«, »DenkRaum« und »BLUEworking« in Braunschweig, sowie der Coworking Space »Schiller 40« in Wolfsburg und die »DStation« in Schöppenstedt. Am letzten Beispiel wird die Bedeutung von Coworking auf dem Land erklärt. Aber auch, dass der Mehrwert beim Coworking die Community ist, wie Arne Brökers von der »DStation« zitiert wird.

2️⃣ Im zweiten Teil meiner Kolumne für das Magazin Office Roxx habe ich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Coworking-Szene in Deutschland geschrieben. Die stets erst gedruckt erscheinende Kolumne ist nun auch online gestellt. Zwar gab es Geschäftsaufgaben, aber auch viele Neugründungen in den letzten zwölf Monaten. Ich habe also Hoffnungen, wie die Coworking Spaces durch die pandemische Krise gekommen sind, bin mir aber noch unsicher, wie es wirklich um die Coworking Spaces steht. Das werden wir aber bald sehen.

3️⃣ In der vierten Folge des Podcasts »DigitaleProvinz Voices«, den ich neben meinen Kollegen Katja Diehl und Frederik Fischer das zweite Mal moderieren durfte, habe ich den Begriff Workation erklärt. Dabei handelt es sich um eines von insgesamt sieben Geschäftsmodellen, die in der Bertelsmann-Studie »Coworking im ländlichen Raum« vorgestellt werden. Ich habe in den letzten Wochen eine stärkere Nachfrage nach diesem Konzept erfahren, weshalb ich mich dem Begriff einmal annehmen wollte und auch ein paar solcher Workation-Orte vorstelle.

4️⃣ Die TV-Redakteurin Katty Salié hat einen Beitrag für die ZDF-Sendung »aspekte« über Coworking im ländlichen Raum gedreht. Dafür besuchte sie wirklich tolle Coworking-Standorte im ländlichen Raum, wie den Coworking Space »Alter Heuboden« in Felde in Schleswig-Holstein oder den »Coworking Wittenberge« in Wittenberge in Brandenburg. Für den Beitrag wurde auch ein gerade in Schneverdingen stehender PopUp-Container der CoWorkLand eG besucht, mit dem die Genossenschaft (für die ich arbeite) Coworking auf dem Land testet.
Drei Linktipps zum sehr heißen Wochenende. Passt auf euch auf!

1️⃣ Die Ostsee-Zeitung berichtet über die Coworking-Szene in Mecklenburg-Vorpommern und erwähnt dabei den »Project Bay« in Lietzow auf Rügen, den »Makerport« und die »Orangery« in Stralsund, sowie »cowork« in Greifswald und den »Kulturpseicher« in Ueckermünde. In der Bewertung der Chancen für Coworking durch die Corona-Pandemie häufen sich dann ein paar Denkfehler. So gibt Peter Fürst vom »Makerport«, was kein Coworking Space ist, zu bedenken, dass Coworking im Gegensatz zum Homeoffice Zusatzkosten verursacht, aber vergisst dabei, dass diese nicht die Arbeitnehmer:innen bezahlen sollten, sondern die Unternehmen, was in einem Recht auf mobile Arbeit – hüstel … Hubertus Heil … hüstel – geregelt werden könnte. Auch fehlen noch viele einzelne Angestellte, da wir in Deutschland eine Präsenzkultur haben, die erst überwunden werden muss. Das Thema jetzt schon deshalb abzuschreiben, ist meines Erachtens verfrüht [Quelle: Ostsee-Zeitung vom 19.06.2021, Seite 14, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Der Verbund von Städten im Götzschtal in #Sachsen hat für die Gründung von Coworking Spaces eine Förderung von 120.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren erhalten, berichtet die Freie Presse. Bisher gibt es nur eine Projektskizze, die scheint aber überzeugt zu haben. In Zusammenarbeit mit einem nicht benannten Unternehmen, das auf Coworking spezialisiert sein soll, wird erst einmal der Bedarf und mögliche Standorte analysiert werden. Ziel soll die Gründung von zwei Coworking Spaces mit jeweils fünf Arbeitsplätzen sein.

3️⃣ In #Bayreuth in #Bayern haben sich drei Startups zusammengetan und gemeinsam Bürofläche angemietet, die sie aber auch in Form eines Coworking Spaces anderen Selbstständigen und Freelancer:innen zugänglich machen möchten, schreibt der Nordbayerische Kurier. Sie sehen ihr Coworking Space als nächsten Schritt zum Gründungszentrum der Hochschule und nicht als eine Konkurrenz. Ein Namen oder eine Website scheint das neue Coworking-Angebot (noch?) nicht zu haben. Es müsste sich aber in der Bayreuther Rathstraße 19 befinden.
Die gesamte letzte Woche bin ich nicht dazu gekommen, die Linktipps in gewohnter Art und Weise zu machen. Manchmal fühlte ich mich nicht wohl genug, was vor allem am wechselhaften Wetter lag, ein anderes Mal hatte ich wichtige Termine und berufliche Reisen zu erledigen, weshalb ich nicht dazu kam. Das tut mir sehr leid und deshalb gibt es jetzt hier die interessantesten Linkstipps der vergangenen Woche auf einmal:

1️⃣ Noch steht es nicht fest, dass die Hansestadt #Osterburg in #SachsenAnhalt selber ein Coworking Space gründen wird, aber da ich die Idee gut finde, diesen in Kombination mit einem Caravan-Stellplatz zu realisieren und der Förderantrag dafür auch schon die erste Runde genommen hat, möchte ich auf diesen Artikel der Volksstimme hinweisen, die über das Vorhaben berichtet hat. Es wäre der erste Coworking Space in der Stadt, die jedoch in einer Region mit einer stetig wachsenenden Dynamik bei dem Thema Coworking liegt, wie ich in meinem monatlich erscheinenden Newsletter zu Coworking in Sachsen-Anhalt aufzeige.

