Forwarded from Islamqa deutsch
📚 Das Feiern des Geburtstags des Propheten
Teil 1:
______________________
Man muss erst einmal wissen, dass sich die Gelehrten über die Festlegung des Geburtstags des Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm- uneinig waren. Ibn ‘Abdilbarr -möge Allah ihm barmherzig sein- war der Meinung dass er -Allahs Segen und Frieden auf ihm- am 2. Rabi‘ Al-Awwal geboren wurde. Ibn Hazm -möge Allah ihm barmherzig sein- hielt es aber für wahrscheinlicher, dass er am 8. Rabi‘ Al-Awwal geboren wurde. Es wurde auch gesagt am zehnten, wie es Abu Ja’far Al-Baqir sagte. Auch wird gesagt, dass er am zwölften geboren wurde, wie Ibn Ishaq. Es wird auch gesagt, dass er im Monat Ramadan geboren wurde, so wie es Ibn ‘Abdilbarr von Az-Zubair Ibn Bakkar überlieferte.
Siehe „As-Sira An-Nabawiya“ (S. 199, 200) von Ibn Kathir.
Und diese Meinungsverschiedenheit zwischen den Gelehrten reicht, damit wir wissen, dass niemand von den Altvorderen dieser Nation, die den Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm- liebten, seinen Geburtstag mit Bestimmtheit festlegen konnten, geschweige denn ihn zu feiern. Und es sind bereits mehrere Jahrhunderte über die Muslime vergangen, in denen sie nie diesen Geburtstag gefeiert haben, bis ihn die Fatimiden erfunden haben.
https://telegram.me/islamqa_de
Teil 1:
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Man muss erst einmal wissen, dass sich die Gelehrten über die Festlegung des Geburtstags des Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm- uneinig waren. Ibn ‘Abdilbarr -möge Allah ihm barmherzig sein- war der Meinung dass er -Allahs Segen und Frieden auf ihm- am 2. Rabi‘ Al-Awwal geboren wurde. Ibn Hazm -möge Allah ihm barmherzig sein- hielt es aber für wahrscheinlicher, dass er am 8. Rabi‘ Al-Awwal geboren wurde. Es wurde auch gesagt am zehnten, wie es Abu Ja’far Al-Baqir sagte. Auch wird gesagt, dass er am zwölften geboren wurde, wie Ibn Ishaq. Es wird auch gesagt, dass er im Monat Ramadan geboren wurde, so wie es Ibn ‘Abdilbarr von Az-Zubair Ibn Bakkar überlieferte.
Siehe „As-Sira An-Nabawiya“ (S. 199, 200) von Ibn Kathir.
Und diese Meinungsverschiedenheit zwischen den Gelehrten reicht, damit wir wissen, dass niemand von den Altvorderen dieser Nation, die den Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm- liebten, seinen Geburtstag mit Bestimmtheit festlegen konnten, geschweige denn ihn zu feiern. Und es sind bereits mehrere Jahrhunderte über die Muslime vergangen, in denen sie nie diesen Geburtstag gefeiert haben, bis ihn die Fatimiden erfunden haben.
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Laut Internetseiten und sozialen Medien (Facebook, Telegram, Twitter...) müsste es im deutschsprachigen Raum hunderte vlt sogar tausende von "fortgeschrittenen Schülern des Wissens" und "Schujukh" geben.
Zumindest wenn man nach der Anzahl der vielen Seiten und Kanäle und der "großen Themen", welche von diesen Personen thematisiert werden, geht.
Jedoch gibt es ein kleines Problem: Viele dieser Seiten und Kanäle tragen Pseudonamen und man weiß oft nicht, wer sich dahinter verbirgt.
Oder man kennt den islamischen Lebenslauf dieser Personen nicht, da sie oft aus dem Nichts auf einmal auftauchen.
Imam Muhammad Ibn Sirin (110 H.) -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
"Sie (die Imame der Überlieferer) pflegten es (am Anfang), nicht nach der Überlierfungskette zu fragen. Als jedoch die Fitna auftrat/sich ereignete, sagten sie: Nennt uns eure Männer (Lehrer und Überlieferer). So wurde auf die Ahlus Sunnah geschaut und ihre Ahadith wurden genommen und es wurde auf die Leute der Bid'a (Neuerung) geschaut und ihre Ahadith wurden nicht genommen."
