Polizeigewalt in Deutschland – Wir fordern Aufklärung und Gerechtigkeit!
Polizeiliche Gewaltanwendungen kommen in Deutschland offenbar deutlich häufiger vor, als bislang angenommen. Eine Studie der Universität Bochum spricht von rund 12.000 Verdachtsfällen pro Jahr – das entspricht etwa 33 Vorfällen täglich. Diese Zahlen sind alarmierend und werfen die Frage auf, ob es sich tatsächlich nur um Einzelfälle handelt.
Wir setzen uns für die Rechte und die Würde aller Menschen ein – besonders für jene, die sich in psychischen Ausnahmesituationen befinden. In mehreren öffentlich gewordenen Fällen, wie etwa Ante P. oder Ertekin Özkan, kam es zu tödlichen Polizeieinsätzen, die Fragen aufgeworfen haben und kritisch beleuchtet werden müssen.
Doch unser Engagement für Aufklärung und Gerechtigkeit bleibt nicht ohne Folgen:
Am 23.05.2025 findet vor der Zivilkammer des Landgerichts ein Verfahren statt, bei dem sich Emrah D. stellvertretend für viele von uns verantworten muss. Es geht dabei nicht nur um eine Einzelperson – es geht um die grundsätzliche Frage, wie offen Kritik an staatlichem Handeln geäußert werden darf.
Sei dabei!
📍 09:00 Uhr – Landgericht
📍 16:00 Uhr – Kundgebung auf dem Marktplatz
Zeigen wir gemeinsam, dass wir hinschauen, nachfragen und uns einsetzen – für Menschenrechte, für Transparenz, für eine gerechte Gesellschaft.
#Mannheim #polizeigewalt #einzelfälle
Polizeiliche Gewaltanwendungen kommen in Deutschland offenbar deutlich häufiger vor, als bislang angenommen. Eine Studie der Universität Bochum spricht von rund 12.000 Verdachtsfällen pro Jahr – das entspricht etwa 33 Vorfällen täglich. Diese Zahlen sind alarmierend und werfen die Frage auf, ob es sich tatsächlich nur um Einzelfälle handelt.
Wir setzen uns für die Rechte und die Würde aller Menschen ein – besonders für jene, die sich in psychischen Ausnahmesituationen befinden. In mehreren öffentlich gewordenen Fällen, wie etwa Ante P. oder Ertekin Özkan, kam es zu tödlichen Polizeieinsätzen, die Fragen aufgeworfen haben und kritisch beleuchtet werden müssen.
Doch unser Engagement für Aufklärung und Gerechtigkeit bleibt nicht ohne Folgen:
Am 23.05.2025 findet vor der Zivilkammer des Landgerichts ein Verfahren statt, bei dem sich Emrah D. stellvertretend für viele von uns verantworten muss. Es geht dabei nicht nur um eine Einzelperson – es geht um die grundsätzliche Frage, wie offen Kritik an staatlichem Handeln geäußert werden darf.
Sei dabei!
📍 09:00 Uhr – Landgericht
📍 16:00 Uhr – Kundgebung auf dem Marktplatz
Zeigen wir gemeinsam, dass wir hinschauen, nachfragen und uns einsetzen – für Menschenrechte, für Transparenz, für eine gerechte Gesellschaft.
#Mannheim #polizeigewalt #einzelfälle
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Heute wurde der Grundrechtereport 2025 veröffentlicht. Unter den 43 Fällen im Report sind unter anderem der Prozess gegen die Beamten, die Ante getötet haben und dem privatrechtlichen Vorgehen gegen die Angehörigen von Ertekin und unsere Aktivisten.
https://blog.fiff.de/grundrechtereport-2025/
https://blog.fiff.de/grundrechtereport-2025/
FIfF e.V.
Veröffentlichung des Grundrechte-Reports 2025 – Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland
Am Mittwoch, den 21. Mai 2025 um 11 Uhr, wird in Berlin der neue Grundrechte-Report vorgestellt. In seinen 43 Beiträgen zeigt der alternative Verfassungsschutzbericht erneut auf, wie Gesetzgebung, Verwaltung und Behörden, aber auch Gerichte und Privatunternehmen…
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Gerichtsverfahren gegen Emrah D. beendet. Polizist zieht Klage zurück
Die heutige Güteverhandlung zur Unterlassungs- und Schmerzensgeldforderung zwischen dem Beamten, der Ertekin Özkan auf der Schönau getötet hat, und Emrah D. endete mit Klagerückzug.
Das Gericht hatte in der Verfahrenseinführung deutlich gemacht, dass es die beklagten Aussagen von der Meinungsfreiheit als gedeckt ansieht, übte dabei aber Kritik an diversen Zuspitzungen im Diskurs sowohl der Initiative 2. Mai als auch der Mannheimer Zivilgesellschaft im Allgemeinen.
Die Auffassung zu den verfahrensgegenständlichen Aussagen stellte das Gericht unmissverständlich klar und betonte das Recht auch auf scharfer Machtkritik gegenüber staatlichem Handeln.
Im beklagten Fall könne das Gericht als Vorschlag zur Güte nur den Rücktritt von der Klage durch den Beamten vorschlagen, appellierte aber an Emrah D. eine Ehrenerklärung abzugeben auf das Wort "Hinrichtung" im Kontext der Tötung von Ertekin zu verzichten.
Für die Erweiterung der Ehrenerklärung um das Wort "Mord" gab der Anwalt des Beamten die rechtlich bindende Erklärung ab, sämtliche straf- und zivilrechtlichen Verfahren gegen die Schwester von Emrah D. zu beenden.
Kommt um 16:00 Uhr auf den Marktplatz um mit uns zu feiern. Später wird es noch einen ausführlichen Bericht wie auch eine Pressemitteilung geben.
Die heutige Güteverhandlung zur Unterlassungs- und Schmerzensgeldforderung zwischen dem Beamten, der Ertekin Özkan auf der Schönau getötet hat, und Emrah D. endete mit Klagerückzug.
Das Gericht hatte in der Verfahrenseinführung deutlich gemacht, dass es die beklagten Aussagen von der Meinungsfreiheit als gedeckt ansieht, übte dabei aber Kritik an diversen Zuspitzungen im Diskurs sowohl der Initiative 2. Mai als auch der Mannheimer Zivilgesellschaft im Allgemeinen.