2️⃣ Im Wirtschaftsblog der Marketinggesellschaft der Hansestadt #Hamburg ist ein lesenwerter Artikel über einen Teil der Coworking-Szene in Hamburg erschienen. Es werden unter anderem das »betahaus«, das »Beehive« und der feministische Coworking Space »eeden« vorgestellt, aber auch die Entwicklung hin zu Corporate Coworking, die in Großstädten schon weiter fortgeschritten ist als anderswo. Alle sehen die Entwicklung in der nahen Zukunft, trotz der Schwierigkeiten während der letzten anderthalb pandemischen Jahren, als sehr positiv an. Sie alle setzen aber ihre Hoffnung vor allem auf mehr Coworking nutzende Unternehmen.

3️⃣ In #Oldenburg in #Niedersachsen hat das lokale Unternehmen »Core« einen gleichnamigen Coworking Space auf über 1.480 m² mit insgesamt 151 Coworking-Arbeitsplätzen geschaffen, berichtet die Nordwest-Zeitung. Bisher gab es nur kleinere Coworking-Angebot in der Stadt mit nicht mehr als ein Dutzend Arbeitsplätzen. Dem Foto im Artikel nach zu urteilen, kann der Coworking Space starten und eine Meldung von Ende April behauptete dies auch schon, aber er scheint noch nicht offen zu sein, zumindest liest sich das so im Artikel und ab wann das der Fall sein wird, steht leider nicht da. Vermutlich muss man einfach mal vorbeifahren.

4️⃣ Die #Wirtschaftsförderung der Stadt #Gifhorn in Niedersachsen wird im Herbst einen eigenen Coworking Space eröffnen. Darüber gab es bereits Mitte April erste Berichte. Die Gifhorner Runschau schreibt nun, dass das zukünftige Angebot bereits auf Nachfrage trifft. Mehrere Unternehmen haben bereits Interesse an dem Coworking Space bekundigt. Da dieser sich noch in der Planungsphase befindet, können och Impulse der potentiellen Nutzer:innen berücksicht werden. Die Fördermittel für die Schaffung des Coworking Spaces sind bereits beantragt [Quelle: Gifhorner Rundschau vom 21.06.2021, Seite 26, aufgerufen via VÖBB].

5️⃣ Der NDR hat mit seiner Sendung Nordtour auch Halt im »LandPark Lauenbrück« in #Lauenbrück in Niedersachsen gemacht und dessen Coworking-Angebot im TV-Beitrag vorgestellt. Sehr sehenswert, mitten in diesem weitläufigen Natur- und Tierpark zu arbeiten, aber auch die Zeit für Erholung zu nutzen. Anders als im Beitrag genannt, kostet ein Coworking-Tagesticket inklusive Parkeintritt nur 25 Euro. Der LandPark ist übrigens Mitglied in der #CoWorkLand eG.

Zum Ende noch vier kurze Meldungen zum Thema Coworking:

Der Weser-Kurier schreibt, dass verschiedene Expert:innen glauben, dass Homeoffice und mobiles Arbeiten auf dem Land das Zeug zu einem Massenphänomen hat, wovon vor allem der ländliche Raum profitieren würde.

Diese These erklärt ebenfalls der Weser-Kurier am Beispiel des Coworking Space »Tokunft Hus« in #Bücken in Niedersachsen, einer Alternative zum #Homeoffice und potentieller Ort für mobile Arbeit auf dem Land.

Zum 1. September hin eröffnet der Coworking Space »das otto« in #Neuburg in #Bayern, schreibt die Augsburger Allgemeine. Das CoWorkLand-Mitglied baut dafür die ehemaligen Räumlichkeiten einer Lokalzeitung um.
In #Stockstadt am Main, ebenfalls in Bayern gelegen, bietet die evangelische Kirchengemeinde Coworking im Gemeindehaus an, schreibt die Echo-Zeitung. Zielgruppe sind vom Homeoffice frustrierte Pendler:innen.
In den letzten zwei Wochen kam ich schon wieder nicht dazu, täglich die Lesetipps zu machen. Entschuldigt bitte, ich war unter anderem für die Hochzeit meines Bruders ein paar Tage am Niederrhein. Ab jetzt sollte das aber wieder klappen. Deshalb noch einmal ein Rückblick auf die Lesetipps der vergangenen Woche, in der zum Glück auch nicht so viel zu dem Thema erschienen ist.