(Überliefert von Muslim)
Und sicherlich ist die Fitna in unserer heutigen Zeit um einiges mehr, als zu Zeiten der ersten Generationen.
Von daher sollte man im Zweifelsfall auch zu dieser Waffe zurückgreifen und zu diesen Schujukh bei Facebook und Co sagen: "Nennt uns eure Männer..."
Eine der Besonderheiten des Islams ist, dass dieses Wissen über Generationen immer von Lehrer zu Schüler weitergegeben wurde.
Und das Wertvollste, was ein Gläubiger besitzt ist seine Religion und man sollte nicht fahrlässig damit umgehen und sein Wissen von Unbekannten nehmen.
Und bei Allah alleine liegt der Erfolg.
https://telegram.me/islamstudy
Zumindest wenn man nach der Anzahl der vielen Seiten und Kanäle und der "großen Themen", welche von diesen Personen thematisiert werden, geht.
Jedoch gibt es ein kleines Problem: Viele dieser Seiten und Kanäle tragen Pseudonamen und man weiß oft nicht, wer sich dahinter verbirgt.
Oder man kennt den islamischen Lebenslauf dieser Personen nicht, da sie oft aus dem Nichts auf einmal auftauchen.
Imam Muhammad Ibn Sirin (110 H.) -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
"Sie (die Imame der Überlieferer) pflegten es (am Anfang), nicht nach der Überlierfungskette zu fragen. Als jedoch die Fitna auftrat/sich ereignete, sagten sie: Nennt uns eure Männer (Lehrer und Überlieferer). So wurde auf die Ahlus Sunnah geschaut und ihre Ahadith wurden genommen und es wurde auf die Leute der Bid'a (Neuerung) geschaut und ihre Ahadith wurden nicht genommen."
(Überliefert von Muslim)
Und sicherlich ist die Fitna in unserer heutigen Zeit um einiges mehr, als zu Zeiten der ersten Generationen.
Von daher sollte man im Zweifelsfall auch zu dieser Waffe zurückgreifen und zu diesen Schujukh bei Facebook und Co sagen: "Nennt uns eure Männer..."
Eine der Besonderheiten des Islams ist, dass dieses Wissen über Generationen immer von Lehrer zu Schüler weitergegeben wurde.
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Forwarded from Islam Study | Hadith
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Forwarded from Islamqa deutsch
📚 Das Feiern des Geburtstags des Propheten
Teil 2:
Schaikh ‘Ali Mahfudh -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
„Die ersten, die dies in Kairo erfunden haben, waren die Kalifen der Fatimiden im vierten Jahrhundert. So haben sie das Feiern von sechs Geburtstagen erfunden: den Geburtstag des Propheten, den Geburtstag von Imam ‘Ali -möge Allah mit ihm zufrieden sein-, den Geburtstag von Fatima Az-Zahra -möge Allah mit ihr zufrieden sein-, den Geburtstag von Al-Hasan und Al-Husain -möge Allah mit ihnen zufrieden sein- und den Geburtstag des amtierenden Kalifen, bis sie von Al-Afdal, dem Kommandanten der Armee, abgeschafft wurden. Hierauf wurden sie im Kalifat von Al-Aamir bi Ahkaam Allah, im Jahre 524 n.H., wieder eingeführt, nachdem die Menschen sie fast vergessen hätten. Der Erste, der das Feiern des Geburtstags des Propheten, in der Stadt „Irbil“ (Arbil), erfunden hat, war der König Al-Mudhaffar Abu Sa’id, im 7. Jahrhundert. Und das Feiern des Geburtstags des Propheten verlief weiter, bis zu unserem heutigen Tag. Die Menschen weiteten sich darin aus und erfanden alles, wonach ihre Seelen verlangten und was die Satane, unter den Menschen und Jinn, ihnen eingaben.“
Aus „Al-Ibda‘ fi Madaarr Al-Ibtida‘“ (S. 251).
