11. Können wir ohne Glauben in den Himmel kommen?
Ohne Glauben können wir nicht in den Himmel kommen, denn Jesus sagt: „Wer nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Mk 16,16)
Der Apostel Paulus schreibt: „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.“ (Hebr.11,6) Der Glaube ist eine Gnade. Darum müssen wir um den Glauben beten wie die Apostel: „Vermehre uns den Glauben.“ (Lk 17,5)
Wir müssen aber den Glauben auch äußerlich zeigen. Jesus sagt: „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem Vater bekennen, der im Himmel ist; wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater verleugnen.“ (Mt 10,32-33) Das Wichtigste ist aber, dass wir nach dem Glauben leben. Der Apostel Jakobus sagt: „Der Glaube ohne die Werke ist tot.“ (Jak. 2,26)
Wir bekennen unseren Glauben besonders durch das heilige Kreuzzeichen.
Sechs Wahrheiten unseres heiligen Glaubens müssen wir vor allem wissen und glauben; man nennt sie die sechs Grundwahrheiten.
Ohne Glauben können wir nicht in den Himmel kommen, denn Jesus sagt: „Wer nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Mk 16,16)
Der Apostel Paulus schreibt: „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.“ (Hebr.11,6) Der Glaube ist eine Gnade. Darum müssen wir um den Glauben beten wie die Apostel: „Vermehre uns den Glauben.“ (Lk 17,5)
Wir müssen aber den Glauben auch äußerlich zeigen. Jesus sagt: „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem Vater bekennen, der im Himmel ist; wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater verleugnen.“ (Mt 10,32-33) Das Wichtigste ist aber, dass wir nach dem Glauben leben. Der Apostel Jakobus sagt: „Der Glaube ohne die Werke ist tot.“ (Jak. 2,26)
Wir bekennen unseren Glauben besonders durch das heilige Kreuzzeichen.
Sechs Wahrheiten unseres heiligen Glaubens müssen wir vor allem wissen und glauben; man nennt sie die sechs Grundwahrheiten.
12. Wie lauten die sechs Grundwahrheiten?
Die sechs Grundwahrheiten lauten:
1. Es ist ein Gott.
2. Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft.
3. In Gott sind drei Personen: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
4. Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, damit er uns durch seinen Tod am Kreuz erlöse und ewig selig mache.
5. Die Seele des Menschen ist unsterblich.
6. Ohne die Gnade Gottes können wir nicht selig werden.
Danke Gott für die Gnade des heiligen Glaubens und bleibe deinem Glauben treu bis in den Tod. Halte fest an den Lehren der heiligen katholischen Kirche. Höre auch fleißig das Wort Gottes in der Predigt und in der Christenlehre. Hüte dich vor Menschen und Schriften, die den Glauben angreifen. Schäme dich nie, deinen Glauben öffentlich zu bekennen.
Die sechs Grundwahrheiten lauten:
1. Es ist ein Gott.
2. Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft.
3. In Gott sind drei Personen: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
4. Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, damit er uns durch seinen Tod am Kreuz erlöse und ewig selig mache.
5. Die Seele des Menschen ist unsterblich.
6. Ohne die Gnade Gottes können wir nicht selig werden.
Danke Gott für die Gnade des heiligen Glaubens und bleibe deinem Glauben treu bis in den Tod. Halte fest an den Lehren der heiligen katholischen Kirche. Höre auch fleißig das Wort Gottes in der Predigt und in der Christenlehre. Hüte dich vor Menschen und Schriften, die den Glauben angreifen. Schäme dich nie, deinen Glauben öffentlich zu bekennen.
2. ABTEILUNG
DAS APOSTOLISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS
Die Lehre der katholischen Kirche ist kurz im Apostolischen Glaubensbekenntnis enthalten.
Das Apostolische Glaubensbekenntnis heißt „Apostolisch“, weil es aus der Zeit der Apostel stammt. Es hat zwölf Teile (Artikel).
13. Wie lautet das Apostolische Glaubensbekenntnis?
Das Apostolische Glaubensbekenntnis lautet:
(1) Ich glaube an Gott, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde;
(2) und an den Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn;
(3) der empfangen ist vom Heiligen Geiste, geboren aus Maria, der Jungfrau;
(4) gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben;
(5) abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten;
(6) aufgefahren in den Himmel, sitzet zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters;
(7) von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.
