Islamqa deutsch
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Die deutschsprachige Seite von Islam Frage & Antwort

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📚 Es ist erst erlaubt über die Ledersocken oder Socken zu streichen, wenn man sich in einem vollkommen reinen Zustand befindet

➡️ Die Frage
:
Was ist das Urteil über folgendes: Wenn eine Person die Gebetswaschung vollzieht, dann Socken anzieht, dann die Gebetswaschung verliert, die Socken für ein paar Sekunden auszieht, um etwas Creme auf die Füße aufzutragen und sie dann wieder anzieht. Muss sie dann ihre Füße wieder waschen, wenn sie die Gebetswaschung wiederholt?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Das Streichen über Socken in der Gebetswaschung ist erst gültig, wenn man sie in einem reinen Zustand anzieht. Dies wird in der authentischen, prophetischen Sunnah bewiesen.

▪️ Al-Bukhary (206) und Muslim (274) überlieferten, dass Al-Mughirah Ibn Schu'bah -möge Allah mit ihm zufrieden sein- sagte: „Ich war mit dem Propheten ﷺ auf Reisen, woraufhin ich herabgestiegen bin, um ihm die Ledersocken auszuziehen. Er sagte aber: „Lass sie, denn ich habe sie im reinen Zustand angezogen.“ Und dann strich er über sie.“

▪️ Im Wortlaut bei Abu Dawud (151) steht: „Lass sie, denn ich habe die Füße im reinen Zustand mit den Ledersocken angezogen.“

▪️ An-Nawawi sagte:
„Darin ist ein Beweis dafür, dass das Streichen über Ledersocken nur erlaubt ist, wenn man sich in einem vollkommen reinen Zustand befindet.“

▪️ Ibn Qudamah sagte in „Al-Mughni“ (1/174):
„Wir kennen darüber, dass man erst im reinen Zustand sein soll, bevor man (über die Ledersocken) streicht, keine Meinungsverschiedenheit.“

▪️ Imam Malik -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte:
„Derjenige streicht darf über Ledersocken streichen, wenn seine Füße durch die Reinheit der Gebetswaschung rein sind. Was denjenigen angeht, der sie anzieht, wenn sie nicht durch dich Reinheit der Gebetswaschung rein sind, so darf dieser nicht über die Ledersocken streichen.“
📗 Al-Muwatta (37/1).

▪️ Der Autor von „Al-Muntawa Scharh Al-Muwatta“ (1/78) sagte:
„Genauso verhält es sich, wenn sagt, dass man seine Ledersocken nach der Gebetswaschung anzieht, dann die Gebetswaschung verliert, sie dann auszieht und dann wieder anzieht. Bei diesem verschwindet das Urteil, dass er die Ledersocken im reinen Zustand angezogen hat, und er zählt als jemand, der sie im unreinen Zustand angezogen hat. Und sie (die Ledersocken) im reinen Zustand anzuziehen ist eine Bedingung für die Richtigkeit das Streichens über die Ledersocken.“

▪️ Demnach ist es demjenigen, der seine Socken auszieht und sie dann im unreinen Zustand wieder anzieht, nicht erlaubt über sie zu streichen. Vielmehr muss er die Füße bei der Gebetswaschung waschen. Und dass man sie für wenige Sekunden ausgezogen hat, verändert nichts am Urteil, da es auf diese Person zutrifft, dass sie die Socken im unreinen Zustand angezogen hat. Somit ist es ihr nicht erlaubt über sie zu streichen.

Und Allah weiß es am besten.

Islam Q&A


https://islamqa.info/ge/answers/128445/es-ist-erst-erlaubt-uber-die-ledersocken-oder-socken-zu-streichen-wenn-man-sich-in-einem-vollkommen-reinen-zustand-befindet

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📚 Das Urteil bezüglich des Streichens über die Schuhe

Die Frage:
Einige Leute hier in den USA und Kanada tragen Socken aus Wolle oder Baumwolle, die bis über ihre Knöcheln reichen. Darüber tragen sie Schuhe. Die Schuhe aber reichen nicht bis zu den Knöcheln. Ist es erlaubt, beim Wudu über solche Schuhe zu streichen? Und wenn man die Schuhe auszieht, ist der Wudu immer noch gültig? Und wenn sie zum Gebet gehen, so ziehen sie ihre Schuhe aus. Ist der Wudu immer noch gültig?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah
Erstens:
Wenn die Schuhe den Fuß mitsamt der Knöchel bedecken, so ist das Streichen darüber erlaubt, weil sie dann wie Ledersocken sind.
Wenn sie jedoch die erforderliche Stelle nicht bedecken - und das wären die ganzen Füße mitsamt der Knöchel - so ist es, der Mehrheit (Jumhur) der Gelehrten nach, nicht erlaubt darüber zu streichen.

Zweitens:
Wenn er über die Schuhe, welche die erforderliche Stelle bedecken, streicht und sie danach auszieht, während er sich im reinen Zustand (Taharah) befindet, so bricht dies nicht seinen Wudu, und dies nach der richtigen Ansicht der Gelehrten.

Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Erleichterung des Streichens (Mash) durch das Ausziehen (der Schuhe) aufgehoben wird. Wenn er die Schuhe erneut anzieht und den Wudu verrichten möchte, so muss er seine Schuhe und Socken ausziehen und seine Füße waschen.

Drittens:
Wenn er Socken anzieht und darüber tiefe Schuhe, welche nicht die Knöchel bedecken, so gibt es drei Möglichkeiten:

1. Er streicht nur über die Schuhe. Dies ist, wie bereits erwähnt, nicht erlaubt.

2. Er streicht über die Socken und Schuhe zusammen. Und dieses ist erlaubt.
Wenn er über die Schuhe streicht und den Mash (das Streichen) dann durch das Streichen über die Socken vollendet, umfasst das Urteil beide (die Socken und die Schuhe).
Wenn er dann nur die Schuhe - oder diese mitsamt den Socken auszieht - so wird sein Reinheitszustand nicht aufgehoben (gebrochen) und er darf das Gebet verrichten. Es ist ihm jedoch nicht erlaubt, in Zukunft (also noch einmal) darüber zu streichen, bis er die vollständige Gebetswaschung verrichtet und die Füße gewaschen hat.

3. In „Fatawa Al-Lajnah Ad-Daima“ (5/396) wird ausgesagt, dass es erlaubt ist, allein über die Socken zu streichen oder über die „Kundur“ [eine Art von Schuhen] allein, wenn diese die Knöchel bedecken und die Füße dabei nicht sichtbar sind.

