Arbeitsmarktreform in Argentinien: Der Kapitalismus drückt uns in die Barbarei, es gibt keine andere Antwort als den Klassenkampf!
Am 27.02 diesen Jahres verabschiedete der Senat die endgültige Fassung der Arbeitsmarkreform. Eine Woche zuvor hatte sie der argentinische Kongress bereits mit 135 zu 115 Stimmen gebilligt. Diese Reform, die von einer breiten parlamentarischen Koalition von der Mitte-Links- bis zur Rechtsaußen-Fraktion unterstützt wurde, wurde vor allem vom libertären Präsidenten Javier Milei initiiert. [...] In den zurückliegenden Jahrzehnten ist die Rücknahme aller Zugeständnisse, die die Bourgeoisie dem Proletariat gemacht hat, kein Phänomen, das sich allein auf die rechtsextreme argentinische Regierung beschränkt. [...] Das Ziel ist nicht mehr einen etwaigen sozialen Frieden zu erkaufen. Vielmehr geht es der Bourgeoisie darum die Profitrate um jeden Preis zu steigern, und das mit allen Mitteln über die das Kapital verfügt: Inbegriffen der Ausweitung von Angriffen auf die arbeitende Klasse.
Am 27.02 diesen Jahres verabschiedete der Senat die endgültige Fassung der Arbeitsmarkreform. Eine Woche zuvor hatte sie der argentinische Kongress bereits mit 135 zu 115 Stimmen gebilligt. Diese Reform, die von einer breiten parlamentarischen Koalition von der Mitte-Links- bis zur Rechtsaußen-Fraktion unterstützt wurde, wurde vor allem vom libertären Präsidenten Javier Milei initiiert. [...] In den zurückliegenden Jahrzehnten ist die Rücknahme aller Zugeständnisse, die die Bourgeoisie dem Proletariat gemacht hat, kein Phänomen, das sich allein auf die rechtsextreme argentinische Regierung beschränkt. [...] Das Ziel ist nicht mehr einen etwaigen sozialen Frieden zu erkaufen. Vielmehr geht es der Bourgeoisie darum die Profitrate um jeden Preis zu steigern, und das mit allen Mitteln über die das Kapital verfügt: Inbegriffen der Ausweitung von Angriffen auf die arbeitende Klasse.
Der ganze Text zu den Angriffen auf die ArbeiterInnenklasse Argentiniens ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-06-17/arbeitsmarktreform-in-argentinien-der-kapitalismus-dr%C3%BCckt-uns-in-die-barbarei-es
Wer heute die Frage sozialer Emanzipation aufwirft, kommt um eine Auseinandersetzung mit dem Stalinismus nicht herum. Auch nach dem Zusammenbruch der UdSSR lasten die traumatischen Erfahrungen mit dem Stalinismus nach wie vor „wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden“. [...] Was diese Leute an Stalins (oder Maos) „Kommandowirtschaft“ bewundern, ist weniger die Tatsache, dass diese angeblich „sozialistisch“ gewesen sei, sondern der Umstand, dass es gelungen ist unter besonderen Bedingungen (dem Fehlen einer starken Privatbourgeoisie und dem Druck anderer Imperialismen) einen starken modernen Staat zu schaffen. [...] Als Herrschaftsform wie als politische Strömung agierte der Stalinismus auf der Basis eines nationalistischen Programms: Unterwerfung des Proletariats unter den Staat, Terror, Revolutionsverzicht und Massenmord an KommunistInnen. Er war kein irgendwie gearteter „sozialistischer“ Versuch, sondern der Totengräber der Revolution, eine besonders perfide Variante des Antikommunismus!
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Aus gegebenem Anlass ein zeitloser Text zum Stalinismus und seinen irren Verfechtern...
Der ganze Text ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2010-09-28/stalinismus-ist-antikommunismus
Der ganze Text ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2010-09-28/stalinismus-ist-antikommunismus
"Die Zukunft gehört den Arbeitern, aber die meisten von ihnen wissen es noch nicht." (Anton Pannekoek, 1907)
Antonie (oder Anton) Pannekoek (1873-1960) erlebte eine Epoche mit gewaltigen Höhen und Tiefen der ArbeiterInnenbewegung, vor allem aber die revolutionäre Welle, die dem Ersten Weltkrieg ein Ende setzte. [...] Die zweite war der ungeheuerliche Aufstieg totalitärer Staaten nach stalinistischem Vorbild, die sich als „sozialistisch“ ausgaben. Allein deren Existenz reichte aus, um das ursprüngliche, emanzipatorische Ziel des Marxismus zu diskreditieren. [...] Da das kapitalistische System heute erneut auf einen neuen imperialistischen Krieg zusteuert, ist es so dringend wie eh und je, zu versuchen aus dieser revolutionären Vergangenheit die notwendigen Lehren zu ziehen. [...] Pannekoek blieb sein ganzes Leben lang Marxist, überzeugt davon, dass der Schlüssel zur revolutionären Umgestaltung in der Entwicklung des Klassenbewusstseins der Masse der ArbeiterInnenklasse selbst liegt.