Die Auffassung zu den verfahrensgegenständlichen Aussagen stellte das Gericht unmissverständlich klar und betonte das Recht auch auf scharfer Machtkritik gegenüber staatlichem Handeln.
Im beklagten Fall könne das Gericht als Vorschlag zur Güte nur den Rücktritt von der Klage durch den Beamten vorschlagen, appellierte aber an Emrah D. eine Ehrenerklärung abzugeben auf das Wort "Hinrichtung" im Kontext der Tötung von Ertekin zu verzichten.
Für die Erweiterung der Ehrenerklärung um das Wort "Mord" gab der Anwalt des Beamten die rechtlich bindende Erklärung ab, sämtliche straf- und zivilrechtlichen Verfahren gegen die Schwester von Emrah D. zu beenden.
Kommt um 16:00 Uhr auf den Marktplatz um mit uns zu feiern. Später wird es noch einen ausführlichen Bericht wie auch eine Pressemitteilung geben.
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RA Dr. Björn Elberling:
"Das Gericht hat heute deutlich gemacht: Machtkritik, Kritik an
tödlichen Polizeieinsätzen, ist natürlich erlaubt, sie darf auch scharf
ausfallen, das ist zulässig. Die Klage gegen meinen Mandanten wäre
zurückgewiesen worden. Mein Mandant hat sich also nicht unter dem Druck des Verfahrens, sondern aus freien Stücken dazu entschieden, bestimmte Begriffe in Zukunft nicht mehr zu verwenden. Der inhaltlichen Berechtigung einer deutlichen Kritik an tödlichen Polizeieinsätzen wie dem vom 23.12.2023 tut dies natürlich keinen Abbruch."
"Das Gericht hat heute deutlich gemacht: Machtkritik, Kritik an
tödlichen Polizeieinsätzen, ist natürlich erlaubt, sie darf auch scharf
ausfallen, das ist zulässig. Die Klage gegen meinen Mandanten wäre
zurückgewiesen worden. Mein Mandant hat sich also nicht unter dem Druck des Verfahrens, sondern aus freien Stücken dazu entschieden, bestimmte Begriffe in Zukunft nicht mehr zu verwenden. Der inhaltlichen Berechtigung einer deutlichen Kritik an tödlichen Polizeieinsätzen wie dem vom 23.12.2023 tut dies natürlich keinen Abbruch."
Bericht und Kommentar des Mannheimer Morgens:
https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-toedlicher-polizeieinsatz-auf-der-mannheimer-schoenau-hat-ein-nachspiel-_arid,2306347.html
https://www.mannheimer-morgen.de/meinung/kommentare_artikel,-kommentar-ueber-polizeigewalt-und-die-grenzen-der-meinungsfreiheit-_arid,2306351.html
https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-toedlicher-polizeieinsatz-auf-der-mannheimer-schoenau-hat-ein-nachspiel-_arid,2306347.html
https://www.mannheimer-morgen.de/meinung/kommentare_artikel,-kommentar-ueber-polizeigewalt-und-die-grenzen-der-meinungsfreiheit-_arid,2306351.html
Mannheimer Morgen
Tödlicher Polizeieinsatz auf der Mannheimer Schönau hat ein Nachspiel
Darf der Sprecher der „Initiative 2. Mai“ bei einem Polizeieinsatz in Mannheim-Schönau von einer Hinrichtung sprechen? Das Landgericht hat eine klare Meinung – die vielen nicht gefallen wird.
Laut, schief und vor allem viel Leidenschaft! Karaoke geht wieder los und wir freuen uns darauf, den alljährlichen Abschluss der Veranstaltungsreihe gebührend zu feiern!
Wir haben dieses Jahr das Motto "Disco", also durchwühlt den Kleiderschrank nach allem was glitzert und wir sehen uns am 14.6. ❤️🪩🕺🏻
🪙 Spendenempfehlung 3-6€
🗓 14.06.2025
🕘 Ab 21 Uhr
🏠 JUZ Friedrich-Dürr, Käthe-Kollwitz-Str. 2-4
Infos zu Barrieren:
Die Veranstaltung ist stufenlos oder über eine Rampe erreichbar und verfügt über eine barrierearme Toilette. Die Veranstaltung findet in Lautsprache statt.
Wir machen den Cocktailstand! Den Gewinn werden wir für das Verfahren gegen den Beamten, der Ante getötet hat, nutzen.
Wir haben dieses Jahr das Motto "Disco", also durchwühlt den Kleiderschrank nach allem was glitzert und wir sehen uns am 14.6. ❤️🪩🕺🏻
🪙 Spendenempfehlung 3-6€
🗓 14.06.2025
🕘 Ab 21 Uhr
🏠 JUZ Friedrich-Dürr, Käthe-Kollwitz-Str. 2-4
Infos zu Barrieren:
Die Veranstaltung ist stufenlos oder über eine Rampe erreichbar und verfügt über eine barrierearme Toilette. Die Veranstaltung findet in Lautsprache statt.
Wir machen den Cocktailstand! Den Gewinn werden wir für das Verfahren gegen den Beamten, der Ante getötet hat, nutzen.
👉 Freitag, 01.08. – 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion: Entwicklungen von Polizeigewalt unter dem erstarkenden Autoritarismus
📍 Medico Haus, Lindleystr. 15, Frankfurt am Main
Mit: Beate Böhler (Rechtsanwältin), Initiative 2. Mai, Grundrechtekomitee, Solikreis Biriq
moderiert von Daniel Loick
Seit Jahren beobachten wir, dass die Rechte der Polizei zur Überwachung und Kontrolle immer weiter ausgebaut werden – seit neustem auch mit künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig nimmt Polizeigewalt immer weiter zu. Migrantisierte Menschen und People of Color erfahren mehr Gewalt durch die Polizei. Nicht nur rassistische Polizeigewalt nimmt drastisch zu, sondern auch die Zahlen der Abschiebung aus der Bundesrepublik. Während immer mehr Geld in den „Sicherheitsapparat“, die Polizei und die Bundeswehr fließt, wird an anderer Stelle eingespart: Sozialleistungen werden gekürzt, Schulen und Kliniken werden kaputt gespart und öffentliche Kulturförderungen werden gestrichen.
