Kativersum
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Lebenskünstlerin aus Leidenschaft – hier wird das Leben zur Kunst: mutig, farbenfroh, ideenreich, informativ und einzigartig. Kreativität ist mein Antrieb, Inspiration mein Kompass.

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Inspiration kann von überall herkommen.

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Wenn ein Adler dir direkt in die Seele blickt.

Quelle: Peter Hamilton
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Seit einigen Jahren fasziniert und beunruhigt ein Phänomen Segler vor den Küsten Spaniens und Portugals. Orcas interagieren auf ungewöhnliche Weise mit Segelbooten und beschädigen sogar deren Steuerungssysteme.

Dies wird nicht länger als einfacher Einzelfall betrachtet.

Die gesammelten Beobachtungen zeigen ein gezieltes Verhalten:

Manche Orca-Gruppen nähern sich Booten, schlagen oder beißen in das Ruder und machen das Boot so manövrierunfähig. Sobald das Boot manövrierunfähig ist, schwimmen sie davon, ohne die Besatzung anzugreifen oder zu fressen.

Erlerntes, nicht improvisiertes Verhalten

Forscher sind sich in einem wesentlichen Punkt einig:

Orcas gehören zu den intelligentesten und sozialsten Meeressäugetieren. Sie lernen voneinander. Wenn ein Verhalten auftritt und sich schnell innerhalb einer Gruppe ausbreitet, spricht man von kultureller Übertragung.

In diesem speziellen Fall scheinen mehrere erwachsene Tiere dieselbe Strategie zu wiederholen, und die jungen Orcas imitieren sie. Heute geht man davon aus, dass ein erheblicher Teil der kleinen lokalen Population an diesen Interaktionen beteiligt ist.

Der Ursprung ist noch immer umstritten.

Ein von Wissenschaftlern in Betracht gezogenes Szenario besagt, dass ein Orca-Weibchen, das eine Kollision oder das Verheddern in Fischernetzen überlebt hat, eine Abwehrreaktion gegenüber Booten entwickelte.

Dieses Verhalten hätte sich dann auf den Rest der Gruppe ausgebreitet.

Doch nichts ist endgültig bewiesen.
Andere Experten schlagen eine andere Hypothese vor:

Orcas sind verspielt, neugierig und äußerst empfindlich gegenüber sich bewegenden Objekten. Ruder erzeugen bestimmte Vibrationen und Geräusche, die eine Art Spiel auslösen könnten … mit schwerwiegenden Folgen für Menschen.

Naturphänomene, die zum Nachdenken anregen.

Seit 2020 wurden mehrere hundert Begegnungen in der Straße von Gibraltar und entlang der spanischen Atlantikküste dokumentiert. Mehrere Segelboote wurden schwer beschädigt, einige sanken sogar und erforderten Rettungseinsätze.

Glücklicherweise gab es bei diesen Ereignissen keine Todesopfer.

Emotional komplexe Tiere.

Orcas besitzen außergewöhnliche kognitive und emotionale Fähigkeiten.

Sie verstehen Kooperation, Trauer und Loyalität und passen ihre Jagdtechniken mit beeindruckender Präzision an, insbesondere im Angesicht gefährlicher Raubtiere wie des Weißen Hais.

Das bedeutet nicht, dass sie den Menschen den Krieg erklären.

Es erinnert uns aber an etwas Wesentliches.

Eine Mahnung aus dem Ozean.

Orcas greifen keine Menschen an. Sie streben nicht nach Dominanz. Sie reagieren, lernen und passen sich an.

Dieses Phänomen ist ein Signal.

Es soll uns daran erinnern, dass das Meer keine Kulisse, sondern eine lebendige Welt ist, und dass wir nicht seine Herren, sondern nur seine Gäste sind.

Wenn die Natur ihr Verhalten ändert, lautet die eigentliche Frage vielleicht nicht:

„Was tun sie?“

sondern vielmehr:

„Was haben wir getan, dass sie sich verändert haben?“

Netzfund
@kativersum
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Wenn Orcas die Regeln auf See ändern👆
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Schneechaos?👇
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Früher waren die kältesten Wintertage alles andere als chaotisch.
Sie waren still.

