Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!
Niemand kann die Welle des konservativen Populismus, des engstirnigen Nationalismus und des offenen Rassismus übersehen, die über weite Teile der Welt wie eine Sturmflut hereinbricht. Auch wenn sie uns alle unterschiedlich trifft, betrifft sie uns doch alle.
[...]
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind weder ein „natürliches”, dem Menschen innewohnendes Phänomen, noch sind sie ein soziales Phänomen, das von oben herabfällt. Sie entstanden während des Kolonialismus und mit dem forcierten Aufstieg des Kapitalismus veränderte sich dessen Gestalt. Seitdem dient der Rassismus als Mittel zur Herabstufung, Unterdrückung und Entmenschlichung verschiedenster Gruppen.
[...]
Wir müssen auf Rassismus und Spaltungspolitik mit einer Politik der Einheit der Klasse antworten! [...] Eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Rassismus ist möglich – lasst uns den Kampf als Klasse aufnehmen!
- Kompass-Gruppen
Niemand kann die Welle des konservativen Populismus, des engstirnigen Nationalismus und des offenen Rassismus übersehen, die über weite Teile der Welt wie eine Sturmflut hereinbricht. Auch wenn sie uns alle unterschiedlich trifft, betrifft sie uns doch alle.
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Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind weder ein „natürliches”, dem Menschen innewohnendes Phänomen, noch sind sie ein soziales Phänomen, das von oben herabfällt. Sie entstanden während des Kolonialismus und mit dem forcierten Aufstieg des Kapitalismus veränderte sich dessen Gestalt. Seitdem dient der Rassismus als Mittel zur Herabstufung, Unterdrückung und Entmenschlichung verschiedenster Gruppen.
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Wir müssen auf Rassismus und Spaltungspolitik mit einer Politik der Einheit der Klasse antworten! [...] Eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Rassismus ist möglich – lasst uns den Kampf als Klasse aufnehmen!
- Kompass-Gruppen
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Der ganze Text der schwedischen Kompass-Gruppen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-12-03/rassismus-spaltet-%E2%80%93-klassenkampf-vereint
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"Der Prolog der Revolution“ – Zweiter Teil: Die ArbeiterInnenräte
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns auf die Ursprünge der revolutionären Bewegung von 1905 in Russland konzentriert. Dabei haben wir besonders hervorgehoben, dass ArbeiterInnenrevolutionen nicht nur aus den aussichtslosesten Ausgangbedingungen heraus entstehen können. Manchmal scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. [...] Sie können nur verstanden werden, wenn man das Gesamtbild im historischen Kontext betrachtet. [...]
Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass mit dem Verblassen der Erinnerung an das Jahr 1905 auch ein Teil seiner Bedeutung verloren ging oder in den Hintergrund trat. [...] Rosa Luxemburg bezog sich in ihrer Analyse der Massenstreiks von 1905 kein einziges Mal auf den Sowjet. Und Trotzki neigte 1906 in seiner Gefängniszelle in der Peter-und-Paul-Festung zu Übertreibungen. [...]
Auch wenn die ArbeiterInnenklasse heute überall in der Defensive ist, wird 1905 oder besser gesagt, werden Momente von 1905 wiederkommen.
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns auf die Ursprünge der revolutionären Bewegung von 1905 in Russland konzentriert. Dabei haben wir besonders hervorgehoben, dass ArbeiterInnenrevolutionen nicht nur aus den aussichtslosesten Ausgangbedingungen heraus entstehen können. Manchmal scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. [...] Sie können nur verstanden werden, wenn man das Gesamtbild im historischen Kontext betrachtet. [...]
Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass mit dem Verblassen der Erinnerung an das Jahr 1905 auch ein Teil seiner Bedeutung verloren ging oder in den Hintergrund trat. [...] Rosa Luxemburg bezog sich in ihrer Analyse der Massenstreiks von 1905 kein einziges Mal auf den Sowjet. Und Trotzki neigte 1906 in seiner Gefängniszelle in der Peter-und-Paul-Festung zu Übertreibungen. [...]
Auch wenn die ArbeiterInnenklasse heute überall in der Defensive ist, wird 1905 oder besser gesagt, werden Momente von 1905 wiederkommen.