Die Aufrüstung nach außen wie nach innen folgt einem klaren Muster: Während der globale Kapitalismus ausbeutet, sichert sich der Staat innenpolitisch ab – mit Repression, Polizeigewalt und autoritärem Durchgreifen.
Polizegewalt kann tödlich enden. Biriq ist nur einer von vielen Toten durch die Polizei – Stand Juli 2025 sind dieses Jahr bereits 16 Personen durch Polizeikugeln erschossen worden. Wenn die Polizei mordet, folgen fast nie Konsequenzen – für die Täter*innen, die Polizeistrukturen und die Politiker*innen, die sie schützen. Es gibt keine unabhängigen Ermittlungen und strukturelle Aufarbeitung. Es wird zunehmend über „Sicherheit“ und „Ordnung“ gesprochen – nicht über Gerechtigkeit oder gleiche Rechte.
Wir wollen den 3. Todestag von Biriq auch zum Anlass nehmen über die Dynamik zwischen dem erstarkenden Autoritarismus und rassistischer Polizeigewalt zu sprechen.
Wir möchten mit den Podiumsgäst*innen und euch ins Gespräch kommen über die erstarkende Polizeigewalt, die gesellschaftliche Gleichgültigkeit ihr gegenüber und die Folgen dieser Entwicklung. Wir wollen uns auch über verschiedene Möglichkeiten des Widerstands austauschen. #nojusticenopeace #justiceforbiriq
Podiumsdiskussion: Entwicklungen von Polizeigewalt unter dem erstarkenden Autoritarismus
📍 Medico Haus, Lindleystr. 15, Frankfurt am Main
Mit: Beate Böhler (Rechtsanwältin), Initiative 2. Mai, Grundrechtekomitee, Solikreis Biriq
moderiert von Daniel Loick
Seit Jahren beobachten wir, dass die Rechte der Polizei zur Überwachung und Kontrolle immer weiter ausgebaut werden – seit neustem auch mit künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig nimmt Polizeigewalt immer weiter zu. Migrantisierte Menschen und People of Color erfahren mehr Gewalt durch die Polizei. Nicht nur rassistische Polizeigewalt nimmt drastisch zu, sondern auch die Zahlen der Abschiebung aus der Bundesrepublik. Während immer mehr Geld in den „Sicherheitsapparat“, die Polizei und die Bundeswehr fließt, wird an anderer Stelle eingespart: Sozialleistungen werden gekürzt, Schulen und Kliniken werden kaputt gespart und öffentliche Kulturförderungen werden gestrichen.
Die Aufrüstung nach außen wie nach innen folgt einem klaren Muster: Während der globale Kapitalismus ausbeutet, sichert sich der Staat innenpolitisch ab – mit Repression, Polizeigewalt und autoritärem Durchgreifen.
Polizegewalt kann tödlich enden. Biriq ist nur einer von vielen Toten durch die Polizei – Stand Juli 2025 sind dieses Jahr bereits 16 Personen durch Polizeikugeln erschossen worden. Wenn die Polizei mordet, folgen fast nie Konsequenzen – für die Täter*innen, die Polizeistrukturen und die Politiker*innen, die sie schützen. Es gibt keine unabhängigen Ermittlungen und strukturelle Aufarbeitung. Es wird zunehmend über „Sicherheit“ und „Ordnung“ gesprochen – nicht über Gerechtigkeit oder gleiche Rechte.
Wir wollen den 3. Todestag von Biriq auch zum Anlass nehmen über die Dynamik zwischen dem erstarkenden Autoritarismus und rassistischer Polizeigewalt zu sprechen.
Wir möchten mit den Podiumsgäst*innen und euch ins Gespräch kommen über die erstarkende Polizeigewalt, die gesellschaftliche Gleichgültigkeit ihr gegenüber und die Folgen dieser Entwicklung. Wir wollen uns auch über verschiedene Möglichkeiten des Widerstands austauschen. #nojusticenopeace #justiceforbiriq
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Einladung zum gemeinsamen Gedenken anlässlich des dritten Todestages von Mouhamed Lamine Dramé in Dortmund
Am 8. August 2022 wurde der junge senegalesische Geflüchtete Mouhamed Lamine Dramé Opfer tödlicher Polizeigewalt. Er brauchte Hilfe in einer psychischen Krise, und wurde stattdessen in einem nur zweiundzwanzigminütigen Einsatz von Beamt*innen der Dortmunder Wache Nord von fünf Kugeln aus einer Maschinenpistole getötet.
Der Schmerz der Familie Dramé ist unermesslich. Auch viele Menschen in der Dortmunder Nordstadt und weit darüber hinaus sind schwer betroffen von der Gewalt gegen diesen jungen Menschen, der ein Leben in Dortmund hätte beginnen können, vielleicht seinen Traum erfüllt hätte, Fußballer zu werden, und noch oft seinen geliebten BVB spielen zu sehen.
Über das Jahr 2024 wurde fünf der am tödlichen Einsatz beteiligten Polizist*innen unter anderem wegen Totschlags vor dem Landgericht Dortmund der Prozess gemacht – ein Verfahren, in dem die Angehörigen von Mouhamed Dramé nicht beachtet und ausgeschlossen wurden. Stattdessen wurde Rassismus und polizeilichen Logiken die Bühne geboten. Im Dezember wurden alle fünf Beamt*innen aufgrund eines juristischen Kniffs, der ihnen zugesteht, fälschlich von einer Notwehrlage ausgegangen zu sein und deswegen straflos gehandelt zu haben, freigesprochen. Die Familie des Getöteten und viele Unterstützer*innen geben sich mit diesem Urteil nicht zufrieden, fordern weiterhin Konsequenzen und Gerechtigkeit. Dies bedeutet insbesondere auch ein würdevolles Gedenken und Erinnern an Mouhamed, das sich den rassistischen polizeilichen, politischen und medialen Narrativen um den Einsatz erwehrt, Mouhameds Person und Geschichte sowie seine Angehörigen und ihre Wünsche ins Zentrum stellt.
