Forwarded from HanabilahDE
#Hanbali_Fiqh #Hanbali_Rechtsschule #Masāil_Al_Imam_Ahmad #Lernen_mit_Büchern
📚 Das Erlernen von Fiqh mit Hilfe der Bücher der Rechtsschulen (Teil 1)
• Die Fiqh-Bücher der Rechtsschulen sind gute und förderliche Hilfsmittel, um den Fiqh zu lernen und zu studieren.
• Als Schüler des Wissens sollte man auf diese Bücher nicht verzichten.
• Diese Fiqh-Bücher sind jedoch nicht alle auf einer Stufe. So gibt es Bücher für Anfänger und Bücher für Fortgeschrittene.
• Die wertvollsten und wichtigsten Fiqh-Bücher der ḥanbalitischen Madhhab sind u. a. die Werke von Imām Ibn Qudāmah Al-Madqdisī (541 - 620 n. H.)
▪️ Der hanbalitische Fiqh-Gelehrte ʿAbdul-Qādir Ibn Badrān Ad-Dimashqī (gest. 1346 n. H.) sagte:
„Muwaffaq Ad-Dīn (Ibn Qudāmah) hat in seinen Schriften vier Stufen beachtet:
(1.) So verfasste er „Al-ʿUmdah“ für die Anfänger.
(2.) Dann verfasste er „Al-Muqniʿ“ für denjenigen, dessen Stufe etwas höher ist, er jedoch nicht die Stufe der Mittleren erreicht hat. Deshalb hat er es frei von Beweis und Begründung/Erklärung gelassen. Jedoch erwähnt er die Überlieferungen über den Imām (also Imām Aḥmad), um seinem Leser die Möglichkeit zu geben seinen Geist zu bemühen und zu üben was korrekt(er) ist.
(3.) Dann verfasste er für die Mittleren „Al-Kāfī“ und erwähnte darin viele Beweise, damit die Seele des Lesers sich zur Stufe des Ijtihād (selbstständige Forschung) in der Rechtsschule erhebt, wenn er die Beweise sieht. Und (damit) er zum Diskutieren (über die Beweise) aufsteigt, und es nicht zu einer ausgehändigten Sache macht.
(4.) Dann verfasste er „Al-Muġnī“ für denjenigen, der über der Stufe der Mittleren ist. Dort sieht sein Leser dann die Überlieferungen und die Meinungsverschiedenheiten der Imāme und viele ihrer Beweise und was für sie (die Beweise) und was gegen sie spricht. Wer hierauf ein Faqih ist übt sich von der Höhe zum vollkommenen Ijtihād, wenn er dazu in der Lage sein sollte und die Bedingungen hierfür bei ihm vorhanden sind. Ansonsten bleibt er beim Taqlīd.“
📗 [„Al-Madkhal“ (S. 434)]
Die Werke, die Ibn Qudāmah im Ḥanbali-Fiqh verfasst hat:
• 1. „Al-ʿUmdah“
Ein kleiner Band, bestehend aus ca. 200 Seiten.
• 2. „Al-Hādī“ (dieses wichtige Buch hat Ibn Badrān nicht erwähnt)
Ein großer Band, bestehend aus ca. 500 Seiten.
• 3. „Al-Muqniʿ“
Ein großer Band, bestehend aus ca. 600 Seiten.
• 4. „Al-Kāfī“
Vier große Bänder.
• 5. „Al-Muġnī“
15 große Bänder.
https://t.me/HanabilahDE
📚 Das Erlernen von Fiqh mit Hilfe der Bücher der Rechtsschulen (Teil 1)
• Die Fiqh-Bücher der Rechtsschulen sind gute und förderliche Hilfsmittel, um den Fiqh zu lernen und zu studieren.
• Als Schüler des Wissens sollte man auf diese Bücher nicht verzichten.
• Diese Fiqh-Bücher sind jedoch nicht alle auf einer Stufe. So gibt es Bücher für Anfänger und Bücher für Fortgeschrittene.
• Die wertvollsten und wichtigsten Fiqh-Bücher der ḥanbalitischen Madhhab sind u. a. die Werke von Imām Ibn Qudāmah Al-Madqdisī (541 - 620 n. H.)
▪️ Der hanbalitische Fiqh-Gelehrte ʿAbdul-Qādir Ibn Badrān Ad-Dimashqī (gest. 1346 n. H.) sagte:
„Muwaffaq Ad-Dīn (Ibn Qudāmah) hat in seinen Schriften vier Stufen beachtet:
(1.) So verfasste er „Al-ʿUmdah“ für die Anfänger.
(2.) Dann verfasste er „Al-Muqniʿ“ für denjenigen, dessen Stufe etwas höher ist, er jedoch nicht die Stufe der Mittleren erreicht hat. Deshalb hat er es frei von Beweis und Begründung/Erklärung gelassen. Jedoch erwähnt er die Überlieferungen über den Imām (also Imām Aḥmad), um seinem Leser die Möglichkeit zu geben seinen Geist zu bemühen und zu üben was korrekt(er) ist.
(3.) Dann verfasste er für die Mittleren „Al-Kāfī“ und erwähnte darin viele Beweise, damit die Seele des Lesers sich zur Stufe des Ijtihād (selbstständige Forschung) in der Rechtsschule erhebt, wenn er die Beweise sieht. Und (damit) er zum Diskutieren (über die Beweise) aufsteigt, und es nicht zu einer ausgehändigten Sache macht.
(4.) Dann verfasste er „Al-Muġnī“ für denjenigen, der über der Stufe der Mittleren ist. Dort sieht sein Leser dann die Überlieferungen und die Meinungsverschiedenheiten der Imāme und viele ihrer Beweise und was für sie (die Beweise) und was gegen sie spricht. Wer hierauf ein Faqih ist übt sich von der Höhe zum vollkommenen Ijtihād, wenn er dazu in der Lage sein sollte und die Bedingungen hierfür bei ihm vorhanden sind. Ansonsten bleibt er beim Taqlīd.“
📗 [„Al-Madkhal“ (S. 434)]
Die Werke, die Ibn Qudāmah im Ḥanbali-Fiqh verfasst hat:
• 1. „Al-ʿUmdah“
Ein kleiner Band, bestehend aus ca. 200 Seiten.
• 2. „Al-Hādī“ (dieses wichtige Buch hat Ibn Badrān nicht erwähnt)
Ein großer Band, bestehend aus ca. 500 Seiten.
• 3. „Al-Muqniʿ“
Ein großer Band, bestehend aus ca. 600 Seiten.
• 4. „Al-Kāfī“
Vier große Bänder.
• 5. „Al-Muġnī“
15 große Bänder.
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Islam Study | Hadith
#Imame_der_Sunnah 📚 Das Streben nach Wissen ▪️ Die Stellvertreter Satans • Imam #Ibn_Al_Qayyim (691 - 751 n. H.) sagte: „Die Stellvertreter von Iblis auf der Erde sind diejenigen, die die Menschen vom Streben nach Wissen und dem Erlernen der Religion abhalten…
#Ahlul_Hadith #Imame_der_Sunnah
📚 Das Streben nach Wissen
• Al-Khaṭīb Al-Baġdādī (392 - 463 n. H.) sagte:
„Und jede Wissenschaft verfügt über einen Weg (und Leitfaden), den seine Anhänger beschreiten sollen, und es gibt (hierfür) Werkzeuge, welche sie nehmen und anwenden müssen. Und ich habe ja viele Leute gesehen in der heutigen Zeit, die sich dem Ḥadīth (und den Ḥadīth-Wissenschaften) zuschreiben und sich selbst gar als Anhänger davon und Spezialisten sehen, die davon gehört hätten und dies überliefern könnten, jedoch zählen sie zu den entferntesten Menschen hinsichtlich dessen, was sie behaupten, und sie haben die wenigsten Kenntnisse in Bezug auf das, dem sie sich zuschreiben. Manch einer von ihnen denkt - wenn er eine kleine Anzahl an Schriften verfasst und sich für eine kurze Zeit mit dem Hören (von Ḥadīthen) befasst hat -, dass er der absolute Anhänger des Ḥadīthes sei, obwohl er sich noch gar nicht mit dem Streben danach bemüht hat und er die Anstrengungen des Auswendiglernens der unterschiedlichen Arten und Kapitel nicht kennt.“
📗 [Einleitung des Werkes: „Al-Jāmiʿ lī Akhlāq Ar-Rāwī“ (übersetzt: „Die Sammlung über die Verhaltensregeln des Überlieferers (Schülers)“)]
➡️ Einige #Anmerkungen:
• 1. Er weist darauf hin, dass es für jede Wissenschaft einen Leitfaden gibt, an den man sich halten soll.