Der Angriff der USA auf Venezuela: Ein weiterer Schritt in Richtung imperialistischer Gemetzel
In dieser Zeit der Krise des globalen Kapitalismus gehen die großen imperialistischen Mächte dazu über immer verbissener ihre Position zu festigen. Trumps Überfall auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro sind ebenso Ausdruck der imperialistischen Krise wie Israels Kriege im Nahen Osten, Russlands Invasion in der Ukraine und Chinas Vorbereitungen zur Eroberung Taiwans. Aber was bedeutet die amerikanische Aggression für die ArbeiterInnenklasse? Sie wird nur dazu führen, dass noch mehr Arbeiterinnen und Arbeiter im Namen des Profits abgeschlachtet werden. [...] Es ist ein Warnschuss gegen China, den wichtigsten imperialistischen Rivalen der USA. Die USA versuchen ihre Position in ganz Amerika zu sichern, um sich auf eine Konfrontation mit dem sich konsolidierenden Zweckbündnis aus China, Russland, Iran und Nordkorea vorzubereiten. [...]
NO WAR BUT THE CLASS WAR!
In dieser Zeit der Krise des globalen Kapitalismus gehen die großen imperialistischen Mächte dazu über immer verbissener ihre Position zu festigen. Trumps Überfall auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro sind ebenso Ausdruck der imperialistischen Krise wie Israels Kriege im Nahen Osten, Russlands Invasion in der Ukraine und Chinas Vorbereitungen zur Eroberung Taiwans. Aber was bedeutet die amerikanische Aggression für die ArbeiterInnenklasse? Sie wird nur dazu führen, dass noch mehr Arbeiterinnen und Arbeiter im Namen des Profits abgeschlachtet werden. [...] Es ist ein Warnschuss gegen China, den wichtigsten imperialistischen Rivalen der USA. Die USA versuchen ihre Position in ganz Amerika zu sichern, um sich auf eine Konfrontation mit dem sich konsolidierenden Zweckbündnis aus China, Russland, Iran und Nordkorea vorzubereiten. [...]
NO WAR BUT THE CLASS WAR!
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Das ganze Statement unserer US-amerikanischen GenossInnen von der Internationalist Workers’ Group ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-04/der-angriff-der-usa-auf-venezuela-ein-weiterer-schritt-in-richtung
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Krise des Maoismus in Indien
NWBCW Initiative - South Asia
Das bewaffnete maoistische Projekt in Zentralindien befindet sich in einer schweren Krise. Die schrittweise Ausschaltung fast der gesamten Führungsspitze, darunter Basavaraju, Hidma und Dutzenden Mitgliedern des Zentral- und Regionalkomitees, ging einher mit dem Zusammenbruch der territorialen Kontrolle über den einstigen „roten Korridor“. [...]
Die aktuelle Situation offenbart jedoch die politische und theoretische Bankrotterklärung eines Paradigmas, das systematisch die Entstehung einer autonomen proletarischen Organisation verhindert und die Selbstaktivität der Klasse durch eine bewaffnete Partei ersetzt hat. [...]
Der Zusammenbruch des Maoismus in Bastar ist keine Tragödie für die ArbeiterInnenklasse. [...] Eine wirkliche Tragödie wäre die Schlussfolgerung, dass der Ausweg nun in einem disziplinierteren bewaffneten Kampf, besseren Bündnissen mit dem fortschrittlichen nationalen Kapital oder einer Rückkehr zu indigenen Traditionen läge.
NWBCW Initiative - South Asia
Das bewaffnete maoistische Projekt in Zentralindien befindet sich in einer schweren Krise. Die schrittweise Ausschaltung fast der gesamten Führungsspitze, darunter Basavaraju, Hidma und Dutzenden Mitgliedern des Zentral- und Regionalkomitees, ging einher mit dem Zusammenbruch der territorialen Kontrolle über den einstigen „roten Korridor“. [...]
Die aktuelle Situation offenbart jedoch die politische und theoretische Bankrotterklärung eines Paradigmas, das systematisch die Entstehung einer autonomen proletarischen Organisation verhindert und die Selbstaktivität der Klasse durch eine bewaffnete Partei ersetzt hat. [...]
Der Zusammenbruch des Maoismus in Bastar ist keine Tragödie für die ArbeiterInnenklasse. [...] Eine wirkliche Tragödie wäre die Schlussfolgerung, dass der Ausweg nun in einem disziplinierteren bewaffneten Kampf, besseren Bündnissen mit dem fortschrittlichen nationalen Kapital oder einer Rückkehr zu indigenen Traditionen läge.