(8) Ich glaube an den Heiligen Geist;
(9) die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen;
(10) Nachlass der Sünden;
(11) Auferstehung des Fleisches;
(12) ein ewiges Leben. - Amen.
DAS APOSTOLISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS
Die Lehre der katholischen Kirche ist kurz im Apostolischen Glaubensbekenntnis enthalten.
Das Apostolische Glaubensbekenntnis heißt „Apostolisch“, weil es aus der Zeit der Apostel stammt. Es hat zwölf Teile (Artikel).
13. Wie lautet das Apostolische Glaubensbekenntnis?
Das Apostolische Glaubensbekenntnis lautet:
(1) Ich glaube an Gott, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde;
(2) und an den Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn;
(3) der empfangen ist vom Heiligen Geiste, geboren aus Maria, der Jungfrau;
(4) gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben;
(5) abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten;
(6) aufgefahren in den Himmel, sitzet zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters;
(7) von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.
(8) Ich glaube an den Heiligen Geist;
(9) die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen;
(10) Nachlass der Sünden;
(11) Auferstehung des Fleisches;
(12) ein ewiges Leben. - Amen.
ERSTER GLAUBENSARTIKEL
„Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erde.“
Der erste Glaubensartikel lehrt: 1. dass ein Gott ist; 2. dass die erste göttliche Person Vater genannt wird; 3. dass Gott Himmel und Erde erschaffen hat.
1. Gott und seine Eigenschaften:
14. Was ist Gott?
Gott ist ein Geist, der unendlich vollkommen ist.
Wir sagen: Gott ist ein Geist, weil Er Verstand und freien Willen hat. Jesus sagt zu der Samariterin: „Gott ist ein Geist.“ (Joh. 4,14)
Wir sagen: Gott ist unendlich vollkommen, weil Er alle guten Eigenschaften im höchsten Maße besitzt. Er könnte nicht vollkommener sein.
„Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erde.“
Der erste Glaubensartikel lehrt: 1. dass ein Gott ist; 2. dass die erste göttliche Person Vater genannt wird; 3. dass Gott Himmel und Erde erschaffen hat.
1. Gott und seine Eigenschaften:
14. Was ist Gott?
Gott ist ein Geist, der unendlich vollkommen ist.
Wir sagen: Gott ist ein Geist, weil Er Verstand und freien Willen hat. Jesus sagt zu der Samariterin: „Gott ist ein Geist.“ (Joh. 4,14)
Wir sagen: Gott ist unendlich vollkommen, weil Er alle guten Eigenschaften im höchsten Maße besitzt. Er könnte nicht vollkommener sein.
15. Wer sagt uns, dass es einen Gott gibt?
Dass es einen Gott gibt, sagen uns die Vernunft und die Offenbarung.
1. Die Vernunft sagt uns:
a) Die Welt ist nicht immer dagewesen, sie muss also einen Anfang gehabt haben. Von sich selbst aber kann sie nicht entstanden sein. Es muss sie also ein allmächtiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Himmels und der Erde ist Gott.
b) Auch das Leben der Pflanzen, Tiere und Menschen auf der Welt ist nicht immer dagewesen, es muss einmal angefangen haben. Von sich selbst aber kann das Leben nicht entstanden sein. Also muss es ein lebendiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Lebens ist Gott.
c) Der Sternenhimmel gleicht einem ungeheuren Uhrwerk, das mit wundervoller Genauigkeit geht. Diese Weltenuhr kann nur ein allmächtiger und höchst weiser Meister gemacht haben. Dieser Meister ist Gott. – Die Welt ist voll von Naturgesetzen. Es gibt aber kein Gesetz ohne Gesetzgeber. Dieser Gesetzgeber ist Gott. Infolge dieser Gesetze finden wir in der Welt eine wunderbare Ordnung. Diese Ordnung kann kein Zufall sein. Ein höchst weiser Ordner muss alles so schön eingerichtet haben. Dieser Ordner ist Gott. – in den drei Reichen der Natur finden sich die herrlichsten Kunstwerke. Es gibt aber kein Kunstwerk ohne Künstler. Dieser alles vermögende Künstler ist Gott.