• 2. Dann erwähnt er das Übel mancher Leute, die denken, sie seien Spezialisten im Bereich der Hadith-Wissenschaften, obwohl sie kaum etwas vorzuweisen haben.
• 3. Die Wichtigkeit des Auswendiglernens.
https://t.me/islamstudy_hadith2
📚 Das Streben nach Wissen
• Al-Khaṭīb Al-Baġdādī (392 - 463 n. H.) sagte:
„Und jede Wissenschaft verfügt über einen Weg (und Leitfaden), den seine Anhänger beschreiten sollen, und es gibt (hierfür) Werkzeuge, welche sie nehmen und anwenden müssen. Und ich habe ja viele Leute gesehen in der heutigen Zeit, die sich dem Ḥadīth (und den Ḥadīth-Wissenschaften) zuschreiben und sich selbst gar als Anhänger davon und Spezialisten sehen, die davon gehört hätten und dies überliefern könnten, jedoch zählen sie zu den entferntesten Menschen hinsichtlich dessen, was sie behaupten, und sie haben die wenigsten Kenntnisse in Bezug auf das, dem sie sich zuschreiben. Manch einer von ihnen denkt - wenn er eine kleine Anzahl an Schriften verfasst und sich für eine kurze Zeit mit dem Hören (von Ḥadīthen) befasst hat -, dass er der absolute Anhänger des Ḥadīthes sei, obwohl er sich noch gar nicht mit dem Streben danach bemüht hat und er die Anstrengungen des Auswendiglernens der unterschiedlichen Arten und Kapitel nicht kennt.“
📗 [Einleitung des Werkes: „Al-Jāmiʿ lī Akhlāq Ar-Rāwī“ (übersetzt: „Die Sammlung über die Verhaltensregeln des Überlieferers (Schülers)“)]
➡️ Einige #Anmerkungen:
• 1. Er weist darauf hin, dass es für jede Wissenschaft einen Leitfaden gibt, an den man sich halten soll.
• 2. Dann erwähnt er das Übel mancher Leute, die denken, sie seien Spezialisten im Bereich der Hadith-Wissenschaften, obwohl sie kaum etwas vorzuweisen haben.
• 3. Die Wichtigkeit des Auswendiglernens.
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Islam Study | Hadith
📚 „Wegweiser für den Schüler des Wissens“ (Teil 2) ➡️ 2. Phase (der Aufbau des kleinen Schülers) In diesem Teil gehe ich auf den Leitfaden für den kleinen Schüler ein, der bereits das Lesen und Schreiben der arabischen Sprache beherrscht. • 1. In dieser…
📚 „Wegweiser für den Schüler des Wissens“ (Teil 3)
➡️ 3. Phase (der Aufbau des kleinen Schülers)
In diesem Teil gehe ich auf den Leitfaden für den Schüler des Wissens ein, der bereits einige Vorkenntnisse hat und mittlerweile auch einigermaßen der arabischen Sprache mächtig ist.
• 1. Auch in dieser Phase soll und muss sich der Schüler weiterhin intensiv mit der arabischen Sprache beschäftigen. Hierbei ist z. B. das 2. Semester des Medina-Buches zu empfehlen und/oder das Grammatik-Werk „Al-Ajurrumiyyah“ und/oder das erste Band des Grammatik-Werkes „An-Naḥū Al-Wāḍiḥ“.
Ganz wichtig: Diese Werke sollten nur bei einem sehr erfahrenen Lehrer, der am besten selbst darin unterrichtet wurde, studiert werden. Für diese Werke werden ca. ein bis zwei Jahr benötigt. Islam Study bietet hierfür regelmäßig Kurse an.
• 2. Der Schüler, der diese Phase abgeschlossen hat, sollte z. B. auch in der Lage sein, Gebete für die Gemeinschaft vorzubeten. Aus diesem Grund muss er sich fleißig mit dem Qurʾān beschäftigen und regelmäßig auswendig lernen. Leider kommen hierbei viele Schüler zu kurz. So findet man manche Studenten vor, die schon seit Jahren den Islam studieren, jedoch kaum etwas vom Qurʾān auswendig gelernt haben, was fatal ist. Ein Schüler des Wissens ohne Qurʾān; das ist nicht möglich!
Er sollte in dieser Phase anvisieren, mindestens fünf weitere Juz des Qurʾāns auswendig zu lernen. Ich empfehle, dass er weiterhin von oben auswendig lernt, sprich die kürzeren Sūren. Man sollte das Auswendiggelernte bei einem Lehrer vortragen.
• 3. Im Bereich der ʿAqīdah kann man versuchen, einige kleinere Büchlein auswendig zu lernen, wie z. B. „Thalāthatu Al-Uṣūl“ von Imām Muḥammad Ibn ʿAbdil-Wahhāb. Man kann auch das Werk „Kitāb At-Tauḥīd“ von Imām Muḥammad Ibn ʿAbdil-Wahhāb studieren. Islam Study bietet hierfür Kurse an
• 4. Im Bereich des Ḥadīth kann man anfangen „ʿUmdatu Al-Aḥkām“ auswendig zu lernen.
• 5. Im Bereich des Fiqh kann man die restlichen Kurse und Seminare über den „Ḥanbali-Fiqh“ besuchen, welche von Islam Study angeboten werden.
👉 Diese 3. Phase sollte ungefähr 12 -18 Monate dauern und man hat danach In Schāʾ Aḷḷāh folgendes erreicht:
• Man hat ein Fundament in der arabischen Sprache und ist mit den meisten Regeln der arabischen Grammatik vertraut.
• Darüber hinaus beherrscht man ca. 100 Seiten aus dem Qurʾān auswendig, und man ist in der Lage in Moscheen vorzubeten.
• Im Bereich der ʿAqīdah ist man - so Aḷḷāh will - gefestigt, da mehrere wichtige Werke studiert wurden. Und man kann nun viele Themen mit Beweisen aus dem Qurʾān und der Sunnah anführen.
• Man hat neben den 40 Nawawiyyah-Ḥadīthen ca. 50 - 100 weitere Ḥadīthe über die Reinigung und das Gebet auswendig gelernt.
• Im Bereich des Fiqh hat man eine ordentliche Übersicht über viele Themenbereiche.
Wer diese Stufe erreicht hat, kann als kleiner „Ṭālib Al-ʿIlm“ bezeichnet werden und (langsam) als (anfangender) Lehrer in die Daʿwah-Arbeit einsteigen. Derjenige, der in der Woche 7 - 14 Stunden lernt, wird mit Aḷḷāhs Erlaubnis in ca. drei Jahren diese 3 Phasen erfolgreich umsetzen können.
Anmerkung und Ratschlag:
In einem Ḥadīth heißt es: „Und die Taten, die Aḷḷāh am meisten mag, sind jene, die fortdauernd verrichtet werden, selbst wenn sie gering sind.“
Und Aḷḷāh weiß es am besten.
Geschrieben von Abu Suleyman Al-Kurdi (1443 - 2022)
https://t.me/islamstudy_hadith2
➡️ 3. Phase (der Aufbau des kleinen Schülers)
In diesem Teil gehe ich auf den Leitfaden für den Schüler des Wissens ein, der bereits einige Vorkenntnisse hat und mittlerweile auch einigermaßen der arabischen Sprache mächtig ist.
• 1. Auch in dieser Phase soll und muss sich der Schüler weiterhin intensiv mit der arabischen Sprache beschäftigen. Hierbei ist z. B. das 2. Semester des Medina-Buches zu empfehlen und/oder das Grammatik-Werk „Al-Ajurrumiyyah“ und/oder das erste Band des Grammatik-Werkes „An-Naḥū Al-Wāḍiḥ“.
Ganz wichtig: Diese Werke sollten nur bei einem sehr erfahrenen Lehrer, der am besten selbst darin unterrichtet wurde, studiert werden. Für diese Werke werden ca. ein bis zwei Jahr benötigt. Islam Study bietet hierfür regelmäßig Kurse an.
• 2. Der Schüler, der diese Phase abgeschlossen hat, sollte z. B. auch in der Lage sein, Gebete für die Gemeinschaft vorzubeten. Aus diesem Grund muss er sich fleißig mit dem Qurʾān beschäftigen und regelmäßig auswendig lernen. Leider kommen hierbei viele Schüler zu kurz. So findet man manche Studenten vor, die schon seit Jahren den Islam studieren, jedoch kaum etwas vom Qurʾān auswendig gelernt haben, was fatal ist. Ein Schüler des Wissens ohne Qurʾān; das ist nicht möglich!
