📚 Erst „Da'wah“ machen und wenn man merkt, dass das Wissen nicht reicht, anfangen zu lernen
➡️ Diese Vorgehensweise ist leider keine Seltenheit mehr.
▪️ Schaykh Ibn 'Uthaimin (1347 - 1421 n. H.) - möge Allah ihm barmherzig sein - wurde gefragt:
„Ist es besser, sich nur der Da'wah (Aufruf Islam) zu widmen oder sich vorrangig nur Wissen anzueignen?“
Er antwortete: „Sich Wissen anzueignen ist besser und hat Vorrang. Für den, der nach Wissen strebt, ist es außerdem möglich Da'wah zu machen, während er nach Wissen strebt. Es ist aber nicht möglich ohne Wissen zu Allah zu rufen.
Allah - erhaben ist Er - sagte:
‚Sag: Das ist mein Weg: Ich rufe zu Allah aufgrund eines sichtbaren Hinweises‘ [12:108]
Wie kann es also Da'wah geben ohne dass Wissen vorhanden ist? Niemand hat jemals ohne Wissen Da'wah gemacht und wer ohne Wissen Da'wah macht, wird ohne Erfolg bleiben.“
📗 [„Kitab Al-'Ilm“ (S. 145)]
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➡️ Diese Vorgehensweise ist leider keine Seltenheit mehr.
▪️ Schaykh Ibn 'Uthaimin (1347 - 1421 n. H.) - möge Allah ihm barmherzig sein - wurde gefragt:
„Ist es besser, sich nur der Da'wah (Aufruf Islam) zu widmen oder sich vorrangig nur Wissen anzueignen?“
Er antwortete: „Sich Wissen anzueignen ist besser und hat Vorrang. Für den, der nach Wissen strebt, ist es außerdem möglich Da'wah zu machen, während er nach Wissen strebt. Es ist aber nicht möglich ohne Wissen zu Allah zu rufen.
Allah - erhaben ist Er - sagte:
‚Sag: Das ist mein Weg: Ich rufe zu Allah aufgrund eines sichtbaren Hinweises‘ [12:108]
Wie kann es also Da'wah geben ohne dass Wissen vorhanden ist? Niemand hat jemals ohne Wissen Da'wah gemacht und wer ohne Wissen Da'wah macht, wird ohne Erfolg bleiben.“
📗 [„Kitab Al-'Ilm“ (S. 145)]
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📚 Nicht-Muslime bewachen Muslime und ihre Moschee in #Stockholm (#Schweden) während dem Freitagsgebet. Möge Allah sie rechtleiten.
▪️ Anmerkung:
Eine wichtige Eigenschaft des Muslims - vorallem in der heutigen Zeit - ist die Gerechtigkeit.
Man muss sich immer vor Augen halten, dass die Nicht-Muslime nicht gleich sind und es unter ihnen viele gibt, zu denen man als Muslim sehr gütig sein muss.
Im Quran heißt es:
„Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss, Allah liebt die Gerechten.“ [60:8]
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2274277709558230&id=1678890445763629
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▪️ Anmerkung:
Eine wichtige Eigenschaft des Muslims - vorallem in der heutigen Zeit - ist die Gerechtigkeit.
Man muss sich immer vor Augen halten, dass die Nicht-Muslime nicht gleich sind und es unter ihnen viele gibt, zu denen man als Muslim sehr gütig sein muss.
Im Quran heißt es:
„Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss, Allah liebt die Gerechten.“ [60:8]
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📚 Die Gelehrten haben eine Regel angeführt, die wie folgt lautet: „Wenn der Muslim eine gottesdienliche Handlung ('Ibadah) verrichtet und dann nach ihrem Beenden daran zweifelt, ob er sie korrekt verrichtet hat oder nicht, so soll diesen Zweifeln (Unsicherheit) nicht weiter beachten, wobei dann seine 'Ibadah korrekt bzw. gültig ist.“
▪️ Schaykh Ibn 'Uthaimin - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte: „Diese Regel ist sehr wichtig. Der Zweifel nach der Beendigung von der ˈIbadah, hat keine Auswirkungen darauf. Bei einigen Leuten kommt es vor, dass wenn sie das Gebet beendet haben, der Satan zu ihnen kommt und sagt: Hast du die Surah Al-Fatihah rezitiert? Du hast nur eine Niederwerfung (Sajdah) verrichtet. Der Zweifel wird in diesem Fall verworfen, weil diese Unsicherheit nach der Beendigung des Gottesdienstes keine Auswirkungen darauf hat. Es gibt viele Leute, die viele Zweifel haben. Das geht so weit, dass sie keine gottesdienliche Handlung verrichten können, ohne an dieser zu zweifeln. Diese Leute müssen diese Zweifel auch verwerfen und diesen Einflüsterungen keine Beachtung schenken.“
📗 [Ende des Zitats aus „Durus Wa Fatawa Al-Haram Al-Madani“ (S. 153)]