1️⃣ Vor Kurzem war ich in #Baruth (Mark) im Süden von #Brandenburg unterwegs, um mir das ehemalige Schulgebäude der Stadt anzuschauen. Der das Gebäude nutzende Verein »Baruther Raum für Innovationskultur«, kurz BRIK, ist seit Kurzem Mitglied der CoWorkLand eG und plant dort bereits im nächsten Monat ein Coworking Space mit offenem Arbeitsraum und einem Workshop-Raum zu schaffen. Die Märkische Allgemeine berichtet über das Vorhaben und stellt den in seinen Aktivitäten sehr breit aufgestellten Verein in einem Porträt vor [Quelle: Märkische Allgemeine - Jüterboger Echo vom 05.07.2021, Seite 17, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Die Ostsee-Zeitung berichtet über ein paar der laut dem Artikel 18 Coworking Spaces in #MecklenburgVorpommern. Auch wenn ich nach meiner Zählung nur auf 12 Coworking Spaces komme, am Ende alles eine Frage der Definition, was ein Coworking Space ist und was nicht, finde ich es super, dass die Zeitung extra eine Coworking-Karte mit Google Maps gebaut hat, um die Coworking Spaces im Land sichbar zu machen. Ein paar Coworking-Angebote werden im Artikel genauer vorgestellt und auch ein paar Betreiber:innen kommen zu Wort, vor allem wenn es um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Coworking-Szene geht.

3️⃣ Die Lausitzer Rundschau hat Caron Pomp von der Brandenburgischen Technische Universität Cottbus-Senftenberg zum Thema Coworking in der Lausitz interviewt. Der studierte Energie- und Umweltökonom berichtet, dass das Thema in der Region im Osten von #Sachsen angekommen ist, es aber noch viel Entwicklungspotential gibt. Laut Pomp erkennen auch immer mehr Kommunen und Wirtschaftsförderungen das Thema als einen wichtigen Teil der Daseinsvorsorge. Als ein Beispiel für ein Coworking Space nennt er das »Dock3« in #Spreetal. In meiner Datenbank ostdeutscher Coworking Spaces finden sich aber noch mehr Beispiele.
Heute gab es nur einen Artikel zum Thema Coworking, aber dafür über ein Coworking Space, das mir sehr am Herzen liegt:

Die Mündener Allgemeine berichtet über die Umbauarbeiten des Coworking Spaces »Neue Denkerei« aus #Kassel in #Hessen. Ich war bei der Eröffnung des 2018 gestarteten Coworking Spaces dabei, der damals quasi nur aus einer 200 m² großen Halle bestand. Das ist zwar ideal für flexibles Coworking im offenen Bereich und Events, verhindert aber weitere Coworking-Produkte wie beispielsweise kleinere Workshop-Räume. Durch den Ausbau auf nun 400 m² hat sich der Coworking Space, deren Gründer:innen auch in der German Coworking Federation (GCF) engagiert sind, nahezu verdoppelt. Der neue Platz im ersten Stock des Gebäudes wird für zwei Workshop-Räume und einen für Meetings, schallgeschützte Webkonferenz-Zellen und eine Gemeinschaftsfläche genutzt. Dadurch soll das Geschäftsmodell um Moderationen von Online-Veranstaltungen, aber auch Beratung zum Thema Coworking, erweitert und die Abhängigkeit vom Umsatz auf der Fläche verringert werden. Eine gute Entscheidung nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie [Quelle: Mündener Allgemeine vom 12.07.2021, Seite 2, aufgerufen via VÖBB].
Heute habe ich keinen Lesetipp zum Thema Coworking gefunden, deshalb zur Abwechslung ein Hörtipp: Vor zwei Wochen habe ich mich mit Dr. Laura Kienbaum, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung combine, zum Gespräch getroffen. Herausgekommen ist die neueste Folge des Podcasts »combine on ear«, in der es um Coworking im ländlichen Raum geht und zwar in einer großen Bandbreite. Es gibt kaum ein Aspekt, den wir nicht angesprochen habe. 🎧
Heute gibt es drei klassiche Coworking-Linktipps aus fast allen Ecken der Bundesrepublik – es wird gewartet, gegründet und getestet:

