Klimagerechtigkeit Jetzt! Bonn
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News und Veranstaltungshinweise über Klimagerechtigkeit und Hambacher Forst in und um Bonn t.me/klimagerechtigkeitbonn
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Liebe Bonner Klimagerechtigkeitsbewegte,

unsere Mobiveranstaltung für die Ende Gelände Aktion im November in der Lausitz findet nun am Mittwoch den 30.10. um 19 Uhr in der Alten VHS im VA1 statt. Teilt die Veranstaltung gerne auf allen euren Kanälen. Hier geht es zum Facebookeintrag: https://www.facebook.com/events/443646322957565/

In einem kurzen Input wollen wir euch vorstellen was für die Aktion in der Lausitz geplant wird. Dabei möchten wir Impulse geben und auf eure Fragen eingehen. Hiernach wird es Raum für Vernetzung der anwesenden Klimagerechtigkeitsgruppen geben, bei der die Möglichkeit besteht Bezugsgruppen zu finden. Außerdem wollen wir mit euch besprechen, wie wir die geplante Busanreise gestalten, damit so viele wie möglich in die Lausitz kommen können. Für Menschen, die noch keine Aktion mitgemacht haben, wollen wir vor der Aktion in Bonn ein Aktionstraining anbieten. hierzu können wir gemeinsam einen passenden Termin finden. Als Abschluss der Veranstaltung werden wir die Anzüge bemalen, die wir in der Aktion tragen werden. Wir freuen uns schon auf euch! Auf geht's, ab geht's, Ende Gelände!

Liebe und solidarische Grüße
EG Bonn
Bald heißt es: Auf geht´s ab geht`s in die Lausitz!

Um auch aus dem Rheinland möglichst einfach zur zweiten Ende Gelände Aktion in diesem Jahr zu kommen, haben wir mit anderen Gruppen Busse in die Lausitz organisiert. Für mehr Infos schreibt uns oder kommt zu den geplanten Infoveranstaltungen:

Bonn: 12.11. um 19 Uhr in der Alten VHS
Aachen: 11.11. um 17 Uhr im Rhizom 115
Köln: 16.11. um 14 Uhr in der Alten Feuerwache (Aktionstraining)

#endegelaende
Falls ihr und eure Freunde schon wisst, dass ihr in die Lausitz fahren wollt, aber noch nicht wie: die Ende Gelände Ortsgruppen aus dem Rheinland haben da was für euch!
Warum ein Aktionstraining besuchen? Unsere Aktionstrainings sind Blockade-Trainings. Und selbstverständlich sind auch diejenigen herzlich eingeladen, die noch nicht genau wissen, ob eine Blockade - zum Beispiel im Rahmen von Ende Gelände - das richtige für sie ist.

Also egal ob du schon ein Bus Ticket in die Lausitz hast oder einfach nur neugierig bist. Ihr seid alle herzlich eingeladen am Sonntag in die Alte VHS Bonn zukommen.

Unsere Erfahrung zeigt: Gemeinsame Vorbereitung stiftet Ruhe und Entschlossenheit, und ist damit für eine erfolgreiche Aktion
nahezu unerlässlich.

Für gelingende Aktionen benötigen wir also eine gute Vorbereitung, Erfahrungsaustausch und Aktionstechniken. In diesem moderierten Training wollen wir verschiedene Formen des Zivilen Ungehorsam beleuchten, reflektieren und praktisch ausprobieren.
Inhalte des Trainings sind: Was sind Bezugsgruppen und wofür sind sie gut, gemeinsame Entscheidungsfindung in Aktionen des massenhaften Zivilen Ungehorsams, praktische Übungen
von Aktionstechniken und der Umgang mit Repressionen.
Das Training soll die Voraussetzung dafür schaffen, dass ihr euch in Aktionen sicher fühlen, euch selbst schützen und entschlossen mit kollektiver Handlungsfähigkeit euren politischen Zielen Ausdruck verleihen könnt.

Wir freuen uns auf euch!
HEUTE, 14 UHR, AKTIONSTRAINING

Am Dienstag machen wir gleich weiter mit der guten Vorbereitung auf Ende Gelände oder auch andere Aktionen des zivilen Ungehorsams:

DIENSTAG, 16 UHR, ANTIREPRESSIONS WORKSHOP:

"Repressionen gehören zu Aktionen zivilen Ungehorsams oftmals dazu. Sie können sehr unterschiedlich ausfallen und Menschen unterschiedlich stark belasten. Klimaaktivist*innen sehen sich leider immer härter mit staatlicher aber auch ziviler Repression konfrontiert. Die neuen Polizeigesetze tragen zu dieser Verschärfung bei. Wissen um unsere Rechte und Solidarität sind Grundvoraussetzung für nachhaltigen politischen Aktivismus. Wir lassen uns nicht unterkriegen!