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▪️ Schaykh Ibn 'Uthaimin - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte: „Diese Regel ist sehr wichtig. Der Zweifel nach der Beendigung von der ˈIbadah, hat keine Auswirkungen darauf. Bei einigen Leuten kommt es vor, dass wenn sie das Gebet beendet haben, der Satan zu ihnen kommt und sagt: Hast du die Surah Al-Fatihah rezitiert? Du hast nur eine Niederwerfung (Sajdah) verrichtet. Der Zweifel wird in diesem Fall verworfen, weil diese Unsicherheit nach der Beendigung des Gottesdienstes keine Auswirkungen darauf hat. Es gibt viele Leute, die viele Zweifel haben. Das geht so weit, dass sie keine gottesdienliche Handlung verrichten können, ohne an dieser zu zweifeln. Diese Leute müssen diese Zweifel auch verwerfen und diesen Einflüsterungen keine Beachtung schenken.“
📗 [Ende des Zitats aus „Durus Wa Fatawa Al-Haram Al-Madani“ (S. 153)]
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#Tafsir
📚 Das Gebieten des Rechten und das Verbieten des Verwerflichen
Im Quran heißt es:
„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah.“ [3:110]
➡️ „Das großartigste, womit sich diese Gemeinschaft (von anderen) unterscheidet und dadurch zur besten (Gemeinschaft) wurde, ist - nach dem Glauben an Allah - das Gebieten des Rechten und das Verbieten des Verwerflichen.“
📗 [Al-Mukhtasar fi At-Tafsir]
https://telegram.me/islamstudy
📚 Das Gebieten des Rechten und das Verbieten des Verwerflichen
Im Quran heißt es:
„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah.“ [3:110]
➡️ „Das großartigste, womit sich diese Gemeinschaft (von anderen) unterscheidet und dadurch zur besten (Gemeinschaft) wurde, ist - nach dem Glauben an Allah - das Gebieten des Rechten und das Verbieten des Verwerflichen.“
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📚 Das Ereignis der Nacht- und Himmelsreise (unseres Propheten ﷺ von Mekka nach Jerusalem und von da in den Himmel)
▪️ Schaykh Hāfidh Al-Hakami (1342 - 1377 n. H.) - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte:
„Wenn die Nacht- und Himmelsreise mit seiner Seele, im Traum, stattgefunden hätten, dann wären sie kein Wunder. Und für die Bezichtigung der Lüge der Quraysch und ihrer Aussage: ‚Wir sind nach Jerusalem gereist und brauchten für die Hinreise einen Monat und für die Rückreise einen Monat, aber Muhammad behauptet, dass man ihn in einer Nacht reisen ließ und morgens bei uns war (oder in den Morgen bei uns gekommen ist).‘
Sie hatten noch weitere Bezichtigungen und machten sich über ihn ﷺ lustig. Wenn dies ein Traumgesicht wäre, würden sie es nicht ausschließen und ihre Antwort darauf hätte keinen Sinn gemacht, denn es kann sein, dass der Mensch in seinem Traum das sieht, was noch entfernter als Jerusalem ist und keiner würde ihn als Lügner abstempeln, da sie seinen Traum für abwegig hielten.
Der Gesandte Allahs ﷺ erzählte ihnen von einer echten Reise, die im wachen Zustand stattfand und nicht im Traum, daraufhin bezichtigten sie ihn der Lüge und spotteten darüber, da sie es für abwegig und sich ihm gegenüber auf eine widerspenstige Art hochmütig verhielten, obwohl sie über die Macht Allahs, der Mächtige und Gewaltige, wenig wissen und dass Allah macht, was Er will.
Als sie deshalb (Abu Bakr) As-Siddiq die Nachricht erzählten, sagte er: ‚Wenn er dies sagte, dann hat er die Wahrheit gesagt.‘ Sie fragten: ‚Das glaubst du ihm?‘ Er sagte: ‚Ja, ich glaube ihm sogar das, was noch entfernter ist als das bzgl. der Nachricht des Himmels, welcher morgens und abends zu ihm kommt.‘“
📗 [„Ma'ārij Al-Qabul“ (3/1067)]
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▪️ Schaykh Hāfidh Al-Hakami (1342 - 1377 n. H.) - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte:
„Wenn die Nacht- und Himmelsreise mit seiner Seele, im Traum, stattgefunden hätten, dann wären sie kein Wunder. Und für die Bezichtigung der Lüge der Quraysch und ihrer Aussage: ‚Wir sind nach Jerusalem gereist und brauchten für die Hinreise einen Monat und für die Rückreise einen Monat, aber Muhammad behauptet, dass man ihn in einer Nacht reisen ließ und morgens bei uns war (oder in den Morgen bei uns gekommen ist).‘
Sie hatten noch weitere Bezichtigungen und machten sich über ihn ﷺ lustig. Wenn dies ein Traumgesicht wäre, würden sie es nicht ausschließen und ihre Antwort darauf hätte keinen Sinn gemacht, denn es kann sein, dass der Mensch in seinem Traum das sieht, was noch entfernter als Jerusalem ist und keiner würde ihn als Lügner abstempeln, da sie seinen Traum für abwegig hielten.
Der Gesandte Allahs ﷺ erzählte ihnen von einer echten Reise, die im wachen Zustand stattfand und nicht im Traum, daraufhin bezichtigten sie ihn der Lüge und spotteten darüber, da sie es für abwegig und sich ihm gegenüber auf eine widerspenstige Art hochmütig verhielten, obwohl sie über die Macht Allahs, der Mächtige und Gewaltige, wenig wissen und dass Allah macht, was Er will.