https://telegram.me/islamqa_de
Teil 2:
Schaikh ‘Ali Mahfudh -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
„Die ersten, die dies in Kairo erfunden haben, waren die Kalifen der Fatimiden im vierten Jahrhundert. So haben sie das Feiern von sechs Geburtstagen erfunden: den Geburtstag des Propheten, den Geburtstag von Imam ‘Ali -möge Allah mit ihm zufrieden sein-, den Geburtstag von Fatima Az-Zahra -möge Allah mit ihr zufrieden sein-, den Geburtstag von Al-Hasan und Al-Husain -möge Allah mit ihnen zufrieden sein- und den Geburtstag des amtierenden Kalifen, bis sie von Al-Afdal, dem Kommandanten der Armee, abgeschafft wurden. Hierauf wurden sie im Kalifat von Al-Aamir bi Ahkaam Allah, im Jahre 524 n.H., wieder eingeführt, nachdem die Menschen sie fast vergessen hätten. Der Erste, der das Feiern des Geburtstags des Propheten, in der Stadt „Irbil“ (Arbil), erfunden hat, war der König Al-Mudhaffar Abu Sa’id, im 7. Jahrhundert. Und das Feiern des Geburtstags des Propheten verlief weiter, bis zu unserem heutigen Tag. Die Menschen weiteten sich darin aus und erfanden alles, wonach ihre Seelen verlangten und was die Satane, unter den Menschen und Jinn, ihnen eingaben.“
Aus „Al-Ibda‘ fi Madaarr Al-Ibtida‘“ (S. 251).
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Der Iman an die Vorherbestimmung (Qadar)
Ibn Mas'ūd - möge Allāh mit ihm zufrieden sein - sagte:
"Auf ein glühendes Stück Holz draufzubeißen bis es abgekühlt ist, ist mir lieber, als dass ich zu etwas, dass Allāh bereits bestimmt hat, sage: "Wäre es bloß nicht geschehen.""
[Abū Dāwūd - Az-Zuhd 128]
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Ibn Mas'ūd - möge Allāh mit ihm zufrieden sein - sagte:
"Auf ein glühendes Stück Holz draufzubeißen bis es abgekühlt ist, ist mir lieber, als dass ich zu etwas, dass Allāh bereits bestimmt hat, sage: "Wäre es bloß nicht geschehen.""
[Abū Dāwūd - Az-Zuhd 128]
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Unter der Leitung mehrerer Admins.
Webseite: http://islam-study.com
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Imam Abu 'Isa At-Tirmidhi schreibt in seinem Hadith-Werk:
Kapitel: Die Überlieferungen, dass derjenige, der bei der Verteidigung seines Besitzes stirbt, ein Schahid ist.
___________________________
Hadith 1421:
Der Gesandte Allahs -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte:
"Wer bei der Verteidigung seines BESITZES stirbt, so ist er ein Schahid (Märtyrer) und wer bei der Verteidigung seiner RELIGION stirbt, so ist er ein Schahid und wer bei der Verteidigung seines BLUTES stirbt, so ist er ein Schahid und wer bei der Verteidigung seiner FAMILIE stirbt, so ist er ein Schahid."
(Überliefert von Abu Dawud, An-Nasaai und At-Tirmidhi, der sagte: Dies ist ein guter und authentischer Hadith.)
___________________________
Imam 'Abdullah Ibn Al-Mubarak -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
"Er soll sein Besitz verteidigen (und darum kämpfen), selbst wenn es nur 2 Dirham sind."
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Kapitel: Die Überlieferungen, dass derjenige, der bei der Verteidigung seines Besitzes stirbt, ein Schahid ist.
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Hadith 1421:
Der Gesandte Allahs -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte:
"Wer bei der Verteidigung seines BESITZES stirbt, so ist er ein Schahid (Märtyrer) und wer bei der Verteidigung seiner RELIGION stirbt, so ist er ein Schahid und wer bei der Verteidigung seines BLUTES stirbt, so ist er ein Schahid und wer bei der Verteidigung seiner FAMILIE stirbt, so ist er ein Schahid."
(Überliefert von Abu Dawud, An-Nasaai und At-Tirmidhi, der sagte: Dies ist ein guter und authentischer Hadith.)
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Imam 'Abdullah Ibn Al-Mubarak -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
"Er soll sein Besitz verteidigen (und darum kämpfen), selbst wenn es nur 2 Dirham sind."