Diese Woche, am 8. August 2025, jährt sich Mouhamed Dramés Tod durch den gewaltvollen Polizeieinsatz zum dritten Mal. Wir laden zu diesem Anlass zu einem gemeinsamen Zusammenkommen nah des Tatorts in der Missundestraße ein, um einander zu begegnen, Mouhamed zu gedenken und die Familie Dramé in ihrer Trauer und ihrer Forderung nach Gerechtigkeit zu unterstützen.
Hauptprogrammpunkt des Abends ist ein Gespräch verschiedener Angehöriger von Opferntödlicher Polizeigewalt in Deutschland. Neben Sidy und Lassana Dramé werden der Bruder des 2005 von der Dessauer Polizei ermordeten und verbrannten Oury Jalloh und langjährige Aktivist in der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“, Mamadou Saliou Diallo, sprechen, sowie Angehörige des am 14. März diesen Jahres ebenfalls von der Dortmunder Polizei in Scharnhorst erschossenen Nejib Boubaker. Wir freuen uns sehr über das Kommen dieser Gäste und laden Vertreter*innen der Presse sowie alle solidarischen Unterstützer*innen der Familie Dramé herzlich zum gemeinsamen Gedenken und Zusammensein ein. Es wird kleine Verköstigungen gegen Spende sowie ein musikalisches Begleitprogramm geben.
Wo?
Kurt-Piehl-Platz, 44145 Dortmund
Wann?
18-20 Uhr
Kontakt:
E-Mail: solidaritaetskreismouhamed@riseup.net
Instagram: https://www.instagram.com/solidaritaetskreismouhamed/
Website: https://justice4mouhamed.org/
Am 8. August 2022 wurde der junge senegalesische Geflüchtete Mouhamed Lamine Dramé Opfer tödlicher Polizeigewalt. Er brauchte Hilfe in einer psychischen Krise, und wurde stattdessen in einem nur zweiundzwanzigminütigen Einsatz von Beamt*innen der Dortmunder Wache Nord von fünf Kugeln aus einer Maschinenpistole getötet.
Der Schmerz der Familie Dramé ist unermesslich. Auch viele Menschen in der Dortmunder Nordstadt und weit darüber hinaus sind schwer betroffen von der Gewalt gegen diesen jungen Menschen, der ein Leben in Dortmund hätte beginnen können, vielleicht seinen Traum erfüllt hätte, Fußballer zu werden, und noch oft seinen geliebten BVB spielen zu sehen.
Über das Jahr 2024 wurde fünf der am tödlichen Einsatz beteiligten Polizist*innen unter anderem wegen Totschlags vor dem Landgericht Dortmund der Prozess gemacht – ein Verfahren, in dem die Angehörigen von Mouhamed Dramé nicht beachtet und ausgeschlossen wurden. Stattdessen wurde Rassismus und polizeilichen Logiken die Bühne geboten. Im Dezember wurden alle fünf Beamt*innen aufgrund eines juristischen Kniffs, der ihnen zugesteht, fälschlich von einer Notwehrlage ausgegangen zu sein und deswegen straflos gehandelt zu haben, freigesprochen. Die Familie des Getöteten und viele Unterstützer*innen geben sich mit diesem Urteil nicht zufrieden, fordern weiterhin Konsequenzen und Gerechtigkeit. Dies bedeutet insbesondere auch ein würdevolles Gedenken und Erinnern an Mouhamed, das sich den rassistischen polizeilichen, politischen und medialen Narrativen um den Einsatz erwehrt, Mouhameds Person und Geschichte sowie seine Angehörigen und ihre Wünsche ins Zentrum stellt.
Diese Woche, am 8. August 2025, jährt sich Mouhamed Dramés Tod durch den gewaltvollen Polizeieinsatz zum dritten Mal. Wir laden zu diesem Anlass zu einem gemeinsamen Zusammenkommen nah des Tatorts in der Missundestraße ein, um einander zu begegnen, Mouhamed zu gedenken und die Familie Dramé in ihrer Trauer und ihrer Forderung nach Gerechtigkeit zu unterstützen.
Hauptprogrammpunkt des Abends ist ein Gespräch verschiedener Angehöriger von Opferntödlicher Polizeigewalt in Deutschland. Neben Sidy und Lassana Dramé werden der Bruder des 2005 von der Dessauer Polizei ermordeten und verbrannten Oury Jalloh und langjährige Aktivist in der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“, Mamadou Saliou Diallo, sprechen, sowie Angehörige des am 14. März diesen Jahres ebenfalls von der Dortmunder Polizei in Scharnhorst erschossenen Nejib Boubaker. Wir freuen uns sehr über das Kommen dieser Gäste und laden Vertreter*innen der Presse sowie alle solidarischen Unterstützer*innen der Familie Dramé herzlich zum gemeinsamen Gedenken und Zusammensein ein. Es wird kleine Verköstigungen gegen Spende sowie ein musikalisches Begleitprogramm geben.
Wo?
Kurt-Piehl-Platz, 44145 Dortmund
Wann?
18-20 Uhr
Kontakt:
E-Mail: solidaritaetskreismouhamed@riseup.net
Instagram: https://www.instagram.com/solidaritaetskreismouhamed/
Website: https://justice4mouhamed.org/
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Gerechtigkeit für Nelson – Aufklärung & Unterstützung gefordert
Am Freitag, den 1. August 2025 nahm sich der 15-jährige Nelson in der JVA Ottweiler das Leben. Er war schwarz, minderjährig – und zuvor Gewalt durch Justizbeamte ausgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell gegen mehrere Justizvollzugsbeamte wegen möglicher Körperverletzung. Es gibt Hinweise, dass Nelson kurz vor seinem Tod getreten und geschlagen wurde – angeblich wegen eines gestohlenen Snacks. Die Vorwürfe wiegen schwer, wie kann es sein, dass ein junger Schwarzer Mensch so verzweifelt ist, dass er keinen anderen Ausweg sieht, als sich das Leben zu nehmen? Was für rassistischer Gewalt muss Nelson ausgesetzt gewesen sein? Die Justiz hat lange geschwiegen. Nur weil andere inhaftierte Jugendliche protestierten und nicht in ihre Zellen zurückkehrten, wurde der Vorfall überhaupt öffentlich bekannt. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mehrere Beamte wegen Körperverletzung im Amt – doch echte Aufklärung braucht Druck von außen.
