ERSTER GLAUBENSARTIKEL
„Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erde.“
Der erste Glaubensartikel lehrt: 1. dass ein Gott ist; 2. dass die erste göttliche Person Vater genannt wird; 3. dass Gott Himmel und Erde erschaffen hat.
1. Gott und seine Eigenschaften:
14. Was ist Gott?
Gott ist ein Geist, der unendlich vollkommen ist.
Wir sagen: Gott ist ein Geist, weil Er Verstand und freien Willen hat. Jesus sagt zu der Samariterin: „Gott ist ein Geist.“ (Joh. 4,14)
Wir sagen: Gott ist unendlich vollkommen, weil Er alle guten Eigenschaften im höchsten Maße besitzt. Er könnte nicht vollkommener sein.
„Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erde.“
Der erste Glaubensartikel lehrt: 1. dass ein Gott ist; 2. dass die erste göttliche Person Vater genannt wird; 3. dass Gott Himmel und Erde erschaffen hat.
1. Gott und seine Eigenschaften:
14. Was ist Gott?
Gott ist ein Geist, der unendlich vollkommen ist.
Wir sagen: Gott ist ein Geist, weil Er Verstand und freien Willen hat. Jesus sagt zu der Samariterin: „Gott ist ein Geist.“ (Joh. 4,14)
Wir sagen: Gott ist unendlich vollkommen, weil Er alle guten Eigenschaften im höchsten Maße besitzt. Er könnte nicht vollkommener sein.
15. Wer sagt uns, dass es einen Gott gibt?
Dass es einen Gott gibt, sagen uns die Vernunft und die Offenbarung.
1. Die Vernunft sagt uns:
a) Die Welt ist nicht immer dagewesen, sie muss also einen Anfang gehabt haben. Von sich selbst aber kann sie nicht entstanden sein. Es muss sie also ein allmächtiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Himmels und der Erde ist Gott.
b) Auch das Leben der Pflanzen, Tiere und Menschen auf der Welt ist nicht immer dagewesen, es muss einmal angefangen haben. Von sich selbst aber kann das Leben nicht entstanden sein. Also muss es ein lebendiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Lebens ist Gott.
c) Der Sternenhimmel gleicht einem ungeheuren Uhrwerk, das mit wundervoller Genauigkeit geht. Diese Weltenuhr kann nur ein allmächtiger und höchst weiser Meister gemacht haben. Dieser Meister ist Gott. – Die Welt ist voll von Naturgesetzen. Es gibt aber kein Gesetz ohne Gesetzgeber. Dieser Gesetzgeber ist Gott. Infolge dieser Gesetze finden wir in der Welt eine wunderbare Ordnung. Diese Ordnung kann kein Zufall sein. Ein höchst weiser Ordner muss alles so schön eingerichtet haben. Dieser Ordner ist Gott. – in den drei Reichen der Natur finden sich die herrlichsten Kunstwerke. Es gibt aber kein Kunstwerk ohne Künstler. Dieser alles vermögende Künstler ist Gott.
Dass es einen Gott gibt, sagen uns die Vernunft und die Offenbarung.
1. Die Vernunft sagt uns:
a) Die Welt ist nicht immer dagewesen, sie muss also einen Anfang gehabt haben. Von sich selbst aber kann sie nicht entstanden sein. Es muss sie also ein allmächtiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Himmels und der Erde ist Gott.
b) Auch das Leben der Pflanzen, Tiere und Menschen auf der Welt ist nicht immer dagewesen, es muss einmal angefangen haben. Von sich selbst aber kann das Leben nicht entstanden sein. Also muss es ein lebendiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Lebens ist Gott.
c) Der Sternenhimmel gleicht einem ungeheuren Uhrwerk, das mit wundervoller Genauigkeit geht. Diese Weltenuhr kann nur ein allmächtiger und höchst weiser Meister gemacht haben. Dieser Meister ist Gott. – Die Welt ist voll von Naturgesetzen. Es gibt aber kein Gesetz ohne Gesetzgeber. Dieser Gesetzgeber ist Gott. Infolge dieser Gesetze finden wir in der Welt eine wunderbare Ordnung. Diese Ordnung kann kein Zufall sein. Ein höchst weiser Ordner muss alles so schön eingerichtet haben. Dieser Ordner ist Gott. – in den drei Reichen der Natur finden sich die herrlichsten Kunstwerke. Es gibt aber kein Kunstwerk ohne Künstler. Dieser alles vermögende Künstler ist Gott.