Als sie deshalb (Abu Bakr) As-Siddiq die Nachricht erzählten, sagte er: ‚Wenn er dies sagte, dann hat er die Wahrheit gesagt.‘ Sie fragten: ‚Das glaubst du ihm?‘ Er sagte: ‚Ja, ich glaube ihm sogar das, was noch entfernter ist als das bzgl. der Nachricht des Himmels, welcher morgens und abends zu ihm kommt.‘“
📗 [„Ma'ārij Al-Qabul“ (3/1067)]
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📚 Bei der Da'wah sollte man sich auch auf sein nahes Umfeld konzentrieren
➡️ Es gibt leider eine Auffälligkeit bei vielen Predigern und Lehrern im deutschsprachigen Raum, egal welcher Denkrichtung sie angehören; so findet man vor, dass viele von ihnen in all den Jahren von „Da'wah-Arbeit“ und „Vorträge halten“ es kaum geschafft haben, Schüler des Wissens (Tullab Al-'Ilm) auszubilden.
Bei vielen sieht man leider sogar, dass trotz jahrelanger Da'wah-Arbeit, selbst ihre nahestehenden Schüler und Anhänger sich kaum Wissen angeeignet haben, in Form von:
- Erlernen der arabischen Sprache
- Teile des Qurans auswendig lernen
- Auswendiglernen einiger kleiner Hadith-Büchlein
- Gefestigtes Wissen im Bereich der 'Aqidah und des Fiqhs (sodass es zu keinem Durcheinander kommt)
Dies hat zur Folge, dass es keinen aus dem nahen Umfeld dieses Predigers gibt, der in der Lage wäre, ihn z. B. bei Vorträgen und Predigten zu ersetzen oder zu entlasten.
Und eine Sache, an der jeder große Gelehrte oder Prediger/Lehrer stets gemessen wird, ist die Ausbildung von Schülern. So liest man in den Biografien der Gelehrten immer u. a. die Namen der Schüler, die sie ausgebildet haben, bzw. die von ihnen gelernt haben. Meist wurden dann die Schüler dieser Gelehrten auch zu wissenden Schülern.
➡️ Einige Gründe hierfür:
▪️ 1. Viele Prediger konzentrieren sich kaum oder viel zu wenig auf ihre nahe Umgebung und schenken eher den entfernten Menschen ihre Aufmerksamkeit, als ihren Nahestehenden. (Social Media)
Allah - erhaben ist Er - sagte zu Seinem Propheten ﷺ:
„Und warne die Nächsten deiner Sippe.“ (26:214)
▪️ 2. Eine teils falsche Vorgehensweise der Prediger, da sie oft nur auf „Ermahnungen“ und „kleine Reden“ hier und da setzen, anstatt ein qualitatives und langfristiges Lernprogramm zu erstellen, womit die Schüler richtig und anhaltend unterrichtet werden.
Sicherlich will kein Prediger, dass seine nahestehenden Leute, die ihn jahrelang begleiten, Analphabeten sind, sprich dass sie weder das arabische Alif-Ba beherrschen, noch in der Lage sind, den Quran zu lesen.
▪️ 3. Das zu frühe Einbinden der Schüler in die Da'wah-Arbeit und dem Unterrichten.
▪️ 4. Das Sprechen über Themen, die nicht zum eigenen Fachgebiet gehören. Jeder Prediger sollte nur in den Bereichen reden, für die er auch wirklich qualifiziert ist.
Ibn Hajar sagte: „Wer in Bereichen redet, die nicht zu seinem Spezialgebiet gehören, wird mit merkwürdigen (Aussagen) kommen.“ [Siehe: „Fath al-Bari“]
https://t.me/islamstudy
➡️ Es gibt leider eine Auffälligkeit bei vielen Predigern und Lehrern im deutschsprachigen Raum, egal welcher Denkrichtung sie angehören; so findet man vor, dass viele von ihnen in all den Jahren von „Da'wah-Arbeit“ und „Vorträge halten“ es kaum geschafft haben, Schüler des Wissens (Tullab Al-'Ilm) auszubilden.
Bei vielen sieht man leider sogar, dass trotz jahrelanger Da'wah-Arbeit, selbst ihre nahestehenden Schüler und Anhänger sich kaum Wissen angeeignet haben, in Form von:
- Erlernen der arabischen Sprache
- Teile des Qurans auswendig lernen
- Auswendiglernen einiger kleiner Hadith-Büchlein
- Gefestigtes Wissen im Bereich der 'Aqidah und des Fiqhs (sodass es zu keinem Durcheinander kommt)
Dies hat zur Folge, dass es keinen aus dem nahen Umfeld dieses Predigers gibt, der in der Lage wäre, ihn z. B. bei Vorträgen und Predigten zu ersetzen oder zu entlasten.
Und eine Sache, an der jeder große Gelehrte oder Prediger/Lehrer stets gemessen wird, ist die Ausbildung von Schülern. So liest man in den Biografien der Gelehrten immer u. a. die Namen der Schüler, die sie ausgebildet haben, bzw. die von ihnen gelernt haben. Meist wurden dann die Schüler dieser Gelehrten auch zu wissenden Schülern.
