Der (etwas ältere) Text zum "Projekt Rojava" ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2022-10-19/rojava-mythos-und-realit%C3%A4t
Iran: Die ArbeiterInnenklasse ist von allen Seiten mit Feinden konfrontiert
Es kann keinen Zweifel am reaktionären Charakter der Islamischen Republik Iran geben. Seit ihrer Machtübernahme im Jahr 1979 hat sie die Revolution im Namen der „Revolution“ erstickt, die ArbeiterInnen und lohnabhängigen Massen im Namen der Verteidigung der „Unterdrückten“ unterdrückt, Frauen geschlagen, inhaftiert und gedemütigt, während sie im Namen des Schutzes „unserer Kultur“ die Pflicht zum Tragen des Hijabs durchgesetzt hat. [...]
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die ArbeiterInnenklasse im Iran außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Mut und Widerstandskraft bewiesen. Ihre Kämpfe – oft isoliert, unterdrückt und verraten – haben dennoch den Grundstein für etwas viel Größeres gelegt. [...] Gegenwärtig besteht die Aufgabe der RevolutionärInnen überall darin, den Prozess der politischen Vereinigung zu einer Weltpartei zu beschleunigen und auszuweiten. [...] Kein Krieg außer dem Klassenkrieg!
Es kann keinen Zweifel am reaktionären Charakter der Islamischen Republik Iran geben. Seit ihrer Machtübernahme im Jahr 1979 hat sie die Revolution im Namen der „Revolution“ erstickt, die ArbeiterInnen und lohnabhängigen Massen im Namen der Verteidigung der „Unterdrückten“ unterdrückt, Frauen geschlagen, inhaftiert und gedemütigt, während sie im Namen des Schutzes „unserer Kultur“ die Pflicht zum Tragen des Hijabs durchgesetzt hat. [...]
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die ArbeiterInnenklasse im Iran außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Mut und Widerstandskraft bewiesen. Ihre Kämpfe – oft isoliert, unterdrückt und verraten – haben dennoch den Grundstein für etwas viel Größeres gelegt. [...] Gegenwärtig besteht die Aufgabe der RevolutionärInnen überall darin, den Prozess der politischen Vereinigung zu einer Weltpartei zu beschleunigen und auszuweiten. [...] Kein Krieg außer dem Klassenkrieg!
Der Text zum Aufstand im Iran sowie eine Erklärung des Syndikats der Beschäftigten der Busgesellschaft von Teheran und Umgebung ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-31/iran-die-arbeiterinnenklasse-ist-von-allen-seiten-mit-feinden-konfrontiert
Berichte von ArbeiterInnen über die blutige Repression im Iran
Während verschiedene reaktionäre und imperialistische Kräfte weiterhin die Situation für sich ausnutzen wurden die jüngsten Proteste im Iran blutig niedergeschlagen. Aktuelle Schätzungen der Zahl der Todesopfer reichen von mindestens 3.000 bis zu über 30.000. Zehntausende weitere Menschen wurden verletzt oder verhaftet. Das tatsächliche Ausmaß der Gewalt ist noch nicht bekannt.
Jetzt, da die Internetsperre gelockert wird, kommen immer mehr Berichte von ArbeiterInnenorganisationen im Iran über die blutige Unterdrückung durch das Regime ans Licht. Hier veröffentlichen wir einige davon in deutscher Sprache.
Ein Bericht über die Verbrechen in medizinischen Versorgungszentren!
Der Monat Januar wurde zu einer schrecklichen Zeit für KrankenpflegerInnen und das medizinische Personal, ja für alle Menschen im Iran. [...]
Während verschiedene reaktionäre und imperialistische Kräfte weiterhin die Situation für sich ausnutzen wurden die jüngsten Proteste im Iran blutig niedergeschlagen. Aktuelle Schätzungen der Zahl der Todesopfer reichen von mindestens 3.000 bis zu über 30.000. Zehntausende weitere Menschen wurden verletzt oder verhaftet. Das tatsächliche Ausmaß der Gewalt ist noch nicht bekannt.
Jetzt, da die Internetsperre gelockert wird, kommen immer mehr Berichte von ArbeiterInnenorganisationen im Iran über die blutige Unterdrückung durch das Regime ans Licht. Hier veröffentlichen wir einige davon in deutscher Sprache.
Ein Bericht über die Verbrechen in medizinischen Versorgungszentren!
Der Monat Januar wurde zu einer schrecklichen Zeit für KrankenpflegerInnen und das medizinische Personal, ja für alle Menschen im Iran. [...]