1️⃣ Oha, wenn die Potsdamer Neueste Nachrichten ihren Artikel schon mit »Warten auf Sankt Oberholz« betitelt, scheint große Skepsis zu herrschen, ob der Coworking Space des St. Oberholz in #Potsdam-Babelsberg in #Brandenburg jemals richtig eröffnen wird. Die Anspielung auf Samuel Becketts absurdes Theaterstück »Warten auf Gordot«, der je bekanntlich niemals kam, ist wohl kein Zufall. Laut einer zitierten Mitarbeiterin des Unternehmens sind aber bereits die Hälfte der Teambüros vermietet. Nur der offene Arbeitsbereich und das Café in der ehemaligen Schalterhalle sind, zum Teil auch aufgrund des Lockdowns, weiterhin geschlossen. Ich freue mich schon sehr auf diesen Standort, der mir persönlich auch immer noch sehr am Herzen liegt, wie ich im letzten Jahr in einem Interview für das Magazin »altstadtlust« erklärte [Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 14.07.2021, Seite 8, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ In #Dülken, einem Stadtteil von #Viersen in #NordrheinWestfalen, hat vor wenigen Wochen der Coworking Space »Coffice« eröffnet, schreibt die Westdeutsche Zeitung. Nicole und Mark Kitschen gründeten den Coworking Space, nachdem sie keinen in ihrer Nähe gefunden hatten und Nicole nicht mehr nach Köln pendeln wollte. Die Stadt Viersen unterstütze sie mit Hilfe des Sofortprogramms des Landes zur Stärkung der Innenstädte. Die Gewerbefläche ist von der Stadt angemietet und zwei Jahre lang für nur 20 Prozent der Grundmiete plus Nebenkosten an die Coworking-Betreiber:innen untervermietet. Es gibt insgesamt vier Arbeitsplätze und eine Küche mit Terrasse. Die ersten Nutzer:innen gibt es schon, unter anderem Handwerker und ein aus dem Homeoffice geflüchteter Angestellter, der remote für ein Unternehmen in Berlin arbeitet [Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 14.07.2021, S. 25, aufgerufen via VÖBB].

3️⃣ Bereits zum fünften Mal testet der Kreis Herzogtum Lauenburg in #SchleswigHolstein, diesmal in #Niendorf, Coworking mit den PopUp-Containern der CoWorkLand eG. Ein Grund dafür sind die positiven Erfahrungen in den bisherigen Test-Standorten, schreibt das Hamburger Abendblatt. In Nienburg wird das Projekt von Sandra Schink unterstützt. Sie hat dafür ein den Coworking-Container begleitendes Programm entwickelt. Gerne möchte sie nach dem temporären Coworking-Projekt das Thema dauerhaft im Ort verankern. Dafür sucht sie momentan ein passendes Gebäude. Was die Digitalisierung angeht, bietet Niendorf beste Voraussetzungen, sagt Sandra Schink im Artikel: ›Wir haben hier einen Breitband-Internetzugang, der besser ist als vielerorts in Hamburg.‹ Ich drücke ihr die Daumen [Quelle: Hamburger Abendblatt - Kreis Stormarn vom 14.07.2021, Seite 18, aufgerufen via VÖBB].
Drei Coworking-Meldungen an diesem Tag, an dem es, vor dem Hintergrund der Ereignisse in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, selbstverständlich wichtigere Sachen als Coworking gibt:

1️⃣ Gestern wurde der Coworking Space »Werkbank 32« in #Mittweida in #Sachsen eingeweiht, berichtet die Freie Presse. Zum Start kam auch der Ministerpräsident Michael Kretschmer, Regionalminister Thomas Schmidt, der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz und der estnische Botschafter Alar Streimann. Keine normale Gästeliste zur Eröffnung eines Coworking Spaces. Der Coworking Space mit Gründerzentrum, seit Kurzem auch Mitglied der CoWorkLand eG, ist ein Projekt der ebenfalls genossenschaftlichen Volksbank Mittweida [Quelle: Freie Presse vom 15.07.2021, Seite 9, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Die Aalener Nachrichten berichten über den Coworking Space »in:it coworking lab« in #SchwäbischGmünd in #BadenWürttemberg, der von der kommunalen Wirtschaftsförderung betrieben wird. Coworking-Chefin Lauren Passler ist seit Oktober letzten Jahres für den Coworking Space verantwortlich, nun aber, mit dem Ende ihres Studiums, auch Vollzeit für das Gründungszentrum mit Coworking-Angebot zuständig. Es gibt sechs Startups und vier Angestellte von Unternehmen in dem Coworking Space, sowie drei weitere Gründungen [Quelle: Aalener Nachrichten vom 15.07.2021, Seite 18, aufgerufen via VÖBB].

3️⃣ #InEigenerSache: Vor Kurzem habe ich dem Magazin »inperspective«, das sich mit moderner Büroarchitektur und innovativen Arbeitswelten beschäftigt, habe ich ein Interview zur Zukunft des Coworking gegeben. Es ging um die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Neue Arbeit, wie Unternehmen Coworking nutzen können und wie wir in zehn Jahren in Coworking-Umgebungen zusammen arbeiten werden. Ich bin erst gestern dazu gekommen, dieses Interview, das Hannes Hilbrecht mit mir führte, einmal in den sozialen Netzwerken zu teilen. Da das Feedback sehr positiv ist, interessiert es vielleicht auch den einen oder anderen hier im Telegram-Kanal.
Nicht viel los heute beim Thema Coworking, aber sei's drum, ich wünsche allen Abonnent:innen schon einmal ein schönes Wochenende:

Am Mittwoch wurde ein PopUp-Container der #CoWorkLand eG in #Visselhövede in #Niedersachsen, wieder auf Initiative des örtlichen Landfrauenverbandes, eröffnet. In den nächsten dreieinhalb Wochen kann nun Coworking in der Kleinstadt am Westrand der Lüneburger Heide erlebt werden, berichtet die Rotenburger Kreiszeitung. Die ersten Nutzer:innen sind auch schon da, darunter ein 3D-Startup und ein Mitarbeiter des Bürgermeisters (Quelle: Rotenburger Kreiszeitung vom 16.07.2021, Seite 19, aufgerufen via VÖBB).
Heute führen uns die Lesetipps vom hohen Norden Deutschlands bis ins tiefste Österreich und überall geht es um Coworking:

1️⃣ In zwei kurzen Meldungen schreibt die Leipziger Volkszeitung, dass der Tourismus- und Gewerbeverein der Stadt Eilenburg in Sachsen über ein eigenes Coworking Space nachdenkt. Nach einer erfolgreichen Zuzugkampagne, die junge Familie aus dem rund 20 Kilometer entfernten Leipzig als Zielgruppe hatte, werden nun Kreative aus der immer teurer werdenden Metropole angesprochen. In einem ersten Schritten sollen Bedarfe und Wünsche an so ein Projekt bei Bürger:innen und lokalen Unternehmen abgefragt werden [Quelle: Leipziger Volkszeitung (Delitzsch-Eilenburg) vom 19.07.2021, Seite 1 & 2, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Die Lübecker Nachrichten berichten über Neueröffnungen von Läden in der Innenstadt von Eutin in Schleswig-Holstein, das zwischen Kiel und Lübeck liegt – von da sind es jeweils rund 45 Kilometer in beide Großstädte. Darunter ist auch ein Coworking Space, die die erst vor einem Jahr nach Eutin gezogene Marie Jung in der Stolbergstraße 17 eröffnen wird. Im August soll es mit bis zu acht Coworking-Arbeitsplätzen los gehen. Diese können sowohl dauerhaft als auch tageweise gebucht werden, was vor allem für Pendler:innen Sinn macht [Quelle: Lübecker Nachrichten (Ostholstein-Süd) vom 17.07.2021, Seite 11, aufgerufen via VÖBB].

3️⃣ Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in Deggendorf in Bayern bietet bis Ende 2022 fünf kostenlose Coworking-Arbeitsplätze im Gründungszentrum »ITC1« an, schreibt der Donau-Anzeiger. Dieses Angebot ist Teil des Projektes »Digitalisierung im Dialog« und soll Freiberufler:innen, Pendler:innen und auch Startups die Möglichkeit geben, diese Form des Miteinanders einmal kennenzulernen. Das ITC1 verfügt neben den Standards auch über Videokonferenz- und Besprechungsecken sowie Kreativräume, die auch mitgenutzt werden dürfen [Quelle: Donau Anzeiger vom 17.07.2021, Seite 36, aufgerufen via VÖBB].

4️⃣ Der ORF Niederösterreich hat einen sehr lesenwerten Beitrag über Coworking im ländlichen Raum Niederösterreichs verfasst, in dem sehr viele allgemeingültige Fakten zu dem Thema stehen. Besonders die Aussagen von Stefan Hackl, Manager der LEADER-Region Eisenstraße, kann ich Wort für Wort unterschreiben. Die Erfahrungen, Lektionen und Strategien zu Rural Coworking ähneln denen in anderen europäischen Ländern, weshalb es sich auch lohnt, mit der Situation in der Region Niederösterreich zu beschäftigen. Und auch dort spielt eine schnelle Internetgeschwindgikeit im ländlichen Raum eine entscheidende Rolle.
In den letzten Tagen war ich beruflich in Sachsen-Anhalt und Brandenburg unterwegs, weshalb es erst heute wieder die Linktipps zu den vergangenen Tagen gibt:

1️⃣ Morgen eröffnet in #Fürstenwalde (Spree) im Osten von #Brandenburg der erste Coworking Space der Stadt, berichtet die Märkische Oderzeitung. Gründerin des »Spree-Hub« ist das CoWorkLand-Mitglied Laura de Amorim, die die Idee für ein Coworking-Angebot während ihrer Elternzeit im letzten Jahr bekam. Seit Mai diesen Jahres hatte sie eine Fläche und schuf darin 20 Arbeitsplätze. Von denen sind einige auch schon vor der morgigen Eröffnungsfeier an die ersten Coworking-Nutzer:innen vergeben [Quelle: Märkische Oderzeitung (Spree Journal Fürstenwalde) vom 23.07.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Das Hamburger Abendblatt meldet, dass der Coworking Space der Stadt #Winsen in #Niedersachsen im Oktober eröffnen soll. Der »Freiraum Winsen« wird in Kooperation zwischen der Stadt und dem Coworking Space »Freiraum Lüneburg« betrieben, der die Ausschreibung dafür gewonnen hat. Mit Fördergeldern des Projekts »Zukunftsräume« unterstützt das niedersächsische Regionalministerium den kommenden Coworking Space, der in einem ehemaligen Leprakrankenhaus unterkommt, mit bis zu 300.000 Euro [Quelle: Hamburger Abendblatt (Hamburg-Harburg) vom 20.07.2021, Seite 19, aufgerufen via VÖBB].