Er sollte in dieser Phase anvisieren, mindestens fünf weitere Juz des Qurʾāns auswendig zu lernen. Ich empfehle, dass er weiterhin von oben auswendig lernt, sprich die kürzeren Sūren. Man sollte das Auswendiggelernte bei einem Lehrer vortragen.
• 3. Im Bereich der ʿAqīdah kann man versuchen, einige kleinere Büchlein auswendig zu lernen, wie z. B. „Thalāthatu Al-Uṣūl“ von Imām Muḥammad Ibn ʿAbdil-Wahhāb. Man kann auch das Werk „Kitāb At-Tauḥīd“ von Imām Muḥammad Ibn ʿAbdil-Wahhāb studieren. Islam Study bietet hierfür Kurse an
• 4. Im Bereich des Ḥadīth kann man anfangen „ʿUmdatu Al-Aḥkām“ auswendig zu lernen.
• 5. Im Bereich des Fiqh kann man die restlichen Kurse und Seminare über den „Ḥanbali-Fiqh“ besuchen, welche von Islam Study angeboten werden.
👉 Diese 3. Phase sollte ungefähr 12 -18 Monate dauern und man hat danach In Schāʾ Aḷḷāh folgendes erreicht:
• Man hat ein Fundament in der arabischen Sprache und ist mit den meisten Regeln der arabischen Grammatik vertraut.
• Darüber hinaus beherrscht man ca. 100 Seiten aus dem Qurʾān auswendig, und man ist in der Lage in Moscheen vorzubeten.
• Im Bereich der ʿAqīdah ist man - so Aḷḷāh will - gefestigt, da mehrere wichtige Werke studiert wurden. Und man kann nun viele Themen mit Beweisen aus dem Qurʾān und der Sunnah anführen.
• Man hat neben den 40 Nawawiyyah-Ḥadīthen ca. 50 - 100 weitere Ḥadīthe über die Reinigung und das Gebet auswendig gelernt.
• Im Bereich des Fiqh hat man eine ordentliche Übersicht über viele Themenbereiche.
Wer diese Stufe erreicht hat, kann als kleiner „Ṭālib Al-ʿIlm“ bezeichnet werden und (langsam) als (anfangender) Lehrer in die Daʿwah-Arbeit einsteigen. Derjenige, der in der Woche 7 - 14 Stunden lernt, wird mit Aḷḷāhs Erlaubnis in ca. drei Jahren diese 3 Phasen erfolgreich umsetzen können.
Anmerkung und Ratschlag:
In einem Ḥadīth heißt es: „Und die Taten, die Aḷḷāh am meisten mag, sind jene, die fortdauernd verrichtet werden, selbst wenn sie gering sind.“
Und Aḷḷāh weiß es am besten.
Geschrieben von Abu Suleyman Al-Kurdi (1443 - 2022)
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Forwarded from Hadith | Einstufung & Erläuterung
#Einstufung_Hadith #Hadith_Wissenschaft #Ahlul_Hadith #Surah_Al_Mulk #Hasan
📚 Hadith-Einstufung Nr. 9
📖 Die Authentizität des Hadith vor dem Schlafengehen Surah Al-Mulk zu lesen
• Es wurde über die Überlieferungskette von Muhammad Ibn Baschār (Bundar), dieser über Muhammad Ibn Jafar (Ghundar), dieser über Schu'bah, dieser über 'Abbās Al-Juschami und dieser über Abu Hurayrah berichtet, dass der Prophet ﷺ sagte:
(إنّ سورَةً مِن القُرآنِ ثلاثون آيَةً شَفَعَتْ لِرَجُلٍ حَتّى غُفِرَ لَهُ، وهي سورة: {تَبَارَكَ الَّذِي بِيَدِهِ الْمُلْكُ}.)
„Eine Surah aus dem Quran, die aus dreißig Versen besteht, wird für einen Fürsprache einlegen, bis einem vergeben wird. Es ist die Surah ‚Tabāraka-lladhie bi-yadihi-l-Mulk‘ (Al-Mulk).“
📗 [Überliefert von Ahmad (7975), Abu Dawud (1400), At-Tirmidhi (2891) und Ibn Mājah (3786)]
🖌 Einiges über diesen Hadith:
➖ 1. Imam Abu Dawud schwieg über diesen Hadith, was bedeutet, dass der Hadith annehmbar/brauchbar (ṣālih) bei ihm ist.👇
https://t.me/hadith_einstufung/15
➖ 2. Imam At-Tirmidhi sagte: „Dies ist ein guter (hasan) Hadith.“
Somit hat er den Hadith nicht als authentisch eingestuft. Wenn At Tirmidhi einen Hadith als „hasan“ einstuft, dann hat dieser meist eine Schwäche ('Illah) bei ihm.👇
https://t.me/audios_durus/304
➖ 3. Imam Ibn Hibbān hat den Hadith in seinem „Sahih-Werk“ überliefert, was bedeutet, dass er ihn als authentisch eingestuft hat.
➖ 4. Die Überlieferer in der Kette sind allesamt vertrauenswürdig und bekannt, mit Ausnahme von 'Abbās Al-Juschami, so ist er:
1. eher unbekannt.
2. es kam zu Unstimmigkeiten, ob er von Abu Hurayrah gehört hat.
• Imam Al-Bukhari sagte in seinem Werk „At-Tārikh Al-Kabir“, dass er nicht von Abu Hurayrah gehört hat.
• Al-Hāfith Al-Bazzār sagte: „Dieser Hadith, so kennen wir keine andere Überlieferungskette über Abu Hurayrah, außer diese.“
• Schaykh 'Abdullah As-Sa'd sagte: „Der Hadith wurde über verschiedene Überlieferungswege überliefert und sie alle sind nicht fehlerfrei. Jedoch stärken sie sich gegenseitig.“
➡️ Die Frage die sich stellt: Abu Hurayrah hatte dutzende großer Schüler, die über ihn überlieferten. Wieso hat diesen Hadith nur dieser eher unbekannte 'Abbās Al-Juschami, bei dem nicht bestätigt ist, dass er von Abu Hurayrah gehört hat, diesen Hadith überliefert?
➡️ Fazit: Die Überlieferungskette ist nicht sehr stark, aber man kann nach dem Hadith handeln.
Und Allah weiß es am besten.
Abu Suleyman, 6. Scha'ban 1441
t.me/hadith_einstufung
📚 Hadith-Einstufung Nr. 9
📖 Die Authentizität des Hadith vor dem Schlafengehen Surah Al-Mulk zu lesen
• Es wurde über die Überlieferungskette von Muhammad Ibn Baschār (Bundar), dieser über Muhammad Ibn Jafar (Ghundar), dieser über Schu'bah, dieser über 'Abbās Al-Juschami und dieser über Abu Hurayrah berichtet, dass der Prophet ﷺ sagte:
(إنّ سورَةً مِن القُرآنِ ثلاثون آيَةً شَفَعَتْ لِرَجُلٍ حَتّى غُفِرَ لَهُ، وهي سورة: {تَبَارَكَ الَّذِي بِيَدِهِ الْمُلْكُ}.)
„Eine Surah aus dem Quran, die aus dreißig Versen besteht, wird für einen Fürsprache einlegen, bis einem vergeben wird. Es ist die Surah ‚Tabāraka-lladhie bi-yadihi-l-Mulk‘ (Al-Mulk).“
📗 [Überliefert von Ahmad (7975), Abu Dawud (1400), At-Tirmidhi (2891) und Ibn Mājah (3786)]
🖌 Einiges über diesen Hadith:
➖ 1. Imam Abu Dawud schwieg über diesen Hadith, was bedeutet, dass der Hadith annehmbar/brauchbar (ṣālih) bei ihm ist.👇
https://t.me/hadith_einstufung/15
➖ 2. Imam At-Tirmidhi sagte: „Dies ist ein guter (hasan) Hadith.“
Somit hat er den Hadith nicht als authentisch eingestuft. Wenn At Tirmidhi einen Hadith als „hasan“ einstuft, dann hat dieser meist eine Schwäche ('Illah) bei ihm.👇
https://t.me/audios_durus/304
➖ 3. Imam Ibn Hibbān hat den Hadith in seinem „Sahih-Werk“ überliefert, was bedeutet, dass er ihn als authentisch eingestuft hat.
➖ 4. Die Überlieferer in der Kette sind allesamt vertrauenswürdig und bekannt, mit Ausnahme von 'Abbās Al-Juschami, so ist er:
1. eher unbekannt.