Der ganze Text unserer GenossInnen der No War But Class War Initiative South Asia ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-09/krise-des-maoismus-in-indien
Berichte über den Aufstand im Iran
Der Funke der jüngsten Proteste im Iran ging vom Teheraner Basar aus. Die Abschaffung des Vorzugskurses durch die Regierung von Präsident Mahmoud Pezeshkian - die einen plötzlichen Anstieg der Devisenpreise auslöste - scheint die auf der Miete basierenden Einkommen von Teilen der Devisenmafia und oligarchischen Schichten abgeschnitten oder ernsthaft bedroht zu haben. Dies war wahrscheinlich die Hauptantriebskraft für die Mobilisierung der Basar-Händler. [...] Im Folgenden geben wir drei Erklärungen iranischer ArbeiterInnenorganisationen wieder. Die erste Erklärung, die von einer ArbeiterInnengruppe stammt, die wir erst seit kurzem kennen, zeigt sowohl eine klarere Klassenorientierung als auch ein höheres Maß an politischer Klarheit. Bedauerlicherweise weisen die letzten beiden Erklärungen einen deutlich geringeren Klassencharakter auf als ihre früheren Positionen, von denen wir bereits Beispiele veröffentlicht haben. [...]
Der Funke der jüngsten Proteste im Iran ging vom Teheraner Basar aus. Die Abschaffung des Vorzugskurses durch die Regierung von Präsident Mahmoud Pezeshkian - die einen plötzlichen Anstieg der Devisenpreise auslöste - scheint die auf der Miete basierenden Einkommen von Teilen der Devisenmafia und oligarchischen Schichten abgeschnitten oder ernsthaft bedroht zu haben. Dies war wahrscheinlich die Hauptantriebskraft für die Mobilisierung der Basar-Händler. [...] Im Folgenden geben wir drei Erklärungen iranischer ArbeiterInnenorganisationen wieder. Die erste Erklärung, die von einer ArbeiterInnengruppe stammt, die wir erst seit kurzem kennen, zeigt sowohl eine klarere Klassenorientierung als auch ein höheres Maß an politischer Klarheit. Bedauerlicherweise weisen die letzten beiden Erklärungen einen deutlich geringeren Klassencharakter auf als ihre früheren Positionen, von denen wir bereits Beispiele veröffentlicht haben. [...]
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Der ganze Text, sowie die drei Statements der ArbeiterInnenorganisationen aus dem Iran sind zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-12/berichte-%C3%BCber-den-aufstand-im-iran
Venezuela und darüber hinaus: Der Weg in einen verallgemeinerten Krieg
Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz
Proletarische InternationalistInnen, wo auch immer sie agieren, sind sich darüber schon seit einiger Zeit im Klaren: Die lang anhaltende globale Wirtschaftskrise des Kapitalismus und die zur Bekämpfung dieser Krise ergriffenen Notbehelfe haben mittlerweile alle Großmächte zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Schon vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 war es nur eine Frage der Zeit, bis die unlösbaren Probleme des „rückläufigen Wachstums” die Großmächte dazu bringen würden, offen den Weg zu etwas einzuschlagen was einst undenkbar schien: einem weiteren Weltkrieg. Der Angriff der USA auf Caracas am 3. Januar stellt einen nächsten, noch schwerwiegenderen Schritt auf dem Weg zu einem offenen imperialistischen Krieg dar. [...]
Die einzige Kraft, die dem Abdriften in einen verallgemeinerten Krieg aufhalten kann, ist die weltweite ArbeiterInnenklasse. [...]
Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz
Proletarische InternationalistInnen, wo auch immer sie agieren, sind sich darüber schon seit einiger Zeit im Klaren: Die lang anhaltende globale Wirtschaftskrise des Kapitalismus und die zur Bekämpfung dieser Krise ergriffenen Notbehelfe haben mittlerweile alle Großmächte zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Schon vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 war es nur eine Frage der Zeit, bis die unlösbaren Probleme des „rückläufigen Wachstums” die Großmächte dazu bringen würden, offen den Weg zu etwas einzuschlagen was einst undenkbar schien: einem weiteren Weltkrieg. Der Angriff der USA auf Caracas am 3. Januar stellt einen nächsten, noch schwerwiegenderen Schritt auf dem Weg zu einem offenen imperialistischen Krieg dar. [...]
Die einzige Kraft, die dem Abdriften in einen verallgemeinerten Krieg aufhalten kann, ist die weltweite ArbeiterInnenklasse. [...]
Das ganze Statement der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-16/venezuela-und-dar%C3%BCber-hinaus-der-weg-in-einen-verallgemeinerten-krieg
Streik der Krankenhausbeschäftigten in New York: Es ist Zeit als Klasse zu kämpfen!