➡️ Einige Gründe hierfür:
▪️ 1. Viele Prediger konzentrieren sich kaum oder viel zu wenig auf ihre nahe Umgebung und schenken eher den entfernten Menschen ihre Aufmerksamkeit, als ihren Nahestehenden. (Social Media)
Allah - erhaben ist Er - sagte zu Seinem Propheten ﷺ:
„Und warne die Nächsten deiner Sippe.“ (26:214)
▪️ 2. Eine teils falsche Vorgehensweise der Prediger, da sie oft nur auf „Ermahnungen“ und „kleine Reden“ hier und da setzen, anstatt ein qualitatives und langfristiges Lernprogramm zu erstellen, womit die Schüler richtig und anhaltend unterrichtet werden.
Sicherlich will kein Prediger, dass seine nahestehenden Leute, die ihn jahrelang begleiten, Analphabeten sind, sprich dass sie weder das arabische Alif-Ba beherrschen, noch in der Lage sind, den Quran zu lesen.
▪️ 3. Das zu frühe Einbinden der Schüler in die Da'wah-Arbeit und dem Unterrichten.
▪️ 4. Das Sprechen über Themen, die nicht zum eigenen Fachgebiet gehören. Jeder Prediger sollte nur in den Bereichen reden, für die er auch wirklich qualifiziert ist.
Ibn Hajar sagte: „Wer in Bereichen redet, die nicht zu seinem Spezialgebiet gehören, wird mit merkwürdigen (Aussagen) kommen.“ [Siehe: „Fath al-Bari“]
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📚 Ein Mittel, um gegen Einflüsterungen vorzugehen
▪️ Ein Ereignis, das in diesem Zusammenhang erwähnt wird, ist das, was #Ibn_Al_Jauzi erwähnte:
„Es kam uns zu Ohren, dass ein Mann zu Abu Hazim kam und sagte: Der Satan kommt zu mir und sagt: Du hast deiner Frau die Scheidung ausgesprochen. Und damit bringt er mich zum Zweifeln. Er sagte: „Kamst du nicht gestern zu mir, und hast sie bei mir scheiden lassen? Er sagte: Bei Allah, ich bin heute zum ersten Mal bei dir und ich habe sie in keiner Weise scheiden lassen. Er sagte: Wenn der Satan (nun) zu dir kommt, so schwöre ihm (bei Allah), wie du bei mir geschoren hast, und du wirst davon erlöst.“
📗 [Ende des Zitats aus: „Al-Adhkiya“ (S. 31)]
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▪️ Ein Ereignis, das in diesem Zusammenhang erwähnt wird, ist das, was #Ibn_Al_Jauzi erwähnte:
„Es kam uns zu Ohren, dass ein Mann zu Abu Hazim kam und sagte: Der Satan kommt zu mir und sagt: Du hast deiner Frau die Scheidung ausgesprochen. Und damit bringt er mich zum Zweifeln. Er sagte: „Kamst du nicht gestern zu mir, und hast sie bei mir scheiden lassen? Er sagte: Bei Allah, ich bin heute zum ersten Mal bei dir und ich habe sie in keiner Weise scheiden lassen. Er sagte: Wenn der Satan (nun) zu dir kommt, so schwöre ihm (bei Allah), wie du bei mir geschoren hast, und du wirst davon erlöst.“
📗 [Ende des Zitats aus: „Al-Adhkiya“ (S. 31)]
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Forwarded from Islam Study | Hadith
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Forwarded from 'Abdullah As-Sa'd | DE
#Einstufung_Hadith #Vergessene_Sunnah
🔹 Das Lesen von Ayat Al-Kursi nach dem (Pflicht-)Gebet
▪️ #An_Nasāi überlieferte über die Überlieferungskette von Muhammad Ibn Himyar, dieser über Muhammad Ibn Ziyād, dieser über Abu Umāmah - möge Allah mit ihm zufrieden sein - dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
( مَنْ قَرَأ آيَةَ الكُرْسِيّ في دُبُرِ كُلِّ صلاةٍ مَكْتوبَةٍ، لَمْ يَمْنَعْهُ مِنْ دُخولِ الجَنّةِ إلاّ أَنْ يَموتَ.)
„Wer nach jedem vorgeschriebenen Gebet Ayat Al-Kursi liest, so hindert ihn nichts daran, in das Paradies einzugehen, außer er stirbt.“
➡️ Die Überlieferungskette von diesem Hadith ist in Ordnung. Er (der Hadith) wurde von manchen Leuten des Wissens als authentisch eingestuft, wie von z. B. #Al_Mundhiri, und dieser berichtete - nachdem er eine der Überlieferungsketten als authentisch einstufte - über seinen Schaykh Al-Maqdisi, dass er seine Überlieferungskette als authentisch einstufte und dies nach der Bedingung von #Al_Bukhari. Dies wurde ebenfalls von #Ibn_Hibbān in seinen Buch „As-Salāh“ berichtet.
Andere wiederum stuften ihn als schwach ein, so wie es über Ibn #Al_Jauzi und #Ibn_Taymiyyah überliefert wurde.