Nelsons Vater steht nach dem Tod seines Sohnes ganz allein da. Er braucht dringend Unterstützung, um:
einen solidarischen Anwalt zu finden,
die Beerdigungskosten zu stemmen,
und für Gerechtigkeit für seinen Sohn zu kämpfen.
Bitte hilf mit einer Spende.
Jeder Euro hilft – für Trauer, für Wahrheit, für Veränderung.
️ Nelson war ein Schwarzer junger Mensch. Kein Fall. Kein Aktenzeichen. Sein Leben zählt.
#JusticeForNelson #AufklärungJetzt #Solidarität
https://www.gofundme.com/f/tgsy4-helfen-sie-mir
Am Freitag, den 1. August 2025 nahm sich der 15-jährige Nelson in der JVA Ottweiler das Leben. Er war schwarz, minderjährig – und zuvor Gewalt durch Justizbeamte ausgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell gegen mehrere Justizvollzugsbeamte wegen möglicher Körperverletzung. Es gibt Hinweise, dass Nelson kurz vor seinem Tod getreten und geschlagen wurde – angeblich wegen eines gestohlenen Snacks. Die Vorwürfe wiegen schwer, wie kann es sein, dass ein junger Schwarzer Mensch so verzweifelt ist, dass er keinen anderen Ausweg sieht, als sich das Leben zu nehmen? Was für rassistischer Gewalt muss Nelson ausgesetzt gewesen sein? Die Justiz hat lange geschwiegen. Nur weil andere inhaftierte Jugendliche protestierten und nicht in ihre Zellen zurückkehrten, wurde der Vorfall überhaupt öffentlich bekannt. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mehrere Beamte wegen Körperverletzung im Amt – doch echte Aufklärung braucht Druck von außen.
Nelsons Vater steht nach dem Tod seines Sohnes ganz allein da. Er braucht dringend Unterstützung, um:
einen solidarischen Anwalt zu finden,
die Beerdigungskosten zu stemmen,
und für Gerechtigkeit für seinen Sohn zu kämpfen.
Bitte hilf mit einer Spende.
Jeder Euro hilft – für Trauer, für Wahrheit, für Veränderung.
️ Nelson war ein Schwarzer junger Mensch. Kein Fall. Kein Aktenzeichen. Sein Leben zählt.
#JusticeForNelson #AufklärungJetzt #Solidarität
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Media is too big
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Vor genau einer Woche waren wir in Frankfurt auf der Podiumsdiskussion: Entwicklungen von Polizeigewalt unter dem erstarkenden Autoritarismus, die einen Abend vor dem 3. Todestag von Biriq in Frankfurt stattfand. Im Video der erste Redebeitrag von Dr. Sevda Can Arslan.
Weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr auf unserer Homepage: https://initiative-2mai.de/Artikel/podiumsdiskussion-entwicklung-polizeigewalt-autoritarismus-frankfurt-bilder.html
Weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr auf unserer Homepage: https://initiative-2mai.de/Artikel/podiumsdiskussion-entwicklung-polizeigewalt-autoritarismus-frankfurt-bilder.html
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Gestern vor einer Woche waren wir in Frankfurt auf der Podiumsdiskussion: Entwicklungen von Polizeigewalt unter dem erstarkenden Autoritarismus, die einen Abend vor dem 3. Todestag von Biriq in Frankfurt stattfand. Im Video der erste Redebeitrag von Dr. Sevda Can Arslan.
Weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr auf unserer Homepage: https://initiative-2mai.de/Artikel/podiumsdiskussion-entwicklung-polizeigewalt-autoritarismus-frankfurt-bilder.html
Gestern vor einer Woche waren wir in Frankfurt auf der Podiumsdiskussion: Entwicklungen von Polizeigewalt unter dem erstarkenden Autoritarismus, die einen Abend vor dem 3. Todestag von Biriq in Frankfurt stattfand. Im Video der erste Redebeitrag von Dr. Sevda Can Arslan.
Weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr auf unserer Homepage: https://initiative-2mai.de/Artikel/podiumsdiskussion-entwicklung-polizeigewalt-autoritarismus-frankfurt-bilder.html
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Der Bericht Bilder und Reden der Kundgebung nach dem gewonnen Verfahren wurde um die Rede der Roten Hilfe ergänzt. Jetzt sind alle auf der Kundgebung gehaltenen Reden online zum Anhören oder Nachlesen auf unserer Seite.
Initiative 2. Mai
Bilder und Reden der Kundgebung nach dem gewonnenen Verfahrens
Nach dem gewonnenen Verfahren haben wir auf dem Marktplatz getanzt
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Wir zeigen den Dokumentarfilm "Die Polizei hat sich schuldig gemacht" von RomaniPhen mit anschließendem Podium zu aktuellen Erfahrungen mit diskriminierender Polizeigewalt in Baden-Württemberg.
Am 15. März erinnern wir dabeii sowohl an den Internationalen Tag gegen Polizeigewalt als auch an die Deportation der Sinti* und Roma* aus Baden-Württemberg 1943 nach Auschwitz-Birkenau.
Diese beiden Gedenktage verbinden wir bewusst. Denn Erinnerung bedeutet auch, den Blick auf die Gegenwart zu richten – auf Diskriminierung und Polizeigewalt, die auch heute noch Realität sind.
Barrieren
– Barrierefreier Zugang über Seiteneingang Süd (café|bar / JNTM / Aufzug).
– Eine awarenessperson ist vor Ort ansprechbar.
– Filmton und Sprache werden über Lautsprecher verstärkt.
– Zum Film gibt es keine Untertitel.
– Es wird keinen Gebärdendolmetscher geben.
– Veranstaltungssprache ist deutsch
Am 15. März erinnern wir dabeii sowohl an den Internationalen Tag gegen Polizeigewalt als auch an die Deportation der Sinti* und Roma* aus Baden-Württemberg 1943 nach Auschwitz-Birkenau.