3️⃣ Oha, das Serviced Office »Spaces«, welches zum Regus-Eigentümer IWG gehört, schließt seinen erst Ende 2019 eröffneten Standort in Berlin-Neukölln. Angeblich liegt es auch an der Lage, denn »Kunden waren nicht bereit, ihre Mitarbeiter in speziellen Bezirk arbeiten zu lassen«, sagt Stefanie Luerken, Managerin der Regus Management GmbH, im Gespräch mit der Berliner Morgenpost. Das überrascht, denn an den Flächen in der Alten Post waren auch andere Anbieter interessiert. Direkt daneben war angeblich auch lange ein »WeWork« geplant [Quelle: Berliner Morgenpost online vom 20.07.2021, aufgerufen via VÖBB].
Heute gibt es wieder fünf Linktipps aus (fast) allen Ecken der Bundesrepublik:

1️⃣ In #Ahrensburg, im Südosten von #SchleswigHolstein und an Hamburg angrenzend, hat Anfang des Jahres der Coworking Space »Work Kontor« eröffnet, schreibt das Hamburger Abendblatt. Auf über 450 m² bieten Dorina Bausch, vom Beruf her Juristin, und Anja van Wahden, eine in Hamburg arbeitende Bankbetriebswirtin, insgesamt acht möblierte Arbeitsräume an, sowie einen Meetingraum und eine Gemeinschaftsküche. Die ersten Nutzer:innen gibt es auch schon, weitere Standort können sich die beiden Gründerinnen bereits vorstellen [Quelle: Hamburger Abendblatt (Kreis Stormarn) vom 26.07.2021, Seite 17, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Das Landeszentrum für Erneuerbare Energien (Leea) in #Neustrelitz in #MecklenburgVorpommern soll zukünftig auch ein Coworking Space werden, schreibt der Nordkurier. Die IHK Neubrandenburg hat dazu jetzt eine Absichtserklärung an die Stadt Neustrelitz übergeben. Das Leea liegt außerhalb der Stadt, direkt an der B96 – meiner Meinung nach etwas ungünstig fern des Stadtzentrums. Im letzten Jahr hat bereits mit dem »Kiez Büro« ein Coworking Space in der Stadt eröffnet, der nicht ausgelastet ist und den zu unterstützen der Stadt besser gestanden hätte als ein vermutlich nicht einmal nachgefragtes Konkurrenzangebot zu schaffen.

3️⃣ Das Bauunternehmen Gundlach hat im Quartier Herzkamp in #Hannover-Bothfeld eine Dreiraumwohnung in ein Coworking Space für die Nachbarschaft umgewandelt. Nutzer:innen müssen nicht Mieter:innen sein, schreibt die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Das Projekt findet im Rahmen der Initiative »Smart Living Cluster Niedersachsen« des Verbands der Immobilien- und Wohnungswirtschaft Niedersachsen Bremen (VDW) statt und wird vom Land #Niedersachsen mit 46.000 Euro gefördert [Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung (Ausgabe Wunstorf) vom 24.07.2021, Seite 22, aufgerufen via VÖBB].

4️⃣ Die Münsterland Zeitung berichtet, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der LEADER-Region »Kulturlandschaft Ahaus, Heek, Legden« eine Online-Umfrage gestartet hat, um den Bedarf nach Coworking in #Ahaus in #NordrheinWestfalen und Umgebung zu ermitteln. Nähere Infos zu der Umfrage gibt es auf der Internetseite der Firma Projaegt: www.bit.ly/3i276Dw. Wenn der Bedarf mithilfe der Umfrage ermittelt ist, kann sich Meike Kamping vom Projektbüro Projaegt auch einen temporären Test vorstellen, um praktische Erfahrungen zu sammeln [Quelle: Münsterland Zeitung vom 27.07.2021, Seite 1, aufgerufen via VÖBB].

5️⃣ In #Hoyerswerda in #Sachsen hat René Teinze eine Art erstes Coworking-Angebot in der Stadt entwickelt, schreibt die Sächsische Zeitung. Der Begriff Coworking Space wäre vielleicht zu viel, handelt es sich doch beim »einraum« um einen Raum, ein ehemaliges Ladengeschäft, welches in erster Linie der Arbeitsplatz von René Teinze und seiner Software-Firma ist, aber auch eine Galerie für Foto-Kunst und eben ein Ort des Miteinanders, denn es gibt ein offenes WLAN, das auch andere zum Arbeiten nutzen können [Quelle: Sächsische Zeitung (Hoyerswerda) vom 27.07.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Heute einmal kein Linktipp zum Lesen, sondern ein Video der MDR-Sendung »Thüringen Journal« vom Sonntagabend, die letzte Woche zwei der drei Pop-up-Standorte der CoWorkLand eG im Norden von #Thüringen besucht hat. 📺
Einmal ein Post außerhalb der Reihe mit einer persönlichen Bitte:

Was Björn Budack mit seiner Coworking-Kette »Kiez Büro« in den letzten Jahren aufgebaut hat, hätte ich stets für unmöglich gehalten. Aber ich habe es gesehen, Standort für Standort, erst in der Metropole und dann in der Provinz. Als nächstes wird er ein Coworking Space in #Eberswalde eröffnen und damit auch einen Beitrag zu Coworking in #Brandenburg leisten.