Schaikh Ibn Baz sagte: „Was die „Kundur“ anbelangt, so sind sie wie Sandalen, die nicht den Fuß mitsamt der Knöchel bedeckt haben. Wenn er über sie und die Socken zusammen streicht, so bekommen sie das Urteil der Socken […]. Und wenn er sich auf das Streichen der Socken alleine beschränkt, so ist es für ihn ausreichend und er darf die „Kundur“ ausziehen, wann immer er will. Der Reinheitszustand (Taharah) bleibt davon dann unberührt, weil das Urteil bezüglich des Streichens dann die Socken umfasst.“

➡️ Wir weisen den Bruder darauf hin, dass das Urteil welches auf die Ledersocken bezogen ist, ebenso die Socken und Schuhe umfasst, welche (die Knöchel) bedecken, da sie alle, nach der richtigeren Ansicht, von einem Urteil umfasst sind.

https://islamqa.info/ge/228515

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📚 Bekommt derjenige, der sich die Sura Al-Mulk vor dem Schlafengehen anhört, den gleichen Lohn wie jemand, der die Sura gelesen/rezitiert hat?

Die Frage:
Was ist das Urteil über das Anhören von Sura Al-Mulk vor dem Einschlafen - die einen vor der Peinigung im Grab beschützt - bevor man einschläft, für jemanden, der sie nicht lesen kann? Bekommt er die gleiche Belohnung wie jemand, der sie gelesen hat?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.

Bezüglich des Vorzugs von Sura Al-Mulk wurde ein Hadith überliefert, den At-Tirmidhi (2891) verzeichnet hat, in dem der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sagte: „Eine Sura vom Koran, die aus dreißig Versen besteht, wird für einen Fürsprache einlegen, bis einem vergeben wird. Es ist die Sura ,Tabaraka-lladhie bi-yadihi-l-Mulk.'“ (Al-Mulk)
[Schaikh Al-Albani - möge Allah ihm barmherzig sein - hat ihn in „Sahih Sunan A-Tirmidhi“ als authentisch (Hasan) klassifiziert.]

At-Tirmidhi (2892) überliefert auch über Jabir - möge Allah mit ihm zufrieden sein -, dass der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - es pflegte, nicht zu schlafen, bis er „Alif Lam Mim, Tanzil…“ (As-Sajdah) und „Tabaraka-lladhie bi-yadihi-l-Mulk“ (Al-Mulk) rezitiert hat.
[Schaikh Al-Albani - möge Allah ihm barmherzig sein - hat ihn als authentisch (Sahih) klassifiziert.]

An-Nasai (10479) überlieferte über Ibn Masˈud - möge Allah mit ihm zufrieden sein -, dass er sagte: „Wer ,Tabaraka-lladhie bi-yadihi-l-Mulk' (Al-Mulk) jede Nacht rezitiert, den wird Allah mit ihr (der Sura) vor der Peinigung im Grab schützen. Zur Lebzeiten des Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - pflegten wir sie ,die Schützende' zu nennen, und gewiss ist sie eine Sura des Qurans, die, wenn jemand sie jede Nacht liest, er viel Gutes getan hat.“
[Schaikh Al-Albani - möge Allah ihm barmherzig sein - hat ihn in „Sahih At-Targhib wa At-Tarhib“ als authentisch (Hasan) klassifiziert.]

Das bedeutet - wie es aus dem Wortlaut des Hadith ersichtlich ist -, dass der erwähnte Vorzug ein Anrecht desjenigen ist, der jene Sura rezitiert (liest).
Was das alleinige Anhören angeht, ohne die Sura zu lesen, so wird der Zuhörer nicht als Leser erachtet, wenngleich dies auch eine legitime, erwünschte gottesdienliche Handlung ('Ibadah) darstellt. Es bedeutet jedoch nicht, dass dem Zuhörer der gleiche Lohn und Vorzüge zu Teil werden wie dem Leser/Rezitator. Wir kennen keinen Beweis dafür, dass beide gleichgestellt sind.

➡️ Wer den im Hadith erwähnten Vorzug/Nutzen erlangen möchte, muss die Sura lesen/rezitieren und darf sich nicht mit dem bloßen Zuhören begnügen. Falls er zum Lesen nicht in der Lage ist, er aber einem Koranrezitator nachsprechen kann, besonders da es leicht geworden ist, sich eine aufgezeichnete Rezitation anzuhören, so ist es ihm gestattet, das nachzusprechen, was er sich anhört. Wenn er das nun tun kann, so ist es besser - so Allah will -, und er erfüllt damit die Bedingung, dass man lesen soll. Zu hoffen ist, dass er mit einem gewaltigen Lohn für seine Geduld und Standhaftigkeit bei dieser Erschwernis belohnt wird.

➡️ Und wem nichts davon möglich ist oder wem es schwer fällt, so soll er sich mit dem begnügen, was er sich anhört. Wir hoffen dabei, dass ihm der Lohn des Rezitators und die erwähnten Vorzüge/Nutzen für das Lesen nicht verwehrt bleiben, wenn er eben das tut, was im Rahmen seiner Möglichkeiten ist.

Und Allah weiß es am besten.

https://islamqa.info/ge/228366

https://telegram.me/islamqa_de
📚 Er leugnet die Peinigung im Grab, mit dem Argument, dass wenn man das Grab öffnet, nichts davon merken würde

Die Frage:
Wie antworten wir auf jemanden, der die Peinigung im Grab leugnet und damit argumentiert, dass wenn das Grab geöffnet würde, man keine Veränderungen feststellen könnte und es weder geräumiger oder enger wäre?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gehört Allah

Schaykh Ibn Uthaymin - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte:
„Den Leugnern von der Peinigung im Grab, die damit argumentieren, dass wenn das Grab geöffnet würde, man keine Veränderungen feststellen würde, wird mit mehreren Antworten geantwortet:

Erstens: Die Peinigung im Grab ist durch die Schar’ (islamische Gesetzgebung, Schari’a) bewiesen. Allah, erhaben sei Er, sagte über die Sippe von Pharao: „das (Höllen)feuer, dem sie morgens und abends vorgeführt werden. Und am Tag, da sich die Stunde erhebt (, wird es heißen): ,Lasst die Leute Pharaos in die strengste Strafe eingehen.“ [Ghafir 40:46]

Und die Aussage von dem Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm: „Wenn ihr nicht mehr bestattet werden würdet, hätte ich Allah darum gebeten, euch von der Peinigung im Grab mithören zulassen, die ich hörte." Dann wendete er sich mit seinem Gesicht zu uns und sagte: "Sucht Zuflucht bei Allah vor der Peinigung des Höllenfeuers." Sie sagten: "Wir suchen Zuflucht bei Allah vor der Peinigung des Höllenfeuers." "Sucht Zuflucht bei Allah vor der Peinigung im Grab." Sie sagten: "Wir suchen Zuflucht bei Allah vor der Peinigung im Grab.“ [Von Al-Bukhari (1374) und Muslim (2870) überliefert.]