Diese beiden Gedenktage verbinden wir bewusst. Denn Erinnerung bedeutet auch, den Blick auf die Gegenwart zu richten – auf Diskriminierung und Polizeigewalt, die auch heute noch Realität sind.
Barrieren
– Barrierefreier Zugang über Seiteneingang Süd (café|bar / JNTM / Aufzug).
– Eine awarenessperson ist vor Ort ansprechbar.
– Filmton und Sprache werden über Lautsprecher verstärkt.
– Zum Film gibt es keine Untertitel.
– Es wird keinen Gebärdendolmetscher geben.
– Veranstaltungssprache ist deutsch
Aufruf zum Todestag von Ante P.
Am 2. Mai jährt sich der Tod von Ante P.. An diesem Tag wollen wir als Angehörige, Freund*innen und Unterstützer*innen zusammenkommen, um zu trauern, uns zu vernetzen und konkrete Schritte für die Prozessbeobachtung zu planen.
15 Uhr – 1. Treffen zur Prozessbeobachtung, Citypastoral, F2 6, 68159 Mannheim
17 Uhr – Gemeinsamer Gottesdienst, St. Sebastian Kirche, F1, 68159 Mannheim
Die Mutter von Ante P. wünscht sich ein gemeinsames Gedenken an einen Menschen, der gerne mit Freunden Basketball spielte und auf dem Balkon Erdbeeren züchtete:
Ante P.
Im Anschluss Blumenniederlegung und Gedenkinstallation am Tatort, G2 7, 68159 Mannheim.
Am 2. Mai 2022 starb Ante P. nach einem brutalen Polizeieinsatz auf dem Mannheimer Marktplatz. Einer der verantwortliche Beamte muss sich erneut vor Gericht verantworten – ein neuer Strafprozess steht bevor.
Wir als Initiative 2. Mai möchten den Prozess wieder beobachten, dokumentieren und über das Geschehen im Gerichtssaal berichten – solidarisch mit den Betroffenen, kritisch gegenüber Polizei, Justiz und politischen Verantwortlichen.
Das genaue Datum der Neueröffnung steht noch nicht fest, doch wir wollen vorbereitet sein, wenn der Prozess beginnt.
Dafür suchen wir Menschen, die:
• bereit sind, an Prozesstagen ins Gericht zu kommen
• schreiben, protokollieren oder auswerten möchten
• Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Übersetzungen oder emotionale Support- Strukturen mitgestalten wollen.
Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung. Wir werden gemeinsam Grundlagen, Abläufe und rechtliche Rahmenbedingungen von Prozessbeobachtung besprechen.
2. Mai, 15 Uhr – Erstes Treffen zur Prozessbeobachtung
Wir laden alle Interessierten zu einem ersten Treffen zum Thema kritische Prozessbeobachtung ein – unabhängig von Vorerfahrung.
Folgende Themen wollen wir besprechen:
• Was ist Prozessbeobachtung?
• kurze Einführung in den Stand des bisherigen Prozesses
• Austausch über Erwartungen, Ängste und Fragen rund um Prozessbeobachtung
• erste Verabredungen zu Aufgaben, Kommunikationswegen und weiteren Terminen
• Sammlung von Bedarfen (z.B. rechtliche Infos, emotionale Begleitung,
Übersetzungen).
Save the Date
Der Tod von Ante P. und der darauffolgende Gerichtsprozess sind keine Einzelfälle. Bei Polizei und vor Gericht sind nicht alle gleich. Bestimmte Menschen werden härter bestraft als andere. Gruppen wie Justice Collective oder die TIN-Rechtshilfe zeigen, wie Prozessbeobachtung strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar machen und Betroffene stärken
kann.
Wir wollen in Mannheim eine dauerhafte, unabhängige Prozessbeobachtung aufbauen:
Courtwatch Mannheim. Wir laden ein:
16. Mai, 18 Uhr – Öffentliche Infoveranstaltung „Prozessbeobachtung“ mit Justice Collective
Berlin und TIN-Rechtshilfe e.V.
17. Mai, 11 – 15 Uhr – Prozessbeobachtung Praxis-Workshop mit Justice Collective Berlin
und TIN-Rechtshilfe e.V. (nur mit Anmeldung)
Weitere Informationen folgen
Am 2. Mai jährt sich der Tod von Ante P.. An diesem Tag wollen wir als Angehörige, Freund*innen und Unterstützer*innen zusammenkommen, um zu trauern, uns zu vernetzen und konkrete Schritte für die Prozessbeobachtung zu planen.
15 Uhr – 1. Treffen zur Prozessbeobachtung, Citypastoral, F2 6, 68159 Mannheim
17 Uhr – Gemeinsamer Gottesdienst, St. Sebastian Kirche, F1, 68159 Mannheim
Die Mutter von Ante P. wünscht sich ein gemeinsames Gedenken an einen Menschen, der gerne mit Freunden Basketball spielte und auf dem Balkon Erdbeeren züchtete:
Ante P.
Im Anschluss Blumenniederlegung und Gedenkinstallation am Tatort, G2 7, 68159 Mannheim.
Am 2. Mai 2022 starb Ante P. nach einem brutalen Polizeieinsatz auf dem Mannheimer Marktplatz. Einer der verantwortliche Beamte muss sich erneut vor Gericht verantworten – ein neuer Strafprozess steht bevor.
Wir als Initiative 2. Mai möchten den Prozess wieder beobachten, dokumentieren und über das Geschehen im Gerichtssaal berichten – solidarisch mit den Betroffenen, kritisch gegenüber Polizei, Justiz und politischen Verantwortlichen.
Das genaue Datum der Neueröffnung steht noch nicht fest, doch wir wollen vorbereitet sein, wenn der Prozess beginnt.
Dafür suchen wir Menschen, die:
• bereit sind, an Prozesstagen ins Gericht zu kommen
• schreiben, protokollieren oder auswerten möchten
• Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Übersetzungen oder emotionale Support- Strukturen mitgestalten wollen.
Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung. Wir werden gemeinsam Grundlagen, Abläufe und rechtliche Rahmenbedingungen von Prozessbeobachtung besprechen.
2. Mai, 15 Uhr – Erstes Treffen zur Prozessbeobachtung
Wir laden alle Interessierten zu einem ersten Treffen zum Thema kritische Prozessbeobachtung ein – unabhängig von Vorerfahrung.