Mit einer #Crowdfunding-Kampagne auf Startnext kann man ihm dabei helfen, einen guten Start hinzulegen und dieser ist für ein Coworking Space äußerst wichtig. Ich bin schon dabei, aus vollster Überzeugung, und ich hoffe ein paar von euch auch. 😀

Hier ist der Link zur Kampagne: https://www.startnext.com/kiezbueroeberswalde.
Alles Gute zum Geburtstag, Coworking. 🎉 Huete vor 16 Jahren startete das, was wir heute Coworking nennen und worum es in diesem Telegram-Kanal stets geht. Über die Anfänge habe ich im Coworking-ABC diesen Eintrag verfasst, den ich heute als Lesetipp empfehlen möchte. Aber es gibt noch mehr aus den letzten Tag zu lesen:

1️⃣ Heute – am 9. August, den internationalen Coworking-Tag – startet in #Lauenburg in #SchleswigHolstein ein weiterer PopUp-Container der CoWorkLand eG. Vier Wochen lang kann dann mitten im Ort Coworking erlebt und kennengelernt werden, schreibt die Bergedorfer Zeitung. Zum Start des temporären Coworking Spaces hat sich die Lokalredaktion auch angekündigt, um dieses Coworking einmal für sich zu testen. Ich bin auf das Fazit der Journalist:innen gespannt, das bestimmt demnächst dann in der Zeitung abgedruckt werden wird [Quelle: Bergedorfer Zeitung vom 07.08.2021, Seite 23, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Am Freitag eröffnet ein neuer Coworking Space in Berlin und dies nicht als x-tes Angebot innerhalb der Ringbahn, sondern in der alten Post in #Berlin-Tegel, also ganz am Rande von Berlin, wo Brandenburg schon sehr nah ist. Der »BEYDES« genannte Coworking Space ist ein Projekt des Berliner Architekturbüros »Glockenweiß«, das von Christopher Weiß im Interview auf Blog Bohème genauer vorgestellt wird. »BEYDES« richtet sich vor allem an Coworking nutzen wollende Unternehmen, die Zentralen im Zentrum habem, aber deren Angestellte in den Vororten wohnen. Denn der Tegeler Standort ist zwar der erste, muss aber nicht der letzte gewesen sein.

3️⃣ Bisher agierte die Deutsche Bahn beim Thema Coworking sehr zurückhaltend; mit dem Bürocenter im Berliner Hauptbahnhof, den »Design Offices« für die DB verwaltet, gab es zumindest einen ersten Versuch in die Richtung – mit unterschiedlich bewerteten Erfolg. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung schreibt, dass es nun ein weiteren Coworking Space der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof der Stadt #Wolfsburg in #Niedersachsen geben soll. Dieser soll wohl im Westflügel des Bahnhofsgebäudes und auf dem Vorplatz umgesetzt werden, teilte die Bahn mit [Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 07.08.2021, Seite 10, aufgerufen via VÖBB].

4️⃣ Momentan reist die niedersächsische Ministerin für regionale Entwicklung, Birgit Honé, quer durch #Niedersachsen und schaut sich verschiedene Projekte und Orte, die vom Land gefördert wurden. Nachdem sie den Coworking Space »Coworking Hitzacker« in #Hitzacker besuchte (die Elbe-Jeetze-Zeitung berichtete) und den Coworking Space »NewKammer Seesen« in #Seesen (die Website regionalHeute berichtete), war sie nun zu Besuch in #Uslar, wo noch in diesem Jahr ein Coworking Space in der alten Betriebsschlosserei der Uslarer Bergbräu-Brauerei entstehen soll [Quelle: Sollinger Allgemeine vom 06.08.2021, Seite 3, aufgerufen via VÖBB].
Heute drei Meldungen aus dem selbsternannten ›echten‹ Norden:

1️⃣ Gestern angekündigt und heute schon geliefert: eine Redakteurin der Bergedorfer Zeitung hat den gestern erst eröffneten PopUp-Container der CoWorkLand eG in #Lauenburg in #SchleswigHolstein getestet und darüber berichtet. Ihr Fazit über den temporären Coworking Spaces: ›Es lohnt.‹ Für eine Journalistin natürlich perfekt, ist man in dem im Standtzentrum aufgestellten Container ›mittendrin im Geschehen.‹ Die Redakteurin weiter: ›Selten habe ich so lange gebraucht, um einen Artikel zu schreiben, aber nie habe ich an einem Tag so viele Lauenburger Geschichten gehört.‹ Ob es Bedarf für Coworking im Ort gibt, vermutlich von den Hamburg-Pendler:innen, soll der Test erst noch aufzeigen [Quelle: Bergedorfer Zeitung vom 10.08.2021, Seite 23, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ In #Barmstedt, einer Kleinstadt in #SchleswigHolstein rund 30 Kilometer nördlich von Hamburg, hat der erste Coworking Space eröffnet, berichtet die Barmstedter Zeitung. Das »B Base One« ist ein von Anika Rahlf und Jürgen Wefer gegründetes Coworking-Angebot auf über 800 m² Fläche. Ein ehemaliges Großraumbüro in einer alten Industriehalle wurde in kleinere Räume aufgeteilt, die nun von Startups und mobil arbeitenden Menschen gebucht werden können. Mitgründerin Rahlf kann sich aber auch gut vorstellen, dass nicht nur klassische Coworking-Arbeitsplätze entstehen müssen, sondern auch Massage- oder Physiotherapie-Praxen hier einzelne Räume anmieten [Quelle: Barmstedter Zeitung vom 10.08.2021, Seite 2, aufgerufen via VÖBB].