Es gibt noch weitere Texte. Es ist also nicht erlaubt durch irgendwelche Zweifel gegen diese Texte Widerstand zu leisten. Vielmehr ist er verpflichtend, ihnen Beglaubigung und Gehorsam zu schenken.

Zweitens: Die Peinigung im Grab ist hauptsächlich die der Seele und es ist nicht eine Angelegenheit, die auf dem Körper spürbar ist. Wenn es eine auf dem Körper spürbare Sache wäre, würde es nicht zum Iman (Glauben) an das Verborgene gehören und der Iman daran hätte somit auch keinen Nutzen. Jedoch gehört er zu den verborgenen Dingen. Die Zustände in Barzakh (das Leben im Grab, zwischen dem Tod und der Auferstehung) können nicht mit den Zuständen im Diesseits verglichen werden.

Drittens: Die Peinigung und die Glückseligkeit und die Geräumigkeit und Enge im Grab können nur von dem Toten wahrgenommen werden und sonst von keinem anderen. Der Mensch sieht manchmal im Schlaf, während er in seinem Bett schläft, dass er steht und läuft und zurückkehrt oder er schlägt und wird geschlagen oder er ist an einem engen, düsteren Ort oder dass er an einem geräumigen Ort ist und flieht. Diejenigen, die um ihn herum sind, sehen das alles nicht und merken nichts davon. Bei solchen Angelegenheiten ist es für den Menschen verpflichtend zu sagen: Wir hören und gehorchen und glauben und bezeugen.“

https://islamqa.info/ge/34648

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📚 Das Urteil darüber auf dem Bürgersteig zu beten, wenn die Moschee voll ist

➡️ Die Frage:
Ich weiß, dass das islamische Gesetz es verbietet, auf dem Bürgersteig zu beten. Wenn jedoch die Moschee voll ist und wir genötigt sind, auf dem Bürgersteig das Gebet zu verrichten, ist dies dann legitim?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Bei den meisten Rechtsgelehrten ist das Gebet auf dem Bürgersteig verpönt (makruh), weil es ein Platz ist, an dem die Menschen laufen. Der Grund für das Verbot des Gebets darauf ist, weil es das Recht der Menschen verletzt und ihnen den Weg verengt, und weil der Betende von den Fußgängern abgelenkt ist und seien Demut im Gebet sinkt.
Wenn es jedoch für die Muslime eine Notwendigkeit gibt, auf dem Bürgersteig zu beten, weil die Moschee eng ist und es keinen anderen Platz gibt, an dem sie beten könnten, so spricht nichts dagegen, dass sie dann auf dem Bürgersteig das Gebet verrichten.
Siehe „Al-Mauwsuʿa Al-Fiqhiyya“ (27/114), (38/367)

Schaikh Ibn ʿUthaimin -möge Allah ihm barmherzig sein- wurde gefragt:
„Wenn es in der Moschee eng wird, wie ist das Urteil bezüglich des Gebets auf dem Markt oder um die Moschee herum?“
Er erwiderte: „Es spricht nichts dagegen, wenn die Muslime dazu genötigt sind, dass sie das Gebet auf dem Markt oder auf dem Platz um die Moschee herum verrichten. Selbst diejenigen, die sagen, dass das Gebet auf den Wegen nicht gültig ist, machen hierbei eine Ausnahme bezüglich des Freitagsgebets und der Festgebete, wenn die Moscheen voll sind und die Menschen auf die Straßen (Markt) gehen. Richtig ist, dass diese Ausnahme für alles gilt, wenn dazu eine Notwendigkeit besteht. Wenn nun die Moschee voll ist, so spricht nichts dagegen, dass auf dem Markt (den Straßen) gebetet wird.“ Ende des Zitats aus „Majmuʿu Fatawa Wa Rasail Ibn ʿUthaimin“ (12/331).

Islam Q&A (164176)


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📚 Das Urteil bezüglich der Bittgebete zwischen der Iqamah und dem Beginn des Gebets

➡️ Die Frage:
Mir ist aufgefallen, dass einige Betenden, nachdem der Gebetsrufer die Ikamah beendet hat, ihre Hände erheben und Bittgebete sprechen, und dies vor dem Eröffnungs-Takbir (für das Gebet). Wurde dies vom Gesandten Allahs -Allahs Segen und Frieden auf ihm- überliefert?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Dies hat keine Grundlage. Und es wurde nicht vom Gesandten Allahs -Allahs Segen und Frieden auf ihm- überliefert, dass er Bittgebete zwischen der Iqamah und dem Beginn des Gebets sprach, und es wurde auch nicht überliefert, dass er an diese Stelle die Hände emporhob. Vielmehr sollte keiner dies tun, weil er sich damit der Sunnah widersetzt.
Ende des Zitats des geehrten Schaikhs ʿAbdulaziz Ibn Baz -möge Allah ihm barmherzig sein- aus „Fatawa Nur ʿAla Darb“ (2/1058)

Islam Q&A (148202)


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📚 Das Urteil bezüglich des Sagens von „Alhamdulillah“ im Gebet, nachdem man geniest hat

➡️ Die Frage:
Wenn man sich im Gebet befindet, sei dies das Pflichtgebet oder freiwilliges Gebet, und niest, soll man dann Allah Lobpreisen (Alhamdulillah sagen)

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Ja, es ist einem vorgeschrieben, Allah zu Lobpreisen (Alhamdulillah zu sagen), weil dies in einem authentischen Hadith überliefert wurde, dass nämlich der Prophet -Allahs Segen und Frieden auf ihm- einen man hörte, wie dieser im Gebet nach dem Niesen Allah lobpries (Alhamdulillah sagte) und er (der Prophet) ihn nicht dafür kritisierte. Vielmehr sagte er: „Ich habe so und so viele Engel gesehen, die miteinander wetteiferten, wer sie (die Worte des Lobes) niederschreiben soll.“ Und da das Aussprechen von Alhamdulillah zu den Erwähnungen (Dhikr) des Gebets gehört und nicht im Widerspruch dazu steht.
Ende des Zitats aus „Majmuʿu Fatawa Asch-Schaikh Ibn Baz“ (29/348)

Islam Q&A (103435)


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📚 Wenn die Frau am Freitag das Dhuhr-Gebet verrichtet, soll sie dann noch die Sunnah-Gebete vom Dhuhr-Gebet verrichten?