Folgende Themen wollen wir besprechen:
• Was ist Prozessbeobachtung?
• kurze Einführung in den Stand des bisherigen Prozesses
• Austausch über Erwartungen, Ängste und Fragen rund um Prozessbeobachtung
• erste Verabredungen zu Aufgaben, Kommunikationswegen und weiteren Terminen
• Sammlung von Bedarfen (z.B. rechtliche Infos, emotionale Begleitung,
Übersetzungen).
Save the Date
Der Tod von Ante P. und der darauffolgende Gerichtsprozess sind keine Einzelfälle. Bei Polizei und vor Gericht sind nicht alle gleich. Bestimmte Menschen werden härter bestraft als andere. Gruppen wie Justice Collective oder die TIN-Rechtshilfe zeigen, wie Prozessbeobachtung strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar machen und Betroffene stärken
kann.
Wir wollen in Mannheim eine dauerhafte, unabhängige Prozessbeobachtung aufbauen:
Courtwatch Mannheim. Wir laden ein:
16. Mai, 18 Uhr – Öffentliche Infoveranstaltung „Prozessbeobachtung“ mit Justice Collective
Berlin und TIN-Rechtshilfe e.V.
17. Mai, 11 – 15 Uhr – Prozessbeobachtung Praxis-Workshop mit Justice Collective Berlin
und TIN-Rechtshilfe e.V. (nur mit Anmeldung)
Weitere Informationen folgen
2. Mai, 15 Uhr – Erstes Treffen zur Prozessbeobachtung
Am 2. Mai 2022 starb Ante P. nach einem brutalen Polizeieinsatz auf dem Mannheimer Marktplatz. Einer der verantwortliche Beamte muss sich erneut vor Gericht verantworten – ein neuer Strafprozess steht bevor.
Wir als Initiative 2. Mai möchten den Prozess wieder beobachten, dokumentieren und über das Geschehen im Gerichtssaal berichten – solidarisch mit den Betroffenen, kritisch gegenüber Polizei, Justiz und politischen Verantwortlichen.
Das genaue Datum der Neueröffnung steht noch nicht fest, doch wir wollen vorbereitet sein, wenn der Prozess beginnt.
Dafür suchen wir Menschen, die:
• bereit sind, an Prozesstagen ins Gericht zu kommen
• schreiben, protokollieren oder auswerten möchten
• Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Übersetzungen oder
emotionale Support-Strukturen mitgestalten wollen.
Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung. Wir werden gemeinsam Grundlagen, Abläufe und rechtliche Rahmenbedingungen von Prozessbeobachtung besprechen.
Wir laden alle Interessierten zu einem ersten Treffen zum Thema kritische Prozessbeobachtung ein – unabhängig von Vorerfahrung.
Folgende Themen wollen wir besprechen:
• Was ist Prozessbeobachtung?
• kurze Einführung in den Stand des bisherigen Prozesses
• Austausch über Erwartungen, Ängste und Fragen rund
um Prozessbeobachtung
• erste Verabredungen zu Aufgaben, Kommunikationswegen
und weiteren Terminen
• Sammlung von Bedarfen (z.B. rechtliche Infos,
emotionale Begleitung, Übersetzungen).
Am 2. Mai 2022 starb Ante P. nach einem brutalen Polizeieinsatz auf dem Mannheimer Marktplatz. Einer der verantwortliche Beamte muss sich erneut vor Gericht verantworten – ein neuer Strafprozess steht bevor.
Wir als Initiative 2. Mai möchten den Prozess wieder beobachten, dokumentieren und über das Geschehen im Gerichtssaal berichten – solidarisch mit den Betroffenen, kritisch gegenüber Polizei, Justiz und politischen Verantwortlichen.
Das genaue Datum der Neueröffnung steht noch nicht fest, doch wir wollen vorbereitet sein, wenn der Prozess beginnt.
Dafür suchen wir Menschen, die:
• bereit sind, an Prozesstagen ins Gericht zu kommen
• schreiben, protokollieren oder auswerten möchten
• Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Übersetzungen oder
emotionale Support-Strukturen mitgestalten wollen.
Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung. Wir werden gemeinsam Grundlagen, Abläufe und rechtliche Rahmenbedingungen von Prozessbeobachtung besprechen.
Wir laden alle Interessierten zu einem ersten Treffen zum Thema kritische Prozessbeobachtung ein – unabhängig von Vorerfahrung.
Folgende Themen wollen wir besprechen:
• Was ist Prozessbeobachtung?
• kurze Einführung in den Stand des bisherigen Prozesses
• Austausch über Erwartungen, Ängste und Fragen rund
um Prozessbeobachtung
• erste Verabredungen zu Aufgaben, Kommunikationswegen
und weiteren Terminen
• Sammlung von Bedarfen (z.B. rechtliche Infos,
emotionale Begleitung, Übersetzungen).
Aufbau einer allgemeinen
Prozessbeobachtungsgruppe Mannheim
Courtwatch Mannheim aufbauen – über diesen einen Fall hinaus
Der Fall von Ante P. ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems, in dem Polizei, Gerichte und Behörden bestimmte Menschen härter treffen als andere. In anderen Städten haben Gruppen wie das Justice Collective in Berlin oder die TIN-Rechtshilfe gezeigt, wie Prozessbeobachtung strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar machen und Betroffene stärken kann.
Wir wollen in Mannheim eine dauerhafte, unabhängige Prozessbeobachtungsgruppe etablieren: Courtwatch Mannheim. Eine Gruppe, die:
• verschiedene Strafverfahren kritisch begleitet,
• dokumentiert, wie Justiz mit Rassismus, Armut,
psychischen Krisen, Ableismus, Trans- und Interfeindlichkeit
und anderen Diskriminierungsformen umgeht,
• Betroffene nicht allein lässt und solidarische
Öffentlichkeit schafft.
Die konkrete Prozessbeobachtung im Fall von Ante P. kann ein Ausgangspunkt sein, um längerfristige Strukturen zu schaffen: ein lokales Courtwatch-Archiv, regelmäßige Beobachtungstage am Gericht, öffentliche Veranstaltungen zu den Erfahrungen im Saal
.