3️⃣ Und auch die dritte Meldung kommt aus #SchleswigHolstein: der bald eröffnende Coworking Space »Camp Nord« der VReG in #Norderstedt, sucht eine:n Coworking-Manager:in. Die Genossenschaftsbank erröfnet bald ihren Coworking Space am Standort Norderstedt, also auch vor den Toren Hamburgs, und bietet hier eine tolle Gelegenheit für Quereinsteiger:innen an der spannenden Schnittstelle von Coworking und (genossenschaftlichen) Banking. Ich wünsche viel Erfolg bei der Bewerbung!
Kompass_S16-22_Coworking-auf-dem-Land.pdf
869.6 KB
Im Zwickauer Stadtmagazin KOMPASS ist ein mehrseitiger Bericht zu Coworking im ländlichen Raum erschienen, für den maßgeblich meine #CoWorkLand-Kollegin Nicole Dau interviewt wurde.

In dem Beitrag wird gut erklärt, worum es beim #RuralCoworking geht, welche Vorteile mobiles Arbeiten in Coworking Spaces haben kann, die Vielfalt der Coworking-Orte im ländlichen Raum aufgezeigt, wie die CoWorkLand eG solchen Orten hilft und am Ende sogar ein mir bisher unbekannter Ort im äußersten Osten von #SachsenAnhalt vorgestellt – der Retreat & Workation-Space »Else« in #Linda (Elster).

Im Fazit also eine klare Leseempfehlung, sonst würde ich den Text ja auch nicht hier mit euch teilen. 😀
ZS50_S82-83_CoWorkLand.pdf
491.4 KB
One more thing… ein etwas kürzerer Text zu dem gleichen Thema, mit einem stärkeren Fokus auf die Bedeutung und Vision von #RuralCoworking, hat #CoWorkLand-Chef Ulrich Bähr im Jubiläumsmagazin »50 Jahre ZEIT-Stiftung« veröffentlicht. Ebenfalls sehr lesenswert und eine klare Leseempfehlung meinerseits. 😀
Heute etwas später als sonst, aber dafür so informativ wie immer – hoffe ich zumindest:

1️⃣ In #Oldenburg in #Niedersachsen hat mit dem »Core« der erste großflächige Coworking Space der Stadt eröffnet, schreibt die Nordwest-Zeitung. Auf über 1.480 m² werden 151 Arbeitsplätze angeboten. Bisherige Angebote in der Stadt umfassten nur drei oder höchstens zwölf Arbeitsplätze. Ich bin sehr gespannt, ob das gleich um ein Vielfaches größere Angebot auch Anklang findet. Der grundsätzliche Wandel der Arbeitswelt lässt dies möglich erscheinen. Die Lage des Coworking Spaces, mitten in der Stadt in Bahnhofsnähe und dann auch noch über eine Markthalle mit regionalem und internationalem Streetfood, scheinen günstig für das Vorhaben [Quelle: Nordwest-Zeitung (Oldenburger Kreiszeitung) vom 11.08.2021, Seite 22, aufgerufen via VÖBB].

2️⃣ Der Coworking Space und CoWorkLand-Mitglied »Cowork Wittenberge« des TGZ Prignitz in #Wittenberge hat nun eine Erweiterung im benachbarten #Perleberg eröffnet. Wie die Zeitung Der Prignitzer schreibt, hat dort diese Woche der Coworking Space »Hallo Perle« eröffnet. Der Webseite nach zu urteilen, ist die kommunale GWG Wohnungsgesellschaft Perleberg/Karstädt als Partner bei dem Projekt dabei. Mehr Informationen zu dem Projekt konnte ich aber leider noch nicht finden. #Brandenburg ist das Bundesland in Ostdeutschland mit den meisten Coworking Spaces, aber in der Region Prignitz ist der »Hallo Perle« erst das zweite Coworking-Angebot überhaupt. [Quelle: Der Prignitzer vom 11.08.2021 Seite 7, aufgerufen via VÖBB].

3️⃣ In der Leipziger Volkszeitung ist ein Kommentar einer Redakteurin erschienen, in dem es schon in der Überschrift heißt, dass Coworking in #Delitzsch durchfällt. Soweit ich weiß, hat es noch niemand in der Stadt im Norden von #Sachsen versucht. Zu dem voreilig wirkenden Urteil kommt die Autorin, da die lokale Wirtschaftförderung meint, dass Coworking in Delitzsch ›an der Suche nach einem geeigneten Objekt gescheitert‹ ist und es bislang auch noch keine Nachfrage nach Coworking ›in einem hohen Maße‹ gibt. Kein Wunder, es hat ja hier auch noch niemand bisher versucht. Ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis das einjährige Coworking-Projekt des benachbarten Leipziger Muldenlandes kommen wird, das bald starten wird [Quelle: Leipziger Volkszeitung (Delitzsch-Eilenburg) vom 11.08.2021, Seite 1, aufgerufen via VÖBB].