14.000 KrankenpflegerInnen der Krankenhäuser Mt. Sinai, NY Presbyterian und Montefiore streiken für Forderungen, die von allen Arbeiterinnen und Arbeitern unterstützt werden sollten. Die Krankenhäuser versuchen, den KrankenpflegerInnen ihre Gesundheitsleistungen und Renten zu streichen. Sie sollen dazu gezwungen werden die Kosten ihrer Gesundheitsversorgung, das womit sie sich den ganzen Arbeitstag herumschlagen, aus ihrer Rentenkasse zu bezahlen. Mt. Sinai und Presbyterian haben bereits die Krankenversicherung der streikenden Beschäftigten gekündigt, um den Streik zu brechen. [...]
Durch die Gewerkschaften werden die Kämpfe der ArbeiterInnen nicht gebündelt, sondern vielmehr zum Nachteil der tatsächlichen Macht der ArbeiterInnenklasse gespalten. Alternativ dazu können ArbeiterInnen als Klasse kämpfen, wenn wir unseren Kampf selbst in die Hand nehmen.[...]
-Internationalist Workers’ Group
14.000 KrankenpflegerInnen der Krankenhäuser Mt. Sinai, NY Presbyterian und Montefiore streiken für Forderungen, die von allen Arbeiterinnen und Arbeitern unterstützt werden sollten. Die Krankenhäuser versuchen, den KrankenpflegerInnen ihre Gesundheitsleistungen und Renten zu streichen. Sie sollen dazu gezwungen werden die Kosten ihrer Gesundheitsversorgung, das womit sie sich den ganzen Arbeitstag herumschlagen, aus ihrer Rentenkasse zu bezahlen. Mt. Sinai und Presbyterian haben bereits die Krankenversicherung der streikenden Beschäftigten gekündigt, um den Streik zu brechen. [...]
Durch die Gewerkschaften werden die Kämpfe der ArbeiterInnen nicht gebündelt, sondern vielmehr zum Nachteil der tatsächlichen Macht der ArbeiterInnenklasse gespalten. Alternativ dazu können ArbeiterInnen als Klasse kämpfen, wenn wir unseren Kampf selbst in die Hand nehmen.[...]
-Internationalist Workers’ Group
Das ganze Flugblatt zum Streik der KrankenpflegerInnen in New York von unseren US-amerikanischen GenossInnen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-21/streik-der-krankenhausbesch%C3%A4ftigten-in-new-york-es-ist-zeit-als-klasse-zu
Rojava: Mythos und Realität
Vorweg sei eines klargestellt: Das Projekt Rojava ist nicht das Ergebnis einer Revolution, sondern der Verschiebung eines militärischen Kräfteverhältnisses. [...] Das heute offiziell als „Autonomieverwaltung von Nordostsyrien“ (AANES) bezeichnete Rojava, entstand am 19. Juli 2012, als die Milizen der „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) nach dem Abzug der syrischen Streitkräfte die Städte Kobanî, Amuda und Afrin einnahmen. Das Machtvakuum wurde von einem „Hohen Kurdischen Komitee“ gefüllt, das einige Tage zuvor auf der Grundlage eines faulen Kompromisses zwischen der linksgerichteten kurdischen „Partei der Demokratischen Union“ (PYD) und dem eher rechten „Kurdischen Nationalrat“ (KNC) gegründet worden war. [...]
Gegen "demokratische Illusionen" und jeden Nationalismus!
Vorweg sei eines klargestellt: Das Projekt Rojava ist nicht das Ergebnis einer Revolution, sondern der Verschiebung eines militärischen Kräfteverhältnisses. [...] Das heute offiziell als „Autonomieverwaltung von Nordostsyrien“ (AANES) bezeichnete Rojava, entstand am 19. Juli 2012, als die Milizen der „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) nach dem Abzug der syrischen Streitkräfte die Städte Kobanî, Amuda und Afrin einnahmen. Das Machtvakuum wurde von einem „Hohen Kurdischen Komitee“ gefüllt, das einige Tage zuvor auf der Grundlage eines faulen Kompromisses zwischen der linksgerichteten kurdischen „Partei der Demokratischen Union“ (PYD) und dem eher rechten „Kurdischen Nationalrat“ (KNC) gegründet worden war. [...]
Gegen "demokratische Illusionen" und jeden Nationalismus!