➡️ Die Frage:
Es ist bekannt, dass das Gebet der Frau in ihrem Zuhause besser ist als ihr Gebet in der Moschee, was das Freitagsgebet miteinschließt. Auch bekannt ist, dass sie am Freitag das Dhuhr-Gebet verrichtet, wenn sie nicht das Freitagsgebet verrichtet hat. Meine Frage ist, ob sie dann wie immer die Sunnah-Gebete vom Dhuhr-Gebet verrichten soll, wenn sie nicht zum Freitagsgebet gegangen ist und stattdessen das Dhuhr-Gebet verrichtet hat? Oder ist das Urteil bezüglich des Freitags anders?

➡️ Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Das Freitagsgebet ist für die Frauen keine Pflicht. Und falls die Frau zum Freitagsgebet gegangen ist, so ist dies ein Ersatz für das Dhuhr-Gebet.

Die Gelehrten des Ständigen Komitees für Rechtsgutachten (Al-Lajnah Ad-Daimah Lil-Ifta) sagte: „Wenn die Frau das Freitagsgebet hinter dem Imam verrichtet hat, so ist es ihr nicht erlaubt, an diesem Tag das Dhuhr-Gebet zu verrichten. Und falls sie allein für sich betet, so soll obliegt es ihr, lediglich das Dhuhr-Gebet zu verrichten und kein Freitagsgebet (noch dazu).“ Auszug aus „Fatawa Al-Lajnah As-Daimah Lil-Ifta“ (7/337)

Und wenn sie am Freitag das Dhuhr-Gebet zuhause verrichtet, so soll sie auch die Sunnah-Gebete vor und nach dem Dhuhr-Gebet verrichten, so wie sie es jeden Tag tut.

Islam Q&A (145925)


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📚 Das Urteil über das Gebet eines kleinen Mädchens ohne Khimar

Die Frage:
Was Urteil über das Gebet eines kleinen Mädchens ohne Khimar (Kopftuch)?

Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
„Wenn das Mädchen ihre Pubertät nicht erreicht hat, so ist ihr Gebet gültig, aufgrund der Aussage des Propheten -Allahs Segen und Frieden auf ihm-: „Allah nimmt das Gebet einer menstruierenden Frau (erwachsenen Frau) nicht an, es sei denn mit dem Khimar (bzw. dass sie es mit einem Khimar bekleidet verrichtet). Dies deutet darauf hin, dass es für eine nicht menstruierende Frau, also eine, die ihre Pubertät noch nicht erreicht hat, unproblematisch ist das Gebet, ohne einen Khimar zu verrichten. Es ist bevorzuziehen und vollkommener, dass sie es darin verrichtet. Wenn das Mädchen sieben Jahre alt ist oder mehr. Ist das Kind, Junge oder Mädchen, jedoch jünger als sieben Jahre, so gehören sie nicht zu den Leuten des Gebetes (die das Gebet verrichten sollen), aufgrund der Aussage des Propheten -Allah Segen und Frieden auf ihm-: „Befehlt euren Kindern das Gebet mit dem siebten (Lebensjahr) und schlagt sie deswegen mit dem zehnten, und trennt sie in den Betten.“
Ende des Zitates aus „Majmuʿu Fatawa Asch-Schaikh Ibn Baz“ (29/200)

Islam Q&A (103431)


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📚 Wenn eine Person aufgrund überhöhter Geschwindigkeit stirbt, gilt sie als jemand, der Selbstmord begangen hat?

Die Frage:
Was ist das Urteil bezüglich desjenigen, der mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt? Gilt derjenige, der aufgrund des zu schnellen Fahrens verunglückt ist, als jemand, der Selbstmord begann? Und was ist das Urteil bezüglich desjenigen, der aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verunglückt, weil er wegen eines Notfalls ins Krankenhaus eilte?

Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Erstens:
Mit überhöhter Geschwindigkeit zu fahren, ist nicht gut, aufgrund der Unfälle und Gefahren, die daraus entstehen. Die Gelehrten haben diese Sache sehr ernst genommen, und sie erachten das Fahren über die vorgegebene Geschwindigkeit als grob fahrlässig seitens des Fahrers, der dann für den Schaden, der für Personen- und Sachschäden verantwortlich ist. Und der Tötung, die daraus resultiert, gilt als nichtvorsätzliche Tötung, die einen Blutzoll und Sühneleistung nach sich zieht.

Schaykh Ibn Uthaimin -möge Allah ihm barmherzig sein- wurde gefragt, ob man bezüglich einer Person, die wegen überhöhter Geschwindigkeit verunglückt ist, sagen kann: „Dies ist eine Art Selbstmord.“
Er erwiderte: „Nein, dies ist kein Selbstmord, doch gilt es als nichtvorsätzliche Tötung. Wenn die überhöhte Geschwindigkeit der Grund für den Unfall ist, so hat die Person sich selbst nicht vorsätzlich (unabsichtlich) getötet.“ Ende des Zitats aus „Liqau Al-Babi Al-Maftuh“ (73/19).

Zweitens:
Das man einen Verletzten oder Kranken zum Krankenhaus fährt, ist eine gute Sache, für die belohnt wird. Es ist jedoch wichtig, dass man weder sich noch die andere Person in Gefahr bringt bzw. einen Schaden zufügt, indem man zu schnell fährt oder die über rote Ampeln fährt, damit der Kranke nicht verspätet ins Krankenhaus kommt.
Und wer aufgrund dieser überhöhten Geschwindigkeit stirbt (verunglückt), so bitten wir Allah, ihm zu vergeben, und ihn für seine gute Absicht zu belohnen. Und dies wird nicht als Selbstmord angesehen, weil er nicht beabsichtigt hat, sich umzubringen. Vielmehr steckte hinter der überhöhten Geschwindigkeit eine gute Absicht, nämlich den Kranken ins Krankenhaus zu bringen.