Doch was meinen wir eigentlich wenn wir über „Repressionen“ sprechen und welche Support Strukturen gibt es, die uns helfen mit ihnen umzugehen? Wie bereiten wir uns als Bezugsgruppe auf mögliche Repressionen vor?

In diesem Workshop wollen wir uns zusammen Gedanken machen zu Themen wie „Bezugsgruppe“„Gesa“, „U-Haft“ oder „Vor- und Nachteile der Personalienverweigerung“.

Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir uns solidarisch besser schützen können und uns gegenseitig unterstützen können. Der Raum ist offen für Fragen, kommt vorbei!"

Infos zur Zugänglichkeit: Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der alten VHS sind für Rollstuhlfahrende zugänglich. Die Toiletten leider nicht.

Dauer des Workshops: ~3 Stunden
Ort:Workshopraum 1, EG

https://www.facebook.com/events/3558317450852793/
KlimaGERECHTIGKEIT heißt Antirassismus!

Oury Jalloh: Institutioneller Rassismus bei der Polizei?"

...diesen Mittwoch, 11.12, 19 Uhr, Alte VHS, Bonn

Oury Jalloh ist am 7. Januar 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Gewahrsamszelle der Dessauer Polizei verbrannt. Erst vor zwei Monaten entschied das Oberlandesgericht in Naumburg den Fall Oury Jalloh endgültig einzustellen und das obwohl ihnen ein weiterer forensischer Bericht vorlag, der zweifelsfrei zeigt, dass Oury Jalloh bereits vor dem Brand in seiner Zelle schwere Knochenbrüche und lebensgefährliche Verletzungen aufwies. Das Gutachten beweist, dass Oury Jalloh vor seinem Tod bereits einen Rippenbruch, und Brüche des Nasenbeins, der Nasenscheidewand und des vorderen Schädeldachs gehabt hat. Dies reiht sich in eine lange Liste von Ungeheuerlichkeiten, die das Ausmaß des strukturellen Rassismus in Deutschland aufzeigen.

Am 7. Januar wird es in Dessau eine große Gedenkdemo am 15. Todestag Oury Jallohs geben. Von Köln/Wuppertal gibt es eine gemeinsame Anreise mit dem Bus! Schließt Euch an!

INFOS ZUR BUSANREISE: https://www.facebook.com/events/2186259775001519/

Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh berichten am 11. 12 um 19 Uhr in der Alten VHS (Kasernenstr. 50) in Bonn über den jahrelangen Kampf für die Aufklärung der Brand- und Todesursache von Oury Jalloh. Polizei,Justiz und Politik verweigern die Aufklärung und erklären offiziell, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe!
Gegen diese Lügen gab es von Anfang an Widerstand. Seit nunmehr 15 Jahren erbringt die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh Fakten und Beweise, die belegen, dass Oury sich nicht selbst angezündet haben kann. Diese Aufklärungsarbeit wird von staatlichen Behörden bis hin zur Bundesanwaltschaft boykottiert und seitens der sachsen-anhaltinischen
Polizei und Jusitz mit massiver Repression überzogen.

Es muss klar gesagt werden: Rassistische Polizeigewalt und der Tod Oury Jallohs ist kein Einzelfall, nicht in Dessau, nicht in Deutschland und nicht in Europa. Es bestehen tiefgreifende historische Kontinuitäten, die analysiert und in Zusammenhang gestellt werden müssen.

Der gesellschaftliche Rechtsruck schreitet immer weiter voran. Das manifestiert sich unter anderem dadurch dass offen faschistische Politiker*innen wieder im Bundestag vertreten sind und autoritäre oder rassistische Ideen präsenter im öffentlichen Diskurs werden. Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken müssen wir entschieden gegen jede Art der strukturellen Ausgrenzung und Unterdrückung vorgehen. Kein (antifaschistischer) Kampf für eine solidarische Gesellschaft oder für den Erhalt humanitärer Werte ist etwas wert, wenn er nicht explizit solidarisch mit Betroffenen von strukturellem Rassismus ist. Dabei ist es egal ob es sich um Gewalt gegen Flüchtende an den Außengrenzen Europas oder um rassistische Polizeigewalt in Deutschland handelt!

Als KlimaGerechtigkeitsBewegung haben wir uns auf die Fahne geschrieben gegen die ungerechte Verteilung der Folgen der Erderhitzung zu demonstrieren. Der strukturelle Rassismus in den Industriestaaten ist ein Mechanismus, der diese Ungleichheit noch weiter verschärft. Dies geschieht in Europa durch eine unmenschliche Grenzpolitik, die unzählige Menschen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft ertrinken, verdursten und sterben lässt. Aber auch durch institutionalisierte (Polizei-)Gewalt gegenüber Schwarzen Menschen und People of Color wie im Falle Oury Jallohs.