Jedoch ist die richtigere Ansicht, dass die Überlieferungskette in Ordnung ist. Und Schaykh Al-Islam Ibn Taymiyyah - möge Allah ihm barmherzig sein - pflegte sie stets zu lesen, obwohl er den Hadith als schwach einstufte.
🖌 Al-Muhaddith 'Abdullah As-Sa'd
(القناة الرسمية باللغة الألمانية)
https://facebook.com/AbdullahAsSadDe
https://t.me/As_Saad_DE
🔹 Das Lesen von Ayat Al-Kursi nach dem (Pflicht-)Gebet
▪️ #An_Nasāi überlieferte über die Überlieferungskette von Muhammad Ibn Himyar, dieser über Muhammad Ibn Ziyād, dieser über Abu Umāmah - möge Allah mit ihm zufrieden sein - dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
( مَنْ قَرَأ آيَةَ الكُرْسِيّ في دُبُرِ كُلِّ صلاةٍ مَكْتوبَةٍ، لَمْ يَمْنَعْهُ مِنْ دُخولِ الجَنّةِ إلاّ أَنْ يَموتَ.)
„Wer nach jedem vorgeschriebenen Gebet Ayat Al-Kursi liest, so hindert ihn nichts daran, in das Paradies einzugehen, außer er stirbt.“
➡️ Die Überlieferungskette von diesem Hadith ist in Ordnung. Er (der Hadith) wurde von manchen Leuten des Wissens als authentisch eingestuft, wie von z. B. #Al_Mundhiri, und dieser berichtete - nachdem er eine der Überlieferungsketten als authentisch einstufte - über seinen Schaykh Al-Maqdisi, dass er seine Überlieferungskette als authentisch einstufte und dies nach der Bedingung von #Al_Bukhari. Dies wurde ebenfalls von #Ibn_Hibbān in seinen Buch „As-Salāh“ berichtet.
Andere wiederum stuften ihn als schwach ein, so wie es über Ibn #Al_Jauzi und #Ibn_Taymiyyah überliefert wurde.
Jedoch ist die richtigere Ansicht, dass die Überlieferungskette in Ordnung ist. Und Schaykh Al-Islam Ibn Taymiyyah - möge Allah ihm barmherzig sein - pflegte sie stets zu lesen, obwohl er den Hadith als schwach einstufte.
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#Tafsir
📚 Und da ertrugen sie standhaft, dass sie der Lüge bezichtigt wurden
Im Quran heißt es:
(وَلَقَدۡ كُذِّبَتۡ رُسُلٞ مِّن قَبۡلِكَ فَصَبَرُواْ عَلَىٰ مَا كُذِّبُواْ وَأُوذُواْ حَتَّىٰٓ أَتَىٰهُمۡ نَصۡرُنَاۚ وَلَا مُبَدِّلَ لِكَلِمَٰتِ ٱللَّهِۚ وَلَقَدۡ جَآءَكَ مِن نَّبَإِيْ ٱلۡمُرۡسَلِينَ)
„Und bereits vor dir wurden ja Gesandte der Lüge bezichtigt. Und da ertrugen sie standhaft, dass sie der Lüge bezichtigt wurden und dass ihnen Leid zugefügt wurde, bis Unsere Hilfe zu ihnen kam. Und es gibt nichts, was Allahs Worte abändern könnte. Und dir ist ja bereits Kunde von den Gesandten zugekommen.“ [6:34]
➡️ „Und meine nicht, dass diese Bezichtigung der Lüge nur speziell dem gewidmet ist, womit du gekommen bist. Es wurden ja bereits Gesandte vor dir der Lüge bezichtigt und ihre Völker fügten ihnen Schaden zu. Sie nahmen dies jedoch mit Geduld, hinsichtlich ihrem Aufruf (Ad-Da'wah) und dem Sichbemühen auf Allahs Weg, hin, bis die Hilfe Allahs zu ihnen kam. Und es gibt nichts, was das abändern könnte, was Allah an Sieg/Erfolg nidergeschrieben und Seinen Gesandten versprochen hat. Und dir ist ja bereits -o Gesandter- Nachricht von den Gesandten, die vor dir waren, zugekommen, und was sie von ihren Völkern erleiden mussten und was ihnen Allah an Sieg gegen(über) ihren Feinde verlieh, indem er sie untergehen ließ.“
📗 [Al-Mukhtasar fi At-Tafsir]
https://telegram.me/islamstudy
📚 Und da ertrugen sie standhaft, dass sie der Lüge bezichtigt wurden
Im Quran heißt es:
(وَلَقَدۡ كُذِّبَتۡ رُسُلٞ مِّن قَبۡلِكَ فَصَبَرُواْ عَلَىٰ مَا كُذِّبُواْ وَأُوذُواْ حَتَّىٰٓ أَتَىٰهُمۡ نَصۡرُنَاۚ وَلَا مُبَدِّلَ لِكَلِمَٰتِ ٱللَّهِۚ وَلَقَدۡ جَآءَكَ مِن نَّبَإِيْ ٱلۡمُرۡسَلِينَ)
„Und bereits vor dir wurden ja Gesandte der Lüge bezichtigt. Und da ertrugen sie standhaft, dass sie der Lüge bezichtigt wurden und dass ihnen Leid zugefügt wurde, bis Unsere Hilfe zu ihnen kam. Und es gibt nichts, was Allahs Worte abändern könnte. Und dir ist ja bereits Kunde von den Gesandten zugekommen.“ [6:34]