Islam Q&A (97276)


https://telegram.me/islamqa_de
📚 Das Urteil bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs in frühen Monaten

Die Frage:
Wie ist das Urteil bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs (Abtreibung) in frühen Monaten (1-3), bevor die Seele in den Fetus eingehaucht wurde?

Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Das Ständige Komitee der Großgelehrten gab Folgendes bekannt:
1. Der Schwangerschaftsabbruch ist während aller Phasen nicht erlaubt, außer unter ganz strengen islamrechtlichen Bedingungen und in bestimmten schweren Umständen.
2. Wenn die Schwangerschaft in ihrer ersten Phase ist, innerhalb der Periode von 40 Tagen, und ein Schwangerschaftsabbruch einem legitimen Zweck dient oder einen Schaden verhindert, so ist es erlaubt, diesen vorzunehmen.
Den Schwangerschaftsabbruch jedoch in dieser Phase zu unternehmen, weil man Angst hat Kinder großzuziehen, oder man fürchtet, sie nicht finanzieren zu können und ihnen Bildung zuteil kommen zu lassen, sprich man hat Angst um deren Zukunft, oder dass das Ehepaar denkt, dass man schon genug Kinder hätte, so ist dies (der Schwangerschaftsabbruch) nicht erlaubt.
3. Es ist nicht erlaubt die Schwangerschaft abzubrechen, wenn der Fetus (das Kind) noch ein Anhängsel (ʿAlaqah) oder ein Blutklumpen (Mudgah) (was die zweite und dritte Phase von jeweils 40 Tagen darstellt), solange nicht ein vertrauenswürdiges Ärzte-Komitee entschieden hat, dass das Fortbestehen der Schwangerschaft der Gesundheit der Mutter schaden wird, so dass man befürchtet, dass sie sterben wir, wenn die Schwangerschaft fortdauert. Es ist dann erlaubt, diese abzubrechen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, den Schaden abzuwenden.
4. Nach der dritten Phase, nach vier vergangenen Monaten, ist es nicht erlaubt die Schwangerschaft abzubrechen, es sei denn, dass ein vertrauenswürdiges Ärzte-Komitee entscheidet, dass der Fetus in der Gebärmutter den Tod der Mutter zu Folge haben wird, und dass vorher alle Mittel ausgeschöpft wurden, den Fetus am Leben zu erhalten. In diesem Fall geht es darum, den größeren Schaden abzuwenden und dem größeren Nutzen zu dienen.

Islam Q&A (42321)


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📚 Sie gehen zur Universität in einer anderen Stadt, dürfen sie das Gebet verkürzen?

Die Frage:
Wir sind Studenten an einer Universität, jedoch leben wir nicht in der Stadt, in der die Universität ist. Ist es uns erlaubt das Gebet zu verkürzen, wie Reisende? Wir kehren jede Woche oder alle zwei in unsere Stadt zurück.

Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Erstens:
Wenn ihr in eurer Stadt seid oder von der Universität zurückkehrt, müsst ihr das Gebet vollständig beten, da das eure eigentliche Heimat ist.

Zweitens:
Wenn zwischen eurer Stadt und der, in der die Universität ist, eine Entfernung ist, bei der das Gebet verkürzt werden darf, was ungefähr 80 km sind, so dürft ihr das Gebet während eurer Reise dorthin verkürzen.

Drittens:
Wenn ihr die Stadt, in der die Universität ist, erreicht habt, und die Absicht fasst dort länger als vier Tage zu bleiben, dann müsst das Gebet in dem Augenblick vollständig beten, in dem ihr diese Stadt betretet.
Und wenn ihr die Absicht fasst dort nur vier Tage oder weniger zu bleiben oder euch unsicher seid, wie lange ihr an diesem Ort bleibt, dann fällt ihr unter der Kategorie des Reisenden und dürft die Gebete mit vier Gebetseinheiten (Mittags-, Nachmittags- und Nachtgebet) zu zwei verkürzen. Es sei denn ihr betet hinter einer sesshaften Person, dann müsst ihr das (jeweilige) Gebet vollständig beten.
Ihr solltet auch am Gemeinschaftsgebet in der Moschee teilnehmen.

Islam Q&A (84028)


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📚 Die Antwort auf den, der behauptet, dass die Nacht- und Himmelsreise eine Phantasie wäre

▪️ At-Tahaawi, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte in seinem bekannten ´Aqida-Werk:
„Die Himmelsreise ist eine Wahrheit. Und mit dem Propheten wurde die Nacht- und Himmelsreise, mit seiner Person, im wachen Zustand durchgeführt. Erst zum Himmel, dann wohin Allah wollte, zu den erhabenen Orten. Allah ehrte ihn, womit Er wollte und gab ihm (als Offenbarung) ein, was Er eingab. Nicht hat sein Herz erlogen, was es sah. Allahs Segen und Frieden auf ihm im Dies- und Jenseits.“

▪️ Ibn Kathir, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte in seinem, Tafsir-Werk (33/3):
„… Hierauf waren sich die Menschen uneinig. Fand die Nachtreise mit seinem, der Friede sei auf ihm, Körper und seiner Seele, oder nur mit seiner Seele statt? Dies nach zwei Meinungen: Die Meisten der Gelehrten sind der Meinung, dass man ihn mit seinem Körper und seiner Seele, im wachen Zustand und nicht im Traum, reisen ließ. Sie verwerfen nicht, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm, davor einen Traum hatte, danach sah er es (also was im Traum geschah) im wachen Zustand, denn er, der Friede sei auf ihm, sieht kein Traumgesicht, außer, dass es wie das Frühlicht, erscheint.

Hier die ganze Fatwa
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https://islamqa.info/ge/answers/84314/die-antwort-auf-den-der-behauptet-dass-die-nacht--und-himmelsreise-eine-phantasie-ware

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Forwarded from Islamqa deutsch
📚 Der Monat Scha'ban

Salama Ibn Kahil sagte: Es war üblich zu sagen:
„Der Monat Scha'ban ist der Monat des Koranrezitatoren.“

’Umar Ibn Qays pflegte es, wenn der Monat Scha’ban hereinbricht, seinen Laden zu schließen und sich (die Zeit) für das Lesen des Korans freizunehmen.