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Die vier Berichte der ArbeiterInnenorganisationen aus dem Iran sind zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-02-01/berichte-von-arbeiterinnen-%C3%BCber-die-blutige-repression-im-iran
Tesla-Streik in Schweden: Nur durch gemeinsamen Kampf können wir die Angriffe abwehren
Der Tesla-Streik dauert nunmehr zwei Jahre an. Die Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit sind in eine neue Phase getreten. Der Konflikt gilt allgemeinhin als Schicksalsfrage und ist der längste in Schweden in der jüngeren Geschichte. Es wird das Bild eines mächtigen Unternehmens gezeichnet, das einem der reichsten Männer der Welt, Elon Musk, gehört, welches einer schwedischen Gewerkschaft gegenübersteht die für das kämpft was sie als das Grundlegendste ansieht: einen Tarifvertrag. [...]
Unsere Antwort auf die heutige angespannte Lage kann niemals darin bestehen, Illusionen über eine Stärkung des Engagements der Gewerkschaften zu verbreiten oder zu versuchen, sie in „Kampforganisationen” umzuwandeln. [...] Wir müssen die reaktionäre Rolle der Gewerkschaften aufzeigen und deutlich machen, dass Tarifverträge unsere Lebensbedingungen nicht garantieren können. [...]
Kompass-gruppen
Der Tesla-Streik dauert nunmehr zwei Jahre an. Die Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit sind in eine neue Phase getreten. Der Konflikt gilt allgemeinhin als Schicksalsfrage und ist der längste in Schweden in der jüngeren Geschichte. Es wird das Bild eines mächtigen Unternehmens gezeichnet, das einem der reichsten Männer der Welt, Elon Musk, gehört, welches einer schwedischen Gewerkschaft gegenübersteht die für das kämpft was sie als das Grundlegendste ansieht: einen Tarifvertrag. [...]
Unsere Antwort auf die heutige angespannte Lage kann niemals darin bestehen, Illusionen über eine Stärkung des Engagements der Gewerkschaften zu verbreiten oder zu versuchen, sie in „Kampforganisationen” umzuwandeln. [...] Wir müssen die reaktionäre Rolle der Gewerkschaften aufzeigen und deutlich machen, dass Tarifverträge unsere Lebensbedingungen nicht garantieren können. [...]
Kompass-gruppen
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Der ganze Text unserer schwedischen GenossInnen der Kompass-gruppen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-02-25/tesla-streik-in-schweden-nur-durch-gemeinsamen-kampf-k%C3%B6nnen-wir-die-angriffe
Iran: Kommunismus oder Barbarei
Es klingt wie eine Schallplatte mit Sprung: Aufgrund humanitärer Bedenken und der Gefahr von Massenvernichtungswaffen bombardieren die USA ein ganzes Land. Haben wir das nicht schon einmal gehört? [...] Die USA fordern einen Regimewechsel und begründen das mit der blutigen Repression. Doch ein Regimewechsel wird nur auf einen Austausch einer Gruppe reaktionärer Aasgeier durch eine andere hinauslaufen, die dann auf die ArbeiterInnen schießen lässt. [...]
Die ArbeiterInnenklasse wird kämpfen müssen, bevor dieser außer Kontrolle geratene Zug völlig entgleist. Sie wird die Kapitalisten am Arbeitsplatz und außerhalb davon bekämpfen und einen politischen und ökonomischen Krieg führen müssen. [...] Erst wenn die ArbeiterInnenklasse die Macht erobert und die Gesellschaft umgestaltet, werden wir Frieden haben. Deshalb wird die IKT immer entschlossen an der Losung festhalten:
No War But The Class War!
Es klingt wie eine Schallplatte mit Sprung: Aufgrund humanitärer Bedenken und der Gefahr von Massenvernichtungswaffen bombardieren die USA ein ganzes Land. Haben wir das nicht schon einmal gehört? [...] Die USA fordern einen Regimewechsel und begründen das mit der blutigen Repression. Doch ein Regimewechsel wird nur auf einen Austausch einer Gruppe reaktionärer Aasgeier durch eine andere hinauslaufen, die dann auf die ArbeiterInnen schießen lässt. [...]
Die ArbeiterInnenklasse wird kämpfen müssen, bevor dieser außer Kontrolle geratene Zug völlig entgleist. Sie wird die Kapitalisten am Arbeitsplatz und außerhalb davon bekämpfen und einen politischen und ökonomischen Krieg führen müssen. [...] Erst wenn die ArbeiterInnenklasse die Macht erobert und die Gesellschaft umgestaltet, werden wir Frieden haben. Deshalb wird die IKT immer entschlossen an der Losung festhalten:
No War But The Class War!