➡️ „Und meine nicht, dass diese Bezichtigung der Lüge nur speziell dem gewidmet ist, womit du gekommen bist. Es wurden ja bereits Gesandte vor dir der Lüge bezichtigt und ihre Völker fügten ihnen Schaden zu. Sie nahmen dies jedoch mit Geduld, hinsichtlich ihrem Aufruf (Ad-Da'wah) und dem Sichbemühen auf Allahs Weg, hin, bis die Hilfe Allahs zu ihnen kam. Und es gibt nichts, was das abändern könnte, was Allah an Sieg/Erfolg nidergeschrieben und Seinen Gesandten versprochen hat. Und dir ist ja bereits -o Gesandter- Nachricht von den Gesandten, die vor dir waren, zugekommen, und was sie von ihren Völkern erleiden mussten und was ihnen Allah an Sieg gegen(über) ihren Feinde verlieh, indem er sie untergehen ließ.“
📗 [Al-Mukhtasar fi At-Tafsir]
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#Tafsir
▪️ Allah - erhaben ist Er - sagte:
„Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, (und zwar) für einen jeden, der auf Allah und den jüngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.“ [33:21]
▪️ Al-Hafith #Ibn_Kathir - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte:
„Dieser edle Vers ist eine große Grundlage dafür, dass man den Gesandten Allahs in Worten, Taten und in allen Umständen als Beispiel nehmen soll.“
📗 [Siehe: „Tafsir Ibn Kathir“ (3/756)]
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▪️ Allah - erhaben ist Er - sagte:
„Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, (und zwar) für einen jeden, der auf Allah und den jüngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.“ [33:21]
▪️ Al-Hafith #Ibn_Kathir - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte:
„Dieser edle Vers ist eine große Grundlage dafür, dass man den Gesandten Allahs in Worten, Taten und in allen Umständen als Beispiel nehmen soll.“
📗 [Siehe: „Tafsir Ibn Kathir“ (3/756)]
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#Vergessene_Sunnah
📚 Das Fasten im Monat Scha'bān
▪️ Die Mutter der Gläubigen 'Aischah - möge Allah mit ihr zufrieden sein - berichtete:
„Ich sah ihn (den Propheten ﷺ) in keinem Monat mehr fasten als im Scha'bān.“
📗 [Überliefert von Muslim (1156)]
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📚 Das Fasten im Monat Scha'bān
▪️ Die Mutter der Gläubigen 'Aischah - möge Allah mit ihr zufrieden sein - berichtete:
„Ich sah ihn (den Propheten ﷺ) in keinem Monat mehr fasten als im Scha'bān.“
📗 [Überliefert von Muslim (1156)]
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📚 Das Fasten im Monat Scha'ban
▪️ Umm Salamah - möge Allah mit ihr zufrieden sein- berichtete:
„Niemals erlebte ich den Propheten zwei aufeinanderfolgende Monate fasten, außer dass er pflegte (das Fasten) von Scha'ban mit Ramadan zu verbinden.“
[Überliefert von Ahmad (26022), Abu Dawud (2336), An-Nasai (2175) und Ibn Majah (1648)]
➡️ At-Tirmidhi überlieferte von Ibn Al-Mubarak, dass er sagte:
„Es ist dem Sprachverständnis der Araber nach erlaubt zu sagen, dass ein Mann den ganzen Monat fastete, wenn er den überwiegenden Teil gefastet hat…“
➡️ Fazit:
Es ist erwünscht (Mustahabb) im Monat Scha'ban viel zu fasten.
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▪️ Umm Salamah - möge Allah mit ihr zufrieden sein- berichtete:
„Niemals erlebte ich den Propheten zwei aufeinanderfolgende Monate fasten, außer dass er pflegte (das Fasten) von Scha'ban mit Ramadan zu verbinden.“
[Überliefert von Ahmad (26022), Abu Dawud (2336), An-Nasai (2175) und Ibn Majah (1648)]
➡️ At-Tirmidhi überlieferte von Ibn Al-Mubarak, dass er sagte:
„Es ist dem Sprachverständnis der Araber nach erlaubt zu sagen, dass ein Mann den ganzen Monat fastete, wenn er den überwiegenden Teil gefastet hat…“
➡️ Fazit:
Es ist erwünscht (Mustahabb) im Monat Scha'ban viel zu fasten.