2. es kam zu Unstimmigkeiten, ob er von Abu Hurayrah gehört hat.
• Imam Al-Bukhari sagte in seinem Werk „At-Tārikh Al-Kabir“, dass er nicht von Abu Hurayrah gehört hat.
• Al-Hāfith Al-Bazzār sagte: „Dieser Hadith, so kennen wir keine andere Überlieferungskette über Abu Hurayrah, außer diese.“
• Schaykh 'Abdullah As-Sa'd sagte: „Der Hadith wurde über verschiedene Überlieferungswege überliefert und sie alle sind nicht fehlerfrei. Jedoch stärken sie sich gegenseitig.“
➡️ Die Frage die sich stellt: Abu Hurayrah hatte dutzende großer Schüler, die über ihn überlieferten. Wieso hat diesen Hadith nur dieser eher unbekannte 'Abbās Al-Juschami, bei dem nicht bestätigt ist, dass er von Abu Hurayrah gehört hat, diesen Hadith überliefert?
➡️ Fazit: Die Überlieferungskette ist nicht sehr stark, aber man kann nach dem Hadith handeln.
Und Allah weiß es am besten.
Abu Suleyman, 6. Scha'ban 1441
t.me/hadith_einstufung
Forwarded from Islam Study
🆕 Frühjahr-SEMINARE bei Islam Study
📣 1.Seminar: FIQH-Seminar:
Buch des Fastens & Kapitel über Al-Iʿtikāf aus dem rein ḥanbalitischen Fiqh-Werk „Zād Al-Mustaqniʿ“.
• Autor: Mūsā Al-Ḥajjāwī (895 - 968 n. H.)
📣 2.Seminar: ʿAQĪDAH-Seminar:
Die Niederschrift „Taḥkīm Al-Qawānīn“ (Richten mit menschengemachten Gesetzen).
• Autor: Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh (1311 - 1389 n. H.)
📣 3.Seminar: ḤADĪTH-Seminar
„Die sechs Ḥadīth-Bücher“ („Al-Kutub As-Sittah“). Die Autoren, ihre Werke und Vorgehensweise.
➡️ Kurs-Ablauf:
Es wird das jeweilige Kapitel bzw. die Schrift gelesen und erläutert.
• Jeder kann an den Seminaren/Kursen teilnehmen.
• Dauer: Jedes Seminar ist auf 1-2 Sitzung (à 45-60 Minuten) angesetzt.
• Kursleiter: Abu Suleyman Al-Kurdi
• Die Live-Unterrichte finden abends statt.
• Die einmalige Anmeldegebühr für alle 3 Seminare zusammen beträgt 12,00 € und ist bis zum 11.03.2022 zu verrichten.
• Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail:
seminare@islam-study.de
https://t.me/islamstudy
📣 1.Seminar: FIQH-Seminar:
Buch des Fastens & Kapitel über Al-Iʿtikāf aus dem rein ḥanbalitischen Fiqh-Werk „Zād Al-Mustaqniʿ“.
• Autor: Mūsā Al-Ḥajjāwī (895 - 968 n. H.)
📣 2.Seminar: ʿAQĪDAH-Seminar:
Die Niederschrift „Taḥkīm Al-Qawānīn“ (Richten mit menschengemachten Gesetzen).
• Autor: Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh (1311 - 1389 n. H.)
📣 3.Seminar: ḤADĪTH-Seminar
„Die sechs Ḥadīth-Bücher“ („Al-Kutub As-Sittah“). Die Autoren, ihre Werke und Vorgehensweise.
➡️ Kurs-Ablauf:
Es wird das jeweilige Kapitel bzw. die Schrift gelesen und erläutert.
• Jeder kann an den Seminaren/Kursen teilnehmen.
• Dauer: Jedes Seminar ist auf 1-2 Sitzung (à 45-60 Minuten) angesetzt.
• Kursleiter: Abu Suleyman Al-Kurdi
• Die Live-Unterrichte finden abends statt.
• Die einmalige Anmeldegebühr für alle 3 Seminare zusammen beträgt 12,00 € und ist bis zum 11.03.2022 zu verrichten.
• Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail:
seminare@islam-study.de
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#Biografie
#Al_Aimmah_an_Najdiyyah
📚 Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh (1311 - 1389 n. H.)
Der Großgelehrte und Mufti Saudi-Arabiens und ein Nachfahre von Imām Muḥammad Ibn ʿAbdil-Wahhāb.
Wenn jemand im letzten Jahrhundert es verdient hätte, als „Imām“ bezeichnet zu werden, dann wahrscheinlich er.
Wenn jemand es verdient hätte, der „Mujaddid“ des 14. Jahrhunderts zu sein, dann wohl er.
Schaykh Muḥammad Ibn Ibrāhīm war es, der im letzten Jahrhundert viele islamische Schulen und Universitäten eröffnen ließ, wie man es so zuvor nicht kannte. Er war somit nicht nur ein normaler Gelehrte, der wie gewöhnlich in den Moscheen unterrichtete, vielmehr war ein Reformer im Bereich einiger neuzeitlicher islamischer Schulen und Universitäten und der Gründer und Leiter von vielen Instituten:
• Im Jahr 1370 n. H. eröffnete er das erste islamische Institut in Ar-Riyāḍ namens „Al-Maʿhad Al-ʿIlmī“.
• Im Jahr 1373 n. H. wurde die „Scharīʿah-Fakultät“ in Ar-Riyāḍ gegründet, welche später „Islamische Universität Imām Muḥammad Ibn Saʿūd“ genannt wurde, an der viele Gelehrte studiert haben. Er war der Leiter.
• Im Jahr 1381 n. H. wurde die „Islamische Universität“ in Al-Madīnah gegründet und er war der Leiter.
Seine Schüler:
• ʿAbdur-Raḥmān Ibn Qāsim (1312 - 1392 n. H.)
• ʿAbdul-ʿAzīz Ibn Bāz (1330 - 1420 n. H.)
• Ḥamūd Ibn ʿUqlāʾ Asch-Schuʿaybī (1346 - 1422 n. H.)
• (Unser Lehrer) ʿAbduḷḷāh Al-Jibrīn (1352 - 1430 n. H.)
• Ṣāliḥ Al-Fauzān (geboren 1354 n. H.)
• (Unser Lehrer) ʿAbdul-ʿAzīz Ar-Rājiḥī (geboren 1360 n. H.)
Er war einer der ersten, der über die Thematik „Richten mit menschengemachten Gesetzen“ sprach, und dies als großen Kufr bezeichnete. Dazu seine bekannte Schrift „Taḥkīm Al-Qawānīn“.
Er war es, der sagte, dass man das Gebet hinter den Aschāʿirah nicht verrichten darf.
Auch widerlegte er die Scheinargumente vieler heutigen Murjiʾah, die behaupten, dass ein Muschrik durch Unwissenheit entschuldigt wird.
Er war auch ein Hauptverbreiter unserer ḥanbalitischen Madhhab und ordnete an, dass Urteile in Saudi-Arabien laut der #Hanbali_Rechtsschule erfolgen sollen und keiner hierbei widersprechen darf. Das führte dazu, dass es zu seiner Zeit kein großes Durcheinander gab im Bereich der Rechtsurteile.
👉 Ich fragte Schaykh Al-Muḥaddith ʿAbduḷḷāh As-Saʿd, wer wissender sei: Schaykh Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh oder Schaykh Ibn Bāz und wessen Fatāwā Vorrang hätten, gelesen zu werden? Er antwortete, dass Schaykh Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh wissender sei im Bereich der ʿAqīdah und seine Fatāwā Vorrang hätten.
👉 Laut vielen Gelehrten, wie z. B. ʿAbdur-Raḥmān Ibn Qāsim, ist er der letzte Gelehrte der „Aʾimmah An-Najdiyyah“.
Hier eine Niederschrift:👇
https://drive.google.com/file/d/1378-5qJpH-XMao_q7xRwxARWovcTd8Gz/view
Möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein.
https://t.me/islamstudy_hadith2
#Al_Aimmah_an_Najdiyyah
📚 Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh (1311 - 1389 n. H.)
Der Großgelehrte und Mufti Saudi-Arabiens und ein Nachfahre von Imām Muḥammad Ibn ʿAbdil-Wahhāb.
Wenn jemand im letzten Jahrhundert es verdient hätte, als „Imām“ bezeichnet zu werden, dann wahrscheinlich er.
Wenn jemand es verdient hätte, der „Mujaddid“ des 14. Jahrhunderts zu sein, dann wohl er.