Infoveranstaltung & Workshop am 16./17. Mai
Info- und Workshop-Wochenende: Prozessbeobachtung lernen – mit Justice Collective Berlin und TIN-Rechtshilfe
Um den Aufbau einer Prozessbeobachtungsgruppe in Mannheim gut vorzubereiten, laden wir am 16. und 17. Mai zu einer Infoveranstaltung und einem vertiefenden Workshop ein. Eingeladen sind u.a. Menschen vom Justice Collective aus Berlin, die seit Jahren Strafprozesse beobachten, dokumentieren und auswerten, sowie Aktivist*innen der TIN-Rechtshilfe, die trans*, inter* und nicht-binäre Personen in gerichtlichen Verfahren unterstützen.
16. Mai, 18 Uhr – Öffentliche Infoveranstaltung „Prozessbeobachtung“ mit Justice Collective Berlin und TIN-Rechtshilfe e.V.
In einer offenen Veranstaltung stellen unsere Gäste ihre Arbeit vor:
• Was ist Prozessbeobachtung und warum ist sie
politisch wichtig?
• Welche Erfahrungen gibt es aus Berlin und anderen Städten?
• Welche Rolle spielen Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit
und andere Diskriminierungsformen in Gerichtsverfahren?
• Wie kann solidarische Öffentlichkeit konkret aussehen?
17. Mai, 11 – 15 Uhr – Prozessbeobachtung Praxis-Workshop mit Justice Collective Berlin und TIN-Rechtshilfe e.V. (nur mit Anmeldung)
Im Workshop geht es darum, ganz praktisch zu werden:
• Wie organisieren wir uns als Prozessbeobachtungsgruppe
(Strukturen, Kommunikation, Rollen)?
• Was ist im Gerichtssaal erlaubt
(Notizen, Anwesenheit, Umgang mit Zeugen, Datenschutz)?
• Wie schreiben wir Beobachtungsprotokolle, die
strukturelle Muster sichtbar machen?
• Wie gehen wir mit Belastung, Ohnmachtsgefühlen
und Retraumatisierung um?
Der Workshop richtet sich an alle, die in Mannheim und Umgebung langfristig an Prozessbeobachtung mitwirken wollen – unabhängig von Vorwissen.
Anmeldung erfolgt über unsere Webseite. Lass es uns gerne wissen, wenn du Kinderbetreuung benötigst, Essensunverträglichkeiten oder Zugangsbedürfnisse hast.
Prozessbeobachtungsgruppe Mannheim
Courtwatch Mannheim aufbauen – über diesen einen Fall hinaus
Der Fall von Ante P. ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems, in dem Polizei, Gerichte und Behörden bestimmte Menschen härter treffen als andere. In anderen Städten haben Gruppen wie das Justice Collective in Berlin oder die TIN-Rechtshilfe gezeigt, wie Prozessbeobachtung strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar machen und Betroffene stärken kann.
Wir wollen in Mannheim eine dauerhafte, unabhängige Prozessbeobachtungsgruppe etablieren: Courtwatch Mannheim. Eine Gruppe, die:
• verschiedene Strafverfahren kritisch begleitet,
• dokumentiert, wie Justiz mit Rassismus, Armut,
psychischen Krisen, Ableismus, Trans- und Interfeindlichkeit
und anderen Diskriminierungsformen umgeht,
• Betroffene nicht allein lässt und solidarische
Öffentlichkeit schafft.
Die konkrete Prozessbeobachtung im Fall von Ante P. kann ein Ausgangspunkt sein, um längerfristige Strukturen zu schaffen: ein lokales Courtwatch-Archiv, regelmäßige Beobachtungstage am Gericht, öffentliche Veranstaltungen zu den Erfahrungen im Saal
.
Infoveranstaltung & Workshop am 16./17. Mai
Info- und Workshop-Wochenende: Prozessbeobachtung lernen – mit Justice Collective Berlin und TIN-Rechtshilfe
Um den Aufbau einer Prozessbeobachtungsgruppe in Mannheim gut vorzubereiten, laden wir am 16. und 17. Mai zu einer Infoveranstaltung und einem vertiefenden Workshop ein. Eingeladen sind u.a. Menschen vom Justice Collective aus Berlin, die seit Jahren Strafprozesse beobachten, dokumentieren und auswerten, sowie Aktivist*innen der TIN-Rechtshilfe, die trans*, inter* und nicht-binäre Personen in gerichtlichen Verfahren unterstützen.
16. Mai, 18 Uhr – Öffentliche Infoveranstaltung „Prozessbeobachtung“ mit Justice Collective Berlin und TIN-Rechtshilfe e.V.
In einer offenen Veranstaltung stellen unsere Gäste ihre Arbeit vor:
• Was ist Prozessbeobachtung und warum ist sie
politisch wichtig?
• Welche Erfahrungen gibt es aus Berlin und anderen Städten?
• Welche Rolle spielen Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit
und andere Diskriminierungsformen in Gerichtsverfahren?
• Wie kann solidarische Öffentlichkeit konkret aussehen?
17. Mai, 11 – 15 Uhr – Prozessbeobachtung Praxis-Workshop mit Justice Collective Berlin und TIN-Rechtshilfe e.V. (nur mit Anmeldung)
Im Workshop geht es darum, ganz praktisch zu werden:
• Wie organisieren wir uns als Prozessbeobachtungsgruppe
(Strukturen, Kommunikation, Rollen)?
• Was ist im Gerichtssaal erlaubt
(Notizen, Anwesenheit, Umgang mit Zeugen, Datenschutz)?
• Wie schreiben wir Beobachtungsprotokolle, die
strukturelle Muster sichtbar machen?
• Wie gehen wir mit Belastung, Ohnmachtsgefühlen
und Retraumatisierung um?
Der Workshop richtet sich an alle, die in Mannheim und Umgebung langfristig an Prozessbeobachtung mitwirken wollen – unabhängig von Vorwissen.
Anmeldung erfolgt über unsere Webseite. Lass es uns gerne wissen, wenn du Kinderbetreuung benötigst, Essensunverträglichkeiten oder Zugangsbedürfnisse hast.