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▪️ „Wahrlich, Aḷḷāh steigt in der 15. Nacht vom Schaʿbān hinab (bzw. schaut hinab) und vergibt jedem Seiner Geschöpfe, außer einem Muschrik (Götzendiener) oder einem Muschāḥin (Streitenden).“
📗 [Überliefert von Ibn Mājah (1390)]
➡️ Imām Ad-Dāraquṭnī sagte: „Und der Ḥadīth ist nicht authentisch.“ [„Al-ʿIlal“ (6/50)]
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📗 [Überliefert von Ibn Mājah (1390)]
➡️ Imām Ad-Dāraquṭnī sagte: „Und der Ḥadīth ist nicht authentisch.“ [„Al-ʿIlal“ (6/50)]
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#Kurzabhandlung #Fiqh_Angelegenheiten
📚 „Die Unreinheit des Blutes (Najāsatu Ad-Dam)“
(Teil 1)
In dieser Abhandlung wird auf das Thema „Die Unreinheit des Blutes“ eingegangen und dass dies die Ansicht der überwiegenden Mehrheit der (früheren) Gelehrten ist. Einige späteren Gelehrten, die nach dem 12. Jahrhundert nach der Hijrah kamen, neigten jedoch zu der Ansicht, dass das ausfliesende Blut des Menschen nicht unrein ist. Erstaunlicherweise findet man aber vor, dass sämtliche frühere Gelehrte genau das Gegenteil vertraten. Und was das Blut angeht, so ist das eine Thematik, von der fast jeder regelmäßig betroffen ist, sei es in Form von Nasenbluten, kleinen Verletzungen, Blutabnahme usw.. Von daher ist es wichtig, dass der Muslim weiß, wie er hierbei vorzugehen hat, da viele Gottesdienste direkt oder indirekt davon betroffen sind.
🖌 1. Die Unreinheit des Menstruationsblutes
Das Menstruationsblut der Frau und das Blut während dem Wochenbett sind laut Übereinstimmung (Ittifāq) der Gelehrten unrein (najis).
ʾAsmāʾ Bint Abī Bakr - möge Aḷḷāh mit ihnen zufrieden sein - berichtete, dass der Prophet ﷺ über das Menstruationsblut, welches die Kleidung berührt, sagte: „Sie soll es abkratzen, dann mit Wasser abreiben, hierauf benetzen/bestreuen und dann darin beten.“
📗 [Überliefert von Al-Bukhārī (227) Muslim (291)]
Der Prophet ﷺ befahl ihr das Blut abzuwaschen. Dies deutet auf die Unreinheit hin.
🖌 2. Das austretende Blut des Menschen
Laut Übereinstimmung der früheren Gelehrten ist das austretende Blut des Menschen unrein.
▪️ Im Qurʾān heißt es:
„Sag: Ich finde in dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wurde, nichts, das für den Essenden zu essen verboten wäre, außer es ist Verendetes oder ausgeflossenes Blut oder Schweinefleisch – denn das ist ein Greuel (auf arab. Rijs) – oder ein Frevel, worüber ein anderer (Name) als Aḷḷāh(s) angerufen worden ist...“ (6:145)
➡️ In diesem Vers wird erwähnt, dass das ausgeflossene Blut unrein (najis) ist.
▪️ Imām Abu Jaˈfar Aṭ-Ṭabarī (gest. 310 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - sagte: „Greuel (Ar-Rijs) bedeutet unrein und stinkend.“
📗 [„Jāmi' Al-Bayān“ (8/53)]
▪️ Imām Aḥmad Ibn Ḥanbal (gest. 241 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - wurde gefragt: „Sind das Blut und der Eiter gleich bei dir (und haben dasselbe Urteil)?“ Hierauf sagte er: „Das Blut, so hatten die Leute hierbei keine Meinungsverschiedenheit und was den Eiter angeht, so waren sie sich darin uneinig.“
📗 [„Scharḥ Al-'Umdah“ von Ibn Taymiyyah (4/363)]
➡️ Imām Aḥmad erwähnte, dass es bei der Unreinheit des Blutes keine Meinungsverschiedenheit gab.
▪️ Imām Ibn ˈAbdil-Barr Al-Mālikī (gest. 463 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - erwähnte ebenfalls den Konsens (Al-Ijmā') der Gelehrten hinsichtlich der Unreinheit des Blutes und sagte: „Das ist der Konsens der Muslime, dass das ausgeflossene Blut Greuel und unrein ist.“
📗 [„At-Tamhīd“ (22/230)]
▪️ Al-Ḥāfiẓ Ibn Ḥajar Asch-Schāfiˈī (gest. 852 n. H.) sagte: „Das Blut ist laut Übereinstimmung unrein (najis).“
📗 [„Fatḥ Al-Bārī“ (1/352)]
➡️ Das sind einige Überlieferungen der Konsens verschiedener Gelehrten, die verschiedenen Rechtsschulen angehören und zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten lebten. Und die Gelehrten sind sich nicht allesamt bei einer Thematik einig, wenn es hierbei keinen deutlichen Beweis aus dem Qurʾān und/oder der Sunnah gibt.
Und was den Konsens/Übereinkunft (Al-Ijmāʿ) angeht, so ist er nach dem Qurʾān und der Sunnah die dritte Quelle der islamischen Rechtssprechung.