Abu Bakr Al-Balkhi sagte:
„Der Monat Rajab ist der Monat des Säens, der Monat Scha'ban ist der Monat des Bewässerns der Saat, und der Monat Ramadan ist der Monat der Ernte.“

Er sagte ebenfalls:
„Der Monat Rajab ist dem Wind gleich, der Monat Scha'ban ist den Wolken gleich, und der Monat Ramadan ist dem Regen gleich. Wer nun im Rajab nicht sät und pflanzt und im Scha'ban nicht bewässert, wie will er denn (dann) im Ramadan ernten? Und hier haben wir es, Rajab ist bereits vorüber gegangen, so was beabsichtigst du im Scha'ban zu tun, falls du den (den Lohn im) Ramadan begehrst."

Islam Q&A


https://telegram.me/islamqa_de
Forwarded from Islamqa deutsch
📚 Fatawa über Scha'ban in verschiedenen Sprachen


📌 Deutsch:

➡️ Die Nacht des 15. Scha’ban wird nicht speziell für Gottesdienste ausgewählt
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https://islamqa.info/ge/8907

➡️ Soll man den 15. Scha’ban fasten, auch wenn der Hadith schwach ist?
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https://islamqa.info/ge/49675

➡️ Steigt Allah in der 15. Nacht vom Scha'ban zum Himmel der Erde hinab?
👇
https://islamqa.info/ge/49678
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📌 Arabisch / عربي

⬅️ ليلة النصف من شعبان لا تخصص بالعبادة
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https://islamqa.info/ar/8907

⬅️ هل يصوم يوم النصف من شعبان حتى لو كان الحديث ضعيفاً ؟
👇
https://islamqa.info/ar/49675

⬅️ هل ينزل الله إلى السماء الدنيا في ليلة النصف من شعبان ؟

https://islamqa.info/ar/49678
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📌 Farsi / فارسي

⬅️ عبادت خاصی برای شب نیمه‌ی شعبان وجود ندارد
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https://islamqa.info/fa/8907

⬅️ آیا روز نیمه‌ی شعبان را روزه بگیرد، با وجود آنکه حدیث آن ضعیف است؟
👇
https://islamqa.info/fa/49675

⬅️ آیا الله ـ سبحانه و تعالی ـ‌ در شب نیمه‌ی شعبان به آسمان دنیا نزول می‌فرماید؟
👇
https://islamqa.info/fa/49678
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📌 Turkish

➡️ "Şaban ayının ortasının gecesi olunca gece namaza kalkın, gündüzünde de oruç tutun."
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https://islamqa.info/tr/49675
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📌 English:

➡️ Laylat al-Nusf min Sha’baan (the middle of Sha’baan) should not be singled out for worship
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https://islamqa.info/en/8907

➡️ Should he fast on the fifteenth of Sha’baan even if the hadeeth is da'eef?
👇
https://islamqa.info/en/49675

➡️ Does Allaah come down to the first heaven on the night of the fifteenth of Sha’baan?
👇
https://islamqa.info/en/49678
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https://telegram.me/islamqa_de
Forwarded from Islamqa deutsch
📚 Das Hinauszögern vom Nachholen des Ramadan, bis der zweite (nächste) Ramadan eintritt

Die Frage:
Ich habe, seit mehreren Jahren, an einigen Tagen im Ramadan, aufgrund der Menstruation, mein Fasten gebrochen. Diese Tage habe ich bis jetzt nicht nachgefastet. Was muss ich nun tun?

Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Die Imame (Gelehrten) sind sich darüber einig, dass es für denjenigen, der einige Fastentage vom Ramadan gebrochen hat, verpflichtend ist diese Tage nachzuholen bevor der nächste Ramadan eintritt.
Sie führen dafür als Beweis an, was von al-Bukhari (1950) und Muslim (1146) überliefert wurde, dass ´Aischa, möge Allah mit ihr zufrieden sein, sagte: „Auf mir lastete das Fasten vom Ramadan, doch war ich nicht imstande diese nachzuholen, außer im Scha’ban. Dies aufgrund der Stellung des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm.“

Al-Haafidh sagte: „Aus ihrem Bestreben nach dem Monat Scha’ban wird entnommen, dass es nicht erlaubt ist das Nachholen (des Fastens), bis zum Eintritt des nächsten Ramadan, hinauszuzögern.“
Wenn aber das Nachholen hinausgezögert wird, bis der nächste Ramadan eintrifft, dann nur in zwei Situationen:

Die erste:
Dass die Hinauszögerung entschuldigt ist, wie wenn man krank ist und sich die Krankheit bis zum Eintritt des nächsten Ramadan hinauszieht. Auf diesem lastet keine Schuld bzgl. des Hinauszögerns, da er entschuldigt ist. Und auf ihm lastet nur das Nachholen, so dass er die Anzahl der Tage nachholt, an denen er sein Fasten gebrochen hat.

Die zweite:
Dass die Hinauszögerung unentschuldigt ist, wie wenn man in der Lage ist (das Fasten) nachzuholen, aber dies bis zum Eintritt des nächsten Ramadan immer noch nicht getan hat.
Dieser begeht, indem er das Nachholen, ohne Entschuldigungsgrund, hinauszögert, eine Sünde.
Die Imame sind sich darüber einig, dass man (das Fasten) nachholen muss, jedoch waren sie sich darüber uneinig, ob man mit dem Nachholen noch für jeden Tag einen Armen speisen soll oder nicht.

Hier der ganze Text 👇

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📚 Darf diejenige, die Aufgrund ihrer Periode, nicht fastet, tagsüber im Ramadan essen?

Die Frage:
Es ist bekannt, dass die Frau, die ihre Menstruation hat, nicht fasten darf. Ist es ihr erlaubt tagsüber im Ramadan zu essen? Gibt es hierfür Richtlinien?

Die Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Die Menstruierende und Wöchnerin, die tagsüber im Ramadan rein werden, ebenso der Reisende, der nicht fastet, und zurückkehrt, und der Kranke, der nicht fastet, jedoch dann gesund wird, haben nichts davon, wenn sie tagsüber im Ramadan das Essen und Trinken meiden. Sie haben durch einen Entschuldigungsgrund das Fasten unterlassen und dass sie die Dinge meiden, die während des Fastens normalerweise verboten sind, bedarf einer islamisch-legitimen Überlieferung.