Antonie (oder Anton) Pannekoek (1873-1960) erlebte eine Epoche mit gewaltigen Höhen und Tiefen der ArbeiterInnenbewegung, vor allem aber die revolutionäre Welle, die dem Ersten Weltkrieg ein Ende setzte. [...] Die zweite war der ungeheuerliche Aufstieg totalitärer Staaten nach stalinistischem Vorbild, die sich als „sozialistisch“ ausgaben. Allein deren Existenz reichte aus, um das ursprüngliche, emanzipatorische Ziel des Marxismus zu diskreditieren. [...] Da das kapitalistische System heute erneut auf einen neuen imperialistischen Krieg zusteuert, ist es so dringend wie eh und je, zu versuchen aus dieser revolutionären Vergangenheit die notwendigen Lehren zu ziehen. [...] Pannekoek blieb sein ganzes Leben lang Marxist, überzeugt davon, dass der Schlüssel zur revolutionären Umgestaltung in der Entwicklung des Klassenbewusstseins der Masse der ArbeiterInnenklasse selbst liegt.
Der ganze Artikel zu Pannekoeks Leben und Arbeit als revolutionärer Marxist ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-07-06/anton-pannekoek-als-revolution%C3%A4rer-marxist
Vielen gilt „Spanien 1936-1938“ als „Symbol grenzüberschreitender Solidarität und gemeinsamen antifaschistischen Widerstands“, ja sogar als „Lehrstück über antifaschistische Bündnispolitik“, gerade in Zeiten in denen die extreme Rechte im Auftrieb sei. Doch bezeichnenderweise scheiterte der hier so gefeierte „Antifaschismus“ in Spanien gerade da, wo er Effektivität vorgaukeln wollte (und in all seinen Facetten immer noch will) – die Verwandlung der Demokratie in eine Diktatur im breitest möglichen Bündnis aller Gutmenschen verhindern zu wollen. Grund genug also sich noch einmal eingehender mit dem Mythos „Spanien 36“ zu beschäftigen. [...] Spektrenübergreifend wird der Spanische Bürgerkrieg im linken Geschichtsbild zum Heldenepos romantisiert. Die „heroische Verteidigung der spanischen Republik“ ist nach wie vor die Notenleiter nach der die diversen trotzkistischen und stalinistischen Sekten ihre Einheits- und Volksfrontoperetten daher trällern.
Der ganze Text zum spanischen Bürgerkrieg sowie dem Verhältnis von Anarchismus, Klassenkampf und Antifaschismus ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-07-18/spanien-36-antifaschismus-versus-klassenkampf
Die Wirtschaftsreformen, die in etwa mit denen Chinas von 1978 vergleichbar sind, wurden in bürgerlichen Medien und Thinktanks als „wirtschaftliche Revolution“ dargestellt, die einem der letzten verbliebenen „sozialistischen Modelle“ der Welt ein Ende bereiten und den Sieg des Kapitalismus über den Sozialismus symbolisieren würde. Doch eine nüchterne Betrachtung der Fakten zeigt, dass dies bei Weitem nicht der Fall ist. [...] Erstens, weil diese Reformen lediglich die Fortsetzung einer langen Reihe von Reformen sind. Zweitens, weil die kubanische Wirtschaft schon immer eine spezifische Form des Kapitalismus war – ein Staatskapitalismus –, der lediglich eine weitere Form der Ausbeutung des Proletariats darstellt. [...] Sowohl das US-Imperium als auch die castristische Regierung sind Feinde der ArbeiterInnenklasse. Eine Regierung, die bereit ist, eine Bevölkerung auszuhungern, kann niemals ein Verbündeter der Ausgebeuteten sein!
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Der ganze Artikel unserer französischen GenossInnen der Groupe révolutionnaire internationaliste ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-07-31/kubas-wirtschaftsreform-je-mehr-sich-die-dinge-%C3%A4ndern-desto-mehr-gleichen-sie