Dass es einen Gott gibt, sagen uns die Vernunft und die Offenbarung.
1. Die Vernunft sagt uns:
a) Die Welt ist nicht immer dagewesen, sie muss also einen Anfang gehabt haben. Von sich selbst aber kann sie nicht entstanden sein. Es muss sie also ein allmächtiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Himmels und der Erde ist Gott.
b) Auch das Leben der Pflanzen, Tiere und Menschen auf der Welt ist nicht immer dagewesen, es muss einmal angefangen haben. Von sich selbst aber kann das Leben nicht entstanden sein. Also muss es ein lebendiger Schöpfer gemacht haben. Dieser Schöpfer des Lebens ist Gott.
c) Der Sternenhimmel gleicht einem ungeheuren Uhrwerk, das mit wundervoller Genauigkeit geht. Diese Weltenuhr kann nur ein allmächtiger und höchst weiser Meister gemacht haben. Dieser Meister ist Gott. – Die Welt ist voll von Naturgesetzen. Es gibt aber kein Gesetz ohne Gesetzgeber. Dieser Gesetzgeber ist Gott. Infolge dieser Gesetze finden wir in der Welt eine wunderbare Ordnung. Diese Ordnung kann kein Zufall sein. Ein höchst weiser Ordner muss alles so schön eingerichtet haben. Dieser Ordner ist Gott. – in den drei Reichen der Natur finden sich die herrlichsten Kunstwerke. Es gibt aber kein Kunstwerk ohne Künstler. Dieser alles vermögende Künstler ist Gott.
15. Wer sagt uns, dass es einen Gott gibt? Teil 2
d) In unserem Innern ist eine geheimnisvolle Stimme, die uns sagt, was gut und was böse ist. Tun wir Gutes, so lobt sie uns; tun wir Böses, so tadelt sie uns. Wir nennen diese Stimme das Gewissen. Wir haben uns dieses Gewissen nicht selbst gegeben; wir können es auch nicht wegschaffen. Ein gerechter und heiliger Richter hat uns sein heiliges Gesetz ins Herz geschrieben. Dieser Richter ist Gott.
2. Noch klarer als die Vernunft sagt uns die Offenbarung, dass es einen Gott gibt.
„Jedes Haus wird von jemand gebaut; der aber, der alles erschaffen hat, ist Gott.“ (Hebr. 3,4)
„Die Heiden zeigen, dass das Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist; denn ihr Gewissen gibt ihnen davon Zeugnis.“ (Röm. 2,15)
„Der Törichte spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott.“ (Ps. 13,1)
d) In unserem Innern ist eine geheimnisvolle Stimme, die uns sagt, was gut und was böse ist. Tun wir Gutes, so lobt sie uns; tun wir Böses, so tadelt sie uns. Wir nennen diese Stimme das Gewissen. Wir haben uns dieses Gewissen nicht selbst gegeben; wir können es auch nicht wegschaffen. Ein gerechter und heiliger Richter hat uns sein heiliges Gesetz ins Herz geschrieben. Dieser Richter ist Gott.
2. Noch klarer als die Vernunft sagt uns die Offenbarung, dass es einen Gott gibt.
„Jedes Haus wird von jemand gebaut; der aber, der alles erschaffen hat, ist Gott.“ (Hebr. 3,4)
„Die Heiden zeigen, dass das Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist; denn ihr Gewissen gibt ihnen davon Zeugnis.“ (Röm. 2,15)
„Der Törichte spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott.“ (Ps. 13,1)
16. Warum sagen wir: Gott ist ewig?
Wir sagen: Gott ist ewig – weil Gott immer gewesen ist und immer sein wird.
„Ehe noch die Berge wurden und die Erde und ihr Umkreis gebildet ward, bist Du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Ps. 89,2)
Wir sagen: Gott ist ewig – weil Gott immer gewesen ist und immer sein wird.
„Ehe noch die Berge wurden und die Erde und ihr Umkreis gebildet ward, bist Du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Ps. 89,2)