Schaikh Ibn 'Uthaimin -möge Allah ihm barmherzig sein- wurde gefragt: „Wenn die Menstruierende oder Wöchnerin rein werden, müssen sie dann alles meiden, was während des Fastens verboten ist?“
Antwort: „Wenn die Menstruierende oder Wöchnerin tagsüber rein werden, dann müssen sie nichts meiden. Sie dürfen essen und trinken, denn sie haben nichts davon, wenn sie diese Dinge meiden, da sie diesen Tag nachholen müssen. Und das ist die Ansicht von Malik, Asch-Schafi'i und eine Überlieferung über Imam Ahmad. Von Ibn Masud -möge Allah mit ihm zufrieden sein- wurde überliefert, dass er sagte: „Wer zu Tagesbeginn isst, der soll auch zu Tagesende essen.“ Das bedeutet: Wem es zu Tagesbeginn erlaubt ist, nicht zu fasten, der darf auch zu Tagesende das Fasten unterlassen.“
Aus „Majmu' Fatawa Asch-Schaikh Ibn 'Uthaimin“ (Frage 19, Nr. 59).

Die Richtlinien dafür sind:
Die Gelehrten haben denjenigen, die das Fasten unterlassen dürfen, wie der Kranke, Reisende oder die Menstruierende, verboten dieses öffentlich zur Schau zu stellen, damit ihnen nicht Nachlässigkeit in der Religion von denjenigen vorgeworfen wird, die über den Entschuldigungsgrund nicht Bescheid wissen.
Andere sind der Ansicht gewissen, dass, wenn der Entschuldigungsgrund klar und deutlich ist, es ihnen erlaubt ist öffentlich zu essen und zu trinken, und wenn er nicht sichtbar ist, dann sollen sie dies auch nicht sichtbar tun. Diese zweite Ansicht ist richtiger.

Al-Mardawi sagte in „Al-Insaf“ (7/248): „Al-Qadi sagte: ‚Das öffentliche Essen im Ramadan muss missbilligt werden, auch wenn es dafür einen Entschuldigungsgrund gibt.‘ In Al-Furu' steht, dass daraus entnommen wird, dass das Verbot dessen, augenscheinlich, allgemein sei. Und Ibn 'Aqil wurde gefragt: ‚Muss dem Reisenden, Kranken und der Menstruierenden verboten werden öffentlich das Fasten zu unterlassen, damit ihnen nichts vorgeworfen wird?‘ Er antwortete: ‚Wenn es nicht sichtbare Entschuldigungsgründe sind, dann soll es ihnen verboten werden, wie bei einem Kranken oder Reisenden, denen man dies nicht ansieht.‘“

Islam Q&A (65670)


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📚 Wann beginnt das Tarawih-Gebet im Ramadan, in der ersten oder zweiten Nacht?

➡️ Frage:
Wann beginnen wir mit der Verrichtung des Tarawih-Gebets: In der Nacht des ersten Tages von Ramadan (Die Nacht der Sichtung oder Vollendung (von Scha'ban)) oder nach dem 'Ischa-Gebet des ersten Tages von Ramadan?

➡️ Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Die Verrichtung des Tarawih-Gebets ist dem Muslim, nach dem 'Ischa-Gebet der ersten Nacht von Ramadan, vorgeschrieben. Es ist jene Nacht, in welcher der Neumond (Hilal/Neumondsichel) gesichtet wurde, oder nachdem die Muslime den Monat Scha'ban mit30 Tagen vollendet haben.

Genau so ist es mit dem Ende des Monats Ramadan. So wird das Tarawih-Gebet nicht verrichtet, wenn das Ende des Monats, durch die Sichtung des Neumondes, bestätigt wurde, oder mit der Vollendung der 30 Tage von Ramadan. Es ist somit klar, dass das Tarawih-Gebet nicht an das Fasten der Tage von Ramadan gebunden ist, sondern an das Eintreten des Monats, mit der Nacht an beginnend, und mit dem letzten Tag von Ramadan endend.

Es sollte nicht die Aussage gemacht werden, dass das Tarawih-Gebet ein uneingeschränktes freiwilliges Gebet ist (Nafilah), und es deswegen in jeder beliebigen Nacht und jeder beliebigen Gemeinschaft verrichtet werden kann. Das Tarawih-Gebet ist (vielmehr) auf den Monat Ramadan beschränkt, und der Betende beabsichtig dabei den Lohn, welcher an dessen Verrichtung gebunden ist. Die Verrichtung dieses Gebets in der Gemeinschaft ist urteilsmäßig nicht wie die Verrichtung eines anderen freiwilligen Nachtgebets außerhalb (von Ramadan). So ist es im Ramadan gestattet, dass man das Gebet jede Nacht in der Gemeinschaft verrichtet, mit der Ankündigung und Ermutigung dazu. Dieses im Unterschied zur Verrichtung (des freiwilligen Nachtgebetes) außerhalb (von Ramadan), da das nicht vorgeschrieben ist, außer das, was sich unbeabsichtigt ereignet hat oder aus Gründen der Belehrung, denn dann ist es manchmal vorgeschrieben, ohne dass es verbindlich (und dauerhaft) gemacht wird.

Schaikh Muhammad Salih Al-'Uthaimin, möge Allah barmherzig mit ihm sein, sagte: „Das Tarawih-Gebet außerhalb von Ramadan ist eine Neuerung (Bid'ah). Falls die Menschen sich außerhalb von Ramadan zur Verrichtung des Nachtgebetes in einer Moschee versammeln wollen, so gehört dies zur Neuerung (Bid'a).

Es spricht nichts dagegen, dass man außerhalb des Ramadan manchmal Zuhause in der Gemeinschaft betet. Dieses aufgrund der Tat des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm: „So betete er einmal in Gemeinschaft mit ibn 'Abbas, und einmal mit ibn Mas'ud, und einmal mit Hudhayfah ibn al-Yamani.“ Dieses hat er jedoch nicht als eine regelmäßige Sunnahhandlung genommen, und er hat es auch nicht in der Moschee getan.“
[Ende des Zitates aus „Asch-Scharh Al-Mumti'“ 4/60-61]

Darauf aufbauend:
Derjenige, der das Tarawih-Gebet vor der Bestätigung des Eintretens von Ramadan verrichtet, so ist er wie derjenige, der das Gebet außerhalb seiner Zeit verrichtet hat. Ihm wird der Lohn nicht geschrieben, selbst wenn er dabei keine Sünde begangen hat, falls er das nicht beabsichtigte.