Schaykh Muḥammad Ibn Ibrāhīm war es, der im letzten Jahrhundert viele islamische Schulen und Universitäten eröffnen ließ, wie man es so zuvor nicht kannte. Er war somit nicht nur ein normaler Gelehrte, der wie gewöhnlich in den Moscheen unterrichtete, vielmehr war ein Reformer im Bereich einiger neuzeitlicher islamischer Schulen und Universitäten und der Gründer und Leiter von vielen Instituten:
• Im Jahr 1370 n. H. eröffnete er das erste islamische Institut in Ar-Riyāḍ namens „Al-Maʿhad Al-ʿIlmī“.
• Im Jahr 1373 n. H. wurde die „Scharīʿah-Fakultät“ in Ar-Riyāḍ gegründet, welche später „Islamische Universität Imām Muḥammad Ibn Saʿūd“ genannt wurde, an der viele Gelehrte studiert haben. Er war der Leiter.
• Im Jahr 1381 n. H. wurde die „Islamische Universität“ in Al-Madīnah gegründet und er war der Leiter.
Seine Schüler:
• ʿAbdur-Raḥmān Ibn Qāsim (1312 - 1392 n. H.)
• ʿAbdul-ʿAzīz Ibn Bāz (1330 - 1420 n. H.)
• Ḥamūd Ibn ʿUqlāʾ Asch-Schuʿaybī (1346 - 1422 n. H.)
• (Unser Lehrer) ʿAbduḷḷāh Al-Jibrīn (1352 - 1430 n. H.)
• Ṣāliḥ Al-Fauzān (geboren 1354 n. H.)
• (Unser Lehrer) ʿAbdul-ʿAzīz Ar-Rājiḥī (geboren 1360 n. H.)
Er war einer der ersten, der über die Thematik „Richten mit menschengemachten Gesetzen“ sprach, und dies als großen Kufr bezeichnete. Dazu seine bekannte Schrift „Taḥkīm Al-Qawānīn“.
Er war es, der sagte, dass man das Gebet hinter den Aschāʿirah nicht verrichten darf.
Auch widerlegte er die Scheinargumente vieler heutigen Murjiʾah, die behaupten, dass ein Muschrik durch Unwissenheit entschuldigt wird.
Er war auch ein Hauptverbreiter unserer ḥanbalitischen Madhhab und ordnete an, dass Urteile in Saudi-Arabien laut der #Hanbali_Rechtsschule erfolgen sollen und keiner hierbei widersprechen darf. Das führte dazu, dass es zu seiner Zeit kein großes Durcheinander gab im Bereich der Rechtsurteile.
👉 Ich fragte Schaykh Al-Muḥaddith ʿAbduḷḷāh As-Saʿd, wer wissender sei: Schaykh Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh oder Schaykh Ibn Bāz und wessen Fatāwā Vorrang hätten, gelesen zu werden? Er antwortete, dass Schaykh Muḥammad Ibn Ibrāhīm Āl Asch-Schaykh wissender sei im Bereich der ʿAqīdah und seine Fatāwā Vorrang hätten.
👉 Laut vielen Gelehrten, wie z. B. ʿAbdur-Raḥmān Ibn Qāsim, ist er der letzte Gelehrte der „Aʾimmah An-Najdiyyah“.
Hier eine Niederschrift:👇
https://drive.google.com/file/d/1378-5qJpH-XMao_q7xRwxARWovcTd8Gz/view
Möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein.
https://t.me/islamstudy_hadith2
Forwarded from As-Sirāt al-Mustaqīm
#Zuhd #IbnAbiDawud
📚 Allāh entblößt seine Diener nicht bei der ersten Sünde
'Umar ibn al-Khattāb wurde zu einer jungen Person gebracht welche gestohlen hat und die junge Person sagte:
"wAllāh, ich habe vorher noch nie gestohlen!"
'Umar antwortet: "Lüge, wAllāh! Allāh entblößt keinen seiner Diener bei seiner ersten Sünde."
📖 [Kitāb az-Zuhd, Ibn Abī Dāwūd Nr. 54]
تِي عمر بن الخطاب بشاب قد سرق، فقال: والله ما سرقت قبلها قط: فقال عمر: كذبت والله، ما كان الله ليسلم عبدا عند أول ذنب»
https://t.me/assiratalmustaqim
📚 Allāh entblößt seine Diener nicht bei der ersten Sünde
'Umar ibn al-Khattāb wurde zu einer jungen Person gebracht welche gestohlen hat und die junge Person sagte:
"wAllāh, ich habe vorher noch nie gestohlen!"
'Umar antwortet: "Lüge, wAllāh! Allāh entblößt keinen seiner Diener bei seiner ersten Sünde."
📖 [Kitāb az-Zuhd, Ibn Abī Dāwūd Nr. 54]
تِي عمر بن الخطاب بشاب قد سرق، فقال: والله ما سرقت قبلها قط: فقال عمر: كذبت والله، ما كان الله ليسلم عبدا عند أول ذنب»
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#Hinweis_auf_bestimmte_Denkweisen
📚 Die Gefährlichkeit der Augendienerei und dass man versucht, ständig im Mittelpunkt zu stehen
▪️ #Imam_Ahmad sagte: „Das Zeigen des Tintenfasses gehört zur Augendienerei (Ar-Riya).“
📗 [„Manaqib Al-Imam Ahmad“ (267)]
➡️ Einige wichtige #Anmerkungen:
• 1. Die Aufrichtigkeit (Al-Ikhlas) ist ein Gottesdienst, der gelernt und trainiert werden muss. Im Quran heißt es: „Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein).“ [98:5]
• 2. Der Gläubige sollte es unterlassen, stets private Dinge zu zeigen, wie seine Bücher, seinen Bücherregal, wie er in der Moschee ist und gerade Bittgebete spricht oder andere Sachen, die mit Gottesdiensten zu tun haben, wenn es darin keinen klaren Nutzen gibt.
• 3. Ein Phänomen, welches beobachtet werden kann, ist, dass manche Leute, die sich dem Wissen zuschreiben, wirklich alles dafür tun, um im Mittelpunkt zu stehen.
- Alles wird stets mit der Kamera aufgenommen.
- Man gibt sich selbst tolle Zunamen, um sich größer und besser darzustellen.
- Von manchen hört man sogar, wie sie bei ihrer Biografie absichtlich lügen und Sachen erwähnen, die nicht stimmen.
Es ist in der heutigen Zeit aufgrund der sozialen Medien sehr einfach geworden, innerhalb von kurzer Zeit berühmt zu werden, und sehr viele - außer jene, die Allah bewahrt - sind dieser riesigen Fitnah verfallen.
▪️ Der Prophet ﷺ sagte in einem Ḥadīth:
(إنّ اللَّهَ يُحِبُّ العَبدَ التَّقِيَّ الغَنِيَّ الخَفِيَّ.)
„Wahrlich, Allah liebt den gottesfürchtigen, (von den anderen Menschen) unabhängigen und verborgenen Diener.“
📗[Überliefert von Muslim (2965)]
• Imam Sufyan Ath-Thauri (97 - 161 n. H.) sagte: „Nimm dich in Acht vor der Berühmtheit! Ich bin keinem begegnet, außer dass er es verboten (abgelehnt) hat.“
• Imam Ahmad sagte einst: „Ich will in einem Tal in Makkah sein, damit mich keiner kennt, denn ich wurde durch die Berühmtheit heimgesucht...“
• Bischr Ibn Al-Ḥārith Al-Ḥāfī (gest. 227 n. H.) - ein Schüler von Imam Malik - sagte: „Wer die Berühmtheit liebt, fürchtet Allah nicht.“
📗[Siehe: „Siyar A'lam An-Nubala“]
https://t.me/islamstudy_hadith2
📚 Die Gefährlichkeit der Augendienerei und dass man versucht, ständig im Mittelpunkt zu stehen
▪️ #Imam_Ahmad sagte: „Das Zeigen des Tintenfasses gehört zur Augendienerei (Ar-Riya).“
📗 [„Manaqib Al-Imam Ahmad“ (267)]
➡️ Einige wichtige #Anmerkungen:
• 1. Die Aufrichtigkeit (Al-Ikhlas) ist ein Gottesdienst, der gelernt und trainiert werden muss. Im Quran heißt es: „Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein).“ [98:5]
• 2. Der Gläubige sollte es unterlassen, stets private Dinge zu zeigen, wie seine Bücher, seinen Bücherregal, wie er in der Moschee ist und gerade Bittgebete spricht oder andere Sachen, die mit Gottesdiensten zu tun haben, wenn es darin keinen klaren Nutzen gibt.