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Ganzes Statement unserer US-amerikanischen GenossInnen der Internationalist Workers’ Group auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-03-04/iran-kommunismus-oder-barbarei
Der Nahe Osten in Flammen: Ein weiterer Schritt in Richtung eines globalen kapitalistischen Krieges
Vor über vier Jahren haben wir das Schreckensszenario einer unlösbaren kapitalistischen Krise skizziert, die die Welt in einen verallgemeinerten imperialistischen Krieg führen könnte. Zwei Monate später marschierte Russland in die Ukraine ein. Seitdem ist die Kriegsmaschinerie vollends in Gang gekommen. [...]
Was spielt es für eine Rolle, ob dieser oder jener Herrscher, dieser oder jener Präsident, dieser oder jener Diktator an der Macht ist? Der Klassenkampf hat nichts mit der Unterstützung für dieses oder jenes kapitalistische Bündnis oder diesen oder jenen internationalen kapitalistischen Block durch die ArbeiterInnen zu tun. Er hat nichts mit der Flagge gemein, die eine Regierung schwenkt, während sie ihre eigenen ArbeiterInnen unterdrückt und den ArbeiterInnen ihrer Rivalen den Krieg erklärt. [...]
Kein Krieg außer dem Klassenkrieg! Beenden wir die imperialistische Barbarei bevor es zu spät ist!
Vor über vier Jahren haben wir das Schreckensszenario einer unlösbaren kapitalistischen Krise skizziert, die die Welt in einen verallgemeinerten imperialistischen Krieg führen könnte. Zwei Monate später marschierte Russland in die Ukraine ein. Seitdem ist die Kriegsmaschinerie vollends in Gang gekommen. [...]
Was spielt es für eine Rolle, ob dieser oder jener Herrscher, dieser oder jener Präsident, dieser oder jener Diktator an der Macht ist? Der Klassenkampf hat nichts mit der Unterstützung für dieses oder jenes kapitalistische Bündnis oder diesen oder jenen internationalen kapitalistischen Block durch die ArbeiterInnen zu tun. Er hat nichts mit der Flagge gemein, die eine Regierung schwenkt, während sie ihre eigenen ArbeiterInnen unterdrückt und den ArbeiterInnen ihrer Rivalen den Krieg erklärt. [...]
Kein Krieg außer dem Klassenkrieg! Beenden wir die imperialistische Barbarei bevor es zu spät ist!
Das vollständige Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-03-07/der-nahe-osten-in-flammen-ein-weiterer-schritt-in-richtung-eines-globalen
M. N. Roy und die nationale Frage
[...] Es ist schon bemerkenswert, dass Linke, denen es gelungen ist, einen Personenkult um so mittelmäßige Persönlichkeiten wie Stalin und Mao zu errichten, dies bei Roy nicht tun. Waren Roys Positionen für die Linke so gefährlich, dass sie ihn und sein Werk einfach zum Schweigen bringen mussten? Es waren nicht Roys Texte an sich, die den Linken schadeten, sondern das, wofür er stand: eine aufstrebende ArbeiterInnenbewegung in Indien. In welchem Sinne meinen wir, dass Roy „kein großer Mann“ war? Genau darin, dass nicht Roy selbst es war, der „groß“ war, sondern die soziale Bewegung, die er vertrat und verteidigte, bis er selbst an Bedeutung verlor, als die ArbeiterInnenbewegung an Kraft verlor. Roys Positionen lassen sich nicht isoliert verstehen, sondern nur im Kontext der damaligen sozialen Bewegung weltweit. Wenn überhaupt, dann lässt uns Roys Leben einige wichtige Lehren für das politische Handeln in unserer eigenen Zeit ziehen. [...]
[...] Es ist schon bemerkenswert, dass Linke, denen es gelungen ist, einen Personenkult um so mittelmäßige Persönlichkeiten wie Stalin und Mao zu errichten, dies bei Roy nicht tun. Waren Roys Positionen für die Linke so gefährlich, dass sie ihn und sein Werk einfach zum Schweigen bringen mussten? Es waren nicht Roys Texte an sich, die den Linken schadeten, sondern das, wofür er stand: eine aufstrebende ArbeiterInnenbewegung in Indien. In welchem Sinne meinen wir, dass Roy „kein großer Mann“ war? Genau darin, dass nicht Roy selbst es war, der „groß“ war, sondern die soziale Bewegung, die er vertrat und verteidigte, bis er selbst an Bedeutung verlor, als die ArbeiterInnenbewegung an Kraft verlor. Roys Positionen lassen sich nicht isoliert verstehen, sondern nur im Kontext der damaligen sozialen Bewegung weltweit. Wenn überhaupt, dann lässt uns Roys Leben einige wichtige Lehren für das politische Handeln in unserer eigenen Zeit ziehen. [...]
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Der ganze Text der GenossInnen von Class War (South Asia) ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-04-01/m-n-roy-und-die-nationale-frage
Keine Opfer für dieses System: Gegen Krieg und jeden Nationalismus!