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Zu dem Segen der Aufrichtigkeit (Al-Ikhlas) gehört es, dass die Taten eines Menschen nach dem Tod bestehen bleiben und nicht abbrechen.
Jede Tat, welche du siehst, die von einem toten Menschen geblieben ist, sei es Wissen, Spenden oder der Ruf zum Islam (Da'wa), sind ein Zeichen seiner Aufrichtigkeit.
Was für Allah ist, das wird bestehen bleiben und was für jemanden anderen außer Allah ist, das wird verblassen.
[Schaikh Khalid Al-Fulaiy]
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Jede Tat, welche du siehst, die von einem toten Menschen geblieben ist, sei es Wissen, Spenden oder der Ruf zum Islam (Da'wa), sind ein Zeichen seiner Aufrichtigkeit.
Was für Allah ist, das wird bestehen bleiben und was für jemanden anderen außer Allah ist, das wird verblassen.
[Schaikh Khalid Al-Fulaiy]
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Das Urteil darüber, den Nichtmuslimen zu ihren Festtagen zu gratulieren
📚 Ibn Al-Qayyim -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte in seinem Buch „Ahkam Ahl Adh-Dhimma“:
„Was das Gratulieren der Nichtmuslime zu ihren Symbolen des Unglauben, welche ihnen eigen sind, anbelangt, so ist das nach Übereinstimmung (der Gelehrten) verboten, wie dass man ihnen beispielsweise zu ihren Festtagen oder zu ihrem Fasten gratuliert und sagt: „Gesegnetes Fest“, oder sie zu diesem Fest und ähnlichem gratuliert. Selbst wenn sich dabei der Gratulant vor Unglauben bewahrt, so gehört es immer noch zu den verbotenen Dingen und ist damit zu vergleichen, wie jemandem zur seiner Niederwerfung (Sujud) vor dem Kreuz zu gratulieren. Vielmehr ist es sogar eine gewaltigere Sünde im Angesichte Allahs und sogar noch verhasster als jemandem zum Verzehr von Alkohol, der Ermordung einer Seele oder zu verbotener sexueller Beziehung und Ähnlichem zu gratulieren. Viele derjenigen, welche der Religion keinen Wert zumessen, begehen diese Sachen, unwissend darüber, wie grässlich das ist, was sie taten. Wer nun einem Diener zu einer Sünde oder Neuerung (Bid'a) gratuliert, so hat er sich damit dem Hass Allahs und Seinem Zorn ausgesetzt.“
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📚 Ibn Al-Qayyim -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte in seinem Buch „Ahkam Ahl Adh-Dhimma“:
„Was das Gratulieren der Nichtmuslime zu ihren Symbolen des Unglauben, welche ihnen eigen sind, anbelangt, so ist das nach Übereinstimmung (der Gelehrten) verboten, wie dass man ihnen beispielsweise zu ihren Festtagen oder zu ihrem Fasten gratuliert und sagt: „Gesegnetes Fest“, oder sie zu diesem Fest und ähnlichem gratuliert. Selbst wenn sich dabei der Gratulant vor Unglauben bewahrt, so gehört es immer noch zu den verbotenen Dingen und ist damit zu vergleichen, wie jemandem zur seiner Niederwerfung (Sujud) vor dem Kreuz zu gratulieren. Vielmehr ist es sogar eine gewaltigere Sünde im Angesichte Allahs und sogar noch verhasster als jemandem zum Verzehr von Alkohol, der Ermordung einer Seele oder zu verbotener sexueller Beziehung und Ähnlichem zu gratulieren. Viele derjenigen, welche der Religion keinen Wert zumessen, begehen diese Sachen, unwissend darüber, wie grässlich das ist, was sie taten. Wer nun einem Diener zu einer Sünde oder Neuerung (Bid'a) gratuliert, so hat er sich damit dem Hass Allahs und Seinem Zorn ausgesetzt.“
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Islamqa deutsch
Die deutschsprachige Seite von Islam Frage & Antwort
Homepage: https://islamqa.info/ge/
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‘Abdullah Ibn Mas’ud -möge Allah mit ihm zufrieden sein- sagte:
„Wer von euch jemandem folgt, der soll dem folgen, der bereits gestorben ist, denn der Lebendige ist vor der Versuchung/Heimsuchung nicht sicher.