• 3. Ein Phänomen, welches beobachtet werden kann, ist, dass manche Leute, die sich dem Wissen zuschreiben, wirklich alles dafür tun, um im Mittelpunkt zu stehen.
- Alles wird stets mit der Kamera aufgenommen.
- Man gibt sich selbst tolle Zunamen, um sich größer und besser darzustellen.
- Von manchen hört man sogar, wie sie bei ihrer Biografie absichtlich lügen und Sachen erwähnen, die nicht stimmen.
Es ist in der heutigen Zeit aufgrund der sozialen Medien sehr einfach geworden, innerhalb von kurzer Zeit berühmt zu werden, und sehr viele - außer jene, die Allah bewahrt - sind dieser riesigen Fitnah verfallen.
▪️ Der Prophet ﷺ sagte in einem Ḥadīth:
(إنّ اللَّهَ يُحِبُّ العَبدَ التَّقِيَّ الغَنِيَّ الخَفِيَّ.)
„Wahrlich, Allah liebt den gottesfürchtigen, (von den anderen Menschen) unabhängigen und verborgenen Diener.“
📗[Überliefert von Muslim (2965)]
• Imam Sufyan Ath-Thauri (97 - 161 n. H.) sagte: „Nimm dich in Acht vor der Berühmtheit! Ich bin keinem begegnet, außer dass er es verboten (abgelehnt) hat.“
• Imam Ahmad sagte einst: „Ich will in einem Tal in Makkah sein, damit mich keiner kennt, denn ich wurde durch die Berühmtheit heimgesucht...“
• Bischr Ibn Al-Ḥārith Al-Ḥāfī (gest. 227 n. H.) - ein Schüler von Imam Malik - sagte: „Wer die Berühmtheit liebt, fürchtet Allah nicht.“
📗[Siehe: „Siyar A'lam An-Nubala“]
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Forwarded from 'Abdullah As-Sa'd | DE
#Vergessene_Sunnah
#Erläuterung_Hadith
🔹 Das Fasten im Monat Scha'bān
Der Prophet ﷺ fragte in einer authentischen Überlieferung, die in „Sahīh Muslim“ überliefert wurde, 'Imrān Ibn Husayn oder einen anderen Sahabi:
"هَلْ صُمْتَ مِنْ سُرَرِ شَعْبَانَ شَيْئًا؟" قَالَ: لَا. قَالَ: "فَإِذَا أَفْطَرْتَ، فَصُمْ يَوْمَيْنِ".
„Hast du (einige Tage) von den Surar (سُرَرِ) von Scha'bān gefastet?“
Er (der Sahabi) antwortete: „Nein.“
Der Prophet ﷺ sagte zu ihm: „Wenn du dein Fasten gebrochen hast (und der Monat Ramadan vorbei ist), dann faste zwei Tage.“
➡️ In diesem Hadīth spornt der Prophet ﷺ dazu an, einige Tage der Surar (سُرَرِ) vom Monat Scha'bān zu fasten.
Die Leute des Wissens waren sich uneinig, was genau mit den Surar vom Scha'bān gemeint ist. Es gibt folgende drei Meinungen:
1. Mit Surar Scha'bān ist der Anfang vom Monat Scha'bān gemeint.
2. Mit Surar Scha'bān ist die Mitte vom Monat Scha'bān gemeint.
3. Mit Surar Scha'bān ist das Ende vom Monat Scha'bān gemeint.
➡️ Was die dritte Meinung angeht, so gibt es authentische Überlieferungen, in denen der Prophet ﷺ davon abhielt, ein oder zwei Tage vor Ramadan zu fasten, so wie es in Sahīh Al-Bukhāri von Abu Huraira - möge Allah mit ihm zufrieden sein - berichtet wurde, dass der Prophet ﷺ sagte:
„Keiner von euch soll ein oder zwei Tage vor Ramadan fasten, außer derjenige, zu dessen Gewohnheit es gehört, in dieser Zeit zu fasten (wie zum Beispiel derjenige der montags und donnerstags fastet), so kann er diesen Tag fasten.“
➡️ Was die zweite Meinung angeht, so ist diese Meinung am stärksten und Allah weiß es am besten, da es eine Überlieferung gibt, in der der Prophet ﷺ dazu anspornt die drei weißen Tage zu fasten. Und die drei weißen Tage sind in der Mitte eines jeden Monats. Diese Überlieferung bekräftigt evtl. die Meinung, dass mit Surar (سُرَرِ) die Mitte vom Monat Scha'bān gemeint ist.
Und Allah weiß es am besten.
🖌 Al-Muhaddith 'Abdullah As-Sa'd
(القناة الرسمية باللغة الألمانية)
https://facebook.com/AbdullahAsSadDe
https://t.me/As_Saad_DE
#Erläuterung_Hadith
🔹 Das Fasten im Monat Scha'bān
Der Prophet ﷺ fragte in einer authentischen Überlieferung, die in „Sahīh Muslim“ überliefert wurde, 'Imrān Ibn Husayn oder einen anderen Sahabi:
"هَلْ صُمْتَ مِنْ سُرَرِ شَعْبَانَ شَيْئًا؟" قَالَ: لَا. قَالَ: "فَإِذَا أَفْطَرْتَ، فَصُمْ يَوْمَيْنِ".
„Hast du (einige Tage) von den Surar (سُرَرِ) von Scha'bān gefastet?“
Er (der Sahabi) antwortete: „Nein.“
Der Prophet ﷺ sagte zu ihm: „Wenn du dein Fasten gebrochen hast (und der Monat Ramadan vorbei ist), dann faste zwei Tage.“
➡️ In diesem Hadīth spornt der Prophet ﷺ dazu an, einige Tage der Surar (سُرَرِ) vom Monat Scha'bān zu fasten.
Die Leute des Wissens waren sich uneinig, was genau mit den Surar vom Scha'bān gemeint ist. Es gibt folgende drei Meinungen:
1. Mit Surar Scha'bān ist der Anfang vom Monat Scha'bān gemeint.
2. Mit Surar Scha'bān ist die Mitte vom Monat Scha'bān gemeint.
3. Mit Surar Scha'bān ist das Ende vom Monat Scha'bān gemeint.
➡️ Was die dritte Meinung angeht, so gibt es authentische Überlieferungen, in denen der Prophet ﷺ davon abhielt, ein oder zwei Tage vor Ramadan zu fasten, so wie es in Sahīh Al-Bukhāri von Abu Huraira - möge Allah mit ihm zufrieden sein - berichtet wurde, dass der Prophet ﷺ sagte:
„Keiner von euch soll ein oder zwei Tage vor Ramadan fasten, außer derjenige, zu dessen Gewohnheit es gehört, in dieser Zeit zu fasten (wie zum Beispiel derjenige der montags und donnerstags fastet), so kann er diesen Tag fasten.“
➡️ Was die zweite Meinung angeht, so ist diese Meinung am stärksten und Allah weiß es am besten, da es eine Überlieferung gibt, in der der Prophet ﷺ dazu anspornt die drei weißen Tage zu fasten. Und die drei weißen Tage sind in der Mitte eines jeden Monats. Diese Überlieferung bekräftigt evtl. die Meinung, dass mit Surar (سُرَرِ) die Mitte vom Monat Scha'bān gemeint ist.
Und Allah weiß es am besten.
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Forwarded from Hadith | Einstufung & Erläuterung
#Erläuterung_Hadith #Einstufung_Hadith #Ahlul_Hadith #15_Schaʿbān #Daif
📚 Hadith-Einstufung Nr. 14 Teil 2
📖 Die Authentizität des Hadith über die Vergebung in der Nacht des 15. Schaʿbāns
▪️ Abū Mūsā Al-Aschʿarī berichtete über den Gesandten Aḷḷāhs ﷺ, dass er sagte:
(إِنَّ اللَّهَ لَيَطَّلِعُ فِي لَيْلَةِ النِّصْفِ مِنْ شَعْبَانَ، فَيَغْفِرُ لِجَمِيعِ خَلْقِهِ إِلَّا لِمُشْرِكٍ أَوْ مُشَاحِنٍ.)