Die Krise des Kapitalismus verschärft sich immer weiter. Die Gefahr eines Weltkriegs wird immer akuter. Die Verwertungskrise des Kapitalismus weitet die Konkurrenz zwischen Kapitalisten auf einen Wettbewerb zwischen Staaten aus. Jeder Staat wird in einen existenziellen Kampf in der imperialistischen Hackordnung verwickelt. [...] Was soll „unser Land“ sein? Wir besitzen wenig bis nichts davon, außer unsere Arbeitskraft die im Sinne „unserer Nation“ ausgebeutet wird. Die weltweite Kapitalistenklasse ist sich in der Ausbeutung des Proletariats einig. Alle Kriege sind imperialistisch und reaktionär. Sie bieten dem Proletariat keine Perspektive außer fortgesetzter Ausbeutung, Demütigung und Opfern, damit unsere Klassengegner ein verrottetes kapitalistisches System künstlich am Leben halten können. [...]
NO WAR BUT THE CLASS WAR
Die Krise des Kapitalismus verschärft sich immer weiter. Die Gefahr eines Weltkriegs wird immer akuter. Die Verwertungskrise des Kapitalismus weitet die Konkurrenz zwischen Kapitalisten auf einen Wettbewerb zwischen Staaten aus. Jeder Staat wird in einen existenziellen Kampf in der imperialistischen Hackordnung verwickelt. [...] Was soll „unser Land“ sein? Wir besitzen wenig bis nichts davon, außer unsere Arbeitskraft die im Sinne „unserer Nation“ ausgebeutet wird. Die weltweite Kapitalistenklasse ist sich in der Ausbeutung des Proletariats einig. Alle Kriege sind imperialistisch und reaktionär. Sie bieten dem Proletariat keine Perspektive außer fortgesetzter Ausbeutung, Demütigung und Opfern, damit unsere Klassengegner ein verrottetes kapitalistisches System künstlich am Leben halten können. [...]
NO WAR BUT THE CLASS WAR
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Das ganze Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz zum 1. Mai ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-04-26/keine-opfer-f%C3%BCr-dieses-system-gegen-krieg-und-jeden-nationalismus
Unsere Flugschrift Germinal zum ersten Mai ist auch als PDF auf unserer Website verfügbar: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-04-26/germinal-26
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Der britische Generalstreik von 1926: Zehn Tage, welche die Welt nicht erschüttern konnten
Der Generalstreik von 1926 gilt auch hundert Jahre später noch immer als mythisches Ereignis – angesichts der relativ geringen Klassenkämpfe in den letzten Jahrzehnten betrachten ihn viele heute durch die rosarote Brille einer fehlgeleiteten Nostalgie. Er gilt als der wohl größte Arbeitskampf in der Geschichte Großbritanniens und dauerte nur zehn Tage (neun, wenn man ab dem 4. Mai zählt), bevor er von der Gewerkschaftsführung abgebrochen wurde. Um die Lehren aus dem Jahr 1926 zu ziehen gilt es zu verstehen, warum er so endete, wie er endete: Mit enttäuschten Hoffnungen und dem Scheitern seiner Ziele. [...] Eine wertvolle Lehre aus dem Generalstreik war, dass er den Charakter der Gewerkschaften ganz deutlich aufgezeigt hat. [...] Wir streben keine Reform der Gewerkschaften an, sondern wollen sie zusammen mit allen anderen Aspekten des Kapitalismus abschaffen.
Der Generalstreik von 1926 gilt auch hundert Jahre später noch immer als mythisches Ereignis – angesichts der relativ geringen Klassenkämpfe in den letzten Jahrzehnten betrachten ihn viele heute durch die rosarote Brille einer fehlgeleiteten Nostalgie. Er gilt als der wohl größte Arbeitskampf in der Geschichte Großbritanniens und dauerte nur zehn Tage (neun, wenn man ab dem 4. Mai zählt), bevor er von der Gewerkschaftsführung abgebrochen wurde. Um die Lehren aus dem Jahr 1926 zu ziehen gilt es zu verstehen, warum er so endete, wie er endete: Mit enttäuschten Hoffnungen und dem Scheitern seiner Ziele. [...] Eine wertvolle Lehre aus dem Generalstreik war, dass er den Charakter der Gewerkschaften ganz deutlich aufgezeigt hat. [...] Wir streben keine Reform der Gewerkschaften an, sondern wollen sie zusammen mit allen anderen Aspekten des Kapitalismus abschaffen.
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Der ganze Text ist verfügbar auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-05-08/der-britische-generalstreik-von-1926-zehn-tage-welche-die-welt-nicht-ersch%C3%BCttern