▪️ Imām Asch-Schāfiʿī (gest. 204 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - sagte: „Und der Befehl des Gesandten Aḷḷāhs ﷺ, an der Gemeinschaft der Muslime festzuhalten, ist eine Sache, mit der argumentiert/belegt wird, dass der Konsens (Ijmāʿ) der Muslime – so Aḷḷāh will – unerlässlich (erforderlich) ist.“
📗 [„Ar-Risālah“ (403)]
Geschrieben von Abu Suleyman
https://t.me/islam_study_PDF/15
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📚 „Die Unreinheit des Blutes (Najāsatu Ad-Dam)“
(Teil 1)
In dieser Abhandlung wird auf das Thema „Die Unreinheit des Blutes“ eingegangen und dass dies die Ansicht der überwiegenden Mehrheit der (früheren) Gelehrten ist. Einige späteren Gelehrten, die nach dem 12. Jahrhundert nach der Hijrah kamen, neigten jedoch zu der Ansicht, dass das ausfliesende Blut des Menschen nicht unrein ist. Erstaunlicherweise findet man aber vor, dass sämtliche frühere Gelehrte genau das Gegenteil vertraten. Und was das Blut angeht, so ist das eine Thematik, von der fast jeder regelmäßig betroffen ist, sei es in Form von Nasenbluten, kleinen Verletzungen, Blutabnahme usw.. Von daher ist es wichtig, dass der Muslim weiß, wie er hierbei vorzugehen hat, da viele Gottesdienste direkt oder indirekt davon betroffen sind.
🖌 1. Die Unreinheit des Menstruationsblutes
Das Menstruationsblut der Frau und das Blut während dem Wochenbett sind laut Übereinstimmung (Ittifāq) der Gelehrten unrein (najis).
ʾAsmāʾ Bint Abī Bakr - möge Aḷḷāh mit ihnen zufrieden sein - berichtete, dass der Prophet ﷺ über das Menstruationsblut, welches die Kleidung berührt, sagte: „Sie soll es abkratzen, dann mit Wasser abreiben, hierauf benetzen/bestreuen und dann darin beten.“
📗 [Überliefert von Al-Bukhārī (227) Muslim (291)]
Der Prophet ﷺ befahl ihr das Blut abzuwaschen. Dies deutet auf die Unreinheit hin.
🖌 2. Das austretende Blut des Menschen
Laut Übereinstimmung der früheren Gelehrten ist das austretende Blut des Menschen unrein.
▪️ Im Qurʾān heißt es:
„Sag: Ich finde in dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wurde, nichts, das für den Essenden zu essen verboten wäre, außer es ist Verendetes oder ausgeflossenes Blut oder Schweinefleisch – denn das ist ein Greuel (auf arab. Rijs) – oder ein Frevel, worüber ein anderer (Name) als Aḷḷāh(s) angerufen worden ist...“ (6:145)
➡️ In diesem Vers wird erwähnt, dass das ausgeflossene Blut unrein (najis) ist.
▪️ Imām Abu Jaˈfar Aṭ-Ṭabarī (gest. 310 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - sagte: „Greuel (Ar-Rijs) bedeutet unrein und stinkend.“
📗 [„Jāmi' Al-Bayān“ (8/53)]
▪️ Imām Aḥmad Ibn Ḥanbal (gest. 241 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - wurde gefragt: „Sind das Blut und der Eiter gleich bei dir (und haben dasselbe Urteil)?“ Hierauf sagte er: „Das Blut, so hatten die Leute hierbei keine Meinungsverschiedenheit und was den Eiter angeht, so waren sie sich darin uneinig.“
📗 [„Scharḥ Al-'Umdah“ von Ibn Taymiyyah (4/363)]
➡️ Imām Aḥmad erwähnte, dass es bei der Unreinheit des Blutes keine Meinungsverschiedenheit gab.
▪️ Imām Ibn ˈAbdil-Barr Al-Mālikī (gest. 463 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - erwähnte ebenfalls den Konsens (Al-Ijmā') der Gelehrten hinsichtlich der Unreinheit des Blutes und sagte: „Das ist der Konsens der Muslime, dass das ausgeflossene Blut Greuel und unrein ist.“
📗 [„At-Tamhīd“ (22/230)]
▪️ Al-Ḥāfiẓ Ibn Ḥajar Asch-Schāfiˈī (gest. 852 n. H.) sagte: „Das Blut ist laut Übereinstimmung unrein (najis).“
📗 [„Fatḥ Al-Bārī“ (1/352)]
➡️ Das sind einige Überlieferungen der Konsens verschiedener Gelehrten, die verschiedenen Rechtsschulen angehören und zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten lebten. Und die Gelehrten sind sich nicht allesamt bei einer Thematik einig, wenn es hierbei keinen deutlichen Beweis aus dem Qurʾān und/oder der Sunnah gibt.
Und was den Konsens/Übereinkunft (Al-Ijmāʿ) angeht, so ist er nach dem Qurʾān und der Sunnah die dritte Quelle der islamischen Rechtssprechung.
▪️ Imām Asch-Schāfiʿī (gest. 204 n. H.) - möge Aḷḷāh ihm barmherzig sein - sagte: „Und der Befehl des Gesandten Aḷḷāhs ﷺ, an der Gemeinschaft der Muslime festzuhalten, ist eine Sache, mit der argumentiert/belegt wird, dass der Konsens (Ijmāʿ) der Muslime – so Aḷḷāh will – unerlässlich (erforderlich) ist.“
📗 [„Ar-Risālah“ (403)]
Geschrieben von Abu Suleyman
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