„Wahrlich, Aḷḷāh steigt in der 15. Nacht vom Schaʿbān hinab und vergibt jedem Seiner Geschöpfe, außer einem Muschrik (Götzendiener) oder einem Muschāḥin (Streitenden).“
📗 [Überliefert von Ibn Mājah (1390)]
Dieser Ḥadīth wurde u. a. von folgenden Gelehrten als schwach eingestuft:
• Ibn Abī Mulaykah
• ʿAbduḷḷāh Ibn Al-Mubārak
• Abū Ḥātim Ar-Rāzī
• Abū Jaʿfar Al-ʿUqaylī
• Ad-Dāraquṭnī
• Abul-Faraj Ibn Al-Jauzī
• Al-Mizzī
• Adh-Dhahabī
• ʿAbduḷḷāh As-Saʿd
• ʿAbdul-ʿAzīz Aṭ-Ṭarīfī
t.me/hadith_einstufung
📚 Hadith-Einstufung Nr. 14 Teil 2
📖 Die Authentizität des Hadith über die Vergebung in der Nacht des 15. Schaʿbāns
▪️ Abū Mūsā Al-Aschʿarī berichtete über den Gesandten Aḷḷāhs ﷺ, dass er sagte:
(إِنَّ اللَّهَ لَيَطَّلِعُ فِي لَيْلَةِ النِّصْفِ مِنْ شَعْبَانَ، فَيَغْفِرُ لِجَمِيعِ خَلْقِهِ إِلَّا لِمُشْرِكٍ أَوْ مُشَاحِنٍ.)
„Wahrlich, Aḷḷāh steigt in der 15. Nacht vom Schaʿbān hinab und vergibt jedem Seiner Geschöpfe, außer einem Muschrik (Götzendiener) oder einem Muschāḥin (Streitenden).“
📗 [Überliefert von Ibn Mājah (1390)]
Dieser Ḥadīth wurde u. a. von folgenden Gelehrten als schwach eingestuft:
• Ibn Abī Mulaykah
• ʿAbduḷḷāh Ibn Al-Mubārak
• Abū Ḥātim Ar-Rāzī
• Abū Jaʿfar Al-ʿUqaylī
• Ad-Dāraquṭnī
• Abul-Faraj Ibn Al-Jauzī
• Al-Mizzī
• Adh-Dhahabī
• ʿAbduḷḷāh As-Saʿd
• ʿAbdul-ʿAzīz Aṭ-Ṭarīfī
t.me/hadith_einstufung
#Frage_Telegram_Bot
📚 Das Freitagsgebet in der Schule oder auf der Arbeit verrichten
▪️ 1. Das Freitagsgebet zählt zu den wichtigen Pflichten, die der Muslim nie unterlassen sollte. Hier ein Text dazu:👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/155
• Hier auch ein Text, für wen das Freitagsgebet verpflichtend ist:👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/24
▪️ 2. Jedoch besagt die Realität, dass viele Brüder oftmals Probleme haben, das Freitagsgebet in der Moschee verrichten zu können, da man nicht frei bekommt von der Arbeit/Schule, oder es in der Stadt keine Moschee gibt und die nächste weit entfernt ist.
Kann man sich in solchen Fällen zusammentun und das Freitagsgebet in einem Raum verrichten, wenn es z. B. keine andere Möglichkeit gibt?
Diese Frage habe ich am Freitag (14 /1/1441 n. H.) unserem Schaykh 'Abdul-'Aziz Ar-Rajihi nach dem Freitagsgebet gestellt und er sagte:
„Wenn die nächste Moschee weit entfernt ist und es zu großer Beschwerlichkeit kommt, dort hinzufahren, fällt in diesem Fall die Pflicht des Freitagsgebets weg. Jedoch ist die Teilnahme weiterhin erwünscht und man sollte trotzdem versuchen am Freitagsgebet teilzunehmen.
Wenn man sich in einem nicht-muslimischen Land befindet und es keine nahegelegene Moschee gibt, in der man das Freitagsgebet verrichten könnte, dann ist es gestattet, sich an einem Ort zu treffen und dort die Freitagspredigt und das Freitagsgebet zu halten, wenn mindestens drei Sesshafte vorhanden sind.“ [Ende seiner Aussage]
• Hier ein Text über die (Mindest-)Anzahl, bei der das Freitagsgebet zustande kommt:👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/121
▪️ 3. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die Verrichtung mehrerer Freitagsgebete in derselben Stadt problematisch ist. Man sollte das nur in äußersten Notfällen machen.👇
https://t.me/islamstudy/1987
Möge Allah es den Brüdern erleichtern, dass sie stets das Freitagsgebet verrichten können.
https://t.me/islamstudy_hadith2
📚 Das Freitagsgebet in der Schule oder auf der Arbeit verrichten
▪️ 1. Das Freitagsgebet zählt zu den wichtigen Pflichten, die der Muslim nie unterlassen sollte. Hier ein Text dazu:👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/155
• Hier auch ein Text, für wen das Freitagsgebet verpflichtend ist:👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/24
▪️ 2. Jedoch besagt die Realität, dass viele Brüder oftmals Probleme haben, das Freitagsgebet in der Moschee verrichten zu können, da man nicht frei bekommt von der Arbeit/Schule, oder es in der Stadt keine Moschee gibt und die nächste weit entfernt ist.
Kann man sich in solchen Fällen zusammentun und das Freitagsgebet in einem Raum verrichten, wenn es z. B. keine andere Möglichkeit gibt?
Diese Frage habe ich am Freitag (14 /1/1441 n. H.) unserem Schaykh 'Abdul-'Aziz Ar-Rajihi nach dem Freitagsgebet gestellt und er sagte:
„Wenn die nächste Moschee weit entfernt ist und es zu großer Beschwerlichkeit kommt, dort hinzufahren, fällt in diesem Fall die Pflicht des Freitagsgebets weg. Jedoch ist die Teilnahme weiterhin erwünscht und man sollte trotzdem versuchen am Freitagsgebet teilzunehmen.
Wenn man sich in einem nicht-muslimischen Land befindet und es keine nahegelegene Moschee gibt, in der man das Freitagsgebet verrichten könnte, dann ist es gestattet, sich an einem Ort zu treffen und dort die Freitagspredigt und das Freitagsgebet zu halten, wenn mindestens drei Sesshafte vorhanden sind.“ [Ende seiner Aussage]
• Hier ein Text über die (Mindest-)Anzahl, bei der das Freitagsgebet zustande kommt:👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/121
▪️ 3. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die Verrichtung mehrerer Freitagsgebete in derselben Stadt problematisch ist. Man sollte das nur in äußersten Notfällen machen.👇
https://t.me/islamstudy/1987
Möge Allah es den Brüdern erleichtern, dass sie stets das Freitagsgebet verrichten können.
https://t.me/islamstudy_hadith2
#Masāil_At_Takfir #Abu_Hanifah
📚 Der Fehler, Takfir auf Abu Hanifah zu machen
▪️ 1. Man hört in letzter Zeit immer öfters, wie bestimmte Leute die Ansicht verbreiten, der Takfir auf Abu Hanifah wäre zutreffend und es gäbe angeblich sogar einen Konsens unter den Salaf dazu.
Ich habe bereits in einem Video ausführlich über diese Thematik gesprochen.👇
https://t.me/audios_durus/824
Folgende frühere Gelehrte haben zwar Abu Hanifah teils kritisiert, aber keinen Takfir auf ihn gemacht:
• Asch-Schāfiʿī (150 - 204 n. H.)
• Abū Bakr Ibn Abī Schaybah (159 - 235 n. H.)
• Aḥmad Ibn Ḥanbal (164 - 241 n. H.)
• Al-Bukhārī (194 - 256 n. H.)
• Muslim (206 - 261 n. H.)
• At-Tirmidhī (209 - 279 n. H.)
• ʿAbduḷḷāh, der Sohn von Aḥmad (213 - 290 n. H.)
• An-Nasāʾī (215 - 303 n. H.)
• Al-ʿUqaylī (gest. 322 n. H.)
• Ibn Ḥibbān (270 - 354 n. H.)
👆 Das waren jetzt zehn Namen von großen Gelehrten.
Und hier zwei weitere Texte, die belegen, dass Aḥmad Ibn Ḥanbal und An-Nasāʾī jeweils einen Ḥadīth über den Überlieferungsweg von Abū Ḥanīfah überliefert haben. Würden sie ihn als Kāfir ansehen, würden sie nicht über ihn überliefern.👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/94
https://t.me/islamstudy_hadith2/95
Und hier die Niederschrift „Imām Al-Bukhārī und die Ḥanafiten“, aus der entnommen wird, dass Al-Bukhārī keinen Takfir auf Abu Hanifah gemacht hat.👇
https://t.me/islam_study_PDF/39
▪️ 2. Wenn man über so ein Thema spricht, ist es wichtig, immer mit Wissen und Beweisen zu sprechen und nicht nur mit Emotionen.