Im Kampf für ein gutes Leben für alle, müssen wir praktische Solidarität mit antirassistischen Kämpfen üben um konsequent unserer Forderung nach globaler Gerechtigkeit Nachdruck zu verleihen! Lasst uns gemeinsam am 7. Januar nach Dessau fahren!
Wir lassen nicht zu, dass die Wahrheit verschwiegen wird: Oury Jalloh - Das war Mord!

FB: https://www.facebook.com/events/442855636633260/
Wir werden uns als Klima Kollektiv Bonn am 7. Januar der Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh anschließen. Oury Jalloh ist vor 15 Jahren in einer Gewahrsamszelle der Dessauer Polizei verbrannt.

Wir hoffen, dass viele weitere Genoss*innen der KlimaGerechtigkeitsbewegung in Dessau vor Ort sein werden. Wir verstehen diese Demonstration nicht als Ort zum Auftritt mit Transpis oder Plakaten mit 'Klimabezug'. An dem Tag soll es nicht um 'unsere Bewegung' gehen. Natürlich wollen wir weiter Kämpfe verbinden und gemeinsam führen denn wir wissen ja, dass schlußendlich alles mit allem zusammenhängt.

Am 7. Januar wird es aber um das Gedenken an Oury Jalloh und alle weiteren Betroffenen von (struktureller) rassistischer Gewalt gehen. In Dessau vor Ort zu sein ist ein kleiner Schritt der praktischen Solidarität mit Schwarzen Aktivist*innen und Aktivist*innen of Color in antirassistischen Kämpfen. Von dieser Solidarität wünschen wir uns - schließlich ist es eine Gerechtigkeitsbewegung - noch wesentlich mehr in der 'deutschen' KlimaGerechtigkeitsbewegung.

Solidarische Grüße und einen guten, erholsamen Jahreswechsel Euch allen 2020, we rise up :)
Am Wochenende finden diverse Demonstrationen in Köln und Bonn statt. Es wird sowohl Gerechtigkeit für den von Polizisten ermordeten George Floyd gefordert und die rassistische Gegenwart - Rassismus und rassistische Polizei tötet auch hier - angeprangert.

Hier eine Weiterleitung mit Hinweisen für weiße Menschen, die sich mit den Protesten solidarisieren wollen. Geteilt wurde das u.A. von Decolonizing Deutschland (https://www.facebook.com/decolonizingdeutschland)

WHITE FOLKS GUIDE TO PROTESTING

If you are a white person [or a non black | person of colour] considering joining a protest this week, here is a list of rules put together for you. [Black friends], if they have forgotten anything, please add.

1. FOLLOW CALLS ONLY. Do not initiate or lead calls. Your job is to follow and add your voice when it is called for. [Speak calmy to other white people who clearly don’t know how to behave. Don’t let such interactions become loud or violent. Don’t center yourself. Don’t let other white people center themselves.]

2. DO NOT TAKE SELFIES. Ask [and pay] to take pictures or videos of individuals. You are there to witness only. Film the police as much as possible. Your goal is documentation to ensure that the true narrative is told.

3. BE HELPFUL. Hand out water and snacks. Make sure protest leaders are hydrated and fed. This is exhausting work, help keep their energy up. [First and foremost: Donate to local Black activists and organizations. Not just now - monthly.]

4. FOLLOW DIRECTIONS. If a black person tells you to do something, you do it immediately without question. You respect the authority and the decisions of the Black protestors at all times.

5. STAY IN THE BACK UNTIL YOU ARE CALLED FORWARD. If you hear “White people to the front” or “Allies to the front” step forward and link arms with other white people to form a human shield. [The front is wherever cops try to come close to Black protesters.]

6. WHEN YOU ARE AT THE FRONT, YOU ARE SILENT. Your job is to be a body. You are there to support only. The only voices on the police line should be Black voices.

7. REMAIN CALM AT ALL TIMES. This is difficult. You will be emotional and your system will be flooded with adrenaline. Remember this is life and death for the protestors. Save your emotions for home. DO NOT AGITATE.

This is not a game. Joining a protest is a serious decision. Make sure you are there for the right reason. Support the safety of Black protestors at all times.
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Forwarded from Flying High
Auf gehts ab gehts Ende Gelände!
Gemeinsam blockieren wir mit unseren Körpern Kohleinfrastruktur, denn das Kohle-Verlängerungs-Gesetz hat uns mal wieder gezeigt, dass Kohleausstieg Handarbeit bleibt.
Die Blockadeaktion findet dieses Jahr vom 23.-28. September im Rheinland statt. Alle wichtigen Infos gibts am Dienstag 15.9., 19:30, in der Alten VHS von der EG Ortsgruppe Bonn.
https://fb.me/e/2V00pu3BC