Diese sind die Gefährten Muhammads -Allahs Segen und Frieden auf ihm-; diejenigen, in der islamischen Nation, deren Herzen die frommsten waren, deren Wissen am tiefsten und deren Umständlichkeit am geringsten war. Ein Volk, das Allah auswählte, um Seine Religion aufrecht zu halten und Seinen Propheten zu begleiten. So erkennt ihr Recht an und haltet euch an ihre Leitung, da sie der geraden Rechtleitung folgten.“
(U.a. überliefert von Ibn 'Abdil Barr)
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„Wer von euch jemandem folgt, der soll dem folgen, der bereits gestorben ist, denn der Lebendige ist vor der Versuchung/Heimsuchung nicht sicher.
Diese sind die Gefährten Muhammads -Allahs Segen und Frieden auf ihm-; diejenigen, in der islamischen Nation, deren Herzen die frommsten waren, deren Wissen am tiefsten und deren Umständlichkeit am geringsten war. Ein Volk, das Allah auswählte, um Seine Religion aufrecht zu halten und Seinen Propheten zu begleiten. So erkennt ihr Recht an und haltet euch an ihre Leitung, da sie der geraden Rechtleitung folgten.“
(U.a. überliefert von Ibn 'Abdil Barr)
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Eine Regel bei den Leuten des Wissens besagt, dass mehrdeutige Textpassagen/Aussagen (مُتٓشابِه) durch eindeutige Textpassagen/Aussagen (مُحْكَم) erklärt und verdeutlicht werden. Dies wird so gehandhabt beim Qur‘an, dem gesprochenen Wort Allahs ﷻ, bei den Überlieferungen aus der Sunnah seines Propheten ﷺ und bei den Aussagen der islamischen Gelehrten.
Das ist der Weg derjenigen, die fest im Wissen gegründet sind (الرٓاسِخُون).
In deren Herzen sich jedoch Abschweifung befindet (زٓيْغ), so ist es ihre Eigenschft, sich an die mehrdeutigen Passagen zu klammern, und dabei die eindeutigen Passagen zu ignorieren, so wie es der Majestätische, erhaben ist er, in seinem edlen Buch sagte:
﴾Er ist es, Der das Buch (als Offenbarung) auf dich herabgesandt hat. Dazu gehören eindeutige Verse – sie sind der Kern des Buches – und andere, mehrdeutige. Was aber diejenigen angeht, in deren Herzen (Neigung zum) Abschweifen ist, so folgen sie dem, was davon mehrdeutig ist, im Trachten nach Irreführung und im Trachten nach ihrer Mißdeutung. Aber niemand weiß ihre Deutung außer Allah. Und diejenigen, die im Wissen fest gegründet sind, sagen: „Wir glauben daran; alles ist von unserem Herrn.“ Aber nur diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.﴿ [3:7]
Die Mutter der Gläubigen, 'A‘ishah -möge Allah mit ihr zufrieden sein- berichtet, dass sie den Propheten ﷺ sagen hörte, nachdem er diesen Vers las:
„Wenn ihr diejenigen erblickt, welche dem folgen, was mehrdeutig ist, so sind das diejenigen, die Allah (hier) benannt hat. Deshalb nehmt euch vor ihnen in Acht!“ (Muslim 2665)
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Das ist der Weg derjenigen, die fest im Wissen gegründet sind (الرٓاسِخُون).
