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Kanal der Gruppe Internationalistischer KommunistInnen

Website: leftcom.org/de
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Der ganze Text unserer GenossInnen der No War But Class War Initiative South Asia ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-09/krise-des-maoismus-in-indien
Berichte über den Aufstand im Iran

Der Funke der jüngsten Proteste im Iran ging vom Teheraner Basar aus. Die Abschaffung des Vorzugskurses durch die Regierung von Präsident Mahmoud Pezeshkian - die einen plötzlichen Anstieg der Devisenpreise auslöste - scheint die auf der Miete basierenden Einkommen von Teilen der Devisenmafia und oligarchischen Schichten abgeschnitten oder ernsthaft bedroht zu haben. Dies war wahrscheinlich die Hauptantriebskraft für die Mobilisierung der Basar-Händler. [...] Im Folgenden geben wir drei Erklärungen iranischer ArbeiterInnenorganisationen wieder. Die erste Erklärung, die von einer ArbeiterInnengruppe stammt, die wir erst seit kurzem kennen, zeigt sowohl eine klarere Klassenorientierung als auch ein höheres Maß an politischer Klarheit. Bedauerlicherweise weisen die letzten beiden Erklärungen einen deutlich geringeren Klassencharakter auf als ihre früheren Positionen, von denen wir bereits Beispiele veröffentlicht haben. [...]
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Der ganze Text, sowie die drei Statements der ArbeiterInnenorganisationen aus dem Iran sind zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-12/berichte-%C3%BCber-den-aufstand-im-iran
Venezuela und darüber hinaus: Der Weg in einen verallgemeinerten Krieg

Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz

Proletarische InternationalistInnen, wo auch immer sie agieren, sind sich darüber schon seit einiger Zeit im Klaren: Die lang anhaltende globale Wirtschaftskrise des Kapitalismus und die zur Bekämpfung dieser Krise ergriffenen Notbehelfe haben mittlerweile alle Großmächte zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Schon vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 war es nur eine Frage der Zeit, bis die unlösbaren Probleme des „rückläufigen Wachstums” die Großmächte dazu bringen würden, offen den Weg zu etwas einzuschlagen was einst undenkbar schien: einem weiteren Weltkrieg. Der Angriff der USA auf Caracas am 3. Januar stellt einen nächsten, noch schwerwiegenderen Schritt auf dem Weg zu einem offenen imperialistischen Krieg dar. [...]
Die einzige Kraft, die dem Abdriften in einen verallgemeinerten Krieg aufhalten kann, ist die weltweite ArbeiterInnenklasse. [...]
Das ganze Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-16/venezuela-und-dar%C3%BCber-hinaus-der-weg-in-einen-verallgemeinerten-krieg
Streik der Krankenhausbeschäftigten in New York: Es ist Zeit als Klasse zu kämpfen!

14.000 KrankenpflegerInnen der Krankenhäuser Mt. Sinai, NY Presbyterian und Montefiore streiken für Forderungen, die von allen Arbeiterinnen und Arbeitern unterstützt werden sollten. Die Krankenhäuser versuchen, den KrankenpflegerInnen ihre Gesundheitsleistungen und Renten zu streichen. Sie sollen dazu gezwungen werden die Kosten ihrer Gesundheitsversorgung, das womit sie sich den ganzen Arbeitstag herumschlagen, aus ihrer Rentenkasse zu bezahlen. Mt. Sinai und Presbyterian haben bereits die Krankenversicherung der streikenden Beschäftigten gekündigt, um den Streik zu brechen. [...]
Durch die Gewerkschaften werden die Kämpfe der ArbeiterInnen nicht gebündelt, sondern vielmehr zum Nachteil der tatsächlichen Macht der ArbeiterInnenklasse gespalten. Alternativ dazu können ArbeiterInnen als Klasse kämpfen, wenn wir unseren Kampf selbst in die Hand nehmen.[...]