15. Wer sagt uns, dass es einen Gott gibt? Teil 2
d) In unserem Innern ist eine geheimnisvolle Stimme, die uns sagt, was gut und was böse ist. Tun wir Gutes, so lobt sie uns; tun wir Böses, so tadelt sie uns. Wir nennen diese Stimme das Gewissen. Wir haben uns dieses Gewissen nicht selbst gegeben; wir können es auch nicht wegschaffen. Ein gerechter und heiliger Richter hat uns sein heiliges Gesetz ins Herz geschrieben. Dieser Richter ist Gott.
2. Noch klarer als die Vernunft sagt uns die Offenbarung, dass es einen Gott gibt.
„Jedes Haus wird von jemand gebaut; der aber, der alles erschaffen hat, ist Gott.“ (Hebr. 3,4)
„Die Heiden zeigen, dass das Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist; denn ihr Gewissen gibt ihnen davon Zeugnis.“ (Röm. 2,15)
„Der Törichte spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott.“ (Ps. 13,1)
d) In unserem Innern ist eine geheimnisvolle Stimme, die uns sagt, was gut und was böse ist. Tun wir Gutes, so lobt sie uns; tun wir Böses, so tadelt sie uns. Wir nennen diese Stimme das Gewissen. Wir haben uns dieses Gewissen nicht selbst gegeben; wir können es auch nicht wegschaffen. Ein gerechter und heiliger Richter hat uns sein heiliges Gesetz ins Herz geschrieben. Dieser Richter ist Gott.
2. Noch klarer als die Vernunft sagt uns die Offenbarung, dass es einen Gott gibt.
„Jedes Haus wird von jemand gebaut; der aber, der alles erschaffen hat, ist Gott.“ (Hebr. 3,4)
„Die Heiden zeigen, dass das Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist; denn ihr Gewissen gibt ihnen davon Zeugnis.“ (Röm. 2,15)
„Der Törichte spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott.“ (Ps. 13,1)
16. Warum sagen wir: Gott ist ewig?
Wir sagen: Gott ist ewig – weil Gott immer gewesen ist und immer sein wird.
„Ehe noch die Berge wurden und die Erde und ihr Umkreis gebildet ward, bist Du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Ps. 89,2)
Wir sagen: Gott ist ewig – weil Gott immer gewesen ist und immer sein wird.
„Ehe noch die Berge wurden und die Erde und ihr Umkreis gebildet ward, bist Du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Ps. 89,2)
17. Warum sagen wir: Gott ist unveränderlich?
Wir sagen: Gott ist unveränderlich – weil sich Gott niemals ändern kann.
„Ich bin der Herr und verändere mich nicht.“ (Mal. 3,6)
Wie Du warst vor aller Zeit, so bleibst Du in Ewigkeit.“ (Kirchenlied)
Wir sagen: Gott ist unveränderlich – weil sich Gott niemals ändern kann.
„Ich bin der Herr und verändere mich nicht.“ (Mal. 3,6)
Wie Du warst vor aller Zeit, so bleibst Du in Ewigkeit.“ (Kirchenlied)
18. Warum sagen wir: Gott ist allgegenwärtig?
Wir sagen: Gott ist allgegenwärtig – weil Gott überall ist.
„Wo soll ich hingehen vor Deinem Geist und wohin fliehen vor Deinem Angesichte? Wenn ich in den Himmel hinaufsteige, so bist Du dort; und wenn ich in die Hölle hinabsteige, so bist Du auch dort.“ (Ps. 138, 7-8)
Wir sagen: Gott ist allgegenwärtig – weil Gott überall ist.
„Wo soll ich hingehen vor Deinem Geist und wohin fliehen vor Deinem Angesichte? Wenn ich in den Himmel hinaufsteige, so bist Du dort; und wenn ich in die Hölle hinabsteige, so bist Du auch dort.“ (Ps. 138, 7-8)
19. Warum sagen wir: Gott ist allwissend?
Wir sagen: Gott ist allwissend – weil Gott alles weiß. Er weiß sogar unsere geheimsten Gedanken.
„Gottes Augen sind heller als die Sonne: sie durchschauen die verborgenen Winkel des Herzens.“ (Sir. 23,28)
Wir sagen: Gott ist allwissend – weil Gott alles weiß. Er weiß sogar unsere geheimsten Gedanken.
„Gottes Augen sind heller als die Sonne: sie durchschauen die verborgenen Winkel des Herzens.“ (Sir. 23,28)