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Der (etwas ältere) Text zum "Projekt Rojava" ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2022-10-19/rojava-mythos-und-realit%C3%A4t
Iran: Die ArbeiterInnenklasse ist von allen Seiten mit Feinden konfrontiert
Es kann keinen Zweifel am reaktionären Charakter der Islamischen Republik Iran geben. Seit ihrer Machtübernahme im Jahr 1979 hat sie die Revolution im Namen der „Revolution“ erstickt, die ArbeiterInnen und lohnabhängigen Massen im Namen der Verteidigung der „Unterdrückten“ unterdrückt, Frauen geschlagen, inhaftiert und gedemütigt, während sie im Namen des Schutzes „unserer Kultur“ die Pflicht zum Tragen des Hijabs durchgesetzt hat. [...]
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die ArbeiterInnenklasse im Iran außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Mut und Widerstandskraft bewiesen. Ihre Kämpfe – oft isoliert, unterdrückt und verraten – haben dennoch den Grundstein für etwas viel Größeres gelegt. [...] Gegenwärtig besteht die Aufgabe der RevolutionärInnen überall darin, den Prozess der politischen Vereinigung zu einer Weltpartei zu beschleunigen und auszuweiten. [...] Kein Krieg außer dem Klassenkrieg!
Es kann keinen Zweifel am reaktionären Charakter der Islamischen Republik Iran geben. Seit ihrer Machtübernahme im Jahr 1979 hat sie die Revolution im Namen der „Revolution“ erstickt, die ArbeiterInnen und lohnabhängigen Massen im Namen der Verteidigung der „Unterdrückten“ unterdrückt, Frauen geschlagen, inhaftiert und gedemütigt, während sie im Namen des Schutzes „unserer Kultur“ die Pflicht zum Tragen des Hijabs durchgesetzt hat. [...]
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die ArbeiterInnenklasse im Iran außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Mut und Widerstandskraft bewiesen. Ihre Kämpfe – oft isoliert, unterdrückt und verraten – haben dennoch den Grundstein für etwas viel Größeres gelegt. [...] Gegenwärtig besteht die Aufgabe der RevolutionärInnen überall darin, den Prozess der politischen Vereinigung zu einer Weltpartei zu beschleunigen und auszuweiten. [...] Kein Krieg außer dem Klassenkrieg!
Der Text zum Aufstand im Iran sowie eine Erklärung des Syndikats der Beschäftigten der Busgesellschaft von Teheran und Umgebung ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-31/iran-die-arbeiterinnenklasse-ist-von-allen-seiten-mit-feinden-konfrontiert
Berichte von ArbeiterInnen über die blutige Repression im Iran
Während verschiedene reaktionäre und imperialistische Kräfte weiterhin die Situation für sich ausnutzen wurden die jüngsten Proteste im Iran blutig niedergeschlagen. Aktuelle Schätzungen der Zahl der Todesopfer reichen von mindestens 3.000 bis zu über 30.000. Zehntausende weitere Menschen wurden verletzt oder verhaftet. Das tatsächliche Ausmaß der Gewalt ist noch nicht bekannt.
Jetzt, da die Internetsperre gelockert wird, kommen immer mehr Berichte von ArbeiterInnenorganisationen im Iran über die blutige Unterdrückung durch das Regime ans Licht. Hier veröffentlichen wir einige davon in deutscher Sprache.
Ein Bericht über die Verbrechen in medizinischen Versorgungszentren!
Der Monat Januar wurde zu einer schrecklichen Zeit für KrankenpflegerInnen und das medizinische Personal, ja für alle Menschen im Iran. [...]
Während verschiedene reaktionäre und imperialistische Kräfte weiterhin die Situation für sich ausnutzen wurden die jüngsten Proteste im Iran blutig niedergeschlagen. Aktuelle Schätzungen der Zahl der Todesopfer reichen von mindestens 3.000 bis zu über 30.000. Zehntausende weitere Menschen wurden verletzt oder verhaftet. Das tatsächliche Ausmaß der Gewalt ist noch nicht bekannt.
Jetzt, da die Internetsperre gelockert wird, kommen immer mehr Berichte von ArbeiterInnenorganisationen im Iran über die blutige Unterdrückung durch das Regime ans Licht. Hier veröffentlichen wir einige davon in deutscher Sprache.
Ein Bericht über die Verbrechen in medizinischen Versorgungszentren!
Der Monat Januar wurde zu einer schrecklichen Zeit für KrankenpflegerInnen und das medizinische Personal, ja für alle Menschen im Iran. [...]
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