-Internationalist Workers’ Group
Das ganze Flugblatt zum Streik der KrankenpflegerInnen in New York von unseren US-amerikanischen GenossInnen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-21/streik-der-krankenhausbesch%C3%A4ftigten-in-new-york-es-ist-zeit-als-klasse-zu
Rojava: Mythos und Realität

Vorweg sei eines klargestellt: Das Projekt Rojava ist nicht das Ergebnis einer Revolution, sondern der Verschiebung eines militärischen Kräfteverhältnisses. [...] Das heute offiziell als „Autonomieverwaltung von Nordostsyrien“ (AANES) bezeichnete Rojava, entstand am 19. Juli 2012, als die Milizen der „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) nach dem Abzug der syrischen Streitkräfte die Städte Kobanî, Amuda und Afrin einnahmen. Das Machtvakuum wurde von einem „Hohen Kurdischen Komitee“ gefüllt, das einige Tage zuvor auf der Grundlage eines faulen Kompromisses zwischen der linksgerichteten kurdischen „Partei der Demokratischen Union“ (PYD) und dem eher rechten „Kurdischen Nationalrat“ (KNC) gegründet worden war. [...]

Gegen "demokratische Illusionen" und jeden Nationalismus!
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Der (etwas ältere) Text zum "Projekt Rojava" ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2022-10-19/rojava-mythos-und-realit%C3%A4t
Iran: Die ArbeiterInnenklasse ist von allen Seiten mit Feinden konfrontiert

Es kann keinen Zweifel am reaktionären Charakter der Islamischen Republik Iran geben. Seit ihrer Machtübernahme im Jahr 1979 hat sie die Revolution im Namen der „Revolution“ erstickt, die ArbeiterInnen und lohnabhängigen Massen im Namen der Verteidigung der „Unterdrückten“ unterdrückt, Frauen geschlagen, inhaftiert und gedemütigt, während sie im Namen des Schutzes „unserer Kultur“ die Pflicht zum Tragen des Hijabs durchgesetzt hat. [...]
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die ArbeiterInnenklasse im Iran außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Mut und Widerstandskraft bewiesen. Ihre Kämpfe – oft isoliert, unterdrückt und verraten – haben dennoch den Grundstein für etwas viel Größeres gelegt. [...] Gegenwärtig besteht die Aufgabe der RevolutionärInnen überall darin, den Prozess der politischen Vereinigung zu einer Weltpartei zu beschleunigen und auszuweiten. [...] Kein Krieg außer dem Klassenkrieg!
Der Text zum Aufstand im Iran sowie eine Erklärung des Syndikats der Beschäftigten der Busgesellschaft von Teheran und Umgebung ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-31/iran-die-arbeiterinnenklasse-ist-von-allen-seiten-mit-feinden-konfrontiert
Berichte von ArbeiterInnen über die blutige Repression im Iran

Während verschiedene reaktionäre und imperialistische Kräfte weiterhin die Situation für sich ausnutzen wurden die jüngsten Proteste im Iran blutig niedergeschlagen. Aktuelle Schätzungen der Zahl der Todesopfer reichen von mindestens 3.000 bis zu über 30.000. Zehntausende weitere Menschen wurden verletzt oder verhaftet. Das tatsächliche Ausmaß der Gewalt ist noch nicht bekannt.
Jetzt, da die Internetsperre gelockert wird, kommen immer mehr Berichte von ArbeiterInnenorganisationen im Iran über die blutige Unterdrückung durch das Regime ans Licht. Hier veröffentlichen wir einige davon in deutscher Sprache.

Ein Bericht über die Verbrechen in medizinischen Versorgungszentren!

Der Monat Januar wurde zu einer schrecklichen Zeit für KrankenpflegerInnen und das medizinische Personal, ja für alle Menschen im Iran. [...]
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Die vier Berichte der ArbeiterInnenorganisationen aus dem Iran sind zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-02-01/berichte-von-arbeiterinnen-%C3%BCber-die-blutige-repression-im-iran
Ankündigung: Am 15.02 findet ein Vortrag mit anschließender Diskussion zu marxistischer Krisentheorie statt.
Für die Teilnahme bitte eine E-Mail an de@leftcom.org senden.
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Tesla-Streik in Schweden: Nur durch gemeinsamen Kampf können wir die Angriffe abwehren

Der Tesla-Streik dauert nunmehr zwei Jahre an. Die Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit sind in eine neue Phase getreten. Der Konflikt gilt allgemeinhin als Schicksalsfrage und ist der längste in Schweden in der jüngeren Geschichte. Es wird das Bild eines mächtigen Unternehmens gezeichnet, das einem der reichsten Männer der Welt, Elon Musk, gehört, welches einer schwedischen Gewerkschaft gegenübersteht die für das kämpft was sie als das Grundlegendste ansieht: einen Tarifvertrag. [...]