In deren Herzen sich jedoch Abschweifung befindet (زٓيْغ), so ist es ihre Eigenschft, sich an die mehrdeutigen Passagen zu klammern, und dabei die eindeutigen Passagen zu ignorieren, so wie es der Majestätische, erhaben ist er, in seinem edlen Buch sagte:
﴾Er ist es, Der das Buch (als Offenbarung) auf dich herabgesandt hat. Dazu gehören eindeutige Verse – sie sind der Kern des Buches – und andere, mehrdeutige. Was aber diejenigen angeht, in deren Herzen (Neigung zum) Abschweifen ist, so folgen sie dem, was davon mehrdeutig ist, im Trachten nach Irreführung und im Trachten nach ihrer Mißdeutung. Aber niemand weiß ihre Deutung außer Allah. Und diejenigen, die im Wissen fest gegründet sind, sagen: „Wir glauben daran; alles ist von unserem Herrn.“ Aber nur diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.﴿ [3:7]
Die Mutter der Gläubigen, 'A‘ishah -möge Allah mit ihr zufrieden sein- berichtet, dass sie den Propheten ﷺ sagen hörte, nachdem er diesen Vers las:
„Wenn ihr diejenigen erblickt, welche dem folgen, was mehrdeutig ist, so sind das diejenigen, die Allah (hier) benannt hat. Deshalb nehmt euch vor ihnen in Acht!“ (Muslim 2665)
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Woher kommt der Begriff "Ahlus Sunnah wal Jama'a"?
Zum ersten Mal trat dieser Begriff in der Zeit der Sahaba auf, nach dem sich einige Bida' (Neuerungen) verbreitet hatten.
'Abdullah Ibn 'Abbas -möge Allah mit ihm zufrieden sein- sagte zu dem Tafsir von diesem Vers:
"An dem Tag, da (die einen) Gesichter weiß und (die anderen) Gesichter schwarz sein werden." (3:106)
Dann, wenn die Gesichter der Ahlus Sunnah wal Jama'a weiß und die Gesichter der Leute der Neuerung und Spaltung schwarz werden. (Tafsir Ibn Kathir)
_______________________
Und mit Ahlus Sunnah wal Jama'a ist folgendes gemeint:
1. Ahlus Sunnah: Jene, die der authentischen Sunnah des Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm- folgen.
2. Wal Jama'a: Jene, die an der Gemeinschaft der Muslime festhalten.
Was den zweiten Teil angeht, so waren und sind es meist die Khawarij, welche die Gemeinschaft der Muslime spalteten und in die Irre gingen.*
Und was den ersten Teil angeht, dem nicht-Befolgen der Sunnah, so sind es die meisten restlichen Sekten, welche der Sunnah nicht folgen und in die Irre gingen.
_______________________
* Der Prophet -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte:
"Meine Ummah (Gemeinschaft der Muslime) wird sich nicht auf der Irreleitung vereinigen."
(Überliefert von At-Tirmidhi, Al-Haakim und anderen. Von Ibn Hajar und Al-Albani als Hasan eingestuft)
Imam At-Tirmidhi sagte:
"Mit Jama'a sind die Leute des Fiqh und die Leute des Hadith (die Gelehrten) gemeint."
https://telegram.me/islamstudy
Zum ersten Mal trat dieser Begriff in der Zeit der Sahaba auf, nach dem sich einige Bida' (Neuerungen) verbreitet hatten.
'Abdullah Ibn 'Abbas -möge Allah mit ihm zufrieden sein- sagte zu dem Tafsir von diesem Vers:
"An dem Tag, da (die einen) Gesichter weiß und (die anderen) Gesichter schwarz sein werden." (3:106)
Dann, wenn die Gesichter der Ahlus Sunnah wal Jama'a weiß und die Gesichter der Leute der Neuerung und Spaltung schwarz werden. (Tafsir Ibn Kathir)
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Und mit Ahlus Sunnah wal Jama'a ist folgendes gemeint:
1. Ahlus Sunnah: Jene, die der authentischen Sunnah des Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm- folgen.
2. Wal Jama'a: Jene, die an der Gemeinschaft der Muslime festhalten.
Was den zweiten Teil angeht, so waren und sind es meist die Khawarij, welche die Gemeinschaft der Muslime spalteten und in die Irre gingen.*
Und was den ersten Teil angeht, dem nicht-Befolgen der Sunnah, so sind es die meisten restlichen Sekten, welche der Sunnah nicht folgen und in die Irre gingen.
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* Der Prophet -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte:
"Meine Ummah (Gemeinschaft der Muslime) wird sich nicht auf der Irreleitung vereinigen."
(Überliefert von At-Tirmidhi, Al-Haakim und anderen. Von Ibn Hajar und Al-Albani als Hasan eingestuft)
Imam At-Tirmidhi sagte:
"Mit Jama'a sind die Leute des Fiqh und die Leute des Hadith (die Gelehrten) gemeint."
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