Es rührte sich wenig.
Und genau das war der Sinn.
Man hatte sich das ganze Jahr darauf vorbereitet.
Die Kornkammer war gefüllt.
Das Holz gehackt.
Der Kamin gereinigt.
Alles, was gebraucht wurde, war bereits da.

Niemand musste bei 50 cm Neuschnee noch schnell zum Supermarkt fahren.
Niemand hetzte. Niemand drängte.
Der Winter war kein Feind, sondern ein Zustand.

Hatte man sich ein paar Gräben weiter verabredet und dann setzte starker Schneefall ein, brauchte es keine Nachricht und keinen Boten.
Beide Seiten wussten:
Wir treffen uns nach dem Schnee.

Der Winter bestimmte das Tempo.
Und das Tempo war langsam.

Heute sitzen wir in zentralbeheizten Häusern, umgeben von Komfort, Licht und ständiger Erreichbarkeit.
Wir haben alles –
außer der Ruhe, die diese tiefsten Wintertage einst getragen hat.

Vielleicht ist es nicht der Schnee, der chaotisch geworden ist.
Vielleicht haben wir nur verlernt, still zu werden, wenn die Welt uns dazu einlädt.

Druidenclub
@kativersum
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Eigentlich wollte ich heute Nachmittag einige spektakuläre Bilder vom Sturm zeigen.

Schneeverwehungen, die sich dramatisch über die Dünen türmen. Eiszapfen, die wie Dolche von den Dächern hängen. Eisigen Wind, der einem das Gesicht neu modelliert. Vielleicht sogar ein Bomben-Tornado, wie ihn die Medien versprochen haben, mit dramatischer Musik und wackelnder Kamera.

Aber was ist passiert?

Nichts.
Kein Sturm.
Kein Tornado.

Nicht mal ein beleidigter Windstoß.

Stattdessen: Sonnenschein. Blauer Himmel. Usedom zeigt sich von seiner charmantesten Winterseite – wie ein gut gelaunter Gastgeber, der den Glühwein schon warmgestellt hat.

Ja, es ist kalt.
Aber das gehört zum Winter wie Sand zur Küste. Und wer sich heute auf Sturm eingestellt hat, bekommt eben Sonnenstrahlen statt Schneegestöber. Auch schön. Nur weniger dramatisch.

Quelle: Unser Usedom
@kativersum
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Herzlichen Glückwunsch an dieses wunderbare Familien-Team
zu diesem farbenprächtigen, fantasievollen Iglu😍

@kativersum
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Gelassenheit bedeutet nicht, sich vor dem Sturm zu schützen, sondern inmitten des Sturms Frieden zu finden.

Thomas Kempis
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Die Mini-Schneemänner entlockten vielen Beobachtern ein Lächeln. Dann kam so‘n kleiner Vollpfosten ohne Freunde und fegte die Minis vom Brückengeländer.

WARUM??

Aber das macht fast gar nix; Hamburg ist emsig und Liebe ist stärker!

Quelle: signiert
@kativersum
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Alle haben sich gewundert, was Taymour da macht. Mit den Händen in Kairos Müllhalden herumgewühlt... Entstanden ist ein Haus. Wie findet Ihr Taymours Haus aus Müll?

Quellw: Weltspiegel
@kativersum
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Ich liebe den Darß im Winter besonders.

Diese frische Brise, die einen sofort wach macht. Kaum Menschen, viel Raum, nichts drängt. Die Sonne steht tief und taucht alles in ein klares, fast schon magisches Licht. Die Sicht ist klar und weit, der Horizont offen.

Ich gehe langsamer, höre den pfeifenden Wind, schaue auf die aufgewühlte Ostsee.

Die Luft ist kalt, salzig, ehrlich, halt ohne Ausreden, und genau das tut so gut.

Jeder Atemzug fühlt sich an wie ein kleiner Neuanfang. Diese frische Brise, diese Weite geben mir Ruhe und Kraft zugleich.

Ich schicke euch von hier liebe Grüße, ein bisschen Wintersonne, frische Luft und Ruhe für den Kopf.

Eure Katrin Hellaine
@kativersum
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