Unsere Antwort auf die heutige angespannte Lage kann niemals darin bestehen, Illusionen über eine Stärkung des Engagements der Gewerkschaften zu verbreiten oder zu versuchen, sie in „Kampforganisationen” umzuwandeln. [...] Wir müssen die reaktionäre Rolle der Gewerkschaften aufzeigen und deutlich machen, dass Tarifverträge unsere Lebensbedingungen nicht garantieren können. [...]

Kompass-gruppen
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Der ganze Text unserer schwedischen GenossInnen der Kompass-gruppen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-02-25/tesla-streik-in-schweden-nur-durch-gemeinsamen-kampf-k%C3%B6nnen-wir-die-angriffe
Iran: Kommunismus oder Barbarei

Es klingt wie eine Schallplatte mit Sprung: Aufgrund humanitärer Bedenken und der Gefahr von Massenvernichtungswaffen bombardieren die USA ein ganzes Land. Haben wir das nicht schon einmal gehört? [...] Die USA fordern einen Regimewechsel und begründen das mit der blutigen Repression. Doch ein Regimewechsel wird nur auf einen Austausch einer Gruppe reaktionärer Aasgeier durch eine andere hinauslaufen, die dann auf die ArbeiterInnen schießen lässt. [...]
Die ArbeiterInnenklasse wird kämpfen müssen, bevor dieser außer Kontrolle geratene Zug völlig entgleist. Sie wird die Kapitalisten am Arbeitsplatz und außerhalb davon bekämpfen und einen politischen und ökonomischen Krieg führen müssen. [...] Erst wenn die ArbeiterInnenklasse die Macht erobert und die Gesellschaft umgestaltet, werden wir Frieden haben. Deshalb wird die IKT immer entschlossen an der Losung festhalten:

No War But The Class War!
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Ganzes Statement unserer US-amerikanischen GenossInnen der Internationalist Workers’ Group auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-03-04/iran-kommunismus-oder-barbarei
Ankündigung: In Berlin führen wir einen regelmäßigen "Jour fixe" durch und bieten die Gelegenheit zur Diskussion in einem lockeren Rahmen. Das nächste Treffen findet am 10.03.2026 um 19:30 Uhr statt.

Ort: Cafe Cralle, Hochstädter Straße 10A, 13347 (Nähe U-Bahn Nauener Platz oder Leopoldplatz)
Der Nahe Osten in Flammen: Ein weiterer Schritt in Richtung eines globalen kapitalistischen Krieges

Vor über vier Jahren haben wir das Schreckensszenario einer unlösbaren kapitalistischen Krise skizziert, die die Welt in einen verallgemeinerten imperialistischen Krieg führen könnte. Zwei Monate später marschierte Russland in die Ukraine ein. Seitdem ist die Kriegsmaschinerie vollends in Gang gekommen. [...]

Was spielt es für eine Rolle, ob dieser oder jener Herrscher, dieser oder jener Präsident, dieser oder jener Diktator an der Macht ist? Der Klassenkampf hat nichts mit der Unterstützung für dieses oder jenes kapitalistische Bündnis oder diesen oder jenen internationalen kapitalistischen Block durch die ArbeiterInnen zu tun. Er hat nichts mit der Flagge gemein, die eine Regierung schwenkt, während sie ihre eigenen ArbeiterInnen unterdrückt und den ArbeiterInnen ihrer Rivalen den Krieg erklärt. [...]

Kein Krieg außer dem Klassenkrieg! Beenden wir die imperialistische Barbarei bevor es zu spät ist!
Das vollständige Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-03-07/der-nahe-osten-in-flammen-ein-weiterer-schritt-in-richtung-eines-globalen