Zu denken, dass es ausreichend sei, z. B. diejenigen, die Takfir auf Abu Hanifah machen, einfach nur zu beleidigen und als Verrückte etc. zu betiteln, ohne aber wissenschaftlich auf das Ganze einzugehen, ist nicht richtig und ein falscher Weg, um diese Ansicht zurückzuweisen.
▪️ 3. Als Beweis wird von denjenigen, die Takfir auf Abu Hanifah machen, u. a. folgende Überlieferung angeführt:
• ʿAbduḷḷāh Ibn Aḥmad sagte: Uns berichtete ʿAbduḷḷāh Ibn ʿAun Ibn Al-Khazzāz Abū Muḥammad - und er war vertrauenswürdig -, dieser sagte: Uns berichtete ein Schaykh aus Al-Kūfah -, es wurde zu ʿAbduḷḷāh Ibn ʿAun gesagt: Handelt es sich um Abul-Jahm? Es scheint so, als hätte er es bestätigt, dieser sagte: Ich hörte Sufyān Ath-Thaurī sagen: Ḥammād Ibn Abī Sulaymān sagte zu mir: „Geh zu diesem Kāfir - also Abū Ḥanīfah - und sag zu ihm: ‚Solltest du die Ansicht vertreten, dass der Qurʾān erschaffen ist, dann nähere dich uns nicht mehr.‘“
📗 [„Kitāb As-Sunnah“ (225)]
➡️ Einiges zu dieser Überlieferung:
• a) In der Überlieferungskette befindet sich dieser unbekannte „Schaykh aus Al-Kūfah“, der nicht klar bestimmt wurde. Somit ist er „mubham“, also ein nicht genannter Überlieferer.
• b) Ḥammād Ibn Abī Sulaymān ist der Lehrer von Abū Ḥanīfah und das meiste Wissen hat Abū Ḥanīfah von diesem Ḥammād gelernt. Es gibt viele Überlieferungen, in denen Ḥammād Abū Ḥanīfah lobt.
• c) Ḥammād ist im Jahr 120 n. H. gestorben und Abū Ḥanīfah im Jahr 150 n. H. Es wird berichtet, dass Abū Ḥanīfah die Ansicht vertreten haben soll, dass der Qurʾān erschaffen ist, dann aber davon bereute, nachdem ihm zweimal Istitābah gemacht wurde. Somit kann diese Aussage von Ḥammād, falls sie stimmen sollte, darauf bezogen werden, dass dies vor der Istitābah von Abū Ḥanīfah war.
▪️ 4. In vielen Bereichen der Glaubenslehre stimmt Abu Hanifah mit den anderen Gelehrten von Ahlus-Sunnah überein, wie z. B. bei der Bestätigung der göttlichen Attribute, der Hoheit Allahs (Al-ʿUlū), Al-Istiwā usw.
Viele späteren Hanafiten dagegen widersprechen Abu Hanifah, dessen Rechtsschule sie sich angeblich zuschreiben.
Hier ein Text, der vor mehreren Jahren geschrieben wurde:👇
https://t.me/islam_study_PDF/183
Den Inhalt dieses Textes habe ich fast genau so bei Schaykh 'Abdullah As-Sa'd und Khalid Al-Fulayj erwähnt und sie beide stimmten dem zu.
https://t.me/islamstudy_hadith2
📚 Der Fehler, Takfir auf Abu Hanifah zu machen
▪️ 1. Man hört in letzter Zeit immer öfters, wie bestimmte Leute die Ansicht verbreiten, der Takfir auf Abu Hanifah wäre zutreffend und es gäbe angeblich sogar einen Konsens unter den Salaf dazu.
Ich habe bereits in einem Video ausführlich über diese Thematik gesprochen.👇
https://t.me/audios_durus/824
Folgende frühere Gelehrte haben zwar Abu Hanifah teils kritisiert, aber keinen Takfir auf ihn gemacht:
• Asch-Schāfiʿī (150 - 204 n. H.)
• Abū Bakr Ibn Abī Schaybah (159 - 235 n. H.)
• Aḥmad Ibn Ḥanbal (164 - 241 n. H.)
• Al-Bukhārī (194 - 256 n. H.)
• Muslim (206 - 261 n. H.)
• At-Tirmidhī (209 - 279 n. H.)
• ʿAbduḷḷāh, der Sohn von Aḥmad (213 - 290 n. H.)
• An-Nasāʾī (215 - 303 n. H.)
• Al-ʿUqaylī (gest. 322 n. H.)
• Ibn Ḥibbān (270 - 354 n. H.)
👆 Das waren jetzt zehn Namen von großen Gelehrten.
Und hier zwei weitere Texte, die belegen, dass Aḥmad Ibn Ḥanbal und An-Nasāʾī jeweils einen Ḥadīth über den Überlieferungsweg von Abū Ḥanīfah überliefert haben. Würden sie ihn als Kāfir ansehen, würden sie nicht über ihn überliefern.👇
https://t.me/islamstudy_hadith2/94
https://t.me/islamstudy_hadith2/95
Und hier die Niederschrift „Imām Al-Bukhārī und die Ḥanafiten“, aus der entnommen wird, dass Al-Bukhārī keinen Takfir auf Abu Hanifah gemacht hat.👇
https://t.me/islam_study_PDF/39
▪️ 2. Wenn man über so ein Thema spricht, ist es wichtig, immer mit Wissen und Beweisen zu sprechen und nicht nur mit Emotionen.
Zu denken, dass es ausreichend sei, z. B. diejenigen, die Takfir auf Abu Hanifah machen, einfach nur zu beleidigen und als Verrückte etc. zu betiteln, ohne aber wissenschaftlich auf das Ganze einzugehen, ist nicht richtig und ein falscher Weg, um diese Ansicht zurückzuweisen.
▪️ 3. Als Beweis wird von denjenigen, die Takfir auf Abu Hanifah machen, u. a. folgende Überlieferung angeführt:
• ʿAbduḷḷāh Ibn Aḥmad sagte: Uns berichtete ʿAbduḷḷāh Ibn ʿAun Ibn Al-Khazzāz Abū Muḥammad - und er war vertrauenswürdig -, dieser sagte: Uns berichtete ein Schaykh aus Al-Kūfah -, es wurde zu ʿAbduḷḷāh Ibn ʿAun gesagt: Handelt es sich um Abul-Jahm? Es scheint so, als hätte er es bestätigt, dieser sagte: Ich hörte Sufyān Ath-Thaurī sagen: Ḥammād Ibn Abī Sulaymān sagte zu mir: „Geh zu diesem Kāfir - also Abū Ḥanīfah - und sag zu ihm: ‚Solltest du die Ansicht vertreten, dass der Qurʾān erschaffen ist, dann nähere dich uns nicht mehr.‘“
📗 [„Kitāb As-Sunnah“ (225)]
➡️ Einiges zu dieser Überlieferung:
• a) In der Überlieferungskette befindet sich dieser unbekannte „Schaykh aus Al-Kūfah“, der nicht klar bestimmt wurde. Somit ist er „mubham“, also ein nicht genannter Überlieferer.
• b) Ḥammād Ibn Abī Sulaymān ist der Lehrer von Abū Ḥanīfah und das meiste Wissen hat Abū Ḥanīfah von diesem Ḥammād gelernt. Es gibt viele Überlieferungen, in denen Ḥammād Abū Ḥanīfah lobt.
• c) Ḥammād ist im Jahr 120 n. H. gestorben und Abū Ḥanīfah im Jahr 150 n. H. Es wird berichtet, dass Abū Ḥanīfah die Ansicht vertreten haben soll, dass der Qurʾān erschaffen ist, dann aber davon bereute, nachdem ihm zweimal Istitābah gemacht wurde. Somit kann diese Aussage von Ḥammād, falls sie stimmen sollte, darauf bezogen werden, dass dies vor der Istitābah von Abū Ḥanīfah war.
▪️ 4. In vielen Bereichen der Glaubenslehre stimmt Abu Hanifah mit den anderen Gelehrten von Ahlus-Sunnah überein, wie z. B. bei der Bestätigung der göttlichen Attribute, der Hoheit Allahs (Al-ʿUlū), Al-Istiwā usw.
Viele späteren Hanafiten dagegen widersprechen Abu Hanifah, dessen Rechtsschule sie sich angeblich zuschreiben.
Hier ein Text, der vor mehreren Jahren geschrieben wurde:👇
https://t.me/islam_study_PDF/183
Den Inhalt dieses Textes habe ich fast genau so bei Schaykh 'Abdullah As-Sa'd und Khalid Al-Fulayj erwähnt und sie beide stimmten dem zu.
https://t.me/islamstudy_hadith2