Islam Q&A


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📚 Die Anzahl der Gebetseinheiten des Tarawih-Gebets

▪️ Schaikh Ibn 'Uthaimin -möge Allah ihm barmherzig sein- sagte, als er über Angelegenheit gesprochen hat, dass jemand mit dem Imam zehn Gebetseinheiten betet, dann sitzen bleibt und bis zum Witr-Gebet wartet und nicht mit dem Imam das Tarawih-Gebet vollständig betet: „Es tut uns sehr weh, dass wir in der islamischen Gemeinschaft eine Gruppe vorfinden, die über Dinge streitet, in denen es erlaubt ist, eine andere Meinung zu haben. So macht sie diese Meinungsverschiedenheit zu einem Mittel, um die Herzen zu spalten. Denn die Meinungsverschiedenheit gab es schon zu Zeiten der Prophetengefährten, jedoch blieben die Herzen zusammen.
Deshalb müssen speziell die Jugendlichen und jene, die sich an den Islam halten, eine Einheit bilden, denn sie haben Feinde, die ihre Schicksalswendungen abwarten.“
📗 Aus „Asch-Scharh Al-Mumti'“ (4/225).

▪️
Schaikh Al-Islam Ibn Taymiyyah sagte:
„Wer das Tarawih-Gebet, wie die Hanafiten, Schafi'iten und Hanbaliten, mit 20 Gebetseinheiten, oder, wie die Malikiten, mit 36, 13 oder elf Gebetseinheiten betet, der hat richtig gehandelt. Dies wurde von Imam Ahmad überliefert, da keine Festlegung (der Anzahl der Gebetseinheiten) überliefert wurde. Somit soll das Vermehren oder Vermindern der Gebetseinheiten der Länge oder Kürze des Gebets entsprechen.“
📗 Aus „Al-Ikhtiyarat“ (S. 64)

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📚Das Urteil über das Tarawih-Gebet für die Frauen

➡️ Frage:
Müssen Frauen das Tarawih-Gebet verrichten? Ist es für sie besser, es Zuhause zu verrichten oder dafür in die Moschee zu gehen?

➡️ Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Das Tarawih-Gebet ist eine Sunnah-Muakkadah. Und für die Frauen ist es am besten, das freiwillige Gebet in der Nacht in ihren Häusern zu verrichten, da der Prophet ﷺ sagte: „Verbietet euren Frauen nicht die Moscheen, doch ihre Häuser sind besser für sie.“
📗Überliefert von Abu Dawud in seinem „Sunnah-Werk“ und es steht auch in „Sahih Al-Jami“ (7458).

▪️ Und je versteckter und spezieller der Ort des Gebets ist, desto besser ist es. So sagte der Gesandte Allahs ﷺ: „Das Gebet der Frau in ihrem Haus ist besser als ihr Gebet auf ihrem Hof, und ihr Gebet in ihrem Schlafzimmer ist besser als ihr Gebet in ihrem Haus.“
📗Überliefert von Abu Dawud und es steht auch in „Sahih Al-Jami“ (3833).

▪️ Umm Humaid, der Frau des Abu Humaid As-Sa'idi, berichtete, dass sie zum Propheten ﷺ kam und sagte: „O Gesandter Allahs, ich liebe es mit dir zu beten.“ Er antwortete: „Ich weiß, dass du es liebst mit mir zu beten, jedoch ist dein Gebet in deinem Haus besser als dein Gebet in deinem Hof, und dein Gebet in deinem Hof ist besser als dein Gebet in der Moschee deiner Leute, und dein Gebet in der Moschee deiner Leute ist besser als dein Gebet in meiner Moschee.“ Daraufhin ordnete sie an, dass eine Moschee (Gebetsstelle) in der entferntesten und dunkelsten Stelle ihres Hauses gebaut wird, woraufhin sie darin betete bis sie Allah -der Mächtige und Gewaltige- traf.
📗 Überliefert von Ahmad und die Überlieferer sind vertrauenswürdig.

➡️ Dieser Vorzug hindert aber nicht daran, dass es den Frauen erlaubt ist in die Moschee zu gehen, so wie 'Abdullah Ibn 'Umar berichtete, dass er den Gesandten Allahs ﷺ sagen hörte: „Verbietet euren Frauen nicht die Moscheen, wenn sie euch um Erlaubnis bitten.“ Daraufhin sagte Bilal Ibn 'Abdillah: „Bei Allah, wir werden es ihnen verbieten.“ 'Abdullah kam dann zu ihm und beschimpfte ihn so heftig, wie man es noch nie von ihm hörte, und sagte: „Ich berichte dir vom Gesandten Allahs -Allahs Segen und Frieden auf ihm- und du sagst: ‚Bei Allah, wir werden es ihnen verbieten.‘“
📗 Überliefert von Muslim (667).

➡️ Jedoch gibt es Bedingungen für das Hinausgehen der Frauen in die Moschee. Diese sind folgende:
1. Sie muss den vollständigen Hijab tragen.
2. Sie darf nicht parfümiert rausgehen.
3. Sie muss ihren Ehemann um Erlaubnis bitten.

Und es darf auf dem Weg nichts Verbotenes geschehen, wie dass sie im Auto allein mit einem fremden (männlichen) Autofahrer ist etc..

Wenn die Frau etwas von dem, was wir erwähnten, widerspricht, so hat ihr Mann oder ihr Vormund das Recht, ihr zu verbieten rauszugehen, vielmehr müssen sie dies sogar tun.

Islam Q&A


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📚 Seine Arbeitszeit steht im Widerspruch zum Tarawih-Gebet, was soll er tun?

➡️ Alles Lob gebührt Allah..

Bete mit ihm das Tarawih-Gebet in der Gemeinschaft, soweit du kannst. Es ist kein Problem, wenn du zur Arbeit nach zwei, vier oder sechs etc. Gebetseinheiten gehst, dann vervollständige das Gebet Zuhause und vollziehe am Ende das Witr-Gebet.

Wenn du aber eine Moschee findest, die früher betet, und du das Gebet dort vollenden und danach zur Arbeit gehen kannst, dann ist das besser, denn der Prophet -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte: „Wer mit dem Imam in der Nacht betet (Qiyam), bis er sich abwendet, dem wird der Lohn niedergeschrieben, als hätte er eine ganze Nacht lang gebetet.“ Überliefert von At-Tirmidhi (806) und Al-Albani stufte dies in „Sahih At-Tirmidhi“ als authentisch ein.

Islam Q&A


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